Gold für Kathrin Stirnemann bei der EM

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Grosse Freude bei  Kathrin Stirnemann über EM Gold
Kathrin Stirnemann gewinnt nach dem Weltcup Sieg in Albstadt auch den EM Titel im Eliminator- Sprint, Medaille ist auch im Cross-Country das Ziel für das Team Innerhalb von nicht mal ganz einer Woche sorgte Kathrin Stirnemann gleich zweimal für ein großartiges Erfolgserlebnis für das Sabine Spitz HAIBIKE Pro Team. Nach dem souveränen Sieg beim Heim-Weltcup in Albstadt am letzten Freitag holte die Schweizerin mit ihrem HAIBIKE Greed29 nun auch den EM-Titel in ihrer Spezial-Disziplin Eliminator-Sprint. Es ist der erste internationale Titel für Kathrin Stirnemann.

Dass sie sich selbst als Favoritin gesehen hatte – wie sie in einem Interview mit einer großen Schweizer Zeitung sagte – setzte sie dabei nicht allzu sehr unter Druck. Im Gegenteil. Obwohl sie Qualifikation nicht ganz optimal gelaufen war und nur die viertbeste Zeit zu vermelden war, blieb sie gelassen. „Ich hatte mich nicht wirklich gut gefühlt. Aber ich wusste, dass es bei den Heats vor allem auch auf die richtige Taktik ankommt“ erklärte die Vize-Europameisterin des Vorjahres. So war das 1/8 Finale als auch aus ¼ Finale kein großes Problem für die erfahrene Sprinterin. Lediglich das ½ Finale sollte es in sich haben.

Stirnemann

Kathrin Stirnemann fuhr auf ihrem HAIBIKE Greed29 souverän zum EM Sieg

Denn dort trafen mit Jolanda Neff (SUI), Weltmeisterin Alexandra Engen (SWE) und Kathrin
gleich drei der allerschnellsten Damen aufeinander. Klar war, dass nur zwei ins Finale kommen
würden. Tatsächlich wurde es ein Fight auf höchstem Niveau, bei dem die Schwedin und das
blaue HAIBIKE Bike die Ziellinie als erste überquerten „Das war ziemlich eng und eigentlich war
es für härter als später das Finale“ erzählte Kathrin nach dem Sieg. Denn das Finale lief für die
Albstadt-Siegerin perfekt. Die Schwedin Engen versuchte an der Spitze liegend zu taktieren.
Kathrin nutzte die Chance ging vorbei und trat voll an. Wohl zur Überraschung der
Weltmeisterin. Denn schnell war eine kleine Lücke entstanden die niemand mehr schließen
konnte. „Ich wollte es machen wie in Albstadt und das hat auch dieses Mal perfekt funktioniert.
Als ich gemerkt hatte, das sich ein kleines Loch aufgetan hatte. Hat mich das mit Gold vor
Augen zusätzlich motiviert“ strahlte Kathrin Stirnemann im Ziel. Damit war der erste EM-Titel für
das Sabine Spitz HAIBIKE Pro Team perfekt.
Auch an den nächsten Tagen hat das Team mit Olympiasiegerin Sabine Spitz noch weitere Titeloder
Medaillenchancen. Adelheid Morath geht beim Team-Rennen – heute 16 Uhr – ebenso mit
Medaillen Chancen ins Rennen als auch in der Cross-Counttry Entscheidung. Nimmt man den
Weltcup am letzten Sonntag als Maßstab, wo die Freiburgerin Platz 6 belegte, wäre sie trotz
Sturzpech die drittbeste Europäerin gewesen und damit am Sonntag locker auf dem Podium.
Auch Sabine Spitz hat die Hoffnung auf Edelmetall noch nicht aufgegeben, auch wenn sie beim
Weltcup in Albstadt lediglich Platz 11 belegte. „Dort hatte ich keinen guten Tag. Aber in St.
Wendel wird es wieder ein anderes Rennen geben und ich habe ja sehr gute Erinnerungen an
des Saarland“ gibt sich Sabine Spitz noch nicht geschlagen. Vor 13 Jahren gewann sie St.
Wendel bei der EM mit Silber ihr erstes internationales Edelmetall, dass auch gleichzeitig das
Erste überhaupt für Deutschland bei internationalen Meisterschaften war. Und 2008 verteidigte
die Südbadenerin in St. Wendel ihren EM Titel aus dem Vorjahr.
Neben Adelheid Morath zählen vor allem Gunn-Rita Dahle (NOR), Irina Kalentieva (RUS),
Titelverteidigerin Tanja Zakeli (SLO) und Annika Langvad (DEN) zu den Favoritinnen
Weitere Informationen rund um das Sabine Spitz Haibike ProTeam:
http://www.haibike.de/proteam

Fotos (Ego Promotion):

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