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FRONTAL – Ein Unfall, sieben Radprofis und die Geschichte Ihrer Karriere

Aktuell erscheint bei uns im Covadonga Verlag ein neues Buch, das in seinem Ursprungsland großes Aufsehen erregt hat: Die niederländische Presse rühmte »FRONTAL – Ein Unfall, sieben Radprofis und die Geschichte Ihrer Karriere« als berührende Lektüre, die weit mehr als »nur« ein Radsportbuch sei. Zentrale Rollen in dem Werk spielen auch zwei deutsche Radrennfahrer (die in dieser Woche auch bei der Deutschland Tour am Start stehen): John Degenkolb und Max Walscheid.

In »FRONTAL« geht es um einen Unfall, der schreckliche Bilder, Erinnerungen und Verletzungen hervorgerufen hat. Und doch kann man rückblickend auch von glücklichen Fügungen sprechen. Glück natürlich vor allem, dass wundersamerweise alle betroffenen Fahrer des Teams Giant-Alpecin diesen Tag im Januar 2016 überlebt haben – und sogar bald schon wieder Rennen fahren konnten. Glück aber auch, dass im nachfolgenden Teamwagen zufällig der Journalist Nick Klaessens saß, der dem um sein Leben kämpfenden Chad Haga vor Ort Erste Hilfe leisten konnte und sich nun mit zehn Jahren Abstand und nach einer schweren persönlichen Lebenskrise aufmacht, all jene wiederzusehen und zu interviewen, die damals dabei waren. Und vielleicht auch Glück, dass sich alle seine Gesprächspartner als sehr reflektierte Sportlerpersönlichkeiten erweisen, die sich durch die besondere Konstellation auf eine Weise öffnen können, die unerhört ehrliche Einblicke in die Gefühlswelt und Lebenswirklichkeit von modernen Radprofis gewährt. Von Athleten, die in einem Metier »funktionieren« müssen, in dem der Tod hinter jeder Kurve lauern kann.

Lesen Sie hier unsere Presseinformation zur Buchveröffentlichung. Der Autor Nick Klaessens steht gern – auch kurzfristig – für Interviews etc. zur Verfügung.

Zehn Jahre nach dem Unfall des Radteams Giant-Alpecin: Mit »FRONTAL« liefert Nick Klaessens ein brillantes Stück Reportage- und Interview-Journalismus
Einmalige Augenzeugenperspektive: Der Autor war direkt vor Ort und ist selbst Teil der Geschichte / Mehr als »nur« ein Radsportbuch: universelle Themen, die weit über den Sport hinausreichen – Resilienz, Motivation, Menschlichkeit im Angesicht eines Traumas

Am 23. Januar 2016 wurden sechs Radrennfahrer des Teams Giant-Alpecin während eines Trainingslagers an der Costa Blanca frontal von einem Auto gerammt, das auf der falschen Straßenseite unterwegs war. Ein siebter konnte dem SUV der britischen Touristin gerade so eben ausweichen. Es war ein Wunder, dass es keine Todesopfer gab. Der Journalist Nick Klaessens saß an jenem Tag zufällig im nachfolgenden Teamwagen und leistete einem der Radprofis lebensrettende Erste Hilfe. Zehn Jahre später begibt sich Klaessens auf die Reise, um alle, die dabei waren, noch einmal zu treffen: Trainer, Teamleiter, Mannschaftsärzte und nicht zuletzt die sieben Rennfahrer, darunter auch die beiden deutschen Sprinter John Degenkolb und Max Walscheid. In ungemein offenherzigen Gesprächen geben sie Auskunft: Was wissen sie noch von diesem Tag? Welchen Einfluss hatte er auf ihre Karriere? Hat er ihre Sicht auf das Leben verändert? Das Resultat ist ein Buch, das auf packende und sehr persönliche Weise, die beim Lesen immer wieder Gänsehaut bereitet, von universellen Fragen erzählt, die weit über den Sport hinausreichen: »FRONTAL – Ein Unfall, sieben Radprofis und die Geschichte ihrer Karriere« erscheint jetzt im Covadonga Verlag.

Das Wiedersehen mit den Beteiligten beschert Nick Klaessens bemerkenswerte Einblicke in die Funktionsweise eines Profiteams. Vor allem aber lernt er, wie anders jeder das Unglück erlebte: sieben Fahrer, sieben Arten von Verletzungen, sieben Arten der Genesung, sieben mentale Schocks. Da ist Chad Haga, der mit einer lebensbedrohlichen Halswunde mehr als eine Stunde in den Armen des Autors lag und Zuflucht im Gebet suchte, bis der Rettungshubschrauber für ihn eintraf. Da ist Warren Barguil, der fortan einen Gang zurückschaltete, um mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Da ist John Degenkolb, der Star der Mannschaft, der im Jahr zuvor die Monumente Mailand–Sanremo und Paris–Roubaix gewonnen hatte: Während sein Zeigerfinger nur noch an einem Fetzen Haut hing, dachte er nur daran, dass seine Frau nicht aus den Medien von dem Unfall erfahren dürfe. Da ist Max Walscheid, der als Neoprofi nur wenig öffentliche Aufmerksamkeit erhielt, während er wohl am härtesten von allen arbeiten musste, um sich von den Verletzungen zu erholen. Und da ist Søren Kragh Andersen, der in Panik vom Ort des Geschehens floh – dem Aufprall zwar entgangen, aber nicht minder schwer getroffen.

»Der Unfall war heftig, aber die Geschichten handeln vor allem davon, was danach kam«, resümiert Nick Klaessens: »die Angst, wieder aufs Rad zu steigen, der Frust über langsame Genesung, aber vor allem die Widerstandskraft, um Rückschläge zu bewältigen, der Charakter, sich zurückzukämpfen, die Fähigkeit, nach einem weiteren Sturz wieder aufzustehen, die unzerstörbare Motivation, wegen des Jobs so lange und so oft von den Liebsten getrennt zu sein, und die Liebe zum Radsport. Der Wille, jeden Tag wieder die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit auszutesten – und wenn das bedeutet, sechs Stunden zu Hause auf der Rolle zu sitzen, dann ist das eben so. Und dann die Essenz der Liebe, wenn man dem Tod in die Augen schaut: ›Kannst du bitte meine Frau anrufen?‹«
Nick Klaessens (1984) lebt als Journalist und Schriftsteller in Amsterdam. Er hat bereits zahlreiche Interviews und Reportagen in Magazinen wie Bicycling, Vogue, Playboy und Men’s Health veröffentlicht und arbeitet inzwischen als Schlussredakteur für die niederländische Ausgabe von Runner’s World. Sein Romandebüt »Alles rustig?« wurde für den Nico Scheepmaker Beker nominiert, mit dem in den Niederlanden das beste Sportbuch des Jahres ausgezeichnet wird. »Frontal« ist sein zweites Buch.

Nick Klaessens:
FRONTAL – Ein Unfall, sieben Radprofis und die Geschichte Ihrer Karriere
Aus dem Niederländischen von Olaf Bentkämper

Covadonga Verlag, 2026
ISBN 978-3-95726-108-3

Klappenbroschur; 266 Seiten im Format 22,8 cm x 15 cm, plus 16-seitige Fotostrecke

Ladenpreis: EUR 22,00 [DE]
Erscheinungstermin: 19. August 2026

auch als E-Book erhältlich (ISBN 978-3-95726-109-0

Stimmen aus dem Buch:

Søren Kragh Andersen: »Wir sahen das Auto auf uns zukommen. Wir dachten noch: ›Was geht hier ab?‹, dann merkten mir: Scheiße, der Wagen weicht nicht aus. Also bin ich nach links ausgeschert, habe nach rechts geschaut … und gesehen, wie das Auto direkt durch die Gruppe pflügte.«


Warren Barguil (Plomi Foto)

Warren Barguil: »Wir fuhren 50 km/h, und diese Britin fuhr ungefähr genauso schnell, als sie uns erwischte, denn sie trat erst nach dem Aufprall auf die Bremse, nicht davor. Das ist echt bizarr.«
Chad Haga: »Wir stürzen, das gehört zum Beruf dazu. Man fällt hin, steht wieder auf und konzentriert sich auf die Genesung. Und sobald man wieder fit ist, steigt man wieder aufs Rad. Aber das hier … das war anders. Das war größer als die Stürze, die wir aus dem Sport kennen.«

Ramon Sinkeldam: »Wir sind oft genug gestürzt, um zu wissen, dass wir so schnell wie möglich wieder aufstehen müssen. Aber es gab keine Faser in meinem Körper, die aufstehen wollte – und das ist schon seltsam, denn im Nachhinein war ich gar nicht so schwer verletzt. Tatsächlich hatte ich mir nur das Schulterblatt gebrochen.«
Arthur van Dongen: »Ich weiß noch, dass Max Walscheid am Straßenrand lag. Er klagte über schlimme Schmerzen im Bein und sagte: ›Ich brauche was zum Draufbeißen, um den Schmerz zu ertragen.‹ Ich habe ihm dann ein Stück Carbon-Gabel gegeben, die Räder waren alle völlig zertrümmert. Im Ernst, so ein 20-Zentimeter-Stück Gabel, und das hat er in den Mund genommen und draufgebissen. So hat er den Schmerz ausgehalten.«

John Degenkolb: »Als sich der Unfall in Spanien ereignete, war das Erste, woran ich dachte, als ich wieder klar denken konnte, dass ich mir Mattias schnappen musste: ›Gib mir dein Handy, ich muss meine Frau anrufen.‹ In dem Moment war das alles, was zählte: ihr mitzuteilen, dass ich am Leben war. Sie hatte bereits Schlimmes mit ihrem Vater durchgemacht.«

Max Walscheid: »Nach der ersten medizinischen Behandlung – die, wie ich sagen muss, unglaublich schlecht durchgeführt wurde – habe ich meine Freundin angerufen. Ich telefonierte mit ihr und ihrem Vater. Sie weinte so heftig, dass sie kaum sprechen konnte. Und das war der Moment, in dem ich zum ersten Mal ›Ich liebe dich‹ gesagt habe.«

Chad Haga: »Eines wusste ich ganz sicher: Ich würde nie wieder auf ein Rennrad steigen. Für mich war das Kapitel Radsport offiziell abgeschlossen. Ich wollte heiraten und das Leben mit Kate genießen, so etwas wollte ich nie wieder durchmachen.«
Chad Haga: »Dieser Unfall hätte mein Ende sein müssen. Doch aus irgendeinem Grund bin ich nicht gestorben – ich war nicht mal besonders schwer verletzt. Dass ich so kurz nach diesem Ereignis wieder Rennen fahren konnte, hat mir klar gemacht: Anscheinend bin ich noch aus einem bestimmten Grund hier. Ich werde mein Bestes geben, bis klar wird, dass es nichts mehr für mich ist.«
Mattias Reck: »Einige Fahrer, die ich im Krankenhaus besuchte, waren viel weniger emotional als ich selbst. Sie hatten es vielleicht noch nicht ganz verarbeitet, es ging alles so schnell. Und ich war derjenige, der die ganze Zeit weinte. Das fühlte sich seltsam an. Diese Fahrer waren hauptsächlich einfach nur froh, am Leben zu sein. Es ging nicht um mich, es ging um sie. Ich war so froh, dass es irgendwie gut ausgegangen ist, aber ich war echt nicht gut beieinander. Bei jedem, mit dem ich sprach, musste ich weinen. Und ich verstand nicht, warum, denn es waren ja alle okay. Aber trotzdem weinte ich weiter.«

Max Walscheid: »Sowohl beim ersten Unfall in Spanien als auch beim zweiten in Deutschland habe ich nie etwas Persönliches von der Verursacherin gehört. Nichts, null. Das kann ich nicht akzeptieren. Irgendwann sind die rechtlichen Angelegenheiten erledigt, und dann bleibt nur noch der Mensch übrig. Ich kann mir nicht vorstellen, einen solchen Unfall zu verursachen und mich nicht bei den Opfern zu melden. ›Geht es Ihnen gut? Es tut mir leid.‹«

Mattias Reck: »Hättest du mich zwei Jahre später gefragt, an welchem Tag es passiert ist, hätte ich es dir wahrscheinlich nicht sagen können. Ich habe keinen ›Jahrestag‹ begangen. Das Leben ging weiter. Aber als ich das erste Mal an diesen Ort zurückkehrte … Das war emotional. Es war während eines Trainingslagers, wahrscheinlich im Dezember. Jedes Mal, wenn ich dort bin – und das ist mindestens dreimal im Jahr in Trainingslagern –, spüre ich es sehr stark. Ich halte einen Moment inne: Hier ist es passiert. Das wird nie vergehen.«

Ramon Sinkeldam: »Eigentlich ist es auch seltsam, dass wir nie alle gemeinsam darüber gesprochen haben. Das ist schon eine Schwäche der Mannschaft – oder vielleicht sogar des gesamten Sports. Es ist im Grunde ein schwerer Arbeitsunfall, und man realisiert nicht richtig, welche Traumata das auslösen kann.«

Max Walscheid: »Ich glaube, die Mentalität ändert sich. Als ich Profi wurde, durfte man vor allem als Sprinter nicht sagen, dass man vor etwas Angst hatte. […] Erst so um 2021 herum dachte ich zum ersten Mal: Scheiß drauf, ich bin die Tour de France gefahren, ich muss nichts mehr beweisen. Wenn mich ein Journalist fragt, ob ich vor irgendwas Angst habe, sage ich: Ja, natürlich habe ich Angst, wenn ich mit 120 km/h den Tourmalet runterfahre. Angst, dass mein Reifen platzt und ich 500 Meter in die Tiefe stürze.«

John Degenkolb: »Ab und zu krame ich sie [die Fotos von dem Unfall und seinen Verletzungen] hervor. Übrigens habe ich vor kurzem mit meinem Sohn darüber gesprochen. Er ist jetzt zehn und will Radrennfahrer werden, also habe ich ihm gezeigt, was passieren kann.«

Chad Haga: »Letztes Wochenende hatte ich die Gelegenheit, mich einen Abend lang mit Nick Klaessens zu unterhalten, einem alten Freund von mir. Wir haben uns am 23. Januar 2016 kennengelernt, auch wenn ich mich selbst nicht daran erinnern kann. Nick war als Journalist bei einem Trainingslager des Teams dabei. Er saß hinter mir an einem Baum, ein Radtrikot auf meinen Hals gedrückt, um die Blutung zu stillen, während wir auf den Hubschrauber warteten. Im Laufe der Jahre habe ich oft über diesen Tag gesprochen. Lange Zeit habe ich Interviews gefürchtet, weil es das einschneidendste Ereignis meiner Karriere war. Aber mit der Zeit begann ich, Details zu vergessen … wie zum Beispiel die Tatsache, dass eine Stunde lang ein Fremder bei mir saß. Als Nick dann plötzlich in meinem Posteingang auftauchte und seine Seite der Geschichte erzählte, fühlte es sich an, als würde ein riesiges, fehlendes Puzzleteil meiner Erinnerung an seinen Platz fallen.«

Stimmen zum Buch:
»Wie unglaublich verletzlich und widerstandsfähig der Mensch sein kann, kommt in ›FRONTAL‹ eindrucksvoll zum Ausdruck. Dass der Autor nicht nur über Radrennfahrer schreibt, die einen Unfall erlebt haben, sondern auch sich selbst offenbart, macht die Geschichte besonders stark.« – Marijn de Vries, Sportjournalistin und ehemalige Profiradsportlerin

»Nick ist nicht irgendein Erfolgsjournalist, der daraus eine schöne Geschichte machen wollte. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran zurückdenke, aber es war irgendwie ein sehr interessantes Gespräch für uns beide. Sehr packend.« – Ramon Sinkeldam im Sportbuch-Podcast »Oranje Blauw Flitsen«
»FRONTAL geht in die Tiefe, stellt Fragen und zeigt, wie schmal der Grat zwischen Hingabe und Zerstörung sein kann. Was treibt jemanden an, weiterzumachen, auch wenn sich der erlittene Schaden vom Sichtbaren ins Unsichtbare verlagern kann?« – Bicycling Magazine

»In FRONTAL zeigt Klaessens, wie jeder der Beteiligten die Grausamkeiten jenes Januartages auf seine eigene Weise verarbeitet. Manche können mit Abstand darüber sprechen, andere sind noch immer emotional betroffen. […] Das Thema dieses Buches, die Emotionen, die mit einem solchen Unglück einhergehen, und deren Verarbeitung, ist universell.« – de Volkskrant

Herzliche Grüße aus Bielefeld
Rainer Sprehe
___________________________

Covadonga Verlag
Rainer Sprehe
Spindelstraße 58
D-33604 Bielefeld
E-Mail: r.sprehe@covadonga.de
Web: www.covadonga.de

Biografie Handwerk, Herz und Hiebe – Manfred Nürminger

Über Manfred Nürminger ist 2023 die Biografie Handwerk, Herz und Hiebe erschienen.

Manfred ist als Radsportler in den 1970ern erfolgreich für den RC Germania Weißenburg an den Start gegangen.

Nach seiner aktiven Zeit hat er sich für den Radsport in Franken verdient gemacht, z.B.

– Organisation / Sponsoring des Kirchweihrennens in Weißenburg – Sieger 1996 Olaf Ludwig
– Organisation / Sponsoring des Fränk. Seenland-Cups 1997/1998 – Teilnehmer u.a. Erik Zabel, Jens Heppner, Udo Bölts
– Mit-Gründer des deutschen Radrennstalls Mapei – später Mapei-Heizomat
– Idee / Planung des „Velodroms“ in Nürnberg

Zu obigen Punkten, natürlich auch zu seiner erfolgreichen Karriere als Unternehmer / zu seiner Familie, könnt Ihr interessante Fakten der Biografie entnehmen.

Folgend Daten für die Bestellung von Manfreds-Biografie:
Titel: Handwerk, Herz und Hiebe
Verleger: Gerhard-Hess-Verlag (www.gerhard-hess-verlag.de)
ISBN: 978-3-87336-792-0
Preis: 19,90€

»In meinem Herzen alles Sieger«* (Covadonga Verlag, März 2023, 208 Seiten)

Der Giro d’Italia als furioser literarischer Roadtrip

Eines der originellsten Bücher über Sport nun endlich in deutscher Übersetzung:
Fabio Genovesis Giro-Tagebuch erweist sich als lebenskluge, humorvolle und
zeitlos schöne Hommage an Italien, den Radsport und das pralle Leben.

Schon als Kind versprach Fabio Genovesi seinem Onkel: »Eines Tages fahre ich den
Giro d’Italia.« Aus der Karriere als Radprofi wurde nichts, er wurde stattdessen
Bademeister, Kellner, schließlich gefeierter Schriftsteller. Und so wurde der Kindheitstraum
am Ende doch noch wahr, 2013 schickte ihn der Corriere della Sera los,
um die große Radrundfahrt als reisender Reporter zu begleiten. Parallel zu seinen
tagesaktuellen Zeitungsberichten entstand ein Tagebuch mit Abschweifungen und
Begegnungen.
Das Ergebnis ist ein großer literarischer Spaß, der nun endlich auch
in deutscher Übersetzung vorliegt. »In meinem Herzen alles Sieger«* (Covadonga
Verlag, März 2023, 208 Seiten) ist ein furioser Roadtrip durch ein Land, das genauso
ist wie sein Radsport: herrlich absurd und absurd herzlich, nie berechnend und
stets unberechenbar. Fabio Genovesi gelingt eine lebenskluge, humorvolle, zeitlos
schöne Hommage an Italien, den Radsport und das pralle Leben, die auch knapp
zehn Jahre nach Erscheinen der italienischen Originalausgabe nichts von ihrer
Faszination eingebüßt hat.

Über Tausende von Kilometern, mit dem Auto, zu Fuß, mit Fähren, Bussen und Seilbahnen,
versucht jedes Jahr im Mai eine bunte Karawane, mit dem rasanten Tempo der
Radrennfahrer mitzuhalten, die in drei Wochen ganz Italien durchqueren. Mit dabei im Jahr
2013, als die Rundfahrt von der Amalfiküste und den Stränden des Südens bis zu den
Schauplätzen katastrophaler Bergrutsche im Norden, mit Schlenkern nach Slowenien und
Frankreich kreuz und quer durch die Alpen und schließlich nach Brescia führt und
Dauerregen und veritable Schneestürme für eine Extraportion Leiden sorgen: der Schriftsteller
Fabio Genovesi als rasender Reporter mit dem etwas anderen Blick aufs Rennen.

Ein kluger, ökonomisch denkender Autor hätte getreu dem Motto »minimaler Aufwand,
maximales Ergebnis« einfach seine 24 Zeitungsartikel genommen, die seinerzeit während
des Giro d’Italia erschienen sind, und das Vorwort eines befreundeten Schriftstellers
hinzugefügt – fertig wäre das Buch. Doch »als ehrlicher Masochist« (RivistaStudio) hat
Fabio Genovesi seine Erzählung über jene dreiwöchige Rundfahrt anschließend noch mal
von Grund auf neu geschrieben und sie in ein »On the Road«-Epos über die Kunst der
unerwarteten Begegnung und des Sich-Verirrens verwandelt.

Nur das wahre Leben kann es sich erlauben, derart unglaublich zu sein
Voller Enthusiasmus stürzt sich Genovesi in Begleitung seines Fahrers Enzo in das
Abenteuer Giro, bereit, sich von der epischen Strahlkraft des Radsports und seiner
Protagonisten mitreißen zu lassen. Doch schon bald stellt er fest, dass die Leidensfähigkeit
und der Eifer der Rennfahrer nur ein Teil der Geschichte sind. Denn es ist vor allem das,
was rund um das Rennen passiert, was diese Reise zu einem Erlebnis macht. Es sind die
Geschichten der Nebendarsteller und -schauplätze, es ist das, was uns das Fernsehen
nicht zeigt.

»Der Giro war schon immer meine Leidenschaft, seit ich ein Kind war. Und das
barg ein echtes Risiko, von der Realität enttäuscht zu werden – so wie wenn man
jemanden aus der Ferne mag und dann trifft man ihn und er enttäuscht einen. Im Falle des
Giro stellte ich jedoch fest, dass ich mit meinem Wunsch richtig lag: Ich verliebte mich in
die Orte, die Menschen und die Anekdoten«, erzählt Fabio Genovesi.

Buchtipp: Die Radfahrer Cartoons – Eine illustrierte Anleitung für das Leben auf zwei schmalen Reifen

walker-cover

Dave Walker ist der Radsport- und Fahrrad-Cartoonist. Viele Arbeiten des britischen Illustrators genießen längst international Kultstatus unter begeisterten Radfahrern. Jetzt hat er seine schönsten Cartoons zum Thema in einem Buch versammelt: Ob es um das Zusammenleben mit fanatischen Rennradliebhabern geht oder um die Tücken des Fahrradkaufs und der Radwegbenutzungspflicht – in weit mehr als hundert abwechslungsreichen Ganzseitern über das Radfahren als Sport und in der Freizeit, in der Stadt und zur Arbeit liefert er eine augenzwinkernde Anleitung für das pralle Leben auf zwei schmalen Reifen.

Mit feinem Humor und der Erfahrung aus Jahrzehnten im Sattel von Rennrädern, Mountain- und Citybikes entlarvt Dave Walker die geheimen Gedanken und teils absurden Marotten der Spezies Radfahrer. Seine Cartoons sind genau beobachtete Sittengemälde eines Mikrokosmos, der offenbar viel, viel komischer ist, als es auf den ersten Blick den Anschein haben mag – sei es im Fahrradfachgeschäft, beim sonntagmorgendlichen Trainingstreff oder im Peloton der Profis. Und er liefert verblüffende Antworten auf entscheidende Fragen: Woran erkennt man Radfahrer sofort, auch wenn sie gerade gar nicht Rad fahren? Warum rasieren sich Rennradfahrer wirklich die Beine? Aber vor allem: Warum kann man eigentlich nie genug Fahrräder haben?

»Der Radport-Cartoonist unserer Zeit. Dave Walkers präzise beobachtete Zeichnungen halten unserem Spleen fürs Radfahren perfekt den Spiegel vor.« (Ride vélo)

»Dave Walker fährt gerne Velo. Und zeichnet tolle Cartoons davon. […] Von niedlicher Einfachheit und begeisternder Originalität – einfach großartig.« (www.velofahrer.ch)

Dave Walker
12,80 Euro inkl. 7% MwSt.
144 Seiten im Format 20 cm x 20 cm
ISBN 978-3-95726-026-0
Oktober 2017

Zuletzt erschienen im Covadonga Verlag:
Tim Moore: »Mit dem Klapprad in die Kälte – Abenteuer auf dem Iron Curtain Trail« (Juli 2017) / Joe Friel: »Die Trainingsbibel für Triathleten« (Juli 2017) / Thomas Dekker mit Thijs Zonneveld: »Thomas Dekker – Unter Profis« (Juli 2017) / Walter Jungwirth: »Tausend Kilometer Süden. Eine Erzählung vom Radfahren in den Bergen« (April 2017) / Lidewey van Noord & Robert Jan van Noort: »Pellegrina. Eine italienische Radsportwallfahrt« (April 2017).

Buchtipp: Mit dem Klapprad in die Kälte – Abenteuer auf dem Iron Curtain Trail

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Eine irrsinnige Solo-Expedition: 9.000 Kilometer auf dem Iron Curtain Trail von der Arktischen See ans Schwarze Meer – mit einem DDR-Klapprad.

Tim Moore, bereits als extrem tollkühner und -patschiger Held etlicher urkomischer Abenteuertrips in Erscheinung getreten, erklimmt einen neuen Gipfel des leichtsinnigen Übermuts. Er nimmt sich vor, die 9.000 Kilometer entlang des einstigen Eisernen Vorhangs abzuradeln, und setzt sich dazu auf ein altes DDR-Klapprad mit mickrigen 20-Zoll-Laufrädern und lächerlichen zwei Gängen. Bekannt dafür, keiner Unannehmlichkeit aus dem Weg zu gehen (und jeder Unannehmlichkeit zu begegnen), beginnt er seine Reise am nördlichsten Punkt der russisch-norwegischen Grenze genau rechtzeitig, um den brutalen Zenit des arktischen Winters zu erleben und sein tapferes MIFA 904 fortan durch die endlose Eishölle der finnischen Tundra prügeln zu dürfen.

Moore schläft in Banktresoren, herrschaftlichen Palästen und original erhaltenen sowjetischen Jugendherbergen, er schlägt sich mit wodka-befeuerter Feindseligkeit, rumänischen Erdrutschen und einer überaus knödellastigen Diät herum. Aber der Abenteurer aus England und sein niedliches Fahrrad aus volkseigener Produktion halten durch – dank der Gastfreundschaft von lappländischen Rentierzüchtern und serbischen Rockstars sowie den magischen Segnungen eines deutschen Energydrinks. Und irgendwann, nach drei Monaten, zwanzig durchquerten Ländern und einem Temperatursprung um 58 Grad Celsius, holpern die beiden tatsächlich an ihr Ziel, die bulgarische Schwarzmeerküste – spürbar älter und weiser geworden, aber vor allem älter. Für jeden dem Deutschlandtour und ähnliches zu langweilig geworden ist.

Der Autor:
Tim Moore ist Britanniens unermüdlicher Jedermann-Abenteurer: Er ist bereits mit einem störrischen Vierbeiner durch Spanien gewandert (»Zwei Esel auf dem Jakobsweg«), quer durch Europa gereist, um alle Eurovision-Song-Contest-Teilnehmer zu treffen, denen die ultimative Schmach widerfuhr (»Null Punkte«), er hat fast eine richtige Tour de France gemeistert (»Alpenpässe und Anchovis«) und ist, gehandicapt durch ein hundert Jahre altes Fahrrad mit Holzfelgen, die Strecke des berüchtigten Giro d’Italia 1914 abgeradelt (»Gironimo!«). Nun begibt er sich, unter fahrlässiger Missachtung des natürlichen Alterungsprozesses und des letzten Funkens an gesundem Menschenverstand, auf eine Odyssee, die noch ambitionierter – und wesentlich dümmer – ist als all diese Trips zusammen. Irgendwie lebt er noch immer in London.

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Buchtipp: Vogelkoje von Gisa Pauly
Buchtipp: Susanne Mitschke – Warte nur ein Weilchen
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Buchtipp: Tausend Kilometer Süden
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Buchtipp: Thomas Dekker – Unter Profis

Dekker-Brutal-Ehrlich

Blutbeutel, gefälschte Kortison-Atteste,Teambuilding im Bordell: Das maßlose Leben des Radrennfahrers Thomas Dekker. Dank seines außergewöhnlichen Talents erlebt der Niederländer Thomas Dekker als junger Radprofi einen kometenhaften Aufstieg. Aber es geht ihm nicht schnell genug. Er will mehr. Mehr Siege, mehr Geld, mehr Frauen. Bald kennt er keinerlei Maß mehr. Er greift zu Doping und Drogen und verliert sich in Sex- und Alkoholeskapaden, bis sein Leben mit Vollgas aus der Bahn gerät: Die Nachkontrolle einer alten Urinprobe überführt ihn des EPO-Missbrauchs. Was folgt, ist ein nahezu aussichtsloser Kampf zurück in die Weltspitze, aber vor allem ein zerstörerischer Kampf mit sich selbst und seine Dämonen.

In seiner Autobiografie »Unter Profis«, aufgeschrieben von dem renommierten Journalisten und intimen Radsportkenner Thijs Zonneveld, schüttelt Thomas Dekker erstmals alle Lügen von sich ab und erzählt der Welt seine Geschichte, seine ganze Wahrheit. Mit beispielloser Offenherzigkeit – absolut schonungslos gegen sich und andere – zeichnet er seinen Weg nach: vom leicht beeinflussbaren Nachwuchsfahrer zum geläuterten Veteranen mit einer dunklen Vergangenheit in den Hinterhöfen des Profiradsports. Er berichtet von nüchtern routiniertem Blutdoping in anonymen Flughafenhotels, von zwielichtigen Treffen mit Dealern, von Partys mit Prostituierten bei der Tour de France. Es ist das erschütternde Sittengemälde eines Pelotons der Exzesse.

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Buchtipp: Danny MacAskill – »Biken am Limit. Auf den Dächern und Gipfeln der Welt«

Nervenkitzel, wilde Sprünge und Millionen YouTube-Fans – das Leben des Bike-Profis Danny MacAskill ist eines der Extreme. Seine Stunts und Filme sind ebenso Kult wie hohe Kunst und führen ihn an die malerischsten, ausgesetztesten und auch fantasievollsten Orte der Welt: auf die Dächer von Gran Canaria, Schottlands dramatische Berggipfel oder in ein überlebensgroßes Kinderzimmer. Nun erzählt er erstmals seine Geschichte. Von der Jugend auf der idyllischen Insel Skye und dem Weg vom einfachen Fahrradmechaniker zum Star der Bikeszene, nachdem ihn ein Internetvideo über Nacht berühmt gemacht hatte. Er nimmt uns mit ans Filmset, wo Schritt für Schritt die genialen Stunts entstehen. Und zeigt dabei auf, was es heißt, immer wieder die eigenen Grenzen zu verschieben – nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf.
Malik Verlag

Erscheint am 03. April 2017

Preis: 16,99 EUR (D)/ 17,50 EUR (A)/ 22,90 SFR

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Buchtipp: Tausend Kilometer Süden

tausend kilometer süden

Eine mitreißende, poetische, rauschhafte Erzählung vom Radfahren in den Bergen. Eine Ode an die große Freiheit auf zwei schmalen Reifen… Eine Langstreckenprüfung für unerschrockene Radfahrer, ein Irrsinn für Normalsterbliche: 1.000 Kilometer in maximal 75 Stunden. Start und Ziel in der Provence, über Alpenriesen hinweg, quer durch Ligurien. Drei Tage und drei Nächte im Sattel. Non-stop, unterbrochen nur durch kurze Verpflegungsstopps an Bäckereien oder ein Nickerchen in Bushaltestellen. Und durch unangekündigte Geheimkontrollen, die verhindern, dass jemand auch nur ein Stück des Weges abkürzt. Mal in kleinen Gruppen unterwegs, aber praktisch ganz auf sich allein gestellt. Kälte, Wind, Einsamkeit, infernalische Abfahrten, bedrohliche Müdigkeit, leuchtende Landschaften, die Euphorie der Endorphine. So ist der Mille du Sud. Ein Brevet für Randonneure, wie sich die wahren Giganten der Landstraße, die namenlosen Ausdauerhelden, selbst nennen. Walter Jungwirth ist einer von ihnen. Tausend Kilometer Süden ist sein Erstling. Eine mitreißende, poetische, rauschhafte Erzählung vom Radfahren in den Bergen. Eine Ode an die große Freiheit auf zwei schmalen Reifen… und an die unerschöpflichen Ausdauerreserven der menschlichen Spezies. Aber auch eine inspirierende Antwort auf entscheidende Fragen: Warum nimmt jemand so etwas – freiwillig – auf sich? Warum liegt in der unermesslichen Strapaze die noch größere Erfüllung? Und vor allem: Wen juckte es nach der Lektüre dieses kleinen, großen Büchleins nicht in den Beinen, es dem Autor gleichzutun und länger und weiter Rad zu fahren, als man es selbst je für möglich gehalten hätte? Der Autor: Walter Jungwirth, Jahrgang 1962, ist im Erstberuf Übersetzer für Französisch. Er lebt im Breisgau, wo er Ende der neunziger Jahre mit dem Radsport begann. 2003 machte er seine ersten Erfahrungen auf der Langstrecke, seither hat er zahllose Brevets absolviert. Er arbeitet heute in einer Psychiatrischen Klinik. In der Vergangenheit veröffentlichte er Geschichten übers Radfahren auf der Website www.viavelo.de. »Tausend Kilometer Süden« ist sein erstes Buch.

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Buchtipp: Pellegrina – eine italienische Radsportwallfahrt

Buchtipp-Covadonga
Fasziniert von der so reichen Geschichte des Radsports begibt sich Lidewey van Noord auf eine Pilgerreise der besonderen Art: Sie nimmt ihre Leser mit in alle Ecken Italiens, um die unerschütterliche Liebe der Tifosi für ihren Giro und ihren Ciclismo zu erkunden und auf den Spuren großer und kleiner Radrennhelden zu wandeln. Über Felder und Hügel führt sie ihre Wallfahrt, durch Industriegebiete und verlassene Bergdörfer, bis in die entlegensten Winkel: zum Geburtshaus von Luigi Ganna, zum Grab von Michela Fanini, zur Videothek von Vincenzo Nibalis Mutter auf Sizilien.

Getrieben von Neugier und Zuneigung, mitreißend und doch stets auch mit wohltuender Zurückhaltung erzählt die niederländische Journalistin von ihren Entdeckungen und Begegnungen. Von Marzio Bruseghin und seinen Eseln. Von Eddy Mazzoleni, der als Dopingdealer aufflog. Von Fausto Coppi, Gino Bartali und der Unsterblichkeit. Von Marco Pantani, Cesenatico und dem Verfall. Und so lässt Lidewey van Noord ihre Leser nicht nur mit jeder ihrer Geschichten viele neue Seiten eines wunderschönen Landes und eines wunderschönen Sports entdecken, sondern immer wieder auch deren wahre Seele erahnen: die Traurigkeit hinter dem farbenprächtigen Jubel beim Corsa rosa, die Tragik hinter La dolce vita.

»Pellegrina« ist ein zu Herzen gehendes Sport- und Reisebuch von der aufregenden neuen Stimme der niederländischen Radsportliteratur. Wunderbar gestaltet und fotografiert von dem Designer Robert Jan van Noort und ausgezeichnet mit dem Zinnen Röes Award 2016.

Aus dem Niederländischen von Ilja Braun.

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Buchtipp: „Randonnée – Ein Ultracycling Tagebuch“

David Misch. Randonnée
Bilder oder Fotos hochladen
Was muss man für ein Mensch sein, um in acht bis zwölf Tagen 5000 Kilometer auf dem Rad quer durch einen Kontinent zu fahren? Wie geht man als Sportler mit herben Niederlagen um, und ist Scheitern zwangsläufig eine negative Erfahrung?
Zwischen 2010 und 2013 hat David Misch neben Studium und später Job einige der schwierigsten Ultracycling-Wettbewerbe – so nennt man Nonstop-Radrennen jenseits der 24 Stunden im Fachjargon – bestritten und dabei zahlreiche Erfahrungen gesammelt. Misch erlebte einige der schönsten, aber auch schwersten Momente seines Lebens und berichtet nun mit zeitlichem Abstand darüber. Aufzeigen will er, dass auch ein „Durchschnittstyp“ Unvorstellbares leisten kann, wenn er es nur aus eigenem Antrieb und den richtigen Gründen tut.
Seine Erlebnisse teilt er in einer Mischung aus Nacherzählung und Tagebucheinträgen. Hierbei handelt es sich um Textfragmente, die schon damals in seiner aktiven Zeit verfasst, aber bisher nicht veröffentlicht wurden. „Randonnée“, französisch für „Ausfahrt“, „Tour“, ist eine Reise durch den Ultracycling-Sport und alledem, was damit zusammen hängt.
„Randonnée. Zweifeln. Losfahren. Ankommen“ erscheint im egoth-Verlag. 258 Seiten, Softcover, reich bebildert (4c), Format 17 x 24 cm. ISBN 978-3-902480-41-5, Euro 19,90

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