Jonathan Fumeaux: „Es war ein Zeitfahren für die richtigen Spezialisten“

Nach dem ersten gestrigen Ruhetag, den die Fahrer in der Nähe von Zaragoza verbrachten, ging es heute bei der Spanien-Rundfahrt wieder weiter. Dabei stand ein Einzelzeitfahren über 36 km auf dem Programm. Und der Weltmeister Tony Martin (Omega Pharma-Quickstep) liess es sich natürlich nicht nehmen und feierte dabei einen Etappensieg. Im Duell um das Leadertrikot war Alberto Contador der Gewinner. Der Spanier übernahm das rote Leadertrikot nachdem Nairo Quintana bei einem Sturz heftig zu Fall kam und dabei über vier Minuten auf den Tagessieger einbüsste. IAM Cycling war ohne richtige Zeitfahrspezialisten am Start und absolvierte das Zeitfahren im Mittelfeld. Bestplatzierter Fahrer von IAM Cycling war Vicente Reynes. Es erreichte das Ziel an 62. Stelle mit einem Rückstand von 3’37” auf Sieger Martin.

Jonathan Fumeaux (144. mit 5’28’’ Rückstand) ist eher der Bergfahrer als der Rolleur und hatte im Zeitfahren auch noch Pech. Nach einem guten Start und einer soliden Fahrt, auf der er schon bald zwei vor ihm gestartete Fahrer überholen konnte, kam er in der Abfahrt nach dem einzigen Anstieg zu Fall. Er verletzte sich dabei glücklicherweise nicht ernsthaft und hatte im Ziel sogar trotzdem noch die vorübergehende Bestzeit. Bei der Analyse seiner ersten Vuelta-Hälfte zeigte der Walliser dann sogar ein Lächeln. „Das war heute ein Zeitfahren für die richtigen Spezialisten. Ich fand schnell einen guten Rhythmus doch nach dem Sturz war ich nicht mehr in der Lage, mich richtig zu pushen. Nun freue ich mich mit dem nötigen Respekt auf die kommenden Berge. Seit wir in Jerez de La Frontera gestartet sind, litt ich sehr unter der Hitze. Ich gab jedoch nicht auf und hoffte immer, dass ich mich mal in einer günstigen Position befinden würde.“ Der jüngste Profi des IAM Cycling Teams, der 24-jährige Marcel Aregger (150. mit 5’37“ Rückstand) war heute nicht in der Lage, seine Qualitäten abzurufen. „Nach dem gestrigen Ruhetag hatte ich heute einfach keine guten Beine. Es fühlte sich an, als würde ich auf der Strasse festkleben. Dennoch habe ich das Vertrauen und meine Motivation nicht verloren. Die Vuelta ist noch lang und es gibt noch einige grossartige Dinge, die wir erreichen können.“

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