Robert Retschke wird Deutscher Vize-Meister der Steher

Bei der Deutschen Meisterschaft der Steher am Samstag in Leipzig konnte Robert Retschke einen beeindruckenden 2 Platz herausfahren und ist somit Deutscher Vizemeister in dieser Disziplin. Das bedeutet, dass er Ende August an der Europameisterschaft in Forst antreten wird. Außerdem startete das Team beim 1.HC Rennen „Prudential Ride London“ sowie in Bellheim.

Am Samstagabend standen für Robert Retschke auf der Radrennbahn in Leipzig die Deutschen Meisterschaften der Steher auf dem Programm. Bei einem spannenden Kopf-an Kopf-Rennen, auf Augenhöhe mit dem späteren Gewinner, fuhr Robert nur knapp am Sieg vorbei. Mit dem Vize-Meister-Titel kann man dennoch von einem hervorragenden Ergebnis sprechen, mit dem er sich auch für die Europameisterschaften der Steher Ende August in Forst qualifiziert hat. Nachdem er im letzten Jahr dort den 4. Platz belegte, möchte er in diesem Jahr versuchen, sich um mindestens einen Platz zu verbessern und das Podium zu erreichen.

Ein ganz besonderes Highlight gab es für die Fahrer Benoit, Braun, Huppertz, Monreal, Walbrül und Westmattelmann am Sonntag. Nach der kurzfristigen Einladung durch den Veranstalter, die die Teamleitung natürlich gerne annahm, durften die 6 Fahrer beim 1.HC Rennen „Prudential Ride London“ starten.

Entsprechend der Kategorie waren hier 7 UCI Pro und 5 UCI Pro Kontinental Teams am Start. Angesichts der außerordentlich starken Konkurrenz und des 193 km langen und anspruchsvollen Parcours schraubte man die eigenen Ansprüche etwas zurück. Vor geschätzt einer Million Zuschauer am Straßenrand wollte man ein attraktives Rennen zeigen.
Es gelang zwar keinem Fahrer der Mannschaft der Sprung in die Spitzengruppe des Tages, aber es waren fortwährend Fahrer vom Team Kuota an der Spitze der Verfolgergruppe zu sehen, was auch dem britischen Fernsehen nicht verborgen blieb.
Durch Sturzpech zurückgeworfen gab es auch für die beiden aussichtsreichsten Kuota Fahrer Walbrül und Westmattelmann keine Chance mehr, nach vorne zu kommen.
Dennoch zeigte sich Teamchef Florian Monreal zufrieden mit dem Auftritt in London: „Dieses Rennen war ein Wahnsinnserlebnis für die ganze Mannschaft. Es war unglaublich, mit welcher Begeisterung die Zuschauer am Streckenrand standen, trotz des teilweise stürmischen und regnerischen Wetters. Ich denke, wir haben uns durch die Mitarbeit in der Verfolgung über mehrere Stunden hier ganz gut verkauft und so die Einladung auch gerechtfertigt“.

Ebenfalls am Sonntag starteten Becker, Glowatzki, Müller und Schönbach beim Rennen in Bellheim. Hier gelang Felix Schönbach der Sprung in die Gruppe des Tages, die sich auch mehrere Runden vorne halten konnte. Leider wurde sie vor Rennende vom Verfolgerfeld wieder eingeholt, so dass es zum Sprint kam. Philipp Becker kam als bestplatzierter Fahrer im vorderen Feld über die Ziellinie.

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