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Team Heizomat: Neuzugang Saison 2017

Mit internationaler Erfahrung
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Georg Loef – Bild via Team Heizomat

Georg Loef ist der zweite Neuzugang beim Team Heizomat für die Saison 2017. Der 22-Jährige liebt anspruchsvolle Rennen und kann mit seiner Erfahrung von vielen internationalen Rennen in seiner bisherigen Laufbahn zu einem der Leistungsträger der Mannschaft avancieren.

Jüngster Erfolg des Hessen aus Darmstadt war der Gewinn der Silbermedaille bei der deutschen U23-Bergmeisterschaft dieses Jahres. Der vielleicht noch wichtigere Erfolg war der Gewinn des Bundesligarennens in Ilsfeld-Auenstein im Vorjahr. „Bei diesem Rennen sieht man genau, wer treten kann“, sagt Heizomat-Teamchef Markus Schleicher, der den zweimaligen U23-Hessenmeister fortan im Blickfeld hatte.

Loef und Jonas Rapp sind 2017 die beiden ältesten Fahrer, mit dann gerade einmal 23 Jahren. „Das ist eine völlig neue Situation für mich. Ich war bisher immer einer der jüngsten Fahrer im Team“, sagt der 1,86 Meter große und 71 Kilogramm schwere Athlet, der aber die alleine schon wegen des Alters zugedachte Führungsrolle im Heizomat-Team nicht scheut. „Mir gefallen hier die Strukturen und auch, dass der Fokus im Rennprogramm mehr auf den deutschen Rennen liegt“, sagt er mit Blick zurück auf vier Jahre beim Team Stuttgart beziehungsweise dessen Nachfolger Christina Jewelry.

Loef ist ein außergewöhnlich ruhiger Fahrer, der mit leiser Stimme spricht und lieber auf dem Rad zeigt, was er kann. „Ehrgeizig bin ich schon, aber auch zurückhaltend und mitfühlend“, beschreibt der Liebhaber von Rotweingulasch mit Reis sich selbst. Und hohe Ziele hat er sich schon für das kommende Jahr gesteckt: „In der Bundesliga will ich vorne mitfahren, da freue ich mich auf die Erzgebirgs-Rundfahrt und hoffe, dass Ilsfeld-Auenstein wieder im Kalander steht.“ Rund um Köln nennt er als den für ihn reizvollsten Profiklassiker. „Die Jungs hier sind nette, junge Kerle, aber insgesamt sind wir eine schlagkräftige Truppe vor allem für schwere Rennen“, sagte der Hobby-Volleyballer und dem Squash zugeneigte Physikstudent nach dem ersten Kennenlernen im fränkischen Motten.

In dieser Truppe Verantwortung zu übernehmen und an Leistungen seiner internationalen Laufbahn anknüpfen, wo er 2015 bei der Volta Portugal als aktivster Fahrer ausgezeichnet wurde („Das war geil!“), und diese internationale Erfahrung mit dem einen oder anderen Tipp an die noch jüngeren Heizomat-Sportler weiterzugeben, reizt den Hessen besonders.

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Team Heizomat – Imagefilm: http://team-heizomat.de/index.jsp?rubrik=videos

Saison 2016: Junges Team mit optimaler Ausbeute


Sieg beim Bundesligarennen am Bilster Berg, Erster Platz beim Klassiker in Schönaich, Gewinn des Sprinttrikots bei der Oberösterreich-Rundfahrt: Das Jahr 2016 war für das Kontinental-Team Heizomat ein durchaus erfolgreiches. Dementsprechend zufrieden fällt das Fazit von Teamchef Markus Schleicher an Ende aus.

Die Saison begann mit einem großen Umbruch. Nur Aaron Krauss, Laurin Winter und Philipp Zwingenberger blieben aus dem Kader der Saison 2015 übrig. Diesen Umbruch hat die Mannschaft sehr gut bewältigt. „Die Mannschaft war sehr homogen und hat sich schnell gefunden, das war ihre große Stärke“, so Schleicher, der betont, dass er insgesamt eine sehr junge Mannschaft in die Saison schickte.

Schon kurz nach dem Saisonstart stellten sich erste Erfolge ein. Robert Müller sorgte in Singen für die erste Podiumsplatzierung und nahm Druck von der jungen Truppe, Jonas Rapp (Schönaich) und Zwingenberger (Leipzig) ließen die ersten Siege folgen. Rapps Erfolg war zugleich der 200. in der Geschichte des Teams Heizomat. Beim Klassiker Rund um Düren glänzte Zwingenberger mit dem zweiten Platz und rundete damit das schon sehr erfolgreiche Frühjahr ab. Ab Mai folgten nicht nur Highlights wie der Frankfurter Klassiker vor mehreren Hunderttausend Zuschauern, der den internationalen Kalender des Teams Heizomat eröffnete und der mit „Rund um Köln“ verlängert wurde. Es folgte auch die stark besetzte und schwere Oberösterreich-Rundfahrt, wo Zwingenberger einmal als Etappendritter ins Ziel kam, Rapp sich Gesamtrang acht und Nathan Müller sogar die Sprintwertung holte. Zudem wurde beim Heimrennen in Karbach ein Dreifacherfolg durch Rapp, Laurin Winter und Pascal Treubel, der auch bei der Deutschen Meisterschaft in Erfurt überzeugte, gefeiert.

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Team Heizomat: Robert Müller fährt auf Platz zwei

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MECKENBEUREN
Robert Müller hat bei seinem letzten Saisonrennen für das Team Heizomat noch einmal einen Podiumsplatz erreicht. Beim traditionell letzten deutschen Straßenrennen der Saison in Meckenbeuren am Bodensee musste er sich nur Martin Kiechle vom überlegenen Team des RSC Kempten geschlagen geben und wurde Zweiter.

Zu fahren waren 90 Runden und am Ende standen 75 Kilometer auf den Tachos der Rennfahrer. Nach der ersten von neun Punktewertungen setzte sich Müller mit fünf weiteren Fahrern vom übrigen Feld ab. Eine weitere Attacke Müllers verkleinerte die Gruppe auf nur noch drei Fahrer. Allerdings sah sich der schnelle Heizomat-Fahrer nun zwei Fahrern des RSC Kempten in der Gruppe gegenüber. Die Gruppe überrundete das restliche Feld, die dem die Kemptener nun noch mehr Druck auf ihn ausüben konnten. Zwar wehrte sich Müller in den Sprints heftig, musste sich aber am Ende um zwei Zähler Martin Kiechle vom RSC Kempten geschlagen geben.

Am kommenden Wochenende wollen Jonas Rapp und Laurin Winter noch einen Zeitfahr-Wettbewerb bestreiten, ehe die Saison 2016 auch für das Team Heizomat beendet ist.

Foto via Team Haizomat

Team Heizomat: Saisonfinale vor 350.000 Zuschauern

Münsterland-Giro

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Das Team Heizomat hat sich am Tag der Deutschen Einheit noch einmal vor 350.000 Zuschauern beim Münsterland-Giro auf internationaler Ebene präsentiert und sich beim Sieg von John Degenkolb mit seiner jungen Mannschaft achtbar geschlagen.

Von Gronau, dem Ort, an dem Musiker Udo Lindenberg aufwuchs, ging es nach Münster in die Rad-Hauptstadt Deutschlands. Insgesamt waren 215 Kilometer zu bewältigen, davon am Ende drei lokale Runden mit einer tückischen Kopfsteinpflaster-Passage in Münster.
Gestartet wurde das Rennen, das durch die Aufwertung in die 1.HC-Kategorie des Weltverbandes eine starke Besetzung vorweisen konnte, bei trockenen Bedingungen und der Herbstsonne in Gronau. Kurz darauf schafften es sechs Fahrer, sich vom Feld zu lösen, leider ohne die gewünschte Heizomat-Beteiligung. Als die Gruppe wieder gestellt war, begann es im Finale zu regnen, wodurch das Rennen erschwert wurde. Ein Sturz auf den Zielrunden dezimierte das Feld an der Spitze, wo John Degenkolb (Giant-Alpecin) das Rennen im Sprint für sich entscheiden konnte.
Robert Müller kam als bester Fahrer des Teams Heizomat kurz darauf als 33. ins Ziel. Die wieder einmal geschlossene Teamleistung rundeten Pascal Treubel (34.), Jonas Rapp (43.), Nathan Müller (45.) ab. Insgesamt gingen 165 Radprofis aus 13 Nationen in 22 Teams (4x World-Tour, je 9 KPT- und KT-Mannschaften aus acht Nationen) an den Start. 117 davon kamen ins Ziel.

Der WDR sendete einen 45-Minuten-Beitrag, der unter folgendem Link zu sehen ist. Hier und da sieht man auch die Heizomat-Fahrer im Bild: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/video-muensterland-giro–102.html

Damit ist die internationale Saison 2016 für das Team Heizomat beendet. In der kommenden Woche jedoch startet eine Teil der Mannschaft noch bei einem nationalen Rennen in Meckenbeuren am Bodensee. Jonas Rapp und Laurin Winter wollen die Saison eine Woche darauf noch mit einem Zeitfahrwettkampf abschließen.

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Team Heizomat: Bundesligaabschluss in Düsseldorf

Team Heizomat die Nummer zwei in Deutschland

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Foto via Team Heizomat

Das Team Heizomat hat sich beim letzten Lauf der Rad-Bundesliga in Düsseldorf den zweiten Platz in der Mannschaftswertung nicht mehr nehmen lassen. Robert Müller fuhr als Dritter noch einmal auf das Podium der großen Düsseldorfer Bühne. Dort wurden auch Simon Redmers und Dorian Lübbers für ihre zweiten Plätze in der Sprint-, Berg- und Nachwuchswertung geehrt.

Das „Race am Rhein“ in Düsseldorf galt als Probelauf für den Start der Tour de France im kommenden Jahr. Allerdings lief vor rund 55.000 Zuschauern noch nicht alles reibungslos. Der Start wurde wegen Problemen mit der Streckensperrung um über eine Stunde nach hinten verschoben, das Rennen auf 96 Kilometer verkürzt. So gaben die Fahrer vom Start weg Gas. Keine Gruppe konnte sich entscheidend lösen, doch wenn einige Fahrer mal einige Meter zwischen sich und das restliche 110-köpfige Feld brachten, dann war das Team Heizomat stets auf der Höhe. Am Ende lief alles auf den Massensprint hinaus. Robert Müller bewies dabei einmal mehr seine herausragende Spätform und sprintete hinter dem DM-Zweiten (U23) Konrad Geßner (Team P&S Thüringen) und Aaron Grosser (Team Sauerland) auf Platz drei. Das tolle Mannschaftsergebnis rundeten dahinter Philipp Zwingenberger (6.), Jonas Rapp (13.), Dorian Lübbers (16.), Nathan Müller (19.) und Aaron Krauss (20.) ab.

Damit belegte das Team Heizomat in der Tagesmannschaftswertung Platz drei, in der Gesamtwertung reichte es sogar zu Platz zwei. Teamchef Markus Schleicher zog daher ein positives Fazit der Bundesliga-Saison 2016: „Wir können mit unserem Abschneiden bei der diesjährigen BL-Serie sehr zufrieden sein. Die geschlossene Mannschaftsleistung und ein sehr guter Teamgeist haben die 15. Heizomat-Saison in der Bundesliga sehr positiv geprägt.“

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Team Heizomat: Platz fünf in Genthin – Müller siegt in Dierbach

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Das Team Heizomat hat bei der Deutschen Meisterschaft im Mannschaftszeitfahren in Genthin (Sachsen-Anhalt) Platz fünf belegt. Damit sicherte sich die Mannschaft aus dem fränkischen Motten weiterhin Platz drei in der Mannschaftswertung der Rad-Bundesliga und erreichte somit das vorgegebene Ziel.

„Mehr als Platz vier war für uns realistisch betrachtet ohnehin nicht drin. Wir haben die jüngste Mannschaft im kompletten Feld an den Start gebracht. Alle Fahrer gehörten der Altersklasse U23 an“, erklärte Teamchef Markus Schleicher. Das Heizomat-Sextett mit Laurin Winter, Jonas Rapp, Simon Redmers, Pascal Treubel, Aaron Krauss und Dorian Lübbers hatte ein Durchschnittsalter von rund 20 Jahren, fuhr auf den 50 Kilometern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 54 Kilometern je Stunde und kam nach 55:19 Minuten ins Ziel. Der Sieg ging an das rad-net Rose Team des nationalen Verbandes.

Bereits am kommenden Wochenende steht für das Team Heizomat der nächste Bundesliga-Wettkampf auf dem Programm. Diesmal auf der Autorennstrecke am Bilster Berg in der Nähe von Paderborn. Der 4,5 Kilometer lange Rundkurs hat Steigungen von über 20 Prozent und stellt daher hohe Anforderungen an die Fahrer. Ziel ist es auch hier, den dritten Platz in der Mannschaftswertung erfolgreich zu verteidigen.

Unterdessen fuhren Robert Müller und Nathan Müller das Rundstreckenrennen in Dierbach/Pfalz. Nathan Müller fuhr zu Beginn aktiv und besetzte die Fluchtgruppen. Im weiteren Rennverlauf kam aber Robert Müller immer weiter nach vorne und am Ende sprinteten rund 15 Fahrer, die sich vom Hauptfeld mit rund 60 Fahrern abgesetzt hatten, um den Sieg. Dabei ließ Robert Müller nichts anbrennen uns gewann auf der abfallenden Zielgeraden deutlich mit rund zwei Radlängen Vorsprung. Der erste Saisonsieg für Müller war nach zahlreichen Podiumsplatzierungen längst überfällig. Am Tag darauf in Bornheim, ebenfalls in der Pfalz gelegen, verpasste Robert Müller die entscheidende Gruppe und platzierte sich am Ende hinter fünf Ausreißern als Sechster.

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Team Heizomat: Rapp holt Bronze bei Berg-DM

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Jonas Rapp hat für einen weiteren großen Erfolg des Teams Heizomat gesorgt. Bei der deutschen Bergmeisterschaft in Waldenburg/Sachsen gewann der stärkste Bergfahrer im Team Heizomat Bronze in der Altersklasse U23.

Für den 22-jährigen Pfälzer wäre bei einer optimalen Vorbereitung sogar noch mehr drin gewesen, glaubt Teamchef Markus Schleicher, denn er erinnerte nach dem Rennen daran, dass Rapp „ja in der Woche zuvor noch erkältet war und pausieren musste. Ich glaube, wenn er da gesund geblieben wäre, dann hätte er am Ende noch einmal aus der Gruppe herausfahren und gewinnen können.“ Nichtsdestotrotz war Schleicher mit der Medaille zufrieden. Das Rennen wurde zunächst lange von einer dreiköpfigen Spitzengruppe bestimmt, doch am Ende fiel die Medaillen-Entscheidung im U23-Rennen im Sprint zwischen fünf Fahrern, in dem Rapp zu Bronze fuhr. Zuvor wurde er nach Kräften von Nathan Müller, der am Ende die Verfolger als Sechster ins Ziel führte, und Dorian Lübbers (26.) unterstützt.

Parallel stand in Rülzheim ein anderer Teil der fränkischen Mannschaft bei zwei Rundstreckenrennen und einem Sprintturnier am Start. Dabei sicherte sich Robert Müller am Samstag den fünften Platz im Nachtkriterium, am Sonntag wurde er Vierter im Sprintturnier, im folgenden Kriterium reichte es nur zu Platz 17.

Am kommenden Wochenende startet Philipp Zwingenberger bei der deutschen Bahnrad-Meisterschaft im Zweier-Mannschaftszeitfahren an der Seite von Ex-Profi Christian Kux. Der Rest der Mannschaft absolviert am Teamsitz in Motten ein zweitägiges Kurztrainingslager, um sich auf die Deutsche Meisterschaft im Mannschaftszeitfahren in der Folgewoche und die dann folgenden Wettbewerbe in der Rad-Bundesliga vorzubereiten.

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Team Heizomat: Winter nach 185-Kilometer-Flucht Dritter

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Das gab es in der 64-jährigen Geschichte des Bellheimer Silber-Pils-Preises wohl noch nie. Bereits nach 15 der 200 Kilometer lösten sich vier Fahrer vom restlichen Feld und blieben bis zum Zieleinlauf vorne. Laurin Winter sicherte sich dabei den dritten Platz.

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Team Heizomat: Winter überrascht im Zeitfahren

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Laurin Winter überraschte beim Zeitfahren in Spremberg mit einer unerwartet starken Leistung und Platz fünf. Jonas Rapp belegte wie schon beim vorangegangenen Bundesliga-Zeitfahren in Streufdorf Platz elf. Ein Massensturz am Tag darauf rund 1500 Meter vor dem Ziel des Klassikers Cottbus-Görlitz-Cottbus warf das Team Heizomat in der Mannschaftswertung jedoch auf den dritten Gesamtrang zurück.

Das Zeitfahren am Samstag wurde durch wechselnde Bedingungen erschwert. Die ersten Starter konnten das Bundesligarennen bei trockenen Bedingungen beenden, später sorgten starke Windböen und Regen für einen Nachteil der folgenden Fahrer. Dennoch zogen sich die Heizomat-Starter recht gut aus der Affäre. Winters fünfter Platz beim Sieg von Spezialist Daniel Westmattelmann (Kuota-Lotto) kam auch für Teamchef Markus Schleicher unverhofft. „Jonas Rapp ist im Bereich der Erwartungen geblieben“, so Schleicher, der nach Platz drei in der Tagesmannschaftswertung zufrieden ins Teamhotel zurückkehrte.

Ganz anders sah das am Tag darauf aus: „Da wären wir besser im Bett geblieben“, so Schleicher. Dabei hatte das Team Heizomat das Rennen über rund 200 Kilometer des Klassikers Cottbus-Görlitz-Cottbus ganz gut mitbestimmt. Jonas Rapp fuhr ab Rennkilometer 50 in einer achtköpfigen Spitzengruppe. Diese löste sich aber 100 Kilometer später auf, Rapp aber bleib mit zwei weiteren Fahrern noch vorne, konnte aber die Attacke des späteren Siegers Carl Soballa (LKT Brandenburg) nicht kontern und fiel rund 25 Kilometer vor dem Ziel ins Feld zurück. Dort deutete zwei Kilometer vor Rennende alles auf einen Massensprint hin, die Heizomatfahrer waren im Feld recht weit vorne platziert, ehe es zu einem Sturz kam, in den der komplette Sprintzug der Franken involviert war. Somit waren alle Hoffnungen auf eine vordere Platzierung zunichte gemacht. Bitter: Neben dem materiellen Schaden kam das Team Heizomat durch die entstandenen Zeitabstände nicht über Platz elf der Tages-Teamwertung hinaus und fiel in der Gesamtwertung vom zweiten auf den dritten Rang zurück.

Parallel zu diesen Bundesligarennen stand ein kleines Team beim Rems-Murr-Pokal, einem dreitägigen Wettbewerb, am Start. Pascal Treubel platzierte sich auf der ersten Etappe als Zehnter, musste das Rennen aber auf der Schlussetappe vorzeitig beenden. Simon Redmers kam in der Gesamtwertung auf den 16. Platz. Es siegte Jannik Steimle (Team Felbermayr).

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Team Heizomat: Rad-Bundesliga lockt mit Doppelveranstaltung

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Die Lausitz ist am Wochenende wieder einmal das Reiseziel des Teams Heizomat. Im Spreewald, der für viele Touristen ein lockendes Reiseziel ist, geht es für das Team Heizomat darum, Platz zwei in der Bundesliga-Gesamtwertung zu verteidigen. Vor allem im Zeitfahren um Spremberg am morgigen Samstag hofft Teamchef Markus Schleicher auf eine solide Leistung, für den erwarteten Sprint am Sonntag in Cottbus hat er ein ganz heißes Eisen im Feuer.

Dieses heiße Eisen, das nach rund 200 Kilometern des Klassikers Cottbus-Görlitz-Cottbus geschmiedet werden soll, trägt den Namen Philipp Zwingenberger – und ist der endschnellste Fahrer der Sportgruppe aus Franken. Ein Podiumsplatz ist das Ziel des Chemnitzers, der aber nach einigen gesundheitlichen Problemen in der ersten Saisonhälfte noch nicht gänzlich stabil in seiner Form ist. Als Backup für Zwingenberger fungieren Robert Müller und der Fünfte der U23-DM, Aaron Krauß. Weiter schickt das Team Jonas Rapp, Laurin Winter und Dorian Lübbers am Sonntag an die Startlinie – die vor allem Fluchtgruppen besetzen sollen.

Beim Zeitfahren am Samstag hofft Schleicher auf ein ähnlich gutes Abschneiden von Jonas Rapp wie beim letzten Zeitfahren in Streufdorf, als der starke Neuzugang 11. wurde. Beide Strecken sind recht flach, jedoch zumindest teilweise anfällig für Seitenwind.

Unterdessen sind bereits am heutigen Freitagabend Nathan Müller, Pascal Treubel und Simon Redmers beim Drei-Etappenrennen „Rems-Murr-Pokal“ in Schorndorf im Einsatz. Über die Ergebnisse informieren wir Anfang der kommenden Woche!

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Rapp hält mit den Besten mit

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Die „Grüne Hölle“, der legendäre Nürburgring, machte seinem Namen mal wieder alle Ehre. Nur 21 von rund 110 gestarteten Radprofis erreichten nach 150 Kilometern beim Rudi-Altig-Race der UCI-Kategorie 1.1 das Ziel. Einer davon war Heizomat-„Bergführer“ Jonas Rapp, der das Ziel des durch Profil, Fahrweise und Regen sehr schweren Rennens hinter Paul Voß (Bora-Argon18) auf Platz 16 erreichte.

Auf der Autorennstrecke waren zunächst fünf Runden der legendären Nordschleife zu fahren. Schon auf der ersten Runde dezimierte sich das Feld der Fahrer aus allen drei Profikategorien. Verantwortlich für das hohe Tempo war die Mannschaft des späteren Siegers, die mit nahezu der kompletten Tour-de-France-Formation angereist war und vehement das Tempo hochhielt.
Schon nach der dritten Nordschleife war eine Vorentscheidung gefallen. Ein wirkliches Feld gab es zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr. Jonas Rapp hatte es geschafft, sich wieder in die vorderste Gruppe zu schaffen und legte damit den Grundstein für die spätere Platzierung. Zwar wuchs die ursprünglich nur etwa 12 Fahrer umfassende Gruppe nochmals leicht an, doch die nächste größere Gruppe dahinter wurde nach der letzten Nordschleife aus dem Rennen genommen. Nun standen noch fünf Runden auf der Grand-Prix-Runde an. Voß lag hier schon als Solist vorne, dahinter formierte sich eine vierköpfige Verfolgergruppe, dann folgte Rapps Gruppe mit weiteren 14 Fahrern. Eine letzte Attacke des 22-jährigen Heizomat-Fahrers wurde von den Konkurrenten vereitelt, im Sprint sicherte sich Rapp Gesamtrang 16. „In Anbetracht der Besetzung und der deutlichen Überlegenheit des Bora-Argon18-Teams war das heute das Maximum. Jonas ist ein starkes Rennen gefahren, hat wieder gezeigt, dass er mit den Besten mithalten kann“, so die Bilanz von Teamchef Markus Schleicher. Ein kurzer Bericht des SWR lief in der dortigen Landesschau. Für alle, die das verpasst haben, ist am Ende des Newsletters der Link zum Beitrag.

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