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FRONTAL – Ein Unfall, sieben Radprofis und die Geschichte Ihrer Karriere

Aktuell erscheint bei uns im Covadonga Verlag ein neues Buch, das in seinem Ursprungsland großes Aufsehen erregt hat: Die niederländische Presse rühmte »FRONTAL – Ein Unfall, sieben Radprofis und die Geschichte Ihrer Karriere« als berührende Lektüre, die weit mehr als »nur« ein Radsportbuch sei. Zentrale Rollen in dem Werk spielen auch zwei deutsche Radrennfahrer (die in dieser Woche auch bei der Deutschland Tour am Start stehen): John Degenkolb und Max Walscheid.

In »FRONTAL« geht es um einen Unfall, der schreckliche Bilder, Erinnerungen und Verletzungen hervorgerufen hat. Und doch kann man rückblickend auch von glücklichen Fügungen sprechen. Glück natürlich vor allem, dass wundersamerweise alle betroffenen Fahrer des Teams Giant-Alpecin diesen Tag im Januar 2016 überlebt haben – und sogar bald schon wieder Rennen fahren konnten. Glück aber auch, dass im nachfolgenden Teamwagen zufällig der Journalist Nick Klaessens saß, der dem um sein Leben kämpfenden Chad Haga vor Ort Erste Hilfe leisten konnte und sich nun mit zehn Jahren Abstand und nach einer schweren persönlichen Lebenskrise aufmacht, all jene wiederzusehen und zu interviewen, die damals dabei waren. Und vielleicht auch Glück, dass sich alle seine Gesprächspartner als sehr reflektierte Sportlerpersönlichkeiten erweisen, die sich durch die besondere Konstellation auf eine Weise öffnen können, die unerhört ehrliche Einblicke in die Gefühlswelt und Lebenswirklichkeit von modernen Radprofis gewährt. Von Athleten, die in einem Metier »funktionieren« müssen, in dem der Tod hinter jeder Kurve lauern kann.

Lesen Sie hier unsere Presseinformation zur Buchveröffentlichung. Der Autor Nick Klaessens steht gern – auch kurzfristig – für Interviews etc. zur Verfügung.

Zehn Jahre nach dem Unfall des Radteams Giant-Alpecin: Mit »FRONTAL« liefert Nick Klaessens ein brillantes Stück Reportage- und Interview-Journalismus
Einmalige Augenzeugenperspektive: Der Autor war direkt vor Ort und ist selbst Teil der Geschichte / Mehr als »nur« ein Radsportbuch: universelle Themen, die weit über den Sport hinausreichen – Resilienz, Motivation, Menschlichkeit im Angesicht eines Traumas

Am 23. Januar 2016 wurden sechs Radrennfahrer des Teams Giant-Alpecin während eines Trainingslagers an der Costa Blanca frontal von einem Auto gerammt, das auf der falschen Straßenseite unterwegs war. Ein siebter konnte dem SUV der britischen Touristin gerade so eben ausweichen. Es war ein Wunder, dass es keine Todesopfer gab. Der Journalist Nick Klaessens saß an jenem Tag zufällig im nachfolgenden Teamwagen und leistete einem der Radprofis lebensrettende Erste Hilfe. Zehn Jahre später begibt sich Klaessens auf die Reise, um alle, die dabei waren, noch einmal zu treffen: Trainer, Teamleiter, Mannschaftsärzte und nicht zuletzt die sieben Rennfahrer, darunter auch die beiden deutschen Sprinter John Degenkolb und Max Walscheid. In ungemein offenherzigen Gesprächen geben sie Auskunft: Was wissen sie noch von diesem Tag? Welchen Einfluss hatte er auf ihre Karriere? Hat er ihre Sicht auf das Leben verändert? Das Resultat ist ein Buch, das auf packende und sehr persönliche Weise, die beim Lesen immer wieder Gänsehaut bereitet, von universellen Fragen erzählt, die weit über den Sport hinausreichen: »FRONTAL – Ein Unfall, sieben Radprofis und die Geschichte ihrer Karriere« erscheint jetzt im Covadonga Verlag.

Das Wiedersehen mit den Beteiligten beschert Nick Klaessens bemerkenswerte Einblicke in die Funktionsweise eines Profiteams. Vor allem aber lernt er, wie anders jeder das Unglück erlebte: sieben Fahrer, sieben Arten von Verletzungen, sieben Arten der Genesung, sieben mentale Schocks. Da ist Chad Haga, der mit einer lebensbedrohlichen Halswunde mehr als eine Stunde in den Armen des Autors lag und Zuflucht im Gebet suchte, bis der Rettungshubschrauber für ihn eintraf. Da ist Warren Barguil, der fortan einen Gang zurückschaltete, um mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Da ist John Degenkolb, der Star der Mannschaft, der im Jahr zuvor die Monumente Mailand–Sanremo und Paris–Roubaix gewonnen hatte: Während sein Zeigerfinger nur noch an einem Fetzen Haut hing, dachte er nur daran, dass seine Frau nicht aus den Medien von dem Unfall erfahren dürfe. Da ist Max Walscheid, der als Neoprofi nur wenig öffentliche Aufmerksamkeit erhielt, während er wohl am härtesten von allen arbeiten musste, um sich von den Verletzungen zu erholen. Und da ist Søren Kragh Andersen, der in Panik vom Ort des Geschehens floh – dem Aufprall zwar entgangen, aber nicht minder schwer getroffen.

»Der Unfall war heftig, aber die Geschichten handeln vor allem davon, was danach kam«, resümiert Nick Klaessens: »die Angst, wieder aufs Rad zu steigen, der Frust über langsame Genesung, aber vor allem die Widerstandskraft, um Rückschläge zu bewältigen, der Charakter, sich zurückzukämpfen, die Fähigkeit, nach einem weiteren Sturz wieder aufzustehen, die unzerstörbare Motivation, wegen des Jobs so lange und so oft von den Liebsten getrennt zu sein, und die Liebe zum Radsport. Der Wille, jeden Tag wieder die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit auszutesten – und wenn das bedeutet, sechs Stunden zu Hause auf der Rolle zu sitzen, dann ist das eben so. Und dann die Essenz der Liebe, wenn man dem Tod in die Augen schaut: ›Kannst du bitte meine Frau anrufen?‹«
Nick Klaessens (1984) lebt als Journalist und Schriftsteller in Amsterdam. Er hat bereits zahlreiche Interviews und Reportagen in Magazinen wie Bicycling, Vogue, Playboy und Men’s Health veröffentlicht und arbeitet inzwischen als Schlussredakteur für die niederländische Ausgabe von Runner’s World. Sein Romandebüt »Alles rustig?« wurde für den Nico Scheepmaker Beker nominiert, mit dem in den Niederlanden das beste Sportbuch des Jahres ausgezeichnet wird. »Frontal« ist sein zweites Buch.

Nick Klaessens:
FRONTAL – Ein Unfall, sieben Radprofis und die Geschichte Ihrer Karriere
Aus dem Niederländischen von Olaf Bentkämper

Covadonga Verlag, 2026
ISBN 978-3-95726-108-3

Klappenbroschur; 266 Seiten im Format 22,8 cm x 15 cm, plus 16-seitige Fotostrecke

Ladenpreis: EUR 22,00 [DE]
Erscheinungstermin: 19. August 2026

auch als E-Book erhältlich (ISBN 978-3-95726-109-0

Stimmen aus dem Buch:

Søren Kragh Andersen: »Wir sahen das Auto auf uns zukommen. Wir dachten noch: ›Was geht hier ab?‹, dann merkten mir: Scheiße, der Wagen weicht nicht aus. Also bin ich nach links ausgeschert, habe nach rechts geschaut … und gesehen, wie das Auto direkt durch die Gruppe pflügte.«


Warren Barguil (Plomi Foto)

Warren Barguil: »Wir fuhren 50 km/h, und diese Britin fuhr ungefähr genauso schnell, als sie uns erwischte, denn sie trat erst nach dem Aufprall auf die Bremse, nicht davor. Das ist echt bizarr.«
Chad Haga: »Wir stürzen, das gehört zum Beruf dazu. Man fällt hin, steht wieder auf und konzentriert sich auf die Genesung. Und sobald man wieder fit ist, steigt man wieder aufs Rad. Aber das hier … das war anders. Das war größer als die Stürze, die wir aus dem Sport kennen.«

Ramon Sinkeldam: »Wir sind oft genug gestürzt, um zu wissen, dass wir so schnell wie möglich wieder aufstehen müssen. Aber es gab keine Faser in meinem Körper, die aufstehen wollte – und das ist schon seltsam, denn im Nachhinein war ich gar nicht so schwer verletzt. Tatsächlich hatte ich mir nur das Schulterblatt gebrochen.«
Arthur van Dongen: »Ich weiß noch, dass Max Walscheid am Straßenrand lag. Er klagte über schlimme Schmerzen im Bein und sagte: ›Ich brauche was zum Draufbeißen, um den Schmerz zu ertragen.‹ Ich habe ihm dann ein Stück Carbon-Gabel gegeben, die Räder waren alle völlig zertrümmert. Im Ernst, so ein 20-Zentimeter-Stück Gabel, und das hat er in den Mund genommen und draufgebissen. So hat er den Schmerz ausgehalten.«

John Degenkolb: »Als sich der Unfall in Spanien ereignete, war das Erste, woran ich dachte, als ich wieder klar denken konnte, dass ich mir Mattias schnappen musste: ›Gib mir dein Handy, ich muss meine Frau anrufen.‹ In dem Moment war das alles, was zählte: ihr mitzuteilen, dass ich am Leben war. Sie hatte bereits Schlimmes mit ihrem Vater durchgemacht.«

Max Walscheid: »Nach der ersten medizinischen Behandlung – die, wie ich sagen muss, unglaublich schlecht durchgeführt wurde – habe ich meine Freundin angerufen. Ich telefonierte mit ihr und ihrem Vater. Sie weinte so heftig, dass sie kaum sprechen konnte. Und das war der Moment, in dem ich zum ersten Mal ›Ich liebe dich‹ gesagt habe.«

Chad Haga: »Eines wusste ich ganz sicher: Ich würde nie wieder auf ein Rennrad steigen. Für mich war das Kapitel Radsport offiziell abgeschlossen. Ich wollte heiraten und das Leben mit Kate genießen, so etwas wollte ich nie wieder durchmachen.«
Chad Haga: »Dieser Unfall hätte mein Ende sein müssen. Doch aus irgendeinem Grund bin ich nicht gestorben – ich war nicht mal besonders schwer verletzt. Dass ich so kurz nach diesem Ereignis wieder Rennen fahren konnte, hat mir klar gemacht: Anscheinend bin ich noch aus einem bestimmten Grund hier. Ich werde mein Bestes geben, bis klar wird, dass es nichts mehr für mich ist.«
Mattias Reck: »Einige Fahrer, die ich im Krankenhaus besuchte, waren viel weniger emotional als ich selbst. Sie hatten es vielleicht noch nicht ganz verarbeitet, es ging alles so schnell. Und ich war derjenige, der die ganze Zeit weinte. Das fühlte sich seltsam an. Diese Fahrer waren hauptsächlich einfach nur froh, am Leben zu sein. Es ging nicht um mich, es ging um sie. Ich war so froh, dass es irgendwie gut ausgegangen ist, aber ich war echt nicht gut beieinander. Bei jedem, mit dem ich sprach, musste ich weinen. Und ich verstand nicht, warum, denn es waren ja alle okay. Aber trotzdem weinte ich weiter.«

Max Walscheid: »Sowohl beim ersten Unfall in Spanien als auch beim zweiten in Deutschland habe ich nie etwas Persönliches von der Verursacherin gehört. Nichts, null. Das kann ich nicht akzeptieren. Irgendwann sind die rechtlichen Angelegenheiten erledigt, und dann bleibt nur noch der Mensch übrig. Ich kann mir nicht vorstellen, einen solchen Unfall zu verursachen und mich nicht bei den Opfern zu melden. ›Geht es Ihnen gut? Es tut mir leid.‹«

Mattias Reck: »Hättest du mich zwei Jahre später gefragt, an welchem Tag es passiert ist, hätte ich es dir wahrscheinlich nicht sagen können. Ich habe keinen ›Jahrestag‹ begangen. Das Leben ging weiter. Aber als ich das erste Mal an diesen Ort zurückkehrte … Das war emotional. Es war während eines Trainingslagers, wahrscheinlich im Dezember. Jedes Mal, wenn ich dort bin – und das ist mindestens dreimal im Jahr in Trainingslagern –, spüre ich es sehr stark. Ich halte einen Moment inne: Hier ist es passiert. Das wird nie vergehen.«

Ramon Sinkeldam: »Eigentlich ist es auch seltsam, dass wir nie alle gemeinsam darüber gesprochen haben. Das ist schon eine Schwäche der Mannschaft – oder vielleicht sogar des gesamten Sports. Es ist im Grunde ein schwerer Arbeitsunfall, und man realisiert nicht richtig, welche Traumata das auslösen kann.«

Max Walscheid: »Ich glaube, die Mentalität ändert sich. Als ich Profi wurde, durfte man vor allem als Sprinter nicht sagen, dass man vor etwas Angst hatte. […] Erst so um 2021 herum dachte ich zum ersten Mal: Scheiß drauf, ich bin die Tour de France gefahren, ich muss nichts mehr beweisen. Wenn mich ein Journalist fragt, ob ich vor irgendwas Angst habe, sage ich: Ja, natürlich habe ich Angst, wenn ich mit 120 km/h den Tourmalet runterfahre. Angst, dass mein Reifen platzt und ich 500 Meter in die Tiefe stürze.«

John Degenkolb: »Ab und zu krame ich sie [die Fotos von dem Unfall und seinen Verletzungen] hervor. Übrigens habe ich vor kurzem mit meinem Sohn darüber gesprochen. Er ist jetzt zehn und will Radrennfahrer werden, also habe ich ihm gezeigt, was passieren kann.«

Chad Haga: »Letztes Wochenende hatte ich die Gelegenheit, mich einen Abend lang mit Nick Klaessens zu unterhalten, einem alten Freund von mir. Wir haben uns am 23. Januar 2016 kennengelernt, auch wenn ich mich selbst nicht daran erinnern kann. Nick war als Journalist bei einem Trainingslager des Teams dabei. Er saß hinter mir an einem Baum, ein Radtrikot auf meinen Hals gedrückt, um die Blutung zu stillen, während wir auf den Hubschrauber warteten. Im Laufe der Jahre habe ich oft über diesen Tag gesprochen. Lange Zeit habe ich Interviews gefürchtet, weil es das einschneidendste Ereignis meiner Karriere war. Aber mit der Zeit begann ich, Details zu vergessen … wie zum Beispiel die Tatsache, dass eine Stunde lang ein Fremder bei mir saß. Als Nick dann plötzlich in meinem Posteingang auftauchte und seine Seite der Geschichte erzählte, fühlte es sich an, als würde ein riesiges, fehlendes Puzzleteil meiner Erinnerung an seinen Platz fallen.«

Stimmen zum Buch:
»Wie unglaublich verletzlich und widerstandsfähig der Mensch sein kann, kommt in ›FRONTAL‹ eindrucksvoll zum Ausdruck. Dass der Autor nicht nur über Radrennfahrer schreibt, die einen Unfall erlebt haben, sondern auch sich selbst offenbart, macht die Geschichte besonders stark.« – Marijn de Vries, Sportjournalistin und ehemalige Profiradsportlerin

»Nick ist nicht irgendein Erfolgsjournalist, der daraus eine schöne Geschichte machen wollte. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran zurückdenke, aber es war irgendwie ein sehr interessantes Gespräch für uns beide. Sehr packend.« – Ramon Sinkeldam im Sportbuch-Podcast »Oranje Blauw Flitsen«
»FRONTAL geht in die Tiefe, stellt Fragen und zeigt, wie schmal der Grat zwischen Hingabe und Zerstörung sein kann. Was treibt jemanden an, weiterzumachen, auch wenn sich der erlittene Schaden vom Sichtbaren ins Unsichtbare verlagern kann?« – Bicycling Magazine

»In FRONTAL zeigt Klaessens, wie jeder der Beteiligten die Grausamkeiten jenes Januartages auf seine eigene Weise verarbeitet. Manche können mit Abstand darüber sprechen, andere sind noch immer emotional betroffen. […] Das Thema dieses Buches, die Emotionen, die mit einem solchen Unglück einhergehen, und deren Verarbeitung, ist universell.« – de Volkskrant

Herzliche Grüße aus Bielefeld
Rainer Sprehe
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Covadonga Verlag
Rainer Sprehe
Spindelstraße 58
D-33604 Bielefeld
E-Mail: r.sprehe@covadonga.de
Web: www.covadonga.de

Lidl Deutschland Tour 2026

Diese Namen entscheiden über Etappensiege und Blaues Trikot
Zwischen Kalmit-Doppelschlag und spannenden Zielrunden – ein hochkarätiges Feld für die Lidl Deutschland Tour 2026.

Vor dem Prolog der Lidl Deutschland Tour 2026 zeigt der Blick ins Peloton, wie unterschiedlich die sportlichen Anforderungen über die fünf Renntage verteilt sind. Vom 19. bis 23. August führt das UCI-ProSeries-Rennen 143 Fahrer aus 18 Teams durch Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz – mit Terrain für Sprinter, Fluchtgruppen und Kletterer gleichermaßen. Elf Fahrer aus dem Feld könnten die Schlüsselfiguren für Etappensiege und das Gesamtklassement werden.

Isaac Del Toro (UAE Team Emirates XRG): Der Drittplatzierte der Tour de France 2026 startet bei der Lidl Deutschland Tour 2026. Isaac Del Toro wird vor allem die dritte Etappe im Blick haben. Die doppelte Passage der Kalmit kommt ihm als erstklassigen Bergfahrer besonders entgegen. Mit Nils Politt hat er einen routinierten Klassikerfahrer an seiner Seite. Der Sieger der Lidl Deutschland Tour 2021 wird den Mexikaner mit seiner Erfahrung unterstützen, aber auch Ambitionen auf eigene Etappensiege anmelden.

Bei Lidl-Trek liegt der sportliche Fokus auf Giulio Ciccone. Der italienische Kletterer zählt zu den Fahrern, die an den Bergwertungen Zeitgutschriften und Zählbares fürs Gesamtklassement herausfahren können. Teamkollege Max Walscheid bringt seine Erfahrung als tempofester Anfahrer ein und dürfte auf den flacheren Tagesabschnitten auch im Sprintfinale eine Rolle spielen.

Auch Soudal Quick-Step setzt auf Sprintstärke und Erfahrung: Paul Magnier gilt als einer der schnellsten Sprinter im Feld und kommt mit dem Rückenwind seines Sieges bei den ADAC Cyclassics 2026 zum Start nach Bad Orb. Maximilian Schachmann wiederum bringt die Vielseitigkeit mit, um sowohl in der Ausreißergruppe als auch im Kampf ums Gesamtklassement mitzumischen.

Giulio Pellizzari (Red Bull-Bora-hansgrohe) gehört zu den jungen Kletterern, denen an den entscheidenden Anstiegen – wie dem Jägerhaus kurz vor dem Zieleinlauf in Heilbronn – eine Attacke zugetraut wird, die das Gesamtklassement noch einmal durcheinanderwirbeln könnte.

Mit Marc Hirschi (Tudor Pro Cycling Team) und Tibor Del Grosso (Alpecin-Premier Tech) stehen zwei Fahrer im Feld, die für ihr Gespür für die richtige Ausreißergruppe bekannt sind. Beide sind für ihre aktive Fahrweise bekannt, früh im Rennen eine Entscheidung herbeiführen zu wollen.

Für die deutsche Nationalmannschaft gehen unter anderem mit Georg Zimmermann und Jonas Rutsch zwei erfahrene Fahrer an den Start. Beide sind prädestiniert für Fluchtgruppen und dürften vor heimischem Publikum mit attraktiver und mutiger Fahrweise die Massen begeistern wollen.

Etappen der Lidl Deutschland Tour 2026:
Prolog (Mittwoch, 19. August): Bad Orb
1. Etappe (Donnerstag, 20. August): Bad Orb – Schwäbisch Hall
2. Etappe (Freitag, 21. August): Schwäbisch Hall – Offenbach an der Queich
3. Etappe (Samstag, 22. August): Herxheim – Bad Dürkheim
4. Etappe (Sonntag, 23. August): Heilbronn – Heilbronn

Über die Lidl Deutschland Tour:
Die Lidl Deutschland Tour ist die größte Radsportveranstaltung in Deutschland und findet 2026 vom 19. bis 23. August statt. Der Startschuss fällt in Bad Orb mit einem Prolog. Auf den folgenden Etappen führt die Strecke durch mehrere Regionen Deutschlands, bevor in Heilbronn die Entscheidung um den Gesamtsieg fällt. Als fünftägiges Etappenrennen der UCI ProSeries lockt die Rundfahrt die weltbesten Teams an und bietet darüber hinaus viele Breitensporterlebnisse wie die „ADAC Cycling Tour“ 2026 in Heilbronn zum Selberfahren oder die „kinder Joy of Moving mini tour“ für die Jüngsten. Mit der LichtBlick Newcomer Tour am Samstag und Sonntag bekommt auch der U17 weiblich Nachwuchs eine Bühne.

Lidl Deutschland Tour startet in Bad Orb –
Fahrer blicken voraus auf fünf Tage Straßenradsports

Prolog eröffnet UCI-ProSeries-Etappenrennen mit neun WorldTeams, fünf ProTeams und der deutschen Nationalmannschaft – Teilnehmende äußern sich vor dem Start

Die Lidl Deutschland Tour 2026 startet morgen mit dem Prolog in Bad Orb in ihre neue Ausgabe. Bis zum 23. August führt das UCI-ProSeries-Etappenrennen über vier weitere Etappen durch Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, bevor das Feld in Heilbronn das Gesamtklassement entscheidet. Neun UCI WorldTeams, fünf UCI ProTeams, mehrere Continental Teams und die deutsche Nationalmannschaft haben ihre Teilnahme bestätigt. Vor dem Start haben sich mehrere Fahrer zu ihren Erwartungen an das Rennen geäußert.

Giulio Ciccone (LIDL-Trek) zeigte sich zuversichtlich mit Blick auf seine aktuelle Form: „Ich freue mich darauf, an der Startlinie der Lidl Deutschland Tour zu stehen. Meine Form verbessert sich, nachdem ich nach dem Giro einige Zeit nicht im Rennen war, und ich war zufrieden mit meiner Leistung in Burgos. Deshalb bin ich motiviert, bei diesem für uns Heimrennen hoffentlich auf das Podest zu fahren. Wir hatten hier in der Vergangenheit viel Erfolg, und auch wenn wir dieses Jahr eine andere Fahrergruppe haben als in den Vorjahren, glaube ich, dass wir gemeinsam in der Lage sind, wieder große Ergebnisse zu erzielen.“

Auch John Degenkolb (Team Picnic PostNL) betonte die besondere Bedeutung des Rennens für den deutschen Radsport: „Es gibt wenige Möglichkeiten in Deutschland zu fahren. Eschborn-Frankfurt, die ADAC Cyclassics und die Lidl Deutschland sind daher was ganz Besonderes. Und mit dem Start in Bad Orb in der Nähe von meiner Heimat. Ich freue mich riesig, mich vor heimischem Publikum zu zeigen.“


Plomi Foto

Für Henri Uhlig (Alpecin – Premier Tech) ist die Lidl Deutschland Tour das sportliche Highlight der Saison: „Ich habe mich bestens vorbereitet. Die Lidl Deutschland Tour ist immer mein Top-Ziel im Jahr. Ich hoffe, dass ich vor heimischem Publikum meine Form zeigen kann!“

Jonas Rutsch (Deutsche Nationalmannschaft) brachte seine Motivation kurz und klar auf den Punkt: „Bei der Lidl Deutschland Tour im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft starten – besser geht’s nicht!“

Georg Zimmermann (Deutsche Nationalmannschaft) blickt nach der Tour de France positiv auf das Heimrennen: „Nach der Tour de France freue ich mich, bei der Lidl Deutschland Tour wieder in den Rennrhythmus zu finden. Für die Deutsche Nationalmannschaft an einem Rennen in Deutschland zu starten, ist für mich immer etwas Besonderes, und ich bin gespannt, wie sich meine Beine nach der Pause anfühlen werden.“

Pressestelle A.S.O. Germany
Karl Stender
Email: presse@deutschland-tour.com

Eschborn-Frankfurt 2021 – 188 Km


Photo by Plomi

Photo by HERBERT MOOS
Photo by HERBERT MOOS

1 PHILIPSEN Jasper BEL ALPECIN-FENIX 04:28:03
2 DEGENKOLB John GER LOTTO SOUDAL 00:00
3 KRISTOFF Alexander NOR UAE-TEAM EMIRATES 00:00
4 PASQUALON Andrea ITA INTERMARCHÉ – WANTY – GOBERT MATÉRIAUX 00:00
5 ACKERMANN Pascal GER BORA – HANSGROHE 00:00
6 GARCIA CORTINA Ivan ESP MOVISTAR TEAM 00:00
7 LAPORTE Christophe FRA COFIDIS, SOLUTIONS CRÉDITS 00:00
8 TEUNISSEN Mike NED TEAM JUMBO-VISMA 00:00
9 MATTHEWS Michael AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:00
10 WRIGHT Fred GBR BAHRAIN – VICTORIOUS 00:00
11 SKAARSETH Anders NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:00
12 BEULLENS Cedric BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00
13 SWIFT Connor GBR TEAM ARKÉA SAMSIC 00:00
14 VAN POUCKE Aaron BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00
15 CHEVALIER Maxime FRA B&B HOTELS P/B KTM 00:00

Premiere zum 60. – Jasper Philipsen gewinnt Jubiläumsausgabe von Eschborn-Frankfurt

Jasper Philipsen (Alpecin-Fenix) hat die 60. Austragung des Radklassikers Eschborn-Frankfurt gewonnen. Der 23-jährige Belgier verwies bei seinem Debüt in der Mainmetropole nach 187,4 Kilometern im Sprint Lokalmatador und Sieger von 2011, John Degenkolb (Lotto Soudal), sowie Rekordsieger Alexander Kristoff (UAE Team Emirates) auf die Plätze.


Alexander Kristoff (UAE) gibt wie immer alles im Taunus um dranzubleiben.
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Der Youngster sicherte sich seinen ersten Profisieg bei einem WorldTour-Klassiker und setzte das nächste Ausrufezeichen in seiner herausragenden Saison. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe), letzter Gewinner vor der Alten Oper, sprintete auf den 5. Rang.
Jasper Philipsen nach seinem Sieg: „Es war ein wirklich hartes Rennen. Vor ein paar Wochen habe ich beschlossen, dieses Rennen zu fahren, weil es normalerweise ein Sprint-Finish ist. Dann habe ich mir das Profil angesehen und dachte, es könnte vielleicht doch schwieriger sein als erwartet. Jetzt bin ich richtig stolz auf diesen Sieg.“
„Die Teamunterstützung war heute entscheidend, weil ich im Mittelteil wirklich zu kämpfen hatte. In den Anstiegen ist das Team einfach bei mir geblieben und das war wichtig. Ich habe weiter gepusht, weil ich wusste, dass die letzten 40 km flach waren. Da konnte ich mich erholen und meinen Sprint fahren“, so der 23-jährige Youngster weiter.


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Photo by HERBERT MOOS
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Lokalmatador John Degenkolb sagte zu seinem zweiten Platz: „300 Meter vor dem Ziel habe ich gedacht alles oder nichts! Ich habe alles in die Waagschale geworfen. Am Ende ist es ein verdienter Sieg für Jasper, denn er hatte einen krassen Speed. Ich bin froh, dass es für den 2. Platz gereicht hat und kann mich jetzt auch darüber freuen. Ich bin stolz, dass ich dem Druck standgehalten habe und zeigen konnte, bei so einem großen Rennen um den Sieg mitzufahren. Jetzt steht noch einiges vor der Tür!“


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Attacken prägten den 60. Radklassiker
Bereits kurz nach dem scharfen Start in Eschborn begannen die Attacken und fünf Fahrer haben sich zu einer Spitzengruppe zusammengeschlossen. Mit Mathias Jorgensen (Movistar Team) und Luke Durbridge (Team BikeExchange) waren zwei WorldTour-Fahrer dabei. Dazu kamen Simone Velasco (Gazprom-RusVelo), Erik Resell (Uno-X Pro Cycling Team) und Boris Vallee (Bingoal Pauwels Sauces WB). Bis zum ersten Anstieg des Tages am Feldberg ließ das Feld mehr als sechs Minuten an Vorsprung zu.
Nach 100 Kilometern blieben nur noch die beiden WorldTour-Fahrer und Velasco als Trio an der Spitze – aber der Vorsprung sank nah an die Minutenmarke. Auch wenn die Favoriten des Rennens dichter kamen, hat sich die Zeit an der Spitze für den Profi der Gazprom-RusVelo-Mannschaft gelohnt: Der Italiener gewann die ersten sieben Bergwertungen des Radklassikers und konnte nach dem Rennen auf dem Podium die Bergpreistrophäe entgegennehmen.
Und es war diese vorletzte Passage des Mammolshainer Stich, die sich als Vorentscheidung des Rennens erwies. Tempoverschärfungen durch das Team BikeExchange haben dazu geführt, dass die Ausreißer gestellt wurden und sich das Peloton teilte. 16 Fahrer gingen zusammen zur letzten Überfahrt des Mammolshainer Berg – 40 Sekunden vor dem Feld.

Auf den letzten Rennkilometern, die in die Frankfurter Innenstadt führten, übernahm vor allem das UAE Team Emirates im Feld für Kristoff die Nachführarbeit. Rund 30 Kilometer vor dem Ziel war es um die Gruppe geschehen. Nur Georg Zimmermann (Intermarche – Wanty Gobert Matériaux), Gewinner des Nachwuchs-Trikots bei der Deutschland Tour und Cristian Scaroni (Gazprom-RusVelo) wehrten sich noch gegen ihre Einholung. Nach der Einfahrt in die Stadt beteiligte sich auch der deutsche Rennstall Bora-hansgrohe um Titelverteidiger Ackermann an der Spitze des Feldes. Das Spitzenduo hielt sich hartnäckig und konnte bei der ersten Zieldurchfahrt an der Alten Oper den Jubel der Zuschauer genießen. Neun Kilometer vor dem Ende wurden sie vom Feld der Sprinter geschluckt. Es war Degenkolb, der sich auf dem letzten Kilometer als Erster ein Herz fasste und den Sprint eröffnete. Doch auf den letzten Metern hatte der Oberurseler dem Sieger Philipsen nichts entgegenzusetzen.

Pascal Ackermann auf Rang fünf im Massensprint bei Eschborn-Frankfurt

Nachdem eine frühe Fluchtgruppe schon 60 km vor dem Ende gestellt wurde, setzte sich im hügeligen Teil des Rennens eine stark besetzte 16-Mann-Gruppe vom Feld ab. Matteo Fabbro kontrollierte das Geschehen an der Spitze, während dahinter im Feld der Rest des Teams für einen Massensprint arbeitete. Als die Zielrunde in Frankfurt erreicht war, war das Feld geschlossen und alles für einen Sprint vorbereitet. Pascal Ackermann hatte im Finale nur Nils Politt an seiner Seite, nachdem das Team bereits davor viel Arbeit hatte leisten müssen. Beim Sieg von J. Philipsen reichte es am Ende für Ackermann heute für Rang fünf.

Von der Ziellinie
„Eigentlich lief das Rennen heute gut für uns. Wir hatten Matteo in der großen Gruppe und das Rennen war hart. Da hatten viele Sprinter schon Probleme und ich habe mich gut gefühlt. Wir mussten dann aber viel investieren, um überhaupt für einen Sprint zu sorgen und diese Kräfte haben am Ende gefehlt. Ich habe versucht, mich vorne zu halten und an einem guten Hinterrad zu positionieren, war aber dann nach der letzten Kurve zu weiten hinten. Ich konnte auch gar nicht richtig losfahren, weil einfach kein Platz für mich war. Ich bin schon etwas enttäuscht, auch wenn wir uns als Team heute nichts vorwerfen können.“ – Pascal Ackermann

„Die Jungs sind heute ein starkes Rennen gefahren. Wir haben von Beginn an mit Emu im Feld gearbeitet, und als Matteo vorne in der Gruppe war, mussten wir viel investieren, um Matthews überhaupt wieder zurückzuholen. Dadurch war am Ende nur noch Nils bei Pascal für die Sprintvorbereitung, der hatte auf den letzten 1,5 km aber auch noch einen Reifenschaden. Pascal war somit auf sich alleine gestellt und war in der letzten Kurve etwas zu weit hinten, zudem war er im Sprint rechts blockiert. Da kann man nichts machen und muss mit dem fünften Platz leben. Wir hatten heute sicherlich ein besseres Ergebnis im Kopf, aber wie gesagt, eigentlich ist jeder stark gefahren.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter


Marco Brenner Team DSM sticky bottle 🙂
Photo by Plomi

Ronde van Limburg 2021

Hasselt – Tongeren (200km)

1 Tim Merlier (Alpecin) 4:40:55
2 Daniel McLay (Arkéa) 0:00:00
3 John Degenkolb (Lotto) 0:00:00
4 Reinardt Janse Van Rensburg (Qhubeka) 0:00:00
5 Bram Welten (Arkéa) 0:00:00
6 Milan Menten (Bingoal) 0:00:00
7 Stan Van Tricht (SEG) 0:00:00
8 Boy van Poppel (Intermarché) 0:00:00
9 Jérémy Lecroq (B&B) 0:00:00
10 Rory Townsend (Canyon) 0:00:00

Skoda-Tour de Luxembourg 3. Etappe:

Rosport – Schifflange – 164,30 Km
17. September 2020
1 DEGENKOLB John GER LOTTO SOUDAL 03:35:43 44,45
2 GROSU Eduard-Michael ROU NIPPO DELKO PROVENCE 00:00
3 VANSPEYBROUCK Pieter BEL CIRCUS – WANTY GOBERT 00:00
4 JANSE VAN RENSBURG Reinardt RSA NTT PRO CYCLING 00:00
5 GIDICH Yevgeniy KAZ ASTANA PRO TEAM 00:00
6 JENSEN August NOR RIWAL SECURITAS CYCLING TEAM 00:00
7 CAPIOT Amaury BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00
8 WARLOP Jordi BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:00
9 NAESEN Lawrence BEL AG2R LA MONDIALE 00:00
10 KRIEGER Alexander GER ALPECIN – FENIX 00:00

Gesamtwertung:
1 GROSU Eduard-Michael ROU NIPPO DELKO PROVENCE 07:38:49
2 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:05
3 CAPIOT Amaury BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:09
4 PHILIPSEN Jasper BEL UAE TEAM EMIRATES 00:09
5 KRIEGER Alexander GER ALPECIN – FENIX 00:11
6 ALBANESE Vincenzo ITA BARDIANI CSF FAIZANE‘ 00:12
7 OLIVEIRA Rui POR UAE TEAM EMIRATES 00:12
8 WARLOP Jordi BEL SPORT VLAANDEREN – BALOISE 00:15
9 JANSE VAN RENSBURG Reinardt RSA NTT PRO CYCLING 00:15
10 WELLENS Tim BEL LOTTO SOUDAL 00:16

Dege, Miss Germany 2019 Nadine Berneis and Andre Greipel
Foto Gerhard Plomitzer

Pressekonferenz Deutschland Tour in Nürnberg

Bei der heutigen Pressekonferenz waren auch Fabian Wegmann (sportlicher Leiter D-Tour), John Degenkolb (noch TREK, in 2020 Lotto Soudal) und Andi Schillinger (BORA-hansgrohe) dabei.
Alle drei haben gute sportliche Erinnerungen an den ca. 5km langen Rundkurs um die malerische Nürnberger Altstadt.
Fabian Wegmann gewann 2007 das Altstadtrennen auf dramatische Weise als Solist, das jagende Feld war an der Ziellinie 10 Meter hinter ihm…obwohl er in der Nacht zuvor eine anstrengende Anreise von der Polen-Rundfahrt hatte.

Der Oberpfälzer Andi Schillinger gewann das Altstadtrennen 2012 für sein Net- App Team, er ist Gründungsmitglied bei BORA-hansgrohe und hat vor kurzem für weitere 2 Jahre dort unterschrieben.

Und auch John Degenkolb hat in Nürnberg und Bayern schon durch Siege geglänzt, in 2001 gewann er in der Schüler U13 Klasse das Rennen am Altstadtring und später in seiner Profikarriere gelangen ihm 3 Siege in der Bayern-Rundfahrt. Er ist in Gera geboren, verbrachte aber seine Jugend und die Anfänge im Radsport in der Gegend um Weißenburg. Er freut sich sehr, dass die D-Tour in 2020 im Frankenland endet und er hofft auf zahlreiche Unterstützung am Straßenrad. Er setzt auf eine Sprintankunft am 23.8.20 in Nürnberg und hofft, dass ihn sein neues Team gesund und mit starker Mannschaft für die D-Tour nominieren wird.

Ob es zu dieser Sprintankunft kommen wird, ist noch sehr unklar, da bislang weder die Anzahl der Runden am Altstadtring noch der Streckenverlauf und der Startort der Schlußetappe bekannt sind. Man könne mit ca. 5 Zielrunden rechnen, das wäre wohl auch der Wunsch der Profis, um sich vor der hoffentlich großen Zuschauerkulisse zu zeigen. Fabian Wegmann machte deutlich, dass das bisherige Prinzip der anspruchsvollen, welligen Etappen der D-Tour auch in 2020 fortgesetzt werden wird. Dies lässt auf einen lebendigen Rennverlauf hoffen.
Der Startort der diesjährigen D-Tour wird in ca. 4 Wochen bekannt gegeben.

Das Jedermann Rennen wird in Nürnberg am Schlusstag gestartet. Es bietet 2 Streckenlängen von ca. 60km und 120km Länge und wird in die Umgebung Nürnbergs führen, mit dem Zieleinlauf am Altstadtring, genauso wie bei den Profis.
Ab heute kann man sich auf der Internetseite der Deutschland Tour dafür anmelden.
https://www.deutschland-tour.com/de/home
Dort kann man auch aktiv bei der Gestaltung der Etappen mitwirken und seine Tipps für interessante Orte und Streckenabschnitte abgeben. Deutschland – Deine Tour!

„Als Finalort steht Nürnberg ganz besonders im Fokus. Die weltbesten Profis werden vor unserer malerischen Altstadt-Kulisse um den Gesamtsieg kämpfen und tausende Hobbypsortler erfahren die Region“, erklärte Nürnbergs Sportbürgermeister Gsell.
Und zwischen den Zeilen deutete er auch an, dass diese Veranstaltung wohl nicht jährlich, aber doch in absehbarer Zeit wiederum in Nürnberg als Zielort der D-Tour stattfinden könnte.

Text/Fotos
Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com

Großes Finale der Deutschland Tour 2020 in Nürnberg

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Die dritte Ausgabe der Deutschland Tour führt nach Nürnberg.
Am 23. August 2020 feiert Deutschlands größtes Radsportfestival sein Finale in der bayerischen Stadt. Nach vier Etappen wird in Nürnberg unter den weltbesten Profis der Gesamtsieger der Deutschland Tour 2020 gekürt. Neben den Elitefahrern werden am Finaltag mehr als 3.000 Hobbyradsportler auf den Straßen Mittelfrankens erwartet, die auf zwei Strecken mit Start und Ziel in Nürnberg die Atmosphäre der Deutschland Tour erleben. Die Anmeldung zur Jedermann Tour 2020 ist auf www.deutschland-tour.com möglich.
Nachdem die neue Deutschland Tour mit den vergangenen beiden Ausgaben bereits die Hälfte der Bundesländer besucht hat, macht sie 2020 erstmals Station im Freistaat Bayern. Mit Nürnberg trifft die Deutschland Tour auf eine radsportbegeisterte Region. Hier ist der Radsport eine Kernsportart mit langer Tradition. Die fränkische Metropole ist Bundes- und Landesleistungszentrum für den Radsport.

Der Nürnberger Sportbürgermeister, Dr. Klemens Gsell, sagt: „Nürnberg freut sich auf die Deutschland Tour. Als Finalort steht Nürnberg ganz besonders im Fokus. Die weltbesten Profis werden vor unserer malerischen Altstadt-Kulisse um den Gesamtsieg kämpfen und tausende Hobbysportler erfahren die Region. Nürnberg und sein Publikum werden der gesamten Deutschland Tour einen großartigen Rahmen bieten und unsere große Begeisterung für den Radsport zeigen.“


John Degenkolb, Fabian Wegmann (Sportl. Leiter D-Tour), Dr. Klemens Gsell (Sportbürgermeister Nbg.), Matthias Pietsch (Projektleiter D-Tour) und Andi Schillinger (BORA-hansgrohe)

Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, dem deutschen Tochterunternehmen des Rennveranstalters A.S.O.: „Mit Nürnberg feiert die Deutschland Tour 2020 ihr großes Finale in einer Radsport-Hochburg, die Tradition mit der Zukunft verknüpft. Hier steht der Radsport im Fokus, hier werden Talente von morgen gefördert. Der 23. August wird in Nürnberg ein Radsporttag für Alle – ein Tag, den die Fans mitgestalten.“
Unter www.deutschland-tour.com können Fans ab sofort ihre Ideen für das Nürnberger Finale der Deutschland Tour 2020 einreichen. Von Wünschen zum Verlauf der Profi-Strecke über Highlights für die Teilnehmer der Jedermann Tour bis zu touristischen Besonderheiten, die in die weltweite TV-Übertragung einfließen sollen, kann die Deutschland Tour 2020 mitgestaltet werden.

Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter der Deutschland Tour: „Der Weg nach Nürnberg bietet uns das ideale Terrain für ein spannendes Finale. Das wellige Profil in Franken ist nicht zu schwer, aber trotzdem anspruchsvoll. Wir freuen uns wieder auf viele Insidertipps der Fans, um das Rennen bis zum Schluss offen zu halten und dann den Zuschauern in Nürnberg großen Sport zu bieten.“

JEDERMANN TOUR MIT 3.000 HOBBYRADSPORTLERN IN NÜRNBERG
Neben dem Finale der Profis wird in Nürnberg auch die Jedermann Tour für die Hobbyradsportler ausgetragen. Vom Einsteiger bis zum ambitionierten Rennradfahrer werden mehr als 3.000 Teilnehmer erwartet, die auf zwei Strecken die Region um Nürnberg entdecken und ihre Tour mit der gleichen Zieldurchfahrt, wie die Profis beenden. Um das Profi-Erlebnis perfekt zu machen, erhält jeder Teilnehmer ein kostenfreies Trikot im exklusiven Design von Santini Cycling Wear, dem offiziellen Ausstatter der Deutschland Tour. Über das Design 2020 wird ab sofort auf den Social-Media-Kanälen der Deutschland Tour abgestimmt.
Das ganztägige Erlebnis rund um das Fahrrad wird in Nürnberg mit einem vielfältigen Rahmenprogramm abgerundet. Am 23. August können sich die Besucher auch auf die Expo Tour freuen, eine große Fahrradmesse mit interessantem Bühnenprogramm und Attraktionen zum Mitmachen. Die kinder+Sport mini tour bietet für die Kleinsten unter anderem eine Fahrrad-Erlebniswelt, Laufradrennen und eine Bike Parade. Bei der Ride Tour können in Nürnberg autofreie Straßen auf einem abgesperrten Kurs erlebt werden – entspanntes Fahrradfahren frei von jeglichem Verkehr.

Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz | +49 160 973 89898 | sandra@flessnerschmitz.com | www.cycling-pr.com
Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

Tour de Provence

4. Etappe:
1 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo 3:52:11
2 Simon Clarke (Aus) EF Education First
3 Anthony Maldonado (Fra) St Michel-Auber 93
4 Tony Gallopin (Fra) AG2R La Mondiale
5 Damien Touze (Fra) Cofidis, Solutions Credits
6 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep
7 Benjamin Thomas (Fra) Groupama-FDJ
8 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep
9 Warren Barguil (Fra) Arkéa Samsic
10 August Jensen (Nor) Israel Cycling Academy

John Degenkolb am 3.2.19 auf Mallorca
Foto Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Endstand:
1 Gorka Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team 13:18:06
2 Simon Clarke (Aus) EF Education First
3 Tony Gallopin (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:01
4 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:02
5 Rudy Molard (Fra) Groupama-FDJ 0:00:10
6 David Gaudu (Fra) Groupama-FDJ 0:00:15
7 Edward Dunbar (Irl) Team Sky
8 Eduard Prades (Spa) Movistar Team 0:00:21
9 Jimmy Janssens (Bel) Corendon-Circus 0:00:26
10 Philippe Gilbert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:29

Paris-Roubaix – Höhepunkt der Kopfsteinpflaster-Klassiker

Am Sonntag begeben sich 14 deutsche Profis in die Hölle des Nordens. Angeführt vom Gewinner des Jahres 2015, John Degenkolb (Trek-Segafredo), nehmen sie die berühmt-berüchtigte Klassikerstrecke von Paris-Roubaix in Angriff. Im Norden Frankreichs verläuft sie über 257 Kilometer und beinhaltet 54,5 Kilometer des legendären Kopfsteinpflasters.

Drei der 29 Pflaster-Sektoren wurden traditionell mit der höchsten Schwierigkeitsstufe von fünf Sternen bewertet. Zu diesen schwersten Passagen gehört der Wald von Arenberg, der mit 2,4 Kilometern Länge und sehr groben Kopfsteinpflaster von den Favoriten oft für eine erste Selektion genutzt wird. Danach vergeht knapp eine Rennstunde bis der Abschnitt Mons-en-Pévèle erreicht wird, der 3 Kilometer lang ist. Im Carrefour de l’Arbre, 17 Kilometer vor dem Zielstrich, findet regelmäßig die rennentscheidende Attacke statt.

Während der zweite Teil des Rennens, in denen sich diese schwersten Passagen befinden, unverändert bleibt, kommt es zu Beginn der Pflasterabschnitte zu einigen Neuerungen. Der Sektor Saint-Python (27) kehrt nach einem Jahr Abstinenz zurück. Allerdings wird ihn das Peloton diesmal aus der entgegengesetzten Richtung in Angriff nehmen. Dazu gesellt sich mit dem Sektor 25 ein brandneuer Pflasterabschnitt über 1.500 Meter zwischen Saint-Hilaire und Saint-Vaast.

Großer Favoriten-Kreis verspricht offenes Rennen

Nach dem Eindruck der bisherigen Frühjahrsklassiker scheint der Ausgang der 116. Austragung von Paris-Roubaix so offen, wie selten zuvor. Das Frühjahr von Quick-Step Floors zeugt von einer Dominanz, die auch die Königin der Klassiker entscheiden könnte. Im Mittelpunkt des Teams steht Niki Terpstra, der das Rennen bereits 2014 gewonnen hat und mit dem Sieg bei der Flandern-Rundfahrt am vergangenen Sonntag seine Ambitionen auf einen zweiten Pflasterstein untermauert hat. Vorjahressieger Greg Van Avermaet (BMC Racing Team) möchte dies genauso verhindern, wie Weltmeister Peter Sagan (BORA-hansgrohe), dem noch ein Sieg bei Paris-Roubaix in seinen Palmarès fehlt. Im großen Kreis der Favoriten befinden sich eindrucksvolle Namen, wie Zdenek Stybar (Quick-Step Floors), Sep Vanmarcke (EF Education First), Edvald Boasson Hagen (Dimension Data), Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) oder Gianni Moscon (Team Sky), die allesamt das Rennen bereits in den Top 5 beendet haben.

Degenkolb unter den Favoriten, Kittel nach sieben Jahren erneut auf dem Pflaster

Während der bestplatzierte Deutsche aus dem Vorjahr, André Greipel (Lotto-Soudal), verletzungsbedingt nicht in Compiègne am Start stehen kann, reiht sich John Degenkolb am Sonntag in den Kreis der internationalen Favoriten ein. „Wir reisen mit einer sehr starken Mannschaft und viel Selbstvertrauen an. Alle sind fit, gesund, fokussiert und top motiviert. Wir sind bereit für Sonntag“, blickt der 29-jährige selbstbewusst auf sein Lieblingsrennen.

Mit dem Deutschen Meister Marcus Burghardt (BORA-hansgrohe) und Marcel Sieberg (Lotto-Soudal) starten zwei Routiniers, die zusammen bereits auf 23 Teilnahmen im Verlauf Ihrer Karriere zurückblicken. Während Burghardt sich ganz in den Dienst von Peter Sagan stellt, geht Sieberg ohne Kapitän in das Rennen. „Ich denke, dass fast alle freie Fahrt haben. Es ist eins der sehr sehr wenigen Rennen im Jahr, wo ich nicht immer nach meinem Kapitän sehen muss, sondern ich mich einfach auf mich konzentrieren kann und schaue, wo ich am Ende landen kann“, beschreibt er die Teamtaktik.

Im Gegensatz zu den Roubaix-Routiniers steht Max Walscheid (Team Sunweb) vor seiner Premiere. Für Marcel Kittel (Team Katusha-Alpecin) wird das diesjährige Rennen so etwas wie ein zweites Debüt, denn der Top-Sprinter ist bisher nur einmal in seinem ersten Profijahr (2011) durch die Hölle des Nordens gefahren. Die Kapitänsrolle in seinem Team wird aber weniger Kittel als Tony Martin und Nils Politt zukommen. Vor allem Politt will seine starke Leistung aus dem Vorjahr und dem aktuellen Frühjahr bestätigen. „Ich denke, dass ich zusammen mit Tony Martin eine freie Rolle bekommen werde. Wenn mir dabei so etwas gelingt, wie in Flandern, wäre ich super happy. Aber ich gehe ohne Druck in das Rennen und lass es auf mich zukommen. Am Ende muss bei Roubaix alles stimmen: Material, Beine und die Position“, sagt der jüngste deutsche Teilnehmer bei Paris-Roubaix.

Nikias Arndt (Team Sunweb), Nico Denz (AG2R La Mondiale), Christian Knees (Team Sky), Andreas Schillinger, Rüdiger Selig (beide BORA-hansgrohe), Jasha Sütterlin (Movistar Team) und Rick Zabel (Team Katusha-Alpecin) vervollständigen das deutsche Kontingent bei Paris-Roubaix 2018.

Deutsches Pressebüro A.S.O. | Sandra Schmitz
Foto und veröffentlicht durch Gerhard Plomitzer

Radsport – DM Einhausen 2018

Im Rahmen einer Pressekonferenz im schmucken Foyer der Sporthalle in Einhausen wurden die Deutschen Radsportmeisterschaften 2018 vorgestellt. Nach der Begrüßung durch den Hausherren, Bürgermeister Helmut Glanzner, der sich sichtlich freute Gastgeber zu sein, erläuterte er die Gründe, weshalb er und seine Gremien sofort die Zusage geben konnten. „Einhausen feiert in diesem Jahr sein 1250 Jubiläum und da passt dieser sportliche Hochkaräter bestens in das Gesamtkonzept. Das wir Radsport können haben wir vielfach bewiesen. Nicht nur die Deutschen Einzelzeitfahrmeisterschaften 2015 haben wir gemeistert, auch viele Rennen zuvor hatten schon Einhausen als Heimat“. Zuletzt gab es neben der DM 2015 im Jahre 2007 das letzte Rennen mit dem bekannten Namen „Rund um den Jägersburger Wald“. „Diese Radstrecke ist wie gemacht für eine Deutsche Meisterschaft. Auf der Strecke fuhren schon Erik Zalbel oder Daniele Hondo um den Titel und viele Olympiasieger in den verschiedensten Sportarten nutzten den flachen, aber keinesfalls einfachen Kurs“, schmückte Algis Oleknavicius, mittlerweile 70 Jahre alt und immer noch mit enormem Engagement dem Radsport als Organisator großer Rennen verbunden, den Kurs etwas aus. „Natürlich haben sich auch die schnellen Fahrer gefreut als sie hörten, dass es bei diesen Meisterschaften einen flachen Rundkurs geben wird. Das Streckenprofil und die Rennlänge auf einem circa 12 Kilometer langen Rundkurs passen genau in das neue Profil das auch durch die UCI favorisiert ist. Und eine Woche vor Beginn der Tour de France werden alle Spitzenleute am Start sein. John Degenkolb, Andre Greipel oder Marcel Kittel haben schon vieles gewonnen, aber einen Meistertitel noch nicht“, freut sich BDR-Sportdirektor Patrick Moster auf die DM in Einhausen. Und auch BDR-Generalsekretär Martin Wolf ist hochzufrieden mit dem gefundenen Standort für die Deutsche Radsportmeisterschaft. „Wir wissen uns hier in guten Händen. Die Deutschen Meisterschaften 2015 wurden in der Region bestens präsentiert, vor wenigen Wochen fanden in Bensheim die Deutschen Crossmeisterschaften beste Voraussetzungen vor, wurden nur gelobt von allen Seiten. Die Region ist einfach für den Radsport gemacht und es erscheint durchaus wahrscheinlich, dass auch die Deutschland-Tour noch Station in Lorsch machen wird. Vor allem hat uns auch das wirtschaftliche Konzept von Algis Oleknavicius überzeugt, denn diese Meisterschaften werden deutlich günstiger als zum Beispiel in Chemnitz, wo am Ende 750 000 € zu Buche standen“, so Martin Wolf.

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Mallorca Challenge 2018 – 4.Etappe Trofeo Palma 159km am 28.1.18

Anbei noch ein paar Aufnahmen vom Start der 4. Etappe der Mallorca Challenge 2018 vor dem Hotel Occidental in Playa de Palma. Während die Bergfahrer auf den Etappen 2 und 3 mit Nässe und glatten Straßen zu kämpfen hatten, gab es für die Sprinter bei den Etappen 1 und 4 viel Sonnenschein und angenehme Temperaturen.
Und der Sieger hieß wiederum John Degenkolb (TREK-Segafredo), der bereits die erste Etappe im Sprint gewinnen konnte.

Gut gelaunt gab der Hesse schon am morgen Interviews und jede Menge Autogramme an die Fans, wie das sehr viele Fahrer taten, u.a. hier im Bild Gianni Moscon vom Team SKY.

Die Etappe verlief über schnelle 159km zuerst ins Landesinnere Richtung Inca und natürlich gab es die obligatorische Fluchtgruppe der kleineren Mannschaften, die aber im Finale keine Rolle mehr spielte.
25km vor dem Ziel war der Hausberg Palmas, der Pass Sa Creu zu überwinden und hier trennte sich die Spreu vom Weizen, so dass das Finale in Palma eine Gruppe von ca. 25 Fahrern unter sich ausmachte, wobei die Worldtour Teams Lotto-Soudal, BORA hansgrohe und natürlich TREK Segafredo Ton angebend waren und ihre Sprinter in die bestmögliche Position für den Sprint bringen wollten. Es gewann John Degenkolb vor Erik Baska (BORA hansgrohe), wiederum ein 2.Platz nach starker Mannschaftsleistung von BORA hansgrohe.

1. John Degenkolb (Trek-Segafreo)
2. Erik Baska (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Coen Vermeltfoort (Roompot)
4. Enrique Sanz (Euskadi)
5. Carlos Barbero (Movistar)
6. Albert Torres (Nationalmannschaft Spanien)
7. Jordi Warlop (Sport Vallanderen)
8. José Joaquin Rojas (Movistar)
9. Leonardo Basso (Sky)
10.Xavier Canellas (Nationalmannschaft Spanien)




Cesare Benedetti (BORA-hansgrohe)

Gregory Rast (TREK)

Text/Fotos
Gerhard Plomitzer DFJ e.V. Fotojournalist
https://plomi.smugmug.com/Sports/XXVII-Mallorca-Challenge-2018/