Schlagwort-Archiv: Fabian Wegmann

Sparkassen Münsterland Giro – 191 Km


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1 KOOIJ Olav NED Decathlon CMA CGM Team 04:08:31
2 MEEUS Jordi BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 BIESTERBOS Frits NED Team Picnic PostNL 00:00
4 TURGIS Anthony FRA Team TotalEnergies 00:00
5 HOFSTETTER Hugo FRA NSN Cycling Team 00:00
6 DAUPHIN Florian FRA Team TotalEnergies 00:00
7 FRETIN Milan BEL Cofidis 00:00
8 PHILIPSEN Jasper BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
9 WÆRENSKJOLD Søren NOR Uno-X Mobility 00:00
10 DE KLEIJN Arvid NED Tudor Pro Cycling Team 00:00
11 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
12 GROENEWEGEN Dylan NED Unibet Rose Rockets 00:00
13 WALSCHEID Max GER Lidl-Trek 00:00

14 FROIDEVAUX Robin SUI Tudor Pro Cycling Team 00:00
15 JAKOBSEN Fabio NED Team Visma | Lease a Bike 00:00
16 HUYSMANS Nolan BEL Team Flanders-Baloise 00:00
17 BOULAHOITE Rayan FRA Team TotalEnergies 00:00
18 MERLIER Tim BEL Soudal Quick-Step 00:00
19 LIEPINS Emils LAT Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
20 BLUME LEVY William DEN Uno-X Mobility 00:00

Kooij beendet Philipsens Siegesserie in Münster


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Olav Kooij (Decathlon CMA CGM) hat den Sparkassen Münsterland Giro 2026 gewonnen. Der Niederländer siegte bei der 20. Austragung im Massensprint vor Jordi Meeus (Red Bull – BORA – hansgrohe) und Frits Biesterbos (Team Picnic PostNL). Kooij feierte damit seinen zweiten Sieg vor dem Münsteraner Schloss, nachdem er bereits 2022 der Schnellste war.

Die Jubiläumsausgabe mit Ausgangspunkt in Borken über knapp 200 Kilometer sah damit zum fünften Mal einen Sieger, der sich das zweite Mal in die Siegerliste eintragen konnte. „Gute Beine helfen immer“, sagte Kooij. „Wir haben es geschafft, mich für die letzten 100 Meter in eine gute Position zu bringen. Ich hatte dann viel Platz für meinen Sprint. Ich wusste, dass einige gute Fahrer an meinem Hinterrad waren, konnte mein Ding aber durchziehen. Es ist immer schön, zu gewinnen. Aber es ist noch besser, wenn die Konkurrenz so groß ist wie hier“, so der 24-Jährige.

Nach etwa 30 Kilometern stand die Gruppe des Tages, die sechs Fahrer umfasste und vom Hauptfeld maximal etwas mehr als zwei Minuten Vorsprung zugesprochen bekam. In den Baumbergen im Mittelteil des Rennens versuchte vor allem Visma | Lease a Bike, den erwartbaren Rennverlauf zu ändern. Zeitweise hatten sich rund 30 Fahrer vom Hauptfeld gelöst. Allerdings lief noch auf der Runde zwischen Coesfeld und Darup alles wieder zusammen. Die Ausreißer retteten sich derweil bis tief ins Finale und wurden erst fünf Kilometer vor dem Ziel auf den Schlussrunden durch Münster wieder gestellt.

„Ich hätte mir die 20. Jubiläumsausgabe nicht besser erträumen können“, sagte Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter des Rennens: „Ausverkaufte LeezenCup-Rennen, ein hochklassiges Profifeld und so viele Zuschauer wie noch nie. Die Stimmung an der gesamten Strecke war unglaublich – von Borken über das Münsterland bis zum Ziel. Das war einfach Gänsehaut.“

Bereits vor den Profis hatten 8500 Teilnehmende bei den LeezenCups den Radsport-Feiertag am 3. Oktober eröffnet. „Die Bilder vom Prinzipalmarkt waren ziemlich beeindruckend. Getoppt wurde das dann noch durch das geniale Finale bei den Profis“, sagte Rainer Bergmann, Gesamtleiter des Sparkassen Münsterland Giros. „Alle beteiligten Kommunen waren sehr kooperativ, viele haben ein Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Insgesamt haben wir das letzte Jahr damit nochmal übertroffen. Ich hoffe, das gelingt uns auch nächstes Jahr wieder.“

Nicht dabei sein wird dann Max Walscheid (Lidl – Trek) – jedenfalls nicht als Aktiver. Der 33-Jährige beendete in Münster seine Profikarriere. Damit Walscheid sich gebührend verabschieden konnte, opferte sogar Mads Pedersen seine Siegchance. „Mads hat einen unglaublich guten Job gemacht und mich über die gesamten drei Runden beschützt. Ich konnte den Sprint eröffnen, aber ich glaube, ich war etwas zu früh dran“, sagte der 13., dem das Resultat dann aber doch nicht ganz so wichtig war. „Die vielen Fans und all die Botschaften heute haben mich wirklich überwältigt. Das geht weit über das Ergebnis dieses Rennens und ehrlich gesagt auch über all meine Resultate hinaus. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen mich als Fahrer wertschätzen – und das bedeutet mir sehr viel. Es war ein ziemlich cooler Tag.“

SPRINTWERTUNG
Arno Wallenborn (LUX)
Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur


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BERGWERTUNG
Ward Vanhoof (BEL)
Team Flanders – Baloise

Sparkassen Münsterland Jubiläums-Giro 2026

Countdown zum Jubiläums-Giro: Pedersen kommt, Philipsen jagt den Hattrick, Walscheid verabschiedet sich

Noch 1 Tag bis zur 20. Ausgabe des Sparkassen Münsterland Giro: Am Samstag, 3. Oktober, trifft auf den knapp 200 Kilometern von Borken nach Münster ein hochkarätiges Fahrerfeld aufeinander. Kurz vor dem Rennen steht ein weiterer prominenter Starter fest: Mads Pedersen kehrt zum Sparkassen Münsterland Giro zurück.

Von Montreal nach Münster


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Noch am Sonntag war Pedersen bei den Weltmeisterschaften im Einsatz. Nur wenige Tage nach seinem sechsten Platz soll die WM-Form im Münsterland für das nächste Top-Ergebnis sorgen. Vor drei Jahren wurde der Ex-Weltmeister in Münster Dritter. Die damalige Strecke mit vielen Höhenmetern im Teutoburger Wald und herbstlichem Wetter machte das Rennen zu einer der schwersten Ausgaben der 20-jährigen Giro-Geschichte.
Mit Pedersen stehen nun fünf Etappensieger der diesjährigen Tour de France auf der vorläufigen Startliste. Neben ihm haben auch Søren Wærenskjold, Tim Merlier, Olav Kooij und Jasper Philipsen bei der Frankreich-Rundfahrt Tageserfolge gefeiert.

Philipsen jagt den historischen Hattrick

Für Philipsen geht es am Samstag um einen besonderen Eintrag in die Giro-Geschichte. Nach seinen Erfolgen 2024 und 2025 könnte der Belgier als erster Fahrer überhaupt den Sparkassen Münsterland Giro dreimal in Folge gewinnen.
Doch die Konkurrenz ist groß: Mit Tim Merlier und Matthew Brennan kommen zwei der erfolgreichsten Sprinter der Saison ins Münsterland. Dazu haben sich klangvolle Namen wie Kooij, Meeus, Girmay, Bittner und Groenewegen angesagt. Die Liste der Anwärter auf das Podium der 20. Ausgabe ist lang. Insgesamt sind zwölf WorldTour-Teams, acht ProTeams und drei deutsche Continental Teams gemeldet.

Max Walscheid verabschiedet sich in Münster


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Für Max Walscheid wird der 3. Oktober unabhängig vom Ergebnis ein besonderer Renntag. Der 33-Jährige beendet beim Sparkassen Münsterland Giro seine Karriere als Radprofi. Zum 13. Mal steht Walscheid in der Startliste – kein anderes Rennen hat ihn während seiner Profikarriere so konstant begleitet.
2018 feierte Walscheid vor dem Münsteraner Schloss seinen größten Giro-Erfolg und gewann vor John Degenkolb, Nils Politt, André Greipel und Pascal Ackermann. 2022 wurde er Dritter, 2024 Fünfter. Mit der Zielankunft am Samstag endet seine Profikarriere dort, wo er über viele Jahre zu den prägenden deutschen Fahrern im Starterfeld gehörte.

Premiere in Borken – Klassiker-Feeling in den Baumbergen

Erstmals startet das Profirennen in Borken. Von dort führt der Kurs über 196,6 Kilometer durch die Kreise Borken und Coesfeld bis zum traditionellen Finale vor dem Schloss in Münster.
Die Schlüsselstelle wartet in der zweiten Rennhälfte: Auf rund 70 welligen Kilometern durch die Baumberge folgen mehrere kurze und steile Anstiege. Sie bieten Pedersen und weiteren Klassikerspezialisten die Gelegenheit, die Sprinter unter Druck zu setzen. Anschließend bleiben noch rund 50 weitgehend flache Kilometer bis Münster.

Dort führt das Rennen über die bekannte Schlussrunde durch die Innenstadt. Nach drei Runden entscheidet sich vor dem Schloss, wer sich bei der 20. Ausgabe in die Siegerliste einträgt – und ob Philipsen tatsächlich der historische dritte Erfolg in Serie gelingt.

Das Münsterland feiert den Giro

Auch entlang der Strecke wird die Jubiläumsausgabe zum Radsportfest. Bereits ab 11 Uhr startet in Borken das Programm. Bei der Teampräsentation mitten auf dem Marktplatz können die Fans die 161 Fahrer vor dem Start aus nächster Nähe erleben.
In Stadtlohn, Gescher, Coesfeld und Darup passiert das Profifeld gleich zweimal. Dort sowie an der Sprintwertung in Altenberge sind Streckenfeste organisiert, die zu Stimmungs-Hotspots entlang der Strecke werden. Vor und nach den Durchfahrten kann das Profirennen dort zudem live auf großen LED-Wänden verfolgt werden.

Gut vorbereitet in den Feiertag

Alle Informationen zum Streckenverlauf, zu den Durchfahrtszeiten und zu Verkehrshinweisen sind jederzeit online verfügbar: geo.stadt-muenster.de/giro. So lässt sich der Giro-Besuch bestens planen.
Wer nicht an die Strecke kommen kann, verfolgt das Rennen ab 13:10 Uhr in voller Länge im Livestream.

Hochkarätige Gäste zum Jubiläum: Sprintelite kommt zum 20. Sparkassen Münsterland Giro

Am 3. Oktober feiert der Sparkassen Münsterland Giro seine 20. Ausgabe. Auf dem Weg von Borken nach Münster warten 200 Kilometer und ein welliger Mittelteil mit Klassikercharakter. Für das Jubiläum hat sich ein hochkarätiges Starterfeld angekündigt.

Erneut gehen zwölf Mannschaften aus der UCI WorldTour im Münsterland an den Start. Die Teams aus der höchsten Liga des internationalen Radsports treffen auf acht ProTeams und drei deutsche UCI Continental Teams.

Erstmals startet das Profirennen in Borken. Von der Kreisstadt führt die Strecke zunächst Richtung Norden. Im Kreis Borken wird eine rund 37 Kilometer lange Runde anderthalb Mal absolviert, bevor das Rennen Kurs auf den Kreis Coesfeld nimmt. Dort wartet zu Beginn der zweiten Rennhälfte der anspruchsvollste Abschnitt: Auf rund 70 welligen Kilometern durch die Baumberge folgen mehrere kurze, steile Anstiege aufeinander.

Danach bleiben noch rund 50 flache Kilometer bis Münster. Dort fällt die Entscheidung traditionell auf der Zielrunde durch die Innenstadt. Der Zieleinlauf vor dem Schloss bildet auch im Jubiläumsjahr den stimmungsvollen Höhepunkt.

Sprinten die Top-Namen aufs Podium?

Die Teams rechnen mit einem großen Sprint-Finale vor dem Münsteraner Schloss. Angeführt wird die prominent besetzte Liste der endschnellen Fahrer von Jasper Philipsen. Der Sieger von 2024 und 2025 greift nach dem Hattrick – und damit nach einer Premiere beim Sparkassen Münsterland Giro.

Verhindern wollen das unter anderem zwei der erfolgreichsten Sprinter der Saison: Tim Merlier und Matthew Brennan. Zuletzt traf das Trio auf den ikonischen Pflastersteinen von Paris – Roubaix aufeinander – jetzt schließt sich im Münsterland der Kreis.

Merlier hat sich dem Duell mit Philipsen in dieser Saison mehrfach gestellt – mit nahezu ausgeglichener Bilanz. Im direkten Vergleich der beiden Belgier liegt Philipsen hauchdünn vorn – bei den Saisonsiegen führt Merlier. Noch einen Sieg mehr hat Brennan eingefahren. Der erst 21-jährige Brite hat zuletzt mit fünf Etappensiegen bei der Vuelta a España für Aufsehen gesorgt und reist mit reichlich Rückenwind nach Münster.

Teams Sparkassen Münsterland Giro 2026

UCI WORLDTEAMS (12)
Alpecin – Deceuninck
Decathlon CMA CGM Team
EF Education – EasyPost
Lidl – Trek
Lotto Intermarché
NSN Cycling Team
Red Bull – BORA – hansgrohe
Soudal Quick-Step
Team Jayco AlUla
Team Picnic PostNL
Team Visma | Lease a Bike
Uno-X Mobility

UCI PROTEAMS (8)
Cofidis
MBH Bank CSB Telecom Fort
Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team
Solution Tech NIPPO Rali
Team Flanders – Baloise
TotalEnergies
Tudor Pro Cycling Team
Unibet Rose Rockets

UCI CONTINENTAL TEAMS (3)
Rembe | Rad-Net
Team Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur
Team Storck – MRW Bau

Jasper Philipsen jagt den historischen Hattrick in Münster


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Der Sieger der vergangenen beiden Jahre kehrt zurück: Jasper Philipsen startet am 3. Oktober bei der 20. Ausgabe des Sparkassen Münsterland Giro. Als erster Fahrer überhaupt kann er das Rennen zum dritten Mal in Folge gewinnen.
Jasper Philipsen (Alpecin – Premier Tech) nimmt bei der Jubiläumsausgabe des Sparkassen Münsterland Giro den Hattrick ins Visier. Nach seinen Siegen 2024 und 2025 könnte der 28-jährige Belgier am 3. Oktober als erster Fahrer in der Geschichte des Rennens drei Ausgaben in Folge gewinnen.

Ohnehin gehört Philipsen zu den erfolgreichsten Fahrern der Giro-Geschichte. Bei vier Starts stehen für ihn zwei Siege und ein zweiter Platz zu Buche. Auch in der laufenden Saison zählt er mit bereits zehn Siegen zu den Top-Sprintern im Peloton.
Leicht gemacht wird ihm die Jagd nach dem dritten Sieg allerdings nicht. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass Philipsen am 3. Oktober auf starke Konkurrenz aus den Reihen der Sprinter treffen wird.

Und auch die Strecke könnte den endschnellen Fahrern die Aufgabe erschweren. Wie mittlerweile für den Sparkassen Münsterland Giro üblich, führt auch die Jubiläumsausgabe über einen neuen Kurs. Nach dem Start in Borken geht es über 200 Kilometer durch die Kreise Borken und Coesfeld bis nach Münster.
Der anspruchsvollste Abschnitt wartet zu Beginn der zweiten Rennhälfte. Auf 70 welligen Kilometern durch die Baumberge folgen mehrere kurze, steile Anstiege aufeinander. Dort bietet sich die Chance, die Sprinter unter Druck zu setzen. Anschließend bleiben noch rund 50 flache Kilometer bis Münster, wo das Finale wie gewohnt über die Zielrunde durch die Innenstadt führt.

„Ich fahre den Münsterland Giro sehr gerne und habe nach den Siegen in den vergangenen beiden Jahren natürlich sehr gute Erinnerungen an das Rennen. Drei Siege in Folge wären etwas Besonderes, aber einfach wird es nicht. Die Strecke ist auch in diesem Jahr wieder neu und gerade der Abschnitt durch die Baumberge dürfte das Rennen anspruchsvoll machen. Hoffentlich kommen wir dort in einer guten Position durch und können in Münster wieder um den Sieg kämpfen“, sagt Philipsen.

Herausgeber der Pressemeldung zum Sparkassen Münsterland Giro:
Sportamt der Stadt Münster | Rainer Bergmann | Höfflingerweg 1 | 48153 Münster

Degenkolb, Politt und Alaphilippe im Aufgebot für Eschborn–Frankfurt 2026

Der deutsche Radklassiker startet am 1. Mai mit 21 Teams und weiter verschärftem Profil.

Der Countdown läuft: Rund zwei Wochen vor dem Start verdichtet sich das Feld für Eschborn-Frankfurt 2026. Beim Radklassiker am 1. Mai gehen 21 Teams an den Start, darunter 16 WorldTour-Teams. Auffällig ist die Zusammensetzung des Fahrerfeldes: Eine hohe Zahl bergfester Klassikerfahrer spiegelt die Entwicklung des Rennens deutlich wider. Über 3.300 Höhenmeter und neue Schlüsselpassagen machen den deutschen UCI-WorldTour-Klassiker so anspruchsvoll wie seit Jahren nicht.

Mit Nils Politt und Brandon McNulty (beide UAE Team Emirates – XRG), Søren Kragh Andersen (Lidl-Trek), Julian Alaphilippe und Marc Hirschi (beide Tudor Pro Cycling Team), Pello Bilbao (Team Bahrain Victorious), Max Schachmann (Soudal Quick-Step) sowie dem Zweitplatzierten aus dem Vorjahr, Magnus Cort Nielsen (Uno-X Mobility), stehen Fahrer am Start, die auf anspruchsvollem Terrain ihre Stärken ausspielen. Das ist genau der Fahrertyp, der durch das verschärfte Profil begünstigt wird. Kragh Andersen, Sieger von Eschborn–Frankfurt 2023, hat bereits bewiesen, dass er beim Radklassiker erfolgreich sein kann. Der Däne dürfte als Spezialist für schwere Klassiker mit Entscheidung aus kleinen Gruppen vom selektiveren Streckenverlauf profitieren.
Dem gegenüber stehen mit John Degenkolb (Team Picnic PostNL), Pascal Ackermann (Team Jayco AlUla) und Matthew Brennan (Team Visma | Lease a Bike) endschnelle Fahrer im Feld, deren Chancen stark davon abhängen dürften, wie selektiv das Rennen im Taunus gefahren wird.


Matthew Brennan (Plomi Foto)

Ergänzt wird das Aufgebot unter anderem durch Alex Aranburu (Cofidis), zuletzt Etappensieger bei der Baskenland-Rundfahrt sowie Jon Barrenetxea (Movistar Team), Drittplatzierter im Vorjahr.

Profil stellt große Herausforderung an Fahrer
Die Besetzung passt zum Profil des Rennens: Eschborn–Frankfurt führt in diesem Jahr über 211,4 Kilometer und mehr als 3.300 Höhenmeter. Mit dem neu integrierten Burgweg in Schmitten-Niederreifenberg, zwei Feldberg-Auffahrten über die selektivere Südwestseite und einer veränderten Taunus-Passage mit einer noch stärker finalrelevanten Überquerung des Mammolshainer Stichs, erreicht das Rennen eine neue Dimension. Vieles spricht für ein hartes, früh selektives Rennen und für eine Entscheidung aus einer deutlich kleineren Gruppe als in den Vorjahren.

Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter und zweimaliger Sieger von Eschborn–Frankfurt, sagt: „Der Radklassiker war bereits hart, jetzt erhöht die Strecke den Anspruch noch einmal deutlich. Wir sehen das auch an der Zusammenstellung der Teams: Es werden weniger Sprinter nominiert, dafür mehr bergfeste Klassikerfahrer.“


Fabian Wegmann (Plomi Foto)

Deutsche Stars beim Radklassiker
Mit Lokalmatador John Degenkolb steht ein Fahrer im Fokus, der den Charakter des Rennens wie kaum ein anderer verkörpert und sich nun einer neuen sportlichen Realität stellen muss. Der Sieger von 2011 steht vor der Frage, ob sich ein erfahrener Klassikerfahrer ohne ausgeprägte Kletterstärke auch auf diesem deutlich selektiveren Kurs behaupten kann.
Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick aber nicht nur auf etablierte Namen wie Degenkolb, Politt, Ackermann oder Schachmann, sondern auch auf weitere Fahrer wie Lennard Kämna (Lidl-Trek), Felix Engelhardt (Team Jayco AlUla) und Georg Zimmermann (Lotto Intermarché). Das Peloton vereint damit internationale Topklasse mit einer starken deutschen Präsenz.

Wildcard für Unibet Rose Rockets

Neben den WorldTour-Teams komplettieren starke ProTeams das Feld. Zuletzt erhielten die Teams Unibet Rose Rockets und das Team TotalEnergies Wildcards. So wird das Rennen zusätzlich aufgewertet und vergrößert die Zahl möglicher Rennszenarien. Damit deutet vieles auf einen offensiv gefahrenen Radklassiker hin, in dem Mannschaftstiefe, Timing und Kletterfestigkeit im Taunus entscheidend für die Zielankunft vor der Alten Oper in Frankfurt sein dürften.

Radklassiker weiter aufgewertet
Eschborn–Frankfurt bleibt damit auch 2026 ein Fixpunkt im internationalen Frühjahrskalender und verspricht in diesem Jahr ein Rennen, das so offen ist wie lange nicht und das den Charakter des Klassikers nachhaltig verändern könnte.

Weitere Informationen zum Rennen, zur Strecke und zum Rahmenprogramm gibt es unter
www.eschborn-frankfurt.de

Fabian Wegmann ist neuer Sportlicher Leiter der BEMER Cyclassics

Wenn am 8. September die Topstars um den Titel bei den BEMER Cyclassics fahren, sitzt ein neuer Sportlicher Leiter im Führungsfahrzeug des WorldTour-Rennens. Fabian Wegmann übernimmt die Funktion vom langjährigen Rennleiter Roland Hofer, der sich mit 80 Jahren dem wohlverdienten Ruhestand widmet.


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Ein Dutzend Cyclassics-Ausgaben hat Fabian Wegmann während seiner Profi-Karriere selbst erlebt. Mit Abschluss der aktiven Laufbahn hat der dreifache deutsche Meister die Seiten gewechselt und die Funktion des Sportlichen Leiters für die wichtigsten deutschen Rennen übernommen. So gestaltet er bereits den Radklassiker Eschborn-Frankfurt, die Deutschland Tour und sein Heimrennen, den Sparkassen Münsterland Giro, mit. Jetzt folgt mit den BEMER Cyclassics auch das zweite deutsche WorldTour-Rennen.


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Fabian Wegmann: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe. Mit den Teams der GFR und der A.S.O. bin ich eingespielt – das ist ein großer Vorteil bei der Rennplanung. In Hamburg bin ich so oft gestartet, wie nur bei wenig anderen Rennen. Damit kenne ich den Charakter der BEMER Cyclassics. Jetzt reizt mich, was wir optimieren können und an welchen Stellschrauben wir drehen können, um den Renncharakter zu schärfen.“

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Als Sportlicher Leiter ist Wegmann mitverantwortlich für die Streckenplanung des Profi-Rennens. Zusammen mit dem erfahrenen Team der A.S.O. war der 43-Jährige bereits auf den Straßen in Hamburg und Schleswig-Holstein unterwegs. Weitere Besichtigungen werden bis zum September folgen, um ein sportlich spannendes und sicheres Radrennen zu garantieren. Darüber hinaus ist er in ständigem Kontakt mit den Profis, um für das Rennen in der Elbmetropole zu werben. Am Renntag selbst laufen bei ihm im Führungsfahrzeug alle Fäden für das Profi-Rennen zusammen.

Danke an Roland Hofer

Als Nachfolger von Roland Hofer tritt Fabian Wegmann den Generationswechsel in der Rennleitung an. Matthias Pietsch, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports: „Roland Hofer war eine Cyclassics-Konstante. Er hat diesen Klassiker mit aufgebaut und als Rennleiter geprägt. Unter seiner Führung haben die Hamburger Fans vielen Weltstars zugejubelt. Er hat großartigen Radsport in und um Hamburg möglich gemacht. Im Namen dieser Fans und mehr als tausend Profis, die im Laufe der Zeit bei den Cyclassics gestartet sind, sagen wir Danke!“

Presse Bemer Cyclassics | Sandra Schmitz | +49 160 973 89898 | presse@flessner-schmitz.com

Dein Ride – Radsportbegeisterte testeten die Radrennstrecke der Deutschland Tour



Dein Ride – Radsportbegeisterte testeten die Radrennstrecke der Deutschland Tour
Erlangen, 24.08.2020 – Am Wochenende vom 22. bis 23. August 2020 war Erlangen der zentrale Knotenpunkt für jeweils circa 40 Hobbyradrennfahrer, die bei der Aktion „Dein Ride“ erstmals die Strecke der Deutschland Tour testen durften. Bürgermeister Jörg Volleth, Sportamtsleiter Ulrich Klement sowie City-Manager Christian Frank nutzten diese exklusive Möglichkeit, um sich ein Bild von der für 2021 geplanten Strecke zu machen.
Am vergangenen Wochenende hätte Erlangen das größte Radrennsportfestival Deutschlands begrüßen dürfen, wenn die Veranstaltung Corona bedingt nicht auf das Jahr 2021 verlegt worden wäre. Mit der Idee einer Jedermann Tour, bei der Hobbyfahrer vorab die vier offiziellen Etappen von Stralsund über Schwerin, Sangerhausen, Ilmenau, Erlangen und Nürnberg abfahren, luden die Veranstalter der Deutschland Tour zu einer alternativen, sportlichen Challenge ein. Diese startete am 20. August 2020 im Norden Deutschlands und endete nach einem Zwischenstopp in Erlangen am Sonntagnachmittag in Nürnberg. Die Strecken von einer Länge von 150 bis 200 Kilometer konnten jedoch in drei unterschiedlichen Formaten ebenso als Teilstrecken abgefahren werden. Auch für professionelle Unterstützung war gesorgt, so begleiteten ehemalige Profis wie Jens Voigt und Fabian Wegemann die in Gruppen aufgeteilten Hobbyradrennfahrer.
In Erlangen nahmen an beiden Tagen jeweils 40 Radsport-Fans das einmalige Angebot an und auch Bürgermeister Jörg Volleth, Sportamtsleiter Ulrich Klement und City-Manager Christian Frank ließen sich nicht die Gelegenheit nehmen, einen knapp 90 Kilometer langen Teilabschnitt der für 2021 geplanten Strecke nach Erlangen mit eigenen Rädern zu testen. Jörg Volleth begrüßte im Namen der Stadt Erlangen das gesamte Teilnehmerfeld, das am Samstagnachmittag am Bohlenplatz ankam und durch die Aufbauten der Deutschland Tour einen ersten Vorgeschmack auf die große Tour 2021 bekam. Am Sonntag starteten dann die nächsten Fahrer am Erlanger Marktplatz, um nach der insgesamt 150 Kilometer langen Strecke durch die Fränkische Schweiz im Etappenziel Nürnberg anzukommen.

SPORTLICHE EINSCHÄTZUNG
FABIAN WEGMANN
„Die vierte und letzte Etappe ist ein ganz ordentliches Brett. Ich bin mir sicher, dass die Deutschland Tour erst am letzten Tag entschieden wird. Erlangen und Nürnberg sind Luftlinie nur 20km entfernt, daher hatten wir uns vorgenommen, die Strecke für die Profis anspruchsvoll zu machen. Wir haben elf knackige Anstiege, der erste gleich mit 25%, der zweite mit 18% und es hört einfach nicht wieder auf. Der Kurs ist sehr selektiv – bringt aber eine Menge Spaß. Auf den letzten 30km ist es flach, aber vorher hat man genug Zeit einen ordentlichen Vorsprung herauszufahren. Eine Gruppe kann es gut bis zur Runde in Nürnberg schaffen und dann werden wir sehen, ob das Feld sie noch einholen wird. Ich gebe einer Gruppe durchaus eine Chance, denn einige Sprinter werden bis Nürnberg schon die Segel gestrichen haben.“

STRECKENBESCHREIBUNG
ETAPPE 4: ERLANGEN – NÜRNBERG

Die Schlussetappe hat wahren Finalstatus. Mit nur 160 Kilometern, aber gespickt mit 2.000 Höhenmetern, wird nach dem Start auf dem Marktplatz vor dem Kunstpalais Erlangen das Terrain in Mittelfranken perfekt genutzt. Nicht weniger als 13 Anstiege der Fränkischen Schweiz, teilweise mit Steigungen bis zu 20%, drücken dem Sonntag einen Klassikerstempel auf. Hellinge, wie aus den flämischen Klassikern, mit steilen Anstiegen und Abfahrten laden die angriffslustigen Fahrer ein. Aber sie fordern neben Stärke auch ständige Konzentration und Streckenkenntnis. Wer die Deutschland Tour 2021 gewinnen will, muss sich am Finaltag aktiv zeigen. Nach der Selektion im Mittelteil der Etappe verläuft das Finale nach Nürnberg wieder flach. In Nürnberg stehen zum Abschluss der Rundfahrt drei Runden von jeweils 5 Kilometern auf dem Programm. Auf dem bekannten Altstadtkurs wird wohl eine Gruppe den Rundfahrtsieg unter sich ausmachen. Nur wer auf den Schlussmetern der Deutschland Tour 2021 noch Kraftreserven hat, kann sich im Ziel vor der Nürnberger Oper Hoffnungen auf das Rote Trikot des Gesamtsiegers machen.
Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz

Fotos: Gerhard Plomitzer

Pressekonferenz Deutschland Tour in Nürnberg

Bei der heutigen Pressekonferenz waren auch Fabian Wegmann (sportlicher Leiter D-Tour), John Degenkolb (noch TREK, in 2020 Lotto Soudal) und Andi Schillinger (BORA-hansgrohe) dabei.
Alle drei haben gute sportliche Erinnerungen an den ca. 5km langen Rundkurs um die malerische Nürnberger Altstadt.
Fabian Wegmann gewann 2007 das Altstadtrennen auf dramatische Weise als Solist, das jagende Feld war an der Ziellinie 10 Meter hinter ihm…obwohl er in der Nacht zuvor eine anstrengende Anreise von der Polen-Rundfahrt hatte.

Der Oberpfälzer Andi Schillinger gewann das Altstadtrennen 2012 für sein Net- App Team, er ist Gründungsmitglied bei BORA-hansgrohe und hat vor kurzem für weitere 2 Jahre dort unterschrieben.

Und auch John Degenkolb hat in Nürnberg und Bayern schon durch Siege geglänzt, in 2001 gewann er in der Schüler U13 Klasse das Rennen am Altstadtring und später in seiner Profikarriere gelangen ihm 3 Siege in der Bayern-Rundfahrt. Er ist in Gera geboren, verbrachte aber seine Jugend und die Anfänge im Radsport in der Gegend um Weißenburg. Er freut sich sehr, dass die D-Tour in 2020 im Frankenland endet und er hofft auf zahlreiche Unterstützung am Straßenrad. Er setzt auf eine Sprintankunft am 23.8.20 in Nürnberg und hofft, dass ihn sein neues Team gesund und mit starker Mannschaft für die D-Tour nominieren wird.

Ob es zu dieser Sprintankunft kommen wird, ist noch sehr unklar, da bislang weder die Anzahl der Runden am Altstadtring noch der Streckenverlauf und der Startort der Schlußetappe bekannt sind. Man könne mit ca. 5 Zielrunden rechnen, das wäre wohl auch der Wunsch der Profis, um sich vor der hoffentlich großen Zuschauerkulisse zu zeigen. Fabian Wegmann machte deutlich, dass das bisherige Prinzip der anspruchsvollen, welligen Etappen der D-Tour auch in 2020 fortgesetzt werden wird. Dies lässt auf einen lebendigen Rennverlauf hoffen.
Der Startort der diesjährigen D-Tour wird in ca. 4 Wochen bekannt gegeben.

Das Jedermann Rennen wird in Nürnberg am Schlusstag gestartet. Es bietet 2 Streckenlängen von ca. 60km und 120km Länge und wird in die Umgebung Nürnbergs führen, mit dem Zieleinlauf am Altstadtring, genauso wie bei den Profis.
Ab heute kann man sich auf der Internetseite der Deutschland Tour dafür anmelden.
https://www.deutschland-tour.com/de/home
Dort kann man auch aktiv bei der Gestaltung der Etappen mitwirken und seine Tipps für interessante Orte und Streckenabschnitte abgeben. Deutschland – Deine Tour!

„Als Finalort steht Nürnberg ganz besonders im Fokus. Die weltbesten Profis werden vor unserer malerischen Altstadt-Kulisse um den Gesamtsieg kämpfen und tausende Hobbypsortler erfahren die Region“, erklärte Nürnbergs Sportbürgermeister Gsell.
Und zwischen den Zeilen deutete er auch an, dass diese Veranstaltung wohl nicht jährlich, aber doch in absehbarer Zeit wiederum in Nürnberg als Zielort der D-Tour stattfinden könnte.

Text/Fotos
Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com

Eschborn-Frankfurt 2019: Radklassiker entscheidet sich auf neuer Mainschleife


• Taunus-Ikonen im Zentrum des Radsportfeiertages am 1. Mai
• Neue Mainschleife und längere Zielgerade führen an die Alte Oper
• ARD berichtet nach über 10 Jahren wieder live vom Radklassiker
• Rekord-Zwischenstand bei Anmeldungen für die ŠKODA Velotour
Die 58. Ausgabe von Eschborn-Frankfurt bietet den Profis einen gewohnt selektiven Kurs durch den Taunus. Das WorldTour-Rennen steht in einer Reihe mit den großen Frühjahrsklassikern im internationalen Radsportkalender. Nur drei Tage nach dem Ardennenmonument Lüttich-Bastogne-Lüttich können sich die Profis auch am 1. Mai auf Herausforderungen freuen. 187,5 Kilometer lang und mit 3.222 Höhenmetern gespickt, wird der Radklassiker seinem Namen erneut gerecht. Die im letzten Jahr neu gestaltete Taunusrunde hat sich bewährt und wird dieses Jahr in leicht geänderter Abfolge gefahren. Zusätzlich zum Feldberg, führt das Rennen wieder viermal über den Mammolshainer Stich sowie zweimal über den Ruppertshainer Anstieg und einmal über die Billtalhöhe. 2018 war das traditionsreichste deutsche Eintagesrennen von vielen Attacken geprägt und sein Ausgang bis zum Finale sehr offen. Grund genug, die Taunus-Ikonen und ihren einzigartigen Klassiker-Charakter beizubehalten.

„2018 war eine der spannendsten Austragungen von Eschborn-Frankfurt. Das Streckenkonzept ist voll aufgegangen. Das Terrain im Taunus lädt geradezu ein, das Rennen schwer zu machen und genau das haben die großen Favoriten mit ihren Teams getan. Die neue Taunusrunde hat sich bewiesen, denn erst auf den letzten drei Kilometern in Frankfurt wurden die Ausreißer eingeholt. Diese Spannung wollen wir den Zuschauern auch in 2019 bieten“, beschreibt Fabian Wegmann, zweifacher Gewinner und jetzt Berater für Sport, Rennstrecke und Sicherheit des Elite-Rennens, den Charakter von Eschborn-Frankfurt.

Die Rennentscheidung beim Radklassiker fällt in diesem Jahr auf einer neuen Mainschleife in Frankfurt. Von Eschborn kommend, erreichen die Elitefahrer die Mainmetrople und überqueren auf der Untermainbrücke den Main. Direkt am Fluss geht es über den Schaumainkai bis zur Alten Brücke und auf der anderen Flussseite mit Blick auf die Frankfurter Skyline wieder zurück. Nach der Passage zwischen Römer und Eiserner Steg erreichen die Profis die Neue Mainzer Straße. Über den Grüneburgweg biegen die Fahrer auf den Reuterweg und fahren Richtung Ziel an der Alten Oper. Die neue Zielrunde ist 6,5 Kilometer lang und wird zweieinhalbmal befahren.
Fabian Wegmann: „Bei jedem Radrennen gilt: die ideale Zielanfahrt ist für die Profis sicher und für die Zuschauer spannend. Durch die neue Streckenführung vor der Alten Oper liegt die letzte Kurve nun 500 Meter vor dem Zielstrich. Damit wird die Zielgerade des Radklassikers ab sofort übersichtlicher und länger. Das freut die Fahrer genauso, wie die Besucher an der Strecke und die TV-Zuschauer.“

Bereits im letzten Jahr war der Radklassiker auf 5 Kontinenten in 190 Ländern im Fernsehen zu sehen. In diesem Jahr kommt nun auch ganz Deutschland in den Genuss der TV-Übertragung von Eschborn-Frankfurt. Der Hessische Rundfunk überträgt am 1. Mai mit einem umfassenden Programm vom Start bis zum Ziel. Zusätzlich wird das Signal ab 14:45 Uhr in der ARD live ausgestrahlt. Damit werden hunderttausende neue Zuschauer die spannende Schlussphase und die Entscheidung des Profirennens im Fernsehen mitverfolgen. Zuletzt fand 2007 eine Live-Übertragung des Radsportfeiertags in der ARD statt.
„Die Entscheidung der ARD unterstreicht den Erfolg des Radklassikers. Jetzt können wir die große Begeisterung aus Eschborn, Frankfurt und dem Taunus zu allen deutschen Radsportfans transportieren. Da passt es sehr gut, dass pünktlich zur dritten Überquerung des Mammolshainer Stichs die ARD-Übertragung startet. Dank der Stimmung an der Strecke ist gerade der Mammolshainer zu einer Ikone, einem wahren Radklassiker-Hotspot, geworden“, freut sich Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, auf den 1. Mai.
General Manager Claude Rach
Zwischen den Namensgebern Eschborn und Frankfurt lockt der Taunus hunderttausende Besucher am 1. Mai an die Strecke. Die Fans in der Stadt Oberursel (Taunus), der Gemeinde Sulzbach (Taunus), in der Stadt Schwalbach am Taunus und der Stadt Kronberg im Taunus sorgen bei Hobbyradsportlern und Profis für Gänsehautmomente. In Oberursel (Taunus) kommen nicht nur durch das Kopfsteinpflaster der Innenstadt große Klassikergefühle auf. Vor allem die Fans bieten allen Radsportlern, von den Hobbysportlern bei der ŠKODA Velotour bis zu den Profis, mit dem großen Streckenfest ein Vorgeschmack auf die Taunus-Atmosphäre. Nach dem Bezwingen des Feldbergs und dem ersten Anstieg in Ruppertshain passiert das Elitefeld Sulzbach (Taunus) und Schwalbach am Taunus – zwei weitere Gemeinden aus dem Team Taunus. Vorher haben sich bereits die U23-Fahrer und Teilnehmer der langen ŠKODA Velotour-Distanzen hier ihren Applaus abgeholt. Zum Ende der Taunusrunden geht es vom Mammolshainer Stich nach Kronberg im Taunus – für alle Radsportler am 1. Mai der Auftakt für das große Finale.
Nathanael Bank, Projektleiter von Eschborn-Frankfurt, sagt: „Auch die 58. Auflage verspricht, ein großer Feiertag zu werden. Wir freuen uns auf eine tolle Stimmung entlang der Strecke. Und die Fans können sich auf großen Sport freuen: Die Nachfrage der Teams, von der WorldTour bis zur U23, ist so groß wie nie. Auch bei den Hobbysportlern zeichnet sich ein Anmelderekord ab. Im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt 2018 haben sich aktuell 30% mehr Teilnehmer zur ŠKODA Velotour angemeldet. Der Radklassiker zieht an!“
Auch den 5.500 Teilnehmern der ŠKODA Velotour bietet sich am 1. Mai ein echtes Profi-Erlebnis. Egal, ob als Einsteiger oder mit Ambitionen, die Hobbyradsportler können beim Radklassiker wieder aus drei Strecken wählen. Die Anmeldung für die ŠKODA Velotour Skyline (40 Kilometer), die ŠKODA Velotour Express (87 Kilometer) und die ŠKODA Velotour Classic (100 Kilometer) ist unter www.skoda-velotour.de möglich.
Pressebüro Eschborn-Frankfurt | Sandra Schmitz | +49 160 973 89898
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Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com

«Perfekte Motivation für die Weltmeisterschaft»: John Degenkolb gewinnt in Münster

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John Degenkolb gewinnt den Sparkassen Münsterland Giro.2016. Nach zweiten Plätzen in den Jahren 2011 und 2014 setzte sich der Sieger von Mailand-San Remo und Paris Roubaix erstmals auch am Schlossplatz in Münster durch. Zweiter wurde der Vorjahres-Zweite Roy Jans aus Belgien, Dritter der Deutsche U23-Meister Pascal Ackermann. «Das war jetzt die perfekte Motivation für Katar und ein schöner Abschied und Dank an meine Mannschaft», so Degenkolb nach 215,8 Kilometern und 4:50:52 Stunden Fahrzeit. Nachdem wenige Kilometer vor der Einfahrt in die 5,4 Kilometer lange Zielrunde durch Münsters Innenstadt, die die Profis dreimal zu fahren hatten, Regen einsetzte, konnte Degenkolb seine Klassikerfähigkeiten voll ausspielen. «Das Finale kam mir sicher entgegen, es war rutschig und schwierig, aber am Ende kennt ja jeder die Runde hier. Entsprechend bin ich voll konzentriert immer vorne gefahren – aber jetzt auch wahnsinnig glücklich.»

Für den Belgier Roy Jans gab es am Schlossplatz ein Déja-vu: Wie im Vorjahr musste er sich auf den letzten Metern geschlagen geben: «Letztes Jahr habe ich mich noch stärker gefühlt, heute eigentlich nicht so stark, trotzdem nur knapp geschlagen, damit kann ich wahrscheinlich zufrieden sein», so der 26-Jährige. Auch der Deutsche Meister der U23 zeigte sich zufrieden: «Ich freue mich natürlich, dass ich mich mit einem dritten Platz bei einem UCI-Rennen von meinem Team verabschieden konnte. Ein Podium war unser Ziel und dank tollem Teamwork hat es geklappt. So eine Top-Platzierung gibt zwei Wochen vor der Weltmeisterschaft nochmals Selbstvertrauen».

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Ende einer Epoche: RV Central Rhede hat sich aufgelöst

Vom Sattel gestiegen:
Der Radsportverein Central Rhede hat sich aufgelöst
Mitglieder beschließen einstimmig Liquidation / Epoche geht zu Ende

Rhede (central-press). Der Radsportverein Central Rhede e. V. von 1991 hat sich nach 25-jährigem Bestehen aufgelöst. Der Liquidation und der damit folgenden Löschung aus dem Vereinsregister stimmten die Mitglieder bei einer Versammlung in Rhede einstimmig zu. Das teilte der Verein am Dienstag mit. Als Liquidator wurde der Vorsitzende Uwe Hengstermann gewählt.

Schweren Herzens nahmen die Mitglieder Abschied von einem bewegten Vierteljahrhundert Radsportgeschichte in Rhede. Sie war vor allem durch Großveranstaltungen wie „Rund um Rhede“ und die legendären 21 City-Nächte (bis 2012) bestimmt. Rund 250 000 Zuschauer aus Deutschland und Westeuropa hat der Verein nach eigenen Angaben in dieser Zeit zu den Radrennen nach Rhede gelockt.

Große Radsportstars gaben in im kleinen, beschaulichen Rhede die Klinke in die Hand. Uwe Hengstermann: „Stars wie Erik Zabel, Rolf Aldag, Marc Cavendish, Alexander Winokurow, Ivan Basso, Andreas Klöden, Jens Voigt, Marcel Wüst, Fabian Wegmann, Tony Martin, Andreas Greipel oder Alessandro Petacchi haben wir live in Rhede erlebt. Als Gäste konnten wir Weltstars des Radsports wie Rolf Wolfshohl, Hennes Junckermann, Hennie Kuiper, Patrick Sercu oder Rudi Altig begrüßen.“
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Rudi und Uwe Hengstermann, Alessandro Petacchi

Eine Epoche ist zu Ende gegangen – auch, weil der Motor und ständige Antreiber Rudi Hengstermann 2015 verstarb; seine enorme Schaffenskraft war vom Verein nicht zu kompensieren. Zudem waren die laufend gestiegenen Sicherheits-Anforderungen an Großveranstaltungen von einem kleinen Verein einfach nicht mehr zu stemmen, betonte der Klub abschließend.
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CentralRhede Rudi Hengstermann

www.central-rhede.de, © andresen-presseservice & layouts

Fotos im Anhang:
Rudi Hengstermann sowie
Rudi und Uwe Hengstermann mit Alessandro Petacchi, 2011.

Fotos: RV Central Rhede

Huppertz gelingt Saisonsieg Nummer 3 in Merken

An diesem Wochenende gelang dem Team Kuota-Lotto durch Joshua Huppertz beim Rennen „Rund um Merken“der dritte Saisonsieg, für Joshua war es bereits sein zweiter Sieg innerhalb einer Woche. Und auch in den Niederlanden beim UCI 1.1-Rennen „Volta Limburg Classic“ war man erfolgreich und konnte mit Rang 18 von Raphael  Freienstein die ersten UCI-Punkte einfahren. Auch an diesem Wochenende stand für das Team Kuota-Lotto wieder ein straffes Programm im Terminkalender.

Am Samstag startete ein Teil der Mannschaft (Tobias Knaup, Raphael Freienstein, Frederik Dombrowski, Robert Retschke, Marcel Meisen, Moritz Backofen, Daniel Westmattelmann und Andre Benoit) beim UCI 1.1 Rennen „Volta Limburg Classic“. Dieses Rennen zählt zu den schwersten niederländischen Eintagesrennen und wird deshalb von vielen zurecht als Mini-Amstel-Gold-Race bezeichnet. Mit Philippe Gilbert, Davide Rebellin, Damiano Cunego und Fabian Wegmann standen zudem namhafte Klassiker-Spezialisten am Start.

Relativ früh im Rennen kam Moritz Backofen zu Fall und musste das Rennen aufgeben. Glücklicherweise verletzte er sich nicht so schlimm wie man zuerst dachte. Nach einer Nacht im Krankenhaus konnte Entwarnung gegeben werden – es ist nichts gebrochen. Wir wünschen ihm von dieser Stelle gute Besserung.Bis 60 Kilometer vor dem Ziel bestimmte eine acht Fahrer starke Spitzengruppe das Geschehen. Danach folgten weitere Attacken, doch erst am letzten Anstieg des Tages 13 Kilometer vor dem Ziel konnte sich eine neunköpfige Gruppe entscheidend absetzen. In der ersten Verfolgergruppe konnte sich Raphael Freienstein festbeißen und kam als 18. über die Ziellinie. Diese tolle Leistung bescherte dem Team Kuota-Lotto die ersten Punkte in der UCI-Wertung.
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Am Sonntag ging es mit „Rund um Merken“ weiter, einem Rundstreckenrennen mit einer Länge von 80 km um Düren-Merken. Für das Team Kuota-Lotto gingen Raphael Freienstein, Robert Retschke, Joshua Huppertz, Daniel Westmattelmann, Richard Weinzheimer und Frederik Dombrowski in den Wettkampf.

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