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Comeback bei der Deutschland Tour: Jens Voigt fährt komplette Profistrecke

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Fast auf den Tag genau 13 Jahre nach seinem zweiten Gesamtsieg fährt Jens Voigt wieder die Profidistanz der Deutschland Tour. Vom 20. bis 23. August wird der 48-jährige Botschafter der „kinder+Sport mini tour“ die vier Etappen der Rundfahrt zusammen mit Fans abfahren. Hobbysportler können sich unter DeinRide.deutschland-tour.com zu einem der vier Tage anmelden. Bei „Dein Ride.“ fahren sie schon in diesem Jahr auf der Strecke der Deutschland Tour 2021. In kleinen Gruppen werden die Fans angeführt von Guides, wie Jens Voigt, Fabian Wegmann und Johannes Fröhlinger. Ein Streckentest exklusiv für Fans – ein Jahr bevor die Profis den Kurs erleben.

Foto: Gerhard Plomitzer
„Vier Tage mit Freunden quer durch Deutschland fahren: Ostsee, Thüringer Wald, Fränkische Schweiz – das klingt doch wie Sommerferien. Ich bin Ruheständler und dachte, dass meine 180-Kilometer-Tage vorbei sind. Aber bei dieser Strecke werden die Beine schnell wieder wach“, sagt Jens Voigt, der die Fan-Ausfahrt im „kinder+Sport mini tour“-Trikot bestreiten wird. Seit zwei Jahren engagiert sich der sechsfache Vater bei der Initiative, um Kinder mit Spaß an das Radfahren heranzuführen. Foto: ©HenningAngerer
Streng limitierte Plätze
Maximal 100 Hobbysportler können pro Tag dabei sein. Noch sind Plätze dieser limitierten Kontingente unter DeinRide.deutschland-tour.com verfügbar.

Ambitioniertere Freizeitfahrer werden sich für eine komplette Etappe entscheiden. Vom flachen Abschnitt über 200 Kilometer zwischen Stralsund und Schwerin (Donnerstag, 20 August) bis zum Klassikerprofil mit 150 Kilometern zwischen Erlangen und Nürnberg (Sonntag, 23. August) ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zum Reinschnuppern bietet sich eine der Halbetappen ab 70 Kilometer an. Egal welches Angebot genutzt wird: der Spaß am Radsport und das gemeinsame Erlebnis stehen im Vordergrund, denn die Ausfahrt findet auf normalen Straßen ohne Zeitnahme oder Wertungen statt.

Fan-Ausfahrt mit Profi-Service

Bei „Dein Ride.“ werden die Fans auf Profi-Niveau betreut. Shuttlebusse inklusive Radtransport stehen für eine reibungslose An- und Abfahrt zu den Halbetappen bereit. Die Gruppen werden durch erfahrene Guides geführt und mit Fahrzeugen begleitet. Kleiderbeutel-Transport, Reparaturdienst mit Service-Wagen, medizinischer Notfallservice und ein Besenwagen geben Sicherheit. Mittagsrast an einer Verpflegungsstelle, umfangreicher Starterbeutel mit Santini-Trikot und Selfies mit den Guides runden das exklusive Fan-Erlebnis ab.
Detaillierte Informationen zu den vier Etappen von „Dein Ride.“ und zur Anmeldung sind unter DeinRide.deutschland-tour.com verfügbar.

„kinder+Sport“ bewegt Kinder bei der Deutschland Tour
Mit der „kinder+Sport mini tour“ ist die Bewegungsinitiative seit 2018 als Partner der Deutschland Tour aktiv und veranstaltet spannende Aktionen für Kinder. Das Ziel: Kinder und Jugendliche für das Radfahren zu begeistern und für mehr Sport und Bewegung zu motivieren. Die „kinder+Sport mini tour“ Laufradrennen geben Kindern zwischen zwei und fünf Jahren die Möglichkeit, sich auf den letzten 100 Metern der Profistrecke zu beweisen. Kids zwischen sechs und zwölf Jahren haben bei der „kinder+Sport mini tour“ Bike Parade die Chance, gemeinsam mit vielen anderen Kids in einem Rundkurs auf der Strecke der Deutschland Tour zu fahren. In der „kinder+Sport mini tour“ Fahrrad-Erlebniswelt können kleine und auch größere Biker ihre Fähigkeiten im Radfahren austesten und unter professioneller Anleitung verbessern. Jens Voigt begleitet alle Aktionen und gibt den Kids unter anderem Tipps & Tricks zum Radfahren sowie wichtige Hilfestellung für den sicheren Umgang mit dem Fahrrad.
Weitere Informationen zur „kinder+Sport mini tour“: www.kinderplussport.de
Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz || sandra@flessnerschmitz.com | www.cycling-pr.com

ERLANGEN WIRD ETAPPENORT DER DEUTSCHLAND TOUR 2021

Radsport-Deutschland kann sich im August 2021 auf ein fränkisches Fahrradwochenende freuen: Erlangen wird Etappenort der Deutschland Tour. Die Fahrradstadt wird Gastgeber für das Ziel der dritten und den Start der vierten Etappe – dem großen Finale der viertägigen Rundfahrt. Deutschlands größtes Radsportfestival wird 2021 seinen Abschluss in Nürnberg feiern.

Mit der Deutschland Tour kommt im nächsten Sommer großer Sport nach Erlangen. Bei der Zielankunft in der fränkischen Großstadt legen die Profis den Grundstein für den Gesamtsieg der Deutschland Tour 2021. Eine Tagesentscheidung mit Spannung: die Zielrunde ist 12 Kilometer lang und beinhaltet ein Anstieg am Rathsberg. Wie gemacht für Fahrer mit Hoffnungen auf die Gesamtwertung, die sich von den Sprintern absetzen wollen. Denn die endschnellen Fahrer bauen auf die 1.000 Meter lange Gerade bis zur Ziellinie auf der Luitpoldstraße.

FURIOSES FINALE IN FRANKEN

Mit dem Elite-Rennen als Höhepunkt erleben die Zuschauer einen Samstag, der ganz im Zeichen des Fahrrads steht. Erlangen wird Gastgeber eines umfangreichen Rahmenprogramms für Familien und die Talente von morgen. Denn neben den Profis sind auch die „kinder+Sport mini tour“ mit Fahrrad-Erlebnissen für die Kleinsten und die Newcomer Tour für den Radsport-Nachwuchs mit dabei.

Nach dem umkämpften Zieleinlauf am Vortag steht für die Profis am Sonntag das große Finale der Deutschland Tour im Fokus. Die Schlussetappe startet in Erlangen auf dem Marktplatz vor dem Kunstpalais und endet in Nürnberg. Die Weltelite nimmt aber nicht den direkten Weg zwischen den beiden Frankenmetropolen, der nur 20 Kilometer lang ist. Sie nutzen das Klassikerterrain der fränkischen Schweiz und fahren auf einer großen Schleife um die Siegertrophäe der Deutschland Tour.

„Die Fahrradstadt Erlangen freut sich, Deutschlands größtes Radsportereignis im nächsten Sommer zu begrüßen. Wir planen ein ganzes Wochenende rund um die Deutschland Tour, mit den Topstars als Höhepunkt. So kommen die Erlangerinnen und Erlanger gleich mehrfach in den Genuss, großen Sport zu erleben. Und unsere Gäste lade ich ein, es wie die Profis zu machen: Merken Sie sich den August 2021 vor und besuchen Sie uns für ein Fahrrad-Wochenende“, sagt Dr. Florian Janik, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen.

„Das Franken-Wochenende hat für Fans kurze Wege und viele Optionen. In Erlangen und der Nachbarstadt Nürnberg können sie sich auf zwei Tage Radsport pur freuen. Am Samstag spannenden Sport und ein buntes Programm in Erlangen erleben – am Sonntag die Stars am Start und an der Strecke anfeuern oder bei der Jedermann Tour selber mitfahren und das große Finale genießen“, sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports, dem Veranstalter der Deutschland Tour.

DEUTSCHLAND TOUR 2021 VOM NORDEN IN DEN SÜDEN

Mit Erlangen als Etappenort nimmt die Strecke der nächsten Deutschland Tour Konturen an. Die erste Etappe der Rundfahrt verläuft durch Mecklenburg-Vorpommern von der Hansestadt Stralsund in die Landeshauptstadt Schwerin. Der weitere Kurs führt die Profis südlich durch das Herzen Deutschlands zum Finalwochenende nach Bayern. Die Deutschland Tour wird im kommenden Jahr in der zweiten Augusthälfte an den angestammten Tagen von Donnerstag bis Sonntag stattfinden. Das genaue Datum wird vom Welt-Radsportverband voraussichtlich im Herbst bekanntgegeben.

DEIN RIDE – STRECKENABFAHRT FÜR FANS

Während sich die Topstars noch ein Jahr gedulden müssen bevor sie die Strecken in und um Erlangen erleben, erhalten Hobby-Radsportler bereits in wenigen Wochen einen Vorgeschmack. Gemeinsam mit ehemaligen Profis um Fabian Wegmann können Fans die vier Etappen der Deutschland Tour abfahren. Am 22. August 2020 führt der Weg von „Dein Ride.“ nach Erlangen und am Sonntag, den 23. August, fahren die Fans die Finaletappe mit Start in Erlangen. Die Anmeldung für die stark limitierten Plätze ist unter DeinRide.deutschland-tour.com möglich.

Über die Deutschland Tour
Die Deutschland Tour ist Deutschlands größtes Radsportfestival. Das viertägige Profi-Rennen und die Mitmachangebote in allen Etappenorten locken mehr als 500.000 Besucher an. Allein in Deutschland verfolgen mehr als 5 Millionen Zuschauer die Live-Übertragung bei ARD und ZDF – weltweit gehen die Bilder in 190 Länder. Bei der Deutschland Tour erleben die Fans die deutschen Topstars und die internationale Tour de France-Elite hautnah. Das Event ist ein wahres Festival rund um das Fahrrad und legt einen besonderen Fokus auf die Zuschauer. Neben tausenden Tipps zur Streckengestaltung im Vorfeld des Rennens nutzen 5.000 Teilnehmer die Jedermann Tour, die Ride Tour und die „kinder+Sport mini tour“ zum Mitmachen. Die Deutschland Tour wird von der Gesellschaft zur Förderung des Radsports mbH organisiert. Die GFR ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Tour de France-Veranstalters Amaury Sport Organisation (A.S.O.) und der Anschutz Entertainment Group (AEG). Neben der Deutschland Tour veranstaltet das Unternehmen auch den Radklassiker Eschborn-Frankfurt am 1. Mai. Die Deutschland Tour 2020 musste aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden und findet nun auf identischem Streckenverlauf im August 2021 statt.

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Pressebüro Deutschland Tour | Sandra Schmitz || sandra@flessnerschmitz.com | www.cycling-pr.com
Fotos: Gerhard Plomitzer
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Eurosport holt Top-Experten Jens Voigt, Rolf Aldag und Bernhard Eisel

Die ‚Home of Cycling‘-Crew bekommt Zuwachs: Bei den großen Radsport-Highlights in der zweiten Jahreshälfte 2020 verstärken die Top-Experten Jens Voigt, Rolf Aldag und Bernhard Eisel das Radsport-Team von Eurosport. Jens Voigt wird erstmalig die komplette Tour de France für die Eurosport-Zuschauer als Experte begleiten und auch bei den weiteren großen Rundfahrten und mehreren Klassikern im Einsatz sein. Neu im Eurosport-Team ist zudem Rolf Aldag. Der ehemalige Radprofi und Teammanager wird ebenfalls bei den Grand Tours das Eurosport-Team verstärken und den Giro d’Italia als Experte analysieren. Dritter Neuzugang ist der Österreicher Bernhard Eisel, der u.a. bei den wichtigsten Radrennen von vor Ort berichtet und internationaler Radsportreporter beim Global Cycling Network (GCN) ist.
Gernot Bauer, Head of Sports bei Eurosport in Deutschland, sagt: „Die Radsport-Fans können sich auf einen spannenden Radsport-Herbst bei Eurosport freuen. Nach der längeren Live-Sport-Pause zeigen wir unseren Zuschauern nicht nur die größten Radsport-Events live, sondern sie können sich auch auf die beste Berichterstattung freuen. Der Radsport ist eine Kernsportart im Eurosport-Programm und wir wollen mit unseren Experten das Storytelling rund um das Renngeschehen vertiefen. Es freut uns sehr, dass das neue Experten-Trio unser großartiges Radsportteam verstärkt und wir mit ihnen die großen Rennhighlights in der zweiten Jahreshälfte 2020 noch intensiver präsentieren können.“
Eurosport ist seit Jahren für alle Radsportfans die erste Adresse, wenn es um Live-Radsport geht. Mit dem Zusammenschluss der Streamingplattform GCN hat der Sender seine Position als „Home of Cycling“ weiter gefestigt und bietet so das größte Angebot an Premium-Radsport. Zusätzlich hat Eurosport im Februar die TV-Rechte für die Tour de France und La Vuelta bis 2025 verlängert und wird zudem erstmals Radsportklassiker der Frauen zeigen.
Präsentiert werden die Radsport-Highlights bei Eurosport in der zweiten Jahreshälfte 2020 von einem großen Experten- und Kommentatoren-Team, der Eurosport ‚Home of Cycling‘-Crew: Dazu zählen die Kommentatoren Karsten Migels, Gerhard Leinauer, Marc Rohde und die Experten Jean-Claude Leclercq, Jörg Ludewig, Robert Bengsch, Christian Lichtenberg und nun auch Jens Voigt, Rolf Aldag und Bernhard Eisel.
Jens Voigt wird neben den Klassikern nun erstmalig auch die Tour de France als Eurosport-Experte analysieren: „Ich freue mich sehr wieder bei Eurosport dabei zu sein. Der Radsport-Kalender verspricht Spannung pur. Gemeinsam mit dem gesamten Eurosport-Radsport-Team will ich den Fans die ganze Rennaction bei den großen Rundfahrten und Klassikern noch näher bringen und bei ihnen Begeisterung für diesen großartigen Sport entfachen.“
Rolf Aldag wird bei ausgewählten Tour-Etappen das Team verstärken und den kompletten Giro als Experte begleiten: „Der Radsport ist meine Leidenschaft – als Eurosport-Experte kann ich nun mein Wissen und meine Erfahrung voll einbringen und die entscheidenen Situationen für die Fans analysieren. Ich freue mich auf eine tolle Zusammenarbeit mit dem Eurosport-Team und auf viele, spannende Stunden Live-Radsport.“
Bernhard Eisel, der in Doppelfunktion für Eurosport und GCN zu sehen ist: „Als Radprofi habe ich meinen Traum gelebt – nun beginnt ein neues, aufregendes Kapitel für mich. Umso mehr freue ich mich, dass ich dem Sport verbunden bleibe und in meiner Rolle als GCN-Moderator und Eurosport-Experte meine Erfahrungen mit den Radsportfans auf der ganzen Welt teilen kann.“

Über Rolf Aldag:
Rolf Aldag blickt auf eine lange Radsportkarriere zurück – er war von 1991 bis 2006 Profi und fuhr von 1993 für das damalige Team T-Mobile bzw. Telekom. Besonders sein taktisches Gespür und seine Kraftantritte zeichneten Aldag aus. Zu seinen größten Erfolgen zählt der Sieg bei der Bayern-Rundfahrt 1999 und der Deutsche Meistertitel 2000. Zudem feierte er etliche Etappenerfolge bei Rundfahrten. Bei der Tour de France 2003 trug Aldag das berühmte gepunktete Trikot als bester Bergfahrer auf der Etappe nach Alpe d’Huez. Nach seiner aktiven Karriere wechselte Aldag ins Radsportmanagement, und war u.a. Sportdirektor beim Team T-Mobile, Sport- und Entwicklungsmanager beim Team Omega Pharma-Quickstep und Sportdirektor bei Dimension Data. Aktuell ist er Sportlicher Leiter beim deutschen UCI Women’s WorldTeam Canyon SRAM Racing.
Über Jens Voigt:
Jens Voigt zählt zu den populärsten deutschen Radprofis der letzten Jahre, insbesondere aufgrund seiner stets angriffsfreudigen, kämpferischen Fahrweise. Bei großen Rundfahrten fuhr Voigt in zahlreichen Sondertrikots: 2001 streifte er zum ersten Mal das Gelbe Trikot bei der Tour de France über, zuletzt trug er für einen Tag das Trikot des besten Bergspezialisten bei der Tour 2014. Zwei Etappen gewann der 48-jährige Berliner bei der Tour de France, eine beim Giro d’Italia. Er holte 2006 und 2007 den Gesamtsieg bei der Deutschland Tour. Zudem war Voigt bei insgesamt drei Olympischen Spielen am Start: Sydney 2000, Athen 2004 und Peking 2008. Seit dem Ende seiner aktiven Karriere ist er als TV-Experte und als Berater von Radsportteams tätig. Für Eurosport berichtete der Berliner bereits im Vorjahr als Experte von zahlreichen Rennen, 2020 baut er dieses Engagement nun weiter aus.
Über Bernhard Eisel:
Bernhard Eisel war Österreichs dienstältester Radprofi und hat im Januar 2020 seine Karriere offiziell beendet. Mit insgesamt zwölf Teilnahmen bei der Tour de France und weiteren sieben bei Giro und Vuelta ist Eisel Österreichs fleißigster Grand-Tour-Starter gewesen. Insgesamt 19 Jahre Profisport hat der Voitsberger in den Knochen – 2006 verpasste er als Vierter knapp das Podest bei Paris-Roubaix. Von 2001 bis 2019 fuhr er unter anderem für die Pro-Tour-Teams Mapei-Quick-Step, FDJeux, T-Mobile, Sky und Team Dimension Data. Beim Global Cycling Network wird Eisel nun in die Reporterrolle schlüpfen und u.a. bei den wichtigsten Radrennen vor Ort sein.

Jens Voigt wird Eurosport-Experte bei den Frühjahrs-Klassikern im Radsport


Jens Voigt im gelben Trikot der Bayern-Rundfahrt 2001 – Foto: Gerhard Plomitzer

prominente Verstärkung für die Eurosport-Crew: Der langjährige Radprofi Jens Voigt wird die prestigeträchtigen Frühjahrs-Klassiker – die Flandern-Rundfahrt, Paris-Roubaix und Lüttich-Bastogne-Lüttich sowie das Amstel Gold Race und Flèche Wallonne – am Eurosport-Mikrofon als Co-Kommentator begleiten. Bereits 2015 war der Radsportliebling, der über 50 Profi-Siege einfuhr, als Eurosport-Experte dabei. Nun feiert der 47-jährige Berliner am Wochenende sein Comeback am Eurosport-Mikrofon.
Nach den ersten Tages- und Etappenrennen sowie dem März-Monument Mailand-San Remo stehen im April die heiß erwarteten Frühjahresklassiker im Radsport auf dem Programm. Jens Voigt wird die Monumente gemeinsam mit Kommentator Karsten Migels und Jean-Claude Leclercq als Co-Kommentator begleiten. Beim Amstel Gold Race und Flèche Wallonne sind Karsten Migels und Jens Voigt zudem als Duo am Mikrofon.
„Ich freue mich wieder bei Eurosport dabei zu sein. Die Frühjahresklassiker sind das erste große Highlight des Jahres“, blickt Eurosport-Experte Jens Voigt den Rennen gespannt entgegen. Aus deutscher Sicht traut er vor allem John Degenkolb einiges zu. „Ich denke schon, dass man mit ihm rechnen muss und er Paris-Roubaix vielleicht erneut gewinnen kann. Er hat im letzten Jahr in sehr überzeugender Art und Weise die Tour-de-France-Etappe gewonnen, die über Teile der Roubaix-Strecke geführt hat. Seine Form stimmt, die Mannschaft ist bereit und sie haben ihn in gute Position gebracht. Er ist sicherlich der deutsche Fahrer mit dem größten Potential“, so Voigt im Interview mit Eurosport.de.
„Klassiker-Rennen sind die modernen Gladiatoren-Kämpfe“
Die Klassiker sollten Radsportfans auf keinen Fall verpassen, so Voigt weiter: „Für mich sind die Klassiker-Rennen die moderne Version von Gladiatoren-Kämpfen. Die Profis stellen alles an die Startlinie. Es ist ein beinharter Kampf, um jeden Zentimeter, bei dem jeder bis zur Erschöpfung kämpft. Wenn man die Klassiker verfolgt, dann lernt man zudem, dass Radsport Teamsport ist. Es sind 25 Mannschaften mit 25 Plänen am Start. Dieses Puzzlestück an taktischen Maßnahmen sieht man nirgendwo besser, als bei den Klassikern.“
Pressekontakt Eurosport:
Dominik Mackevicius
Manager Communications & PR
Discovery Deutschland

Die große Premiere in Lorsch: Viele Stars zum Anfassen – Anmeldeportal öffnet am 10. März

Es gibt gute Gründe, nach Lorsch zu kommen. Allen voran natürlich das berühmte Kloster, seit 1991 UNESCO-Weltkulturerbe. Am 3. Oktober lohnt sich ein Besuch jedoch nicht nur kulturell, sondern auch sportlich. Denn dann findet in der südhessischen Stadt erstmals der LILA LOGISTIK Charity Bike Cup statt. Ein Ereignis, das insgesamt bereits zum elften Mal steigt – und in Radsportkreisen längst Kult ist. Bei den Hobbyfahrern ebenso wie bei etlichen Stars, die sich auch 2017 wieder die Ehre geben werden.

Um was geht es eigentlich genau?
Am 3. Oktober haben alle Freizeitsportler die Chance, mit vielen Stars zusammen Rad zu fahren. Das Prinzip: Jede Mannschaft hat ein bis zwei prominente Teamkapitäne aus Sport und/oder Show, mit denen sie zusammen auf die Strecke geht. Natürlich bleibt genug Zeit für einen kleinen Plausch und ein gemeinsames Foto. In welchem Team man fahren möchte, kann man bei der Anmeldung angeben. Aber: In jeder Mannschaft steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung.

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Radsportfest: Wilde Fahrten, ein Wasen-Kater – und über 40.000 Euro für Kinder in Not


Roger Kluge bei seinem Sieg beim Race of Champions

Run aufs Rad: Es gibt ein Rätsel, das auch die größten Wetter-Experten noch nicht gelöst haben. Warum scheint beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup immer die Sonne? Jan Ullrich hat dazu mal gesagt: „Weil der liebe Gott merkt, dass wir was Gutes tun.“ Das war auch heuer nicht anders. Und führte zu beeindruckenden Zahlen. 12.000 Zuschauer über den Tag verteilt an der ganzen Strecke, 1011 Teilnehmer – und 100 Nachwuchsfahrer bei der Kinderrunde. Patrick Betz vom Veranstalter Radsportakademie: „Darauf können wir stolz sein.“

Stolze Summe: Zahlen, die sich natürlich auch äußerst positiv auf das Spendenergebnis auswirkten. Das ganz genaue Ergebnis muss noch ermittelt werden. Aber schon jetzt steht fest: STAR CARE wird mindestens 40.000 Euro für Kinder in Not erhalten. Großzügige und spontane Geste der Stadt Ditzingen: Sie wird den endgültigen Betrag auf die nächsten tausend Euro aufrunden. Welche Projekte aus der Region mit dem Geld konkret unterstützt werden, steht noch nicht endgültig fest.

Humpelnder Stargast: André Greipel (WM-Vorbereitung), Jens Voigt (beruflich verhindert) mussten schweren Herzens kurzfristig passen – schickten aber beste Grüße nach Ditzingen. Auch Sabine Spitz konnte verletzungsbedingt nicht aufs Rad, kam aber trotzdem vorbei. „Eine tolle Geste“, freute sich Patrick Betz, „das zeigt, wie wichtig ihr das Engagement für Kinder ist.“

Hohes Tempo: Es war alles andere als eine Spazierfahrt, das LILA RACE. Die ersten 30 Kilometer war das Rennen neutralisiert, danach ging es rund. Sieger Maximilian Hornung (Team Roadbike) benötige für die restlichen 50 Kilometer nur 1:13,31 Stunden. „Da waren ein paar Jungs wirklich sportlich unterwegs“, stöhnte der mitfahrende Michael Müller, Vorstandsvorsitzender von Hauptsponsor „Müller – Die lila Logistik“. Und SAT.1-Nachrichtensprecher Marc Bator ergänzte lachend: „Um Spaß an dem Aufstieg am Ende zu haben, müsste man dünner sein. Sonst tut es schon weh bei dem Tempo.“ Das hinderte ihn aber nicht daran, RACE und TOUR zu fahren. Begründung: „Wenn ich schon mal da bin…“

Wasen-Kater: Mit Anlaufschwierigkeiten hatte Tony Rominger zu kämpfen. Zu seiner aktiven Zeit gewann er Giro d’Italia und Vuelta, wurde Zweiter bei der Tour de France. Aber der Cannstatter Wasen hätte ihn am Vorabend des Rennens fast in die Knie gezwungen: „Ich habe es wohl ein bisschen übertrieben.“

Spontane Zusage: Zwei der prominenten Starter verdienten sich noch ein kleines Extralob. Christian Knees, der sehr kurzfristig und ganz spontan zusagte. Sowie Simon Geschke, der samstags noch bei der Lombardei-Rundfahrt weilte, sich nach der Zieleinfahrt sofort ins Auto schmiss – und am nächsten Tag pünktlich beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup am Start war.

Heimliche Helden: Viele Prominente am Start zu haben ist gut. Viele Teilnehmer, die für die gute Sache fahren, ist sehr gut. Aber ebenso wichtig ist es, ein Team zu haben, das den reibungslosen Ablauf garantiert. Dazu gehörten auch in diesem Jahr wieder die Vereine vor Ort und 200 Helfer an der gesamten Strecke. Patrick Betz: „Ohne diese Menschen könnten wir das alles gar nicht stemmen.“

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Ende einer Epoche: RV Central Rhede hat sich aufgelöst

Vom Sattel gestiegen:
Der Radsportverein Central Rhede hat sich aufgelöst
Mitglieder beschließen einstimmig Liquidation / Epoche geht zu Ende

Rhede (central-press). Der Radsportverein Central Rhede e. V. von 1991 hat sich nach 25-jährigem Bestehen aufgelöst. Der Liquidation und der damit folgenden Löschung aus dem Vereinsregister stimmten die Mitglieder bei einer Versammlung in Rhede einstimmig zu. Das teilte der Verein am Dienstag mit. Als Liquidator wurde der Vorsitzende Uwe Hengstermann gewählt.

Schweren Herzens nahmen die Mitglieder Abschied von einem bewegten Vierteljahrhundert Radsportgeschichte in Rhede. Sie war vor allem durch Großveranstaltungen wie „Rund um Rhede“ und die legendären 21 City-Nächte (bis 2012) bestimmt. Rund 250 000 Zuschauer aus Deutschland und Westeuropa hat der Verein nach eigenen Angaben in dieser Zeit zu den Radrennen nach Rhede gelockt.

Große Radsportstars gaben in im kleinen, beschaulichen Rhede die Klinke in die Hand. Uwe Hengstermann: „Stars wie Erik Zabel, Rolf Aldag, Marc Cavendish, Alexander Winokurow, Ivan Basso, Andreas Klöden, Jens Voigt, Marcel Wüst, Fabian Wegmann, Tony Martin, Andreas Greipel oder Alessandro Petacchi haben wir live in Rhede erlebt. Als Gäste konnten wir Weltstars des Radsports wie Rolf Wolfshohl, Hennes Junckermann, Hennie Kuiper, Patrick Sercu oder Rudi Altig begrüßen.“
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Rudi und Uwe Hengstermann, Alessandro Petacchi

Eine Epoche ist zu Ende gegangen – auch, weil der Motor und ständige Antreiber Rudi Hengstermann 2015 verstarb; seine enorme Schaffenskraft war vom Verein nicht zu kompensieren. Zudem waren die laufend gestiegenen Sicherheits-Anforderungen an Großveranstaltungen von einem kleinen Verein einfach nicht mehr zu stemmen, betonte der Klub abschließend.
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CentralRhede Rudi Hengstermann

www.central-rhede.de, © andresen-presseservice & layouts

Fotos im Anhang:
Rudi Hengstermann sowie
Rudi und Uwe Hengstermann mit Alessandro Petacchi, 2011.

Fotos: RV Central Rhede

Bericht vom Team Amplatz-BMC

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Das Team Amplatz-BMC, 2015 die Nr. 1 in Österreich, beendete das Jahr auf Platz 36
im UCI-Europe-Ranking. Die Mannschaft von Erich Amplatz erreichte 406 UCI-Punkte
und und fuhr heuer 8 internationale Siege ein. Der Tiroler Maximilien Kuen siegte bei
„Rund um Sebnitz“. Hier trugen sich schon Eddy Merckx sowie die Deutschen Jens Voigt
und Uwe Ampler in die Siegerlisten ein. Stärkster Fahrer im Team war der Slowene Jan Tratnik mit 4 intern. Siegen. Die restlichen Siege holten Andi Bajc (Belgrad und 4. Etappe Tour of Hongrie), sowie Marek Canecky (2. Etappe Ungarn). Herausragend auch der Sieg in der Einzel- und Teamwertung der Wiesbauer-Radbundesliga.

Foto: Team

Neues aus der Radportwelt – jeden Tag aktuell unter www.radsport-forum.info

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Volksfest des Radsports in der Schillerstadt: 9000 Zuschauer, 1000 Starter, viele Stars

Begeisterte Radsportler, viele Stars zum Anfassen, fröhliche Zuschauer, ein richtig tolles Wetter – und eine Spendensumme von 44.000 Euro für Kinder in Not. Der LILA LOGISTIK Charity Bike Cup in Marbach am Neckar sorgte reihum für zufriedene Gesichter.

Großer Andrang: Die Kombination aus Stars zum Anfassen und tollem Wetter sorgte für beeindruckende Zahlen. Insgesamt kamen den Tag über 9000 Zuschauer an die Strecke und feuerten über 1000 Starter an. Das freute auch Michael Müller, den Vorstandsvorsitzenden vom Namensgeber „Müller – Die lila Logistik“. Aber es hinderte ihn nicht daran, schon neue Ziele zu definieren. Via Bühnenmikro forderte er die Teilnehmer auf: „Nächstes Jahr bringt jeder von euch noch einen zweiten Starter mit. Meine Vision ist es, die 2000er-Grenze zu knacken.“

Best of: Natürlich stand der gute Zweck im Mittelpunkt der Veranstaltung. Aber morgens beim LILA Race kamen auch die ambitionierten Radsportler auf ihre Kosten. Die Männerwertung gewann Peter Büsch vom Team Mallorca Aktiv & Bicycle Holidays Max Hürzeler, bei den Damen siegte Julia Leye vom Team Ziegler. Die Mannschaftswertung konnte das Team Roadbike für sich entscheiden. Die komplette Ergebnisliste gibt es auch im Internet unter: www.trackmyrace.com

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LILA LOGISTIK Charity Bike Cup: Seriensieger, Legenden und Titelhamster in der Schillerstadt

Am 3. Oktober wird es zahlreiche Stars zum LILA LOGISTIK Charity Bike Cup nach Marbach am Neckar ziehen. Mit dabei sind Olympiasieger, Fußballstars, Schauspieler, TV-Moderatoren und Tour-de-France-Gewinner. Ein Auszug aus der Starterliste:

André Greipel: Seit 2005 ist André Greipel nun schon Radrennfahrer – und seit der Zeit gehört er eigentlich immer zu den weltbesten Sprintern überhaupt. Seine Erfolge? Kaum aufzulisten. Wir geben zumindest einen Ausschnitt daraus: zehn Etappensiege bei der Tour de France (davon vier in diesem Jahr), ein dritter Platz bei der Straßen-Weltmeisterschaft 2011 sowie Deutscher Straßenmeister 2013 und 2014.

Andreas Hinkel: Die meisten Fußballfans verbinden Andreas Hinkel mit den „Jungen Wilden“ beim VfB Stuttgart. Was viele nicht wissen: Danach ging die Karriere des 21-fachen deutschen Nationalspielers erst richtig los – vor allem was die Titel angeht. Seine Ausbeute: UEFA-Pokal, Europäischer Supercup und Spanischer Pokal mit dem FC Sevilla. Schottischer Meister, Ligapokalsieger und Pokalsieger mit Celtic Glasgow. Nun will Andreas Hinkel im Radsport angreifen. Mal schauen, ob er dort genauso erfolgreich ist.

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