Schlagwort-Archiv: Jörg Ludewig

Binche-Chimay-Binche 2025

Ergebnis der 37. Auflage Binche – Chimay – Binche / Memorial Frank Vandenbroucke (203km)
1. Jordi Meeus (BEL) – Red Bull-Bora 4:13:47

2. Nils Eekhoff (NED) – Picnic-PostNL
3. Christophe Laporte (FRA) – Visma-Lease a Bike
4. Jenno Berckmoes (BEL) – Lotto alle
5. Ethan Vernon (GBR) – Israel-Premier Tech
6. Paul Penhoët (FRA) – Groupama-FDJ
7. Jonas Abrahamsen (NOR) – Uno-X gleiche
8. Axel Huens (FRA) – Unibet-Tietema
9. Tim Torn Teutenberg (GER) – Lidl-Trek
10. Luca Mozzato (ITA) – Arkéa-B&B Hotels Zeit

Jordi Meeus triumphiert bei Binche-Chimay-Binche


Plomi Foto

Vierter Saisonsieg für Jordi Meeus! Der Belgier gewann in der Heimat und fügte Binche-Chimay-Binche (1.1) seinem Portfolio hinzu. Der Herbstklassiker wurde im Sprint einer großen Gruppe entschieden.
Auf der ansteigenden und gepflasterten Zielgeraden im wallonischen Binche war Jordi nach 203 Kilometern schneller als Nils Eekhoff und Christophe Laporte, die sich im Sprint hinter dem 27-Jährigen einreihten. In Jasper Philipsen hatte der Top-Favorit auf den Tagessieg die vorentscheidende Situation verpasst.

Als sich rund 65 Kilometer vor dem Ziel auf den schmalen Straßen der fünfeinhalb Mal zu fahrenden Zielrunde das Hauptfeld teilte, war Philipsen nicht dabei – anders als fünf Fahrer von Red Bull – BORA – hansgrohe um Jordi und Danny van Poppel. die stets wachsam und weit vorn im Feld unterwegs waren.

DS Christian Pömer: „Unser Plan war es eigentlich, mit einer kleinen Spitzengruppe ins Finale zu gehen. Nachdem das aber nicht so richtig funktioniert hat, haben wir ein bisschen umgestellt. 65, 70 Kilometer vor dem Ziel wurde dann richtig hart gefahren. Und als wir da Danny und Jordi in der Gruppe hatten, waren wir den anderen Sprinterteams einen Schritt voraus, weil die dann arbeiten mussten. Das Finale selbst lief fast wie geplant. Ausschlagend war am Ende eine richtig starke Mannschaftsleistung.“

Jordi Meeus: „Ich bin glücklich, wie es gelaufen ist. Es gab eine Lücke im Feld und mir war bewusst, dass ich vorne einer der Schnellsten bin. Die Chance wollte ich nutzen. Das Tempo war den ganzen Tag sehr hoch, aber die Mannschaft hat alles getan um mich in Position zu halten. Auf dem Kopfsteinpflaster habe ich dann meinen Leadout-Mann verloren, aber ich habe mich trotzdem durchgekämpft. Jetzt kann ich mit einem guten Gefühl in den Winter gehen, das war wichtig.“

Neben Jordi und Danny waren Nico Denz, Mick van Dijke, Emil Herzog, Filip Maciejuk und Rookie Romet Pajur für Red Bull – BORA – hansgrohe am Start.

Frauen 121km:


Plomi Fotos

1 Wiebes Lorena Team SD Worx-Protime 125 03:03:00
2 Gillespie Lara UAE Team ADQ 85 + 00
3 Confalonieri Maria Giulia Uno-X Mobility 70 + 01
4 Kool Charlotte Fenix-Deceuninck 60 + 01
5 Barbieri Rachele Team Picnic PostNL 50 + 01
6 Fortin Valentine Cofidis Women Team 40 + 01
7 Berteau Victoire Cofidis Women Team 35 + 01
8 Rijnbeek Maud VolkerWessels Women’s Pro Cycling Team 30 + 01
9 Van Eynde Fien Fenix-Deceuninck 25 + 01
10 Verhulst-Wild Gladys AG Insurance Soudal U23 20 + 01
11 Koch Franziska Team Picnic PostNL 15 + 01

Tre Valli Varesine

Frauen | 137 km


Plomi Foto

1 Longo Borghini Elisa UAE Team ADQ 200 03:34:55
2 Vollering Demi FDJ-SUEZ 150 + 00
3 Rüegg Noemi EF Education-Oatly 125 + 19
4 Gasparrini Eleonora UAE Team ADQ 100 + 19
5 Labous Juliette FDJ-SUEZ 85 + 19
6 Trinca Colonel Monica Liv AlUla Jayco 70 + 19
7 Ludwig Cecilie Uttrup CANYON//SRAM zondacrypto 60 + 19
8 Kastelijn Yara Fenix-Deceuninck 50 + 19
9 Fisher-Black Niamh Lidl-Trek 40 + 19
10 Vallieres Magdeleine EF Education-Oatly 35 + 24

Tadej Pogacar (UAE) begnügte sich bei 3 Valli Varesine 2025 mit einem Siegessolo über «nur» 22 Kilometer, nachdem er 2 und 9 Tage zuvor bei EM und WM über die letzten 75 allein an der Spitze verbrachte. Ungewöhnlicherweise schüttelte er diesmal seine letzten Mitfahrer in einer bergab führenden Passage ab. Im Sprint eines Verfolgerfeldes erreichte Albert Withen Philipsen (Lidl) den 2. Platz vor Julian Alaphilippe (Tudor).

Rund 25 Kilometer vorm Ziel schloss Pogacar mit seinem Teamkollege Isaac del Toro sowie Victor Lafay (Cofidis) und Eduardo Eulalio (Bahrain) zu einem Spitzentrio aus Quinn Simmons (Lidl), Egan Bernal (Ineos) und Lorenzo Milesi (Movistar) auf. Kurz danach stahl sich Pogacar bergab davon, vielleicht auch ein wenig begünstigt vom Windschatten des Begleitmotorrads.

Simmons setzte noch nach. Die anderen streckten die Waffen und wurden wie schließlich auch Simmons von einem Verfolgerfeld eingeholt, wohingegen Pogacar seinen Vorsprung auf eine Minute ausbaute und hielt. Nach dem regenbedingten Rennabbruch im Vorjahr strahlte bei 3 Valli Varesine 2025 die Sonne aufs Fahrerfeld. Pogacar gewann hier zum 2. Mal nach 2022.

Ergebnis der 104. Auflage Tre Valli Varesine (200km)
1. Tadej Pogacar (SLO) – UAE-XRG 4:34:22

2. A. Withen Philipsen (DEN) – Lidl-Trek +0:46
3. Julian Alaphilippe (FRA) – Tudor
4. Paul Lapeira (FRA) – Decathlon-AG2R
5. Sergio Higuita (COL) – XDS-Astana
6. Toms Skujins (LAT) – Lidl-Trek alle
7. Isaac del Toro (MEX) – UAE-XRG
8. Johannes Kulset (NOR) – Uno-X gleiche
9. Ion Izagirre (ESP) – Cofidis
10. Ben Tulett (GBR) – Visma-Lease a Bike Zeit

Katusha-Alpecin 2018 Ausfahrt Mallorca mit Freunden und Sponsoren

Am Sonntag nach der Teampräsentation des Teams Katusha Alpecin 2018 im Robinson Club Cala Serena auf Mallorca fand für geladene Freunde und Sponsoren des Teams eine von Alpecin bestens organisierte Ausfahrt mit den Radprofis statt.

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Treffpunkt war das Canyon Radcenter gegenüber des Robinson Club.

Zwischen 9 Uhr und 10 Uhr bestand für die Teilnehmer dort die Möglichkeit, sich einzuschreiben, ein Canyon Rad bei Bedarf auszuleihen, das aktuelle Teamtrikot überzustreifen und sich vor dem Start zu stärken.

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Unter den Teilnehmern war auch viel Prominenz, so erkannte ich u.a. Erik Zabel, Hanka Kupfernagel, ex WM Maurizio Fondriest, Jörg Ludewig, Jan-Erik Schwarzer, Sergej Ouchakov, Alpecin CEO Eduard Dörrenberg und natürlich das komplette Profiteam Katusha-Alpecin 2018.

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Gefahren wurde eine ca. 27Km lange Runde rund um S’Horta und Felanitx, die an einem Sonntag Morgen verkehrsarm war.

 

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Nach dem PRO Ötztaler 5500 ist vor dem Marathon

Nach der mehr als gelungenen Premiere des Profirennens PRO Ötztaler 5500, worüber Sieger Roman Kreuziger meinte: „Das Rennen hat Potential für einen richtigen Klassiker“ – geht morgen die 37. Auflage des Mythos Ötztaler Radmarathon über die Bühne. Bei den über 4.000 Startern steht heuer der Granit im Vordergrund.


Siegerehrung des Profirennens mit den Trophäen aus Granit


Alban Lakata, 27. Platz und bester Tiroler, am Kühtai vor einer tollen Zuschauerkulisse

Im Ötztal, wo sich mit der 3.774m hohen Wildspitze der höchste Berg Tirols befindet, dominieren drei Gesteinsarten: der Bergkristall, Granat und der Granit. Letzterer, die häufigste Gesteinsart im Ötztal, steht heuer im Mittelpunkt des Ötztaler Radsportwochenendes; nicht nur die Finisher-Trikots sind mit Granit-Grafiken versetzt, auch die Siegertrophäe in Granit gehalten. Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden, Mag. Oliver Schwarz, Geschäftsführer Ötztal Tourismus, Sportdirektor Thomas Rohregger und OK-Chef Ernst Lorenzi präsentierten heute die Siegertrophäe für die Gewinner des 37. Ötztaler Radmarathons in der neu errichteten Giggijochbahn in Sölden.

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3 Ö-Tour-Sieger beim PRO Ötztaler 5500


Foto/Copyright: Expa/Felbermayr Simplon Wels
– Riccardo Zoidl sprintet bei der Ö-Tour 2017 um den „Glocknerkönig

Nächsten Freitag steigt die Premiere des PRO Ötztaler 5500, dem weltweit schwierigsten Eintagesrennen im UCI-Kalender. So sieht es auch der ehemalige Österreich Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl, der mit CCC-Profi Jan Hirt und Orica-Fahrer Michael Albasini gleich zwei Kollegen als Konkurrenten sieht, die in Österreich bereits sehr erfolgreich waren.

Am Freitag, den 25. August 2017, fällt um 12:30 Uhr der Startschuss zur ersten Auflage des PRO Ötztaler 5500, der zwei Tage vor dem traditionellen Ötztaler Radmarathon auf identer Strecke verläuft. 24 internationale Teams, darunter vier WorldTeams, sind am Start. Neben dem zweifachen Tour de Suisse-Sieger Simon Spilak (Katusha Alpecin) starten mit dem Tschechen Jan Hirt, dem Oberösterreicher Riccardo Zoidl und dem Schweizer Michael Albasini (Gewinner der Katalonien-Rundfahrt und dreifacher Etappensieger der Tour de Suisse) auch die Rundfahrtssieger von 2016, 2013 und 2009.

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Tour de Suisse-Champ Spilak kommt zurück ins Ötztal

Honorarfreies Foto/Copyright: Ernst Lorenzi/ Ötztal Tourismus
Tour de Suisse-Sieger Simon Spilak Bei der 7. Ettape Zerez – Sölden am 16. Juni 2017 am Rettenbach Gletscher auf 2.680 Metern Seehöhe

Der Slowene Simon Spilak kommt dorthin zurück, wo er in diesem Jahr den Grundstein für den Gesamtsieg bei der Tour de Suisse gelegt hat: nach Sölden ins Ötztal! Der zweifache Gesamtsieger der Tour de Suisse bestreitet am 25. August mit seinem WorldTeam Katusha Alpecin die 1. Auflage des PRO Ötztaler 5500, dem weltweit schwierigsten Eintagsrennen im UCI-Kalender.

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11. LILA LOGISTIK Charity Bike Cup in Lorsch

Lorsch am 3. Oktober: Ganz sicher eine Reise wert

Liebe Freunde,

wir wollen an dieser Stelle schon mal frühzeitig in eure Oktoberplanung eingreifen. Egal, was ihr am 3. Oktober auch vorhabt: absagen, auf www.charity-bike-cup.de gehen – und euch für ein großartiges Radsportfest anmelden.

An diesem Tag könnt ihr wieder mit einer Menge Stars zusammen Rad fahren, ins Gespräch kommen – und so ganz nebenbei auch noch denen helfen, die es wirklich verdient haben: Kindern in Not.

Unterstützt werdet ihr dabei unter anderem von folgenden Stars: Stephen Roche, Olaf Ludwig, Andreas Klöden, Danilo Hondo, Sabine Spitz, Christian Knees, Marcus Burghardt, Roger Kluge, Steffen Wesemann, Alexander Herr, Frank Wörndl, Jonas Reckermann, Monika Sozanska, Conny Cyrus, Iris Kurz, Stefan Schumacher, Tony Rominger, David Kopp, Jörg Ludewig, Philipp Eng, Franco Marvulli, Tristan Marguet, Andi Katz, Manuel Reuter, Lisa Brandau, Udo Bölts, Karl Platt, Daniel Unger und viele mehr…

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Die große Premiere in Lorsch: Viele Stars zum Anfassen – Anmeldeportal öffnet am 10. März

Es gibt gute Gründe, nach Lorsch zu kommen. Allen voran natürlich das berühmte Kloster, seit 1991 UNESCO-Weltkulturerbe. Am 3. Oktober lohnt sich ein Besuch jedoch nicht nur kulturell, sondern auch sportlich. Denn dann findet in der südhessischen Stadt erstmals der LILA LOGISTIK Charity Bike Cup statt. Ein Ereignis, das insgesamt bereits zum elften Mal steigt – und in Radsportkreisen längst Kult ist. Bei den Hobbyfahrern ebenso wie bei etlichen Stars, die sich auch 2017 wieder die Ehre geben werden.

Um was geht es eigentlich genau?
Am 3. Oktober haben alle Freizeitsportler die Chance, mit vielen Stars zusammen Rad zu fahren. Das Prinzip: Jede Mannschaft hat ein bis zwei prominente Teamkapitäne aus Sport und/oder Show, mit denen sie zusammen auf die Strecke geht. Natürlich bleibt genug Zeit für einen kleinen Plausch und ein gemeinsames Foto. In welchem Team man fahren möchte, kann man bei der Anmeldung angeben. Aber: In jeder Mannschaft steht nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung.

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36. Auflage des Ötztaler Radmarathons mit 4.176 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

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Bild © Ernst Lorenzi

4176 Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind gestartet

36. Ötztaler Radmarathon: Deutscher Doppelsieg bei den Herren
Laila Orenos wiederholt Damensieg

Durch das gute Wetter und ideale Rahmenbedingungen bot der Ötztaler Radmarathon heuer eines der schnellsten und spannendsten Rennen, die man in der Geschichte dieses Traditionsmarathons gesehen hat.

Bester der Herren ist heute der deutsche Bernd Hornetz, der sich mit 48 Jahren den Traum vom Ötztaler Sieg mit einer Zeit von 6:57.04 verwirklichte.

Bei den Damen verteidigt die Schweizerin Laila Orenos ihren Vorjahressieg und stellt erneut eine Bestzeit für die Damen auf. Sie kommt in 7:42.29 in Ziel.

(Sölden/Ötztal). „Die Rentnerband hat zugeschlagen“, fasst es der zweitplatzierte Herr Jörg Ludewig im Ziel des Ötztaler Radmarathons zusammen. Denn dass Leistung nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun hat, das bewiesen heute die beiden Erstplatzierten beim 36. Ötztaler Radmarathon. Der deutsche Bernd Hornetz gewann nach vielen Anläufen in den vergangenen Jahren mit 48 Jahren und einer Sensationszeit den Ötztaler. Platz 2 ging ebenfalls an Deutschland. Der Ex-Profi Jörg Ludewig holt sich mit 40 Jahren seine bisher beste Platzierung beim wichtigsten Radmarathon der Alpen. Das Herrenrennen war heute lange ein Kampf mehrerer Favoriten. Wie fast jedes Jahr hat dann aber der Jaufenpass das gesamte Spitzenfeld sortiert und die wahren Favoriten hervorgebracht. Bernd Hornetz, Jörg Ludewig und Philipp Schäddel (alle aus Deutschland) bildeten bis zum Jaufenpass gemeinsam mit dem Südtiroler Werner Weiss eine Vier-Mann-Spitze. Aber am Jaufenpass und Timmelsjoch blieben dann nur noch Hornetz und Ludewig übrig. „Ich bin erst sehr spät in die Marathonszene eingestiegen“, erzählt Bernd Hornetz. „Den Ötztaler zu gewinnen, das ist wie die Weltmeisterschaft der Marathonszene – und heuer habe ich es endlich geschafft.“ Hornetz wird schon seit vielen Jahren als einer der Favoriten gehandelt, konnte aber bisher sein hohes Anfangstempo nicht durchhalten. Heuer ist es ihm gelungen und das in einer Sensationszeit von 6:57.04.

Dem Sieger zollt auch der Zweitplatzierte Jörg Ludewig sehr viel Respekt. „Ich habe vier Stunden lang sein Hinterrad gesehen. Er hat verdient gewonnen und ich bin sehr glücklich, wieder beim Ötztaler auf dem Podest zu stehen“, erklärt Ludewig.

Platz 3 geht 2016 beim Ötztaler Radmarathon an Italien. Stefano Cecchini holt sich den dritten Podestplatz mit einer eindrucksvollen Aufholjagd am Jaufenpass und Timmelsjoch.

Wie im vergangenen Jahr wird auch heuer wieder der beste Österreicher, der Tiroler Daniel Rubisoier. Mit Platz 6 kommt Rubisoier als erster der starken Tiroler Fahrer ins Ziel. Denn auf Rang 7 findet man bereits den MTB-Eliminator-Weltmeister Daniel Federspiel, auf Rang 8 den jungen Tiroler Lucas Schwarz. „Ich habe auf eine Zeit von 7:20 gehofft“, meint Daniel Federspiel im Ziel glücklich. „Jetzt wurde es 7:08 und ich richtig glücklich über diese Zeit und die Platzierung.“

Neuer Streckenrekord der Damen

Besonders heiß umkämpft war heuer der Titel der besten Dame beim Ötztaler Radmarathon. Hier fiel die Entscheidung zugunsten der Schweizerin Laila Orenos erst am Timmelsjoch. Bis dahin war das Damenrennen vollkommen offen und ein spannender Dreikampf zwischen Österreich, Italien und der Schweiz. Laila Orenos (SUI), Simona Parente (ITA) und die Tirolerin Daniela Pintarelli (Ö) haben dieses Jahr erbittert um den Sieg bei den Damen gekämpft und waren extrem schnell unterwegs. Erst am Timmelsjoch viel diese Dreiergruppe auseinander und Orenos konnte ihren Vorjahressieg wiederholen und mit 7:42.29 einen neuen Streckenrekord für die Frauen aufstellen. Platz 2 ging an die Italienerin Simona Parente, die am Timmelsjoch rund fünfeinhalb Minuten verlor. Platz 3 holte sich die Österreicherin Daniela Pintarelli mit einem Rückstand von 9.46 Minuten.

Alle Informationen zu den Zwischenzeiten und Ergebnissen

Wenige Aufgaben

Das ausgezeichnete Wetter beim 36. Ötztaler Radmarathon war für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein echter Genuss. Von den 4176, die in Sölden heute Morgen an den Start gingen, waren in Gasteig in Südtirol noch 4038 mit dabei. Wie immer wird der letzte ankommende Teilnehmer direkt in die große Festhalle gebracht und noch vor den Siegern ausgezeichnet und bejubelt. Die letzten Teilnehmer werden gegen 20.30 Uhr Sölden erreichen. Bis 15 Uhr waren auch sehr wenige Unfälle und Verletzungen bekannt. Bis 15 Uhr mussten nur acht Fahrer zu einer weiteren Untersuchung mit Verletzungen in Krankenhaus gebracht werden.

Neuerungen gut angenommen

Zu einem wahren Hit an diesem Wochenende hat sich eine Idee von Ötztaler-Mastermind Ernst Lorenzi entwickelt. Er wollte heuer das Flair der großen Radrundfahrten auf das Timmelsjoch bringen, und das ist ihm eindrucksvoll gelungen. Jeder Teilnehmer des Ötztalers bekam nämlich in seinem Starterpaket eine Schablone mit seinem Namen plus umweltfreundlicher Sprühfarbe. Kurz vor der Mautstelle am Timmelsjoch gab es eine Strecke, wo die Fahrer oder ihre Fans mit diesen Schablonen die Straße verzieren konnten. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel getan, um noch mehr Zuschauer an die Strecke zu bringen“, erklärt Ernst Lorenzi. „Dieses bunte Straßenstück hat uns optisch noch gefehlt und soll der letzte Motivationsschub für unsere Teilnehmer sein.“ Tatsächlich haben sich in den vergangenen Tagen Hunderte Fahrer auf diesem Teilstück der Timmelsjoch-Hochalpenstraße verewigt und so dem 36. Ötztaler Radmarathon ein ganz neues, buntes Gesicht verliehen.

Sehr gut angenommen wurde heuer auch der Livestream vom Ötztaler Radmarathon, der ab 11 Uhr die Bilder des Rennes in die Wohnzimmer brachte. Der Livestream wurde heuer erstmals durchgehend ab 11 Uhr bis 17 Uhr übertragen.

Wesentlich investiert wurde beim 36. Ötztaler Radmarathon auch in die Sicherheit der Teilnehmer. Weltweit zum ersten Mal kam ein neues Feature der Fitness-App Strava zum Einsatz. Wer Strava-Mitglied ist, konnte seine Position per GPS an drei Telefonnummern weitergeben. So waren Familienmitglieder und Freunde immer über die aktuelle Position des Fahrers informiert.

Die Veranstalter des Ötztaler Radmarathons waren heuer mehr als zufrieden. „Wir rechnen wieder mit einer Wertschöpfung für das gesamte Ötztal zwischen drei und vier Millionen Euro“, so Oliver Schwarz, GF Ötztal Tourismus. „Insgesamt werden durch den Ötztaler bei uns im Tal in nur einer Woche rund 20.000 Nächtigungen generiert.“

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Die Charity Cycling Tour in Köln

Die Charity Cycling Tour in Köln
Radsportfans aufgepasst! Nach der erfolgreichen Tour im vergangenen Jahr startet die tour de magellan
auch in diesem Jahr wieder in Köln. Am Samstag, den 07. September 2013, heißt es wieder „Radeln mit
den Stars“ und für den guten Zweck.TdMagellan_JSP9412 Die Charity Cycling Tour in Köln weiterlesen