Archiv für den Tag: 8. Mai 2017

Team Heizomat: Rapp holt in Rheinland-Pfalz das Double

Biesransbach/Wittenberg/Ahlen/Baiersdorf/Mittelbuch

Jonas Rapp (Alsenz) hat am Wochenende gleich zwei Landestitel in Rheinland-Pfalz gewonnen. Zunächst gewann der 22-Jährige am Samstag das Einzelzeitfahren in Rüssingen, dann distanzierte er die komplette Konkurrenz am Sonntag in Bliesransbach. Ebenfalls ein starkes Ergebnis fuhr Dorian Lübbers (Paderborn) beim mit zahlreichen Top-Profis besetzten Rennen in der Lutherstadt Wittenberg ein. Beim Sieg von Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) landete er auf Platz vier.

Bliesransbach (LVM RLP/Hessen/Saarland): Gleich drei Heizomatfahrer standen mit Titelambitionen am Start des anspruchsvollen 105 Kilometer langen Rennens. Wohl auch weil es pünktlich zum Rennstart zu regnen begonnen hatte, verlief das Rennen bis zur letzten von fünf Runden eher unspektakulär. Als Jonas Rapp sich aber mit drei weiteren Fahrern abgesetzt hatte, ging es dort um den Gesamtsieg sowie die Titel in den verschiedenen beteiligten Landesverbänden, die auch noch ihre separaten U23-Meister kürten. Rapp löste sich im letzten Anstieg von seinen Begleitern und fuhr als Solist zum Titel. Georg Loef verpasste dahinter den Sprung in eine Verfolgergruppe, verpasste somit die mögliche Hessenmeisterschaft und musste sich mit Silber begnügen. In Loefs Gruppe fuhr auch Simon Redmers, der am Ende den Medaillensatz für das Team Heizomat mit dem dritten Rang in der hessischen U23-Wertung komplettierte. Einen Fernsehbericht des Saarländischen Rundfunks vom Rennen gibt es hier: https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=50421&startvid=6 (etwa ab Beginn des letzten Drittels).

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Mallorca312 powered by Nutrixxion lockte 6.500 Teilnehmer auf die Baleareninsel

Es war ein spektakuläres Ereignis, die größte Radsportveranstaltung Spaniens mit 6.500 begeisterten Teilnehmern aus ganz Europa. Und mit Nutrixxion als exklusivem Ernährungspartner des Rad-Marathons Mallorca 312. Auf Mallorca durfte die Rad-Prominenz wie der fünfmalige Tour de-France-Gewinner Miguel Indurain oder Stephan Roche, der irische Triple-Gewinner von 1987 (Tour, Giro, Weltmeister) nicht fehlen. Roche trug als Topfahrer die Startnummer 312 bei der 8. Auflage des Rad-Marathons „Mallorca 312“. Und mittendrin Nutrixxion, der Dortmunder Hersteller von Premium-Sporternährung. Als exklusiver Ernährungspartner des „Mallorca 312“ war das Unternehmen vor Ort extrem gefordert, um die 6.500 Starter und Starterinnen mit ausreichend Energie zu versorgen.

 

Eine absolute logistische Herausforderung. Am Start in Playa de Muro, auf den insgesamt 312 Kilometern durch insgesamt 30 Gemeinden auf Mallorca und natürlich im Ziel waren zahlreiche Nutrixxion-Verpflegungsstände aufgebaut. Insgesamt zwhn Paletten voll mit Energie-Riegeln und Nutrixxion-Endurance-Getränken hatten die Dortmunder auf die Balearen-Insel transportiert, zahlreiche Helfer waren im Einsatz, um alles an den Mann bzw. Frau zu bringen. „Es war einfach unglaublich, 6.500 Radsportler beim Start in Playa de Muro zu sehen, aber alle waren rundum begeistert“, schilderte Nutrixxion Eventleiter Patrick Wand seine Eindrücke.

Bild Via Team Nutrixxion

Team TEXPA-SIMPLON: “Soukup ist der Chef am Schöckl”

“Soukup ist der Chef am Schöckl”
So lautete die Überschrift im Sportteil der Lokalzeitung am Tag nach dem Doppelsieg von Christoph Soukup und Matthias Leisling beim Schökl Gipfelsturm des Grazer Bike-Openings. Keine Übertreibung, denn die Vorstellung die man dort auf der Strecke mit 55km und 2300hm ablieferte war extrem souverän. Bereits nach dem Start setzten sich Soukup und Leisling mit einem weiteren Konkurrenten ab, ließen diesen aber kurz darauf auch stehen. Simon Gessler fuhr dabei in der Verfolgergruppe und hatte das Podest immer in Reichweite. Bis zur Bergankunft arbeiteten Soukup und Leisling perfekt zusammen und Soukup konnte sich im Finale etwas absetzte. Gessler holte sich noch Platz vier und so wurde der Dreifach-Erfolg nur knapp verfehlt.

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Maloja Pushbikers // Team Launch 2017: In Indigoblau auf’s nächste Level

In Indigoblau auf’s nächste Level:
Maloja Pushbikers präsentieren Team 2017

Fünfzehn Fahrer aus fünf Nationen umfasst das Aufgebot der Maloja Pushbikers für die Saison 2017. Darunter befinden sich altbekannte Leistungsträger, international erfahrene Zugänge und vielversprechende Talente. Eine Premiere: Das Damenteam Maloja Pushbikers FEM.

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Internationale Erfolge in den Niederlanden und Polen

Eine arbeitsreiche aber erfolgreiche internationale Woche geht für das Eine arbeitsreiche aber erfolgreiche internationale Woche geht für das Team Lotto Kern-Haus zu Ende. So konnte Joshua Huppertz bei der „Ronde van Overijssel“ (UCI 1.2) als bestplatzierter Deutscher auf Platz 8 sprinten. Bei der 3-tägigen Rundfahrt „CCC Tour – Grody Piastowskie“ (UCI 2.2) erzielte Raphael Freienstein Platz 6 in der Gesamtwertung, ebenfalls als bester Deutscher.

Für die Profis vom Team Lotto Kern-Haus gab es in den letzten Tagen wieder ein zweigeteiltes Programm. Während sich der eine Teil der Mannschaft auf den Weg nach Polen zur 3-tägigen Rundfahrt „CCC Tour – Grody Piastowskie“ (UCI 2.2) machte, startete die andere Hälfte bei der „Ronde van Overijssel“ (UCI 1.2) in den Niederlanden.

Bereits auf der ersten Etappe der CCC-Tour am Freitag zeigten Jonas Rutsch und Raphael Freienstein mit den Plätzen 12 und 13, dass mit dem Team zu rechnen ist. So ging es dann auch hochmotiviert weiter mit Etappe 2, die mit 6 kategorisierten Bergen und einer Bergankunft auf das Feld wartete. Die Fahrer in den schwarz-gelben Trikots zeigten eine tolle mannschaftliche Geschlossenheit und waren zu dritt (Raphael Freienstein, Christopher Hatz und Luca Henn) in der 30-köpfigen Gruppe vertreten, die letztlich in den Schlussanstieg ging. Kurz vor dem Ziel lösten sich noch einmal 12 Fahrer um Freienstein im Berg, der dann als 6. über die Ziellinie rollte und dadurch auch auf Platz 6 der Gesamtwertung vorrückte. Auf der letzten Etappe, die nicht mehr ganz so schwer wie der zweite Abschnitt war, setzte Teamchef Florian Monreal alles auf den Sprint für Jonas Rutsch. Dieser bedankte sich mit Platz 8 für die tolle Mannschaftsarbeit seiner Teamkollegen und begeisterte seinen Chef. „Der 8. Platz auf der Schlussetappe für Jonas, der das erste Jahr bei den Profis fährt, ist echt eine starke Leistung. Im hektischen Finale hatte er unseren Zug verloren und musste sich alleine wieder durchs Feld nach vorne kämpfen. Hut ab davor“, so Monreal.

Und auch in den Niederlanden gab es Grund zur Freude. Bei dem Eintagesrennen „Ronde van Overijssel“ über knapp 200 Kilometer rund um die niederländische Stadt Almelo zeigte Joshua Huppertz einmal mehr seine Klasse und behielt trotz der Windkanten stets den Überblick. Auch von einem Missgeschick, als sich ein Verpflegungsbeutel im Schaltwerk verfing, lies er sich nicht aufhalten. Im Sprint des rund 40-köpfigen Feldes kam er auf einen starken 8. Platz.

Und auch am kommenden Wochenende geht es anspruchsvoll weiter. Ein Teil des Teams wird sich auf das zweite Bundesligarennen konzentrieren während der andere Teil beim „Grand Prix Criquielion“ (UCI 1.2) in Belgien antreten wird.

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RACING STUDENTS nur wenige Stunden titellos

Marcel Fischer und Jasmin Rebmann gelingt Titelverteidigung bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft

Durch die Siege in den beiden vorangegangenen Jahren reisten die RACING STUDENTS am Sonntag mit breiter Brust zur Baden-Württembergischen Meisterschaft nach Mittelbuch. Dort erwartete die Fahrer Regen und Temperaturen um zehn Grad – echtes Klassikerwetter.

Der Kurs war einer Meisterschaft würdig und so entwickelte sich von Beginn an ein offensives und spannendes Rennen um. Schon früh war es eine siebenköpfige Spitzengruppe, in welcher Marcel Fischer und Jonas Tenbruck die Ambitionen der RACING STUDENTS vertraten. Dahinter formierten sich weitere Gruppen, die aber nicht mehr nach vorne aufschließen konnten.

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Rye Bike-Festival Oslo: Torben Drach fährt gegen die Uhr und holt Punkte

Lexware Mountainbiker Torben Drach hat beim dreitägigen Rye Bike-Festival in Oslo Platz 19 belegt und wertvolle Weltranglistenpunkte mitgenommen. Lina Riesterer und Ian Millenium sorgten für Siege beim Tälercup.

Leicht enttäuscht wirkte Torben Drach nach drei Tagen in Norwegen schon. Nicht weil er mit seiner Leistung im Elite-Feld nicht zufrieden war, sondern weil ihm die letzte Etappe, ein Short Track-Rennen ein noch besseres Resultat verwehrte. Dort erwischte er einen sehr guten Start, doch nach gerade mal 200 Metern rutschte ihm die Kette herunter, so dass er als Letzter die Verfolgung aufnehmen musste.

„Ich bin da ein Rennen gegen die Uhr gefahren, weil ich meinen 18. Platz in der Gesamtwertung nicht verlieren wollte“, berichtet Drach. Bis auf Rang 26 reichte es noch nach vorne. „Ich habe mich besser gefühlt als die letzten Tage und bin ein paar sehr schnelle Runden gefahren.“ Anstatt sich vielleicht noch zu verbessern, verlor er allerdings eine Position, so dass er am Ende als 19. das Gesamtklassement abschloss.

Immerhin: dafür gab es in dem Wettbewerb der Kategorie S1 18 Weltranglistenpunkte. Und: „Es war richtig Training für mich. Ich habe mich allein in der kurzen Zeit wieder sehr steigern können“, erklärte Drach.

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Rudi Selig sprintet auf Platz  2 bei der 3.Etappe

Neues aus der Radportwelt – jeden Tag aktuell unter www.radsport-forum.info

Die dritte Etappe des Giro d´Italia war von starkem Seitenwind beeinflusst, doch Sprinter Rudi Selig zeigte seine Sprinterqualitäten und landete auf einem starken zweiten Platz in Cagliari.

Die heutige Etappe war zugleich die letzte Etappe, die das Peloton auf Sardinien in Angriff nahm, bevor es nach Sizilien geht. Von Tortoli ging es über 148 eher flache Kilometer in das Ziel nach Cagliari, die aber durch starken Seitenwind das Rennen nicht unbedingt leichter machten.

Von Beginn an war das Tempo äußerst hoch und schon nach wenigen gefahrenen Kilometern setzte sich ein Trio vom Hauptfeld ab. Schnell hatten sie einen konstanten Vorsprung von 2 Minuten. Das Team von Lotto – Soudal arbeitete hart an der Spitze des Pelotons um ihr Maglia Rosa zu verteidigen, BORA – hansgrohe hingegen versuchte Kraft für das schnelle Finale zu sparen und fuhr geschlossen im Hauptfeld.

20 Kilometer vor dem Ziel wurde das Trio vom Hauptfeld geschluckt und alles lief auf den erwarteten Massensprint hinaus. BORA – hansgrohe bewegte sich auf der Höhe des Geschehens und positionierte sich gut. Seitenwind der fast schon störmische Auswüchse hatte, machte das Rennen schwer. Quick-Step Floor nutzte diese Chance und machte ein Mannschaftszeitfahren daraus. Sprinter Rudi Selig hielt sich am Hinterrad von Gaviria auf und schaffte es in die 10 Mann Gruppe, die 10 Sekunden Vorsprung auf das Feld gut machte.


DOWNLOAD| photo credit: ©BORA-hansgrohe / Ralph Scherzer

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Fernando Gaviria gewinnt dritte Etappe des Giro de Italia und schlüpft ins Rosa Trikot


The Colombian rider beat Selig and Nizzolo on the finish line

Cagliari, 7 May 2017 – The Colombian rider Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) won the 148km Tortolì-Cagliari second stage of the 100th Giro d’Italia. Rüdiger Selig (Bora – Hansgrohe) and Giacomo Nizzolo (Trek – Segafredo) finished second and third.

Thanks to the stage victory, Gaviria is the new race General Classification leader, wearing the Maglia Rosa.

FINAL RESULT
1 – Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) – 148km in 3h26’33”, average speed 42.992km/h
2 – Rüdiger Selig (Bora – Hansgrohe) s.t.
3 – Giacomo Nizzolo (Trek – Segafredo) s.t.

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Team Vorarlberg: Patrick Schelling überzeugt mit Rang zwölf beim GP Lugano


Schelling_in_race_copyright_by_E._Haumesser

Team Vorarlberg Profi Patrick Schelling wird ausgezeichneter Zwölfter beim GP Lugano UCI 1.HC bei starken Team Auftritt am Lugano See!

Nach über fünf Stunden und fast 5000 (!!) Höhenmeter war die Schlacht am Lugano See geschlagen. Das Team Vorarlberg, mittels Wildcard mit dabei, überzeugte das gesamte Rennen und zeigte sich durch Schelling, Baldauf, Geismayr, Meiler und auch den jungen Fahrern im Verlauf des Rennens immer wieder ganz vorne. Auch im Finale auf der super schweren Runde konnte Schelling mit den stärksten Bergfahrern mitfahren und wird ausgezeichneter Zwölfter, nur wenige Sekunden fehlten auf Rang fünf. Die Team Vorarlberg Fahrer kommen immer besser in Schwung.

Team_work_copyright_by_E._Haumesser

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