Schlagwort-Archiv: Team Lotto Kern-Haus

Sparkassen Münsterland Giro – 191 Km


Herbert Moos Foto

1 KOOIJ Olav NED Decathlon CMA CGM Team 04:08:31
2 MEEUS Jordi BEL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 BIESTERBOS Frits NED Team Picnic PostNL 00:00
4 TURGIS Anthony FRA Team TotalEnergies 00:00
5 HOFSTETTER Hugo FRA NSN Cycling Team 00:00
6 DAUPHIN Florian FRA Team TotalEnergies 00:00
7 FRETIN Milan BEL Cofidis 00:00
8 PHILIPSEN Jasper BEL Alpecin-Premier Tech 00:00
9 WÆRENSKJOLD Søren NOR Uno-X Mobility 00:00
10 DE KLEIJN Arvid NED Tudor Pro Cycling Team 00:00
11 HOBBS Noah GBR EF Education-EasyPost 00:00
12 GROENEWEGEN Dylan NED Unibet Rose Rockets 00:00
13 WALSCHEID Max GER Lidl-Trek 00:00

14 FROIDEVAUX Robin SUI Tudor Pro Cycling Team 00:00
15 JAKOBSEN Fabio NED Team Visma | Lease a Bike 00:00
16 HUYSMANS Nolan BEL Team Flanders-Baloise 00:00
17 BOULAHOITE Rayan FRA Team TotalEnergies 00:00
18 MERLIER Tim BEL Soudal Quick-Step 00:00
19 LIEPINS Emils LAT Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
20 BLUME LEVY William DEN Uno-X Mobility 00:00

Kooij beendet Philipsens Siegesserie in Münster


Herbert Moos Foto


Plomi Foto

Olav Kooij (Decathlon CMA CGM) hat den Sparkassen Münsterland Giro 2026 gewonnen. Der Niederländer siegte bei der 20. Austragung im Massensprint vor Jordi Meeus (Red Bull – BORA – hansgrohe) und Frits Biesterbos (Team Picnic PostNL). Kooij feierte damit seinen zweiten Sieg vor dem Münsteraner Schloss, nachdem er bereits 2022 der Schnellste war.

Die Jubiläumsausgabe mit Ausgangspunkt in Borken über knapp 200 Kilometer sah damit zum fünften Mal einen Sieger, der sich das zweite Mal in die Siegerliste eintragen konnte. „Gute Beine helfen immer“, sagte Kooij. „Wir haben es geschafft, mich für die letzten 100 Meter in eine gute Position zu bringen. Ich hatte dann viel Platz für meinen Sprint. Ich wusste, dass einige gute Fahrer an meinem Hinterrad waren, konnte mein Ding aber durchziehen. Es ist immer schön, zu gewinnen. Aber es ist noch besser, wenn die Konkurrenz so groß ist wie hier“, so der 24-Jährige.

Nach etwa 30 Kilometern stand die Gruppe des Tages, die sechs Fahrer umfasste und vom Hauptfeld maximal etwas mehr als zwei Minuten Vorsprung zugesprochen bekam. In den Baumbergen im Mittelteil des Rennens versuchte vor allem Visma | Lease a Bike, den erwartbaren Rennverlauf zu ändern. Zeitweise hatten sich rund 30 Fahrer vom Hauptfeld gelöst. Allerdings lief noch auf der Runde zwischen Coesfeld und Darup alles wieder zusammen. Die Ausreißer retteten sich derweil bis tief ins Finale und wurden erst fünf Kilometer vor dem Ziel auf den Schlussrunden durch Münster wieder gestellt.

„Ich hätte mir die 20. Jubiläumsausgabe nicht besser erträumen können“, sagte Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter des Rennens: „Ausverkaufte LeezenCup-Rennen, ein hochklassiges Profifeld und so viele Zuschauer wie noch nie. Die Stimmung an der gesamten Strecke war unglaublich – von Borken über das Münsterland bis zum Ziel. Das war einfach Gänsehaut.“

Bereits vor den Profis hatten 8500 Teilnehmende bei den LeezenCups den Radsport-Feiertag am 3. Oktober eröffnet. „Die Bilder vom Prinzipalmarkt waren ziemlich beeindruckend. Getoppt wurde das dann noch durch das geniale Finale bei den Profis“, sagte Rainer Bergmann, Gesamtleiter des Sparkassen Münsterland Giros. „Alle beteiligten Kommunen waren sehr kooperativ, viele haben ein Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Insgesamt haben wir das letzte Jahr damit nochmal übertroffen. Ich hoffe, das gelingt uns auch nächstes Jahr wieder.“

Nicht dabei sein wird dann Max Walscheid (Lidl – Trek) – jedenfalls nicht als Aktiver. Der 33-Jährige beendete in Münster seine Profikarriere. Damit Walscheid sich gebührend verabschieden konnte, opferte sogar Mads Pedersen seine Siegchance. „Mads hat einen unglaublich guten Job gemacht und mich über die gesamten drei Runden beschützt. Ich konnte den Sprint eröffnen, aber ich glaube, ich war etwas zu früh dran“, sagte der 13., dem das Resultat dann aber doch nicht ganz so wichtig war. „Die vielen Fans und all die Botschaften heute haben mich wirklich überwältigt. Das geht weit über das Ergebnis dieses Rennens und ehrlich gesagt auch über all meine Resultate hinaus. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen mich als Fahrer wertschätzen – und das bedeutet mir sehr viel. Es war ein ziemlich cooler Tag.“

SPRINTWERTUNG
Arno Wallenborn (LUX)
Lotto Kern-Haus Outlet Montabaur


Herbert Moos Foto

BERGWERTUNG
Ward Vanhoof (BEL)
Team Flanders – Baloise

Sauerland Rundfahrt 2026

Stage 1 (ITT) » Brilon › Brilon (13.7km)

1 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 7 00:17:15
2 Heidemann Miguel REMBE | rad-net 3 + 08
3 Urkaregi Eñaut Lidl-Trek Future Racing 1 + 10
4 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 20
5 Jochum Ben Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 23
6 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 27
7 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 34

8 Egholm Kristian Lidl-Trek Future Racing + 34
9 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 37
10 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 37
11 Peace Matthew Development Team Picnic PostNL + 38
12 Schoonvelde Gijs Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 39
13 Putz Sebastian Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 44
14 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 44
15 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 45

16 Moore Viggo Tirol KTM Cycling Team

Heimsieg: Ben Zwiehoff gewinnt den Auftakt der Sauerlandrundfahrt


Plomi Foto

Ben Zwiehoff hat das Auftaktzeitfahren der Sauerlandrundfahrt in Brilon für sich entschieden. Für den 32 Jährigen von Red Bull – BORA – hansgrohe ist es der erste Sieg seiner Profikarriere.

Die Sauerlandrundfahrt startete in Brilon mit einem 13,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren, das mit seinem welligen Profil eher den Kletterern als den reinen Zeitfahrspezialisten entgegenkam. Genau dieses Terrain spielte Ben Zwiehoff in die Karten: Der Deutsche aus den Reihen von Red Bull – BORA – hansgrohe, der im Sauerland als Gaststarter für das Development Team der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies an den Start geht, legte auf dem hügeligen Kurs die schnellste Zeit hin. Damit übernahm der 32-Jährige die erste Gesamtführung der Rundfahrt.

Nur wenige Kilometer von seiner Heimat in Menden entfernt, stoppte für Zwiehoff die Uhr nach 17:15,93 Minuten – ein Schnitt von 47,6 km/h. Zweiter wurde der Lokalmatador Miguel Heidemann (REMBE | rad-net) mit 7,3 Sekunden Rückstand, Rang drei ging an den Spanier Eñaut Urkaregi (Lidl-Trek Future Racing, +9,37). Mit Paul Fietzke (Deutschland) auf Platz vier (+19,6) fuhr ein zweiter Fahrer der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies in die Top fünf.

Die morgige Etappe der Sauerlandrundfahrt führt über 122,9 Kilometer von Brilon nach Siedlinghausen. Ben Zwiehoff wird im rosa Trikot des Gesamtführenden an den Start gehen.

„Damit habe ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Das Zeitfahren zählt nicht zu meinen absoluten Spezialitäten, aber die Strecke war natürlich gut für einen Bergfahrer. Ich wusste schon aus den letzten Wochen im Training, dass es ganz gut läuft – dass daraus mein erster Profisieg wird, hätte ich aber nicht gedacht. Was mich besonders freut, ist, dieses Erlebnis im Sauerland zu haben. Wenn es im Training richtig hart werden soll, fahre ich meistens hierher. Zum Radfahren ist das hier einfach super. Das Trikot zu haben und zu sehen, dass die Beine gut sind, ist ein großer Vorteil für die nächsten Tage.“
— Ben Zwiehoff
„Wir sind als Favoriten in dieses Rennen gegangen und der Plan war klar: Alle Jungs fahren Vollgas. Genau das haben sie umgesetzt: Alle unsere sechs Fahrer haben es in die Top 24 geschafft – das ist stark. Dass einer von uns nun zu Hause gewinnt, ist natürlich etwas Besonderes. Es warten aber noch drei schwere Etappen – und wir sind bereit, zu kämpfen.“
— Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

2.Etappe Brilon -> Siedlinghausen 124km:


Plomi Foto

1 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 7 03:05:48
2 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 3 + 07
3 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL 1 + 07
4 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 09
5 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 37
6 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 37
7 Jochum Ben Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 37

8 Sierra Juan David Tudor Pro Cycling Team U23 + 01:00
9 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 01:00
10 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:00
11 Zangerle Emanuel Team Vorarlberg + 01:00
12 Reißig Patrick Benotti – Berthold + 01:00
13 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:00
14 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:00
15 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 01:00
16 Hofbauer Philipp Team Vorarlberg + 01:00

Gesamt:

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies haben auch die zweite Etappe der Sauerlandrundfahrt dominiert. Max Bock gewann solo, Paul Fietzke sprintete auf Rang zwei – und übernahm die Gesamtführung.

Während das Trikot des Gesamtführenden bei der Tour de France gelb ist, ist es bei der Sauerlandrundfahrt pink. Genau jenes Pinke Trikot spielte dabei auch auf der zweiten Etappe von Brilon nach Siedlinghausen die Hauptrolle im Rennen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies. Denn die Mannschaft war bereits als Gesamtführende in den Tag gegangen: Ben Zwiehoff, Gaststarter aus dem WorldTeam, hatte tags zuvor das Auftaktzeitfahren gewonnen und war dementsprechend im Pinken Trikot in die zweite Etappe gestartet. Im Ziel des zweiten Tagesabschnitts steckte das Trikot immer noch in den eigenen Reihen – nur auf anderen Schultern.

Das ist mein erster Sieg in der U23-Kategorie – ich freue mich einfach mega.
Max Bock

Auf den 122,9 welligen Kilometern durch das Sauerland setzte das Team seine Stärke konsequent um. Alle sechs Fahrer arbeiteten sich immer wieder an die Spitze des Feldes und zerlegten das Peloton nach und nach. Im Finale rund um Siedlinghausen spielten die Rookies ihre zahlenmäßige Überlegenheit dann perfekt aus: Max Bock löste sich aus der Spitzengruppe und fuhr nach 3:05:48 Stunden solo zum Sieg. Dahinter setzte sich Paul Fietzke mit zwei Fahrern des Development-Teams Picnic PostNL ab und gewann den Sprint um Platz zwei. Der Lohn: In der Gesamtwertung führt Fietzke nun vor Bock (+ 0:27) und Finn O’Brien (Development Team Picnic PostNL, + 0:30). Zwiehoff rangiert auf Platz fünf (+ 0:33).

„Das ist mein erster Sieg in der U23-Kategorie – ich freue mich einfach mega“, sagte Bock im Ziel. „Das Team hat mich super unterstützt. Am Ende hatten wir dann die perfekte Rennsituation und ich bin froh, dass ich das zu Ende gebracht habe.“ Auch für die dritte Etappe am Samstag ist der Deutsche zuversichtlich: „Die Strecke bin ich schon oft gefahren, das war früher ein nationales Rennen. Es wird noch härter als heute – aber ich bin ready.“

Ein super Tag für unser Team.
Paul Fietzke

Fietzke, der das Trikot des Gesamtführenden von seinem Teamkollegen Zwiehoff übernahm, hob die geschlossene Mannschaftsleistung hervor: „Ein super Tag für unser Team. Nachdem Ben gestern das Zeitfahren gewonnen hat, haben wir heute eins und zwei belegt und ich durfte mir als neuer Gesamtführender das Pinke Trikot überstreifen. Großen Dank an die Jungs, die das Feld von Anfang an kontrolliert und die Spitzengruppe kurz gehalten haben – und an Ben, der uns die Chance gegeben hat, mit Max auf den Etappensieg zu fahren.“

„Zweite Etappe, zweiter Sieg – viel besser geht es nicht“, bilanzierte Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter der Rookies. „Morgen wartet die schwerste Etappe, am Sonntag folgt die Bergankunft. Wir haben zwei richtig harte Tage vor uns. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, das Trikot zu verteidigen und es heimzubringen.“

Die Sauerlandrundfahrt wird am Samstag mit der schwersten Etappe des Rennens rund um Wenholthausen (122 Kilometer und 3.000 Höhenmeter) fortgesetzt, bevor am Sonntag die abschließende Bergankunft in Winterberg auf dem Programm steht.

Team Vorarlberg in Lauerstellung

„Die Strecke liegt uns“, hatte Paul Renger vor Tag 2 der Sauerland-Rundfahrt gemeint. Und seine Jungs vom Team Vorarlberg sorgten dafür, dass ihr Renndirektor in Summe zufrieden auf die zweite Etappe zurückblicken konnte.
Auf den hügeligen 135 Kilometern von Brilon nach Siedlinghausen ging es heute erst im Finale so richtig zur Sache. Und da war es vor allem Giacomo Ballabio, der sehr aktiv fuhr und sich am Ende mit Rang neun belohnte – genau eine Minute hinter Tagessieger Max Bock von Red Bull – Bora-hansgrohe. Dessen Teamkollege Paul Fietzke sorgte als Zweiter nicht nur für einen deutschen Doppelsieg, er übernahm auch die Führung in der Gesamtwertung. In derselben Gruppe wie Ballabio kamen Emanuel Zangerle und Philipp Hofbauer auf den Rängen elf und 16 ins Ziel.
Nicht ganz nach Wunsch lief es für Kapitän Colin Stüssi, der über schwere Beine klagte. Dominik Röber hatte Pech. Er hatte in der Endphase einen Schaden am Hinterrad und schaffte bei Wind und hohem Tempo nicht mehr den Anschluss nach vorne.
In der Gesamtwertung verbesserte sich Philipp Hofbauer als bester Team Vorarlberg-Profi auf Rang 14. Sein Rückstand beträgt lediglich 1:21 Minuten, was dem Bergspezialisten eine gute Ausgangsposition für den morgigen Tag gibt. Auf den 122 Kilometern mit Start und Ziel in Wenholthausen sind 3000 Höhenmeter zu überwinden. Auch Ballabio (22./1:54 zurück) und Zangerle (24./2:02 zurück) sind noch voll im Kampf um die Spitzenplätze dabei.
Auf der Tour quer durch Südwestfalen warten bis Sonntag zahlreiche Anstiege und spektakuläre Abfahrten auf das stark besetzte Feld. Den klangvollsten Namen der teilnehmenden Teams hat Red Bull – Bora-Hansgrohe. Der Rennstall von Remco Evenepol und Florian Lipowitz ist mit einer jungen Mannschaft im Sauerland vertreten, hat die ersten beiden Etappen gewonnen und dominiert wie erwähnt das Gesamtklassement. Das Team Lidl – Trek, bekannt für Stars wie Mads Pedersen und Jonathan Milan, ist ebenfalls mit dem Nachwuchs („Future Racing“) dabei. Ähnlich verhält es sich mit dem „Development Team“ von Picnic PostNL aus den Niederlanden und der U23-Truppe des Tudor Cycling Teams.

Tour-Organisator Jörg Scherf freute sich wie bereits berichtet in einem Zeitungsinterview sehr über die „Vertretung aus Österreich“ und schätzt das Team Vorarlberg als „richtig stark“ ein.

Aufgebot: Giacomo Ballabio, Pirmin Benz, Philipp Hofbauer, Tobias Nolde, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Colin Stüssi

Livestream auf YouTube und www.sauerlandrundfahrt.de
Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

3.Etappe Wenholthausen -> Wenholthausen 122km:


Plomi Foto

1 Heidemann Miguel REMBE | rad-net 7 03:15:17
2 Adamietz Johannes REMBE | rad-net 3 + 00
3 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 1 + 28
4 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
5 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 28

6 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 28
7 Holzknecht Jonas Tirol KTM Cycling Team + 28
8 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL + 28
9 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 28
10 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 28
11 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
12 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
13 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
14 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 37
15 Voss Paul Rose Racing Circle + 37
16 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 37
17 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 37
18 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 37
19 Kößler Tim Benotti – Berthold + 37

Gesamt:


Plomi Foto

Team Vorarlberg: Intensive Tage im Sauerland

Nicht lange taktiert wurde heute am dritten Tag der Sauerland-Rundfahrt. Schon nach wenigen Kilometern formierten sich die ersten Ausreißer mit Tobias Nolde vom Team Vorarlberg. Auf einem selektiven 12,2-Kilometer-Rundkurs mit Start und Ziel in Wenholthausen fuhr die Gruppe bis zu zweieinhalb Minuten Vorsprung heraus.
Bevor es in die letzten beiden von insgesamt zehn Runden ging, hatte das Feld die Spitze geschluckt. Es begann ein intensives Ausscheidungsrennen, dem die Lokalmatadoren von REMBE | rad-net den Stempel aufdrückten.
Miguel Heidemann, bester Bergfahrer der eben beendeten Deutschland-Tour, und sein Teamkollege Johannes Adamietz setzten sich ab. Das Duo lag teilweise eine Minute vor den Verfolgern mit Giacomo Ballabio, Colin Stüssi und Dominik Röber und rettete mit einer souveränen Vorstellung 28 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Ballabio blieb bis am Schluss bei den ersten Verfolgern und landete als bester Team Vorarlberg-Profi an der 14. Stelle. Colin Stüssi verlor als 24. gut zwei Minuten auf Tagessieger Heidemann, Emanuel Zangerle, Philipp Hofbauer und Dominik Röber lagen am Ende gut drei Minuten zurück.

„Das Feld mit den sehr starken Nachwuchsfahrern der World Tour-Teams und den jungen Deutschen ist extrem gut besetzt. Deshalb ist unser Plan heute nicht bis zum Schluss aufgegangen. Insgesamt hatten wir auf dem Kurs mit 3000 Höhenmetern gehofft, dass wir unsere Qualitäten am Berg noch besser ausspielen können. So blieb uns ein absoluter Spitzenplatz verwehrt und auch in der Gesamtwertung ist Philipp Hofbauer der Sprung in die Top 10 nicht gelungen“, fasste Renndirektor Paul Renger den Tag aus Sicht des Team Vorarlberg zusammen.
Eine neue Chance bietet sich morgen ab 9.30 Uhr beim Finale. Dann geht es auf den Kahlen Asten. Auf dem Weg dorthin haben die Fahrer unter anderem die berüchtigte Hirschberger Wand mit bis zu 34 % Steigung zu bewältigen.
Aussichtsreichster Team Vorarlberg-Fahrer ist nunmehr Giacomo Ballabio, der sich mit 2:03 Minuten Rückstand in der Gesamtwertung auf Rang 17 verbesserte. Auf den ersten vier Plätzen drei Rookies vom Weltklasseteam Red Bull – BORA – hansgrohe und ein Nachwuchsfahrer vom Picnic PostNL-Development Team.
Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at

4.Etappe Arnsberg -> Winterberg 132km:


Plomi Foto

1 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 7 03:17:05
2 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 3 + 04
3 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg 1 + 10
4 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 10
5 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 10
6 Kößler Tim Benotti – Berthold + 10
7 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 10

8 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 10
9 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 10
10 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 10

Endstand:

1 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 09:56:30
2 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 27

3 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 30
4 1 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 42
5 1 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 53

6 4 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL + 01:03
7 1 Heidemann Miguel REMBE | rad-net + 01:06
8 1 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:07

9 2 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 01:10
10 2 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:17
11 2 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:26
12 8 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:34

13 1 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 01:35
14 1 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 01:43
15 2 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 02:03
16 2 Kößler Tim Benotti – Berthold + 02:16

Doppelsieg im Sauerland: Paul Fietzke gewinnt Gesamtwertung vor Max Bock

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies haben die Sauerlandrundfahrt dominiert: Paul Fietzke gewann die Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen Max Bock. Außerdem holte man die Punkte- und Teamwertung.

Neben der Deutschland-Tour ist die Sauerlandrundfahrt das einzige deutsche Etappenrennen im internationalen Radsportkalender. Das macht den Gesamtsieg bei der viertägigen Fernfahrt zu einem der wertvollsten Erfolge in der heimischen Rennszene. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies hätte das Rennen dabei kaum besser laufen können: Am Ende trat man mit zwei Etappensiegen, dem Gewinn der Punktewertung, dem Sieg in der Teamwertung und den Plätzen eins und zwei in der Gesamtwertung die Heimfahrt an.

Die Rookies bestimmten weite Teile des gesamten Etappenrennens.
Den Grundstein für diesen überragenden Auftritt hatte das Development-Team von Red Bull – BORA – hansgrohe bereits beim Auftaktzeitfahren in Brilon gelegt, als sich WorldTour-Gaststarter Ben Zwiehoff (Deutschland) den Sieg holte. Auf der zweiten Etappe nach Siedlinghausen war es dann Max Bock (Deutschland), der einen umjubelten Solosieg feierte. An jenem Tag hatte Paul Fietzke (Deutschland) zudem das pinke Führungstrikot von Zwiehoff übernommen – eine Führung, die er bis zum Ende nicht mehr abgab. Am Finaltag nach Winterberg reichte Fietzke Platz sieben, um seinen Gesamtsieg abzusichern. Am Ende gewann er mit 27 Sekunden vor Bock, der damit den Doppelsieg der Rookies perfekt machte.

Insgesamt können wir mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden sein. Ich persönlich bin natürlich ebenfalls überglücklich.
Paul Fietzke

Für den 20-jährigen Fietzke ist es der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Der amtierende deutsche U23-Meister feierte im Sauerland seinen ersten UCI-Sieg überhaupt in der Elite. Neben dem Triumph im Endklassement sicherte sich Fietzke, der auf allen vier Etappen unter die besten Sieben gefahren war, auch die Punktewertung. Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies holen außerdem die Teamwertung.

„Das Team hat heute erneut einen unglaublich starken Job gemacht und das Rennen über den gesamten Tag hinweg kontrolliert. Noah ist noch Zweiter geworden – natürlich ist es ein bisschen schade, dass es für ihn nicht ganz zum Tagessieg gereicht hat, aber seine Leistung war enorm stark. Insgesamt können wir mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden sein. Ich persönlich bin natürlich ebenfalls überglücklich. Es war etwas Besonderes, hier in Deutschland Rennen zu fahren, und es hat großen Spaß gemacht. Jetzt geht es nach Hause für die letzten WM-Vorbereitungen und dann reise ich schon nach Kanada.“ – Paul Fietzke

Die ganze Mannschaft war über alle vier Tage hinweg richtig stark. Dazu kann ich den Jungs nur gratulieren.
Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

„Eine hervorragende Woche für uns hier im Sauerland. Zwei Etappensiege, zwei zweite Plätze und die Plätze eins und zwei in der Gesamtwertung – die ganze Mannschaft war über alle vier Tage hinweg richtig stark. Das war auch unabhängig von den guten Ergebnissen der Fall: Wir sind die gesamte Rundfahrt von vorn gefahren und haben das Rennen vom Zeitfahren bis zur letzten Etappe gestaltet. Dazu kann ich den Jungs nur gratulieren. Wir waren hier einfach das stärkste Team.“ – Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter
Paul Fietzke und Max Bock feierten einen Doppelsieg für die Rookies.

Paris – Tours 2023

Elite – 214 Km

1 SHEEHAN Riley USA Israel-Premier Tech 04:39:05
2 ASKEY Lewis GBR Groupama-FDJ 00:00
3 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR Uno-X Pro Cycling Team 00:00
4 DELBOVE Joris FRA Saint Michel-Mavic-Auber 93 00:00
5 LE GAC Olivier FRA Groupama-FDJ 00:07
6 LAPORTE Christophe FRA Jumbo-Visma 00:09
7 VAN ASBROECK Tom BEL Israel-Premier Tech 00:09
8 DÉMARE Arnaud BEL Team Arkéa-Samsic 00:09
9 THEUNS Edward BEL Lidl-Trek 00:09
10 PENHOËT Paul FRA Groupama-FDJ 00:09
11 DEGENKOLB John GER Team dsm-firmenich 00:09
12 TILLER Rasmus NOR Uno-X Pro Cycling Team 00:09
13 TURGIS Anthony FRA TotalEnergies 00:09
14 GIRMAY Biniam ERI Intermarché-Circus-Wanty 00:09
15 NIZZOLO Giacomo ITA Israel-Premier Tech 00:09
16 VAN BOVEN Luca BEL Bingoal WB 00:09
17 DE BONDT Dries BEL Alpecin-Deceuninck 00:09
18 BISSEGGER Stefan SUI EF Education-EasyPost 00:09
19 COQUARD Bryan FRA Cofidis 00:09
20 RAISBERG Nadav ISR Israel-Premier Tech 00:09

SHEEHAN, THE HUGE AMERICAN SURPRISE

A crazy race, a completely undecided scenario in the hot dust of the vineyard paths, and a completely new winner: it’s Riley Sheehan, a trainee with Israel-Premier Tech, who won this 117th Paris-Tours after a very close sprint against his four breakaway companions. It’s the first victory for the 23-year-old American. A major first, too, for the United States, which had never won on Avenue de Grammont. The heroic Lewis Askey (Groupama – FDJ) who led all day, took second place ahead of Tobias Halland Johannessen (Uno X).

157 riders set off in the shadow of the imposing Chartres Cathedral, bathed in bright sunlight, for the 117th edition of Paris-Tours. It was an emotional start for several riders, including Greg Van Avermaet (AG2R Citroën) and Tony Gallopin (Lidl-Trek), who pinned on their race numbers for the last time in their careers. After covering more than thirty kilometers at high speed, a group of five riders finally broke away: Lewis Askey (Groupama FDJ), Théo Delacroix (Intermarché Circus Wanty), Joseph Rosskopf (Q36.5), Maxime Jarnet (Van Rysel – Roubaix Lille Metropole), and Axel Narbonne Zuccarelli (Nice Metropole Côte d’Azur). The gap never reached extravagant proportions before the first challenges of the day.

Arnaud De Lie eliminated due to a mechanical issue

The Jumbo-Visma team of Christophe Laporte, the Lotto Dstny team of Arnaud De Lie and the Bora-Hansgrohe team of Jordi Meeus were controlling the offensive before entering the first vineyard path, Limeray, at 67.1 kilometers from the finish. In the ninth sector, the Lotto Dstny leader suffered a puncture, as did Jordi Meeus, who got caught in a crash. The peloton fragmented completely, marked by multiple attacks and punctures. In the dust, European champion Christophe Laporte, Greg Van Avermaet, Magnus Cort Nielsen or Jasper Stuyven, to name a few, lost precious energy trying to get back into the first group after mechanical problems. Arnaud De Lie, on the other hand, faced numerous setbacks, leaving his hopes in the dust.

Heroic performance by Lewis Askey

In front, the impressive Lewis Askey, only twenty-two years old, put up a strong resistance as the moves kept coming. Biniam Girmay (Intermarché – Circus Wanty) tried, as did Matteo Trentin (UAE) and John Degenkolb (DSM-Firmenich). There was no letup. The British rider was finally caught on the last difficulty of the day, the Rochecobron climb, by a group of four riders who had broken away about twenty kilometers from the finish: Olivier Le Gac (Groupama FDJ), Tobias Halland Johannessen (Uno X), Riley Sheehan (Israel) and Joris Delbove (St Michel). Behind them, the Arkea Samsic team of the top favorite Arnaud Démare made the effort to close the gap before the famous Avenue de Grammont.

A first victory for the United States

However, their efforts were in vain as the breakaway group contested the victory in the shade of the plane trees. It was the American Riley Sheehan, only twenty-three years old and a trainee with Israel – Premier Tech, who proved to be the strongest at the end of an extremely close sprint.

Espoirs – U23 179 Km

1 LØLAND Sakarias Koller NOR Uno-X DARE Development Team 03:56:31
2 KEUP Pierre-Pascal GER Team Lotto-Kern Haus 00:00

3 THIERRY Pierre FRA Morbihan Fybolia GOA 00:03
4 HUENS Axel FRA Circus-ReUz-Technord 00:03
5 GELEIJN Owen BEL Jumbo-Visma DT 00:03
6 THOMAS Théo FRA VC Villefranche Beaujolais 00:03
7 DEJAEGHER Jasper BEL Circus-ReUz-Technord 00:39
8 VAN DER TUUK Axel NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:39
9 ROMELE Alessandro ITA Team Colpack Ballan 00:39
10 RACCAGNI NOVIERO Andrea ITA Soudal Quick-Step Devo Team 00:39
11 MERIS Sergio ITA Team Colpack Ballan 00:39
12 MARTI Pau ESP Israel Premier Tech Academy 00:39
13 NØRTOFT Morten DEN Jumbo-Visma DT 00:39
14 BOURG Quentin FRA SCO Dijon-Team Material-velo.com 00:39
15 MIKUTIS Aivaras LTU Tudor Pro Cycling Team U23 00:55

Rhodes Visit South Aegean Islands Tour 2. Etappe

1 [NOR] Christophersen Cedrik Bakke Team Coop-Repsol 03:31:19
2 [SUI] Stehli Felix EF Education-NIPPO Development Team + 00
3 [CZE] Otruba Jakub ATT Investments + 00
4 [SUI] Rüegg Lukas Team Vorarlberg + 00
5 [MON] Berlin Antoine Team Vorarlberg + 02

6 [ROM] Dima Emil Romania + 02
7 [NZL] White Alexander Aevolo + 02
8 [GER] Dreßler Luca Team Lotto-Kern Haus + 04
9 [NOR] Heldahl Sebastian Dreyer XSpeed United Continental + 04
10 [CZE] Turek Daniel ATT Investments + 04
11 [ROM] Raileanu Cristian Romania + 11
12 [HUN] Dina Marton ATT Investments + 17
13 [KAZ] Marukhin Daniil Vino Sko Team + 17
14 [DEN] Hansen Alexander Arnt Restaurant Suri-Carl Ras + 17
15 [GER] Duckert Roman Team Dauner | AKKO

Endstand:

1 1 [CZE] Otruba Jakub ATT Investments 07:43:43
2 23 [NOR] Christophersen Cedrik Bakke Team Coop-Repsol + 03
3 3 [SUI] Stehli Felix EF Education-NIPPO Development Team + 07
4 3 [SUI] Rüegg Lukas Team Vorarlberg + 13

5 3 [ROM] Dima Emil Romania + 15
6 9 [MON] Berlin Antoine Team Vorarlberg + 15
7 13 [NZL] White Alexander Aevolo + 15
8 1 [GER] Dreßler Luca Team Lotto-Kern Haus + 17
9 1 [CZE] Turek Daniel ATT Investments + 17
10 8 [ROM] Raileanu Cristian Romania + 24
11 6 [SVK] Kubis Lukas Dukla Banská Bystrica + 28
12 1 [GER] Koch Christian Team Lotto-Kern Haus + 30
13 6 [KAZ] Marukhin Daniil Vino Sko Team + 30
14 10 [GER] Duckert Roman Team Dauner | AKKON

Rang vier und fünf für Rüegg und Berlin auf letzter Etappe und der Gesamtwertung bei South Aegean Tour UCI 2.2 – Team Vorarlberg zweitbeste Mannschaft an erster Rundfahrt der Saison

Die Team Vorarlberg Fahrer müssen über den Winter gut gearbeitet haben! An der zweitägigen Rundfahrt auf Rhodos waren die Männer in gelb – schwarz verantwortlich für das Tempo im Feld. Mit Rang vier durch Lukas Rüegg und fünf durch Antoine Berlin auf der heutigen Etappe von Rhodos Stadt nach Salakos über 168,8 Kilometer, schrammte man ganz knapp am Podium vorbei. Auch in der Gesamtwertung belegte Rüegg Rang vier, vor Team Neuzugang Berlin, dem ersten Monegassen in der Team Geschichte.

Gesamtsieger der Tscheche Otruba (ATT-Invest) vor dem heutigen Etappensieger Cedric Christophersen (DAN / Team Coop).

Vermeulen nur durch Defekt gestoppt – Podium in der Team Wertung mit Rang zwei!
Moran Vermeulen zeigte bei der heutigen Regenetappe (12 Grad) ebenso eine starke Leistung, wie die anderen Vorarlberg Profis. Er war in der Spitzengruppe mit Chancen auf den Sieg. Ein Radwechsel machte diese Aussicht zunichte, alsdann Stüssi, Meiler und Co. mit dem Feld diese Gruppe wieder zurückholten. In der Endwertung konnte man mehr als zufrieden sein mit Rang zwei in der Team Wertung.

Weiter geht es am kommenden Samstag mit dem GP Rhodos UCI 1.2. Bis dahin stehen zahlreichen Trainingseinheiten und Taktikübungen auf dem Programm.

Kader Team Vorarlberg South Aegean Tour:
Moran Vermeulen, Lukas Meiler, Pirmin Benz, Colin Stüssi, Lukas Rüegg, Oscar Cabedo, Antoine Berlin;

Presseservice Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Rhodes Visit South Aegean Islands Tour 1. Etappe

Rhodes – Koskinou – 180 Km

1 WALLIN Rasmus Bøgh DEN RESTAURANT SURI-CARL RAS 04:12:34
2 OTRUBA Jakub CZE ATT INVESTMENTS 00:00
3 DOSTIYEV Ilkhan KAZ VINO SKO TEAM 00:03
4 STEHLI Felix SUI EF EDUCATION-NIPPO DEVELOPMENT TEAM 00:03
5 RÜEGG Lukas SUI TEAM VORARLBERG 00:03

6 DIMA Emil ROM ROMANIA 00:03
7 DRESSLER Luca GER TEAM LOTTO-KERN HAUS 00:03
8 TUREK Daniel CZE ATT INVESTMENTS 00:03
9 KOCH Christian GER TEAM LOTTO-KERN HAUS 00:03
10 DAHL Gustav Frederik DEN RESTAURANT SURI-CARL RAS 00:03

Team Vorarlberg mit gelungenem Saisonauftakt bei South Aegean Tour UCI 2.2 – Lukas Rüegg auf Rang fünf nach kompakter Mannschaftsvorstellung

Rasmus Wallin (Team Suri – Carl Ras) aus Dänemark gewinnt die heutige Auftaktetappe der „Visit South Aeagean Island Tour“ über 180 Kilometer (Stadt Rhodos nach Koskinou). Er übernimmt das Leadertrikot vor dem Tschechen Jakub Otruba (ATT Investment). Sie retten den hauchdünnen Vorsprung von drei Sekunden über die Ziellinie.

Im Sprint des heranfliegenden Feldes wird Lukas Rüegg als bester Team Vorarlberg Fahrer Etappenfünfter. Colin Stüssi leistete die Hauptarbeit und schloss fast im Alleingang die Lücke zu den Ausreißern. Antoine Berlin (13.), Moran Vermeulen (19.) kommen mit der ersten Gruppe an. Lukas Meiler (27.), Oscar Cabedo (29.) mit zwölf Sekunden Differenz.
Dies sind auch die Gesamtwertungsränge vor der zweiten Etappe morgen von Rhodos Stadt nach Salakos (168 KM). Somit ein gelungener Auftakt für die Männer der Vorarlberger Equipe.

Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/south-aegean-tour/2023/stage-1

Kader Team Vorarlberg South Aegean Tour:
Moran Vermeulen, Lukas Meiler, Pirmin Benz, Colin Stüssi, Lukas Rüegg, Oscar Cabedo, Antoine Berlin;

Presseservice Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Salverda Ster van Zwolle – 180 Km

1 VERMELTFOORT Coen NED VOLKERWESSELS CYCLING TEAM 03:55:48
2 BUDDING Martijn NED TDT-UNIBET 00:00
3 VAN BELLE Loe NED JUMBO-VISMA DEVELOPMENT TEAM 00:00
4 BLOEM Joren NED TDT-UNIBET 00:00
5 PLUTO Martins LAT À BLOC CT 00:00
6 HUPPERTZ Joshua GER TEAM LOTTO-KERN HAUS 00:00
7 OTTEMA Rick NED ALLINQ CONTINENTAL CYCLINGTEAM 00:00
8 PRIES Cedric LUX LEOPARD TOGT PRO CYCLING 00:00
9 KRAMER Jesse NED JUMBO-VISMA DEVELOPMENT TEAM 00:00
10 HOHMANN Lars NED METEC-SOLARWATT P/B MANTEL 00:00

Team Lotto Kern-Haus und Tirol KTM Cycling Team werden Development Partner von BORA – hansgrohe

Mit diesen Kooperationen schließt BORA – hansgrohe die Lücke zwischen dem eigenen U19-Team Auto Eder und der WorldTour Mannschaft. In Zukunft sollen junge Talente auch die Möglichkeit haben, zuerst in der U23 Fuß zu fassen, bevor sie zu BORA – hansgrohe in die WorldTour wechseln.

„Zuerst möchte ich sagen, dass wir mit Cian und Luis-Joe zwei Fahrer direkt von der U19 bei uns in der WorldTour erfolgreich integriert haben. Beide fahren eine sehr gute Saison und wir können dieses Experiment definitiv als Erfolg verbuchen. Wir mussten aber auch erkennen, dass nicht jeder junge Fahrer für diesen Schritt bereit ist, durchaus aus unterschiedlichen Gründen. Manche Fahrer müssen z.B. noch ihre schulische Ausbildung abschließen. Da macht der Weg direkt zu uns wenig Sinn. Da wir kein eigenes U23-Team haben, war da eine Lücke in unserem System, die wir nun mit den Partnerschaften mit Lotto Kern-Haus und Tirol schließen können. Fahrer aus unserem U19-Team können in Zukunft bei einem der beiden Teams so zu sagen einen Zwischenstopp einlegen. Beide Teams haben ein sehr gutes und internationales Rennprogramm und eine professionelle Struktur. Wir unterstützen mit einem eigenen Trainer, Know-how und ein paar anderen Dingen. Die Jungs, die von uns kommen, bleiben auch weiter vertraglich an uns gebunden. Ich denke, wir schaffen mit diesen Kooperationen eine echte Win-Win-Win Situation. Die Fahrer haben mehr Zeit, sich zu entwickeln, unsere beiden Kooperationspartner bekommen sehr gute Fahrer, die top motiviert sind und wir profitieren von professionellen U23-Strukturen, die wir sonst nicht hätten.“ – Ralph Denk


Foto: Plomi

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit BORA – hansgrohe. Nach den ersten Gesprächen im Anschluss an die U23-DM konnten wir uns schnell über eine Kooperation einigen, denn wir haben beide die gleichen Ziele – wir wollen die bestmöglichen Fahrer im Team haben. Ralph Denk hat Partner gesucht, die bereits eine ausgezeichnete Infrastruktur besitzen und den Fahrern ein gutes Rennprogramm bieten. Das hat er bei uns gefunden. Durch die Zusammenarbeit mit BORA – hansgrohe wird unsere Mannschaft noch attraktiver für hoffnungsvolle Talente. Für uns als Team ist das insgesamt ein großer Schritt. Wir haben in den letzten Jahren bereits mehrere Fahrer an WorldTour-Teams abgegeben. Das zeigt, dass wir ein gutes Händchen bei der Ausbildung von Nachwuchstalenten bewiesen haben.“ – Florian Monreal, Team Manager Team Lotto Kern-Haus

„Ich kenne Ralph schon lange. Als wir 2008 mit unserem Team gestartet sind, haben wir ihm ein paar RDR Zeitfahrrahmen abgekauft. Auch später sind wir uns oft begegnet, eine mögliche Zusammenarbeit war nicht nur einmal ein Thema. Schön, dass es jetzt geklappt hat. Aber es ist ja irgendwie auch schlüssig. Patrick Konrad, Gregor Mühlberger, Lukas Pöstlberger, Patrick Gamper und Marco Haller haben schon in unserer beiden Trikots geschwitzt. Der hochtalentierte Ex-Biathlet Florian Lipowitz bestreitet zurzeit für BORA – hansgrohe einige Rennen als Stagiaire. Und auch unser Staff macht in Ralphs Team Karriere: Ziga Slak und Jacques Horn sind da zwei Beispiele. Diese Zusammenarbeit erzählt also nicht nur eine starke und glaubwürdige Geschichte, sie ist auch eine klassische Win-Win-Situation. Mit den jungen Österreichern Marco Schrettl und Alexander Hajek beginnen wir 2023 mit zwei Fahrern, ich bin aber zuversichtlich, dass die Partnerschaft für die Zukunft noch ausbaufähig ist. Und noch zwei Punkte sind für mich erwähnenswert. Erstens verdient Ralph Denk für den Aufstieg seines Teams zu den Besten in der WorldTour großen Respekt und zweitens trifft sein offener und achtsamer Sinn für gutes Design, Stil und fesche Trikots exakt unsere Wellenlänge.“ – Mag. Thomas Pupp, Team Manager Tirol KTM Cycling Team

South Aegean Tour 1. Etappe

Koskinou – Koskinou – 172 Km

1 DREßLER Luca GER TEAM LOTTO – KERN HAUS 04:23:25
2 DAL-CIN Matteo CAN TORONTO HUSTLE 00:00
3 SCOTT Jared USA AEVOLO 00:00
4 GUERIN Alexis FRA TEAM VORARLBERG 00:00
5 TYRPEKL Karel CZE ATT INVESTMENTS 00:00
6 SVESTAD-BÅRDSENG Embret NOR TEAM COOP 00:10
7 NJOR Marckus DEN TEAM IBT – BH CARL RAS 01:17
8 RØED Torbjørn Andre NOR YOELEO TEST TEAM P/B 4MIND 01:23
9 ŠTOČEK Matúš SVK ATT INVESTMENTS 01:32
10 THOMSEN Frederik DEN TEAM IBT – BH CARL RAS 01:39

Gesamt:

1 DREßLER Luca GER TEAM LOTTO – KERN HAUS 04:23:15
2 DAL-CIN Matteo CAN TORONTO HUSTLE 00:04
3 SCOTT Jared USA AEVOLO 00:06
4 GUERIN Alexis FRA TEAM VORARLBERG 00:10
5 TYRPEKL Karel CZE ATT INVESTMENTS 00:10
6 SVESTAD-BÅRDSENG Embret NOR TEAM COOP 00:20
7 NJOR Marckus DEN TEAM IBT – BH CARL RAS 01:27
8 RØED Torbjørn Andre NOR YOELEO TEST TEAM P/B 4MIND 01:33
9 ŠTOČEK Matúš SVK ATT INVESTMENTS 01:42
10 THOMSEN Frederik DEN TEAM IBT – BH CARL RAS 01:49

Gelungener Saisonauftakt durch Alexis Guerin mit Rang vier bei der 1. Etappe der South Aegean Tour UCI 2.2 auf Rhodos!

An der heutigen ersten Etappe mit Start und Ziel in Koskinou über 172 Kilometer abwechslungsreichen Kilometer, zeigten sich die Fahrer des Team Vorarlberg gleich zu Saisonbeginn in ausgezeichneter Form und präsentierten sich Mannschaftlich stark.
Bei Sonnenschein und etwas kühleren Temperaturen war das Rennen von zahlreichen Attacken geprägt.

Starke Mannschaftsleitung verhilft Alexis Guerin zu Rang vier!
Einige Kilometer vor dem Ziel konnte sich eine fünf Mann Spitzengruppe vom restlichen Feld absetzen. Mit dabei Alexis Guerin.
Den Sprint dieser Gruppe gewinnt Lukas Dreßler (Team Lotto – Kern Haus) vor Matteo Dal-cin (Toronto Hutle) und Jared Scott (Aevolo). Als Bester Team Vorarlberg Fahrer landet Alexis Guerin auf dem vierten Rang.
Thomas Kofler – Team Manager: „Der diesjährige Start in die 24. Saison mit der Mannschaft ist ein doch etwas anderer. Der Krieg in der Ukraine mit dem all dem Leid ist mehr als präsent und stetig in den Köpfen. Das macht einen sehr nachdenklich. Die Gedanken sind bei der zivilen Bevölkerung, denn es gibt auch zahlreiche Sportler, welche diesen Sport aufgrund dieser Umstände nicht mehr ausüben können und ganz andere Sorgen haben. Umso mehr darf man es als Privileg werten hier in Griechenland Radrennen zu fahren!“

Zweite Etappe bringt Entscheidung in der Gesamtwertung auf den letzten Metern!
Spannung bis zum Schluss verspricht die morgige zweite Etappe um den Sieg dieser kurzen Auftaktrundfahrt auf Rhodos. Die Gesamtwertung wird durch den kurzen Anstieg in Salakos nach 168 Kilometer mit großer Wahrscheinlich auf den letzten Metern entschieden. Guerin, Thalmann u. Co. werden hier hellwach sein.

Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/south-aegean-tour/2022/stage-1/result/result

Renninfos: https://www.procyclingstats.com/race/south-aegean-tour/2022/startlist/preview

Kader South Aegean Tour: Roland Thalmann, Mathias Reutimann, Colin Stüssi (alle SUI), Lukas Meiler (GER), Alexis Guerin (FRA) Linus Stari, Riccardo Zoidl (beide AUT)

Presseservice Team Vorarlberg

Sazka Tour – Etappe 1

Prostějov – Uničov – 151 Km

1 HUPPERTZ Joshua GER TEAM LOTTO – KERN HAUS 03:34:35
2 ANDERSEN Idar NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:00
3 LINDNER Tom GER P&S METALLTECHNIK 00:01
4 KOCH Jonas GER INTERMARCHÉ-WANTY-GOBERT MATÉRIAUX 00:15

5 NEUMAN Dominik CZE ELKOV – KASPER 00:15
6 KUKRLE Michael CZE ELKOV – KASPER 00:16
6 URIANSTAD Martin Bugge NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:16
8 TEUTENBERG Tim Torn GER LEOPARD PRO CYCLING 00:16
9 PER David SLO ADRIA MOBIL 00:17
10 JANISZEWSKI Sylwester POL VOSTER ATS TEAM 00:17

Müller Lila Logistik – Radbundesliga 2021 – Gippingen 5.6.2021

Gippingen (rad-net) – Georg Steinhauser hat das Rennen der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» in Gippingen gewonnen. Nach schweren 141,4 Kilometern setzte sich der 20-Jährige mit einigen Metern Vorsprung auf das Feld.

Das Rennen war von zahlreichen Angriffen geprägt. Zwischenzeitlich führten Pierre-Pascal Keup (Lotto-Kern Haus) und Stefan Brandlmeier (Bornträger-Hanau) das Rennen zu zweit an, dann löste sich eine kleine Gruppe um Fahrer wie Henri Uhlig (rad-net ROSE Team) und Tobias Nolde (P&S Metalltechnik), die zu dem Spitzenduo aufschloss.
Doch im Feld war man mit der Situation nicht zufrieden. Das Tempo wurde weiter hochgehalten und es setzten sich weitere Fahrer ab, die zur Spitze aufschlossen, unter anderem der Deutsche U23-Meister Kim Heiduk (Lotto-Kern Haus), Dominik Bauer (Dauner-Akkon), Moritz Kretschy (rad-net ROSE Team) – und der spätere Sieger Georg Steinhauser. Dadurch fuhren am Ende noch rund 15 Fahrer um den Sieg.
Auf der ansteigenden Zielgeraden hatte Steinhauser angetreten und kam mit zwölf Sekunden Vorsprung vor Heiduk und Bauer ins Ziel.
Da aufgrund des schweren Profils viele Fahrer den Anschluss ans Feld verloren hatten, kam es zu Überrundungen. Dadurch war Steinhauser im ersten Moment offenbar gar nicht bewusst, dass er das Rennen gewonnen hat. «An der Anzeigetafel stand noch eine Runde und ich dachte erst, wir müssten noch eine Runde fahren, aber das war für die überrundeten Fahrer», so Steinhauser direkt nach dem Zieleinlauf. «Ich freue mich sehr über den Sieg, das war heute nicht einfach.»

Damit führt Georg Steinhauser, Sohn des ehemaligen Straßenprofis Tobias Steinhauser, die Bundesliga-Gesamtwertung an, auch in der Bergwertung hat er die Nase vorn. Das Sprinttrikot übernahm Brandlmeier. Als bester Nachwuchsfahrer wurde Kretschy geehrt. In der Mannschaftswertung liegt Lotto-Kern Haus vorne.
Es war das erste Mal, dass ein Bundesligarennen im benachbarten Ausland, in der Schweiz stattfand, «aber ganz sicher nicht das letzte Mal», wie BDR-Vizepräsident Günter Schabel bemerkte, der die gute Organsiation der Eidgenossen lobte. Morgen fahren die Junioren an gleicher Stelle um Bundesliga-Punkte.
@www.rad-net.de

Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» in Ilsfeld-Auenstein

Ilsfeld-Auenstein (rad-net) – Michel Heßmann (Jumbo-Visma Development Team) hat das Abschlussrennen der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» in Ilsfeld-Auenstein gewonnen. Im Sprint eines kleinen Feldes siegte er vor seinem Teamkollegen Maurice Ballerstedt und Jakob Geßner (rad-net ROSE Team). Christian Koch (Lotto-Kern Haus) ließ sich den Gesamtsieg nicht mehr nehmen, nachdem er den vierten Platz belegte.

In der dritten von 18 Runden auf dem 8,1 Kilometer langen Rundkurs hatte sich eine siebenköpfige Spitzengruppe aus dem Feld gelöst. Sie bestand aus Mountainbiker Sascha Weber, Henri Uhlig (rad-net ROSE Team), Cédric Pries (Leopard) sowie Michiel und Abram Stockman (SKS Sauerland-NRW) und zwei weiteren Fahrern, die im Laufe des Rennens aber reißen lassen mussten. Das Feld, in dem zunächst das Team Leopard die Tempoarbeit machte und später Lotto-Kern Haus um den Gesamtführenden Christian Koch, ließ die Ausreißer bis auf vier Minuten weg fahren.

Als nur noch rund 30 Kilometer zu fahren waren, zog das Tempo im Feld unter dem Diktakt von Lotto-Kern Haus mächtig an und der Vorsprung der Ausreißer sank stetig. Aber auch immer mehr Fahrer konnten nicht mehr folgen. Eingangs der letzten Runde wurde die Spitzengruppe eingeholt. Am letzten Anstieg durch die Weinberge konnte sich kein Fahrer mehr absetzen und am Ende sprinteten rund 25 Fahrer um den Sieg.

Michel Heßmann siegte vor Maurice Ballerstedt und Jakob Geßner und gewann vor diesen beiden Fahrern nicht nur das Bundesligarennen, sondern auch die Deutsche Bergmeisterschaft der U23-Klasse, die im Rahmen des Rennens in Ilsfeld-Auenstein ausgetragen wurde. Elite-Meister am Berg wurde Christian Koch.

Koch konnte sich nicht nur über das Meistertrikot freuen, sondern auch über den Bundesliga-Gesamtsieg, den er vor Jakob Geßner und dessen Teamkollegen Pirmin Benz einfuhr. «Ich freue mich riesig über den Sieg», sagte Koch nach dem Rennen. Und Lotto-Kern Haus-Teamchef Florian Monreal ergänzte: «Ein toller Erfolg für uns. Nach dieser Saison fällt jetzt schon auch Druck von uns ab. Es ist für uns immer ein Ziel, die Bundesliga zu gewinnen. Jetzt haben wir in sieben Jahren sechs Mal die Serie gewonnen, entweder in der Einzel- oder der Teamwertung. Das ist schon ein geniales Gefühl. Wir freuen uns echt mega.»

Die Gesamtmannschaftswertung entschied das rad-net ROSE Team für sich. In der Sprint- und Bergwertung hatte beide Male Michiel Stockman die Nase vorn.
@Rad-net

Junioren:
1 Brenner Marco RSG Ansbach Team Auto Eder Bayern
2 Teutenberg Tim Torn FC Lexxi Speedbike ROSE Team NRW
3 Schrag Daniel Radteam Aichach 2000 Team Auto Eder Bayern
4 Theiler Ole RV Staubwolke 09 Fischeln ROSE Team NRW
5 Duckert Roman Frankfurter RC ’90 Landesverband Brandenburg
6 Zierenner Leo RSC Turbine Erfurt STEVENS Juniorenteam Thüringen
7 Temmen Jan-Marc SG Radschläger 1970 Düsseldorf ROSE Team NRW
8 Borresch Julian TSV 1888 Dieringhausen ROSE Team NRW
9 Abt Cedric RC Pfullendorf 1896 LV Baden
10 Geisbrecht Ole RC Blau-Gelb v. 1927 Langenhagen LV Niedersachsen

1 Heßmann Michel Jumbo-Visma
2 Ballerstedt Maurice Jumbo-Visma
3 Geßner Jakob rad-net ROSE Team
4 Koch Christian Team Lotto – Kern Haus
5 Stockman Abram Team SKS Sauerland NRW
6 Rudys Paul LKT Team Brandenburg
7 Röber Dominik P&S Metalltechnik
8 Stockman Michiel Team SKS Sauerland NRW
9 Eise Tobias TGV Schotten TRIEBWERK-Engery BL Cycling
10 Wolf Justin Bike AID
11 Adamietz Johannes Team SKS Sauerland NRW
12 Benz Pirmin rad-net ROSE Team
13 Heidemann Miguel Leopard Pro Cycling