Schlagwort-Archiv: Team Vorarlberg

Sauerland Rundfahrt 2026

Stage 1 (ITT) » Brilon › Brilon (13.7km)

1 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 7 00:17:15
2 Heidemann Miguel REMBE | rad-net 3 + 08
3 Urkaregi Eñaut Lidl-Trek Future Racing 1 + 10
4 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 20
5 Jochum Ben Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 23
6 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 27
7 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 34

8 Egholm Kristian Lidl-Trek Future Racing + 34
9 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 37
10 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 37
11 Peace Matthew Development Team Picnic PostNL + 38
12 Schoonvelde Gijs Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 39
13 Putz Sebastian Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 44
14 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 44
15 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 45

16 Moore Viggo Tirol KTM Cycling Team

Heimsieg: Ben Zwiehoff gewinnt den Auftakt der Sauerlandrundfahrt


Plomi Foto

Ben Zwiehoff hat das Auftaktzeitfahren der Sauerlandrundfahrt in Brilon für sich entschieden. Für den 32 Jährigen von Red Bull – BORA – hansgrohe ist es der erste Sieg seiner Profikarriere.

Die Sauerlandrundfahrt startete in Brilon mit einem 13,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren, das mit seinem welligen Profil eher den Kletterern als den reinen Zeitfahrspezialisten entgegenkam. Genau dieses Terrain spielte Ben Zwiehoff in die Karten: Der Deutsche aus den Reihen von Red Bull – BORA – hansgrohe, der im Sauerland als Gaststarter für das Development Team der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies an den Start geht, legte auf dem hügeligen Kurs die schnellste Zeit hin. Damit übernahm der 32-Jährige die erste Gesamtführung der Rundfahrt.

Nur wenige Kilometer von seiner Heimat in Menden entfernt, stoppte für Zwiehoff die Uhr nach 17:15,93 Minuten – ein Schnitt von 47,6 km/h. Zweiter wurde der Lokalmatador Miguel Heidemann (REMBE | rad-net) mit 7,3 Sekunden Rückstand, Rang drei ging an den Spanier Eñaut Urkaregi (Lidl-Trek Future Racing, +9,37). Mit Paul Fietzke (Deutschland) auf Platz vier (+19,6) fuhr ein zweiter Fahrer der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies in die Top fünf.

Die morgige Etappe der Sauerlandrundfahrt führt über 122,9 Kilometer von Brilon nach Siedlinghausen. Ben Zwiehoff wird im rosa Trikot des Gesamtführenden an den Start gehen.

„Damit habe ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Das Zeitfahren zählt nicht zu meinen absoluten Spezialitäten, aber die Strecke war natürlich gut für einen Bergfahrer. Ich wusste schon aus den letzten Wochen im Training, dass es ganz gut läuft – dass daraus mein erster Profisieg wird, hätte ich aber nicht gedacht. Was mich besonders freut, ist, dieses Erlebnis im Sauerland zu haben. Wenn es im Training richtig hart werden soll, fahre ich meistens hierher. Zum Radfahren ist das hier einfach super. Das Trikot zu haben und zu sehen, dass die Beine gut sind, ist ein großer Vorteil für die nächsten Tage.“
— Ben Zwiehoff
„Wir sind als Favoriten in dieses Rennen gegangen und der Plan war klar: Alle Jungs fahren Vollgas. Genau das haben sie umgesetzt: Alle unsere sechs Fahrer haben es in die Top 24 geschafft – das ist stark. Dass einer von uns nun zu Hause gewinnt, ist natürlich etwas Besonderes. Es warten aber noch drei schwere Etappen – und wir sind bereit, zu kämpfen.“
— Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

2.Etappe Brilon -> Siedlinghausen 124km:


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1 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 7 03:05:48
2 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 3 + 07
3 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL 1 + 07
4 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 09
5 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 37
6 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 37
7 Jochum Ben Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 37

8 Sierra Juan David Tudor Pro Cycling Team U23 + 01:00
9 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 01:00
10 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:00
11 Zangerle Emanuel Team Vorarlberg + 01:00
12 Reißig Patrick Benotti – Berthold + 01:00
13 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:00
14 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:00
15 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 01:00
16 Hofbauer Philipp Team Vorarlberg + 01:00

Gesamt:

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies haben auch die zweite Etappe der Sauerlandrundfahrt dominiert. Max Bock gewann solo, Paul Fietzke sprintete auf Rang zwei – und übernahm die Gesamtführung.

Während das Trikot des Gesamtführenden bei der Tour de France gelb ist, ist es bei der Sauerlandrundfahrt pink. Genau jenes Pinke Trikot spielte dabei auch auf der zweiten Etappe von Brilon nach Siedlinghausen die Hauptrolle im Rennen der Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies. Denn die Mannschaft war bereits als Gesamtführende in den Tag gegangen: Ben Zwiehoff, Gaststarter aus dem WorldTeam, hatte tags zuvor das Auftaktzeitfahren gewonnen und war dementsprechend im Pinken Trikot in die zweite Etappe gestartet. Im Ziel des zweiten Tagesabschnitts steckte das Trikot immer noch in den eigenen Reihen – nur auf anderen Schultern.

Das ist mein erster Sieg in der U23-Kategorie – ich freue mich einfach mega.
Max Bock

Auf den 122,9 welligen Kilometern durch das Sauerland setzte das Team seine Stärke konsequent um. Alle sechs Fahrer arbeiteten sich immer wieder an die Spitze des Feldes und zerlegten das Peloton nach und nach. Im Finale rund um Siedlinghausen spielten die Rookies ihre zahlenmäßige Überlegenheit dann perfekt aus: Max Bock löste sich aus der Spitzengruppe und fuhr nach 3:05:48 Stunden solo zum Sieg. Dahinter setzte sich Paul Fietzke mit zwei Fahrern des Development-Teams Picnic PostNL ab und gewann den Sprint um Platz zwei. Der Lohn: In der Gesamtwertung führt Fietzke nun vor Bock (+ 0:27) und Finn O’Brien (Development Team Picnic PostNL, + 0:30). Zwiehoff rangiert auf Platz fünf (+ 0:33).

„Das ist mein erster Sieg in der U23-Kategorie – ich freue mich einfach mega“, sagte Bock im Ziel. „Das Team hat mich super unterstützt. Am Ende hatten wir dann die perfekte Rennsituation und ich bin froh, dass ich das zu Ende gebracht habe.“ Auch für die dritte Etappe am Samstag ist der Deutsche zuversichtlich: „Die Strecke bin ich schon oft gefahren, das war früher ein nationales Rennen. Es wird noch härter als heute – aber ich bin ready.“

Ein super Tag für unser Team.
Paul Fietzke

Fietzke, der das Trikot des Gesamtführenden von seinem Teamkollegen Zwiehoff übernahm, hob die geschlossene Mannschaftsleistung hervor: „Ein super Tag für unser Team. Nachdem Ben gestern das Zeitfahren gewonnen hat, haben wir heute eins und zwei belegt und ich durfte mir als neuer Gesamtführender das Pinke Trikot überstreifen. Großen Dank an die Jungs, die das Feld von Anfang an kontrolliert und die Spitzengruppe kurz gehalten haben – und an Ben, der uns die Chance gegeben hat, mit Max auf den Etappensieg zu fahren.“

„Zweite Etappe, zweiter Sieg – viel besser geht es nicht“, bilanzierte Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter der Rookies. „Morgen wartet die schwerste Etappe, am Sonntag folgt die Bergankunft. Wir haben zwei richtig harte Tage vor uns. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, das Trikot zu verteidigen und es heimzubringen.“

Die Sauerlandrundfahrt wird am Samstag mit der schwersten Etappe des Rennens rund um Wenholthausen (122 Kilometer und 3.000 Höhenmeter) fortgesetzt, bevor am Sonntag die abschließende Bergankunft in Winterberg auf dem Programm steht.

Team Vorarlberg in Lauerstellung

„Die Strecke liegt uns“, hatte Paul Renger vor Tag 2 der Sauerland-Rundfahrt gemeint. Und seine Jungs vom Team Vorarlberg sorgten dafür, dass ihr Renndirektor in Summe zufrieden auf die zweite Etappe zurückblicken konnte.
Auf den hügeligen 135 Kilometern von Brilon nach Siedlinghausen ging es heute erst im Finale so richtig zur Sache. Und da war es vor allem Giacomo Ballabio, der sehr aktiv fuhr und sich am Ende mit Rang neun belohnte – genau eine Minute hinter Tagessieger Max Bock von Red Bull – Bora-hansgrohe. Dessen Teamkollege Paul Fietzke sorgte als Zweiter nicht nur für einen deutschen Doppelsieg, er übernahm auch die Führung in der Gesamtwertung. In derselben Gruppe wie Ballabio kamen Emanuel Zangerle und Philipp Hofbauer auf den Rängen elf und 16 ins Ziel.
Nicht ganz nach Wunsch lief es für Kapitän Colin Stüssi, der über schwere Beine klagte. Dominik Röber hatte Pech. Er hatte in der Endphase einen Schaden am Hinterrad und schaffte bei Wind und hohem Tempo nicht mehr den Anschluss nach vorne.
In der Gesamtwertung verbesserte sich Philipp Hofbauer als bester Team Vorarlberg-Profi auf Rang 14. Sein Rückstand beträgt lediglich 1:21 Minuten, was dem Bergspezialisten eine gute Ausgangsposition für den morgigen Tag gibt. Auf den 122 Kilometern mit Start und Ziel in Wenholthausen sind 3000 Höhenmeter zu überwinden. Auch Ballabio (22./1:54 zurück) und Zangerle (24./2:02 zurück) sind noch voll im Kampf um die Spitzenplätze dabei.
Auf der Tour quer durch Südwestfalen warten bis Sonntag zahlreiche Anstiege und spektakuläre Abfahrten auf das stark besetzte Feld. Den klangvollsten Namen der teilnehmenden Teams hat Red Bull – Bora-Hansgrohe. Der Rennstall von Remco Evenepol und Florian Lipowitz ist mit einer jungen Mannschaft im Sauerland vertreten, hat die ersten beiden Etappen gewonnen und dominiert wie erwähnt das Gesamtklassement. Das Team Lidl – Trek, bekannt für Stars wie Mads Pedersen und Jonathan Milan, ist ebenfalls mit dem Nachwuchs („Future Racing“) dabei. Ähnlich verhält es sich mit dem „Development Team“ von Picnic PostNL aus den Niederlanden und der U23-Truppe des Tudor Cycling Teams.

Tour-Organisator Jörg Scherf freute sich wie bereits berichtet in einem Zeitungsinterview sehr über die „Vertretung aus Österreich“ und schätzt das Team Vorarlberg als „richtig stark“ ein.

Aufgebot: Giacomo Ballabio, Pirmin Benz, Philipp Hofbauer, Tobias Nolde, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Colin Stüssi

Livestream auf YouTube und www.sauerlandrundfahrt.de
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office@proevent-cycling.at

3.Etappe Wenholthausen -> Wenholthausen 122km:


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1 Heidemann Miguel REMBE | rad-net 7 03:15:17
2 Adamietz Johannes REMBE | rad-net 3 + 00
3 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 1 + 28
4 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
5 Zemke Jermaine REMBE | rad-net + 28

6 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 28
7 Holzknecht Jonas Tirol KTM Cycling Team + 28
8 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL + 28
9 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 28
10 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 28
11 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
12 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
13 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 28
14 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 37
15 Voss Paul Rose Racing Circle + 37
16 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 37
17 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 37
18 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 37
19 Kößler Tim Benotti – Berthold + 37

Gesamt:


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Team Vorarlberg: Intensive Tage im Sauerland

Nicht lange taktiert wurde heute am dritten Tag der Sauerland-Rundfahrt. Schon nach wenigen Kilometern formierten sich die ersten Ausreißer mit Tobias Nolde vom Team Vorarlberg. Auf einem selektiven 12,2-Kilometer-Rundkurs mit Start und Ziel in Wenholthausen fuhr die Gruppe bis zu zweieinhalb Minuten Vorsprung heraus.
Bevor es in die letzten beiden von insgesamt zehn Runden ging, hatte das Feld die Spitze geschluckt. Es begann ein intensives Ausscheidungsrennen, dem die Lokalmatadoren von REMBE | rad-net den Stempel aufdrückten.
Miguel Heidemann, bester Bergfahrer der eben beendeten Deutschland-Tour, und sein Teamkollege Johannes Adamietz setzten sich ab. Das Duo lag teilweise eine Minute vor den Verfolgern mit Giacomo Ballabio, Colin Stüssi und Dominik Röber und rettete mit einer souveränen Vorstellung 28 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Ballabio blieb bis am Schluss bei den ersten Verfolgern und landete als bester Team Vorarlberg-Profi an der 14. Stelle. Colin Stüssi verlor als 24. gut zwei Minuten auf Tagessieger Heidemann, Emanuel Zangerle, Philipp Hofbauer und Dominik Röber lagen am Ende gut drei Minuten zurück.

„Das Feld mit den sehr starken Nachwuchsfahrern der World Tour-Teams und den jungen Deutschen ist extrem gut besetzt. Deshalb ist unser Plan heute nicht bis zum Schluss aufgegangen. Insgesamt hatten wir auf dem Kurs mit 3000 Höhenmetern gehofft, dass wir unsere Qualitäten am Berg noch besser ausspielen können. So blieb uns ein absoluter Spitzenplatz verwehrt und auch in der Gesamtwertung ist Philipp Hofbauer der Sprung in die Top 10 nicht gelungen“, fasste Renndirektor Paul Renger den Tag aus Sicht des Team Vorarlberg zusammen.
Eine neue Chance bietet sich morgen ab 9.30 Uhr beim Finale. Dann geht es auf den Kahlen Asten. Auf dem Weg dorthin haben die Fahrer unter anderem die berüchtigte Hirschberger Wand mit bis zu 34 % Steigung zu bewältigen.
Aussichtsreichster Team Vorarlberg-Fahrer ist nunmehr Giacomo Ballabio, der sich mit 2:03 Minuten Rückstand in der Gesamtwertung auf Rang 17 verbesserte. Auf den ersten vier Plätzen drei Rookies vom Weltklasseteam Red Bull – BORA – hansgrohe und ein Nachwuchsfahrer vom Picnic PostNL-Development Team.
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4.Etappe Arnsberg -> Winterberg 132km:


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1 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 7 03:17:05
2 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 3 + 04
3 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg 1 + 10
4 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 10
5 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 10
6 Kößler Tim Benotti – Berthold + 10
7 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 10

8 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 10
9 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 10
10 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 10

Endstand:

1 Fietzke Paul Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 09:56:30
2 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 27

3 O’Brien Finn Development Team Picnic PostNL + 30
4 1 Adamietz Johannes REMBE | rad-net + 42
5 1 Leidert Louis Lidl-Trek Future Racing + 53

6 4 Trouvain Alexandre Development Team Picnic PostNL + 01:03
7 1 Heidemann Miguel REMBE | rad-net + 01:06
8 1 Behrens Eike Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:07

9 2 Züger Andrin Run & Race – Solarpur + 01:10
10 2 Wallenborn Arno Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur + 01:17
11 2 Lindholm Noah Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:26
12 8 Zwiehoff Ben Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 01:34

13 1 Jacobs Lennes Development Team Picnic PostNL + 01:35
14 1 Benz Benedikt Lidl-Trek Future Racing + 01:43
15 2 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 02:03
16 2 Kößler Tim Benotti – Berthold + 02:16

Doppelsieg im Sauerland: Paul Fietzke gewinnt Gesamtwertung vor Max Bock

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies haben die Sauerlandrundfahrt dominiert: Paul Fietzke gewann die Gesamtwertung vor seinem Teamkollegen Max Bock. Außerdem holte man die Punkte- und Teamwertung.

Neben der Deutschland-Tour ist die Sauerlandrundfahrt das einzige deutsche Etappenrennen im internationalen Radsportkalender. Das macht den Gesamtsieg bei der viertägigen Fernfahrt zu einem der wertvollsten Erfolge in der heimischen Rennszene. Für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies hätte das Rennen dabei kaum besser laufen können: Am Ende trat man mit zwei Etappensiegen, dem Gewinn der Punktewertung, dem Sieg in der Teamwertung und den Plätzen eins und zwei in der Gesamtwertung die Heimfahrt an.

Die Rookies bestimmten weite Teile des gesamten Etappenrennens.
Den Grundstein für diesen überragenden Auftritt hatte das Development-Team von Red Bull – BORA – hansgrohe bereits beim Auftaktzeitfahren in Brilon gelegt, als sich WorldTour-Gaststarter Ben Zwiehoff (Deutschland) den Sieg holte. Auf der zweiten Etappe nach Siedlinghausen war es dann Max Bock (Deutschland), der einen umjubelten Solosieg feierte. An jenem Tag hatte Paul Fietzke (Deutschland) zudem das pinke Führungstrikot von Zwiehoff übernommen – eine Führung, die er bis zum Ende nicht mehr abgab. Am Finaltag nach Winterberg reichte Fietzke Platz sieben, um seinen Gesamtsieg abzusichern. Am Ende gewann er mit 27 Sekunden vor Bock, der damit den Doppelsieg der Rookies perfekt machte.

Insgesamt können wir mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden sein. Ich persönlich bin natürlich ebenfalls überglücklich.
Paul Fietzke

Für den 20-jährigen Fietzke ist es der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Der amtierende deutsche U23-Meister feierte im Sauerland seinen ersten UCI-Sieg überhaupt in der Elite. Neben dem Triumph im Endklassement sicherte sich Fietzke, der auf allen vier Etappen unter die besten Sieben gefahren war, auch die Punktewertung. Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies holen außerdem die Teamwertung.

„Das Team hat heute erneut einen unglaublich starken Job gemacht und das Rennen über den gesamten Tag hinweg kontrolliert. Noah ist noch Zweiter geworden – natürlich ist es ein bisschen schade, dass es für ihn nicht ganz zum Tagessieg gereicht hat, aber seine Leistung war enorm stark. Insgesamt können wir mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden sein. Ich persönlich bin natürlich ebenfalls überglücklich. Es war etwas Besonderes, hier in Deutschland Rennen zu fahren, und es hat großen Spaß gemacht. Jetzt geht es nach Hause für die letzten WM-Vorbereitungen und dann reise ich schon nach Kanada.“ – Paul Fietzke

Die ganze Mannschaft war über alle vier Tage hinweg richtig stark. Dazu kann ich den Jungs nur gratulieren.
Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

„Eine hervorragende Woche für uns hier im Sauerland. Zwei Etappensiege, zwei zweite Plätze und die Plätze eins und zwei in der Gesamtwertung – die ganze Mannschaft war über alle vier Tage hinweg richtig stark. Das war auch unabhängig von den guten Ergebnissen der Fall: Wir sind die gesamte Rundfahrt von vorn gefahren und haben das Rennen vom Zeitfahren bis zur letzten Etappe gestaltet. Dazu kann ich den Jungs nur gratulieren. Wir waren hier einfach das stärkste Team.“ – Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter
Paul Fietzke und Max Bock feierten einen Doppelsieg für die Rookies.

Tour of Austria – 5. Etappe: Langenlois – Wien – 109 Km


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1 WATSON Sam GBR Netcompany INEOS 02:13:01
2 ALBANESE Vincenzo ITA EF Education – Easypost 00:00
3 KONRAD Patrick AUT LIDL-TREK 00:00
4 ALVAREZ MARTINEZ Hector ESP LIDL-TREK 00:00
5 MCKENZIE Hamish AUS Team Jayco Alula 00:00
6 BAGIOLI Andrea ITA LIDL-TREK 00:00
7 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 00:00
8 STEININGER Fabian AUT Schwingshandl Intralogistics 00:00

9 TOMAS MORGADO António POR UAE Team Emirates XRG 00:00
10 ZEMKE Jermaine GER REMBE | Rad-Net 00:00
11 STOSZ Patryk POL Voster Team 00:00
12 BALLABIO Giacomo ITA Team Vorarlberg 00:00
13 VANÍCEK Šimon CZE ATT Investments 00:00
14 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 00:00
15 STIEGER Adrian AUT Schwingshandl Intralogistics 00:00

Endstand:

1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 19:26:11
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 01:25
3 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 01:40
4 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 01:47
5 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 01:51
6 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 01:51
7 SHAW James GBR EF Education – Easypost 02:31
8 MARTINSEN Toralf Rydningen NOR Team Drali – Repsol 03:28
9 PICKERING Xavier Finlay Xavier GBR Team Jayco Alula 03:42
10 HELLEMOSE Asbjørn DEN Team Jayco Alula 04:42
11 JEŽEK Václav CZE Kasper Crypto4Me 05:25
12 ARRIETA LIZARRAGA Igor ESP UAE Team Emirates XRG 05:28
13 MONTI Alberto Carlo CZE ATT Investments 06:10
14 HOFBAUER Philipp AUT Team Vorarlberg 06:44
15 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 06:46

Gregor Mühlberger der neue König der Lidl Tour of Austria


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13 Jahre mussten die rot-weiß-roten Radfans auf einen Gesamtsieg bei der Lidl Tour of Austria, vormals Österreich Rundfahrt warten. Gregor Mühlberger gelang mit seinem Triumph auch historisches. Denn er ist erst der zweite Österreicher, der das Führungstrikot ab dem ersten Tag verteidigte! Einen versöhnlichen Abschied vor zigtausenden Zuschauern in Niederösterreich und in Wien beim Sprintsieg von Sam Watson bot Patrick Konrad von Lidl – Trek mit Platz drei.

Das niederösterreichische Langenlois feierte heute seine Tour-Premiere. Der historische Stadtkern am Holzplatz mit seinen imposanten Winzerhöfen und malerischen Plätzen war heute erstmals Etappenort der 75-jährigen Geschichte der Tour of Austria. Die letzte Etappe führte über 109 Kilometer und 758 Höhenmeter in die Bundeshauptstadt Wien, wo 2014 das letzte Mal eine Zielankunft über die Bühne ging. Damals kam es zum „Sprint Royal“, den der Kärntner Marco Haller für sich entschied.

Langenlois im Sportland Niederösterreich präsentierte sich heute von seiner windigen Seite. Heftiger Seiten- und Rückenwind sollten für ein Highspeed-Rennen sorgen. Rund um Langenlois mussten die Profis zwei Runden mit einer Skoda-Sprintwertung absolvieren, als Scharfrichter durch Weinberger wartete die Mautner-Markhof-Bergwertung Schilterner Berg. Gleich fünf Kilometern nach dem Start setzten sich sechs Fahrer ab: Philipp Hofbauer vom Team Vorarlberg, als zweitbester Österreicher im Gesamtklassement an der 15. Stelle, Flip Lepka (CZE) von Schwingshandl Intralogistics, der deutsche Dauerattackierer Mauro Brenner, der sich bei der Lidl Tour of Austria täglich in Fluchtgruppen befand, Vaclav Jezek (CZE), der Schwede Joel Mellby und der Pole Konrad Czabok, der aber wenige Kilometer später den Anschluss verlor. Bei der Skoda-Sprintwertung Kirchberg am Wagram, ca. bei Rennhälfte, lag das Führungsquintett rund eine Minute vor dem Hauptfeld.

Hexenkessel auf der Doppler Hütte, britischer Sieg
Rund 30 Kilometer vor dem Ziel begann der Anstieg zur Doppler Hütte. Dort wurden die Profis bereits von unzähligen Fans empfangen. Während der Vorsprung der Spitze auf unter eine Minute sank, attackierten im kleiner werdenden Hauptfeld WorldTour-Stars wie Jan Christen von UAE oder Hector Alvarez von Lidl – Trek. In Mauerbach kurz vor Wien lag nur noch Flip Lepka wenige Sekunden vor dem heranbrausenden Feld. Es bahnte sich ein Massensprint vor einer tollen Zuschauerkulisse vor dem Burgtheater an – so sollte es auch kommen. Dabei war Sam Watson von Netompany INEOS der schnellste Mann. Er verwies Vincenzo Albanese (EF Education – Easypost) und den Österreicher Patrick Konrad von Lidl – Trek auf die Plätze. Für Tour de France-Etappensieger Konrad war es ein versöhnlicher Abschluss: „Zuletzt musste ich die Tour de Suisse krankheitsbedingt verlassen. Meine Form war bei der Lidl Tour of Austria nicht perfekt, aber das war heute vor so vielen Zuschauern ein versöhnlicher Abschluss.“

Gregor Mühlberger schreibt Rad-Geschichte(n)

13 Jahre mussten die rot-weiß-roten Radfans auf den nächsten heimischen Rundfahrtssieg seit Riccardo Zoidl warten. Der 32-jährige Gregor Mühlberger – der dritte Toursieger aus Niederösterreich – ist der erste Gesamtsieger als Nationalteamfahrer seit Harald Morscher 1994. Gerrit Glomser holte bei der Rundfahrt 2003 zwei Etappensiege, auch das stellte Mühlberger in diesen Tagen ein. Zudem ist er der zweite Österreicher seit Roman Humenberger 1971, der von der ersten bis zur letzten Etappe das Führungstrikot trug. Dass dieser Erfolg nicht von ungefähr kam, zeigen seine Leistungen in den letzten zehn Jahren und natürlich sein 15. Gesamtplatz heuer beim Giro d’Italia, wo er als Edelhelfer maßgeblichen Anteil am 2. Gesamtplatz von Felix Gall hatte. „Mübsi“ war bereits zwei Mal Staatsmeister der Elite-Fahrer und feierte heute seinen insgesamt fünften Rundfahrtsieg. Zudem hat er prestigeträchtige Etappensiege, wie bei der Tour of the Alps, der Deutschland Tour, bei der BinckBank- und zwei bei der Sibiu Cycling Tour zu Buche stehen. Herausragend war auch sein Sieg beim deutschen Klassiker Rund um Köln 2017. Für den Wahlsalzburger ging heute ein Traum in Erfüllung: „Ich bedanke mich bei meinem ganzen Team, sie haben sich für mich so aufgeopfert. Ohne Team kann man bei so einer stark besetzten Rundfahrt gar nichts gewinnen.“ Zum ersten Mal habe er den Toursieg nach dem letzten Anstieg zur Doppler Hütte vor Wien realisiert: „Dieser Sieg ist nicht irgendein Triumph für mich. Das größte Rennen der Heimat zu gewinnen ist so besonders. Heute bleiben wir alle in Wien, meine ganze Familie und viele Freunde sind natürlich da. Gemeinsam werden wir ordentlich feiern.“

Die Trikotträger
Gregor Mühlberger siegte im Gesamtklassement 1:25 Minuten vor UAE-Profi Kevin Vermaerke und 1:40 vor Bauke Mollema von Lidl – Trek. Vorarlberg-Profi Philipp Hofbauer, der heute zum aktivsten Fahrer gekürt wurde, schob sich heute noch auf Rang 14 vor und wurde wie im Vorjahr zweitbester Österreicher. In der Skoda-Punktewertung siegte Kevin Vermaerke (UAE Team Emirates XRG) vor Gregor Mühlberger, bester Kletterer der Mautner Markhof-Wertung wurde der Pole Piotr Pękala (ATT Investments), auch vor Mühlberger. Andrew August von Netcompany INEOS siegte in der DAN Küchen-Wertung des besten Jungprofis. Zum aktivsten Fahrer wurde Mauro Brenner gekürt und die beste Mannschaft war Netcompany INEOS. Eine tolle Leistung bot hier das Tirol KTM Cycling Team, das als beste Continental-Mannschaft Rang fünf holte!

Homepage: www.tourofaustria.com
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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

Tour of Austria: Philipp Hofbauer zweitbester Österreicher – heute aktivster Fahrer

„Wir haben uns teuer verkauft und konnten das eine oder andere Ausrufezeichen setzen. Andererseits müssen wir aber auch neidlos anerkennen, dass das Niveau der World Tour-Teams extrem hoch war und wir ohne unseren Kapitän Colin Stüssi einen schweren Stand hatten.“ So lautete das Fazit von Team Vorarlberg-Chef Thomas Kofler nach dem Finale der Tour of Austria.

Die heutige Etappe war keineswegs eine Triumphfahrt, wie man es speziell bei der Tour de France vom letzten Tag kennt. Auf den 109 Kilometern von Langenlois nach Wien ging es bei starkem Rückenwind von Beginn weg voll zur Sache. Schon nach wenigen Minuten bildete sich eine kleine Gruppe mit Philipp Hofbauer, der unterwegs zweimal Zeitgutschriften ersprintete und damit virtuell schon auf der Strecke wieder auf Platz 14 vorrückte. Der Steirer im Team Vorarlberg zeigte heute viel Courage. Er initiierte die Attacke, leistete viel Führungsarbeit und wurde völlig zu Recht bei der Siegerehrung als aktivster Fahrer der Schlussetappe ausgezeichnet.

Kurz vor der Stadteinfahrt von Wien wurden die Ausreißer gestellt und es begann das erwartete Finale mit einem Massensprint, den der Brite Samuel Watson von der INEOS-Mannschaft für sich entschied. Bester Team Vorarlberg Profi war wieder Giacomo Ballabio, der wie am Vortag auf Rang zwölf landete. Kilian Feurstein verlor im allerletzten Anstieg bei hohem Tempo den Anschluss. Damit war auch die Hoffnung dahin, dass er als starker Sprinter ein prestigeträchtiges Ausrufezeichen setzen könnte.

Schon entlang der Strecke herrschte speziell in den Steigungen Bombenstimmung. Einen würdigen Empfang gab es für das hochkarätige Feld dann auch vor dem Burgtheater, wo die Rundfahrt nach fünf Tagen und 845 Kilometern zu Ende ging. Unterm Strich blieben für das Team Vorarlberg durchaus erfreuliche Aspekte: Philipp Hofbauer war in der Gesamtwertung als Vierzehnter zweitbester Österreicher nach Toursieger Gregor Mühlberger und war gleichzeitig bester Fahrer eines österreichischen Continentalteams. Tobias Nolde wurde fünftbester Bergfahrer der Tour, nachdem er zu Beginn der Tour sogar das Bergtrikot getragen hatte. In der Mannschaftswertung landete das Team Vorarlberg an der zehnten Stelle.

Auf das Team Vorarlberg wartet jetzt eine zweiwöchige Rennpause, ehe es mit einer zehntägigen Rundfahrt in der Karibik weitergeht. „Mit der Tour of Austria ist für uns eine gute erste Saisonhälfte zu Ende gegangen. Die bisherigen Leistungen lassen auch für die restliche Saison einiges erwarten“, blickt Thomas Kofler optimistisch auf die kommenden Aufgaben.

Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Aufgebot: Giacomo Ballabio, Kilian Feurstein, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Tobias Nolde

Tour of Austria 2026 Etappen 1+ 2

1. Etappe: Graz – Gamlitz – 188 Km


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1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 04:21:02
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates-XRG 00:11
3 ÁLVAREZ Héctor ESP Lidl-Trek 00:11
4 MOLLEMA Bauke NED Lidl-Trek 00:11
5 BAGIOLI Andrea ITA Lidl-Trek 00:11
6 GOGL Michael AUT Alpecin-Premier Tech 00:11
7 PICKERING Finlay GBR Team Jayco-AlUla 00:11
8 DOUBLE Paul GBR Team Jayco-AlUla 00:11
9 RODRIGUEZ Carlos ESP Netcompany INEOS 00:11
10 AUGUST AJ USA Netcompany INEOS 00:11
11 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 00:11
12 DEL GROSSO Tibor NED Alpecin-Premier Tech 01:07
13 WATSON Sam GBR Netcompany INEOS 01:07
14 KONRAD Patrick AUT Lidl-Trek 01:07

15 NOVAK Samuel SVK Tirol KTM Cycling Team 01:07

Gregor Mühlberger feiert Heimsieg bei Lidl Tour of Austria

Besser hätte die 75. Jubiläumsauflage der Lidl Tour of Austria für Österreich nicht starten können: Der Niederösterreicher Gregor Mühlberger siegte vor tausenden Zuschauer:innen im südsteirischen Gamlitz und trägt damit morgen auf der Glockneretappe das rot-weiß-rote Führungstrikot. Staatsmeister Michael Gogl komplettierte das starke Ergebnis der Österreicher mit Rang sechs.

Die erste Etappe der Lidl Tour of Austria von Graz nach Gamlitz in der Südsteiermark wurde wie erwartet ein harter Auftakt. Die Strecke über 188 Kilometer und anspruchsvolle 2.716 Höhenmeter führte erstmals in der 75-jährigen Tour-Geschichte durch die drei Weinlandschaften Schilcher, Sausaler und Südsteirische Weinstraße. Gleich nach dem Start am Grazer Mariahilferplatz ging es über die Sprintwertung Voitsberg so richtig zur Sache. Vor allem die Profis der steirischen Heimmannschaft WSA KTM Graz versuchten in die Fluchtgruppe des Tages zu kommen. Doch das gelang kurz vor der ersten Bergwertung Schilcherweinstraße nach rund 40 Kilometern vier Fahrern: der Luxemburger Loic Bettendorff von Hrinkow Advarics und die drei Deutschen Tobias Nolde vom Team Vorarlberg, Tim Gloßner und der letztjährige Straßenmeister Mauro Brenner. Dahinter versuchten Christoph Holzer von WSA KTM Graz und der Tscheche Flip Lepka von Schwingshandl Intralogistics den Anschluss zu schaffen. Das Peloton verlor rasch mit über acht Minuten viel Zeit.

Bei Hälfte des Rennens durch die hügelige Landschaft der Südsteiermark mit ihren weiten Ausblicken und beeindruckenden Panoramen wurden Holzer und Lepka vom Feld, wo die WorldTour-Teams das Tempo erhöhten, geschluckt. 60 Kilometer vor dem Ziel in Gamlitz, wo bereits tausende Zuschauer:innen mit fieberten, lag der Rückstand bei fünf Minuten und er verringerte sich sukzessive. Nach der ersten Zieldurchfahrt in Gamlitz ging es auf der 40 Kilometer langen Schlussrunde mit richtig giftigen Anstiegen durch die Weingärten. Während sich das Spitzenquartett auflöste, lag das Peloton nur noch zwei Minuten dahinter. Danach ging es Schlag auf Schlag: Beim letzten langen Anstieg, als Nolde und Brenner gestellt wurden, setzten sich elf Profis an die Spitze – mit dabei Nationalteamfahrer Gregor Mühlberger und Staatsmeister Michael Gogl.

Mühlberger gewinnt solo
Gemeinsam steuerten die Spitzenfahrer dem Etappenziel in Gamlitz entgegen, als sich elf Kilometer vor dem Ziel Gregor Mühlberger mit einer Attacke lösen konnte. Der Wahlsalzburger feierte in Gamlitz einen ungefährdeten Sieg, elf Sekunden vor Kevin Vermaerke von UAE Emirates XRG, Dritter wurde Hector Alvarez von Lidl – Trek vor dessen Teamkollegen Bauke Mollema und Andrea Bagioli. „Das Team hat für unseren ersten gemeinsam Auftritt super gearbeitet. Ich hatte gleich von Beginn an super Beine und konnte im Finale erfolgreich attackieren. Ich hoffe, dass ich vor der morgigen Glockneretappe nicht zu tief gegangen bin. Ich bin mega happy über meinen ersten Rundfahrtsetappensieg und das Führungstrikot“, sagte der strahlende Sieger im Ziel, der in der Gesamtwertung 15 Sekunden vor Vermaerke liegt. Ein tolles Rennen fuhr auch Staatsmeister Michael Gogl von Alpecin-Premier Tech: „Es war richtig hart und zum Glück hab ich mir die Etappe im Vorfeld angesehen. Gratulation an Gregor, der heute mit Abstand der Stärkste war.“ Übrigens, Hans-Peter Obwaller sorgte 2002 am Kitzbüheler Horn für den letzten österreichischen Sieg eines Nationalteamfahrers.

Große Freude auch bei heimischen Continental-Teams
Der Deutsche Tobias Nolde vom Team Vorarlberger ist der erste Führende der Mautner-Markhof-Bergwertung, Der 32-jährige Gregor Mühlberger führt neben dem Gesamtklassement auch die Skoda-Punktewertung an. Dort liegt Ausreißer Loïc Bettendorff von Hrinkow-Advarics an der vierten Stelle. Das DAN Küchen-Trikot des besten Jungprofis eroberte heute Hector Alvarez von Lidl – Trek.

Morgen Glockneretappe
Die 2. Etappe der Lidl Tour of Austria startet morgen um 11:00 Uhr in Bad Kleinkirchheim und endet nach 188,8 Kilometern und 2.914 Höhenmetern ab 15:20 Uhr auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner. Dieser Tagesabschnitt durch die schönsten Gegenden Kärntens durch das Seengebiet wird live von 13:30 bis 15:40 Uhr auf ORF 1 übertragen, alle TV- und Livestream-Zeiten gibt es hier:https://tourofaustria.com/live/

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Team Vorarlberg mit starkem Auftakt in die 75. Tour of Austria – Tobias Nolde erobert Bergtrikot!

Heute Mittwoch fiel der Startschuss zur 75. Auflage der prestigeträchtigen Tour of Austria (UCI 2.1). Die erste Etappe führte das Feld über anspruchsvolle 188 Kilometer und 2800 Höhenmeter von Graz in die malerische Südsteiermark nach Gamlitz. Es war, wie erwartet, eine brutale Standortbestimmung, geprägt von zahlreichen ruppigen Anstiegen mit Steigungen von bis zu 20 Prozent, die das 132 Mann starke Feld frühzeitig selektierten. Die Präsenz und Ambition der sechs World Tour Teams unterstrich eindrucksvoll den hohen Stellenwert dieser Traditionsrundfahrt.

Tobias Nolde setzt Glanzpunkt in der Ausreißergruppe
Das erklärte Ziel des Team Vorarlberg war es, von Beginn an in der Spitzengruppe des Tages vertreten zu sein. Nach einer Flut von Attacken aus dem Startort Graz heraus gelang es schließlich Profi Tobias Nolde, sich entscheidend abzusetzen. Gemeinsam mit drei Mitstreitern verabschiedete er sich mit hohem Tempo vom Hauptfeld und baute den Vorsprung zügig auf über sieben Minuten aus.

Tobias Nolde erster Träger des Bergtrikots!
Die vier Ausreißer harmonierten ausgezeichnet unter wechselhaften Wetterbedingungen. Nolde sicherte sich souverän die erste Bergwertung des Tages und kämpfte sich in einem packenden Duell gegen Loic Bettendorfer vom Team Hrinkow Advarics auch die zweite Wertung. Aufgeben und auf das Feld warten? Das war für den Team Vorarlberg-Profi keine Option. Entschlossen zog er auf der steirischen Weinstraße durch und lieferte sich einen beherzten Kampf gegen das näherrückende Peloton. Rund 15 Kilometer vor dem Ziel wurde er zwar gestellt, doch der Lohn war mehr als verdient: Tobias Nolde darf sich als erster Träger des Trikots des besten Bergfahrers feiern lassen!

Ein sichtlich zufriedener Tobias Nolde kommentierte seinen Erfolg: „Ich hatte heute echt gute Beine. Die Gruppe lief gut und ich habe noch auf die letzte Bergwertung spekuliert. Aber die Top-Favoriten sind so schnell herangeflogen. Ich freue mich super über das Trikot und denke, es war ein starker Start heute für uns als Team und für mich persönlich.“
Giacomo Ballabio finished auf Rang 18.

Strahlender Etappensieger und erster Leader der Gesamtwertung ist der Österreicher Gregor Mühlberger im Nationaltrikot. Der Teamkollege von Felix Gall vom Team Decathlon feierte einen beeindruckenden Solosieg Elf Sekunden vor dem Amerikaner Kevin Vermaerke vom Team UAE Emirates XRG. Der italienische Neuzugang Giacomo Ballabio erreichte das Ziel mit nur einer Minute Rückstand auf einem starken 18. Rang. Philipp Hofbauer erwischte nicht seinen besten Tag und büßte 1 Minute und 46 Sekunden ein, womit er den 44. Platz belegte. Sein Auftrag für morgen ist jedoch klar: Bei der morgigen Berankunft auf dem Großglockner wird er „all-in“ gehen, um im Gesamtklassement wertvolle Plätze gutzumachen.

Ausblick auf die Königsetappe am Großglockner
Am Donnerstag wartet die zweite Etappe, die das Feld vom Kärntner Wintersportort Bad Kleinkirchheim über 189 Etappenkilometer auf das Dach der Tour am Großglockner in 2.360 Metern Seehöhe führt. Hier wird die erste Vorentscheidung im Kampf um die Gesamtwertung erwartet. Allen voran Team Vorarlberg-Profi Philipp Hofbauer wird seine Kletterkünste unter Beweis stellen wollen, um seine Liebe zu den Bergen in ein zählbares Resultat umzumünzen.
Alle Etappen der Tour of Austria werden in den letzten beiden Stunden live auf ORF 1 übertragen. K19 übernimmt dabei die Produktion der Bilder und streamt alle Etappen live.

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Aufgebot: Giacomo Ballabio, Kilian Feurstein, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Colin Stüssi, Emanuel Zangerle

2. Etappe: Bad Kleinkirchheim – Großglockner (Franz Josef Höhe) – 189 Km

1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 04:46:29
2 SHAW James GBR EF Education – Easypost 01:10
3 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 01:10
4 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 01:10
5 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 01:16
6 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 01:20
7 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 01:26
8 MARTINSEN Toralf Rydninge NOR Team Drali – Repsol 01:28
9 PICKERING Xavier Finlay Xav GBR Team Jayco Alula 03:11
10 HANSEN 0xenberg Peter DEN Netcompany INEOS 03:25
11 JEZEK Vaclav CZE Kasper Crypto4Me 03:27
12 HELLEMOSE Asbj0rn DEN Team Jayco Alula 03:28
13 HOFBAUER Philipp AUT Team Vorarlberg 03:28
14 MONTI Alberto Carlo CZE ATT Investments 04:10
15 ARRIETA LJZARRAGA Igor ESP UAE Team Emirates XRG 04:24

Gesamt:

1 MÜHLBERGER Gregor AUT Austria 09:07:11
2 VERMAERKE Kevin USA UAE Team Emirates XRG 01:31
3 MOLLEMA Bauke NED LIDL-TREK 01:41
4 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP Netcompany INEOS 01:47
5 DOUBLE Paul GBR Team Jayco Alula 01:51
6 AUGUST Andrew USA Netcompany INEOS 01:57
7 SHAW James GBR EF Education – Easypost 02:31
8 MARTINSEN Toralf Rydninge NOR Team Drali – Repsol 02:55
9 PICKERING Xavier Finlay Xav GBR Team Jayco Alula 03:42
10 HANSEN 0xenberg Peter DEN Netcompany INEOS 04:52

Gregor Mühlberger räumt auf Glockneretappe ab
Gregor Mühlberger vom österreichischen Nationalteam bleibt der Abräumer der 75. Lidl Tour of Austria: Auf der Glockneretappe feierte er den zweiten Etappensieg binnen 24 Stunden und kürte sich damit nach 2014 erneut zum Glocknerkönig! In der Gesamtwertung baute der Niederösterreicher seinen Vorsprung auf eineinhalb Minuten aus und er dominiert auch die Berg- und Punktewertung.

Zum 75. Jubiläum der Lidl Tour of Austria kam es auf der heutigen Glockneretappe von Bad Kleinkirchheim auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe am Großglockner zu einem ganz besonderen Jubiläum auf 2.369 Metern Seehöhe: Vor 170 Jahren, im Jahr 1856, besuchte Kaiser Franz Joseph I. gemeinsam mit Kaiserin Elisabeth zum ersten Mal den einzigartigen Aussichtspunkt im Herzen des Nationalparks Hohe Tauern. Wer sollte sich heute zum „Kaiser der Tour of Austria“ küren? Denn es ging um den Etappensieg und Titel des Glocknerkönigs gleichermaßen.

Die zweite Etappe feierte im Kärntner Bad Kleinkirchheim eine Premiere als Etappenort. Nach dem Start im Wintereldorado ging es über 188,8 Kilometer und 2.914 Höhenmeter zum Großglockner, wo das Finale des 16,5 Kilometer langen und maximal 14,3 Prozent steilen Anstiegs zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe eingeläutet wurde. Übrigens nach 1977, 1990 und 2010 erst zum vierten Mal Zielort der Tour.

Nach rund 50 Kilometern setzten sich neun Fahrer erfolgreich ab. Mit dabei waren die beiden Österreicher Lukas Hatz (WSA KTM Graz) und Maximilian Schmidbauer (Schwingshandl Intralogistics), ebenso der deutsche Vorarlberg-Legionär Tobias Nolde, Führender in der Bergwertung. Auch die Kärntner Mannschaft ARBÖ Kärnten Sport Feld am See hatte mit dem Neuseeländer Christian Rush einen Fahrer in der Spitze. Durch das Mölltal, wo die Fahrer des österreichischen Nationalteams um den Gesamtführenden Gregor Mühlberger bei viel Gegenwind die Arbeit im Hauptfeld verrichteten, stieg der Vorsprung auf mehr als vier Minuten.

Ineos drückt am Glockner aufs Tempo
Bis zum Beginn der Großglockner Hochalpenstraße wurden die Ausreißer gestellt und das Rennen ging in die finale Phase. Das Hauptfeld schmolz durch das Tempodiktat der WorldTour-Mannschaft Netcompany INEOS rasch auf eine Handvoll Profis und Gregor Mühlberger war nach den ersten Kehren auf sich alleine gestellt und hielt sich wacker in der Spitze. Auf den letzten acht Kilometern bildete sich mit Ineos-Profi Carlos Rodriguez, Paul Double (Team Jayco Alula), Bauke Mollema (Lidl – Trek) und einem stark fahrenden Gregor Mühlberger ein Führungsquartett.

Mühlberger attackiert ohne Gnade
Dann passierte es, 4,5 Kilometer vor dem Ziel: Der 32-jährige Mühlberger setzte mit einer unwiderstehlichen Attacke alles auf eine Karte. Rasch baute er einen Vorsprung aus und siegte vor zahlreichen Zuschauern 1:10 Minuten vor James Shaw von EF Education – Easypost und Kevin Vermaerke von UAE Team Emirates XRG. Undankbarer Vierter wurde Bauke Mollema von Lidl – Trek. Philipp Hofbauer vom Team Vorarlberg fuhr ein starkes Rennen und wurde als 13. zweitbester Österreicher. „Ich bin absolut happy, auch wenn die letzten Kilometer doch sehr lang waren. Der Gegenwind spielte eine große Rolle und die letzten 400 Höhenmeter waren extrem. Ich wollte nicht zu früh gehen und mit Paul Double war ich mir auf den letzten Kilometern zunächst schon einig. Aber als er Probleme bekam, musste ich diese Chance nutzen“, sagte Mühlberger im Ziel, der sich bei seinen Teamkollegen bedankte: „Das Team hat einen enorm guter Job gemacht. Ich hatte von Beginn an vollen Support und das hat mir viel Energie gespart. Jetzt werden wir in den nächsten Tagen versuchen, als Team die Gegner in Schach zu halten.“

Die Trikotträger der Lidl Tour of Austria
In der Gesamtwertung liegt Gregor Mühlberger jetzt 1:31 Minuten vor Kevin Vermaerke und 1:41 Min. vor Bauke Mollema. Der Wahlsalzuburger liegt auch in der Skoda-Punktewertung und Mautner-Markhof-Bergwertung voran. Das DAN Küchen-Trikot des besten Jungprofis trägt morgen erstmals Andrew August von Netcompany INEOS und Philipp Hofbauer (Team Vorarlberg) wird das Gebrüder Weiss-Trikot des besten Österreichers präsentieren.

Morgen 3. Etappe von Lienz nach St. Johann/Alpendorf
Im radsportverrückten Osttirol startet morgen die 3. Etappe der Lidl Tour of Austria über 189,5 Kilometer und 2.315 Höhenmeter. Um 10:40 Uhr fällt der Startschuss am Lienzer Hauptplatz und nach einer Eröffnungsrunde geht es über den Felbertauern ins Salzburger Land, wo die schwere Zielankunft in St. Johann/Alpendorf bereits zum 16. Mal über die Bühne gehen wird. Beim Schlussanstieg warten 2,6 Kilometer und maximal 14,8 Prozent auf die Radprofis, die ab 14:50 Uhr das Ziel erreichen werden. Die Live-Übertragung beginnt morgen um 12:00 Uhr, ORF 1 überträgt ab 13:00 Uhr – alle Übertragungszeiten: https://tourofaustria.com/live

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Tour of Malopolska: Colin Stüssi vom Team Vorarlberg eine Klasse für sich – perfekte Mannschaftsleistung

Tages- und Gesamtsieg für den überragenden Colin Stüssi, Punktetrikot an Giacomo Ballabio, Sieg in der Mannschaftswertung –
das Team Vorarlberg räumt bei der Tour of Malopolska alles ab, was es zu gewinnen gibt.

Aufgebot: Giacomo Ballabio, Philipp Hofbauer, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Colin Stüssi, Tobias Nolde

Auf der heutigen letzten Etappe von Rabka-Zdroj über 153 Kilometer nach Przehyba bildete sich schnell eine fürs Gesamtklassement ungefährliche Sechser-Gruppe, zu der 17 Kilometer vor dem Ziel Tobias Nolde vom Team Vorarlberg stieß. Ihr ganzes Augenmerk hatte die Truppe von Paul Renger aber auf den zehn Kilometer langen Schlussanstieg gelegt. „Möglichst Kräfte schonen und dann voller Fokus auf den letzten Berg“, diese Taktik hatte Renndirektor Paul Renger seinen Jungs mit auf den Weg gegeben.
Und die setzten die Vorgabe ihres sportlichen Leiters perfekt um. 35 Mann gingen ins Finale, darunter gleich fünf vom Team Vorarlberg, das mit einer Doppelführung von Giacomo Ballabio und Colin Stüssi in den abschließenden Tag gegangen war. Drei Kilometer vor dem Ziel dann die Entscheidung: Stüssi trat unwiderstehlich an. Niemand konnte dem Schweizer folgen, der 21 Sekunden Vorsprung auf den österreichischen Altmeister Riccardo Zoidl herausfuhr. Philipp Hofbauer wurde mit 25 Sekunden Rückstand glänzender Vierter. Giacomo Ballabio, der wie das ganze Team eine glänzende Tour fuhr, verlor 1:24 Minuten, wurde Tageszehnter und Achter in der Gesamtwertung.


Colin Stüssi (Plomi Foto)

1 2 ▲1 Stüssi Colin Team Vorarlberg 40 25 16″ 10:09:30
2 4 ▲2 Monti Alberto ATT Investments 30 18 4″ 0:44
3 12 ▲9 Zoidl Riccardo Hrinkow Advarics 25 14 6″ 0:47
4 13 ▲9 Hofbauer Philipp Team Vorarlberg 20 11 0:58
5 10 ▲5 Martinsen Georg Rydningen Lillehammer CK Continental Team 15 8 1:00
6 19 ▲13 Pękala Piotr Voster Team 10 6 1:23
7 20 ▲13 Kaczmarek Jakub ATT Investments 5 4 1:25
8 1 ▼7 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg 3 3 10″ 1:33
9 5 ▼4 Surdyk Filip Spica Solutions Team 3 2 1:38
10 7 ▼3 Primožič Jaka Hrinkow Advarics 3 1 1:48
11 8 ▼3 Appelbaum Henri Johannes Team Storck – MRW Bau 1:59

Umjubelter Sieger der Tour of Malopolska aber Colin Stüssi, der die Titelverteidigung des Vorarlberger Teams (Vorjahressieger Alexander Konychev) sicherstellte und am Ende 44 Sekunden vor dem Tschechen Alberto Monti und 47 vor Zoidl lag. Bärenstarker Vierter auch im Gesamtklassement Philipp Hofbauer (-0:58). In der Mannschaftswertung setzte sich das Team Vorarlberg klar vor ATT Investments und Hrinkow Advarics durch. Punktebester wurde Ballabio vor Stüssi – Erfolg auf allen Linien für das Team Vorarlberg. Entsprechend happy war Colin Stüssi bei der Siegerehrung: „Der Tag ist genau so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben als Team funktioniert und am letzten Berg haben mich meine Kollegen perfekt in Position gebracht. Alle haben einen Super-Job gemacht und dadurch konnte ich am Ende attackieren und mein Ding durchziehen. Besser kann es nicht laufen“, so der sympathische Schweizer.

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Übrigens: Kleinpolen (in der Landessprache Malopolska) liegt im Süden Polens und zählt zu den touristisch attraktivsten Regionen des Landes. Im Süden grenzt das Gebiet an die Slowakei. Hauptstadt Kleinpolens ist Krakau.

Tour of Hellas 2026 Rückblick Team Vorarlberg

Podestplatz für Team Vorarlberg


Plomi Foto

Tour of Hellas, Tag 5: Piraeus – Syntagma (146,5 km)

Intensives und würdiges Finale der stark besetzten Tour of Hellas: Am fünften Tag ging es von Piräus über 146,5 Kilometer in die Hauptstadt Athen. Dort war zum Abschluss ein 6,5 Kilometer langer Rundkurs mit Blick auf die Akropolis dreimal zu bewältigen. Die Tour endete schließlich am historischen Syntagma-Platz mitten im pulsierenden Herzen der griechischen Metropole – direkt vor dem Parlament.
Ein Tag, der mit großer Freude über den Podestplatz von Colin Stüssi zu Ende ging, begann für das Team Vorarlberg mit einer schlechten Nachricht. Kurz vor 7 Uhr informierte Renndirektor Paul Renger Teamchef Thomas Kofler per WhatsApp, dass das miserable Wetter bei der Königsetappe am Freitag seinen Tribut forderte: Emanuel Zangerle und Philipp Hofbauer lagen mit Fieber im Bett, sodass Dominik Röber als letzter Helfer für den gestern famosen Colin Stüssi übrigblieb.
Die letzten Team Vorarlberg-Mohikaner präsentierten sich sehr aktiv. Stüssi holte sich im ersten Sprint eine Sekunde Zeitgutschrift. Danach fuhren die beiden hinter einer achtköpfigen Spitzengruppe mit allen Anwärtern auf die Spitzenplätze im Hauptfeld, wo sie sich mit ihren gelben Trikots immer wieder ganz vorne zeigten. Sukzessive wurden alle Ausreißer geschluckt, drei Kilometer vor Schluss waren alle beisammen und die Sprinter zum großen Finale bereit. Der Däne Mads Andersen setzte sich vor Dusan Rajovic (Serbien) und dem Griechen Nikiforos Arvanitou durch. Colin Stüssi und Dominik Röber kamen zeitgleich mit dem Sieger auf den Plätzen 14 und 39 ins Ziel.
Vaclav Jezek brachte das blaue Trikot des Gesamtführenden nach heißem Kampf ins Ziel. Der Tscheche, der am Vortag von Colin Stüssis famosem Finale profitiert hatte, blieb elf Sekunden vor Domenico Pozzovivo (Italien) und zwölf vor Colin Stüssi.

Die fünf Etappen über insgesamt 863 Kilometer im Schnelldurchlauf:

Tag 1: Hektischer Auftakt, horrendes Tempo (Durchschnittsgeschwindigkeit 49,75 km/h). Colin Stüssi erreicht zeitgleich mit Tagessieger Mathis Avondts aus Belgien als 16. das Ziel.

Tag 2: Massensprint, fünf der sechs Vorarlberger zeitgleich mit Tagessieger Dusan Rajovic. „Gut durchgekommen und Kräfte für die Berge gespart“, lautet das gelungene Fazit über die ersten beiden Etappen.

Tag 3: Colin Stüssi beweist auf der Königsetappe über 207 Kilometer und 4266 Höhenmetern seine Frühform und kommt in einer 18-köpfigen Spitzengruppe zeitgleich mit Tagessieger Jelle Johannink aus den Niederlanden in Lamia an. In der Gesamtwertung hat er als Siebenter gerade einmal zehn Sekunden Rückstand.

Tag 4: Colin Stüssi ist im finalen 17-Kilometer-Anstieg der mutigste Fahrer des Feldes, lässt zusammen mit Vaclav Jezek sämtliche Mitfavoriten stehen und wird erst ein paar hundert Meter vor dem Ziel eingeholt – auch wegen der passiven Fahrweise des Tschechen, der Stüssi die komplette Führungsarbeit überlässt. Der Italiener Lorenzo Masciarelli feiert seinen ersten Erfolg als Profi.

Stüssi verbessert sich im Gesamtklassement auf Platz drei
Tag 5: Noch einmal eine intensive Etappe ins Zentrum der griechischen Hauptstadt, bei der sich aber keine großen Änderungen mehr ergeben. Colin Stüssi schafft nach Platz fünf im Vorjahr dieses Mal das Podest, was für die weitere Saison sehr zuversichtlich stimmt.

Aufgebot: Dominik Amann, Philipp Hofbauer, Laurin Nenning, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Colin Stüssi

Gesamtendwertung nach der 5. Etappe

1 JEŽEK Václav CZE Kasper crypto4me 20:27:34
2 POZZOVIVO Domenico ITA Solution Tech-NIPPO-Rali 00:11
3 STÜSSI Colin SUI Team Vorarlberg 00:12
4 EIKING Odd Christian NOR Unibet Rose Rockets 00:12

5 VERRE Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:13
6 HERRADA Jesús ESP Burgos Burpellet BH 00:21
7 FABBRO Matteo ITA Solution Tech-NIPPO-Rali 00:24
8 DÍAZ José Manuel ESP Burgos Burpellet BH 00:25
9 PĘKALA Piotr POL ATT Investments 00:27
10 GALIMBERTI Lorenzo ITA Swatt Club 00:27

Flèche du Sud 2026

1. Etappe: Stadtbredimus – Stadtbredimus – 94 Km


Plomi Foto

1 BRENNAN Matthew GBR Team Visma | Lease a Bike 02:14:09
2 HOOGENDOORN Roy NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:00
3 NAKKEN Tobias NOR Team Drali-Repsol 00:00
4 AGRICOLA Danijel NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:00
5 MORANG Mil LUX Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 00:00
6 SANDER HANSEN Marcus DEN BHS-PL Beton Bornholm 00:00
7 NEUMAN Dominik CZE ATT Investments 00:00
8 DORENBOS Yanne NED Azerion / Villa Valkenburg 00:00
9 NOLDE Tobias GER Team Vorarlberg 00:00
10 STOSZ Patryk POL Voster Team 00:00
11 FEURSTEIN Kilian AUT Team Vorarlberg 00:00

2. Etappe: Rumelange – Rumelange – 151 Km

1 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 14 20 3:36:42
2 Dorenbos Yanne Azerion / Villa Valkenburg 5 12 ,,
3 Sander Hansen Marcus BHS – PL Beton Bornholm 3 7 ,,
4 Neuman Dominik ATT Investments 5 ,,
5 Feurstein Kilian Team Vorarlberg 4 ,,
6 Cusack Nathan EF Education – Aevolo 3 ,,
7 Rowe Elliot Team Visma | Lease a Bike 2 ,,
8 Bellens Jarno Baloise Verzekeringen – Het Poetsbureau Lions 1 ,,
9 Menanteau Lucas Vendée U Primeo Energie ,,
10 Lysgaard Boas BHS – PL Beton Bornholm ,,

3. Etappe: Bourscheid – Bourscheid – 155 Km

1 VAN KERCKHOVE Matisse BEL Team Visma | Lease a Bike 03:54:11
2 WALLENBORN Arno LUX Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 00:05
3 WENZEL Mats LUX Luxembourg 00:05

4 SCHANDORFF IWERSEN Emil DEN BHS-PL Beton Bornholm 00:05
5 MARTINSEN Toralf Rydningen NOR Team Drali-Repsol 00:06
6 GOLLIKER Joshua GBR EF Education-Aevolo 00:09
7 BJUNE Ulrik NOR Team Drali-Repsol 00:09
8 HEBERT Théo FRA Vendée U Primeo Energie 00:09
9 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 00:15
10 CADENA Edgar MEX Team Storck – MRW Bau 00:18

4. Etappe: Steinfort – Steinfort – 149 Km

1 SANDER HANSEN Marcus DEN BHS-PL Beton Bornholm 03:33:08
2 HOOGENDOORN Roy NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:00
3 NOVAK Samuel SVK Tirol KTM Cycling Team 00:00
4 CANTONI Andrea ITA MG.K vis Costruzioni Ambiente 00:00
5 WENZEL Mats LUX Luxembourg 00:00
6 BOLLE Bert BEL VolkerWessels Cycling Team 00:00
7 HLADY Gavin USA EF Education-Aevolo 00:00
8 VAN ZANDEN Otto NED Azerion / Villa Valkenburg 00:00
9 CLAEYS Robbe BEL VolkerWessels Cycling Team 00:00
10 GODFROID Olivier BEL Baloise Lions 00:00

5. Etappe: Esch-Belval – Esch-Belval – 167 Km

1 BOLLE Bert BEL VolkerWessels Cycling Team 03:40:53
2 HOOGENDOORN Roy NED Metec-SOLARWATT p/b Mantel 00:00
3 SANDER HANSEN Marcus DEN BHS-PL Beton Bornholm 00:00
4 MENANTEAU Lucas FRA Vendée U Primeo Energie 00:00
5 BARUSSEAU Mathéo FRA Vendée U Primeo Energie 00:00
6 NAKKEN Tobias NOR Team Drali-Repsol 00:00
7 HABTEAB Yoel ERI BIKE AID 00:00
8 NEUMAN Dominik CZE ATT Investments 00:00
9 VAN KERCKHOVE Matisse BEL Team Visma | Lease a Bike 00:00
10 DORENBOS Yanne NED Azerion / Villa Valkenburg 00:00

Gesamtendwertung nach der 5. Etappe

1 VAN KERCKHOVE Matisse BEL Team Visma | Lease a Bike 16:59:03
2 WENZEL Mats LUX Luxembourg 00:05
3 WALLENBORN Arno LUX Team Lotto-Kern Haus Outlet Montabaur 00:05

4 SCHANDORFF IWERSEN Emil DEN BHS-PL Beton Bornholm 00:05
5 MARTINSEN Toralf Rydningen NOR Team Drali-Repsol 00:06
6 BJUNE Ulrik NOR Team Drali-Repsol 00:09
7 GOLLIKER Joshua GBR EF Education-Aevolo 00:09
8 HEBERT Théo FRA Vendée U Primeo Energie 00:09
9 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 00:15
10 HLADY Gavin USA EF Education-Aevolo 00:18

65. Radsaison-Eröffnungsrennen Leonding – 153 Km


Foto Reinhard Eisenbauer

1 NOLDE Tobias GER Team Vorarlberg 03:35:16
2 SCHMIDBAUER Maximilian AUT Schwingshandl Intralogistics 00:00
3 GINTER Nicolas SUI Tirol KTM Cycling Team 00:06
4 HOFBAUER Philipp AUT Team Vorarlberg 00:06
5 RÖBER Dominik GER Team Vorarlberg 00:12
6 PAUMANN David AUT Hrinkow Advarics 00:12
7 MESSNER Martin AUT WSA KTM Graz 00:12
8 KREUZER Tobias GER RUN&RACE-Solarpur 00:12
9 ZOIDL Riccardo AUT Hrinkow Advarics 00:12
10 TICHLER Thomas AUT WSA KTM Graz 00:12
11 PRIMOZIC Jaka SLO Hrinkow Advarics 00:26
12 ZANGERLE Emanuel AUT Team Vorarlberg 00:26
13 TUREK Daniel CZE Fany Gastro_Integray_L27 00:29
14 FEURSTEIN Kilian AUT Team Vorarlberg 01:38
15 BETTENDORFF Loic LUX Hrinkow Advarics 01:44

Rad Bundesliga Auftakt in Perfektion mit Sieg von Tobias Nolde – Team Vorarlberg dominiert die Austrian Road Cycling League in Leonding

Tobias Nolde feiert souveränen ersten Saisonsieg – Team Vorarlberg glänzt in gesamter Breite

Das Team Vorarlberg hat am Sonntag in Leonding einen fulminanten Start in die Saison 2026 der Austrian Road Cycling League hingelegt. Bei besten Wetterbedingungen entwickelte sich das Auftaktrennen über anspruchsvolle 153 Etappenkilometer und 1800 Höhenmeter zu einem echten Ausscheidungsrennen.
Von der Startlinie weg zeigte sich das Team Vorarlberg äußerst präsent und gestaltete das Rennen aktiv. Früh setzten sich Tobias Nolde und Dominik Röber in der Spitzengruppe fest und hielten das Tempo den ganzen Tag über hoch. In den entscheidenden Finalrunden forcierten dahinter Philipp Hofbauer, Emanuel Zangerle und Kilian Feurstein in der Verfolgergruppe nochmals das Tempo, um die hervorragende Ausgangsposition des Teams zu sichern.

Neuzugang Nolde im Zielsprint nicht zu schlagen – sensationelle Teamleistung

Die entscheidende Phase des Rennens sah Tobias Nolde gemeinsam mit Maximilian Schmidbaur vom Continental Team Schwingshandel sich auf den technisch anspruchsvollen kleinen Finalrunden absetzen. In der dahinter liegenden Verfolgergruppe attackierte der starke Philipp Hofbauer, konnte aber die beiden Ausreißer nicht mehr einholen. Im packenden Zielsprint bewies Tobias Nolde seine Klasse und setzte sich souverän gegen Schmidbaur durch. Ein grandioser Erfolg und der erste Saisonsieg für das Team Vorarlberg im Jahr 2026!
Das Podium komplettierte der Schweizer Nicolas Ginter vom Team KTM Tirol auf Rang drei. Knapp dahinter sprintete Team Vorarlberg-Neuzugang Philipp Hofbauer auf einen starken vierten Platz, dicht gefolgt von Dominik Röber, der sich auf Rang fünf ebenfalls eine Top-Platzierung sicherte. Emanuel Zangerle belegte den zwölften, Kilian Feurstein den 14. Platz. Die geballte Mannschaftsleistung (Cireddu folgt als 29., Nenning 39., Larch 56., Amann 61.), unterstreicht die aktuelle Breite und Form der Vorarlberger Equipe.

Tobias Nolde übernimmt Führung in der Radbundesliga
„Wir haben das Rennen aktiv gestalten wollen und dies auch umgesetzt. Wir waren immer präsent, und es war egal, wer von uns am Podium ist. Dass es gleich für den Sieg reicht hier bei meinem ersten Start in Leonding, ist großartig. Ebenso die Teamleistung aller meiner Teamkollegen“, so ein sichtlich zufriedener Tobias Nolde nach dem Rennen.
Durch seinen Sieg übernimmt der deutsche Tobias Nolde die Führung in der Einzelwertung der Radbundesliga. Auch in der Mannschaftswertung liegt das Team Vorarlberg nach diesem Auftakt in Front. Nach einer kurzen Rennpause in der kommenden Woche richtet sich der Fokus des Teams auf die nächste internationale Herausforderung, die prestigeträchtige Rundfahrt Circuit des Ardennes UCI 2.2 in Frankreich.

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Aufgebot: Dominik Amann, Giacomo Ballabio, Ignazio Cireddu, Pirmin Benz, Kilian Feurstein, Philipp Hofbauer, Laurin Nenning, Mathias Larch, Tobias Nolde, Dominik Röber, Emanuel Zangerle

30th Giro di Sardegna

Was für ein Saisonauftakt für das Team Vorarlberg am Giro de Sardegna – Giacomo Ballabio Etappenfünfter – Philipp Hofbauer man of the day

Am Mittwoch erfolgte für 160 Profis aus 23 Teams der Startschuss in die neue Saison bei der 30. Austragung des Giros de Sardegna UCI 2.1. Die erste von fünf Etappen war gleich ordentlich „gewürzt“ über 190 Kilometer und knapp 3000 Höhenmeter.

Achtung fertig los und Hofbauer marschiert!
10km gefahren und in der ersten Spitzengruppe der Saison gleich Team Vorarlberg Neuzugang Philipp Hofbauer mit vier Konkurrenten. Das Quintett fährt über 5 Minuten heraus. Hofbauer sichert sich unterdessen auch Bergwertungspunkte und zeigt mehr als ein beherztes Rennen. Die Gruppe wird gestellt, doch der 23-jährige stellt sich gleich in den Dienst von Ballabio.
Vierer Spitze kommt durch – Neuzugang Ballabio gewinnt Sprint des Feldes
Den Sieg machen sich heute vier Ausreisser unter sich aus, welche sich im Finale der ersten Etappe gebildet hat. Der Italiener Nicolo Garibbo (Team Ukyo) siegt vor seinem Landsmann Filippo Zana vom World Tour Team Soudal-Quick Step. Dahinter sprintet 53 Sekunden später Giacomo Ballabio (ITA / Team Vorarlberg) auf den hervorragenden 5. Rang, welchen er auch in der Gesamtwertung einnimmt. Ein starker Auftakt für das Team aus Vorarlberg!

25.02. Etappe 1 Castelsardo – Bosa 189,8 km / 2917 HM
26.02. Etappe 2 Oristano – Carbonia 136,3 km / 1929 HM

27.02. Etappe 3 Cagliari – Tortoli 168,1 km / 1418 HM
28.02. Etappe 4 Arbatax – Nuoro 153,6 km / 3210 HM
01.03. Etappe 5 Nouro – Olbio 177,3 km / 1617 HM

Roster: Colin St?ssi (SUI), Dominik Amann, Philipp Hofbauer, Emanuel Zangerle (alle AUT), Ignazio Cireddu, Giacomo Ballabio (beide ITA), Tobis Nolde (GER)

25.02. Etappe 1 Castelsardo – Bosa 189,8 km / 2917 HM

1 Garibbo Nicolò Team UKYO 14 20 4:39:09
2 Zana Filippo Soudal Quick-Step 5 12 ,,
3 Berrade Urko Equipo Kern Pharma 3 7 ,,
4 Garofoli Gianmarco Soudal Quick-Step 5 ,,
5 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg 4 0:53
6 Vervaeke Louis Soudal Quick-Step 3 ,,
7 Ruiz Ibon Equipo Kern Pharma 2 ,,
8 Zoccarato Samuele MBH Bank CSB Telecom Fort 1 ,,
9 Dati Tommaso Team UKYO ,,
10 Iacomoni Federico Team UKYO

2. Etappe: Oristano – Carbonia – 136 Km

Giacomo Ballabio Etappenrang acht – nun bereits Gesamtvierter am Giro de Sardegna – Team Vorarlberg erhält Wild Card zur Tour of the Alps UCI 2.Pro im April
Die zweite Etappe am Donnerstag von Oristano nach Carbonia über 136 Kilometer. In der Kürze des Abschnitts lagen auch die Hindernisse. 2000 ruppige Höhenmeter und Wind. Das Laktat nach dem gestrigen sehenswerten Auftakt in die Saison saß bei vielen noch tief. Und heute legten es die World Teams rund um Soudal-Quick Step und Astana von KM null anders an. Vollgas von Beginn!

Ballabio bereits Gesamtfünfter
Colin Stüssi und auch Philipp Hofbauer waren im hektischen Rennverlauf in Stürzen verwickelt, konnten aber das Rennen beenden. Und auch heute wieder ein Erfolgserlebnis mit Rang acht durch Giacomo Ballabio. Er verbessert sich auf Rang 5 in der Gesamtwertung (+ 1min 3 sec hinter Landsmann Nicolo Garibbo – Team UKYO). Etappensieger heute Davide Donati (ITA / Red Bull – BORA). Alle Team Vorarlberg Fahrer leisten einen top Job für ihren Leader und finishen.

1 Donati Davide Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 14 03:03:14
2 Garofoli Gianmarco Soudal Quick-Step 5 + 00
3 Frydkjær Patrick Lidl-Trek Future Racing 3 + 00
4 Magli Filippo Bardiani-CSF 7 Saber + 00
5 Conci Nicola XDS Astana Team + 00
6 Dati Tommaso Team UKYO + 00
7 Sambinello Enea UAE Team Emirates Gen-Z + 00
8 Ballabio Giacomo Team Vorarlberg + 00
9 Jackowiak Janek Bahrain Victorious Development Team + 00
10 Bortoluzzi Giovanni General Store-Essegibi-F.Ili

Giro di Sardegna: Davide Donati holt ersten Saisonsieg für die Rookies


Plomi Foto

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies gewinnen mit Davide Donati die zweite Etappe des Giro di Sardegna. Nach einer geschlossenen Teamleistung setzte sich der Italiener im Sprint durch.

Mit einer souveränen Teamleistung haben die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies auf der zweiten Etappe des 30. Giro di Sardegna (UCI 2.1) ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Davide Donati gewann den 136,3 Kilometer langen Abschnitt von Oristano nach Carbonia im Sprint einer reduzierten Gruppe souverän und feierte damit seinen zweiten Profisieg.

Auf dem welligen Kurs durch den Süden Sardiniens hatte die Mannschaft das Renngeschehen konsequent kontrolliert und keine gefährlichen Attacken zugelassen. Besonders in der hektischen Schlussphase war es vor allem Gijs Schoonvelde, der das Peloton mit hohem Tempo zusammenhielt und ideale Voraussetzungen für einen Sprint schuf.

Im verwinkelten Finale behielt Donati dann die Übersicht. Mit einem frühen, kraftvollen Antritt setzte er sich klar durch und ließ Gianmarco Garofoli (Soudal Quick-Step) sowie Patrick Boje Frydkjær (Lidl – Trek Future Racing) hinter sich.
„Ich kam gut über den letzten Anstieg und wusste, dass ich zu den Schnellsten in der Gruppe gehöre. Wegen einer späten Attacke habe ich meinen Sprint früh eröffnet und alles gegeben. Was mir wichtig ist: Wir sind heute als Team richtig stark gefahren, da können wir wirklich zufrieden sein. Jetzt wollen wir in den nächsten Tagen genauso weitermachen.“
— Davide Donati
„Unser Ziel hier in Sardinien ist ein Etappensieg und eine starke Gesamtplatzierung. Ersteres haben wir nun erreicht. Der letzte Anstieg war nicht einfach, aber Davide hat gezeigt, wie gut er auch klettern kann. Das ganze Team ist extrem stark und geschlossen gefahren, hat alle Attacken kontrolliert und den Sprint perfekt vorbereitet. Wir sind heute unheimlich stolz auf die Leistung der gesamten Mannschaft.“
— Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

3. Etappe: Cagliari – Tortoli – 168 Km

1 RAJOVIC Dusan SRB Solution Tech-NIPPO-Rali 03:57:01
2 DONATI Davide ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:00

3 PEÑALVER Manuel ESP Team Polti VisitMalta 00:00
4 ZANONCELLO Enrico ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:00
5 LORELLO Riccardo ITA SC Padovani Polo Cherry Bank 00:00
6 CAPRA Thomas ITA Bahrain Victorious Development Team 00:00
7 URSELLA Lorenzo ITA SC Padovani Polo Cherry Bank 00:00
8 PERSICO Davide ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:00
9 MAGLI Filippo ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:00
10 MENGHINI Alessio ITA Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone 00:00

4.Etappe | 154 km Arbatax -> Nuoro

1 Zana Filippo Soudal Quick-Step 14 03:52:07
2 Verre Alessandro MBH Bank Ballan Telecom Fort 5 + 36
3 Vervaeke Louis Soudal Quick-Step 3 + 36
4 Garofoli Gianmarco Soudal Quick-Step + 36
5 De Cassan Davide General Store-Essegibi-F.Ili Curia + 36
6 Jackowiak Janek Bahrain Victorious Development Team + 36
7 van Bekkum Darren XDS Astana Team + 36
8 Ruiz Ibon Equipo Kern Pharma + 36
9 Pericas Adria UAE Team Emirates Gen-Z + 36
10 O’Brien Liam Lidl-Trek Future Racing + 42
11 Bock Max Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies + 44

„Kraft sparen und gleichzeitig alles dafür tun, dass Giacomo Ballabio (Bild) am Sonntag noch die Chance auf einen guten Platz in der Gesamtwertung hat.“ Diese Devise gab Sportdirektor Paul Renger seinen Fahrern für die heutige Königsetappe der Sardinien-Rundfahrt mit auf den Weg. Und die siebenköpfige Team Vorarlberg-Mannschaft setzte die Vorgabe gut um. Ballabio hielt sich lange in der ersten Gruppe und verlor erst beim letzten schweren Anstieg den Anschluss an die Bergspezialisten der World Tour-Teams.

Am Ende belegte er Platz 27 – 4:03 Minuten hinter Tagessieger Filippo Zana. Der 26-Jährige löste sich kurz vor dem Ziel aus der Spitzengruppe und fuhr noch 36 Sekunden Vorsprung heraus. Damit übernahm der Italiener von seinem Landsmann Nicolo Garibbo auch die Gesamtführung. Zana gewann 2023 eine Bergetappe beim Giro d’Italia und wurde 2024 Gesamtelfter beim Giro – ein Beleg für die erneut hochkarätige Besetzung der Sardinien-Rundfahrt.

Umso erfreulicher, dass das Team Vorarlberg im hochkarätigen Feld eine gute Figur abgibt. Giacomo Ballabio belegt in der Gesamtwertung vor dem Schlusstag Rang 23 – 5:12 Minuten hinter dem neuen Leader Zana.

5. Etappe: Nuoro – Olbia – 177 Km

1 DONATI Davide ITA Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 03:58:05 43,54
2 PERSICO Davide ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 00:00
3 FINKST Tilen SLO Solution Tech-NIPPO-Rali 00:00
4 EGHOLM Kristian DEN Lidl-Trek Future Racing 00:00
5 PEÑALVER Manuel ESP Team Polti VisitMalta 00:00
6 ZANONCELLO Enrico ITA Bardiani-CSF 7 Saber 00:00
7 TERADA Yoshiki JPN Team UKYO 00:00
8 MENGHINI Alessio ITA Team Technipes #inEmiliaRomagna Caffè Borbone 00:00
9 ARRIGHETTI Nicoló ITA General Store-Essegibi-F.Ili Curia 00:00
10 IACOMONI Federico ITA Team UKYO 00:00
11 PUTZ Sebastian AUT Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 00:00

Endstand:

1 ZANA Filippo ITA Soudal Quick-Step 19:29:20
2 GAROFOLI Gianmarco ITA Soudal Quick-Step 00:46
3 VERRE Alessandro ITA MBH Bank Ballan Telecom Fort 01:39
4 BERRADE Urko ESP Equipo Kern Pharma 01:43
5 RUIZ Ibon ESP Equipo Kern Pharma 01:45
6 JACKOWIAK Janek POL Bahrain Victorious Development Team 01:45
7 DE CASSAN Davide ITA General Store-Essegibi-F.Ili Curia 01:45
8 PERICAS Adria ESP UAE Team Emirates Gen-Z 01:45
9 BOCK Max GER Red Bull-BORA-hansgrohe Rookies 02:10
10 VAN BEKKUM Darren NED XDS Astana Team 02:11

Giro di Sardegna: Davide Donati holt nächsten Etappensieg und krönt perfekte Woche
Ein makelloser Team-Leadout ist die Basis für Donatis zweiten Etappenerfolg beim Giro di Sardegna. Die Rookies sichern sich zudem das Punkteklassement und ein starkes Ergebnis in der Gesamtwertung.

Auf der fünften und letzten Etappe des Giro di Sardegna von Nuoro nach Olbia (172,8 km) stellte Davide Donati erneut seine Endschnelligkeit unter Beweis. Nachdem er bereits die zweite Etappe gewonnen und den dritten Tagesabschnitt auf Rang zwei beendet hatte, feierte der italienische Sprinter seinen zweiten Sieg in dieser Woche – eindrucksvoll vorbereitet von seinen Teamkollegen.

Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies hatten das Rennen über weite Strecken des Tages kontrolliert und alles für einen erwarteten Massensprint auf der Zielgeraden in Olbia zusammengehalten. In den Schlusskilometern sorgten zunächst Gijs Schoonvelde und später Sebastian Putz für einen perfekten Leadout und brachten Donati in eine ideale Position. Der 20-Jährige eröffnete seinen Sprint erst auf den letzten Metern – optimal getimt – und setzte sich souverän vor Davide Persico und Tilen Finkšt durch.

„Einen Sieg zu wiederholen, ist nie einfach. Aber wir waren hochmotiviert, es noch einmal zu versuchen. Dieses Mal habe ich meinen Sprint erst auf den letzten Metern lanciert, weil ich beim letzten Mal zu früh begonnen hatte. Ich konnte vorn bleiben und es fühlte sich sogar noch besser an als der erste Sieg. Der Leadout war unglaublich – wir sind so ein junges Team und ich bin wirklich stolz auf alle. Ein großes Dankeschön an meine Teamkollegen.“
— Davide Donati

Mit seinem zweiten Etappenerfolg sicherte sich Donati außerdem die Punktewertung und unterstrich damit seine Konstanz und Schnelligkeit über die gesamte Woche hinweg. Neben den Sprint-Erfolgen überzeugten die Rookies auch in der Gesamtwertung: Der Deutsche Max Bock belegte Rang neun im Klassement und bestätigte damit sein großes Potenzial sowie die starke Teamleistung.
„In den Schlusskilometern haben wir das Rennen sehr gut ausgespielt und Davide hat einmal mehr bewiesen, dass er der Schnellste im Finale war. Insgesamt können wir mit dieser Rundfahrt sehr zufrieden sein: Zwei Etappensiege und ein Top-Ten-Ergebnis mit Max Bock in der Gesamtwertung sind eine solide Basis für die kommenden Rennen. Ich bin wirklich stolz auf dieses Team.“
— Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter

Ganz auf eine Überraschung im Sprint war die Team Vorarlberg-Taktik am letzten Tag der Sardinien-Radrundfahrt ausgelegt. Das Vorhaben gelang über weite Strecken. „Erst im Finale hat uns dann ein wenig die Abstimmung gefehlt“, berichtete Sportdirektor Paul Renger gleich nach der Zieldurchfahrt in Olbia.

Tagessieger wurde der Italiener Davide Donati, sein Landsmann Filippo Zana verteidigte die Gesamtführung souverän. Neuzugang Giacomo Ballabio war bester Team Vorarlberg-Fahrer auf Rang 12, gleich dahinter Tobias Nolde an der 18. Stelle. In der Gesamtwertung behielt Ballabio mit 5:12 Minuten Rückstand Platz 23.

Was bleibt nach fünf Tagen und 830 Kilometern auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel? Die Plätze fünf und acht auf den ersten beiden Etappen durch Ballabio, dazu ein imposanter Fluchtversuch über 130 Kilometer von Ignazio Cireddu auf dem für ihn so emotionalen dritten Teilstück – die Strecke führte an seiner Haustür vorbei.

Über allem steht die erfreuliche Erkenntnis, dass die erste Standortbestimmung in einem sehr starken Feld mit zahlreichen World Tour-Mannschaften gelungen ist. „Wir haben nach der intensiven Vorbereitung schnell den Tritt gefunden und sind gut gerüstet für eine spannende neue Saison“, war dann auch der zufriedene Kommentar von Paul Renger zum Abschneiden seines Teams.

Für eine Schrecksekunde sorgte heute der junge Philipp Hofbauer, der am ersten Tag in der allerersten Spitzengruppe der Rundfahrt zu finden war. Das Toptalent aus der Steiermark wurde 40 Kilometer vor dem Ziel in einen Sturz verwickelt, konnte die Fahrt aber unversehrt fortsetzen und kam zeitgleich mit dem Sieger ins Ziel.

Presse Service Team Vorarlberg

Team Vorarlberg brennt auf Saisonauftakt in Italien

Die 28. Saison der Vorarlberger wird mit dem Giro de Sardegna UCI 2.1. eröffnet. Die 30. Austragung der Sardinien Rundfahrt fordert Colin Stüssi, Dominik Amann und Co. gleich von Kilometer null. Neuer Fahrer Mathias Larch gibt Profidebüt im März.

Der sportliche Leiter Paul Renger hat das siebenköpfige Aufgebot bekannt gegeben. Die lange Reise auf die Mittelmeerinsel treten an: Colin Stüssi, Dominik Amann, Emanuel Zangerle, sowie die Neuzugänge Giacomo Ballabio, Tobias Nolde, Philipp Hofbauer und Iganzio Cireddu.

Für den 21-jährigen Ignazio Cireddu ist es die Heimrundfahrt. Der junge Sarde kennt die Tücken der fünf Etappen. „Ein ständiges Auf- und Ab auf allen fünf Etappen. Und vor allem sehr windanfällig. Der Fokus wird nicht auf dem Ergebnis liegen, sondern dass man den „Tritt in die Saison“ findet. Vor allem soll und wird es eine erste, aber eine sehr wichtige Standortbestimmung sein für die Mannschaft, welche sich auch zusammenfinden muss!“ so Team Manager Thomas Kofler

Infos Giro di Sardegna: https://www.procyclingstats.com/race/giro-di-sardegna/2026

25.02. Etappe 1 Castelsardo – Bosa 189,8 km
26.02. Etappe 2 Oristano – Carbonia 136,3 km
27.02. Etappe 3 Cagliari – Tortoli 168,1 km
28.02. Etappe 4 Arbatax – Nuoro 153,6 km
01.03. Etappe 5 Nouro – Olbio 177,3 km

Österreicher Mathias Larch verstärkt das Team Vorarlberg
Der 25-jährige Tiroler Mathias Larch gibt im Rahmen des Bundesliga Auftaktes in Leonding Ende März sein Debüt als Profi. Er ist noch ein mehr oder weniger unbeschriebenes Blatt im Radsportzirkus, bringt jedoch gute Werte mit und Qualitäten am Berg. Junge, ambitionierte Fahrer zu fördern war und bleibt ein Ziel der Mannschaft.

Comeback 2026: Team Vorarlberg kehrt zu Argon 18 zurück

Der Kreis schließt sich: Das Team Vorarlberg und der kanadische Premium-Radhersteller Argon 18 gehen ab der Saison 2026 erneut gemeinsame Wege. Bereits von 2019 bis 2021 feierte das österreichische Profi-Team große Erfolge auf den Rennmaschinen aus Kanada – nun wird diese erfolgreiche Partnerschaft fortgesetzt.

In den drei gemeinsamen Jahren prägte insbesondere das Modell Nitrogen zahlreiche sportliche Highlights. Siege und Podiumsplätze auf internationalem Terrain machten die Kombination aus Teamperformance und technischer Präzision zu einem Erfolgsmodell. 2026 schlägt das Team Vorarlberg nun ein neues Kapitel auf – diesmal auf dem weiterentwickelten Nitrogen Pro, das in Sachen Aerodynamik, Steifigkeit und Integration neue Maßstäbe setzt.

Beide Partner verbindet mehr als nur sportlicher Erfolg: Argon 18 und das Team Vorarlberg stehen für höchste Qualität, kompromisslose Performance und eine konsequente Weiterentwicklung auf allen Ebenen. Neben dem klaren Fokus auf den Straßenradsport wird künftig auch der Gravel-Bereich verstärkt in den Mittelpunkt rücken – ein Segment, in dem Argon 18 mit innovativen Konzepten und technologischer Progression überzeugt.

Statement Thomas Kofler, Teammanager Team Vorarlberg:
„In den drei Jahren auf Argon 18 konnten wir großartige Erfolge feiern. Unsere Fahrer waren vom Material absolut überzeugt – und genau dieses Vertrauen spüren wir auch jetzt wieder. Wir kehren zurück auf bewährte, aber entscheidend weiterentwickelte Rennmaschinen. Im Profizirkus ist kontinuierliche Innovation ein absolutes Muss. Als wir den Wechsel intern verkündet haben, waren die Reaktionen eindeutig – das neue Nitrogen Pro sorgt für echte Begeisterung. Das Material ist ready, das Team ist bereit – wir freuen uns auf eine neue, hoffentlich sehr erfolgreiche Saison.“

„Wir freuen uns sehr, uns wieder mit Team Vorarlberg zu vereinen, das in seine bemerkenswerte 28. Saison im Profi-Peloton startet“, sagte Mark Hewitt, CEO von Argon 18. „Nur wenige Pro Teams verkörpern Langlebigkeit, Widerstandsfähigkeit und den wahren Renngeist so wie Vorarlberg. Die erneute Unterstützung mit dem brandneuen Nitrogen Pro, neben unseren bewährten E117 und Dark Matter-Plattformen, spiegelt unser Engagement wider, Athleten die fortschrittlichsten Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um auf jedem Terrain erfolgreich zu sein. Wir freuen uns darauf zu sehen, was dieses traditionsreiche Team mit dem neuesten Argon 18-Technologie erreichen wird.“

Mit dieser Partnerschaft setzt das Team Vorarlberg 2026 ein klares Zeichen: Performance entsteht dort, wo Erfahrung, Innovation und gemeinsame Werte aufeinandertreffen.

Presse Service Team Vorarlberg

Der SAISONRÜCKBLICK des Team Vorarlberg 2025!

Was für ein Jahr für das Team Vorarlberg

Bundesliga-Gesamtsieg, Platz fünf bei der Gravel-WM, Gewinn der Tour of Malopolska, prestigeträchtige UCI-Tagessiege, unglaubliche Kraftakte und eine bärenstarke Tour of Austria mit einer überwältigenden Kulisse in Feldkirch – was für ein Jahr für das Team Vorarlberg. Kein Wunder, dass Thomas Kofler von einer der besten Saisonen der Teamgeschichte spricht. Aber der Reihe nach – hier kommt 2025 noch einmal im Schnelldurchlauf.

Tour of Hellas im April


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Nach fünf Etappen und 800 Gesamtkilometern sind wir das drittbeste von 20 Teams. Dazu zwei Top-10-Platzierungen in der Gesamtwertung: Colin Stüssi wird Fünfter, Jannis Peter Neunter.

Tour of the Alps im April
Bei Teamkapitän Colin Stüssi stimmt der Formaufbau für die Saisonhöhepunkte. Eine schwierige Tour mit knapp 15.000 Höhenmetern an fünf Tagen beendet er als bester Continental-Fahrer an der ausgezeichneten 25. Stelle. Ein kräftiges Lebenszeichen kommt von Daniel Geismayr, der auf der letzten Etappe mit Start und Ziel in Lienz lange auf den TV-Bildern von Eurosport und ORF zu sehen ist und bis weit ins Finale mit den besten Kletterern mithalten kann. Ebenso eindrucksvoll der Auftritt von Emanuel Zangerle auf dem vierten Teilstück: Bei Temperaturen von teilweise nur knapp über 0 Grad trotzt er den widrigen Bedingungen und fährt im stark besetzten Feld dank eines unglaublichen Kraftaktes ganz vorne mit – an einem Tag, von dem man in Fachkreisen noch lange sprechen wird.

GP Vorarlberg im Mai
Großes Radsportkino mit 24 Mannschaften und Profis aus über 20 Nationen, die sich bei Prachtwetter von Nenzing aus auf einen anspruchsvollen, 163 Kilometer langen Rundkurs machen. Am Ende hat der Slowene Jaka Marolt die Nase vorne. Beim einzigen Eintagesrennen in Österreich mit Weltcupstatus landet Colin Stüssi nach famoser Aufholjagd am Ende knapp geschlagen an der zweiten Stelle. Riesenbegeisterung entlang der Strecke und ein Rundenschnitt von bis zu 46 km/h sind weitere Sahnehäubchen eines eindrucksvollen Radsportfestes.

Oberösterreich Rundfahrt im Mai/Juni
Der Team Vorarlberg-Express nimmt endgültig Fahrt auf. Jannis Peter gewinnt in eindrucksvoller Manier die Königsetappe der 16. Internationalen Oberösterreich Rundfahrt. In der Gesamtwertung reicht es zu Rang zwei – der größte Erfolg in der noch jungen Karriere des 24-jährigen Deutschen.

Tour of Malopolska im Juni
Alexander Konychev beschert dem Team Vorarlberg den Gesamtsieg bei der Tour of Malopolska. Der Italiener setzt sich in Polen zwei Sekunden vor dem Finnen Kasper Borremans durch. Neben dem Gesamtsieg sichert sich der 26-jährige auch die Sprintwertung. Dank Colin Stüssi auf Platz sieben, Emanuel Zangerle als Neuntem und Jannis Peter auf Rang 13 gewinnen die Vorarlberger unter 29 Mannschaften auch die Teamwertung.

Tour of Austria im Juli
Wer geglaubt hat, dass die Radsportbegeisterung der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger mit dem GP in Nenzing schon erschöpft ist, wird bei der Tour of Austria eines Besseren belehrt. „Überwältigend, wie radsportverrückt Vorarlberg ist. Einfach nur Gänsehaut“, kommentiert Thomas Kofler als Etappenverantwortlicher den Schlussabschnitt mit Ziel in Feldkirch, der eine Beute des Luxemburgers Bob Jungels wird. 144 Kilometer, 3400 Höhenmeter mit Bergwertungen am Furka- und Faschinajoch sowie in Dünserberg, laut Exekutive 40.000 Zuschauer – das sind die nackten Zahlen, unbeschreiblich das Spektakel und die Emotionen. Mittendrin statt nur dabei das Team Vorarlberg als erfolgreichste Continental-Team der Tour mit dem sensationellen neunten Gesamtrang von Jannis Peter, der am vorletzten Tag mit dem Ritt seines Lebens am Kühtai mitten in die Weltspitze stürmt. Emanuel Zangerle wird als aktivster Fahrer der Tour ausgezeichnet und belegt Rang zwei im Kampf um das Bergtrikot. Der Gesamtsieg in einem immens stark besetzten Feld geht an niemand Geringeren als den jungen Mexikaner Isaac Del Toro, der als Nachfolger von Tadej Pogačar gehandelt wird. Kilian Feurstein erreicht als zehntbester Österreicher Rang 66 in der Gesamtabrechnung.

Czech Cycling Tour im August
Grandioser Jannis Peter! An der Königsetappe der Czech Tour feiert er den Tagessieg – der größte Erfolg seiner noch jungen Karriere. Bei der schweren Bergankunft nach 179 Kilometer auf dem Pustevny zockt er die World Tour- und UCI Pro-Teams ab, verfügt im steilen Sprint über die meisten Kraftreserven und lässt der Konkurrenz keine Chance. Mit diesem sensationellen Sieg verbessert sich der 24-jähirge auf den vierten Gesamtrang, auf das Podest fehlen gerade einmal 18 Sekunden. In der Mannschaftswertung platziert sich das Team Vorarlberg auf dem starken siebenten Platz.

Rad-Bundesliga von März bis September
Machtdemonstration auf der letzten Station der Rad-Bundesliga im Mühlviertel: Das Team Vorarlberg mit Alexander Konychev, Emanuel Zangerle, Daniel Geismayr, Colin Stüssi, Felix Stehli, Kilian Feurstein, Laurin Nenning, Pirmin Benz und Lukas Meiler (im allerletzten Rennen seiner Karriere) fängt mit einem furiosen Rennen im letzten Abdruck Hrinkow Advarics noch ab und sichert sich den Titel – der geniale Abschluss einer genialen Saison. Alexander Konychev gewinnt in Königswiesen und wird in der Einzelwertung Gesamtzweiter hinter Riccardo Zoidl.

Gravel-Weltmeisterschaft im Oktober
Felix Stehli fährt bei der WM in Maastricht das Rennen seines Lebens. Über 181 Kilometer und 1500 Höhenmeter fightet er mit den Besten der Welt, fährt ein Wahnsinnsrennen und hat bis kurz vor Schluss sogar Chancen auf das Podest. Am Ende wird der Schweizer vor Topstar Tom Pidcock Fünfter, auf eine Medaille fehlen ganze 18 Sekunden. Glänzend schlagen sich auch die beiden Vorarlberger Daniel Geismayr und Youngster Kilian Feurstein, die nach famoser Aufholjagd unter 300 Startern in den Top 50 landen.
Bei der EM im September in Avezzano erreichen Stehli und Feurstein auf einem superschweren Kurs als 14. bzw. 15. das Ziel. Daniel Geismayr kommt unverschuldet zu Sturz und muss aufgeben. Ganz anders lautet die Bilanz des Dornbirners bei der WM der E-Bike World Federation in Ischgl, wo er sich in eindrucksvoller Manier den Titel holt.

Ziele übertroffen
„Wir haben 2025 geliefert. Die vereinbarten Ziele wurden allesamt übertroffen. Auch wenn wir nicht die finanziellen Möglichkeiten der großen Teams haben, hat die Mannschaft als geschlossene Einheit überzeugt und war bei fast allen Rennen auf der Höhe. Eine Rundfahrt (Alexander Konychev / Tour of Malopolska) ist immer ein Highlight. Vor allem aber auch der starke Auftritt an der Tour of Austria, die Etappensiege an der Czech Tour und an der Oberösterreich Rundfahrt haben für Furore gesorgt. Colin Stüssi zeigte seine Qualitäten an der Tour of Hellas (Rang fünf) wie auch bei der Rumänien Rundfahrt (Rang zwei) und vor heimischem Publikum mit Rang zwei beim GP Vorarlberg. Vor allem im Kollektiv haben sich die jungen Profis wie Laurin Nenning und Kilian Feurstein prächtig weiterentwickelt. Happy sind wir auch, dass es im Gravel so perfekt funktioniert hat und wir die Rad Bundesliga gewinnen konnten. Megahappy sind wir, dass bei den Heimrennen echte Leuchttürme für den Vorarlberger Radsport gelungen sind. So blicken wir dankbar und zufrieden zurück und sind entsprechend motiviert in Richtung 2026!“
Team Vorarlberg-Manager Thomas Kofler

Im Namen des gesamten Teams einen herzlichen Dank für die Kooperation und die tolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr!

Keep on riding

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Team Vorarlberg News

Dominik Röber und Tobias Nolde als echte Verstärkungen für das Team Vorarlberg – Jannis Peter macht nächsten Schritt bei den Unibet Rose Rockets

Mit den beiden 26-jährigen Deutschen Dominik Röber und Tobias Nolde vom Team Benotti Berthold, stoßen zwei Fahrer mit Erfahrung zum Team Vorarlberg. Röber, Zweiter der diesjährigen Tour of Bulgaria UCI 2.2, gilt als bergfester Fahrer mit einer guten Rennübersicht. Nolde ist bestens bekannt durch seine offensive und aggressive Fahrweise. Er konnte bereits zwei UCI-Rennen für sich entscheiden.

Jannis Peter wird das Team nach zwei überaus erfolgreichen Jahren verlassen. Der 25-jährige konnte sich mit dem UCI Pro Team Unibet Rose Rockets auf einen Zweijahresvertrag einigen. Gut möglich, dass er bereits im kommenden Jahr an der Tour de France zum Einsatz kommt. Die französische Equipe gilt als Top Aspirant auf eine Wild Card. Das Team Vorarlberg wünscht Jannis alles Beste und dankt ihm für die gemeinsame, großartige Zeit.

Statement von Dominik Röber: „Nach acht intensiven, lehrreichen Jahren im Team Benotti Berthold, ist für mich nun der richtige Zeitpunkt gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Umso mehr freut es mich, dass der Wechsel zum Team Vorarlberg funktioniert hat. Ich bin überzeugt, dass ich mit meinen Qualitäten ideal ins Teamprofil passe und mit meiner Erfahrung bestmöglich helfen kann. Das Umfeld hier ist sehr professionell. Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam große Schritte nach vorne machen werden – sportlich wie persönlich. Mein Traum vom ersten UCI-Sieg begleitet mich weiterhin.“
Infos zu Dominik Röber (26) https://www.procyclingstats.com/rider/dominik-rober

Statement Tobias Nolde: „Ich freue mich sehr 2026 für das Team Vorarlberg an den Start zu gehen. Einerseits motiviert es mich, gemeinsam mit so starken Rennfahrern die Ziele zu verfolgen, andererseits schätze ich das professionelle, aber zugleich familiäre Umfeld des Teams. Mein Anspruch ist es, auf einem hohen Niveau zu fahren, um den Captains im Team in entscheidenden Rennsituationen bestmöglich helfen zu können. Gleichzeitig möchte ich auch selbst Chancen nutzen, um gute Resultate für das Team einzufahren.“
Infos zu Tobias Nolde (26) https://www.procyclingstats.com/rider/tobias-nolde

Thomas Kofler – Team Manager: „Dominik und Tobias haben wir schon einige Jahre beobachtet. Sie sind viele Rennen gegen uns gefahren, und fahren sehr aktiv. Sie sind ein gut eingespieltes Duo, was für uns als Mannschaft hoffentlich zugutekommen wird. Bei Jannis bedanken wir uns von Herzen für die vergangenen zwei Jahre. Er hat meines Erachtens das Potential ein ganz Großer zu werden. Und das wünschen wir ihm!“

Team Vorarlberg verlängert mit Emanuel Zangerle und Pirmin Benz – italienisches Duo Giacomo Ballabio und Ignazio Cireddu bringt weiteren Schwung in die Squadra

Die Kaderschmiede schreitet weiter voran in den Reihen der Vorarlberger. Mit dem starken 25-jährigen Emanuel Zangerle (AUT) konnte man sicher erfreulicherweise einigen. Zangerle hat sich dabei hohe persönlich Ziele gesteckt. Ebenso mit dem Deutschen Pirmin Benz. Die Arbeitsbiene geht bereits ins vierte Jahr Team Vorarlberg. Neu dazu stoßen aus Italien der heuer erfolgreiche gefahrene Giacomo Ballabio (27), sowie der junge Sarde Iganzio Cireddu (21). Dem gegenüber steht der Abgang von Alexander Konychev. Ihn zieht in ein Team nach China. Das Team dankt „Alex“ für seine großen Taten, speziell in der vergangenen Saison.

Statement Emanuel Zangerle: „Ich freue mich sehr, meine zweite Saison im Team Vorarlberg zu bestreiten. Nach einem erfolgreichen Jahr, in dem ich sowohl als Helfer als auch mit eigenen Ergebnissen überzeugen konnte, bin ich hoch motiviert, 2025 daran anzuknüpfen. Mein Ziel ist es, meine Entwicklung weiter voranzutreiben und bei ausgewählten Eintagesrennen auch eine Leader Rolle zu übernehmen. Ich bin erfolgshungrig und möchte besonders bei den Saisonhighlights wieder mit starken Leistungen aufzeigen und das Vertrauen des Teams mit Resultaten zurückzahlen.“
Infos zu Emanuel Zangerle (25) https://www.procyclingstats.com/rider/emanuel-zangerle

Statement Pirmin Benz: „Für mich geht es bereits ins vierte Jahr mit der Mannschaft. Für das kommende Jahr hab mir doch einiges vorgenommen. Einerseits meinen Job im Team zu erledigen, aber mich nochmals weiterzuentwickeln. Mit den zahlreichen Rundfahrten bisher konnte ich gute Basis legen. Darauf möchte ich aufbauen.“
Infos zu Pirmin Benz (24): https://www.procyclingstats.com/rider/pirmin-benz//

Statement Giacomo Ballabio: „Nach einem erfolgreichen Jahr in Österreich beim Team Hrinkow-Advarics freue ich mich sehr, 2026 in einem Team mit so großer Geschichte und derart hohen Ambitionen weiterzumachen. Ich werde mein Bestes geben, um die Teamvorstellungen und persönlichen Ziele zu erreichen. Ich freue mich auf das Team Vorarlberg.“
Infos zu Giacomo Ballabio (27): https://www.procyclingstats.com/rider/giacomo-ballabio//

Statement Ignazio Cireddu: „Der Wechsel vom Team Area Zero Caffe Mokambo ist für mich eine hervorragende Gelegenheit, mich weiterzuentwickeln. Nach zwei intensiven Jahren in Italien, in denen ich mich mit den besten U23-Talenten messen konnte, bin ich bereit mich international zu beweisen. Team Vorarlberg genießt einen hervorragenden Ruf in der Nachwuchsförderung, und ich freue mich darauf, meinen Beitrag zu ihren Zielen zu leisten und hochkarätige Rennen in Europa zu bestreiten.“
Infos zu Ignazio Cireddu (21): https://www.procyclingstats.com/rider/ignazio-cireddu

Thomas Kofler – Team Manager: „Mit der Weiterverpflichtung von Emanuel haben wir uns sicher einen Gefallen getan. Er hatte einige starke Rennen in dieser Saison gezeigt, hat aber sein Potential bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Ich bin überzeigt, dass hier noch was kommen wird, was uns freut. Ebenso bei Giacomo Ballabio. Er ist viel gegen uns gefahren in diesem Jahr. Seine Offensive Fahrweise passt zu uns. Wir glauben, dass unser Rennprogramm optimal auf ihn zugeschnitten ist. Sein Landsmann Cireddu ist zwar noch sehr jung mit seinen 21 Jahren, hat aber bereits eine gute Ausbildung hinter sich. Wir möchten ihm den nächsten Schritt bei uns im Team Vorarlberg ermöglichen.“

Keep on riding

Presseservice Team Vorarlberg