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Mercedes Benz UCI Mountainbike Weltcup in Albstadt: Prickeln im Hexenkessel und eine große Unbekannte

Der Mercedes-Benz UCI Mountainbike Weltcup in Albstadt verspricht am Wochenende großen Sport. Das Short Track Race am Freitag könnte einiges verändern und nicht nur Weltmeister Nino Schurter ist sehr gespannt was das Wochenende im Bullentäle bringt. Sein langjähriger Konkurrent Julien Absalon hat am Montag seinen sofortigen Rücktritt erklärt, aber es sind andere da, die einen dritten Schurter-Sieg in Albstadt verhinden wollen. Bei den Damen ist die Konstellation ohnehin sehr offen.

Seit dem Auftakt in Stellenbosch sind zehn Wochen vergangen, die Karten konnten in dieser Zeit neu gemischt werden, der Kurs in Albstadt hat eine deutlich andere Charakteristik als der in Südafrika. Trotzdem: an Weltmeister Nino Schurter (Sui) kommt man auf der Suche nach (Top-)Favoriten nicht vorbei. Er kann alles, wie er voriges Jahr eindrucksvoll belegte, als er alle sechs Weltcup-Rennen für sich entschied.

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Er selbst erkennt in Mathieu van der Poel (Ned) einen ganz großen Widersacher. Der Cyclo-Cross-Star war 2017 in Albstadt Zweiter und er kommt mit der Empfehlung von drei Etappensiegen an drei Tagen bei einem spanischen Etappenrennen. Trotz Sturz auf Etappe eins.

Stellenbosch-Sieger Sam Gaze (Nzl) ist für den Bullentäle-Kurs nicht unbedingt prädestiniert, doch 2016 hat er hier das U23-Rennen gewonnen – vor einem so starken Kletterer wie Titouan Carod (Fra). Und wenn ihm, wie von Schurter in den Raum gestellt, ein Sieg im Short Track (siehe unten) gelingt, dann könnte das einen weiteren Motivations-Schub geben.

„Max ist heiß“, sagt Manuel Fumic über seinen Cannondale-Teamkollegen Maxime Marotte. Der Franzose war in Stellenbosch knapp geschlagen Dritter und auch er hat auf seiner Agenda: „Einen Weltcupsieg“.

Der Schweizer Mathias Flückiger hat sich im Hexenkessel Bullentäle durch einen spektakulären Sturz im Vorjahr aus dem Rennen um einen möglichen Albstadt-Sieg katapultiert. Er hat jüngst Nino Schurter in Solothurn am längsten Paroli geboten. „Es hat nicht viel gefehlt“, so Flückiger.

Dehnt man die Suche nach Favoriten auf Podiums-Kandidaten aus, dann kommt auch ein Anton Cooper ins Spiel. „Es geht von Tag zu Tag besser“, sagt der Vorjahres-Dritte aus Neuseeland. Und der oben erwähnte Titouan Carod (Fra), genauso wie Florian Vogel (Sui). Es könnte auch Henrique Avancini (Bra) reif sein für sein erstes Weltcup-Podium, wenn er den Jetlag gut wegstecken kann. Oder mit Jordan Sarrou noch ein Franzose.

Einer ganz Großer wird, zumindest im Rennen, in Albstadt fehlen. Der 33-fache Weltcupsieger Julien Absalon (Fra) hat am Montag seinen sofortigen Rücktritt bekannt gegeben. Grund ist eine Pollenallergie, die sich in diesem Frühjahr so sehr ausgedehnt hat, dass er die Reißleine zog. „Das macht mich etwas nachdenklich“, gesteht Nino Schurter, „Julien ist ein großer Champion, ich vermisse ihn bereits in den Rennen.“ Vor Ort wird Absalon allerdings auftauchen, als Teamchef seiner eigenen kleinen Equipe und als Freund von Pauline Ferrand Prevot.

Und Manuel Fumic? „Ich hätte ihm einen schöneren Abtritt gewünscht, aber er wird dem Sport ja nicht ganz verloren gehen. Julien hat so viel Herzblut für den Sport und war über viele Jahre der Mann, der fast unschlagbar war.“

Und was meint er zu sich selbst, mit seinem Handicap, dem geschienten Ringfinger? „Das Training lief super, aber wenn ich in die Top-Ten oder gar Top Acht komme, dann wäre ich happy“, sagt der Kirchheimer. Und freut sich auf Heimpublikum und gutes Wetter. „Das hat Albstadt auch mehr als verdient“, findet Fumic.

Für seine deutschen Kollegen wäre ein Top-20-Resultat ein sehr großer Erfolg. Markus Schulte-Lünzum hat es 2017 als 14. vorgemacht.

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Damen: Ein Quartett an Albstadt-Siegerinnen

Wer im weißen Weltcup-Leaderjersey antritt, gehört automatisch zu den Favoriten. Das für Annika Langvad zu sagen, versteht sich. Die Dänin gewann in Stellenbosch ein enges Duell mit Pauline Ferrand Prevot und hat 2016 auch in Albstadt einen ihrer bisher fünf Weltcupsiege eingefahren.

Am vergangenen Wochenende wurde die amtierende Marathon-Weltmeisterin auch Dänische Meisterin in dieser Disziplin. Bemerkenswerter als das, ist jedoch, dass sie nur zehn Minuten langsamer war als der Meister bei den Herren. „Das gab mir die Bestätigung, dass die Form gut ist“, so Langvad. Wohl wahr.

Die 2014-Albstadt-Siegerin Pauline Ferrand Prevot erwischte es in Obertraun nicht ganz so gut, nachdem sie schon nach 500 Metern Plattfuß hatte. Nach acht Wochen Straßen-Intermezzo ist die Französin jetzt wieder zurück auf dem Mountainbike und auf jeden Fall eine Kandidatin für den größten Pokal bei der Siegerehrung.

Wenn wir schon bei den bisherigen Albstadt-Siegerinnen sind: Bei Weltmeisterin Jolanda Neff (Sui) hat’s ein bisschen geruckelt in diesem Frühjahr. Schlüsselbeinbruch im Januar, frühe Rückkehr, Sechste in Stellenbosch und dann im April ein heftiger Trainingssturz auf den Oberschenkel, der sie erst mal ausbremste. „Momentan geht es mir gut und ich bin am Trainieren, damit es weiter aufwärts geht“, meldete sie am Montag etwas unkonkret. Gehen wir davon aus, dass sie eine bedeutende Rolle spielen wird, wenn es um die ersten drei Plätze geht.

Als Yana Belomoina voriges Jahr in Albstadt die Ziellinie überquerte, da schlug sie die Hände vors Gesicht, weil sie ihren ersten Weltcupsieg kaum fassen konnte. Sie ließ zwei weitere folgen und holte den Gesamtsieg. Im Herbst hatte sie dann einen Trainingsunfall auf der Straße und musste mit einem nicht ganz einfachen Bruch im Oberschenkelbereich lange pausieren. Auf Stellenbosch musste sie verzichten, doch mit ihrem Sieg in Obertraun hat sie sich endgültig wieder in den Kreis der Podest-Anwärterinnen zurückgemeldet.

„Es hat sich gut angefühlt, von Woche zu Woche besser. Mal sehen, wie ich mich am Wochenende fühle, aber ich bin zuversichtlich“, so Belomoina.

Neben diesem Quartett muss man auch Maja Wloszczowska nennen. Die Polin gehört seit mindestens zwölf Jahren immer zu den Sieganwärterinnen, auch wenn ihr letzter von drei Weltcuperfolgen schon sechs Jahre zurückliegt.

Gespannt sein darf man auch auf die 45-jährige Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor), die ihre letzte Weltcup-Saison bestreitet und auf der anderen Seite der Alters-Skala auf Anne Tauber aus den Niederlanden, die am Samstag erst 23 Jahre alt wird. Als Dritte von Stellenbosch muss man die Newcomerin aus dem Eisschnelllauf auf jeden Fall ernst nehmen.

Und die deutschen Karten? Sind nicht schlecht. Sabine Spitz hat schon in Stellenbosch als Achte gezeigt, dass sie gut in Form ist. Auch am Sonntag bei ihrem Sieg in Singen. „In den Anstiegen ging es sehr gut“, meinte Spitz. Was das für Albstadt heißt? „Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen“, sagt sie lachend. Aber zumindest so viel: Die Form passt und ein Top-Ten-Resultat ist auf jeden Fall drin.

Das gilt auch für Elisabeth Brandau, die das 2016 als Siebte auch schon mal geschafft hat. Das war vor der zweiten Baby-Pause. Jetzt ist sie zurück und hat mit vier Saisonsiegen brilliert. Vor allem in Heubach, als sie auch Maja Wloszczowska schlagen konnte.

Allerdings ist sie vorige Woche krank geworden. Fünf Tage sei sie im Bett gelegen, sagt Brandau. „Ich gehe zumindest erholt in das Weltcup-Wochenende“, sagt sie mit einem Lachen. „Die Form ist sicher da, doch ich habe keine Ahnung was möglich ist. Weltcup ist sowieso was anderes. Ich freue mich auf Albstadt, aber ich mache mir keinen Druck“, wehrt die Schönaicherin ab.

Erfreulich aus deutscher Sicht, dass Adelheid Morath auch an der Startlinie stehen wird. Die Freiburgerin fährt neun Wochen nach ihrem Kahnbeinbruch im Training von Stellenbosch allerdings ihr erstes Cross-Country-Rennen überhaupt in diesem Jahr. Insofern ist sie erst mal nur froh, überhaupt dabei zu sein.

„Albstadt war im Saisonplan eigentlich ein Highlight. Ich freue mich drauf, die Form ist gut, aber was das wert ist, kann ich überhaupt nicht sagen. Ich will auch nicht viel darüber nachdenken, sondern einfach das Beste draus machen.“

Short Track, die große Unbekannte

Beginnen wird alles mit der großen Premiere des Short Track am Freitag. Zu sagen, die Sportler seien gespannt, ist fast schon eine Untertreibung. Das neue Weltcup-Format am Freitagabend ist die große Unbekannte. Allen ist klar, wie wichtig es ist, niemand weiß, was dabei herauskommt.

„Ich bin vor allem auf Freitag gespannt“, gab Sabine Spitz nach ihrem Sieg beim Marathon in Singen am Sonntag zu Protokoll, Weltmeister Nino Schurter äußerte sich im Interview ähnlich und auch beim einzigen Deutschen Manuel Fumic „prickelt“ es.

Die 40 besten Damen, die 40 besten Herren gehen 25 Minuten auf der 1,2 Kilometer langen Runde auf die atemlose Jagd nach dem ersten Short Track-Weltcupsieg in der Geschichte. Favoriten? Sicherlich ist Sam Gaze ein Kandidat, auch Mathieu van der Poel und gewiss auch Nino Schurter. Doch es ist damit zu rechnen, dass auch andere mitmischen. Bei Thomas Litscher könnte nach seiner OP die Kraft für 25 Minuten reichen.

Im Feld der Damen sind es natürlich Jolanda Neff und die zweifache Eliminator-Weltmeisterin Linda Indergand, aber auch eine Eva Lechner oder Annie Last. Und einige andere.

Und was machen die Deutschen? „Im Short Track muss man reinhalten“, sagt Adelheid Morath. Das ist nicht unbedingt ihr Ding, nach dem Kahnbeinbruch sowieso. Wie gesagt: das Short Track ist die große Unbekannte.

U23: Auf Max Brandl ruhen die deutschen Hoffnungen

Am Samstag gibt es die größten Hoffnungen auf einen deutschen Fahrer auf dem Podest. Der Freiburger Max Brandl gehört zu den Kandidaten in der männlichen U23. Der Dritte der Weltmeisterschaften 2017 hat vergangenen Sonntag in Gedern das Bundesliga-Rennen (der Elite) gewonnen und starke Form gezeigt. Sein vermutlich größer Kontrahent: Petter Fagerhaug aus Norwegen.

Auch Luca Schwarzbauer aus Nürtingen zeigte viel versprechende Leistungen. Sein Ziel ist ein Top-Ten-Resultat und das ist sicherlich realistisch.

Bei den U23-Damen, die am Sonntagvormittag dran sind, hat sich mit Ronja Eibl aus Grosselfingen die Lokalmatadorin in den Vordergrund gespielt. Die 18-Jährige will vor heimischem Publikum natürlich gut abschneiden.

Favoritinnen hier: U23-Weltmeisterin Sina Frei aus der Schweiz und die Dänin Malene Degn, die in Stellenbosch gewonnen hat. Und sicher Evie Richards aus Großbritannien.

Fotos: ©EGO-Promotion (frei zur redaktionellen Verwertung bei Nennung des Autors). Mehr Fotos von Albstadt 2017 finden Sie hier: https://offroadsports.smugmug.com/Mountainbike/UCI-Mountain-Bike-World-Cup-Albstadt-2017/n-Qsdmcd/

www.world-cup-albstadt.de

UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Steilvorlage für das Heimpublikum


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Die zweite Runde des UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano verspricht aufregend zu werden. Gleich drei Deutsche Damen haben vergangenen Sonntag in Nove Mesto für das Albstädter Heim-Publikum eine grandiose Vorlage geliefert. Und bei den Herren könnte am 28. Mai ein junger Niederländer die Hierarchie durcheinander bringen.

Was für eine Steilvorlage für den Heim-Weltcup: Sabine Spitz (2.), Adelheid Morath (6.) und Helen Grobert (7.) haben in Nove Mesto mit den Plätzen zwei, sechs und sieben gleich drei gewichtige Gründe geliefert am Wochenende ins Albstädter Bullentäle zu pilgern. Zumindest für das deutsche Publikum.

„Ich stehe in der ersten Reihe und habe die 2 am Lenker“, schmunzelt Spitz. „Klar, für die Zuschauer ist das schön und das Heimrennen ist natürlich was Besonderes.“
Die unkaputtbare 45-Jährige beim Heimrennen erneut in Albstadt auf dem Podium, das für die deutschen Fans natürlich großartig. Vielleicht darf sich außer ihr sogar noch eine Deutsche bei der Zeremonie bejubeln lassen. Adelheid Morath und Helen Grobert haben gezeigt, dass sie es drauf haben.

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SPITZ UND FLÜCKIGER TRIUMPHIEREN VOR GROSSER KULISSE – U23-SIEG FÜR BRANDL

PREMIEREN-SIEGE
FÜR SPITZ UND FLÜCKIGER
Sabine Spitz aus Murg-Niederhof und der Schweizer Mathias Flückiger haben bei der 17. Auflage des BiketheRock-Festivals in Heubach den Auftakt zur MTB-Bundesliga International gewonnen. Spitz war vor der Ukrainerin Yana Belomoina und Weltmeisterin Annika Langvad aus Dänemark erfolgreich, Mathias Flückiger dominierte vor dem Franzosen Jordan Sarrou und Florian Vogel, ebenfalls aus der Schweiz. In der U23 gab es durch Max Brandl einen deutschen Sieg.

Von der ersten bis zur sechsten und letzten Runde beherrschte Mathias Flückiger das Rennen. Bereits als es zum ersten Mal den 2,2 Kilometer langen Anstieg hinauf ging, riss er mit Florian Vogel am Hinterrad eine Lücke zur Konkurrenz. Dabei hatte er, als einer der wenigen aus der Spitzengruppe auf dem Full-Suspension unterwegs, das Tempo nur kontrollieren wollen.

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MTB-Bundesliga 2017: Auftakt mit Weltklasse in Heubach

MTB BUNDESLIGA INTERNATIONAL

DIE CROSS COUNTRY-SERIE in DEUTSCHLAND

MORATH, MILATZ UND EINE MASSE WELTKLASSE

Mit der 17. Auflage des Klassikers BiketheRock wird am Wochenende in Heubach die Internationale MTB-Bundesliga 2017 eröffnet und der Auftakt verspricht gleich großen Sport. Das Feld der Herren wird angeführt von Europameister Julien Absalon und ist voll mit Weltklasse-Athleten. Bei den Damen kommt es zum Aufeinandertreffen der Weltranglisten-Ersten Jolanda Neff mit der Zweiten Annika Langvad, doch favorisiert sind möglicherweise andere Damen.
26. April 2017
mtb-bundesliga.net: http://www.mtb-bundesliga.net/

An Qualität lässt das Starterfeld der MTB-Bundesliga absolut nichts zu wünschen übrig. Ein Blick auf die aktuelle Weltrangliste zeigt: Bei den Herren stehen neun Fahrer aus den ersten 14 der Weltrangliste am Start. Viel dichter kann ein Feld bei einem Rennen unterhalb des UCI Mountainbike Weltcups nicht aufgestellt sein.

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Da hagelt’s Medaillen: Meldeliste mit Radsport-Geschichte und Titelsammlung

Da schlägt das Herz noch mal höher: Die 17. Auflage des BiketheRock powered by KMC in Heubach darf eine ganze Flut weiterer Glanzlichter auf der Meldeliste verkünden. Dazu gehören neben der amtierenden Weltmeisterin Annika Langvad auch deren Vorgängerin Pauline Ferrand Prevot, Rio-Silbermedaillengewinner Jaroslav Kulhavy und eine alte Bekannte mit vielen Fans in der Region.

Das BiketheRock scheint im Rennkalender der Cross-Country-Profis ganz dick unterstrichen zu sein. Anders ist die Ansammlung an absoluten Weltklasse-Bikern nicht zu erklären, die sich auch am 29. und 30. April wieder unterhalb der Ruine Rosenstein versammelt.


Pauline Ferrand Preovt

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UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Cross-Country-Stars laufen sich warm

Noch verbleiben fünf Wochen bis zum Auftakt des UCI Mountainbike Weltcups presented by Shimano. Doch die Cross-Country-Biker haben begonnen Fahrt aufzunehmen. In Bad Säckingen, im Schweizer Rivera und im italienischen Nals tauchten am Wochenende Namen auf der Siegerliste auf, die sich gezielt auf das Weltcup-Doppel in Nove Mesto und Albstadt vorbereiten.


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Olympiasieger Nino Schurter vor Weltcup-Gesamtsieger Julien Absalon in Rivera, Mathias Flückiger vor Maxime Marotte und Jordan Sarrou in Bad Säckingen und Marco Fontana vor Stephane Tempier und Florian Vogel in Nals. Die besten Cross-Country-Biker legen mehr und mehr die Karten auf den Tisch.

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MTB BUNDESLIGA INTERNATIONAL: DIE CROSS COUNTRY-SERIE in DEUTSCHLAND

STRECKENBAU GEDERN * TITELVERTEIDIGER GEMELDET * KEIN ELIMINATOR in FREUDENSTADT

GEDERN RÜSTET SICH,
FREUDENSTADT PLANT UM
HEUBACH GIBT BEKANNT

Sieben Wochen vor ihrer Premiere in der MTB-Bundesliga-Serie wird aus Gedern Vollzug gemeldet. Die Strecke für das Vulkan-Race am 13. und 14. Mai wurde bundesligatauglich ausgerichtet. Und erste bedeutende Namen haben ihren Start auch schon angekündigt. Unterdessen gibt es für das Bundesliga-Finale in Freudenstadt eine Änderung zu verkünden.

mtb-bundesliga.net

„Was jetzt noch kommt, ist nur noch Kür“, freut sich Streckenchef Marcell Gretsch. Die gröbsten Arbeiten haben er und seine freiwilligen Helfer in unzähligen Stunden erledigt. Was noch fehlt sind Arbeiten am Detail, aber das dürfte für die allseits rege Radsport-Abteilung des TGV Schotten kein Problem sein.

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Legenden und leuchtende Figuren

Die Vorfreude auf großartigen Sport unter dem Rosenstein nimmt Formen an: Die 17. Auflage des BiketheRock powered by KMC in Heubach darf am 29. und 30 April wieder große und allergrößte Namen aus dem Cross-Country-Business begrüßen. Weltcup-Rekordsieger Julien Absalon geht auf die Jagd nach seinem dritten BiketheRock-Erfolg und der Schweizer Star Jolanda Neff wird mit Ex-Weltmeisterin Maja Wloszczowska aus Polen aufkreuzen.

Seit seinem ersten Auftritt beim BiketheRock im Jahr 2009 hat Julien Absalon den Event am Rand der Ostalb nie mehr aus seinem Programm gestrichen. Als er zum ersten Mal dort aufkreuzte, lag er in Sachen Weltcup-Siegen gleichauf mit der Schweizer Legende Thomas Frischknecht, der bis dahin den mit 17 Triumphen der Rekord-Gewinner war.

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UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt

Gonso Albstadt MTB Classic – Mit dem Familien-Ticket in den Hexenkessel
Noch knapp 120 Tage, dann treffen sich die besten Mountainbiker der Welt zum fünften Mal zum UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt. Der Vorverkauf über das Ticket-Portal Reservix ist angelaufen. Neu ist das Familienticket.
Wer erinnert sich nicht an das epische Duell zwischen den beiden Mountainbike-Legenden Nino Schurter und Julien Absalon vom vergangenen Jahr. Nach eineinhalb Stunden wurde die aufregende Auseinandersetzung durch wenige Zentimeter knapp entschieden.
Oder der knackige Zweikampf der Generationen im Jahr zuvor zwischen Jolanda Neff und der 20 Jahre älteren Gunn-Rita Dahle-Flesjaa. Am gleichen Tag ging der Stern einer jungen Deutschen erstmals so richtig auf: Helen Grobert fuhr sich mit Platz sechs in die Weltspitze.Das Weltcup-Wochenende in Albstadt ist ein Leckerbissen für alle Fans. Und wer das Sportevent im „Hexenkessel“ Bullentäle bis dato nicht kennt: Die ultraharte Prüfung auf der zuschauerfreundlichen Weltcup-Strecke in prickelnder Atmosphäre zu erleben, hat schon manchen zu einem begeisterten Anhänger gemacht.

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Mountainbike „GOLD Trophy Sabine Spitz“ Bad Säckingen/ 08.04.-09.04.2017

MTB Saisonstart 2017 in Bad Säckingen

Zusage des Weltverbands für “UCI Junior Serie” bei der GOLD Trophy Sabine Spitz, MTB Weltelite wird wieder beim HC Rennen in Bad Säckingen erwartet

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Als vor einigen Wochen der internationalen Mountainbike-Kalender 2017 des Radsport-Weltverband (UCI) veröffentlicht wurde, konnte man sich bei den Veranstaltern der “GOLD Tophy Sabine Spitz” in Bad Säckingen freuen. Wie erhofft hat man für die sechste Austragung des Mountainbike Highlights am Hochrhein im April 2017, erstmals die Ausrichtung eines Laufs zur “UCI Junior World Serie” zugesprochen bekommen. Damit ist Bad Säckingen im Kreis einiger weniger Veranstalter weltweit und der einzige Ort in Deutschland, wo ein Nachwuchs-Weltcup stattfindet. Daneben werden natürlich auch die Top Fahrer der Elite-Klassen wieder in Bad Säckingen erwartet. Der Auftakt der Deutschen Mountainbikesaison ist wie 2016 mit dem höchsten Status der UCI (HC) ausgezeichnet worden, so dass erneut mit einem erlesenen Starterfeld zu rechnen ist. Das Mountainbike Spektakel rund um das Waldbad in Bad Säckingen – zudem auch ein MTB-Marathon gehört -wird 2017 am 8./9.4. stattfinden.

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KMC MTB-Bundesliga, 2. Runde in Heubach (HC):Florian Vogel holt sich seinen dritten BiketheRock-Triumph

Gunn-Rita Dahle-Flesjaa per Solo zum Sieg

Vorjahres-Sieger Florian Vogel und MTB-Legende Gunn-Rita Dahle-Flesjaa haben die zweite Runde der KMC MTB-Bundesliga in Heubach gewonnen. Bei der 16. Auflage des BiketheRock gewann vor vielen tausend Zuschauern der Schweizer vor den beiden Franzosen Victor Koretzky und Julien Absalon, während die Norwegerin vor der Mexikanerin Daniela Campuzano und Helen Grobert aus Freiburg triumphierte.

Florian Vogel ließ sich vom begeisterten Publikum feiern. 47 Sekunden vor Victor Koretzky hatte er die Ziellinie überquert. „Ich fahre einfach gerne in Heubach, ich mag dieses Rennen und solche Bedingungen kommen mir entgegen“, genoss Vogel die Ovationen der Zuschauer.

Bis zur letzten Runde blieb das Herren-Rennen spannend. Doppel-Olympiasieger Julien Absalon hatte auf matschigen Untergrund da schon entscheidend an Boden verloren und es lief auf ein Duell zwischen dem 34-jährigen Florian Vogel und dem 21-jährigen Koretzky hinaus.

Wie so oft in Heubach hatte sich das Rennen wie ein Pendel entwickelt. Am 1,5 Kilometer langen Anstieg entpuppte sich Florian Vogel als der beste Kletterer, im Downhill waren Koretzky und Absalon besser. So verlor der Schweizer seinen herausgefahrenen Vorsprung jeweils wieder bis er den Zielbereich in der Heubacher „Stellung“ erreicht hatte.
Absalon musste als Erster einen bedeutenden Rückstand hinnehmen. „Ich habe nach dem Weltcup in La Bresse eine Pause gemacht und muss jetzt erst wieder in den Wettkampf-Rhythmus kommen. Florian war am Berg super stark, ein paar Runden konnte ich im Downhill die Lücke wieder schließen, aber irgendwann ist das natürlich nicht mehr möglich den Rückstand am Berg so klein zu halten. Ich bin aber sehr zufrieden mit meinem dritten Platz“, so Absalon, der im Ziel nach sechs Runden 1:20 Minuten Rückstand auf Vogel (1:30:39) hatte.
Koretzky, Weltcup-Dritter von La Bresse (Fra) und U23-Europameister zeigte, warum ihn die Franzosen für die Olympischen Spiele nominiert haben. Er hatte als Test für die Weltmeisterschaften zum ersten Mal ein Full-Suspension-Bike eingesetzt. „Das ist hier nicht ideal, aber es war für mich einfach die Lücke im Downhill zu schließen“, erklärte Koretzky.
Erst im letzten Anstieg schlug Vogel ein derart hohes Tempo an, dass Koretzky nicht mehr folgen konnte. „Er hatte einen Gang mehr“, meinte Koretzky lachend, „aber ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen.“
Florian Vogel gab das Kompliment auf andere Art zurück. „Victor war im Downhill wahnsinnig schnell. Ich wusste, dass ich es am Berg machen muss. Ich hatte super Beine und denke, die Form kann für die WM nicht schlecht sein.“

Auf den Plätzen vier und fünf landeten die Spanier David Valero (+1:59) und Pablo Rodriguez (+2:14), die sich im Verlauf des Rennens immer weiter nach vorne geschoben hatten.
Bester Deutscher wurde Moritz Milatz. Der Freiburger ist noch nicht in der Verfassung von 2014, erkannte aber nach einem durchwachsenen Frühjahr trotzdem eine Aufwärtstendenz. „Das war Durchschnitt“, meinte er zu seinem neunten Platz (+3:32). „Aber ich glaube, ich muss erst mal zufrieden sein, nach diesem Frühjahr.“

Damen: Fünfter Sieg für Dahle-Flesjaa
Die Damenkonkurrenz geriet zur Solo-Show der norwegischen Legende Gunn-Rita Dahle-Flesaa. Die 43-Jährige baute ihr Heubach-Palmares auf fünf Siege aus und zwar in eindrucksvoller Manier.

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