Archiv für den Tag: 26. August 2018

Nils Politt takes first professional victory



Every day in the 33rd Deutschland Tour, Team KATUSHA ALPECIN rider Nils Politt showed more strength and determination in earning the win, finally breaking through for his first professional victory in stage 4 on Sunday in Stuttgart. Politt, 24, has been professional since 2013 and welcomes his first victory.
“It’s unbelievable. I really can’t believe it. I think I will have to watch the race again tomorrow and then maybe I can believe it. I was so close to the win in the last two days when I guess I made some small mistakes. But today I waited a little bit longer to go at 200 meters to the finish line. I am really, really happy,” said Nils Politt. His sprint win with a time of 4:49:20 (43.03 km/h) came on the 207.5km stage which began in Lorsch.
Politt’s efforts also earned him second place on the final podium for the general classification, six-seconds behind winner Mohorič Matej (Bahrain Merida Pro Cycling Team), who took second on today’s stage.
Politt is a strong time trialist but has evolved into an all-around rider in the past year, most notably with his fine seventh place finish in this year’s Paris-Roubaix. He also was one of four team riders to finish in the 2018 Tour de France, showing his versatility for both one-day races and the grand tours.
After a 10-year absence the Tour of Germany returned to the race calendar this year. Politt noted earlier in the week he remembers coming to the race as a kid and was honored to be able to finally participate in the race on his home soil.
“It’s so nice to have the Tour of Germany back. I am proud to be on the podium here,” said Politt.
Photos © Getty Images
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Philippe Maertens
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Buchmann klettert in Camito del Rey auf Rang sieben.

Nachdem die Hitze die 2. Etappe der Vuelta schwerer als erwartet machte, erreichte am Ende eine stark reduzierte Gruppe das Ziel. A. Valverde holte den Sieg, während Emanuel Buchmann einmal mehr mit Rang sieben überzeugen konnte. Damit klettert der Junge Deutsche auch auf Rang sieben in der Gesamtwertung.

Die Etappe
Eigentlich waren die 163,5 Kilometer zwischen Marbella und Caminito del Rey heute dem UCI Weltmeister Peter Sagan wie auf den Leib geschnitten. Vom Start weg führte die Strecke bergan zu einer Bergwertung der 2. Kategorie. Auch danach war die 2. Etappe der Vuelta durchwegs wellig mit zwei Bergwertungen der 3. Kategorie, und auch zum Ziel ging es noch einmal bergan. Damit würden es die klassischen Sprinter heute sehr schwer haben, Sagan hingegen hat schon oft bewiesen, dass er sehr gut mit welligem Terrain zurechtkommt.
Teamtaktik
Die Etappe sprach also für Peter Sagan. Doch nachdem der UCI Weltmeister nach seinem Sturz an der Tour de France noch nicht wieder 100 % in Form ist, brauchte BORA – hansgrohe heute auch einen Plan B. Mit Jay McCarthy hatte man aber einen zweiten Fahrer in den Reihen, der bei Sprints aus kleineren Gruppen nach welligen Etappen durchaus bestehen kann. Im Baskenland gewann der junge Australier in diesem Jahr schon genau so eine Etappe. Damit war BORA – hansgrohe heute in jedem Fall gut aufgestellt und man wollte das Rennen entsprechend kontrollieren. Um größere Gruppen am Beginn zu kontrollieren, waren vor allem Michael Schwarzmann und Marcus Burghardt abgestellt. Gegen Ende sollte dann alles für einen Sprint getan werden.
Das Rennen
Direkt nach dem Start setzte sich eine gut besetzte 7-Mann-Gruppe vom Feld ab. Am Anstieg zur ersten Bergwertung des Tages konnte die Spitze schnell einen Vorsprung von mehr als 3 Minuten herausfahren, während im Feld BMC um den Gesamtführenden R. Dennis die Führung übernahm. Über weite Strecken des Tages blieb diese Rennsituation unverändert. BMC kontrollierte das Rennen und der Vorsprung der Ausreißer pendelte bei drei Minuten. Als der Vorsprung kurz vor der ersten Zieldurchfahrt bei vier Minuten angekommen war, begann auch BORA – hansgrohe mit Marcus Burghardt im Feld zu arbeiten. Schnell verringerte sich der Abstand wieder auf etwa 2:45, während die Spitzengruppe auseinanderfiel. 25 km vor dem Ziel war nur noch ein Fahrer an der Spitze und der Vorsprung unter eine Minute gesunken. Auch die Teams Sky und Movistar zeigten sich nun an der Spitze des Feldes, wo Lukas Pöstlberger seine BORA – hansgrohe Teamkollegen in Position hielt. Als R. Dennis in Probleme kam, drückte Sky aufs Tempo. Leider brachte diese Tempoverschärfung auch Peter Sagan in Schwierigkeiten. Im nun entbrannten Finale konnte auch Jay McCarthy der ersten Gruppe nicht mehr folgen. Doch BORA – hansgrohe hatte mit Majka, Formolo und Buchmann immer noch drei Fahrer in aussichtsreicher Position. Am Ende holte Buchmann einen starken siebten Rang beim Sieg von A. Valverde und rückte damit auch auf Rang sieben in der Gesamtwertung vor.
Ergebnis
01 A. Valverde 4:13:01
02 M. Kwiatkowski +0:00
03 L. De Plus +0:03
07 E. Buchmann +0:03
12 D. Formolo +0:03
20 R. Majka +0:08
Reaktionen im Ziel
„Ich bin auf einem guten Weg, aber ich brauche immer noch Zeit. Ich werde von Tag zu Tag besser, aber nach meinem Sturz an der Tour bin ich immer noch nicht bei 100 %. Wie bei jedem Rennen habe ich alles versucht, am Ende hat es einfach nicht gereicht.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Ich hatte wieder richtig gute Beine heute und habe mich am Ende stark gefühlt. Eigentlich liegen mir solche Ankünfte nicht besonders, aber das Resultat heute war sehr gut. Das Team hat mich im Finale auch super unterstützt, und aus allen Schwierigkeiten raus gehalten, als es tricky wurde. Bei der Vuelta kann jeden Tag etwas passieren, man muss auf jeder Etappe voll konzentriert sein, und wir haben immer noch 19 Etappen vor uns.“ – Emanuel Buchmann

„Die Etappe heute war durch die Hitze viel schwieriger als erwartet. Viele Fahrer hatten Probleme. Als Dennis abreißen lassen musste, hat Sky das Tempo noch einmal erhöht. Leider konnte auch Peter dem Tempo dann nicht mehr folgen und auch Jay hatte am letzten Anstieg Probleme. Aber unsere Bergfahrer sind wieder ein starkes Rennen gefahren. Rafal hat Emu am Ende noch gut nach vorne gefahren, und der hat mit seinem siebenten Rang wieder gezeigt, dass er in toller Form ist. Auch Davide war noch in dieser Gruppe. Wir können also mit dem Tag wieder zufrieden sein.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Regnerische Wetterbedingungen bei der Bretagne Classic sorgen für einen schweren Tag für BORA-hansgrohe.

Die 82. Austragung des Eintagesklassikers Bretagne Classic führte die Fahrer über insgesamt 256,9km um Plouay im Nordwesten Frankreichs. Regnerische Wetterbedinungen erschwerte das Rennen, das von vielen Attacken geprägt war. Vor dem ersten Anstieg der Côte de Ty Marrec lancierten drei Fahrer einen entscheidenden Angriff und es kam zu einem Sprint zwischen dem Trio, den O. Naesen für sich entschied. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Daniel Oss, der im Hauptfeld das Ziel erreichte und damit auf den 44. Rang fuhr.
Die Strecke
Dieses Jahr wurde der Kurs etwas neu gestaltet. Das Rennen, mit Start und Ziel in Plouay, führte die Fahrer zunächst auf eine insgesamt 242,2km lange Schleife. Nach der Rückkehr zum Startort musste dann noch zusätzlich eine 14,7km lange Schlussrunde befahren werden.
Die Strecke führte das Peloton durch typisch bretonisches Gelände, das mit mehreren kleinen Hügeln gespickt war. Der schwierigste Anstieg des Rennens, die Côte de Ty Marrec (1,1km, 6,8%), wartete kurz vor der ersten Zieldurchfahrt auf die Fahrer, und musste dann mit 4km bis zum Ziel noch einmal absolviert werden. Vor der Flamme Rouge gab es zwei tückische Kurven und von dort führte die Strecke leicht abwärts bis zur flachen Zielgerade. Obwohl die Gesamtstrecke nicht allzu anspruchsvoll war, ging es ständig auf und ab, und die engen winkeligen Straßen in Plouay erschwerten auch teilweise das Rennen.
Teamtaktik
Obwohl die Vuelta a España und die Deutschland Tour zur gleichen Zeit ausgetragen wurden, wartete der französische Eintagesklassiker mit einem beachtlichen Starterfeld auf, und das Team musste sich heute auf ein hartes und taktisches Rennen gefasst machen. Mehrere Sprinter und Klassikerspezialisten im Feld konnten eine Chance auf den Tagessieg haben. Sollte es zu einem Massensprint kommen, trug Sam Bennett die Hoffnungen von BORA – hansgrohe. In diesem Fall wollte das Team den irischen Sprinter voll unterstützen und ihn in eine gute Ausgangsposition für einen eventuellen finalen Sprint bringen. Die Schlussrunde ist traditionell der Schauplatz von vielen Attacken und es war zu erwarten, dass im Anstieg zum Côte de Ty Marrec mehrere späte Angriffe gesetzt werden konnten. Deshalb musste das Team auch besonders aufmerksam sein, um eventuelle Attacken rechtzeitig zu neutralisieren.
Das Rennen
Heute versuchten sieben Fahrer ihr Glück in der Flucht. Die Rennsituation blieb lange Zeit unverändert und der Vorsprung der Spitzengruppe pendelte während des Tages zwischen 3 und 4 Minuten. Einsetzender Regen im letzten Renndrittel erschwerte das Rennen und mit 70km bis zum Ziel begann der Vorsprung der Fluchtgruppe zu schmelzen. Zu dieser Zeit lösten sich zwei Ausreißer von der Spitzengruppe. Ein wenig später lancierten T. Wellens und S. Stybar eine Attacke und schlossen zu den verbleibenden Ausreißern auf, aber alle neun Fahrer wurden vom Feld kurz danach wieder geschluckt. Eine Gruppe von 14 Fahrern, die mit vielen Top-Favoriten besetzt war, nutzte dann die Situation für einen erneuten Angriff und riss eine Lücke von mehr als einer Minute zum Hauptfeld. Vor dem Anstieg der Côte de Ty Marrec zerfiel die Spitzengruppe in zwei Teile. T. Wellens, M. Valgren und O. Naesen setzten sich an die Spitze des Rennens und es kam zu einem Sprint zwischen dem Trio, den O. Naesen gewann. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Daniel Oss, der im Hauptfeld das Ziel erreichte und damit den 44. Platz belegte.
Ergebnis
01 O. Naesen 6:16:34
02 M. Valgren +0:00
03 T. Wellens +0:03
44 D. Oss +1:24
60 P. Poljanski +2:11
Reaktionen im Ziel
„Die letzten 100km waren besonders schwer. Ich versuchte, vorne mit Daniel [Oss] zu fahren und wir glaubten, dass wir zu der Spitzengruppe aufschließen konnten. Aber das Tempo war zu hoch. Wir hatten mit den ungünstigen Wetterbedingungen zu kämpfen und unsere Versuche blieben ergebnislos. Es war heute ein schwerer Tag.“ – Pawel Poljanski

„Mit mehr als 250km war es ein langes Rennen. Besonders im letzteren Teil des Renngeschehens machten die regnerischen Wetterbedingungen das Rennen schwer. Die Fahrer mussten über Kies und nasse Straßen fahren und es gab auch mehrere tückische Kurven. Viele Fahrer im Peloton gingen zu Boden und es war kein leichtes Rennen, aber das Team unterstütze Sam [Bennett] und Daniel [Oss] so gut wie möglich. Am Ende des Tages versuchte Daniel ein solides Ergebnis im Sprint des Hauptfeldes zu erzielen. Trotz der schwierigen Bedingungen zeigte sich das Team kämpferisch und arbeitete gut zusammen.“ – Ján Valach, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Patrick Konrad wird Neunter auf einer schweren letzten Etappe der Deutschland Tour. 

Als der BORA – hansgrohe Zug das Tempo forcierte, wurde das Duo an der Spitze des Rennens gestellt. Trotz seines schweren Sturzes zeigte Patrick Konrad Kampfgeist und war in den beiden Schlussrunden immer auf der Höhe des Geschehens. Nach einer schweren letzten Etappe querte der Österreicher als Neunter die Ziellinie.
Die Etappe
Die Deutschland Tour ging heute in Stuttgart zu Ende. Doch bevor das Feld auf die Zielgerade bog, warteten mehr als 205km, mit drei Bergwertungen auf die Fahrer. Zwei unmittelbar nach dem Start, eine kurz vor dem Ziel. Bei Kilometer 45 und 186 gab es noch je eine Sprintwertung, bevor man in Stuttgart in die Schlussrunden ging.
Die Team Taktik
Trotz seines schweren Sturzes ging Patrick Konrad heute an den Start und wollte ein gutes Etappenergebnis erzielen. Die Mannschaft stellte sich in seine Dienste, wollte aber mit Pascal versuchen ein gutes Resultat einzufahren.
Das Rennen
Nach nur wenigen Rennkilometern setzte sich zuerst ein Trio vom Feld ab. Wenig später verringerte sich die Fluchtgruppe des Tages auf zwei Fahrer mit einem Vorsprung von sechs Minuten gegenüber dem Hauptfeld in dem BORA – hansgrohe vertreten war. Das Peloton gewährte den Ausreißern zunächst etwas Vorsprung, begann aber nach der einiger Zeit mit einer Tempoverschärfung, um die Gruppe zu stellen. 20km vor dem Ziel musste sich die beiden Fahrer an der Spitze geschlagen geben. Der BORA – hansgrohe Zug leistete eine tolle Teamarbeit und positionierte ihre beiden Leader immer in eine gute Position. Am letzten Anstieg nahm Pascal Ackermann an Tempo raus, Teamkollege Patrick Konrad war jedoch immer auf der Höhe des Geschehens. Im Finale war es aber N. Politt, der sich den Tagessieg vor M. Mohoric sicherte. Patrick Konrad querte nach einer starken Leistung und trotz Blessuren vom gestrigen Sturz als Neunter die Ziellinie.
Ergebnis
01 N. Politt 4:49:20
02 M. Mohoric +0:00
03 D. Caruso +0:00
09 P. Konrad +0:00
Reaktionen im Ziel
„Es war heute ein wirklich schweres Rennen. Die Berge hatten es in sich aber ich denke, wir haben als Team heute aber auch die gesamte Woche gut zusammengearbeitet. Patrick war heute wirklich stark, wenn man bedenkt, dass er gestern doch einige Blessuren erlitten hat, ist der neunte Platz sehr gut. Schade, dass es diese Woche zu keinem Sieg gereicht hat, aber es hat so Spaß gemacht im Deutschen Meister Trikot zu Hause zu fahren.“ – Pascal Ackermann
„Für uns war heute das einzige Ziel den langersehnten Etappensieg zu holen. Egal ob mit Pete aus einer Ausreißergruppe oder mit Pascal und Patrick im Finale. Leider haben wir die Spitze verpasst und mussten danach viel investieren, um das gefährliche Führungsduo wieder zu stellen. Unglaublich was Christoph und Pete dann geleistet haben. Im Finale haben sich dann leider bei beiden unserer Leader die Sturzfolgen bemerkbar gemacht. Ich trau mir zu sagen, dass ohne die schweren Sprintstürze der letzten Woche sowohl Pascal als auch Patrick um den Sieg hätten kämpfen können. Es wollte eben einfach nicht sein. Aber ich bin stolz auf unser Team, die Jungs haben während der gesamten Rundfahrt unglaublichen attraktiven und spannenden Radsport gezeigt und mit Hilfe des tollen Publikums auch richtig Freude an der Arbeit gehabt. Kompliment an die Organisatoren der Rundfahrt, die Zuschauermassen am Straßenrand haben gezeigt, dass Deutschland noch immer eine Radsportnation ist und, dass sowohl bei der Streckenwahl als auch im PR Bereich toll gearbeitet wurde. Danke Deutschland Tour für vier geile Arbeitstage!“ – Christian Pömer, sporlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Mohoric schlägt in Merzig zu und übernimmt Rot

Nach Platz zwei am Vortag hat Matej Mohoric (Bahrain-Merida) die 3. Etappe der Deutschland Tour gewonnen. Der Slowene gewann nach welligen 177 Kilometern von Trier ins saarländische Merzig den Sprint einer dezimierten Favoritengruppe vor dem Kölner Nils Politt (Katusha-Alpecin) und Pieter Vanspeybrouck (Wanty-Groupe Gobert). Mit dem Etappenerfolg übernahm Mohoric durch die Bonussekunden im Ziel das Rote Trikot des Spitzenreiters von Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors), der Etappensiebter wurde.

„Gestern war Max einfach stärker als ich, aber heute war ich sehr fokussiert. Das Tempo war heute hoch, aber ich hielt mich lange zurück mit Attacken. Das war nicht einfach, aber ich sagte mir, ich muss mich gedulden. Am letzten Anstieg griff ich dann an, aber ich konnte mich nicht absetzen. Danach konzentrierte ich mich auf den Schlusssprint und die Bonussekunden. Der Sieg freut mich sehr. Ich fühle mich im Moment sehr stark und hoffe, morgen das Trikot verteidigen zu können“, sagte der Etappensieger Mohoric. Der 23-Jährige führt die Gesamtwertung nun mit sechs Sekunden vor Schachmann und zehn Sekunden vor Politt an.

„Klar ist man nicht glücklich, wenn man Etappenzweiter wird. Ich habe im Sprint an den Sieg geglaubt. Als ich dann aber Mohoric im Augenwinkel gesehen habe, dachte ich ‘Mist’. Mit dem zweiten Platz kann man im Nachhinein aber zufrieden sein und irgendwann wird der Knoten bei uns platzen. Die Etappe war wieder ziemlich hart“, äußerte sich der zweitplatzierte Politt im Ziel.

Kameramann Nils Politt hat offensichtlich mehr Probleme die Steigung zur Bühne zu bewältigen als die Berge im Saarland.

„Es war am Ende extrem hektisch und nicht einfach die Position zu halten. Die Gruppe war noch sehr groß, jeder wirkte frisch und wollte heute etwas bewegen. Auf den letzten Kilometer verlor ich etwas die Position, und als ich gerade den Sprint anziehe, da geschah der Sturz vor mir und ich musste ausweichen. Das hat mir die Geschwindigkeit genommen. Der Rückstand von sechs Sekunden auf Mohoric ist schwer aufzuholen. Ich werde aber versuchen, das Trikot zurückzuholen“, kommentierte der gestrige Tagessieger Schachmann die Etappe.

Nach Start an der Porta Nigra in Trier verlief das Teilstück zunächst flach an Mosel und Saar entlang. Die Spitzengruppe des Tages fand sich mit Johannes Hodapp (Team Sauerland), Oscar Riesebeek (Roompot Nederlandse Loterij), Juri Hollmann (Heizomat rad-netde), Rick Zabel (Team Katusha-Alpecin), Evgeny Shalunov (Gazprom Rusvelo), Robin Carpenter (Rally Cycling) und Adam Hansen (Lotto Soudal) zusammen. Der Maximalvorsprung betrug vier Minuten, als zähester Fahrer der Gruppe erwies sich der US-Amerikaner Carpenter, der acht Kilometer vor dem Ziel in der Steigung Eller Weg gestellt wurde.
Die letzten 67 Kilometer über zwei Runden auf der berühmten Saarschleife dünnten das Fahrerfeld mit vier von fünf Bergwertungen des Tages aus. Eine späte Attacke durch Warren Barguil (Team Fortuneo-Samsic) und Pieter Weening (Roompot Nederlandse Loterij) wurde an der Flamme Rouge vereitelt. Wenige hundert Meter vor dem Ziel beeinträchtige ein Sturz von Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) und Lennard Kämna (Team Sunweb) die Sprintankunft.

Pressebüro Deutschland Tour | FlessnerSchmitz GmbH | Sandra Schmitz
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Harry Tanfield signs with KATUSHA ALPECIN



Team KATUSHA ALPECIN has reached an agreement with 23-year old Harry Tanfield and look forward to working with the young British cyclist over the next two years. Tanfield currently rides for UCI Continental team Canyon Eisberg and will step up to the WorldTour in the 2019 cycling season. Tanfield, who wore the Tour de Yorkshire 2018 leader’s jersey this season after winning the race’s opening stage into Doncaster, is still pinching himself.
Tanfield: The WorldTour has always been the ultimate ambition. I have a foot in the door now and have two years to prove myself. I don’t pretend to think I have made it. The hard work starts now and the challenge is for me to show I can progress as a rider.
Tanfield specializes in one-day races as well as the individual time trial, and recently took second place behind Geraint Thomas in the Great Britain National Championships (ITT). Earlier results from 2018 include that stage win in the Tour de Yorkshire as well as second place finishes in the one-day races of Midden-Brabant Poort Omloop and Ronde van Overijssel, both 1.2 rated races.
General Manager José Azevedo will officially welcome Tanfield on board his KATUSHA ALPECIN squad on January 1, when the Yorkshireman will line-up alongside fellow Brit Alex Dowsett.
We’ve been watching Harry with our partner Canyon for a while. He’s not only a talented time trial rider. We have seen on this year’sTour de Yorkshire that he has all the skills to win big races. While this is a big step for him now, we as a team will provide him with the best possible support to continue his positive development, said Azevedo.
Canyon Eisberg sports director Tim Elverson has spoken of his pride at Tanfield’s elevation to cycling’s top tier. He sees it as another feather in the cap of his British UCI Continental outfit, who are busy preparing for next month’s Tour of Britain.
Elverson: I’m super happy. It is great Harry’s work has been recognised because he really does deserve it. It underlines Canyon’s commitment to our relationship and also shows we are operating at a level where we can deliver someone to the WorldTour.KATUSHA ALPECIN are getting a very strong, young rider. Hopefully they can help him progress to the next stage and that is to be a reliable WorldTour rider. I have no doubt that is what Harry will become. And from everyone at Canyon Eisberg, we wish him the very best of luck.
I wanted to honour the faith Canyon has put in me through Tim (Elverson) and Nick Allen (Canyon UK), so joining KATUSHA ALPECIN was always the dream. I had just set out on a training ride when José (Azevedo) rang me. I was over the moon. Now I just can’t wait to get started. I have to thank everyone at Canyon Eisberg but especially Tim. We’ve worked together for three years and it has been a great ride, added Tanfield.

Ötztaler Radmarathon mit gleich 8 Ex-Siegern

Nächstes Wochenende, am 2. September 2018, stellen sich über 4.000 Radsportler der Herausforderung des 38. Ötztaler Radmarathon. Mit dabei sind neben acht ehemaligen Siegern auch zahlreiche Prominente.
Der Radsport booomt! Das liegt zum einen an Traditionsveranstaltungen wie dem Ötztaler Radmarathon und zum anderen vielen Profievents, wie heuer im September der UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol. Dem Ötztaler Radmarathon, der inoffiziellen “Rad-WM” für Hobbysportler, stellen sich am 2. September wieder zahlreiche Radsportler. Gleich acht ehemalige Sieger beehren beim 238 Kilometer langen und mit 5.500 Höhenmetern gespickten Marathonklassiker mit Start Ziel in Sölden das Starterfeld: Allen voran der letztjährige Triumphator Stefano Cecchini aus Italien sowie die Dominatorin von 2014 bis 2017 Laila Orenos aus der Schweiz. Auch der Italiener Enrico Zen (2015), die Deutschen Monika Dietl (2013) und Holger Sievers (1995) treten wieder an. Neben dem Italiener Giuseppe Bovo (1990) werden auch die Österreicher Ekkehard Dörschlag (Seriensieger von 1986 bis 1989) und der zweifache Sieger Stefan Kirchmair (2011 und 2012) teilnehmen.
Viele Prominente am Start
Dass Skispringer auch auf dem Rad eine ausgezeichnete Figur machen, zeigt derzeit der slowenische Ex-Springer Primoz Roglic, der zuletzt die Tour de France als Vierter beendete. Solche Leistungen nehmen sich auch die beiden Ex-Olympiasieger und Weltcupsieger Andreas Goldberger und Martin Koch zu Herzen, sie starten am Sonntag, den 2. September, ebenso wie der ehemalige deutsche Skifahrer Frank Wörndl und ZDF-Moderatorin Annika Zimmermann. Natürlich dürfen ehemalige und aktive Radsportler nicht fehlen, wie Ex-Profi Jörg Ludewig, MTB-Eliminator-Weltmeister Daniel Federspiel oder der ehemalige Olympiasieger im Bahnvierer Andreas Walzer. Und wie im Vorjahr bestreitet auch heuer wieder der Schweizer UEFA- und Champions League-Boss Martin Kallen den Ötztaler Radmarathon; sein Ziel ist eine Zeit rund um neun Stunden.
Tiroler dominieren Starterfeld
Über 4.000 Starter aus allen Teilen der Welt starten beim 38. Ötztaler Radmarathon. Aus österreichischer Sicht dominieren die Tiroler Radsportler mit 382 Teilnehmern, gefolgt von den radsportverrückten Oberösterreichern mit 141 Startern und 134 aus der Steiermark. Hinter Niederösterreich mit 123 rangieren Wiener Radsportler mit 93.
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
Tel.: +43 664 913 76 77
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

La Vuelta 2018 – the stars

PETER SAGAN: “IT’S VERY IMPORTANT FOR ME TO BE AT LA VUELTA”

Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) is back at La Vuelta, en route to the World championships where he hopes to claim a historic fourth victory in a row at the end of September. “It’s very important to be at La Vuelta, the mountain stages will be very good training”, the Slovak star said on Thursday in front of the media gathered at Malaga. “And it’s much better than training home, alone.” Winner of his first Grand Tour stages at La Vuelta in 2011, Peter Sagan recalled it was only his “second year as a pro” when he first visited La Vuelta (and took 3 wins), “and I even won in Madrid. It was a very good La Vuelta for me. I’m always happy to be in Spain.” This year, he’s still feeling from his late crash in the Tour de France. “But I come here with my soigneur and my physiotherapist”, he explained. “I can do a lot of treatments, I think I’m going to feel better day by day and I hope to win.”

THE YATES WANT TO REPLICATE THEIR TIME AS U23
Will La Vuelta 2018 be the first pro race with both Yates racing competitively together at the front since they turned pro? Simon has some answer. “The guys I know who have done the Giro but not the Tour were also racing in Poland, so I know where they’re at but there are others who have done the Tour and it’ll be interesting to see how they go”, the triple stage winner of the Giro d’Italia said in Málaga. “It depends how they finished the Tour. I see a south-north divide in this Vuelta. These first stages are gonna be quite warm, which I’m not a major fan of. I prefer to race in the north of Spain, and in Andorra where I live. Besides the heat, I think La Vuelta is a great race, a beautiful one with many climbs. I have good memories from my stage win in 2016. It was also the first time I managed a top ten in a Grand Tour. I’ve taken a lot of time off to recover from the Giro that I finished completely dead. I’ve had a very different build up to La Vuelta now. I don’t feel any difference in my approach of the racing after the Giro. Since the very beginning, I’ve always turned up to races for trying to win. I was joking with my brother [Adam] during the Tour that he should come here instead. At the end it was announced that he would change [his race program]. I like to race with him. I hope this is the first race we can do together at a very high level. There has always been a curse. Whenever we raced together, one of us always was not so good unfortunately, or unlucky. The last race we did together where we were both really good was the 2013 Tour de l’Avenir, which is a long time ago. We hope to change the fortunes there.”

SUPERMAN LÓPEZ APPROACHES LA VUELTA “CALM AND MOTIVATED”
Miguel Ángel López (Astana) was one of the great revelations of last year’s edition of La Vuelta, where he won two mountain stages. At 24, the Colombian climber will be a wheel to follow, even more after an overall podium finish at the Giro d’Italia. “I haven’t done two Grand Tours in one year before, so we will see how my body will react. I approach La Vuelta with calm and serenity. We will have to go through the first week and hope the mountain stages will put everybody in his place”, he says. Talking about the parcours, López says it looks “similar to last year, with a lot of mounitain finishes. It will be super hard, with mythical finishes. That brings me much motivation to start La Vuelta. I wouldn’t point one rival over the others, but I will have to control everybody because it’s the last Grand Tour of the year and everybody will go full gas”, says the Colombian, who thinks he is in a good moment of his career: “The body is maturing year after year. I’ve learnt a lot of things over the years and I have more consistency. I feel I don’t have any problems after more complicated years with crashes”, he closes with optimism.

VALVERDE: “NAIRO IS THE LEADER” ; QUINTANA: “I’M UP FOR THIS”

With Nairo Quintana and Alejandro Valverde, Movistar line up two former winners of La Vuelta. The Colombian will lead the Spanish squad as they aim for another overall success. “Nairo is the leader”, Valverde said ahead of his 12th participation in La Vuelta. “And I’ll do as I always do here: lend a hand and try to spice things up, do good and then feel good for the Worlds.” Winner in 2016, Quintana also spoke to the media: “Im up for the leadership, as I’ve been every time I’ve had to. I’ve recovered at home. I arrived at the Tour in a good situation but things didn’t go the way we hoped. My shape is similar to what it was at the beginning of the Tour, we hope we’ll be lucky and everything will go well until the finish. And how does the Colombian see himself riding La Vuelta? “Full gas from the start until the finish”, he laughed. “Either we crumble, or we win.”