Schlagwort-Archiv: Oliver Vonhausen

Team TEXPA-SIMPLON: Soukup mit starkem Finale beim Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald

Der Rothaus Bike Giro versuchte als Nachfolger der Trans-Schwarzwald bei der Streckenführung neue Wege zu gehen und bot den Teilnehmern ein interessantes Format. Zum Auftakt ein Prolog über 16km, eine Etappe mit Start und Ziel an der Rothaus Brauerei und zwei Etappen mit Start und Ziel auf dem Feldberg.
Die Lage der Etappenorte sorgte zudem dafür, dass es direkt nach dem Start zumeist erstmal in eine längere Abfahrt ging, so dass vor allem die Startphase besonders entscheidend war. Die zu vergebenden UCI Punkte und die Strecken-Charakteristik zog erwartungsgemäß viele starke XC-Fahrer in den Schwarzwald, so dass das Tempo durchweg extrem hoch war.

Für Christoph Soukup verlief der Prolog wie geplant. Bei sehr matschigen Bedingungen ging er auf der schnellen Runde kein Risiko ein und fuhr mit einer soliden Leistung auf Platz 13. An Tag zwei hatte er leider Pech mit einem Vorderrad-Defekt, der ihn den Anschluss an die Spitzengruppe kostete. Seine Aufholjagd endete schließlich auf Rang 19. Auf der dritten Etappe lief es dann etwas besser und mit Platz 14 konnte er sich in der Gesamtwertung etwas verbessern. Die letzte Etappe lag ihm dann mit dem schweren Finale hoch zum Herzogenhorn und zum Feldberg am besten. Zwischenzeitlich lag er sogar mit Matthias Bettinger (Lexware) in Führung, nachdem die beiden aus der Spitzengruppe heraus attackiert hatten. Sie wurden zwar wieder eingeholt, aber Soukup hatte am Ende trotzdem noch genug Körner, um mit Platz 10 sein bestes Tagesresultat einzufahren. In der Gesamtwertung schob er sich so noch auf Position 13.

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Team TEXPA-SIMPLON: Soukup fährt Bestzeit bei der Alpenhaus Trophy in Ischgl

Im Rahmen des Ischgl Ironbike Festivals konnten die Teilnehmer bereits am Donnerstag mit einem besonderen Wettkampfformat ins Rennwochenende starten. Das abendliche Bergzeitfahren bei Flutlicht hielt 7,3 km und 921hm bereit und mit der Ziellinie auf 2320m wurde die Luft auf den letzten Kilometern spürbar dünner.
Christoph Soukup zeigte aber auch bei diesen Bedingungen seine Klasse und stellte mit 37:06 min eine Zeit auf, die an diesem Tag keiner mehr unterbieten konnte. So sicherte sich Soukup mit über 2 min Vorsprung den Sieg. Matthias Leisling sorgte mit Platz vier zudem für einen starken Team-Auftritt.

Für Christina Kollmann stand am Samstag der Ischgl Ironbike Marathon mit 79km und 3800hm an. Nach einer längeren Pause war sie sich zwar noch nicht ganz sicher, wie sie bei diesem anspruchsvollen Rennen zurechtkommen würde, wollte aber gleich eine aussagekräftige Standortbestimmung.
Bis zur Hälfte des ersten langen Anstiegs konnte sie das hohe Tempo mitgehen, dann schaltete sie lieber einen Gang zurück und fuhr sicher auf Rang zwei. In der folgenden Abfahrt erwischte sie aber einen Reifendefekt, der sich glücklicherweise dank Schwalbe Dichtmilch schnell reparieren ließ. Auch ein zweites Loch im Reifen konnte sie noch abdichten. Trotzdem sammelte Kollmann einiges an Standzeit und da sie am letzten Berg noch Probleme mit der Kette bekam, verbrachte sie in Summe gute 10min am Streckenrand. Trotzdem konnte sie den zweiten Platz noch ins Ziel bringen und war entschprechend zufrieden mit ihrer Leistung.

Tim Weismantel startete auf der 48km Strecke. Er kam am Start zunächst gut weg und konnte sich im ersten Anstieg in der Gruppe um Position 5-10 platzieren. Leider musste er diese Gruppe später ziehen lassen und fuhr auf Rang 10 ins Ziel.

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Starke Jubiläums Transalp für TEXPA-SIMPLON

Die diesjährige Bike Transalp war eine ganz Besondere. Berereits zum 20. Mal machten sich eine Horde Hobby-Sportler und Profis auf den Weg die Alpen im Rennmodus mit dem Mountainbike zu überqueren. Die ca. 1000 Teilnehmer wurden bei der Streckenwahl nicht enttäuscht. Gleich mehrere Fünf-Sterne Etappen standen auf dem Programm und sowohl der konditionelle Anspruch als auch der Panorama-Faktor waren extrem hoch. Genauso hatte sich das sportliche Niveau an der Spitze in den letzten Jahrem enorm nach oben geschraubt.

Das Team TEXPA-SIMPLON schickte vier Teams ins Rennen:
TEXPA-SIMPLON 1: Matthias Leisling und Christoph Soukup
TEXPA-SIMPLON 2: Uwe Hardter und Wolfgang Mayer
TEXPA-SIMPLON/Sport Haschko: Franz Hofer und Andreas Kleiber
TEXPA-SIMPLON 4 (mixed) Annette Griner und Oliver Vonhausen

Trotz der starken Konkurrenz gingen alle hoch motiviert und zuversichtlich an den Start in Mayrhofen, um die ca. 545km und 18000 hm in Angriff zu nehmen. Vor allem TEXPA-SIMPLON 1 konnte immer wieder Akzente an der Spitze des Rennens setzen und fuhr über die komplette Woche unter den schnellsten Teams. Leider wurden sie auf der dritten Etappe durche einen Defekt und einen Sturz ausgebremst, so dass sie in der Tageswertung nur auf Rang 9 ins Ziel kamen. Auf der fünften Etappe hätte es dann aber fast geklappt mit dem erhofften Tagespodest. Bis kurz vor dem Ziel war der dritte Platz zum Greifen nahe, jedoch verloren sie nur wenige Kilometer vor dem Ziel noch eine Position. Mit Platz 4 fuhren sie aber ihr bestes Tagesergebnis ein. Ihre sehr konstante Leistung über die sieben Etappen wurde am Ende in Riva mit dem siebten Gesamtrang belohnt.

Ebenso zuverlässig zeigten die beiden anderen Männerteams, dass sie zu den schnellsten im Feld gehören. Am Ende platzierten sie sich auf den Rängen 10 (Hofer/Kleiber) und 11 (Hardter/Mayer) der Gesamtwertung und sorgten für ein sehr starkes Teamergebnis mit drei mal TEXPA-SIMPLON unter den ersten 11 Teams.

Eine gute Teamleistung war auch beim Mixed Team gefragt. Auf der ersten Etappe fuhren Griner und Vonhausen eine perfekte Schlussoffensive und fuhren noch von Rang sechs auf Rang drei nach vorne. Zum Auftakt holten sie sich somit gleich mal einen Podestplatz. Auf den Etappen zwei bis fünf lief es leider nicht wie geplant und sie mussten einige Rückschläge verkraften. Trotzdem kämpften sie um jede Sekunde und auf den letzten beiden Etappen zeigten sie mit jeweils Platz vier nochmals, dass sie vorne mitfahren können. Somit sicherten sie sich noch den zwischenzeitlich verlorenen fünften Gesamtrang in der Mixed-Kategorie.

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Soukup trotz Defekt auf Rang 6 bei der Zillertal Bike Challenge

Mit über 9000 hm in nur drei Tagen gehört die Zillertal Bike Challenge wohl zu den konditionell anspruchsvollsten Etappenrennen in Europa. Die extrem gute Organisation und die tolle Atmosphäre ziehen aber jedes Jahr zahlreiche Hobbyfahrer und Profis ins Zillertal.
Mit Christoph Soukup, Franz Hofer, Tim Weismantel, Annette Griner und Oliver Vonhausen reiste das Team TEXPA-SIMPLON mit einem starken Aufgebot nach Zell am Ziller. Zudem stellte sie mit ihrem Gastfahrer Jasper Britz den jüngsten Teilnehmer der Kategorie „King“.

Wie bei allen drei Etappen waren auf der ersten Etappe zwei extrem lange Anstiege zu überwinden. Somit war der Rennverlauf für die meisten Fahrer ähnlich. Am Anfang schnell seinen Rhythmus finden und am zweiten Anstieg noch möglichst viele Reserven haben, um die letzten 1500 hm am Stück gut zu überstehen. Christoph Soukup gelang das sehr gut und mit Rang 5 zeigte er, dass er nach den schwierigen letzten Wochen wieder auf einem sehr guten Weg ist. Franz Hofer konnte zwar seine Anfahrtsstärke auf der technisch recht einfachen Strecke nicht auspielen, kam aber trotzdem auf einem soliden 13. Rang ins Ziel. Annette Griner fuhr von Beginn an auf Podestkurs und lies sich auch von einem Sturz in der Schlussabfahrt nicht stoppen. Platz drei war ein guter Einstieg. Leider verletzte sie sich beim Sturz an der Hand, so dass sie am nächsten Tag den Lenker kaum mehr halten konnte und das Rennen leider beenden musste.

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Team TEXPA-SIMPLON: Leisling wiederholt seinen Sieg in Pfronten

Kollmann erneut auf dem Podest

Nicht einmal eine Woche nach der Alpentour Trophy stand Christina Kollmann bereits wieder am Start eines Klassikers mit vielen Höhenmetern. Beim Sella Ronda Hero startete sie am Samstag auf der 60km Distanz und war sich zunächst nicht sicher wie gut sich erholt hatte. „Ich habe die Alpentour schon noch ganz schön gemerkt und habe entschieden die Anstiege wirklich kontrolliert zu fahren, um für die WM nächste Woche nicht zu viel Energie zu verschießen,“ so Kollmann nach dem Rennen. Ihre defensive Fahrweise zahlte sich aber auch schon am Samstag aus. Mit einem konstanten Tempo fuhr sie auf Platz zwei und durfte erneut aufs Podest klettern.

Franz Hofer stieg beim Sella Ronda Hero auf der 60km Runde wieder ins Renngeschäft ein, nachdem er eine längere Pause mit anschließendem Neuaufbau eingelegt hatte. Trotzdem lief es schon wieder ganz ordentlich und er konnte sich mit Rang 5 bereits in seinem ersten Rennen gut platzieren.

Ebenfalls am Samstag ging es für Matthias Leisling nach Pfronten, wo auf der Extrem Strecke 76km und 2600hm auf ihn warteten. Nachdem er das Rennen zuletzt 2015 gewonnen hatte, ging er erneut als Favorit ins Rennen. Bei perfekten Wetter Bedingungen lieferte Leisling eine sehr souveräne Vorstellung ab und übernahm gleich am ersten Anstieg die Führung. Mit jedem weiteren Kilometer baute er seinen Vorsprung etwas aus konnte sich im Ziel erneut als Sieger feiern lassen.

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Team TEXPA-SIMPLON: Matthias Leisling gewinnt den 1. Achenseemarathon

Bei perfekten Bedingungen starteten Matthias Leisling, Tim Weismantel und Uwe Hardter auf der 77km Strecke am Achensee. Der Kurs mit 2300 hm bot landschaftlich zwar einiges fürs Auge, aber dafür war nur wenig Zeit. Gleich nach dem Start ging es in den ersten Berg und Leisling ergriff die Initiative. Sein Tempo konnte nur ein weiterer Fahrer mitgehen, so dass sie am ersten Gipfel das Spitzen Dou bildeten. Bis zum letzten Anstieg arbeiteten die beiden gut zusammen und ihr Vorsprung betrug bereits einige Minuten. Leisling testete seinen Konkurrenten gleich auf den ersten Höhenmetern und merkte schnell, dass er heute der Stärkere war. Mit konstant hohem Tempo zog er bis zum Gipfel durch und kam nach der Schlussabfahrt mit nochmal knapp 3 Minuten Vorsprung auf Platz zwei als Sieger der Langdistanz ins Ziel.

Hardter hatte zu Beginn etwas Probleme mit dem extrem schnellen Start, konnte sich aber in der Verfolgergruppe platzieren und verpasst mit Rang 4 nur knapp das Podest. Tim Weismantel erging es ähnlich. Nach dem harten Start konnte er sich etwas erholen und in der zweiten Rennhälfte einige Positionen gut machen, so dass es am Ende noch zu Platz 13 reichte.

Katharina Alberti zeigte auf der 66km Runde erneute eine starke Leistung und fuhr auf einen soliden 5. Rang

Pech bei der ÖM

Bereits am Tag vor der Österreichischen Staatsmeisterschaft gab es schlechte Nachrichten. Titelverteidiger Christoph Soukup musste seinen Start krankheitsbedingt absagen.

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Team TEXPA-SIMPLON: Annette Griner ist auch in Bad Wildbad nicht zu stoppen

Als Vorjahres Siegerin der Langstrecke (81 km, 1800hm) ging Annette Griner natürlich als Favoritin ins Rennen. Davon ließ sie sich aber nicht nervös machen und zog einfach ihr Tempo durch. Bereits am ersten Anstieg konnte ihr niemand folgen und schnell hatte sie ihre Konkurrentinnen distanziert. Trotzdem drückte sie weiter ordentlich aufs Gas und vergörßerte ihren Vorsprung kontinuierlich. Bis zum Ende summierte sich ihr Zeitpolster auf 7 min, so dass sie die letzte Abfahrt gelassen anging und ihren dritten Sieg in Folge genießen konnte.

Uwe Hardter stieg bereits am Samstag ins Rennwochende ein und fuhr in Obermarchtal nach einem knappen Sprint Finish auf Platz zwei. Daher ging er nicht ganz frisch auf die Langdistanz in Bad Wildbad. Mit etwas müden Beinen lief es vom Start weg etwas zäh, aber da das Tempo an der Spitze zwischendurch etwas rausgenommen wurde, konnte er sich bis Kilometer 60 in der zehnköpfigen Spitzengruppe halten. Als diese dann durch die ersten Attacken zerfiel lag er mit einem Konkurrenten auf Platz 5 und 6. In der Schlussabfahrt wurde er leider durch überrundete Fahrer mehrmals aufgehalten und konnte nicht mehr um die bessere Platzierung kämpfen. Platz 6 ging für das zweite Rennen in zwei Tagen jedoch in Ordnung.

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Team TEXPA-SIMPLON: Hardter erneut stark in Münsingen

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Zum Saisonende fand sich nochmal ein starkes Teilnehmerfeld zum Albgold Trophy in Münsingen ein. Mit Matthias Leisling, Wolfgang Mayer und dem Lokalmatador Uwe Hardter war auch das Team TEXPA-SIMPLON gut vertreten. Trotz des hohen Anfangstempos blieb in der ersten Rennhälfte auf der schnellen Strecke eine noch recht große Spitzengruppe zusammen. Auf den folgende kurzen harten Anstiegen verkleinerte sich diese Gruppe aber immer weiter auf noch 10 Fahrer. Leisling, Mayer und Hardter konnten sich vorne festbeißen und hatten zu dritt eine gute Ausgangspostion. In einer steinigen Abfahrt erwischten gleich mehrere Fahrer einen Reifendefekt und leider war hier auch Leisling dabei, so dass er aus der Führungsgruppe fiel. So gingen 6 Fahrer ins Finale. Mayer konnte später am Anstieg nicht mehr ganz mitgehen und musste etwas rausnehmen, brachte aber einen guten sechsten Platz nach Hause.
Hardter war bis auf der Zielgeraden noch an der Spitze, musste sich aber dann knapp im Sprint geschlagen geben, zeigte aber mit Platz zwei bei sehr starker Konkurrenz erneut seine Klasse.
Annette Griner fand bei den kühlen Temperaturen zunächst nicht so gut ins Rennen und fuhr nach den ersten Anstiegen in der Verfolgergruppe. Nach ca. 40km konnte sie auf die Drittplatzierte aufschließen und war plötzlich wieder im Rennen ums Podest. In der letzten Kurve fand sie dann die bessere Linie und konnte sich den dritten Rang hinter der CC-Spezialistin Antonia Daubermann (Stevens) und Gabi Stanger (Centurion Vaude) sichern.

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Vonhausen auf dem Podest bei seinem Heimrennen

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Team TEXPA-SIMPLON: Hardters früher Angriff wird mit Platz zwei belohnt

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Bereits um 7:30 Uhr wurden die Starter der 120 km Distanz auf die Strecke geschickt und auf den ersten extrem selektiven 30 km zog sich das Feld sehr schnell auseinander. Hier machte vor allem der spätere Sieger Matthias Bettinger (Lexware) die Pace und Uwe Hartder war der Einzige der ihm folgen konnte. Ihm war aber schnell klar, dass ihm diese offensive Fahrweise auf der langen Distanz am Ende zum Verhängnis werden könnte. Daher schlug er ab Kilometer 90 seinen eigenen Rhythmus an. Der Vorsprung auf die Verfolger wuchs dennoch weiter an und im Ziel konnte er einen ungefährdeten zweiten Platz einfahren.

Mayer hatte vom Start weg sehr gute Beine, jedoch machte ihm ein Hinterrad Defekt einen Strich durch die Rechnung. Nach mehreren Stops zum Nachpumpen dichte die Milch das Loch schließlich ab und er konnte endlich die Verfolgung aufnehmen. Auf seiner Solofahrt über 105 km hatte er Platz 3 und 4 immer in Sichtweite, kam aber nie wirklich näher. So musste er sich mit Rang 5 zufrieden geben.

Vonhausen startete gut auf die 90 km Runde und hielt sich lange in der Spitzengruppe. Als diese immer weiter dezimiert wurde, musste auch er irgendwann reißen lassen und fuhr kurz hinter den Führenden in der Verfolgergruppe. An einer steilen Wurzelpassage ging er dann jedoch über den Lenker und landete unsanft auf dem Rücken. Bis er sein Rad und seinen Körper auf größere Schäden untersucht hatte vergingen natürlich einige Minuten und er verlor seine Gruppe. Aber zumindest konnte er das Rennen fortsetzen und am Ende noch einen soliden elften Platz einfahren.

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Team TEXPA-SIMPLON: Christoph Soukup mit einem weiteren Sieg in Graz

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Auf der Classic Strecke mit 63 km konnte Soukup schon einige Siege einfahren und freute sich auf die immer gut organisierte Veranstaltung. Zwar sorgte der Regen in der Nacht für sehr rutschige Streckenverhältnisse, jedoch war die Runde insgesamt gut fahrbar.
Gleich zu beginn des Rennens bildete sich eine dreiköpfige Spitzengruppe, in der Soukup kontrolliert mitfahren konnte. Nachdem seine Konkurrenten teilweise mit Defekten zurückfielen, lag er zur Rennhälfte alleine an der Spitze.
“In den Abfahrten war ich mit meinem Fully sicher unterwegs, bin aber aufgrund der steinigen Passagen sehr defensiv gefahren, um einen Reifendefekt zu vermeiden”, beschrieb Soukup seine Taktik für seine Solofahrt. Mit einem konstant hohen Tempo konnte er so ein komfortablen Vorsprung heraus fahren und sich seinen fünften Sieg in Folge bei diesem Rennen holen.

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Grand Raid

Trotz der bereits langen Saison, wollten sich Annette Griner, Wolfgang Mayer und Jakob Britz den Klassiker in Verbier nicht entgehen lassen, auch wenn sie dort zischen Start und Ziel nicht nur 125 km sondern auch über 5000hm zu überwinden hatten.
Jakob Britz startete trotz der monströsen Distanz sehr schnell und blieb zunächst in der Spitzengruppe. Nachdem er das Tempo nicht mehr halten konnte, ließ er sich etwas zurückfallen und suchte seinen eigenen Rhythmus. Wolfgang Mayer fuhr von Anfang an etwas defensiver, da er scheinbar keinen guten Tag erwischt hatte und sich schon am ersten Berg nicht gut fühlte. Trotzdem konnte er nach 15 km zu Britz aufschließen. Dieser konnte Mayer nach ab Kilometer 30 nicht mehr folgen und Mayer zog etwas davon. Beide lagen zu diesem Zeitpunkt unter den ersten 20. Nachdem Britz eine kleine Schwächephase überwunden hatte, schloss er aber am letzten Anstieg wieder zu Mayer auf. Gemeinsam absolvierten sie die letzten 20 Kilometer und fuhren auf den Rängen 18 und 19 über den Zielstrich.

Annette Griner hatte sich viel vorgenommen und war zuversichtlich, dass ihre Form für eine top Platzierung reichen würde.Trotzdem ging sie das Rennen dosiert an, setzte sich aber unter den ersten fünf fest. Bis zur 3-Stunden-Marke fühlte sie sich weiterhin stark und fuhr einen guten Rhythmus. Dann bekam sie aber einen leichten Einbruch und hatte etwas Probleme mit den nassen und kalten Bedingungen auf den Gipfeln von über 2500 m. So verlor sie leider noch drei Plätze und kam am Ende auf Rang 7 ins Ziel.

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Team TEXPA-SIMPLON: Mayer mit starker Leistung in Neustadt

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Erfahrungsgemäß ist es immer schwer beim ersten Rennen nach der Transalp Prognosen abzugeben, da der Körper eventuell noch sehr müde sein könnte, aber das Etappenrennen auch für einen ordentlichen Formschub gesorgt haben könnte. Daher ging Wolfgang Mayer ohne große Erwartungen auf die Langstrecke in Neustadt an der Weinstraße. Nach dem Start merkte er dann schnell, dass ihm für das hohe Anfangstempo die Spritzigkeit fehlte und drosselte sein Tempo etwas. Jedoch schien die Transalp doch einen positiven Effekt gehabt zu haben, da er sich mit dieser Pace auf Platz vier festsetzte. Auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke konnte er zudem sein Cirex Fully optimal nutzen, um auch in den Abfahrten ein gutes Tempo vorzulegen. So konnte er den kleinen Nachteil, den er gegenüber seinen Konkurrenten mit guter Streckenkenntnis hatte, größtenteils ausgleichen und fuhr sicher auf Rang vier ins Ziel.

Oliver Vonhausen hatte wie Mayer auch eine längere Rennpause, nur dass bei ihm nicht die Transalp, sonder eine hartnäckige Grippe dafür verantwortlich war. Entsprechend gedämpft waren seine Erwartungen auf der Mittelstrecke schon wieder vorne mitfahren zu können. Am ersten Anstieg kam er noch erstaunlich gut mit Spitze mit, musste dann aber doch einige Gänge zurück schalten und fuhr zunächst in der dritten Gruppe um Rang 25. Auf der zweiten Hälfte der Runde, die die anspruchsvollsten Abfahrten enthielt, konnte er wieder Boden gut machen und mit zwei weiteren Fahrern etwas nach vorne fahren. Am letzten Anstieg setzte er sich dann auch aus dieser Gruppe ab und sammelte nochmal zwei Konkurrenten ein, so dass er das Rennen auf Platz 20 beendete.

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