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Mercedes Benz UCI Mountainbike Weltcup in Albstadt / Short Track

Langvad und das Bumm-Bumm

Van der Poel vergisst den Schmerz

Annika Langvad und Mathieu van der Poel haben in Albstadt beim Mercedes-Benz UCI Mountainbike Weltcup die Premiere des Short Track gewonnen. Van der Poel siegte nach einem aufregenden Rennen souverän vor Sam Gaze und Mathias Flückiger, während die Dänin Annika Langvad die beiden Schweizerinnen Jolanda Neff und Linda Indergand auf Rang zwei und drei verwies.

Das Rennen der Herren begann mit großem Pech für einen Mitfavoriten. Weltmeister Nino Schurter hatte gleich auf der Startgeraden Probleme mit der Schaltung, bzw. der Kette und verlor den Anschluss. Damit hatte er im 25-minütigen Rennen keine Chance mehr. Er quittierte das Geschehen in der fünften Runde.

An der Spitze war es Mathieu van der Poel, der am häufigsten das Tempo bestimmte. Einmal gelang es ihm und Florian Vogel (Sui) zu entkommen, doch das war nach der Hälfte der Distanz etwas zu früh.

Es war Manuel Fumic (Kirchheim/T.), der einzige Deutsche im Rennen, der die Lücke für die Verfolger schließen konnte. Doch kaum, dass das gelungen war, erlebte Fumic ebenfalls ein Problem mit der Kette. „Sie ist mir runter gerutscht und ich frage mich, wie das passieren konnte. Das ist ein völlig sicheres System“, sollte Fumic nachher sagen. „Ich überlege mir grade, ob mir vielleicht irgendjemand hinten rein gefahren ist.“

Fumic musste vom Rad und verlor den Anschluss. Am Ende reichte es nur zu Platz 17. „Das ärgert mich ziemlich. Ich habe mich gut gefühlt und ich kann solche Short Races. Ich finde das Format richtig das ist echt super.“

Van der Poel mit Adrenalin

So war Fumic also aus dem Geschäft um einen Podest-Ergebnis. Drei Runden vor Schluss hatte Mathieu van der Poel eine Lücke. „Plötzlich“, wie er sagte. Ich habe versucht es bis ins Ziel durchzuziehen und bin wirklich glücklich, dass ich es geschafft habe. Das ist ein hartes Rennformat und es kam mir mit meinem Kahnbeinbruch auch entgegen, weil es nicht technisch war. Im Rennen hast du so viel Adrenalin, dass du den Schmerz vergessen kannst. Ich hoffe, bis Sonntag wird es noch besser mit dem Schmerz.“

Hinter ihm kam es zum Kampf um Rang zwei. Mathias Flückiger wollte als Erster in den Singletrail, doch Sam Gaze kam ihm zuvor. Der Neuseeländer zog durch und ließ sich auch auf der Zielgeraden Rang zwei nicht mehr nehmen.

„Mathieu war zu stark, aber ich bin glücklich über ein gutes Rennen. Das zeigt, mein Training in den vergangenen vier Wochen hat funktioniert“, sagte Gaze, der drei Sekunden hinter van der Poel das Ziel passierte.

Mathias Flückiger strahlte über seinen Podest-Rang.

„Dass ich hier auf dem Podest stehe, das hätte wohl auf dem ganzen Event hier niemand geglaubt“, sagt Mathias Flückiger im Ziel mit einem Grinsen. „Ich auch nicht.“

Dabei hat das Rennen für ihn sogar denkbar schlecht begonnen. Er wurde in der ersten Runde von einem Konkurrenten „abgeschossen“, so dass er sich erst mal an 30. Position wiederfand.

„Ich musste dann drei Runden voll überziehen“, erklärt Flückiger, wie er sich wieder nach vorne arbeitet und in der Schlussrunde plötzlich um – erfolgreich – um das Podest kämpfte.

Damen: Wloszczowska greift als Erste an

Bei den Damen war das Rennen 15 Minuten von Taktik geprägt. Ein Fluchtversuch von Chloe Woodruff wurde unspektakulär neutralisiert. So war es lange vor allem ein Kampf um eine bessere Position, bevor es in die kurze technische Passage ging.

Erst als die letzte von neun Runden eingeläutet wurde, eröffnete die Polin Maja Wloszczwoska aus einer zehnköpfigen Spitzengruppe heraus das Feuer.

Ihre Kraft reichte allerdings nur bis zur Hälfte der Schlussrunde. „Dann war es aus. Ich wollte es versuchen, aber gleichzeitig war es eine Vorlage für Jolanda“, erklärte Wloszczowska, die am Ende Achte wurde.

Jolanda Neff (Sui) übernahm tatsächlich die Führung und kam als Erste aus dem Wald auf die Wiesenpassage. Doch dort legte Weltmeisterin Annika Langvad (Den) alle ihre Qualitäten an den Tag und zog vorbei. Auf der Zielgeraden konnte die Stellenbosch-Siegerin bereits die Hände in die Höhe reißen und den ersten Short Track Weltcup-Sieg aller Zeiten feiern.

Hinter der Marathon-Weltmeisterin landeten mit Cross-Country-Weltmeisterin Jolanda Neff und Linda Indergand zwei Schweizerinnen.

Annika Langvad: „Ich freue mich riesig. Ich wusste schon, dass meine Form gut ist, aber das hier ist was ganz anderes. Es wurde schon taktisch gefahren und ich bin die ganze Zeit ruhig geblieben. Und dann ging es plötzlich, bumm, bumm.“

Jolanda Neff: Ich finde es super cool, dass wir zwei Schweizerinnen auf dem Podest sind. Annika war am Ende einfach stärker, aber ich bin mit Rang zwei sehr glücklich. Das Rennen ist unberechenbar, du musst immer auf der Hut sein. Am Sonntag, das wird eine andere Geschichte.

Linda Indergand: „Ich war am Ende am Hinterrad von Jolanda, Annika auf der anderen Seite. So bin ich zwar an Maja vorbei gekommen, nicht aber an Jolanda. Aber klar, ich bin schon glücklich mit einem Podest.“

Elisabeth Brandau mit Pech am Start

Für die deutschen Damen verlief die Short-Race-Premiere nicht so günstig. Elisabeth Brandau hatte am Start Pech, weil vor ihr Pauline Ferrand Prevot nicht ins Pedal kam. So lag sie gleich in ungünstiger Position, musste nach der Brückenüberfahrt am kurzen Anstieg absteigen, weil es vor ihr staute.

Dann entwickelte sich ein Jojo-Spiel. Immer wieder schloss sie die Lücke, um dann aber in einer schlechten Position in den Singletrail zu gehen. Schließlich war sie auf dem Weg in die Top 16, als sie durch einen Sturz blockiert wurde und dann keine Chance mehr hatte.

„Das ist kein ehrliches Rennen“, schüttelte sie in der ersten Enttäuschung den Kopf.

Bei 100 Prozent sei sie nach ihrem Infekt natürlich nicht gewesen, aber schlecht habe sie sich auch nicht gefühlt, so die Schönaicherin.

Sabine Spitz (Murg-Niederhof) kämpfte ebenfalls permanent um die Top 16 und wurde vom gleichen Sturz aufgehalten wie Brandau. Für sie gab es schließlich nur Rang 19.

„Es ist was ganz anderes, als wir gewohnt sind, noch intensiver. Es wurde schon aggressiver gefahren. Nach dem Sturz ist leider ein Loch aufgegangen“, meinte Spitz und fügte mit einem Lachen hinzu: „Ich habe nicht erwartet, dass ich hier gewinne“.

Adelheid Morath (Freiburg) verzichtete bei ihrem Comeback nach ihrem Kahnbeinbruch richtig reinzuhalten. „Ich bin eigentlich gut weggekommen, aber nach der Brücke bin ich aufgehalten worden. Ich habe nicht die notwendigen Ellbogen eingesetzt“, so Morath. So war sie dann plötzlich Letzte und „der Zug war abgefahren.“ Morath belegte Rang 36.

Results

Picture Link
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Crash Orgie wirft Team Vorarlberg Santic Cracks bei Paris – Arras Auftakt aus dem Rennen – Amann, Steimle und Friesecke stürzen!

Fotos Team Vorarlberg Santic

Jäger_P._in_middle_of_group_©_A._Rimpf

Crash Orgie bei Paris – Arras UCI 2.2 – bitterer Auftakt in Frankreich – Amann, Friesecke und Steimle am Boden! Patrick Jäger vorne mit dabei!

Es war die erwartete super schnelle Auftaktetappe bei der dreitätigen Rundfahrt Paris – Arras UCI 2.2 von Le Cateau Chambresis nach Villers les Cagnicourt über 122 Kilometer. Nach 40 Kilometer erwischte es den Youngster Dominik Amann – Sturz und zu Ende war sein erster Auftritt in einer Rundfahrt.

Amann_D._in_action_©_R._Eisenbauer

Das ist bitter – Gian Friesecke von der Spitzengruppe direkt ins Spital!

Der sympathische Schweizer war einer der Protagonisten dieser Etappe in der zehnköpfigen Spitzengruppe. Er holte Punkte an der Wertungen. Dann ein Reifendefekt – beim Versuch den Anschluss an die Gruppe herzustellen touchiert ein Motorrad der Tour Orga mit Friesecke und aus der Traum vom Tagessieg. Was bleibt ist die Fahrt ins Spital. Laut des sportlichen Leiter Werner Salmen muss eine Wunde im Kniebereich genäht werden. Gute Besserung Gian!!!

Und es kommt noch bitterer – Steimle 400 Meter vor dem Ziel abgeräumt!

Im Massensprint dann der nächste Schlag in die Magengrube des Teams. Jannik Steimle wird von Patrick Jäger ideal in Position gebracht. Knapp vor dem Ziel räumt ein Fahrer des Wiggins Teams den Vorarlberg Santic von der Straße. Dem Massensturz entkommt Patrick Jäger knapp und kann sich um Rang zehn platzieren. Das genaue Ergebnis fehlt noch.

Steimle sollte hoffentlich das Rennen fortsetzen können. Man hofft im Team nach diesem „Seuchentag“ das Beste.

„Das Rennen scheint uns nicht zu mögen. Im letzten Jahr ein Schlüsselbeinbrauch von Reinier Honig. Heute diese Stürze. Für 2019 wird man ernsthaft überlegen müssen hier noch zu starten. Die Kombination mit den vielen Startern und der „spektakulären“ Streckenführung mag zwar für die Zuseher nett sein, aber ist nicht notwendig!“ so Team Manager Thomas Kofler

Result: https://www.procyclingstats.com/race/paris-arras-tour/2018/stage-1

Website Organizer: http://www.clovissportorganisation.fr/

Kader Team Vorarlberg Santic: Davide Orrico, Jannik Steimle, Dominik Amann, Patrick Jäger, Daniel Geismayr

Next races:

20.05. Int. Kriterium Velden / GER

30.05. – 03.06. SKODA Tour Luxembourg UCI 2.HC

31.05. – 03.06. Boucles de la Mayenne UCI 2.1

800 Volunteers sind bereit für die UCI Straßenrad WM 2018

Mit der UCI Straßenrad WM 2018 gastiert die größte Radsportveranstaltung der Welt von 22. bis 30. September in Tirol. Nicht weniger als 800 freiwillige Helfer, sogenannte Volunteers, haben den Bewerbungsprozess durchlaufen und konnten für die UCI Straßenrad WM gewonnen werden. Das Organisationsteam innerhalb der Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH wächst ebenfalls. Mit Esther Wilhelm, Marketingleiterin bei Innsbruck Tourismus, verantwortet seit Anfang Mai eine leidenschaftliche Rennradfahrerin und absolute Kommunikationsexpertin in Doppelfunktion die Kommunikationsagenden der WM.

Über 3.200 registrierte Volunteers zählt die Plattform des volunteer team tirol, 40 Nationen und knapp 30 verschiedene Sprachen sind dabei vertreten. Mittlerweile ist die Volunteer-Akquise für die UCI Straßenrad WM 2018 so gut wie abgeschlossen. Nach persönlichen Bewerbungsinterviews konnten 800 Freiwillige für die Mitarbeit beim Event gewonnen werden. Martina Wolf, die für die Einsatzplanung, Schulung und Koordination der Volunteers verantwortlich zeichnet, ist begeistert ob des großen Zuspruchs: „Wir haben auch für die Straßenrad WM wieder unglaublich viele tolle Volunteers verpflichten können. Unser Anspruch ist immer der, dass jeder Freiwillige mit seinen persönlichen Stärken und Interessen berücksichtigt ist. Aufgrund des breiten Aufgabenfeldes findet sich für jeden der richtige Job.“ Volunteers werden in allen Bereichen der Event-Organisation eingesetzt: Von Logistik und IT-Support über Sport bis hin zu Kommunikation und Hospitality reichen die Aufgabenfelder. Derzeit gibt es noch die Möglichkeit, sich als Volunteer für einen der letzten Restplätze zu bewerben. „Bei 800 Freiwilligen ist es wichtig, einen kleinen Puffer zu haben, falls Volunteers krank werden oder aus anderen Gründen ausfallen“, so Wolf. Die Anmeldung für Interessierte ist online über die Website www.innsbruck-tirol2018.com/volunteers möglich.

Kommunikationsexpertin verstärkt die WM-Organisation
Marketingleiterin bei Innsbruck Tourismus und seit Anfang Mai auch Kommunikationsleiterin der UCI Straßenrad WM 2018 – mit Esther Wilhelm verstärkt seit wenigen Wochen eine echte Kommunikationsexpertin das Organisationsteam der UCI Straßenrad WM 2018: „Ich freue mich sehr auf diese spannende und zugleich fordernde Aufgabe. Nachdem der Straßenradsport auch zu meiner persönlichen Leidenschaft zählt, ist es eine große Ehre, in so verantwortungsvoller Funktion bei der WM mitarbeiten zu können.“ Neben Wilhelm arbeitet seit Anfang Mai auch der Unterländer Martin Puecher im Organisationskomitee mit. „Martin ist bereits mit zahlreichen Unternehmen und Gemeinden an den Strecken in Kontakt und hat die Aufgabe, bestmöglich und frühzeitig über die Rahmenbedingungen während der WM zu informieren. Damit wollen wir eine flächendeckende und vor allem persönliche Information sicherstellen. Die kommenden Wochen werden für eine umfassende Information der Gemeinden und Institutionen genützt“, erklärt Georg Spazier, CEO der Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH. „Mit Martin Puecher und Thomas Rohregger, der als WM-Botschafter bereits seit Monaten Stimmung für die Rad WM macht, haben wir ein hervorragendes Team am Start“, so Spazier abschließend.

UCI Straßenrad WM 2018
Von 22. bis 30. September findet die UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol statt. 1.000 RadrennfahrerInnen stellen sich 12 Rennen in drei Disziplinen; dem UCI Mannschaftszeitfahren, dem Einzelzeitfahren und dem Straßenrennen. Dabei gibt es vier Startorte – das Ötztal mit der AREA 47, Hall/Wattens mit den Swarovski Kristallwelten, Rattenberg im Alpbachtaler Seenland und Kufstein. Das Ziel ist dabei immer vor der Hofburg in Innsbruck. Für den Gesamtzeitraum der Veranstaltung werden bis zu 500.000 ZuseherInnen erwartet. Egal, ob VIP-Gast oder Fan im Zielbereich, mit einem Ticket für die UCI Straßenrad WM 2018 ist man hautnah dabei, wenn die WeltmeisterInnen in die Zielgerade einfahren. Die tirolweite kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (VVT & IVB) am Gültigkeitstag des Tickets kommt als absolute Top-Leistung noch dazu. Tickets gibt es ab € 9,90 in der Innsbruck Tourismus Information oder online unter www.innsbruck-tirol2018.com. Im Rahmenprogram wird neben Konzerten und DJs ein besonderes Highlight geboten: Beim Jedermann-Rennen „Krone Ride to Höll“ am 29. September 2018 bekommen exakt 2.018 Sportler die einzigartige Gelegenheit, auf den Spuren der Weltmeister zu radeln und sich über die „Höll“, dem steilsten Teilstück der Strecke mit bis zu 28% Steigung, mit den Zeiten der Stars zu messen. Anmelden dafür kann man sich online.

VIDEO Content Center:
Alle Videos zur UCI Straßenrad WM HIER (Material zur kostenfreien Verwendung): https://vimeopro.com/pressezone/uci-strassenrad-wm-2018-innsbruck-tirol/video/264969882

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Stevens Schubert Racing Team: Bene gewinnt wieder bei Nachwuchsbundesliga


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Fast alle Fahrer der Stevens Schubert Racing Teams waren an diesem Wochenende in Gedern (Hessen) am Start. Ein Fahrer konnte sich über den Sieg freuen.

In Gedern standen Wettbewerbe der Nachwuchsbundesliga für Benjamin und Kaya, sowie der Hessencup für Nico auf dem Programm. Die internationale Bundesliga machte für Maximilian Krüger, Simon Weh und Tim Wollenberg einen Stopp. Luca Tämmerich legte diesmal eine Rennpause ein. Nico (U13), Bene (U15) und Kaya (U17) waren schon am Samstag gefordert und mussten einen Trial absolvieren. Leider bekam Nico wie schon öfters Nervenflattern und ließ ein paar Punkte liegengelassen. Resultat war nur Platz 17 von 35 Startern und die dritte Startreihe am Nachmittag zum CC-Rennen. Dort kam Nico gut in den Wettbewerb, aber irgendwie war an diesem Tag der Teufel drin: Die Kette fiel im Lauf des Rennens unfassbare viermal runter. Nico musste dadurch mehrfach die gerade überholten Fahrer wieder einholen. Am Ende belegte er Platz 15, was in der Endabrechnung mit Trial Platz 13 bedeutete.


Gedern_Kaya
Bene und Kaya mussten eine Art Vario-Sprint Race absolvieren, mit folgenden
Aufgaben: Kurventechnik auf der Wiese, Stufen bergab nehmen, bergab durch zwei Pylonen fahren, welche nur pedalbreit aufgestellt waren, ein Holzbrett übers Eck überfahren, eine Stufe bergauf überwinden, in einer steilen Abfahrt in einem bestimmten Sektor zum Stillstand kommen, sechs umgedrehte Paletten auf der mittleren Bahn überwinden, das Ganze auf Zeit. Leider machte Bene bei den Pylonen einen Fehler und wurde dadurch Elfter, für Kaya lief es ein bisschen besser mit Platz sieben. Am nächsten Morgen musste die U15 schon um 8 Uhr auf die Strecke. Bene gelang aus der zweiten Reihe ein guter Start und direkt der Sprung auf Rang drei.

Danach setzte er sich mit einem Konkurrenten ab und duellierte sich mit diesem bis in die letzte Runde. Hier konnte sich Bene leicht absetzten, zudem hatte sein Konkurrent zu allem Übel noch einen Hinterraddefekt. Dadurch konnte der Stevens-Fahrer problemlos seinen zweiten Sieg in der Nachwuchsbundesliga feiern. Danach legte Kaya ein blitzsauberes Rennen hin, nur eine ein Jahr ältere Fahrerin war diesmal noch schneller, aber mit Platz zwei war Kaya sehr zufrieden.

Im U19-Rennen starteten Maxi, Simon und Tim erstmals in dieser Saison alle gleichzeitig bei einem Rennen. Dabei erzielte Tim die beste Platzierung. Bei schwülen Temperaturen setzte sich der 18-Jährige direkt nach dem Start mit dem Lokalmatador ab. Nachdem dieser einen Panne hatte, drehte Tim alleine seine Runden bis ein weiterer Fahrer aufschloss. Zusammen ging das Duo in die letzte Runde. Nun hatte aber auch Tim Pech, denn plötzlich war sein Hinterrad platt. Bis zur Techzone passierten ihn drei Fahrer, zum Dritten schloss Tim dann wieder auf, doch die anderen waren schon zu weit weg. Im Zielsprint um Platz drei rutschte er dann zu allem Überfluss noch aus dem Pedal, sodass nur der undankbare vierte Platz blieb.


Gedern_Tim
Maxi ging von Platz elf ins Rennen. Wie Tim erwischte er einen guten Start, denn nach dem Startloop lag er hinter dem Führungsduo mit Tim auf Platz drei. Danach passierten ihn einige Fahrer, sodass sich Maxi um Platz zehn einsortierte. Der Stevens-Fahrer fuhr konzentriert seinen Rhythmus, konnte am Ende aber leider nicht mehr das Tempo mitgehen. Schließlich kam er als Elfter ins Ziel.
Mit der vorletzten Reihe hatte Simon die schlechteste Startposition. Diese bekam er gleich zu spüren, als durch den aufgewirbelten Staub die Sichtweite auf wenige Meter reduziert wurde. Auf einer Strecke mit sehr hohem Singletrail-Anteil fädelte sich das ganze Fahrerfeld hintereinander ein. Im Laufe des Rennens konnte Simon einige Plätze gutmachen. Im Ziel wurde er als 36. gewertet.

Mercedes Benz UCI Mountainbike Weltcup in Albstadt: Prickeln im Hexenkessel und eine große Unbekannte

Der Mercedes-Benz UCI Mountainbike Weltcup in Albstadt verspricht am Wochenende großen Sport. Das Short Track Race am Freitag könnte einiges verändern und nicht nur Weltmeister Nino Schurter ist sehr gespannt was das Wochenende im Bullentäle bringt. Sein langjähriger Konkurrent Julien Absalon hat am Montag seinen sofortigen Rücktritt erklärt, aber es sind andere da, die einen dritten Schurter-Sieg in Albstadt verhinden wollen. Bei den Damen ist die Konstellation ohnehin sehr offen.

Seit dem Auftakt in Stellenbosch sind zehn Wochen vergangen, die Karten konnten in dieser Zeit neu gemischt werden, der Kurs in Albstadt hat eine deutlich andere Charakteristik als der in Südafrika. Trotzdem: an Weltmeister Nino Schurter (Sui) kommt man auf der Suche nach (Top-)Favoriten nicht vorbei. Er kann alles, wie er voriges Jahr eindrucksvoll belegte, als er alle sechs Weltcup-Rennen für sich entschied.

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Er selbst erkennt in Mathieu van der Poel (Ned) einen ganz großen Widersacher. Der Cyclo-Cross-Star war 2017 in Albstadt Zweiter und er kommt mit der Empfehlung von drei Etappensiegen an drei Tagen bei einem spanischen Etappenrennen. Trotz Sturz auf Etappe eins.

Stellenbosch-Sieger Sam Gaze (Nzl) ist für den Bullentäle-Kurs nicht unbedingt prädestiniert, doch 2016 hat er hier das U23-Rennen gewonnen – vor einem so starken Kletterer wie Titouan Carod (Fra). Und wenn ihm, wie von Schurter in den Raum gestellt, ein Sieg im Short Track (siehe unten) gelingt, dann könnte das einen weiteren Motivations-Schub geben.

„Max ist heiß“, sagt Manuel Fumic über seinen Cannondale-Teamkollegen Maxime Marotte. Der Franzose war in Stellenbosch knapp geschlagen Dritter und auch er hat auf seiner Agenda: „Einen Weltcupsieg“.

Der Schweizer Mathias Flückiger hat sich im Hexenkessel Bullentäle durch einen spektakulären Sturz im Vorjahr aus dem Rennen um einen möglichen Albstadt-Sieg katapultiert. Er hat jüngst Nino Schurter in Solothurn am längsten Paroli geboten. „Es hat nicht viel gefehlt“, so Flückiger.

Dehnt man die Suche nach Favoriten auf Podiums-Kandidaten aus, dann kommt auch ein Anton Cooper ins Spiel. „Es geht von Tag zu Tag besser“, sagt der Vorjahres-Dritte aus Neuseeland. Und der oben erwähnte Titouan Carod (Fra), genauso wie Florian Vogel (Sui). Es könnte auch Henrique Avancini (Bra) reif sein für sein erstes Weltcup-Podium, wenn er den Jetlag gut wegstecken kann. Oder mit Jordan Sarrou noch ein Franzose.

Einer ganz Großer wird, zumindest im Rennen, in Albstadt fehlen. Der 33-fache Weltcupsieger Julien Absalon (Fra) hat am Montag seinen sofortigen Rücktritt bekannt gegeben. Grund ist eine Pollenallergie, die sich in diesem Frühjahr so sehr ausgedehnt hat, dass er die Reißleine zog. „Das macht mich etwas nachdenklich“, gesteht Nino Schurter, „Julien ist ein großer Champion, ich vermisse ihn bereits in den Rennen.“ Vor Ort wird Absalon allerdings auftauchen, als Teamchef seiner eigenen kleinen Equipe und als Freund von Pauline Ferrand Prevot.

Und Manuel Fumic? „Ich hätte ihm einen schöneren Abtritt gewünscht, aber er wird dem Sport ja nicht ganz verloren gehen. Julien hat so viel Herzblut für den Sport und war über viele Jahre der Mann, der fast unschlagbar war.“

Und was meint er zu sich selbst, mit seinem Handicap, dem geschienten Ringfinger? „Das Training lief super, aber wenn ich in die Top-Ten oder gar Top Acht komme, dann wäre ich happy“, sagt der Kirchheimer. Und freut sich auf Heimpublikum und gutes Wetter. „Das hat Albstadt auch mehr als verdient“, findet Fumic.

Für seine deutschen Kollegen wäre ein Top-20-Resultat ein sehr großer Erfolg. Markus Schulte-Lünzum hat es 2017 als 14. vorgemacht.

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Damen: Ein Quartett an Albstadt-Siegerinnen

Wer im weißen Weltcup-Leaderjersey antritt, gehört automatisch zu den Favoriten. Das für Annika Langvad zu sagen, versteht sich. Die Dänin gewann in Stellenbosch ein enges Duell mit Pauline Ferrand Prevot und hat 2016 auch in Albstadt einen ihrer bisher fünf Weltcupsiege eingefahren.

Am vergangenen Wochenende wurde die amtierende Marathon-Weltmeisterin auch Dänische Meisterin in dieser Disziplin. Bemerkenswerter als das, ist jedoch, dass sie nur zehn Minuten langsamer war als der Meister bei den Herren. „Das gab mir die Bestätigung, dass die Form gut ist“, so Langvad. Wohl wahr.

Die 2014-Albstadt-Siegerin Pauline Ferrand Prevot erwischte es in Obertraun nicht ganz so gut, nachdem sie schon nach 500 Metern Plattfuß hatte. Nach acht Wochen Straßen-Intermezzo ist die Französin jetzt wieder zurück auf dem Mountainbike und auf jeden Fall eine Kandidatin für den größten Pokal bei der Siegerehrung.

Wenn wir schon bei den bisherigen Albstadt-Siegerinnen sind: Bei Weltmeisterin Jolanda Neff (Sui) hat’s ein bisschen geruckelt in diesem Frühjahr. Schlüsselbeinbruch im Januar, frühe Rückkehr, Sechste in Stellenbosch und dann im April ein heftiger Trainingssturz auf den Oberschenkel, der sie erst mal ausbremste. „Momentan geht es mir gut und ich bin am Trainieren, damit es weiter aufwärts geht“, meldete sie am Montag etwas unkonkret. Gehen wir davon aus, dass sie eine bedeutende Rolle spielen wird, wenn es um die ersten drei Plätze geht.

Als Yana Belomoina voriges Jahr in Albstadt die Ziellinie überquerte, da schlug sie die Hände vors Gesicht, weil sie ihren ersten Weltcupsieg kaum fassen konnte. Sie ließ zwei weitere folgen und holte den Gesamtsieg. Im Herbst hatte sie dann einen Trainingsunfall auf der Straße und musste mit einem nicht ganz einfachen Bruch im Oberschenkelbereich lange pausieren. Auf Stellenbosch musste sie verzichten, doch mit ihrem Sieg in Obertraun hat sie sich endgültig wieder in den Kreis der Podest-Anwärterinnen zurückgemeldet.

„Es hat sich gut angefühlt, von Woche zu Woche besser. Mal sehen, wie ich mich am Wochenende fühle, aber ich bin zuversichtlich“, so Belomoina.

Neben diesem Quartett muss man auch Maja Wloszczowska nennen. Die Polin gehört seit mindestens zwölf Jahren immer zu den Sieganwärterinnen, auch wenn ihr letzter von drei Weltcuperfolgen schon sechs Jahre zurückliegt.

Gespannt sein darf man auch auf die 45-jährige Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor), die ihre letzte Weltcup-Saison bestreitet und auf der anderen Seite der Alters-Skala auf Anne Tauber aus den Niederlanden, die am Samstag erst 23 Jahre alt wird. Als Dritte von Stellenbosch muss man die Newcomerin aus dem Eisschnelllauf auf jeden Fall ernst nehmen.

Und die deutschen Karten? Sind nicht schlecht. Sabine Spitz hat schon in Stellenbosch als Achte gezeigt, dass sie gut in Form ist. Auch am Sonntag bei ihrem Sieg in Singen. „In den Anstiegen ging es sehr gut“, meinte Spitz. Was das für Albstadt heißt? „Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen“, sagt sie lachend. Aber zumindest so viel: Die Form passt und ein Top-Ten-Resultat ist auf jeden Fall drin.

Das gilt auch für Elisabeth Brandau, die das 2016 als Siebte auch schon mal geschafft hat. Das war vor der zweiten Baby-Pause. Jetzt ist sie zurück und hat mit vier Saisonsiegen brilliert. Vor allem in Heubach, als sie auch Maja Wloszczowska schlagen konnte.

Allerdings ist sie vorige Woche krank geworden. Fünf Tage sei sie im Bett gelegen, sagt Brandau. „Ich gehe zumindest erholt in das Weltcup-Wochenende“, sagt sie mit einem Lachen. „Die Form ist sicher da, doch ich habe keine Ahnung was möglich ist. Weltcup ist sowieso was anderes. Ich freue mich auf Albstadt, aber ich mache mir keinen Druck“, wehrt die Schönaicherin ab.

Erfreulich aus deutscher Sicht, dass Adelheid Morath auch an der Startlinie stehen wird. Die Freiburgerin fährt neun Wochen nach ihrem Kahnbeinbruch im Training von Stellenbosch allerdings ihr erstes Cross-Country-Rennen überhaupt in diesem Jahr. Insofern ist sie erst mal nur froh, überhaupt dabei zu sein.

„Albstadt war im Saisonplan eigentlich ein Highlight. Ich freue mich drauf, die Form ist gut, aber was das wert ist, kann ich überhaupt nicht sagen. Ich will auch nicht viel darüber nachdenken, sondern einfach das Beste draus machen.“

Short Track, die große Unbekannte

Beginnen wird alles mit der großen Premiere des Short Track am Freitag. Zu sagen, die Sportler seien gespannt, ist fast schon eine Untertreibung. Das neue Weltcup-Format am Freitagabend ist die große Unbekannte. Allen ist klar, wie wichtig es ist, niemand weiß, was dabei herauskommt.

„Ich bin vor allem auf Freitag gespannt“, gab Sabine Spitz nach ihrem Sieg beim Marathon in Singen am Sonntag zu Protokoll, Weltmeister Nino Schurter äußerte sich im Interview ähnlich und auch beim einzigen Deutschen Manuel Fumic „prickelt“ es.

Die 40 besten Damen, die 40 besten Herren gehen 25 Minuten auf der 1,2 Kilometer langen Runde auf die atemlose Jagd nach dem ersten Short Track-Weltcupsieg in der Geschichte. Favoriten? Sicherlich ist Sam Gaze ein Kandidat, auch Mathieu van der Poel und gewiss auch Nino Schurter. Doch es ist damit zu rechnen, dass auch andere mitmischen. Bei Thomas Litscher könnte nach seiner OP die Kraft für 25 Minuten reichen.

Im Feld der Damen sind es natürlich Jolanda Neff und die zweifache Eliminator-Weltmeisterin Linda Indergand, aber auch eine Eva Lechner oder Annie Last. Und einige andere.

Und was machen die Deutschen? „Im Short Track muss man reinhalten“, sagt Adelheid Morath. Das ist nicht unbedingt ihr Ding, nach dem Kahnbeinbruch sowieso. Wie gesagt: das Short Track ist die große Unbekannte.

U23: Auf Max Brandl ruhen die deutschen Hoffnungen

Am Samstag gibt es die größten Hoffnungen auf einen deutschen Fahrer auf dem Podest. Der Freiburger Max Brandl gehört zu den Kandidaten in der männlichen U23. Der Dritte der Weltmeisterschaften 2017 hat vergangenen Sonntag in Gedern das Bundesliga-Rennen (der Elite) gewonnen und starke Form gezeigt. Sein vermutlich größer Kontrahent: Petter Fagerhaug aus Norwegen.

Auch Luca Schwarzbauer aus Nürtingen zeigte viel versprechende Leistungen. Sein Ziel ist ein Top-Ten-Resultat und das ist sicherlich realistisch.

Bei den U23-Damen, die am Sonntagvormittag dran sind, hat sich mit Ronja Eibl aus Grosselfingen die Lokalmatadorin in den Vordergrund gespielt. Die 18-Jährige will vor heimischem Publikum natürlich gut abschneiden.

Favoritinnen hier: U23-Weltmeisterin Sina Frei aus der Schweiz und die Dänin Malene Degn, die in Stellenbosch gewonnen hat. Und sicher Evie Richards aus Großbritannien.

Fotos: ©EGO-Promotion (frei zur redaktionellen Verwertung bei Nennung des Autors). Mehr Fotos von Albstadt 2017 finden Sie hier: https://offroadsports.smugmug.com/Mountainbike/UCI-Mountain-Bike-World-Cup-Albstadt-2017/n-Qsdmcd/

www.world-cup-albstadt.de

Bora-hansgrohe-Profis auf den Spuren der Dolomitenradrundfahrt

Staatsmeister Gregor Mühlberger (links) in Osttirol

Am vergangenen Montag schlugen Radprofis von Bora-hansgrohe die Trainingszelte in Osttirol auf. Seit dem Vorjahr besteht zwischen Osttirol Tourismus und der deutschen WorldTeam-Equipe eine Trainingskooperation. Während Patrick Konrad & Co beim Giro d’Italia aufzeigen, bereiten sich die Teamkollegen Gregor Mühlberger, Ex-Ö-Tour-Sieger Peter Kennaugh und Emanuel Buchmann auf über 1.800 Höhenmetern auf die Tour de France vor! Dabei steht auch die Befahrung der Originalstrecke der 31. Dolomitenradrundfahrt auf dem Programm.

Training auf der Runde der Dolomitenradrundfahrt

Im Vorjahr schlossen Osttirol und Bora-hansgrohe eine exklusive Tourismus- und Trainings-Kooperation: die Radprofis von Teamchef Ralph Denk absolvieren jährlich zwei längere Höhentrainingslager zur Rennvorbereitung in Osttirol und auch das Teamcamp am Ende der Saison findet in Lienz statt. Eines der Highlights des Vorjahres war die erstmalige Befahrung des Lakata Bike Trails am Hochstein durch den dreifachen Weltmeister Peter Sagan. „So viel sei schon verraten: Peter Sagan wird auch heuer wieder nach Osttirol kommen und hier einen neuen Bike-Trail einweihen“, sagt TVB-Obmann Franz Theurl.

Pause der Bora-hansgrohe-Profis

Seit letzter Woche trainieren einige Radprofis, die sich gezielt auf die Tour de France vorbereiten, in Osttirol und haben am Zettersfeld auf rund 1.800 Metern Seehöhe ihre Quartiere bezogen. Neben dem regierenden Staatsmeister und Ex-Glocknerkönig Gregor Mühlberger, der im Vorjahr auch Rund um Köln gewann, sammeln in Osttirol auch der Brite Peter Kennaugh, zweifacher Etappensieger der Dauphine Libere und 2014 Gesamtsieger der Österreich Rundfahrt, die Kletter-Spezialisten Emanuel Buchmann und Jay McCarthy sowie der Italiener Matteo Pellucchi und der Lette Aleksejs Saramotins Trainingskilometer. Betreut werden die Profis von je einem sportlichen Leiter, einem Trainer, einem Athletiktrainer sowie Physiotherapeuten. Im Betreuerstab befinden sich auch ein Mechaniker und Ernährungsberater.

Teambesprechung vor der nächsten Tour

Viel Ausdauerarbeit in Osttirol
„Ziel des Camps ist es eine Erhöhung des aeroben Ausdauerniveaus zu erreichen. Wir nutzen das Camp, um unsere Jungs auf Rennen wie die Dauphiné Libere, Tour de Suisse und Tour de France vorzubereiten. Für die meisten Fahrer geht es auch darum, an ihrer Kletterfähigkeit (Kraftausdauer) zu arbeiten. Die Topographie in Osttirol bietet sich perfekt für diese Trainingszwecke an. Eine Ausnahme bildet hier nur Sprinter Matteo Pelucchi, der das Camp nutzt um sein Grundlagenniveau zu erhöhen. Als Trainingsmittel setzen wir hier gezielt „das Leben“ in der Höhe ein, um eine Vermehrung der roten Blutkörperchen zu erreichen und so einen besseren Sauerstofftransport für die Muskulatur zu gewährleisten“, beschreibt Trainer Dan Lorang.

Mühlberger: „Highlight ist die Strecke der Dolomitenradrundfahrt!“
Der 24-jährige Niederösterreicher Gregor Mühlberger war schon im Vorjahr auf einem Höhentrainingslager in Osttirol und freute sich im Vorfeld vor allem auf eine Runde: „Die Strecke der Dolomitenradrundfahrt natürlich: traumhafter geht es fast nicht mehr! Aber egal in welches Tal man hier fährt, überall findet man unberührte Naturlandschaften und beeindruckende Bergmassive.“ Das freut natürlich TVB-Obmann Franz Theurl, der als Organisator der 31. Dolomitenradrundfahrt am 10. Juni 2018 schon kräftig die Werbetrommel rührt: „Wir erwarten wieder 2.000 Teilnehmer aus ganz Europa. Und natürlich organisieren wir heuer neben der traditionellen Rundfahrt mit 112 Kilometern auch die 5. Auflage der Extremvariante „SuperGiroDolomiti“. Die Strecke verbindet über 232 Kilometer und 5.234 Höhenmeter die Europaregionen Osttirol, Kärnten und das Friaul.“

Erstmals Firmenwertung!
Zum ersten Mal bieten die Organisatoren der Dolomitenradrundfahrt eine eigene Firmenwertung an. Dabei müssen mindestens 5 MitarbeiterInnen eines Betrieb angemeldet werden – starten können natürlich auch mehr. Von jedem Team wird die Mittelzeit ermittelt. Aus allen Team-Mittelzeiten werden dann die drei Gesamtmittelzeiten ermittelt, die dann geehrt werden. Jeder Teilnehmer bekommt seine eigene Urkunde, ein Qualitätstrikot als Startgeschenk und die Gruppe erhält ein Teilnahmediplom sowie ein Gruppenfoto als Erinnerung an eine tolle Teamleistung! “Diese Aktion soll vor allem den Teamgeist von Unternehmen stärken. Und was Teamgeist bewegen kann, zeigen uns die Profis von Bora-hansgrohe mit ihren Erfolgen”, sagt Franz Theurl.

Alle Informationen zur Anmeldung: www.dolomitensport.at

Honorarfreie Fotos/Copyright: Bora-hansgrohe
- Staatsmeister Gregor Mühlberger (links) in Osttirol
- Training auf der Runde der Dolomitenradrundfahrt
- Pause der Bora-hansgrohe-Profis
- Teambesprechung vor der nächsten Tour

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Weltcup Albstadt / Vorschau: Plan A und B im „Hexenkessel“

Fünf Biker vom Lexware Mountainbike Team bestreiten am Wochenende die
zweite Weltcup-Runde in Albstadt. U23-Meister Max Brandl zeigt sich vor dem
U23-Rennen am Samstag optimistisch. Im Elite-Rennen des Heim-Weltcups will
Georg Egger am Sonntag zeigen, was in ihm steckt.

Albstadt und Georg Egger, das passt schon gut zusammen. 2017 verzeichnete
der Biker vom Team aus dem Hochschwarzwald im U23-Rennen als Zweiter
sein bestes Weltcup-Resultat. So geht der Gessertshausener auch
hochmotiviert ans Werk.

„Die Form ist nicht schlecht und ich habe super Bock alles aus mir raus zu
holen“, so Egger.

Allerdings weiß der DM-Dritte, dass man „im Elite-Weltcup nichts geschenkt
bekommt“, wie er es ausdrückt. Klar, er hat es ohne Einschränkung mit den
Besten der Welt zu tun. Da wäre für ihn im ersten Elite-Jahr ein Eindringen in
die Punkte-Ränge bis Platz 60 schon mal ein Teil-Erfolg.

„Ich kann im ersten Jahr noch gar nicht richtig einschätzen, wo ich stehe“,
bekennt Egger. Und prinzipiell ist es von Startposition 59 aus grundsätzlich ein
anderes Rennen als wenn man vorne um die Spitze mitkämpft wie es in der
U23 der Fall war.

Das heimische Publikum im „Hexenkessel“ Bullentäle wird für zusätzliche
Motivation sorgen.

U23: Brandl fühlt sich topfit
Max Brandl kann diesen Vorzug der Nachwuchs-Kategorie noch genießen.
„In der ersten Reihe kann man sich aus dem Getümmel am Anfang
heraushalten“, sagt der Freiburger.

Und für den Rest klingt der 20-Jährige nach seiner starken Vorstellung vom
Bundesliga-Rennen in Gedern ganz optimistisch.

„Ich fühle mich topfit und werde mein Bestes geben“, sagt Brandl, der in
Startreihe eins ins Rennen gehen darf. „Wenn ich alles abrufe, was ich aktuell
kann, wenn ich in der Lage bin es umzusetzen, dann steht einem guten
Ergebnis nichts im Weg.“

Ob das ausreicht für das Podest oder gar den ersten Weltcup-Sieg, das hängt
natürlich auch von der Verfassung seiner Konkurrenten ab, allen voran
Stellenbosch-Sieger Petter Fagerhaug aus Norwegen und der Däne Simon
Andreassen. Aber vor dem Heimpublikum auf dem Podium zu stehen, wie
Kollege Egger im Vorjahr, das wäre ja auch nicht schlecht.
Das mag für Luca Schwarzbauer noch außer Reichweite sein, von
Startposition 35 sowieso. Doch sein vor der Saison formuliertes Ziel sich unter
den besten Zehn zu etablieren, scheint nicht nach den jüngsten Vorstellungen
nicht aus der Luft gegriffen.

„Ich werde versuchen so schnell wie möglich diese Regionen zu erreichen
und wenn es geht, mich an Max zu orientieren“, erklärt Luca Schwarzbauer zu
„Plan A“ mit Team-Karte. Wenn er sich aber nicht so fit wie gewünscht fühlen
würde, dann gebe es Plan B.

„Dann versuche ich mich nicht verrückt zu machen, sondern das Rennen
unter den gegebenen Umständen so gut wie möglich zu Ende zu bringen und
möglichst viele Punkte mitzunehmen“, erläutert Schwarzbauer.
Einen zwölften Platz von Lenzerheide 2016 ist das bisher beste Resultat, das
der Nürtinger aus dem Weltcup vorzuweisen hat.

List mit guter Startposition
David List steht fünf Positionen weiter vorne als sein Teamkollege. Wenn die
Trainingsplanung aufgeht, könnte er versuchen seine ersten Weltcup-Punkte
in der U23 einzufahren (Top 25).

„Wenn ich ehrlich bin, hätte ich letztes Jahr nicht gedacht, dass ich so weit
vorne starten kann, aber durch die Punkte von der Junioren-WM und dem
Snowbike-Festival habe ich mir sehr gute Voraussetzungen geschaffen“,
erklärt List.

Die zu nutzen, hat er sich zur Aufgabe gemacht. „Diese Woche lege ich den
Fokus auf Regeneration, um super frisch starten zu können“, kündigt der
Friedrichshafener an.

So ähnlich formuliert das auch Jannick Zurnieden. „Ich habe zwei Tage
ruhiger gemacht, um mich noch mal richtig zu erholen“, so der Freiburger.
„Meine Devise ist so weit wie möglich nach vorne zu fahren.“
Von Startplatz 69 will er aber das Rennen eher kontrolliert angehen, um sich
„dann Runde für Runde vorzuarbeiten.“

Team TEXPA-SIMPLON: Etappen-Sieg durch Christoph Soukup und tolles Comeback von Christina Kollmann-Forstner in Belgien

Nach der Absage des Cape-Epic und den anhaltenden gesundheitlichen Problemen, schien es für Christina Kollmann-Forstner Mitte April beim MTB Garda Marathon wieder ganz gut zu laufen. Danach erlitt sie aber erneut einen Rückschlag und musste lange pausieren. Daher war die Belgian Mountainbike Challenge erstmal aus dem Programm gestrichen. Kurz vor dem Start ging es ihr etwas besser und sie entschied sich, das dreitägige Etappenrennen als Training einzubauen. Die erste Etappe lief dann gegen alle Erwartungen extrem gut. Lange fuhr sie auf Platz drei und im Finale konnte sie dann sogar noch die Vorjahres-Siegerin Jovana Crnogorac einholen und sich auf den zweiten Platz vorschieben.

Christoph Soukup hatte ebenfalls von Beginn an gute Beine und hielt sich in der Spitzengruppe. Leider musste er kurze Zeit später einen Ast aus seinem Schaltwerk entfernen und verlor so den Anschluss und einige Plätze. Seine Aufholjagd beendete er trotzdem auf einem guten sechsten Rang.

Am zweiten Tag lief dann bei Christoph alles nach Plan und er konnte sich trotz des extremen Ausscheidungsfahren bis zum Finale in der Spitzengruppe halten. Als er an einem der letzen Anstiege ohne zu attackieren die Gruppe sprengte, wusste er, dass er um den Sieg mitfahren kann. So ging er mit Vollgas in die letzte Steigung und niemand konnte seinem Tempo folgen. Mit gut einer Minute Vorsprung konnte er so die Königsetappe der BeMC für sich entscheiden.
Kollmann zeigte erneute eine sehr gute Vorstellung und fuhr mit Platz 3 einen weiteren Podestplatz ein.

Auch am dritten Tag ließ sich Kollmann dann nicht mehr aus der Ruhe bringen und bestätigte mit einem weiteren dritten Platz in der Tageswertung ihre gute Verfassung.
Soukup kam leider mit den nassen und kalten Bedingungen nicht so gut zurecht und kam nur auf Rang 11 ins Ziel. Somit verlor er auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung und beendete das Etappenrennen knapp hinter dem Podest auf Rang 4.

Matthias Alberti knapp vorbei am Podest in Singen
Nach den starken Ergebnissen der letzten Wochen ging Matthias Alberti selbstbewusst in das UCI Worldseries Rennen in Singen. Der schnelle Kurs über zweimal 50km sorgte erneut dafür, dass relativ große Gruppen zusammen blieben. Bereits vor Ende der ersten Runde konnte sich dann aber Daniel Geismayr (Centurion Vaude) aus der Spitzengruppe absetzen. Alberti fuhr dann in der Verfolgergruppe ab Platz zwei.
Im Finale wurde diese Gruppe nochmal gesprengt und Alberti kam in einem knappen Finish auf dem fünften Platz ins Ziel.
Tim Weismantel erwischte nach dem Start auch eine passende Gruppe und fuhr um Platz 24 das erste mal durch Start/Ziel. In der zweiten Runde produzierte er sogar eine Top 20 Zeit, konnte sich bei der Platzierung aber nicht mehr verbessern. Trotzdem konnte er mit dem Ergebnis durchaus zufrieden sein.
Jasper Britz wählte mit dem Marathon in Singen einen anspruchvollen Einstieg in die Saison und wurde am Ende 43.
Jakob Britz musste das Rennen leider nach einem Sturz frühzeitig beenden.

Bilder: Thomas Lienig/sportograph.eu

Kalte Dusche in Bad Wildbad

Beim Ketterer Bike Marathon in Bad Wildbad setzte ca. eine Stunde vor dem Start ein kräftiges Gewitter inklusive Starkregen die Strecke unter Wasser. Und auch während des Rennes kam das Wasser sowohl von unten als auch von oben.
Auf der 80Km Strecke wurden Wolfgang Mayer, Uwe Hardter und Oliver Vonhausen aber schnell warm, denn in der ersten Renn-Stunde war das Tempo wie immer sehr hoch. Uwe hing zum Ende der ersten Schleife kurz hinter der Spitzengruppe, während Wolfi und Oli in der nächsten Gruppe um Platz 10 gut zusammen arbeiteten. In der Abfahrt zur Zieldurchfahrt konnte Oli sich etwas absetzen und nochmal zu Uwe aufschließen. Zusammen gingen sie dann auf die letzten Kilometer bis Oli schließlich reißen lassen musste. In der letzten technischen Abfahrt konnte er aber die Lücke nochmal schließen und so kamen sie fast zeitgleich auf den Plätzen 7 (Oli) und 8 (Uwe) ins Ziel. Wolfi fuhr in der zweiten Runde komplett alleine im Wind und kam auf einem guten 11. Rang ins Ziel.
Kurz nach der Langdistanz ging Oliver Fritsch auf der 53Km Runde auf die Strecke. Auch er setzte sich in der Verfolgergruppe fest und ging fast alle Attacken mit, während die Gruppe immer kleiner wurde. Er musste im Finale zwar noch ein paar Konkurrenten ziehen lassen, jedoch konnte er sich erneut einen deutlichen Sieg in der U19 Kategorie sichern.

Nur drei Tage später starte Oliver Fritsch dann beim ersten Lauf der XC Bundesliga in Gedern. Der technisch sehr anspruchsvolle Kurs und die hektische Startphase sorgte zu Beginn für viel Gedränge und Stürze. Das bremste auch Fritsch etwas aus und er kam auf Position 30 aus dem Startloop. Auf den folgenden sechs zu fahrenden Runden konnte er nach und nach Plätze gut machen, musste aber wieder einige Fahrer vorbei lassen, nachdem er an einem Hindernis gestürzt war. Dennoch hielt er danach das Tempo hoch und konnte sich nochmals um ein paar Positionen verbessern, so dass er das Rennen auf Rang 23 im starken U19 Feldbeendete.
” Der Start und der Sturz waren natürlich nicht optimal, aber ich bin trotzdem zufrieden mit dem Rennen, vor allem weil ich den Marathon in BadWildbad noch in den Beinen gespürt habe”, gab Fritsch im Ziel zu Protokoll.

Matthias Alberti knapp vorbei am Podest in Singen
Nach den starken Ergebnissen der letzten Wochen ging Matthias Alberti selbstbewusst in das UCI Worldseries Rennen in Singen. Der schnelle Kurs über zweimal 50km sorgte erneut dafür, dass relativ große Gruppen zusammen blieben. Bereits vor Ende der ersten Runde konnte sich dann aber Daniel Geismayr (Centurion Vaude) aus der Spitzengruppe absetzen. Alberti fuhr dann in der Verfolgergruppe ab Platz zwei.
Im Finale wurde diese Gruppe nochmal gesprengt und Alberti kam in einem knappen Finish auf dem fünften Platz ins Ziel.
Tim Weismantel erwischte nach dem Start auch eine passende Gruppe und fuhr um Platz 24 das erste mal durch Start/Ziel. In der zweiten Runde produzierte er sogar eine Top 20 Zeit, konnte sich bei der Platzierung aber nicht mehr verbessern. Trotzdem konnte er mit dem Ergebnis durchaus zufrieden sein.
Jasper Britz wählte mit dem Marathon in Singen einen anspruchvollen Einstieg in die Saison und wurde am Ende 43.
Jakob Britz musste das Rennen leider nach einem Sturz frühzeitig beenden.

Bilder: Thomas Lienig/sportograph.eu

Kalte Dusche in Bad Wildbad

Beim Ketterer Bike Marathon in Bad Wildbad setzte ca. eine Stunde vor dem Start ein kräftiges Gewitter inklusive Starkregen die Strecke unter Wasser. Und auch während des Rennes kam das Wasser sowohl von unten als auch von oben.
Auf der 80Km Strecke wurden Wolfgang Mayer, Uwe Hardter und Oliver Vonhausen aber schnell warm, denn in der ersten Renn-Stunde war das Tempo wie immer sehr hoch. Uwe hing zum Ende der ersten Schleife kurz hinter der Spitzengruppe, während Wolfi und Oli in der nächsten Gruppe um Platz 10 gut zusammen arbeiteten. In der Abfahrt zur Zieldurchfahrt konnte Oli sich etwas absetzen und nochmal zu Uwe aufschließen. Zusammen gingen sie dann auf die letzten Kilometer bis Oli schließlich reißen lassen musste. In der letzten technischen Abfahrt konnte er aber die Lücke nochmal schließen und so kamen sie fast zeitgleich auf den Plätzen 7 (Oli) und 8 (Uwe) ins Ziel. Wolfi fuhr in der zweiten Runde komplett alleine im Wind und kam auf einem guten 11. Rang ins Ziel.
Kurz nach der Langdistanz ging Oliver Fritsch auf der 53Km Runde auf die Strecke. Auch er setzte sich in der Verfolgergruppe fest und ging fast alle Attacken mit, während die Gruppe immer kleiner wurde. Er musste im Finale zwar noch ein paar Konkurrenten ziehen lassen, jedoch konnte er sich erneut einen deutlichen Sieg in der U19 Kategorie sichern.

Nur drei Tage später starte Oliver Fritsch dann beim ersten Lauf der XC Bundesliga in Gedern. Der technisch sehr anspruchsvolle Kurs und die hektische Startphase sorgte zu Beginn für viel Gedränge und Stürze. Das bremste auch Fritsch etwas aus und er kam auf Position 30 aus dem Startloop. Auf den folgenden sechs zu fahrenden Runden konnte er nach und nach Plätze gut machen, musste aber wieder einige Fahrer vorbei lassen, nachdem er an einem Hindernis gestürzt war. Dennoch hielt er danach das Tempo hoch und konnte sich nochmals um ein paar Positionen verbessern, so dass er das Rennen auf Rang 23 im starken U19 Feldbeendete.
” Der Start und der Sturz waren natürlich nicht optimal, aber ich bin trotzdem zufrieden mit dem Rennen, vor allem weil ich den Marathon in BadWildbad noch in den Beinen gespürt habe”, gab Fritsch im Ziel zu Protokoll.

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Presseservice Sabine Spitz: Erster Sieg in der UCI Marathon World Serie, Form für Heimweltcup stimmt

Sabine Spitz gewinnt beim Hegau Bike Marathon in Singen, Form stimmt für Heimweltcup am kommenden Wochenende

SabineSpitz_Gruppe_Hegau Bike Marathon 2018_by Thomas Lienig
Erstmals hat Mountainbike Olympiasiegerin Sabine Spitz einen Lauf der UCI Mountainbike Marathon World Serie gewonnen. Beim zur Langstrecken-”Weltserie” gehörende Hegau Bike Marathon in Singen siegte die Marathon-Vizeweltmeisterin souverän vor Ex-Weltmeisterin Esther Süß (SUI). Dabei ließ es Sabine Spitz im Duell gegen die Schweizerin auf das Finale ankommen und siegte nach 80km in einer Zeit von 3:27:03 Std. mit einem Vorsprung von 4 Sek. “Irgendwann hatte ich mich entschieden, die Entscheidung erst auf dem letzten Kilometern zu suchen. Das hat super funktioniert” kommentierte Sabine Spitz ihren Sieg. Damit unterstrich sie auch, dass die Form mit Blick auf den bevorstehenden Heim-Weltcup im Olympischen Cross-Country am kommenden Wochenende in Albstadt stimmt. Beim ersten Weltcup des Jahres in Stellebosch/ Südafrika beleget die Deutsche Meisterin Rang 8.

Beim einzigen UCI Marathon World Serie Rennen auf Deutschem Boden wurde im Damenfeld viel taktiert. Dabei gehörte Sabine Spitz eindeutig die aktivste Fahrerin und die Konkurrenz sicher im Blick. Nach den ersten 31 Kilometern lag eine achtköpfige Gruppe an der Spitze. Im Anstieg Richtung Hohentwiel hielt Sabine Spitz das Tempo hoch und brachte die Gruppe damit zum Zersplittern. Nach der schwersten Steigung auf der abwechslungsreichen Runde zum Hohenstoffel bildete sich dann ein Spitzentrio mit Silke Ulrich, Sabine Spitz und Esther Süss. Dabei war aber ledige Esther Süss und Sabine Spitz in der Lage Tempoarbeit zu machen. Und als es den letzten markanten Anstieg am Plören hinaufging zogen die beiden davon.

Damit kämpften die beiden Ex-Weltmeisterinnen Spitz und Süss um den Sieg. «Ich habe etwa 1,5 Kilometer vor dem Ziel attackiert und habe die entscheidende Lücke gerissen», erzählte Sabine Spitz. Am Ende trennten die beiden langjährigen Kontrahentinnen nach 3:27:03 Stunden vier Sekunden. “Ich habe mich in den Anstiegen gut gefühlt, was mich zuversichtlich stimmt mit Blick auf den Weltcup am nächsten Sonntag. Beim extremen Profil in Albstand sind natürlich vor allem die Kletterfähigkeiten gefragt.” blickte die Deutsche Meisterin schon etwas voraus. In Albstadt wird sie vor erwarteten 15-20Tsd. Zuschauern auf die gesamte Mountainbike Weltelite
Weitere Informationen rund um Sabine Spitz:

http://www.sabine-spitz.com

Bundesliga Gedern / MTB Grand Prix Obertraun: Brandl and Schwarzbauer trump

At the second Bundesliga race of the season in Gedern, Max Brandl and Luca Schwarzbauer have given the Lexware mountain bike team a double victory. David List came in twelfth and Thore Hemmerling took two second places in the junior sighting in Hesse.

Riders in the U23 category rarely have a privilege of a direct comparison with Elite racers. Thus it is difficult to judge one’s standing in advance and therefore Max Brandl’s statements were very respectful. Accordingly, the performance of Max Brandl and Luca Schwarzbauer over the courseof six laps on a 3.7 kilometer loop (plus 1.8km start loop) in Gedern was rather surprising. At least that they were “in their own league”, as third-placed Simon Stiebjahn admitted after the race.

Luca Schwarzbauer already tore a small gap after the shortened start lap. His team-mate Max Brandl therefore tried to control the pace in the chasing group, but after round two the cards were shuffled again. “My plan was to start defensively and when Luca was in front, I didn’ try to close the gap,” said Brandl about this initial situation. However, he noticed that his companions in the chasing group had some trouble in the uphills. Thus he was able to close the eight-second gap to Schwarzbauer alone. The pursuers around Simon Stiebjahn (Titisee-Neustadt), Julian Schelb (Muenstertal) and Ben Zwiehoff (Essen) were able to catch up again, but then Brandl attacked once more in the uphill – only Schwarzbauer could follow.

“For me, it was too fast in that moment, but I knew it would probably be decisive and so I really pushed hard,” Schwarzbauer commented on the events in round three. It should indeed pay off. The two friends worked together until the penultimate round, extending the lead over a four-man chasing group to one minute. “Then Max was able to open a small gap rather unspectacularly and off he went,” said Schwarzbauer. “I felt fine today, but not great. It’s really remarkable that we’ve all left the elite riders behind. ”

Max Brandl, who had seen the Bundesliga race rather as a stopover on the way to next weekend’s World Cup in Albstadt, pointed out that one had “experimented with the drive-train”. “This really worked well and saved me some grains in the uphills. Also, I know the track since the U11. Even though I have not raced here for the past three years, I think I have some cool lines here, “Brandl said with a grin after his second win of the season. He won in 1:09:49 (race was shortened due to threatening thunderstorms), 35 seconds ahead of Schwarzbauer.

List with chooses wrong material, bad luck for Egger
David List finished in 12th place (+3:27). He had decided to race on his Scott
hardtail, speculating on a muddy course. But the rain did not set in until after
the event. Thus “a fully would certainly have been better,” List acknowledged.
Also he said he ”did not feel super fresh after training last week, but it was OK
so far.”

Georg Egger quit the race due to a tire defect just after passing the technical
zone on lap five. By then he was in seventh place, just behind former national
champion Markus Schulte-Lünzum, who finished fourth. Egger had the second
fastest time on lap four. Lars Hemmerling had bad luck too. He fell ill a couple
of days before the juniors race and had to pass his start.
Junior sighting: Hemmerling “definitely satisfied”

In the junior sighting race, Thore Hemmerling was able to finish second after
four laps. The Lexware rider from Saarland was only seven seconds behind the
winner Louis Krauss (Neckartenzlingen, 39:51). “I’m definitely happy with
second place,” said Hemmerling, who already finished second the day
before. In the new Skills Competition he came in 1.4 seconds behind Thorben
Jost (Grünberg).

In the female youth race, Lina Riesterer demonstrated improved form
compared to the prelude in Hausach. The girl from Breitnau finished fifth after
a rather modest start (“that’s my problem since this season”), 2:02 minutes
behind Luisa Daubermann (Gessertshausen, 39:27). After the 1.8km start lap,
Riesterer was in ninth position and consistently gained positions in the
remaining course. “That was definitely better than Hausach,” Riesterer
nodded. In the race on Saturday she came in 6th, just missing a better place,
because she laid a rollover at the last (pallet) obstacle.
MTB Grand Prix Obertraun: Zurnieden just past points

Jannick Zurnieden looks back to the race weekend with mixed feelings.
Satisfied with his performance, but a little disappointed that he could not take
home points from Austria. After racing in the junior class last year, he was in
19th place for quite some time, but then the race – and the level in general –
was a little too high for the youngster. With 10:43 minutes on Winner Martin
Loo (Estonia, 1:34:13) he finally came in 26th. “The performance was a lot
better than recently, but in the end my foot started hurt. Maybe I did not
warm-up long enough, “Zurnieden said.

16. Rothaus Hegau Bike-Marathon: UCI Mountainbike Marathon Series am Sonntag, 13. Mai 2018

Favoriten triumphieren im Hegau

Bei einer rundum gelungenen 16. Auflage des Rothaus Hegau Bike-Marathon hat es am Sonntag in Singen Favoritensiege gegeben. Bei den Damen gewann Sabine Spitz die 80 Kilometer bei den Damen vor Esther Süss und Silke Ulrich. Bei den Herren war es der Östereicher Daniel Geismayr der die UCI Marathon Serie über 98 Kilometer nach einem langen Solo vor dem Schweizer Konny Looser und Markus Kaufmann.

Daniel Geismayr_Gruppe_Hegau Bike Marathon 2018_by Thomas Lienig

Es wurde taktiert im Damenfeld. Nach den ersten 31 Kilometern lag eine achtköpfige Gruppe an der Spitze. Sabine Spitze versuchte dann am Anstieg Richtung Hohentwiel das Tempo hochzuhalten und brachte die Gruppe damit zum Zersplittern.

Allerdings schafften Verena Huber und Janine Schneider noch mal den Anschluss an das Spitzentrio Silke Ulrich, Sabine Spitz und Esther Süss.

Am Hohenstoffel war es aber um Lokalmatadorin Schneider und um die Bad Peterstalerin Huber geschehen.

Silke Ulrich war froh zum Spitzentrio zu gehören und signalisierte, dass sie keine Führungsarbeit verrichten könne. So war es an Süss und Spitz die Tempoarbeit zu machen. Und als es den Anstieg am Plören hinaufging, da verlor auch die vierfache Deutsche Marathon-Meisterin den Anschluss. Sie wurde schließlich mit 54 Sekunden Rückstand Dritte.

Um den Sieg kämpften die beiden Ex-Weltmeisterinnen Spitz und Süss. „Ich habe etwa 1,5 Kilometer vor dem Ziel attackiert und habe die entscheidende Lücke gerissen“, erzählte Sabine Spitz. Am Ende trennten die beiden langjährigen Kontrahentinnen nach 3:27:03 Stunden vier Sekunden.

„Ich habe mich in den Anstiegen gut gefühlt, aber sich zu lösen, war schwierig“, meinte Spitz und freute sich trocken das Ziel erreicht zu haben – wie alle Teilnehmer.

Hegau Bike Marathon 2018 (81 von 197)

Herren: Daniel Geismayr riskiert ein langes Solo

Beim Team Centurion-Vaude übernahm zuerst Jochen Käß die Tempoarbeit und machte das Rennen dadurch sehr schwer. „Wir wollten das Rennen schnell machen, denn dadurch hatten Markus (Kaufmann) und ich die besten Chancen“, verriet Geismayr später die Strategie.

Der Österreicher, im Vorjahr in Singen WM-Dritter geworden, sah, dass die Konkurrenz Mühe hatte und nutzte einen längeren Anstieg bereits nach weniger als 40 Kilometern zum Angriff. Nur Sascha Weber (Freiburg) versuchte zu folgen, konnte aber Geismayr nicht Paroli bieten.

So war Geismayr 60 Kilometer vor dem Ziel alleine vorne und bekam etwas Muffensausen, wie er im Ziel gestand. „Ich dachte, bist du blöd, jetzt musst du so lange alleine fahren, das wird heute weh tun“, erzählte Geismayr. Jetzt hatte er gut lachen, doch während des Rennens musste er leiden. „Das war ganz schön hart, es war auch windiger als vergangenes Jahr“, meinte er. Aber der Mut hat sich gelohnt. Der Mann aus Dornbirn feierte seinen ersten Sieg beim Rothaus Hegau Bike-Marathon.

Centurion-Vaude hatte eine komfortable Situation, denn hinten musste Markus Kaufmann keine Arbeit machen und hätte im Zweifel einspringen können.

So überquerte der Meckenbeurener mit 1:59 Minuten Rückstand auf Geismayr (3:36:41) die Ziellinie als Dritter. Konny Looser durfte sich vom Publikum am Singener Marktplatz als Zweiter feiern lassen.

Keinen guten Tag erwischte Lokalmatador Tim Böhme, der nach seiner Trainingspause wegen Krankheit einfach noch nicht fit genug war. Aller Heimmotivation zum Trotz.

Rundum gelungen: die 16. Auflage

Auch im Jahr nach den Weltmeisterschaften wurde der Rothaus Hegau Bike-Marathon zum Erfolg. „Es ist immer schwierig nach einem solchen Höhepunkt, wie der WM an den Erfolg anzuknüpfen, aber ich glaube es ist uns mit dieser 16. Auflage gut gelungen“, meinte Stephan Salscheider von der organisierenden Agentur SKYDER SPORTPROMOTION.

Die Routine in den Abläufen kommt seinem Team und all den Beteiligten im Hegau inzwischen entgegen. „Wir hatten kaum Zwischenfälle wie Stürze und zudem Glück mit dem Wetter. Wir packen rundum zufrieden zusammen“, so Salscheider.

Weitere Infos und Ergebnisse unter: www.hegau-bike-marathon.de

Fotos: ©Thomas Lienig (frei zur redaktionellen Verwertung)