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Davide Formolo und Patrick Konrad klettern in einer spannenden Etappe unter die besten 10 dadurch schiebt sich Konrad auf den achten Gesamtplatz vor. 


Die 19. Etappe des Giro d’Italia war eine an Spannung kaum zu überbietende Etappe, bei der C. Froome seinen zweiten Etappensieg einfahren konnte. Gleich nach dem ersten Berg des Tages explodierte das Rennen, als viele Fahrer, unter anderem auch das Maglia Rosa den Anschluss verloren haben. Die beiden BORA – hansgrohe Fahrer Konrad und Formolo waren in der zweiten Verfolgergruppe wenige Minuten hinter dem Führenden und kletterten beide in die Top-Ten am Anstieg nach Bardonecchia.
Die Etappe
Die vorletzte Bergankunft war zugleich die Königsetappe des diesjährigen Giro d’Italia. Nach einem Tag in den Bergen Italiens und 184km in den Beinen, ging es in das Ziel hinauf nach Bardonecchia, mit Steigungen von bis zu 14%. Zuvor gab es jedoch noch drei weitere Bergwertungen zu bewältigen. Der Anstieg „Colle del Lys“ (Kat. 2) war kurz nach dem Start, danach gab es eine Sprintwertung. Nach 110km im Rennen türmte sich der Colle delle FInestre, der höchste Punkt in diesem Giro d’Italia, vor den Fahrer auf. Ein 18km langer Anstieg mit stetig 9,2% Steigung, mit 9km auf Schotterstraßen gefolgt von einer technischen schwierigen Abfahrt.
Die Team Taktik
Der deutsche Rennstall BORA – hansgrohe ging in diese Etappe mit einem klaren Ziel, den 10. Gesamtplatz von Patrick Konrad abzusichern. Der Österreicher genoss die volle Unterstützung des Teams, um diesen Plan umzusetzen, was die erste Top- Ten Platzierung bei einer Grand Tour für BORA – hansgrohe bedeuten würde.
Das Rennen
Es dauerte einige Zeit bis sich eine Gruppe mit etwas Vorsprung absetzen konnte. Diese wurde aber nach nur wenigen Kilometern wieder eingeholt. Das Rennen kam in den ersten Anstieg des Tages und viele Fahrer hatten Probleme dem Tempo zu folgen, auch das Maglia Rosa musste schon früh abreißen lassen. Am zweiten Anstieg, den Colle delle Finestre änderte sich das Rennen total, C. Froome lancierte eine Attacke und konnte sich solo absetzen. In der Verfolgung waren einige der Gesamtklassement Favoriten, BORA – hansgrohe Fahrer Formolo und Konrad fuhren in der zweiten Gruppe, nur wenige Minuten hinter Froome. Doch Froome konnte seinen Vorsprung ausbauen und bis zum Ziel halten, dort siegte er mit 3 Minuten Vorsprung und sicherte sich auch das Maglia Rosa. Die beiden BORA – hansgrohe Fahrer fuhren ein starkes Rennen, arbeiteten zusammen und konnte somit beide in den Top-Ten die Etappe beenden. Durch diese großartige Leistung gelang es Patrick Konrad sich in der Gesamtwertung auf den achten Gesamtrang vorzuschieben.
Reaktionen im Ziel
„Es war eine unglaubliche Etappe, das Tempo war enorm und es gab viele Attacken. Als wir am Fuße des Colle delle Finestre ankamen, musste viele Fahrer abreißen lassen. Ich denke, wir haben als Team heute gut zusammengearbeitet und Patrick und ich waren gemeinsam in der zweiten Verfolgergruppe und konnte beide in den Top Ten die Etappe beenden.“ – Davide Formolo

„Selten wurde das Klassement einer Grand Tour in den letzten Etappen so umgekrempelt. Das war eine mörderische Etappe, aber unsere Strategie ging auf und wir konnten dank starker Mannschaftsleistung unsere Platzierung im Gesamtklassement sogar noch verbessern. Das ist ein toller Giro für uns,und jetzt heißt es 2 Tage noch die Zähne zusammen beißen.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

19. Etappe:
1. Chris Froome (Sky)
2. Richard Carapaz (Movistar) + 3:00
3. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) + 3:07
4. Miguel Angel Lopez (Astana) + 3:12
5. Tom Dumoulin (Sunweb) + 3:23
6. Sebastien Reichenbach (Groupama-FDJ) +6:13
7. Davide Formolo (Bora-hansgrohe) +8:22
8. Sam Oomen (Sunweb) +8:23
9. Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) s.t.
10.Pello Bilbao (Astana)

Gesamtstand:
1. Chris Froome (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) + 0:40
3. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +4:17
4. Miguel Angel Lopez (Astana) +4:57
5. Richard Carapaz (Movistar) +5:44
6. Domenico Pozzovivo (Bahrain-Merida) +8:03
7. Pello Bilbao (Astana) +11:08
8. Patrick Konrad (Bora-hansgrohe)+12:19
9. George Bennett (LottoNL-Jumbo) +12:35
10.Sam Oomen (Sunweb) +14:18

Punktewertung: Elia Viviani (Quick-Step Floors)
Bergwertung: Chris Froome (Sky)
Nachwuchswertung: Miguel Angel Lopez (Astana)
Teamwertung: Sky

Chris Froome (Team SKY) gewinnt 14. Etappe des GIRO im Regen am Monte Zoncolan


Das Etappenergebnis:
1. Chris Froome (Sky) 5:25:30 Stunden
2. Simon Yates (Mitchelton-Scott) + 0:06 Minuten
3. Domenico Pozzovivo (Bahrain-Merida) + 0:23
4. Miguel Angel Lopez (Astana) + 0:25
5. Tom Dumoulin (Sunweb) + 0:37
6. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) + 0:42
7. Wout Poels (Sky) + 1:07
8. Sebastien Reichenbach (Groupama-FDJ) + 1:19
9. Pello Bilbao (Astana) + 1:35
10. Michael Woods (Education First-Drapac) + 1:43
11. Patrick Konrad (BORA hansgrohe) + 1.48

Gesamtwertung:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) + 1.24
3. Domenico Pozzovivo (Bahrain-Merida) + 1.37
…..
10. Patrick Konrad (BORA hansgrohe) + 4.43

Cross-Country-DM in Bad Salzdetfurth_Vorschau

Cross-Country-DM in Bad Salzdetfurth: Drei gleichwertige Favoritinnen

Bei den 28. Deutschen Cross-Country-Meisterschaften wird am Wochenende in Bad Salzdetfurth die Rekordzahl von 15 Titeln vergeben. Bei den Damen haben gleich drei Damen gleichwertige Chancen auf das Meister-Jersey, bei den Herren gilt am Sonntag Manuel Fumic als Favorit. Eröffnet wird die DM am Freitag mit dem Eliminator Sprint.

Manuel Fumic lässt keine Zweifel aufkommen, dieses Jahr will er sich sein viertes Meister-Jersey in der Elite holen. „Okay, das wollte letztes Jahr auch schon“, sagt er mit einem Lachen, „aber ich glaube, ich bin auch in der Verfassung dazu. Ich habe jedenfalls Lust drauf wieder ein Jahr im weißen oder schwarzen Jersey zu fahren. Ich fahre voll aufs Trikot.“

Er hatte als Meister anstatt dem weißen auch schon ein schwarzes Jersey mit schwarz-rot-goldenen Brustringen getragen.

Fumic holt aber auch noch die Analogie zum DFB-Pokal aus der Kiste mit den Rennfahrer-Weisheiten. „Meisterschaften haben ihre eigenen Gesetze“, sagt der Kirchheimer. Diese eigenen Gesetze beruhen darauf, dass seine Konkurrenten – im Gegensatz zum Weltcup – neben ihm in der ersten Reihe aufgestellt werden. Es im Unterschied zu den großen Rennen also gleich mal zu direkten Auseinandersetzungen kommt.

Das verändert die Ausgangssituation auf jeden Fall. Ob es auch die Hierarchie verändert, wird sich zeigen.

„Alle haben ordentlich Wums“

Markus Schulte-Lünzum weiß, dass die Form von Fumic besser ist als die Ergebnisse im Weltcup nahelegen. „Mani ist stark drauf und auch die anderen deutschen Fahrer haben ordentlich Wums“, meint der Meister der Jahre 2014 und 2016. „Auch wenn das bei den Weltcups vielleicht noch nicht ganz geklappt hat. Aber ich weiß eben auch um meine Verfassung.“


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Tour de France #19: Edvald Boasson Hagen powers to victory!

Team Dimension Data for Qhubeka’s Edvald Boasson Hagen crowned an incredible performance by soloing to victory after a powerful attack on the final kilometers on stage 19 of Tour de France.

Knowing that today’s stage was the last chance for the opportunistic riders to shine in the race, it was no surprise to see countless attacks during the first part of the stage. It took nearly an hour of hard racing before a group of 20 riders finally managed to distance the peloton.

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Boasson Hagen sprintet auf den dritten Platz

Team Dimension Data for Qhubeka performed a great leadout for Edvald Boasson Hagen who did very well to make podium as he sprinted to third place on stage 11 of Tour de France.

Once again, the early break got away right from the beginning of the day. This time, three riders decided to take on the peloton, which didn’t seem too concerned about the situation. The front trio quickly established a gap of four minutes before the pack started to chase. With several teams eager to take control of the peloton, the break wasn’t left many chances of succeeding. However, one of the riders at the front, Maciej Bodnar (BORA-hansgrohe), almost managed to upset the expected bunch sprint.

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Uran wins dramatic Tour de France stage nine


Bilder © Team Cannondale-Drapac

Rigoberto Uran won a crash-filled stage of the Tour de France in dramatic fashion on Sunday. The Colombian, riding with only two gears due to a late race mechanical issue, won a six-up sprint in Chambéry. To add to the drama, the race jury required finish line photos to declare Uran the winner ahead of Warren Barguil (Team Sunweb).

The stage nine victory is Uran’s first Tour de France stage win and his first victory in Cannondale-Drapac #GreenArgyle.

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