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Deutschland Tour – 4. Etappe

Hannover – Bremen – 176 Km

1 DE KLEIJN Arvid NED TUDOR PRO CYCLING TEAM 03:41:35
2 BAUHAUS Phil GER BAHRAIN VICTORIOUS 00:00
3 MAYRHOFER Marius GER TEAM DSM-FIRMENICH 00:00

4 JEANNIERE Emilien FRA TOTALENERGIES 00:00
5 SELIG Rüdiger GER LOTTO DSTNY 00:00
6 VERNON Ethan GBR SOUDAL QUICK-STEP 00:00
7 ACKERMANN Pascal GER UAE TEAM EMIRATES 00:00

8 MOSCHETTI Matteo ITA Q36.5 PRO CYCLING TEAM 00:00
9 BENNETT Sam IRL BORA – HANSGROHE 00:00
10 TESFAZION Natnael ERI LIDL-TREK 00:00
11 KIRSCH Alex LUX LIDL-TREK 00:00
12 ZABEL Rick GER ISRAEL – PREMIER TECH 00:00
13 ARANBURU DEVA Alexander ESP MOVISTAR TEAM 00:00
14 MIHKELS Madis EST INTERMARCHÉ – CIRCUS – WANTY 00:00
15 GONZÁLEZ RIVERA Abner PUR MOVISTAR TEAM 00:00

Endstand:


Foto HERBERT MOOS

1 VAN WILDER Ilan BEL SOUDAL QUICK-STEP 17:01:18
2 GROSSSCHARTNER Felix AUT UAE TEAM EMIRATES 00:11
3 VAN POPPEL Danny NED BORA – HANSGROHE 00:13

4 SIVAKOV Pavel FRA INEOS GRENADIERS 00:13
5 ARANBURU DEVA Alexander ESP MOVISTAR TEAM 00:17
6 VERMAERKE Kevin USA TEAM DSM-FIRMENICH 00:18
7 TILLER Rasmus NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 00:20
8 HERMANS Quinten BEL ALPECIN-DECEUNINCK 00:21
9 POLITT Nils GER BORA – HANSGROHE 00:22
10 TEUNS Dylan BEL ISRAEL – PREMIER TECH 00:23
11 BILBAO LOPEZ Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:23
12 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 00:27
13 VACEK Mathias CZE LIDL-TREK 00:28
14 ULISSI Diego ITA UAE TEAM EMIRATES 00:28
15 CALMEJANE Lilian FRA INTERMARCHÉ – CIRCUS – WANTY 00:29
16 VAN DEN BROEK Frank NED TEAM DSM-FIRMENICH 00:30
17 ZIMMERMANN Georg GER INTERMARCHÉ – CIRCUS – WANTY 00:31
18 BURGAUDEAU Mathieu FRA TOTALENERGIES 00:32
19 STORK Florian GER TEAM DSM-FIRMENICH 00:34
20 REICHENBACH Sébastien SUI TUDOR PRO CYCLING TEAM 00:35

Van Wilder und de Kleijn jubeln in Bremen, Organisatoren ziehen positives Fazit

Er übernahm das Rote Trikot auf der 1. Etappe nach Merzig und gab es bis zum Ende nicht mehr ab: Ilan Van Wilder (Soudal Quick-Step) hat die Deutschland Tour 2023 gewonnen. Auf dem finalen Teilstück über 175,6 Kilometer von Hannover nach Bremen ließ der Belgier nichts mehr anbrennen und rollte sicher im Feld über den Zielstrich der mit Tausenden Zuschauern gesäumten Konsul-Smidt-Straße. Den Tagessieg verbuchte Arvid de Kleijn (Tudor Pro Cycling) im Massensprint vor Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) und Marius Mayrhofer (Team dsm-firmenich).

Die deutschen KT-Teams nutzten mit Silas Köch, Jan-Marc Temmen (beide Saris Rouvy Sauerland), Tobias Nolde, Dominik Röber (beide P&S Benotti) und Vinzent Dorn (Bike Aid) den flachen Kurs der letzten Etappe, um sich noch einmal zu präsentieren. 27 Kilometer vor dem Ziel waren sie bis auf Nolde gestellt. Der hielt noch etwas länger durch, wurde dann bei der Einfahrt nach Bremen aber auch eingeholt. Zwischenzeitlich war das Feld auf der Windkante für ein paar Kilometer in zwei Teile gerissen, doch auch das hatte auf den Ausgang keine Auswirkungen.

„Es war eine schöne Rennwoche voller Emotionen. Man muss ein kompletter Fahrer sein, um hier gewinnen zu können“, sagte Gesamtsieger Van Wilder auf der Abschlusspressekonferenz, der obendrein auch als bester Jungprofi mit dem Weißen Trikot ausgezeichnet wurde. „Elf Sekunden Vorsprung sind nicht viel, also war es schon noch ein bisschen stressig. Ich war so glücklich, als ich die Drei-Kilometer-Marke passiert hatte. Dann war ich sicher. Meine Eltern waren die ganze Woche hier, gestern auch meine Freundin. Ich bin froh, dass ich diese tollen Momente mit ihnen teilen konnte.“ Auch an den anderen Wertungen änderte sich nichts mehr: Van Wilders Teamkollege Ethan Vernon gewann das Grüne Trikot, Harm Vanhoucke behauptete am letzten Tag das Blaue Bergtrikot.

Das Organisationsteam der Deutschland Tour zog bereits ein positives Gesamtfazit. „Fürs Wetter können wir nichts, alles andere haben wir ganz gut gemacht“, resümierte Matthias Pietsch, Geschäftsführer der veranstaltenden Gesellschaft zur Förderung des Radsports (GFR). „Wir haben klasse Radsport gesehen. Wir hatten ein tolles Feld, große Namen, junge Fahrer, ein starkes Podium. Und gestern und heute wahnsinnig viele Zuschauer. Das stimmt positiv für die Entwicklung des Radsports. Wenn wir sehen, wo wir herkommen mit dem Re-Start der Deutschland Tour 2018, dann sind wir zu 100 Prozent auf dem richtigen Weg.“

Auch Fabian Wegmann, Sportlicher Leiter der Deutschland Tour, kam nicht umhin, den besonderen Zuschauerzuspruch zu loben. „Das war teilweise Tour-de-France-Feeling.“ Ihm war es aber auch wichtig, den größtenteils unfallfreien Ablauf des Rennens zu erwähnen. „Es ist alles supergut gelaufen. Wir hatten kaum Stürze, auch nicht, als es regnete. Das spricht für gut präparierte Straßen. Auch die Teams waren zufrieden und fühlten sich gut aufgehoben.“

DIE WERTUNGSTRIKOTS

• Rotes Trikot des Gesamtführenden – Van Wilder, Ilan (Soudal Quick-Step)
• Grünes Trikot des Sprintbesten – Vernon, Ethan (Soudal Quick-Step)
• Blaues Trikot des besten Bergfahrers – Vanhoucke, Harm (Lotto Dstny)
• Weißes Trikot des besten Nachwuchsfahrers – Van Wilder, Ilan (Soudal Quick-Step)

Danny Van Poppel feiert das erste Gesamtwertungspodium der Karriere bei der Deutschland Tour

Die Deutschland Tour wurde zum erwarteten Sekundenkrimi. Danny Van Poppel nutzte nach fünf Renntagen den letzten Bonussprint, um sich den 3. Platz in der Gesamtwertung zu sichern. Der Bruchteil einer Sekunde reichte für eine Premiere: erstmals in seiner Karriere beendet Van Poppel eine Rundfahrt auf dem GC-Podium.

Am letzten Wochenende zeigte Danny Van Poppel bereits in Hamburg die gute Form, mit der er zur Deutschland Tour reiste. Rang vier im Prolog und Top10-Platzierungen auf den ersten schweren Etappen wurden mit dem Sprint in Essen gekrönt. Nur knapp musste sich der 30-Jährige geschlagen geben.

Auch wenn der erhoffte Etappensieg dabei nicht heraussprang, machte Van Poppel einen Sprung in der Gesamtwertung und kam bis auf weniger als 3 Sekunden an das Podium heran. Der letzte Bonussprint der Rundfahrt wurde auf dem Zielkurs der Finaletappe in Bremen ausgetragen. Danny Van Poppel sicherte sich diesen Sprint und strich genau jene 3 Sekunden ein. Platz 3 bei der Deutschland Tour 2023!

Danny Van Poppel: „Heute war etwas Wind und das wollten wir ausnutzen. Leider hat es nicht geklappt und dann haben wir uns voll auf den Bonussprint konzentriert. Ich habe ihn gewonnen und damit den 3. Platz in der Gesamtwertung übernommen. Für mich ist das etwas ganz Besonderes, denn es ist mein erstes Podium in einer Gesamtwertung überhaupt. Ich bin kein Kletterer, deshalb bedeutet es mir und BORA – hansgrohe hier in Deutschland sehr viel. Unsere großen Ziele für die Deutschland Tour waren ein Etappensieg und das Podium der Gesamtwertung. Am Ende haben wir ein Ziel erreicht und gestern hätten wir fast die Etappe gewonnen. Ich denke, es war eine erfolgreiche Woche für uns.“

ZLM Tour 3. + 4.Etappe:

3. Etappe: Roosendaal – Roosendaal – 194Km

1 DE KLEIJN Arvid NED Tudor Pro Cycling Team 04:16:35
2 MARECZKO Jakub ITA Alpecin-Deceuninck 00:00
3 MOSCHETTI Matteo ITA Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
4 MALUCELLI Matteo ITA Bingoal WB 00:00
5 HESTERS Jules BEL Team Flanders-Baloise 00:00
6 ZANONCELLO Enrico ITA Green Project-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
7 LONARDI Giovanni ITA EOLO-Kometa Cycling Team 00:00
8 FIORELLI Filippo ITA Green Project-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
9 EDMONDSON Alex AUS Team DSM 00:00
10 PLUTO Martin LAT ABLOC CT 00:00

4. Etappe: Oosterhout – Oosterhout – 159Km

1 KOOIJ Olav NED Jumbo-Visma 03:27:06
2 WELSFORD Sam AUS Team DSM 00:00
3 MARECZKO Jakub ITA Alpecin-Deceuninck 00:00
4 DE KLEIJN Arvid NED Tudor Pro Cycling Team 00:00
5 HAVIK Yoeri NED BEAT Cycling Club 00:00
6 MALUCELLI Matteo ITA Bingoal WB 00:00
7 HESTERS Jules BEL Team Flanders-Baloise 00:00
8 LONARDI Giovanni ITA EOLO-Kometa Cycling Team 00:00
9 PEÑALVER Manuel ESP Burgos-BH 00:00
10 FIORELLI Filippo ITA Green Project-Bardiani CSF-Faizanè 00:00

Endstand:

1 KOOIJ Olav NED Jumbo-Visma 16:18:37
2 WELSFORD Sam AUS Team DSM 00:13
3 EEKHOFF Nils NED Team DSM 00:15
4 EDMONDSON Alex AUS Team DSM 00:16
5 BOL Cees NED Astana Qazaqstan Team 00:21
6 VAN DIJKE Tim NED Jumbo-Visma 00:30
7 GHYS Robbe BEL Alpecin-Deceuninck 00:33
8 BLOEM Joren NED TdT-Unibet 00:35
9 CAVENDISH Mark GBR Astana Qazaqstan Team 00:38
10 DE VRIES Hartthijs NED TdT-Unibet 00:41

Mailand – Turin – 192 Km

1 DE KLEIJN Arvid NED Tudor Pro Cycling Team 03:59:02
2 GAVIRIA Fernando COL Movistar Team 00:00
3 VAN UDEN Casper NED Team DSM 00:00
4 EINHORN Itamar ISR Israel-Premier Tech 00:00
5 MOSCHETTI Matteo ITA Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
6 BOUHANNI Nacer FRA Team Arkéa-Samsic 00:00
7 MEEUS Jordi BEL BORA-hansgrohe 00:00
8 VENDRAME Andrea ITA AG2R Citroën Team 00:00
9 ABERASTURI Jon ESP Trek-Segafredo 00:00
10 GROENEWEGEN Dylan NED Team Jayco-AlUla 00:00
11 REYNDERS Jens BEL Israel-Premier Tech 00:00
12 SERRANO Gonzalo ESP Movistar Team 00:00
13 MAESTRI Mirco ITA EOLO-Kometa Cycling Team 00:00
14 SERRANO Javier ESP EOLO-Kometa Cycling Team 00:00
15 ZIJLAARD Maikel NED Tudor Pro Cycling Team 00:00
16 GABBURO Davide ITA Green Project-Bardiani CSF-Faizanè 00:00
17 VAN DEN BERG Marijn NED EF Education-EasyPost 00:00
18 GIRMAY Biniam ERI Intermarché-Circus-Wanty 00:00
19 BIERMANS Jenthe BEL Team Arkéa-Samsic 00:00
20 MAS Lluis ESP Movistar Team 00:00

Jordi Meeus auch in den Top Ten bei Mailand-Turin

Das älteste Radrennen der Welt, Mailand-Turin, endete heute in dem erwarteten Massensprint. BORA – hansgrohe positionierte Jordi Meeus auf den letzten 10 km an der Spitze des Feldes, nach einem Sturz rund vier Kilometer vor dem Ziel kam Jordi allerdings fast zum Stillstand und das Team verlor sich. Shane Archbold konnte mit Jordi zwar noch einmal Positionen gut machen, war aber dennoch vor der entscheidenden Kurve zu weit zurück und erreichte am Ende das Ziel als Siebenter.

Von der Ziellinie
„Die Jungs haben wirklich gute Arbeit geleistet und wir waren in guter Position. Aber durch den Sturz war schlagartig alles vorbei. Ich musste aus dem Pedal und kam fast zum Stillstand. Da noch einmal nach vorne zu fahren hat einfach zu viel Kraft gekostet. Zu zweit konnten wir uns da nicht mehr behaupten und nach der letzten Kurve konnte man auch keine Position mehr gutmachen.“ – Jordi Meeus