Archiv für den Tag: 14. Mai 2023

Team Heizomat p/b Kloster Kitchen geht neue Wege: Start im Gravel-Bereich Ziel WM

Start im Gravel-Bereich mit dem Ziel der Weltmeisterschaft

Drei Fahrer:innen vom Team Heizomat p/b Kloster Kitchen starten in die Gravel Saison
Das erfolgreiche Cyclocross Radsportteam Heizomat powered by Kloster Kitchen hat sich für die kommende Saison etwas Neues vorgenommen und wird erstmals im Gravel-Bereich an den Start gehen. Mit Amanda Voss, Lukas Herrmann und Christopher Hatz – setzt das Team auf eine neue Herausforderung.

Das Ziel ist hochgesteckt: Das Team will an der Weltmeisterschaft in Italien im Oktober dieses Jahres antreten und sich in dieser Disziplin behaupten. Die Fahrer:innen haben sich intensiv auf den Gravel-Sport vorbereitet und sind motiviert, sich mit den Besten der Welt zu messen.

„Die aufstrebende Radsportart des Gravel-Radfahrens gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr nun auch in diesem Bereich aktiv sind“, sagt Team-Chef Stefan Herrmann. „Unsere Fahrerin und unsere Fahrer haben viel Energie und Zeit investiert, um sich darauf vorzubereiten. Wir sind sicher, dass sie sich auf dem Gravel-Pfad genauso erfolgreich präsentieren werden wie im Cyclocross-Bereich.“

Auch die Fahrer:in selbst sind zuversichtlich, dass sie erfolgreich sein werden.

Amanda Voss sieht die Teilnahme an der Weltmeisterschaft als das große Ziel: „Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Italien ist für uns alle ein großer Ansporn. „Wir werden hart trainieren und alles geben, um uns für das Rennen zu qualifizieren.“ Voss hat schon 2022 an der Weltmeisterschaft, ebenfalls in Italien, teilgenommen. Nun hat sie bereits am vergangenen Wochenende den Grundstein für ihre Teilnahme gelegt. Beim der UCI Gravel World in Blaavandshuk/Dänemark sicherte sich Voss einen beeindruckenden zweiten Platz ihrer Altersklasse und löste damit das Ticket für Italien.

„Die Herausforderung im Gravel-Sport ist für uns neu“, erklärt Lukas Herrmann. „Cyclocross und Gravel unterscheiden sich in ihren Anforderungen und erfordern unterschiedliche Fähigkeiten. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten: Beide Disziplinen erfordern Ausdauer, Kraft und eine gute Technik, um erfolgreich zu sein.“

Gravel und Cyclocross sind beides Radrennsport-Disziplinen, die auf unebenem Gelände und in der Natur stattfinden. Gravel-Rennen finden auf Schotter-, Kies- oder Waldwegen über 120 km statt, während Cyclocross-Rennen auf einem abgesperrten Rundkurs mit verschiedenen Hindernissen wie Sand- oder Schlammpassagen, Treppen und Barrieren über 60 Minuten ausgetragen werden.

Das Team Heizomat p/b Kloster Kitchen ist bekannt für seine erfolgreiche Teilnahme an Cyclocross Rennen im In- und Ausland. Die Fahrer:innen des Teams haben in der Vergangenheit bereits mehrere Deutsche Meistertitel und Podiumsplätze bei nationalen und internationalen Rennen errungen.

Christoph Strasser mit High Speed durch Österreich

Gestern um 10:00 Uhr in Nickelsdorf im Burgenland gestartet, errreichte Christoph Strasser heute nach einer Fahrzeit von 27:30 Stunden das 1. Sport Outdoor Festival in Dornbirn. Fast durchwegs massiver Regen und auch Schnee waren seine Begleiter bei Transaustria. Der Steirer bestritt die Österreich-Durchquerung unsupported – ohne Hilfe von außen. Der Zuspruch seiner Fans entlang der Strecke war enorm.

Zum ersten Mal wurde von gestern auf heute eine unsupported-Fahrt live im Internet und im TV übertragen. K19 – auch für die Liveübertragung der diesjährigen Tour of Austria/Österreich Rundfahrt verantwortlich – lieferte stündliche Einstiege. Christoph Strasser, der heuer seinen Sieg beim größten unsupported-Rennen dem Transcontinental Race aus dem Vorjahr verteidigen will, bestritt Transaustria von Nickelsdorf nach Dornbirn. Die Distanz betrug 733 Kilometer, 4.688 Höhenmeter, er absolvierte die Strecke ohne Schlaf und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,7 km/h. Insgesamt verbrauchte er knapp 20.000 Kalorien.

„Es war ein richtig cooles Projekt und ich konnte endlich zeigen, wie man unsupported fährt. Diese „Sportart“ boomt weltweit und immer mehr bestreiten Rennen ohne Unterstützung bzw. auch Bikepacking-Fahrten. Aufgrund des Regens hatte ich unterwegs viele Probleme zu meistern, vor allem sogen sich die Handschuhe durch den Dauerregen ständig an. Auch die Kälte war schon schlimm. Aber es gab auch so viele schöne Momente, die mich ungemein motivierten, wie die vielen Zuschauer entlang der Strecke. Teilweise standen auch Familien mit Plakaten an der Straße. Das Projekt hat eine Eigendynamik entwickelt und auch viele Kollegen, wie die Ultra-Radfahrer Kurt Matzler oder Philipp Kaider sowie WorldTour-Profi Carina Schrempf von Fenix-Deceuninck begleiteten mich einige Kilometer“, sagte der Kraubather nach seiner Ankunft in der Messehalle Dornbirn.

Mit dem Zug benötigt man von Nickelsdorf nach Dornbirn mehr als acht Stunden. Christoph Strasser wählte bei Transaustria nicht die kürzeste oder schnellste Strecke über das deutsche Eck, sondern die schönste. Nach dem Start in Nickelsdorf ging es über Wr. Neustadt, Semmering, ins Murtal nach Liezen, Schladming, Zell am See und danach auf Tiroler Boden durch das Inntal bis Innsbruck. Nach Imst absolvierte er noch die zwei schweren Berge Hahntenjoch und den Hochtannberg. Über den malerischen Bregenzer Wald erreichte er schließlich Dornbirn! „Es waren rund 8.000 Höhenmeter geplant, aber aufgrund des Schneefalls in den Bergen musste ich einige Pässe umrunden“, schließt Strasser.

Homepage: www.christophstrasser.at
Honorarfreie Fotos: www.christophstrasser.at/pressefotos_pressearchiv/pressefotos
Facebook: www.facebook.com/christophstrasser.at

———————————
Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

106. Giro d’Italia – 8.Etappe:

Terni – Fossombrone – 207 Km


Plomi Foto

1 HEALY Ben IRL EF Education-EasyPost 04:44:24
2 GEE Derek CAN Israel-Premier Tech 01:49
3 ZANA Filippo ITA Team Jayco-AlUla 01:49
4 BARGUIL Warren FRA Team Arkéa-Samsic 01:49
5 VERONA Carlos ESP Movistar Team 02:12
6 BAIS Mattia ITA EOLO-Kometa Cycling Team 02:37
7 SKUJINS Toms LAT Trek-Segafredo 03:51
8 TONELLI Alessandro ITA Green Project-Bardiani CSF-Faizanè 03:56
9 RIESEBEEK Oscar NED Alpecin-Deceuninck 04:00
10 GEOGHEGAN HART Tao GBR INEOS Grenadiers 04:34
11 ROGLIC Primoz SLO Jumbo-Visma 04:34
12 THOMAS Geraint GBR INEOS Grenadiers 04:34
13 BIDARD François FRA Cofidis 04:41
14 VINE Jay AUS UAE Team Emirates 04:48
15 ALMEIDA Joao POR UAE Team Emirates 04:48
16 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 04:48
17 HAIG Jack AUS Bahrain Victorious 04:48
18 DUNBAR Edward IRL Team Jayco-AlUla 04:48
19 EVENEPOEL Remco BEL Soudal Quick-Step 04:48
20 SIVAKOV Pavel FRA INEOS Grenadiers 04:48

Gesamt:

1 LEKNESSUND Andreas NOR Team DSM 33:52:10
2 EVENEPOEL Remco BEL Soudal Quick-Step 00:08
3 ROGLIC Primoz SLO Jumbo-Visma 00:38
4 ALMEIDA Joao POR UAE Team Emirates 00:40
5 THOMAS Geraint GBR INEOS Grenadiers 00:52
6 GEOGHEGAN HART Tao GBR INEOS Grenadiers 00:56

7 PARET-PEINTRE Aurélien FRA AG2R Citroën Team 00:58
8 VLASOV Aleksandr RUS BORA-hansgrohe 01:26
9 CARUSO Damiano ITA Bahrain Victorious 01:39
10 KÄMNA Lennard GER BORA-hansgrohe 01:54
11 DUNBAR Edward IRL Team Jayco-AlUla 01:55
12 SIVAKOV Pavel FRA INEOS Grenadiers 02:03
13 HAIG Jack AUS Bahrain Victorious 02:06
14 VINE Jay AUS UAE Team Emirates 02:27
15 DE PLUS Laurens BEL INEOS Grenadiers 02:32
16 CARTHY Hugh GBR EF Education-EasyPost 02:36
17 BUITRAGO Santiago COL Bahrain Victorious 02:52
18 PINOT Thibaut FRA Groupama-FDJ 03:01
19 ARENSMAN Thymen NED INEOS Grenadiers 03:01
20 BARGUIL Warren FRA Team Arkéa-Samsic 03:20

BORA – hansgrohe attackiert auf der achten Etappe des Giro: Kämna und Vlasov verlieren am Ende aber Zeit

Die 207 km lange Strecke zwischen Terni und Fossombrone führte das Fahrerfeld heute zurück an die Adriaküste. Während die ersten 150 Kilometer kaum Schwierigkeiten bereithielten, gab es drei kniffelige Anstiege auf einer anspruchsvollen Schlussrunde um den Zielort. Nach mehreren erfolglosen Ausreißversuchen konnte sich eine 12-Mann starke Gruppe nach rund 75 km formieren. Die entscheidende Phase der Etappe wurde im Cappuccini-Anstieg eingeläutet, als B. Healy aus der Spitzengruppe heraus attackierte. Der Ire fuhr schnell einen Vorsprung von mehr als einer Minute heraus und gewann am Ende ungefährdet. Vor dem zweiten Anstieg zum Cappuccini setzte sich BORA – hansgrohe mit Konrad und Jungels an die Spitze des Feldes und lancierte einen Angriff von Lennard Kämna. Damit wurde auch der Schlagabtausch der Favoriten eröffnet. Den Konter von Roglic, der sich in der Folge mit Thomas und Geoghegan Hart vom Rest der Favoriten absetzte, konnte Lennard aber nicht mitgehen. Kämna erreichte am Ende das Ziel zeitgleich mit Aleksandr Vlasov etwa 30 Sekunden hinter Roglic. Die beiden BORA – hansgrohe Leader bleiben damit dennoch in den Top Ten der Gesamtwertung.

Reaktionen im Ziel
„Ich war am Ende vielleicht ein wenig übermotiviert. Ich habe mich wirklich gut gefühlt und wollte etwas versuchen. Bei meiner Attacke habe ich aber etwas überzogen und musste dann dafür bezahlen. Trotzdem bin ich happy, denn meine Form ist wirklich gut und das Rennen ist noch sehr lange.“ – Lennard Kämna

„Um ehrlich zu sein, sind die Jungs natürlich nicht besonders zufrieden mit dem Verlauf der Etappe, denn wir konzentrieren uns voll auf die Gesamtwertung.Wir möchten hier eine Rolle spielen und das haben wir heute gezeigt. Die Motivation ist da. Lenni hat leider einen kleinen Fehler gemacht und bei seiner Attacke etwas überzogen. Aber es ist immer besser, etwas zu versuchen, als einfach nur mitzufahren. Das Rennen ist immer noch eng und das Zeitfahren morgen ist sehr wichtig und müsste Lenni eigentlich liegen. Ich hoffe, es gibt keinen Regen, denn der Kurs ist teilweise sehr eng.“ – Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

Tour de Hongrie – 4. Etappe und Endstand, da 5. Etappe wegen Starkregen in Budapest neutralisiert:

Martonvásár – Dobogókő – 206 Km

1 VOISARD Yannis SUI Tudor Pro Cycling Team 05:04:14
2 NYS Thibau BEL Trek-Segafredo 00:10
3 MONIQUET Sylvain BEL Lotto Dstny 00:10
4 HIRSCHI Marc SUI UAE Team Emirates 00:10
5 TULETT Ben GBR INEOS Grenadiers 00:10
6 POOLE Max GBR Team DSM 00:10
7 FABBRO Matteo ITA BORA-hansgrohe 00:10
8 ONLEY Oscar GBR Team DSM 00:10
9 PIGANZOLI Davide ITA EOLO-Kometa Cycling Team 00:10
10 DOUBLE Paul GBR Human Powered Health 00:10
11 PORTER Rudy AUS Team Jayco-AlUla 00:10
12 BERNAL Egan COL INEOS Grenadiers 00:10
13 MARTIN Alex ESP EOLO-Kometa Cycling Team 00:10
14 BALDERSTONE Abel ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:10
15 SEPULVEDA Eduardo ARG Lotto Dstny 00:10

Gesamt:

1 HIRSCHI Marc SUI UAE Team Emirates 17:19:28
2 TULETT Ben GBR INEOS Grenadiers 00:10
3 VOISARD Yannis SUI Tudor Pro Cycling Team 00:13
4 POOLE Max GBR Team DSM 00:16
5 MONIQUET Sylvain BEL Lotto Dstny 00:18
6 ONLEY Oscar GBR Team DSM 00:22
7 FABBRO Matteo ITA BORA-hansgrohe 00:22
8 BERNAL Egan COL INEOS Grenadiers 00:22

9 PIGANZOLI Davide ITA EOLO-Kometa Cycling Team 00:45
10 BALDERSTONE Abel ESP Caja Rural-Seguros RGA 00:45
11 FUGLSANG Jakob DEN Israel-Premier Tech 00:46
12 MARTIN Alex ESP EOLO-Kometa Cycling Team 00:47
13 BRAMBILLA Gianluca ITA Q36.5 Pro Cycling Team 00:52
14 BONNEU Kamiel BEL Team Flanders-Baloise 00:57
15 PORTER Rudy AUS Team Jayco-AlUla 01:04

Matteo Fabbro Siebter auf der Königsetappe der Tour de Hongrie

Die vierte Etappe der Tour de Hongrie war zugleich die Königsetappe der fünftägigen Rundfahrt in Ungarn. Nach dem Start in Martonvásár warteten 206km, fünf kategorisierte Anstiege und eine Bergankunft in Dobogókő auf das Peloton. Eine sechsköpfige Ausreißergruppe bestimmte lange das Rennen, fiel aber am Schlussanstieg dem Kampf um die Gesamtwertung zum Opfer. Matteo Fabbro erreichte mit dem Feld der Favoriten auf den Gesamtsieg den letzten Kilometer. Mit einer späten Solo-Attacke sicherte sich Y. Voisard den Tagessieg. Im Sprint um Platz zwei überquerte Matteo Fabbro, zehn Sekunden hinter dem Tagessieger, als Siebter die Ziellinie. Vor der morgigen Abschlussetappe, einem flachen Rundkurs in Budapest, führt weiter M. Hirschi die Gesamtwertung an, Fabbro liegt auf Rang sieben.

Reaktionen im Ziel

„Die Jungs haben heute wieder einen starken Job gemacht und mich gut bis zum Schlussanstieg gebracht. UAE und Ineos haben am letzten Berg kontrolliert, trotzdem schaffte es Voisard mit einer späten Attacke, den Etappensieg zu holen. Dahinter war es dann ein Sprint der Gesamtwertungs-Fahrer. Ich habe mich gut gefühlt heute, aber speziell der letzte Teil der Bergankunft war ziemlich flach und kam mir nicht besonders entgegen. In der Gesamtwertung konnte ich ein Top 10 Resultat verteidigen, damit bin ich zufrieden.“ Matteo Fabbro

Tour du Finistère – 193 Km

1 PENHOËT Paul FRA Groupama-FDJ 04:46:22
2 DUJARDIN Sandy FRA TotalEnergies 00:00
3 ZINGLE Axel FRA Cofidis 00:00
4 VAN AVERMAET Greg BEL AG2R Citroën Team 00:00
5 HERRADA Jesus ESP Cofidis 00:00
6 VENTURINI Clément FRA AG2R Citroën Team 00:00
7 TIZZA Marco ITA Bingoal WB 00:00
8 BARRÉ Louis FRA Team Arkéa-Samsic 00:00
9 VERMEERSCH Florian BEL Lotto Dstny 00:00
10 GRÉGOIRE Romain FRA Groupama-FDJ 00:00