Archiv für den Monat: Juni 2019

Zweiter Rang für Peter Sagan nach später Attacke von Sanchez auf der zweiten Etappe der Tour de Suisse

Die zweite Etappe der Tour de Suisse führte heute über einen Rundkurs um Langnau. Drei Runden mit je zwei Bergwertungen der 2. Kategorie mussten absolviert werden, insgesamt warteten 159,6 Kilometer auf das Feld. Die durchaus anspruchsvolle Strecke sollte den Allroundern entgegenkommen, denn es wurde ein Sprint aus einer reduzierten Hauptgruppe erwartet. Früh im Rennen konnten sich vier Fahrer vom Feld absetzen, die aber bereits in der ersten Runde wieder auseinanderfielen, und nur C. Imhof war 100 km vor dem Ende noch an der Spitze des Rennens, rund drei Minuten vor dem Peloton. Dort kontrollierte BORA – hansgrohe zusammen mit Bahrain-Merida das Tempo. Beim zweiten Zwischensprint des Tages holte sich Peter Sagan die Punkte aus dem Feld und damit zwei Bonussekunden für die Gesamtwertung. Am vorletzten Anstieg erhöhte Astana das Tempo und Imhof wurde 37 km vor dem Ziel eingeholt. Während sich O. Fraile nun absetzen konnte, fielen immer mehr Fahrer aus der Hauptgruppe zurück. Nur Peter Sagan und Patrick Konrad konnten dem horrenden Tempo am letzten Berg folgen, als Fraile wieder gestellt wurde und wenig später L. Sanchez attackierte. Die verbliebenen Helfer der Sprinter zögerten etwas, und Sanchez konnte schnell 30 Sekunden Vorsprung herausfahren. Auf den letzten fünf Kilometern versuchte man im Feld noch einmal alles, um die Lücke nach vorne zu schließen, doch Sanchez konnte sechs Sekunden ins Ziel retten und sicherte sich damit den Sieg auf der 2. Etappe der Tour de Suisse. Im Sprint dahinter setzte sich Peter Sagan gegen M. Trentin durch. Durch weitere sechs Bonussekunden liegt Sagan damit nun auch in der Gesamtwertung auf Rang zwei, zeitgleich mit dem neuen Führenden K. Asgreen. Patrick Konrad rückte auf den zehnten Gesamtrang vor.
Reaktionen im Ziel
„Wir wollten heute um den Etappensieg und die Gesamtführung kämpfen, und wussten, dass die Bonussekunden eine entscheidende Rolle spielen könnten. Es war eine wirklich schwere Etappe und das Team hat einen tollen Job gemacht das Rennen zu kontrollieren. Am Ende war ich im ersten Feld und bereit für den Sprint. Aber Astana ist ein starkes Rennen gefahren und als Sanchez vorne war, fehlte im Feld die nötige Kooperation. Es ist ärgerlich das Gelbe Trikot um ein paar Zehntelsekunden verpasst zu haben, aber ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Die nächsten beiden Etappen sollten mir auch liegen, aber wir werden alles geben müssen, um erfolgreich zu sein.“ – Peter Sagan

„Mit mehr als 2.500 Höhenmetern war das heute eine harte Etappe. Wir wollten mit Patrick Konrad im Finale etwas versuchen, während Peter erst mal abwarten sollte, wie er sich fühlt. Wir haben das Rennen kontrolliert und das Team hat gut gearbeitet. Am Ende war Peter heute sehr stark und in der ersten Gruppe dabei. Leider konnten wir Sanchez nicht mehr einholen, aber wir haben unser bestes gegeben. Am Ende fehlt uns im Moment wohl auch etwas das Glück. Gestern hat Bodi den Sieg um ein paar Zehntel verloren, heute Peter das Gelbe Trikot. Aber was will man machen, wir können nur weiter alles versuchen.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe
1 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team 4:01:21
2 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 0:00:06
3 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott
4 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep
5 Greg Van Avermaet (Bel) CCC Team
6 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
7 Omar Fraile (Spa) Astana Pro Team
8 Sven Erik Bystrøm (Nor) UAE Team Emirates
9 Nathan Haas (Aus) Katusha-Alpecin
10 Ben Swift (GBr) Team Ineos
GC:
1 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 4:12:16
2 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe
3 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:00:01
4 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
5 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:06
6 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:00:10
7 Matteo Trentin (Ita) Mitchelton-Scott 0:00:17
8 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:18
9 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Ineos 0:00:19
10 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep
11 Luis León Sanchez (Spa) Astana Pro Team
12 Winner Anacona (Col) Movistar Team
13 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:20
14 Nathan Haas (Aus) Katusha-Alpecin

CRITÉRIUM DU DAUPHINÉ 2019 STAGE 8: VAN BAARLE WINS, FUGLSANG IS THE CHAMPION IN CHAMPÉRY

Champéry, Sunday, June 16th 2019 – The last stage of the 71st Critérium du Dauphiné went to Dylan van Baarle (Team Ineos) throughout a breakaway from far out. The Dutchman beat Australia’s Jack Haig (Mitchelton-Scott) whose team-mate and former race leader Adam Yates pulled out as many riders got sick the day after they faced very difficult stormy conditions. Jakob Fuglsang (Astana Pro Team) won his second Dauphiné after 2017 meanwhile Tejay Van Garderen (EF Education First) and Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe) rounded out the final podium.

Emanuel Buchmann beendet Dauphiné Rundfahrt auf einem großartigen dritten Gesamtrang
Der letzte Tag der 71. Austragung der Dauphiné Rundfahrt sollte das Gesamtklassement noch einmal ordentlich durchrütteln. Die Etappe führte das Rennen von Cluses über 113,5 km in die Schweiz, in den Zielort Champéry. BORA – hansgrohe’s Klassementfahrer Emanuel Buchmann war nur eine Sekunde vom Podest entfernt, und setzte heute alles daran diese Sekunde gutzumachen. Dreizehn Fahrer bildeten die Fluchtgruppe des Tages und hatten 46 km vor dem Ziel einen vierminütigen Vorsprung auf das restliche Feld. Wie gestern, war auch heute Felix Großschartner in der Spitzengruppe vertreten und lieferte erneut ein starkes Rennen ab. Leider, kam Teamkollege Gregor Mühlberger zu Sturz und gab als Folge das Rennen auf, glücklicherweise trug er keine ernsthaften Verletzungen davon. Auch der Gesamtzweite A. Yates musste die Dauphiné heute vorzeitig verlassen und stieg bei der Verpflegungszone vom Rad. Im Laufe der letzten Anstiege sank der Vorsprung der Spitzengruppe und 20 km vor dem Ziel betrug der Abstand zwischen Spitze und Feld nur noch zwei Minuten. Im letzten Anstieg zerfiel die Spitzengruppe und zwei Fahrer konnten sich vom Rest absetzen. Auch in der Gruppe der Favoriten war das Tempo nun enorm hoch, Emanuel Buchmann präsentierte sich einmal mehr in großartiger Form und hatte zu keiner Zeit Probleme dem Tempo zu folgen. Auf den letzten zwei Kilometern konterte Buchmann alle Attacken und erreichte als 10. das Etappenziel, während sich D. van Barle an der Spitze den Sieg holte. Buchmann rückte damit noch auf Rang drei der Gesamtwertung vor und beendete die Dauphiné Rundfahrt damit auf dem Podest. Ein großartiges Ergebnis für den Ravensburger, der sich nun auf die kommende Tour de France konzentrieren wird.
Reaktionen im Ziel
„Es war eine schwere Etappe, aber zumindest war das Wetter heute besser als gestern. Ich blieb immer in der Gruppe der Favoriten und fuhr in der Nähe des Gesamtführenden. Auch heute war das Team wieder großartig und hat mich immer unterstützt. Ich konnte auf Rang 10 die Etappe beenden und schaffte somit den Sprung aufs Podium. Ich bin mehr als glücklich, es ist ein großartiges Ergebnis ein Etappenrennen auf dem Podium zu beenden. Ich freue mich schon auf die Tour de France und hoffe, dort auch das eine oder andere Ergebnis einfahren zu können.“ – Emanuel Buchmann

„Was sollen wir sagen Chapeau. Emanuel hat die gesamte Woche über konstant eine tolle Leistung gezeigt. Das gesamte Mannschaft war wirklich stark diese Woche und hat immer als Team agiert. Gestern und heute sind Felix und Emu sehr stark gefahren. Ich bin stolz auf die Mannschaft und natürlich auf Emu’s Leistung. Ein dritter Platz bei so einer stark besetzten Rundfahrt ist ein wirklich überaus tolles Ergebnis.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

1 Dylan van Baarle (Ned) Team Ineos 3:05:48
2 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott
3 Carl Fredrik Hagen (Nor) Lotto Soudal 0:00:50
4 Warren Barguil (Fra) Arkéa Samsic 0:01:12
5 Sepp Kuss (USA) Team Jumbo-Visma
6 Sébastien Reichenbach (Swi) Groupama-FDJ
7 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 0:01:16
8 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:01:59
9 Xandro Meurisse (Bel) Wanty-Gobert
10 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
11 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
12 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal
13 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
14 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ
15 Wout Poels (Ned) Team Ineos
GC:
1 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 30:44:27
2 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:20
3 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:21
4 Wout Poels (Ned) Team Ineos 0:00:28
5 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:33
6 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:01:11
7 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:01:12
8 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:01:21
9 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:01:24
10 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:01:38

2019 TOUR DE HONGRIE: STAGE 5: TO WIPPERT THE LAST STAGE. TO NEILANDS, THE OVERALL VICTORY

Székesfehérvár, Sunday, June 16th 2019 – Wouter Wippert, the Dutchman of the Irish team EvoPro Racing, won the 5th and final stage of the 40th Tour de Hongrie after a massive sprint ahead of Frenchman Hugo Hofstetter and Estonian rider, Mihkel Räim. The great man of the week was the Latvian Krists Neilands of the Israel Cycling Academy team, who won the first stage race of his career at the age of 24 in front of two young Hungarians Marton Dina and Attila Valter.
STAGE RESULT
1. Wouter Wippert (EvoPro Racing) in 3h53‘47‘’
2. Hugo Hofstetter (Cofidis, Solutions Crédits) st
3. Mihkel Raïm (Israel Cycling Academy) st
INDIVIDUAL GENERAL CLASSIFICATION
1. Krists Neilands (Israel Cycling Academy) in 21h13‘00‘’
2. Marton Diná (Kometa Cycling Team) at 1’22’’
3. Attila Valter (CCC Team) at 1’26’’

KTM Youngsters

Nico gewinnt in Gedern
Alle fünf KTM Youngsters verbrachten das Pfingstwochenende in Gedern. Am erfolgreichs-ten lief es dabei für Nico Wollenberg.
Im hessischen Gedern stand an Pfings-ten eine Bundesnachwuchssichtung sowie ein Bundesligarennen auf dem Programm. Alle fünf KTM Youngsters (Jakob Duckeck, Fabian Eder, Viktoria Erber, Michael Stocker und Nico Wol-lenberg) waren vor Ort. Als erstes war Nico gefordert, der in der U13 schon am Samstagfrüh eine Trial-Technik-prüfung absolvieren musste. Diese war nicht allzu schwer, aber dennoch ließ Nico ausgerechnet bei der leich-testen Übung Punkte liegen. Am Ende reichte es für Rang XX, beziehungs-weise einen Startplatz aus der zwei-ten Reihe für das XC-Rennen am Nachmittag. Hier gab sich Nico keine Blöße und setzte sich gleich in der ers-ten Runde an die Spitze. Seinen Vor-sprung baute er bis ins Ziel kontinuier-lich aus. Perfekt war das Wochenende dann am Pfingstmontag: Bei einem Techniklehrgang für das internatio-nale MTB-Rennen TFJV in Frankreich zeigte Nico eine fehlerfreie Leistung und durfte sich anschließend über eine Einladung für diesen Wettbe-werb im August freuen.
Wie Nico gingen auch Jakob und Fa-bian am Samstag schon an den Start. In der U17 stand zuerst ein Geschicklichkeitsparcours auf dem Programm. Jakob unterlief dabei ein Leichtsinnsfehler, sodass er am Ende 26. wurde. Fabian musste leider vorzeitig verletzt den Wettbewerb beenden und konnte auch nicht am XC-Rennen am nächsten Tag teilnehmen. Hier konnte Jakob anfangs nicht wie gewünscht in der Startloop nach vorne fahren. Durch eine falsche Linienwahl stand er dann aber im Stau und wurde von einigen Fah-rern überholt. Also startete Michi eine Aufholjagd und kam am Ende als 15. ins Ziel. „Das ist noch nicht das Ergebnis, das ich mir erhofft habe, aber mit Blick auf die Deutsche Meisterschaft in zwei Wo-chen in Wombach, geht es in die richtige Richtung“, so Michi nach dem Rennen. Vorher stehen aber am nächsten Wo-chenende die bayerischen Meisterschaf-ten in Wüstenselbitz auf dem Programm, bei der alle KTM Youngsters einen Start geplant haben.
Michi belegte in Gedern Platz 15.

Dreifachschlag von Team Vorarlberg Santic und Jannik Steimle!

Unglaublich! Jannik Steimle sprintet zum Etappensieg und bringt das Team Vorarlberg Santic in das gelbe Trikot der 10. Int. Oberösterreich Rundfahrt!
„Eines der schwersten Rennen meiner Laufbahn. Zwischenzeitlich hatte ich Krämpfe und Probleme mit dem Kreislauf bei dieser Hitze. Aber alle waren gezeichnet. Heute habe ich mich mit meinem Willen gewonnen und ich wollte diesen Sieg!“ so kommentierte Jannik Steimle diese erste Etappe über 185 Kilometer von Wels nach Reichersberg.

Nach knapp einer Rennstunde hat sich eine Spitzengruppe rund um Steimle gebildet. Am Ende blieben fünf Fahrer welche sich mit einem Vorsprung von über vier Minuten auf das Hauptfeld, den Sieg unter sich ausmachten.
Jannik Steimle gewinnt mit Husaren(ant)ritt!
Nach dem Angriff des Norwegers Hoelgaard (Uno-X-Norwegian Devo), hat man die Lücke schließen können. Die gefährliche Kurve 50 Meter vor dem Ziel war nach dem Geschmack von Steimle. Er kommt als erster in die Kurve und schießt das Ding vor Stephan Rabitsch (Felbermayr Simplon Wels) ab. Der Vorarlberger Jodok Salzmann in Diensten von Maloja Pushbiker kommt zu Sturz und wird dennoch guter Fünfter.

Steimle übernimmt mit dem Etappensieg auch den Lead in der Gesamtwertung (und auch die Punktewertung) mit zehn Sekunden Vorsprung auf Rabitsch! Das heißt für die nächsten Tage: Viel Arbeit und schuften für die ganze Mannschaft – und das bei 35 Grad und mehr!

Kader: Daniel Geismayr, Davide Orrico, Jannik Steimle, Maximilian Kuen, Colin Stüssi, Jose Manuel Gallego Diaz;
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/oberosterreichrundfahrt/2019/stage-1
Organisator: https://www.ooe-radsportverband.at/veranstaltungen/oberoesterreichrundfahrt/

„GOOD JOB vom Team Vorarlberg Santic!“ Jannik Steimle verteidigt mit Rang sechs vor der Schlussetappe das gelbe Trikot an der Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2!
Souverän gekämpft! Jannik Steimle verteidigt nach starker Teamarbeit mit Rang sechs die Führung in der Gesamtwertung an der 10. Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2!
Die zweite Etappe über 143 knackige Kilometer von Eferding nach Oberneukirchen, geprägt von extremer Hitze und das Team Vorarlberg Santic in der Pflicht. Mit dem gelben Trikot in den eigenen Reihen schreibt das ungeschriebene Gesetz die Verantwortung im Feld zu übernehmen.
Eine Spitzengruppe mit fünf Fahrern konnte sich im Finale absetzen. Alle ungefährlich für Steimle, deshalb ließ man sie gewähren. Anspruchsvoll das Finale mit einem Aufstieg von einigen Kilometern ins Ziel.
Etappensieger der Niederländer Alex Molenaar (CT Monkey Town). Steimle gewinnt den Sprint der Verfolger und wir mit 14 Sekunden Rückstand Sechster!
„Die Jungs haben heute alles richtig gemacht. Geismayr, Kuen, Diaz, Orrico und Stüssi haben dann geackert wann es notwendig war und so das Gelbe von Jannik auf sicher gehalten. Morgen wird garantiert der sportliche Krieg entfacht werden. Die Heimmannschaft Wels will mit Garantie den Sieg, aber auch Maloja und auch die Norweger werden angreifen!“ Werner Salmen – sportlicher Leiter!

Sonntag 16.06.: Schlussetappe von Traun nach Ternberg 145 Kilometer / 2300 Höhenmeter

Kader: Daniel Geismayr, Davide Orrico, Jannik Steimle, Maximilian Kuen, Colin Stüssi, Jose Manuel Gallego Diaz;
Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/oberosterreichrundfahrt/2019/stage-2
Organisator: https://www.ooe-radsportverband.at/veranstaltungen/oberoesterreichrundfahrt/

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Maciej Bodnar um nur 0,32 Sekunden vom Weltmeister geschlagen beim Auftaktzeitfahren der Tour de Suisse


Foto: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com
Ein 9,5 Kilometer langes Einzelzeitfahren eröffnete heute die Tour de Suisse in Langnau. Die Strecke war flach und prädestiniert für die Spezialisten im Kampf gegen die Uhr, ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Für BORA – hansgrohe ging der polnische Zeitfahrmeister Maciej Bodnar als erster auf den Kurs, denn aufgrund unsicherer Wetterbedingungen ließen sich einige der Favoriten auf den Tagessieg heute vorne auf die Startliste setzen. So ging es dann zu Beginn auch Schlag auf Schlag. Bodnar legte im ersten Streckenteil, der leicht bergab zur Wende führte ein gutes Tempo vor, konnte aber vor allem zurück in Richtung Ziel furios zulegen. In einer Zeit von 10:50 setzte er eine überlegene Bestzeit, doch mit R. Dennis folgte wenige Minuten später der amtierende Weltmeister im Zeitfahren. Dennis, der bei der Zwischenzeit noch vor 2 Sekunden vor Bodnar lag, musste sein ganzes Können aufwenden, um Bodnar am Ende um nur drei Zehntelsekunden abzufangen. Weitere Favoriten wie S. Küng oder G. Thomas kamen an diese Zeiten nicht heran. Auch Peter Sagan präsentierte sich in bestechender Form und erreichte das Ziel in 10:57 und einem hervorragenden 7. Platz. Nachdem es wie erwartet gegen Ende des Rennens zu regnen begann, konnte niemand mehr an die Bestzeiten herankommen, und Bodnar beendete das Auftaktzeitfahren einen Wimpernschlager hinter Dennis auf Rang zwei.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute ein guter Start in die Tour de Suisse für uns. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Meine Form wurde in den letzten Tagen immer besser, und ich habe mich sehr speziell auf dieses Zeitfahren vorbereitet. Am Ende gegen den Weltmeister mit weniger als einer Sekunde Rückstand zu verlieren, ist sicherlich keine Schande, auch wenn ein Sieg sehr schön gewesen wäre. Natürlich denkt man: Hätte ich die eine Kurve etwas schneller genommen. Aber das ist Teil des Sports. Wir haben ein langes und schwieriges Rennen vor uns, und morgen werde ich mich in den Dienst der Mannschaft stellen, damit wir auch morgen um den Sieg kämpfen können.“ – Maciej Bodnar

„Das war heute mein erstes Rennen nach der Kalifornien-Rundfahrt und einer langen Trainingsphase. Es war daher etwas schwierig, den Rhythmus zu finden, aber ich habe mich gut gefühlt, speziell im letzten Streckenteil. Ich bin am Ende in die Top Ten gesprintet, aber die Tour de Suisse ist ein langes und hartes Rennen, darum werden wir jeden Tag kämpfen müssen.“ – Peter Sagan
© BORA – hansgrohe
1 Rohan Dennis (Aus) Bahrain-Merida 0:10:50
2 Maciej Bodnar (Pol) Bora-Hansgrohe 0:00:00
3 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:02
4 Søren Kragh Andersen (Den) Team Sunweb 0:00:02
5 Kasper Asgreen (Den) Deceuninck-QuickStep 0:00:03
6 Lawson Craddock (USA) EF Education First 0:00:05
7 Peter Sagan (Svk) Bora-Hansgrohe 0:00:08
8 Patrick Bevin (NZl) CCC Team 0:00:09
9 Stefan Küng (Swi) Groupama-FDJ 0:00:09
10 Tom Scully (NZl) EF Education First 0:00:11
11 Michael Hepburn (Aus) Mitchelton-Scott 0:00:14
12 Tom Bohli (Swi) UAE Team Emirates 0:00:15
13 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:17
14 Jonathan Castroviejo (Spa) Team Ineos 0:00:18
15 Yves Lampaert (Bel) Deceuninck-QuickStep 0:00:18

2019 TOUR DE HONGRIE: STAGE 4: KRISTS NEILANDS, SIMPLY THE BEST


Foto: Gerhard Plomitzer
Kékestető, Saturday, June 15th 2019 – Krists Neilands was really the strongest man of the Tour de Hongrie. In the 4th stage, considered as the queen stage, this Saturday of the 40th Tour de Hongrie, the Latvian champion with the yellow jersey on his shoulders won his 2nd stage victory and almost ensured the final victory. Two extraordinary promising riders of Hungarian cycling, Marton Dina and Attila Valter are 2nd and 3rd of the stage. They also have the same ranking in the overall classification.

STAGE RESULT
1. Krists Neilands (Israel Cycling Academy) in 3h20‘40‘’
2. Marton Diná (Kometa Cycling Team) st
3. Attila Valter (CCC Team) st
INDIVIDUAL GENERAL CLASSIFICATION
1. Krists Neilands (Israel Cycling Academy) in 17h19‘13‘’
2. Marton Diná (Kometa Cycling Team) at 1’22’’
3. Attila Valter (CCC Team) at 1’26’’

Emanuel Buchmann attackiert auf Dauphiné Königsetappe und sichert sich großartigen dritten Platz

Les Sept Laux-Pipay, Saturday, June 15th 2019 – Wout Poels (Team Ineos) won stage 7 at the eleventh hour as he overhauled Jakob Fuglsang (Astana Pro Team) and Emanuel Buchmann (Bora-Hansgrohe) who had attacked in the last two kilometres of the uphill finish to Les Sept Laux-Pipay. Time gaps between the favourites were tight but Fuglsang took over from Adam Yates (Mitchelton-Scott) in the overall lead by the small margin of 8’’. It was an epic stage in stormy conditions on the eve of the grand finale in Champéry, Switzerland.

Die vorletzte Etappe war zugleich auch die Königsetappe der diesjährigen Austragung der Dauphiné Rundfahrt. Es war eine kurze, aber intensive Etappe, 133,5 km mit drei Kategorie 1 Bergwertung galt es zu bewältigen, ehe der 19 km lange Schlussanstieg hinauf zum Plateau Pipay führte. Wie erwartet, setzte sich gleich nach dem Start eine Gruppe ab. Im Gegensatz zu gestern war es heute eine große Gruppe von 22 Fahrern. Felix Großschartner repräsentierte die Farben des Raublinger Teams in der Fluchtgruppe, die schnell eine Lücke von drei Minuten öffnete. Doch schon nach dem ersten Anstieg des Tages lösten sich zwei Fahrer von ihren Fluchtkollegen, Felix Großschartner verblieb in der Verfolgergruppe, die mittlerweile aus 27 Fahrern bestand. Die Gruppe konnte sich bis in den Schlussanstieg halten, Emanuel fuhr dicht dahinter in der Gruppe des Gesamtführenden. Das Rennen ging in den Schlussanstieg, als die Gruppen auseinanderbrachen. Felix Großschartner wurde von der Gruppe der Favoriten, in der auch Emanuel Buchmann war, gestellt. Wie erwartet zerfiel auch diese Gruppe im Laufe des Anstieges und immer wieder wurden Attacken gesetzt. Kurze Zeit distanzierte sich ein Duo, dieses konnte aber wieder gestellt werden. Bei der 3 km- Marke lancierte BORA – hansgrohe Fahrer Emanuel Buchmann eine Attacke und konnte sich absetzen. J. Fuglsang gelang es, auf den Ravensburger, aufzuschließen. Gemeinsam kletterten sie dem Ziel entgegen, doch auf den letzten Metern konnte W. Poel auf die beiden aufschließen. Im strömenden Regen sicherte sich der Team Ineos Fahrer den Sieg. Der junge Deutsche musste sich mit Platz 3 begnügen, kletterte aber im Gesamtklassement nun auf den vierten Rang vor. Er befindet sich 21 Sekunden hinter dem neuen Führenden, allerdings trennt Buchmann nur eine Sekunde vom Podest der Dauphiné Rundfahrt.
Reaktionen im Ziel
„Es war heute eine echte Königsetappe, vor allem der starke Regen hat den Schlussanstieg noch schwerer gemacht. Großen Dank an das Team, sie haben mich den gesamten Tag über unterstützt und mich immer gut in die Berge gebracht. Ich fuhr in der Gruppe der Favoriten, wollte so lange wie möglich mit einer Attacke warten. Dann dachte ich, „jetzt oder nie“, und habe es versucht. Fuglsang ging dann mit, und als Poels aufschloss, war es einfach zu spät. Klar wäre ein Sieg mehr als schön gewesen, aber ich werde morgen alles geben, um die eine Sekunde auf das Podium aufzuholen.“ – Emanuel Buchmann

„Das Team hat sehr gut für Emanuel gearbeitet, sie haben ihn immer in eine gute Position gefahren und wir wollten uns nur auf den Schlussanstieg konzentrieren. Außerdem wollten wir so viele Helfer wie möglich bei ihm haben, was auch gut umgesetzt worden ist. Gregor hat erneut einen tollen Job gemacht. Es war das Ziel auf den letzten Kilometern zu attackieren und auch das hat geklappt. Emanuel ist ein enorm starkes Rennen gefahren und hat es auf Rang 3 beendet. Uns fehlt genau eine Sekunde aufs Podium, und diese werde wir versuchen morgen zu holen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

1 Wout Poels (Ned) Team Ineos 4:01:34
2 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:01
3 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe
4 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:10
5 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates
6 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
7 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale 0:00:13
8 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:16
9 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:30
10 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal 0:00:34
GC:
1 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 27:36:40
2 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 0:00:08
3 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:20
4 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:21
5 Wout Poels (Ned) Team Ineos 0:00:28
6 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:32
7 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:33
8 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:01:12
9 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:01:20
10 Daniel Martin (Irl) UAE Team Emirates 0:01:21
11 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:01:24
12 Richie Porte (Aus) Trek-Segafredo 0:01:38
13 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
14 Michael Woods (Can) EF Education First 0:02:24
15 Guillaume Martin (Fra) Wanty-Gobert 0:03:13

2019 TOUR DE HONGRIE: STAGE 3 A/B: LOVASSY AND KAŇKOVSKÝ, HEROES OF THE DAY

Tiszafüred and Hajdúszoboszló, Friday, June 14th 2019 – There were 2 winners the same day on the 40th Tour de Hongrie this friday for the stage 3, separated into 2 half-stages: a Hungarian hero who managed to resist the comeback of the peloton in the morning, Krisztián Lovassy and a surprising Czech man, Alois Kaňkovský who won the afternoon stage after a massive sprint. The leader in the general classification, Krists Neilands spent a quiet day and keeps his leader jersey.
STAGE RESULT 3A
1. Krisztián Lovassy (Hungary) in 2h33‘21‘’
2. Stanislaw Aniolkowski (CCC Development Team), st
3. Gašper Katrašnik (Adria Mobil), st
STAGE RESULT 3B
1. Alois Kaňkovský (Elkov – Author) in 1h28‘04‘’
2. Wouter Wippert (EvoPro Racing), st
3. Manuel Belletti (Androni Giocattoli-Sidermec), st
INDIVIDUAL GENERAL CLASSIFICATION
1. Krists Neilands (Israel Cycling Academy) in 13h58‘43‘’
2. Manuel Belletti (Androni Giocattoli-Sidermec) at 1‘05‘’
3. Louis Bendixen (Team Coop) at

Nur Alaphilippe kann Gregor Mühlberger auf der 6. Etappe der Dauphiné Rundfahrt stoppen

Es war heute ein regnerischer Start in die längste Etappe der Dauphiné Rundfahrt. In strömendem Regen nahm das Feld in Saint-Vulbas Plaine de l’Ain die 229 Kilometer nach Saint-Michel-de-Maurienne in Angriff. Ganze acht kategorisierte Berge warteten auf die Fahrer, drei davon der 2. Kategorie. Nur wenige Minuten nachdem der Startschuss gefallen war, attackierten drei namhafte Fahrer, einer davon Gregor Mühlberger von BORA – hansgrohe. Zusammen mit J. Alaphilippe und A. de Marchi machte sich das Trio auf den Weg und konnte schnell einen Vorsprung von mehr als 5 Minuten herausfahren. Im Laufe des Tages wuchs ihr Vorsprung auf über 10 Minuten an. Als das Trio noch 80 km bis zum Ziel hatte, waren die Ausreißer sogar 14 Minuten vor dem Feld. Zu diesem Zeitpunkt war mehr als klar, dass der heutige Etappensieger aus dieser Gruppe kommen würde. Gregor Mühlberger zeigte eine beeindruckende Form und fuhr ein unglaublich starkes Rennen. Als das Trio in den vorletzten Berg, 25 km vor dem Ziel, war, betrug ihr Vorsprung noch immer 12 Minuten. Am letzten Anstieg des Tages musste De Marchi abreißen lassen, nachdem Mühlberger mehrere Male attackierte. Somit waren es nur noch der BORA – hansgrohe Fahrer und J. Alaphilippe aus der Deceuninck – Quick-Step Riege, die den Sieg unter sich ausmachen sollten. Beide Fahrer belauerten sich auf den letzten 1000 flachen Metern in Richtung Ziel. Mühlberger trat den Sprint von der Spitze aus an und sah schon wie der sichere Sieger aus, als Alaphilippe auf den letzten Metern noch um Haaresbreite an dem Österreicher vorbeiziehen konnte. Dennoch bewies der BORA – hansgrohe Kletterer heute seine Extraklasse, mit mehr als 200 km in der Fluchtgruppe des Tages und einem starken zweiten Rang auf der ersten echten Bergetappe der diesjährigen Dauphiné.
Reaktionen im Ziel
„Heute hat mir das Team grünes Licht gegeben und ich konnte auf Etappenjagd gehen. Gleich nach 13km hat sich die Spitzengruppe des Tages gebildet, überraschenderweise sehr klein mit nur drei Fahrern. Wir harmonierten sehr gut miteinander und konnten unseren Vorsprung ausbauen. Auf den letzten 15 km begannen dann die Attacken – ich hatte Alaphilippe und De Marchi immer unter Kontrolle und durch meine Konterattacke setzten wir uns schlussendlich von De Marchie ab. Im Sprint gegen Alaphilippe fehlten dann leider dennoch ein paar Zentimeter auf den Sieg.“ – Gregor Mühlberger

“Wir wollten mit Gregor in die Gruppe gehen, dass es so eine kleine war, hätten wir uns nicht gedacht. Sam versuchte kurz nachzusetzen aber entschied sich dann hinten zu bleiben. Da der Vorsprung immer größer wurde, wussten wir schnell, dass es hier nun um den Sieg gehen würden. Wir hatten auch immer ein Auge auf Alaphilippe, da wir wussten, dass er der stärkste Konkurrent sein würde. Gregor hat alles richtig gemacht, er ist ein sehr gutes Rennen gefahren und so knapp zu verlieren ist natürlich schade, aber es wird sicherlich noch die eine oder andere Chance für ihn kommen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
1 Julian Alaphilippe (Fra) Deceuninck-QuickStep 6:00:54
2 Gregor Mühlberger (Aut) Bora-Hansgrohe
3 Alessandro De Marchi (Ita) CCC Team 0:00:22
4 Wout Poels (Ned) Team Ineos 0:06:10
5 Gorka Izagirre Insausti (Spa) Astana Pro Team
6 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team
7 Jack Haig (Aus) Mitchelton-Scott
8 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott
9 Nairo Quintana (Col) Movistar Team
10 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team
GC:
1 Adam Yates (GBr) Mitchelton-Scott 23:35:04
2 Dylan Teuns (Bel) Bahrain-Merida 0:00:04
3 Tejay Van Garderen (USA) EF Education First 0:00:06
4 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:00:07
5 Steven Kruijswijk (Ned) Team Jumbo-Visma 0:00:24
6 Thibaut Pinot (Fra) Groupama-FDJ 0:00:25
7 Emanuel Buchmann (Ger) Bora-Hansgrohe 0:00:26
8 Alexey Lutsenko (Kaz) Astana Pro Team 0:00:30
9 Nairo Quintana (Col) Movistar Team 0:00:40
10 Wout Poels (Ned) Team Ineos

RAAM Tag 3: Vom Monument Valley in die Rocky Mountains


Tag 3 beim Race Across America, dem mit 4.940 Kilometern längstem Radrennen der Welt. Während Christoph Strasser seine Führung auf den Slowenen Marko Baloh bereits auf über 200 Kilometer ausbauen konnte, befindet er sich nach den Hitzetagen in der US-Wüste in den schneebedeckten Rocky Mountains.

Foto Copyright: Lex Karelly
Bei Christoph Strasser läuft nach zweieinhalb Tagen beim Race Across America derzeit alles nach Plan. Der Kraubather befand sich nach dem Monument Valley bereits mit zwei Timestations Vorsprung auf Marko Baloh in Führung. Mit dem Wolf Creek Pass (3.300m) hat er den höchsten Punkt des RAAM bereits passiert. Bei der Timestation South Fork in Colorado hat Christoph 1.700 Kilometer absolviert, Baloh hält bei 1.500 und der Dritte Markus Brandl bei rund 1.400 Kilometern. Strassers Durchschnittsgeschwindigkeit in den ersten Tagen liegt bei rund 28 km/h.
Sturz knapp verhindert – von 40 auf über 0 Grad
Das Terrain hat sich geändert. Christoph befindet sich mitten in den Rocky Mountains. Nach dem Monument Valley hat er eine erste längere Schlafpause eingelegt. Die war auch schon dringend nötig, denn in der letzten Nacht konnte Christoph nur mit Mühe einen Sturz verhindern. Dazu der fünffache RAAM-Sieger vom Rad: „Das war ziemlich knapp! ich war schon so müde und kam auf den Pannenstreifen, wo ich einen Asphaltbrocken erwischte. Nur mit Mühe konnte ich einen Sturz verhindern. Das Laufrad ist kaputt, aber das hätte auch schlimmer ausgehen können.“ Danach folgte die erste einstündige Stehzeit. „Er hat dabei 40 Minuten geschlafen. In den Tagen davor lag die Dauer der beiden Powernaps bei insgesamt 30 Minuten“, beschreibt Teamchef Michael Kogler. Übrigens, innerhalb von nur wenigen Stunden haben sich die Witterungsbedinungen massiv geändert: Von 40 Grad am Tag zu wenigen Graden über Null in den Rocky Mountains. Christoph fährt voll eingepackt über die Hochplateaus.
Dr. Url: „Der Motor läuft“
Christoph wird von Dr. Robert Url, der ihn auch schon im Vorjahr begleitete, während des Race Across America medizinisch betreut. „Die ersten zwei Tage waren wahnsinnig heiß, jetzt in den schneebedeckten Rocky Mountains ist es kühl bis kalt, vor allem bei den Abfahren. Er legt eine sehr gute Performance hin und hat keinerlei medizinische Probleme. Der Elektrolyt- und Wasserhaushalt ist ausgewogen und auch die Lunge macht bis dato keine Anstalten. Er absolviert das Rennen bisher mit einer durchschnittlichen Leistung um die 200 Watt bei einer Herzfrequenz von 130 bis 150 – bei den Anstiegen natürlich mehr. Ich würde sagen, sein Motor läuft“, sagt Dr. Url.
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