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Tirreno – Adriatico – Etappe 6

Castelraimondo – Lido di Fermo (169 km)

1 Mads Würtz Schmidt (Den) Israel Start-Up Nation 3:42:09
2 Brent Van Moer (Bel) Lotto Soudal 0:00:00
3 Simone Velasco (Ita) Gazprom – RusVelo 0:00:00
4 Jan Bakelants (Bel) Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux 0:00:00
5 Nelson Oliveira (Por) Movistar Team 0:00:00
6 Emils Liepins (Lat) Trek – Segafredo 0:00:25
7 Tim Merlier (Bel) Alpecin – Fenix 0:01:09
8 Davide Ballerini (Ita) Deceuninck – Quick-Step 0:01:09
9 Elia Viviani (Ita) Cofidis 0:01:09
10 Max Kanter (GER) Team DSM 0:01:09
11 Hugo Hofstetter (Fra) Israel Start-Up Nation 0:01:09
12 Andrea Vendrame (Ita) AG2R Citroën Team 0:01:09
13 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:01:09
14 Peter Sagan (Svk) BORA – hansgrohe 0:01:09
15 Quinn Simmons (USA) Trek – Segafredo 0:01:09


Foto: Gerhard Plomitzer

Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 26:24:59
2 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:01:15
3 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain Victorious 0:03:00
4 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:03:30
5 Matteo Fabbro (Ita) BORA – hansgrohe 0:03:54
6 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:04:30
7 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:04:42
8 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:05:03
9 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:05:54
10 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:06:58

Matteo Fabbro bei Ausreißersieg weiterhin auf Platz 5 der Gesamtwertung

Die sechste und vorletzte Etappe der diesjährigen Austragung von Tirreno-Adriatico bot vor dem morgigen Zeitfahren die letzte Gelegenheit für Sprinter und Ausreißer auf einen Etappensieg. Die Streckenführung war von Anfang an sehr wellig und flachte zum Ende der Etappe hin ab. Hier erwartete ein 11,2 km langer Rundkurs die Fahrer. Die Taktik des Teams war es einen Fahrer in die Ausreißergruppe zu bekommen. Das hohe Anfangstempo machte es extrem schwer und so war auch der Vorstoß von Patrick Konrad zum Scheitern verurteilt. Erst nach 40 km gelang es einer Gruppe von sechs Fahrern sich vom Hauptfeld zu lösen und insgesamt einen maximalen Vorsprung von sechs Minuten herauszufahren. Allerdings hatte das Hauptfeld Probleme die Gruppe zu kontrollieren und so kam es, dass diese 10 km vor dem Ziel immer noch 2 Minuten Vorsprung hatte, was dazu führte, dass die Teams die Nachführarbeit einstellten. Dennoch hielten sich alle Fahrer des Teams an der Spitze des Pelotons auf, um sicherzustellen, dass Matteo Fabbro seinen 5 Rang in der Gesamtwertung behält und sicher das Ziel erreicht. Peter Sagan nutzte die Gelegenheit und kam im Sprint um die weiteren Plätze als bester Fahrer des Teams auf Platz 14 ins Ziel.

Reaktionen im Ziel
„Es war ein sehr hektischer Tag heute, aber das Team hat großartige Arbeit geleistet und mich super unterstützt. Ich bin sehr froh, dass ich heute ohne Probleme durchgekommen bin. Auf den letzten Kilometern waren wir ganz an der Spitze des Feldes positioniert und konnten uns so aus allem heraushalten. Danke an alle für die Unterstützung!“ – Matteo Fabbro
„Wir hatten heute das Ziel einen Fahrer in der Ausreißergruppe zu habe und haben am Anfang der Etappe alles versucht. Leider hat es diesmal nicht geklappt. So mussten wir auf unsere zweite Option gehen und mit einem Massensprint für Peter planen, obwohl dies nicht unser Hauptziel war. Allerdings hat das Feld die Fluchtgruppe nicht gut kontrolliert und ihr auf so einer Etappe mit 6 Minuten Vorsprung meiner Meinung nach zu viel Raum gegeben. Somit machten die Ausreißer den Sieg unter sich aus und das Feld kam ungefähr 2 Minuten dahinter ins Ziel. Peter versuchte dabei noch um die Plätze zu sprinten und wurde 14. Matteo war immer gut beschützt und konnte vor dem morgigen Zeitfahren so viel Energie wie möglich sparen. “ – Jan Valch, sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 5

Castellalto – Castelfidardo (205 km)

1 Mathieu Van Der Poel (Ned) Alpecin – Fenix 4:48:17
2 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 0:00:10
3 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:00:49
4 Fabio Felline (Ita) Astana – Premier Tech 0:01:26
5 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:02:07
6 Davide Formolo (Ita) UAE Team Emirates 0:02:07
7 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:02:18
8 Alessandro De Marchi (Ita) Israel Start-Up Nation 0:02:18
9 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain Victorious 0:02:25
10 Matteo Fabbro (Ita) BORA – hansgrohe 0:02:45
11 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:03:31
12 Pavel Sivakov (Rus) INEOS Grenadiers 0:03:37
13 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:03:39
14 Greg Van Avermaet (Bel) AG2R Citroën Team 0:03:39
15 Simon Clarke (Aus) Team Qhubeka ASSOS 0:03:39

Gesamtwertung
1 Tadej Pogacar (Slo) UAE Team Emirates 22:41:41
2 Wout Van Aert (Bel) Jumbo – Visma 0:01:15
3 Mikel Landa Meana (Esp) Bahrain Victorious 0:03:00
4 Egan Arley Bernal Gomez (Col) INEOS Grenadiers 0:03:30
5 Matteo Fabbro (Ita) BORA – hansgrohe 0:03:54
6 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal 0:04:30
7 João Almeida (Por) Deceuninck – Quick-Step 0:04:42
8 Romain Bardet (Fra) Team DSM 0:05:03
9 Vincenzo Nibali (Ita) Trek – Segafredo 0:05:54
10 Simon Yates (GBr) Team BikeExchange 0:06:58
11 Marc Soler (Esp) Movistar Team 0:07:13
12 Nairo Alexander Quintana Rojas (Col) Team Arkéa Samsic 0:08:46
13 Hugo Houle (Can) Astana – Premier Tech 0:11:26
14 Fabio Felline (Ita) Astana – Premier Tech 0:11:55
15 Tobias Svendsen Foss (Nor) Jumbo – Visma 0:12:15

Matteo Fabbro weiter im Aufwind: Rang fünf in der Gesamtwertung nach starkem Auftritt in Regenschlacht bei Tirreno-Adriatico

Mit einer schweren Schlussrunde, die besonders den Klassiker-Spezialisten entgegenkommen sollte, präsentierte sich die fünfte Etappe bei Tirreno-Adriatico. Die 205 Kilometer lange Strecke führte dabei von Castelalto zuerst über flaches Terrain, bevor in Castelfidardo fünf harte Schlussrunden auf das Feld warteten. Es dauerte heute mehr als 50 km, bevor sich eine starke 5-Mann-Gruppe absetzen konnte. Das Feld ließ es erst einmal ruhig angehen, und der Vorsprung der Gruppe wuchs in der Folge auf bis zu vier Minuten an. Doch bei Regen und Wind zeigten sich die Favoriten früh im Rennen. Nachdem die Spitze eingeholt war, folgte Attacke auf Attacke. Patrick Konrad war einmal in einer stark besetzten Gruppe, fiel nach einem Sturz aber zurück. Nachdem die Rennsituation sich nun laufend änderte, setzte M. Van der Poel etwa 50 km vor dem Ziel den entscheidenden Angriff. In der Gruppe dahinter fuhr Matteo Fabbro einmal mehr ein sehr starkes Rennen. Während im Finale die Verfolgergruppe noch völlig auseinanderfiel, erreichte der junge Italiener als 10. das Ziel und verbesserte sich in der Gesamtwertung heute auf den sehr guten fünften Rang.

Reaktionen im Ziel
„Wir haben einen harten Tag erwartet, aber es war brutal. Hohes Tempo vom Start, Wind, Regen und am Ende fünf Mal der Zielanstieg. Die Jungs haben super gearbeitet, um Patrick und mich zu beschützen und wir waren vorne, als es darauf ankam. Leider ist Patrick in einem Kreisverkehr gestützt und ich war am Ende alleine in der Gruppe. Als in der letzten Runde alles auseinandergeflogen ist, habe ich wirklich alles gegeben, denn ich wusste, was im GC möglich ist. Es war am Ende einfach nur brutal, aber ich bin mit dem Resultat wirklich superhappy.“ – Matteo Fabbro

„Das war echt hart heute. Zuerst flach, aber das Finale war der Hammer mit 16 wirklich steilen Rampen. Wir haben versucht Matteo vor den Schlussrunden in eine gute Position zu bringen, da haben alle einen super Job gemacht. Am Ende war er in der Gruppe der Favoriten dabei und hatte noch gute Beine. Als alles auseinandergeflogen ist, konnte er gut dagegenhalten und hat einen starken 10. Rang erreicht. Der fünfte Platz in der Gesamtwertung ist nun natürlich hervorragend.“ – Jan Valch, sportlicher Leiter

Kommentar zum Radsport Samstag von Plomi

Hallo zusammen,

ich halte mich mit persönlichen Kommentaren zum Radsportgeschehen aus Respekt vor den großen Leistungen der Fahrer sehr zurück, heute mache ich jedoch eine Ausnahme.
Bei beiden Etappenrennen standen heute schwere und entscheidende Bergetappen auf dem Programm, die spannenden Radsport versprachen und auch lieferten.
Fazit: Slowenien ist die neue dominierende Radsportnation, das hatte sich ja bereits in 2020 gezeigt.
Der Etappensieger und neue Gesamtführende Tadej Pogacar (Team UAE Emirates) fuhr bei Tirreno Adriatico den Schlußanstieg 2 Minuten schneller als der bisherige Rekordhalter Chris Froome in 2013 hoch.

Bei Paris-Nizza gewann der stärkste Fahrer des Feldes Primosz Roglic (Team Jumbo Visma) seine 3. Etappe bei der diesjährigen Ausgabe und baute seine Gesamtführung auch durch die Bonus Sekunden weiter aus.
Er überholte kurz vor dem Zielstrich Gino Mäder (Bahrain Victorious), der als Ausreißer sehr lange diese Etappe bestimmt hatte und eine sehr gute Leistung zeigte, es wäre beinahe sein erster Sieg in der Worldtour geworden.
Primosz Roglic und der sehr starke Max Schachmann (BORA-hansgrohe) hatten sich kurz vor dem Ziel aus der kleinen Verfolgergruppe aller Favoriten gelöst und belauerten sich gegenseitig, so dass Gino Mäder scheinbar einen ungefährdeten Etappensieg entgegenfuhr.
Aber 200 Meter vor dem Zielstrich zündete Roglic nochmals den Turbo an und distanzierte Schachmann und überholte kurz vor der Ziellinie auch noch Gino Mäder.
Im gelben Trikot ist solch eine Fahrweise zwar natürlich legitim, aber ob Roglic sich durch diese Aktion im Peloton Freunde macht, ist sehr fraglich.
Im Gegenteil, meiner Meinung nach verspielte er damit eine große Chance, sich Bahrain Victorious als Allierten für zukünftige Rennen gegen das UAE Team um Tadej Pogacar an Land zu holen.
Diese unnötige und respektlose Fahrweise erzielte den kurzfristigen Erfolg, aber ob das langfristig geschickt war, wird sich zeigen müssen.
Was wäre dabei gewesen, als Gesamtführender und schon 2-facher Etappensieger dem jungen Gino Mäder seinen verdienten Etappenerfolg zu gönnen und sich mit dem zweiten Etappen Platz zufrieden zu geben?
Viele Fans hätten ihm das hoch angerechnet.
Ich werde nie vergessen, wie in einer ähnlichen Situation Laurent Jalabert 1995 reagierte.
Bei der Vuelta 1995 konnte Bert Dietz die zwölfte Etappe gewinnen. Kurz nach dem Start war der damals 26-Jährige dem Feld davongefahren. Kurz vor dem Ziel holte ihn der in der Gesamtwertung führende Franzose Laurent Jalabert ein, überließ Dietz aber den Tagessieg.

Solche Gesten und ungeschriebenen Gesetze gelten heute in der Ellbogengesellschaft leider wohl nicht mehr.
Gerhard Plomitzer

Tirreno – Adriatico – Etappe 4

Terni – Prati di Tivo (148 km)

1 POGAČAR Tadej (SLO) UAE TEAM EMIRATES 3:51:24
2 YATES Simon Philip (GBR) TEAM BIKEEXCHANGE 0:00:06
3 HIGUITA GARCIA Sergio Andres (COL) EF EDUCATION – NIPPO 0:00:29
4 LANDA MEANA Mikel (ESP) BAHRAIN VICTORIOUS 0:00:29
5 QUINTANA Nairo (COL) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:31
6 ALMEIDA João (POR) DECEUNINCK – QUICK-STEP 0:00:35
7 FABBRO Matteo (ITA) BORA – HANSGROHE 0:00:42
8 CARR Simon (GBR) EF EDUCATION – NIPPO 0:00:42
9 VAN AERT Wout (BEL) JUMBO-VISMA 0:00:45
10 FUGLSANG Jakob (DEN) ASTANA – PREMIER TECH 0:00:45
11 BERNAL GOMEZ Egan Arley (COL) INEOS GRENADIERS 0:00:58
12 THOMAS Geraint (GBR) INEOS GRENADIERS 0:00:58
13 BARDET Romain (FRA) TEAM DSM 0:01:17
14 BOUCHARD Geoffrey (FRA) AG2R CITROEN TEAM 0:01:27
15 CARUSO Damiano (ITA) BAHRAIN VICTORIOUS 0:01:27

Gesamtwertung
1 POGAČAR Tadej (SLO) UAE TEAM EMIRATES 17:53:21
2 VAN AERT Wout (BEL) JUMBO-VISMA 0:00:35
3 HIGUITA GARCIA Sergio Andres (COL) EF EDUCATION – NIPPO 0:00:35
4 LANDA MEANA Mikel (ESP) BAHRAIN VICTORIOUS 0:00:38
5 QUINTANA Nairo (COL) TEAM ARKEA – SAMSIC 0:00:41
6 ALMEIDA João (POR) DECEUNINCK – QUICK-STEP 0:00:45
7 FUGLSANG Jakob (DEN) ASTANA – PREMIER TECH 0:00:55
8 CARR Simon (GBR) EF EDUCATION – NIPPO 0:01:03
9 FABBRO Matteo (ITA) BORA – HANSGROHE 0:01:12
10 THOMAS Geraint (GBR) INEOS GRENADIERS 0:01:25
11 BERNAL GOMEZ Egan Arley (COL) INEOS GRENADIERS 0:01:26
12 BARDET Romain (FRA) TEAM DSM 0:01:27
13 NIBALI Vincenzo (ITA) TREK – SEGAFREDO 0:01:37
14 ALAPHILIPPE Julian (FRA) DECEUNINCK – QUICK-STEP 0:01:44
15 YATES Simon Philip (GBR) TEAM BIKEEXCHANGE 0:01:59

Starker siebenter Rang für Matteo Fabbro auf der Königsetappe bei Tirreno-Adriatico

Bei der Bergankunft der heutigen vierten Etappe bei Tirreno-Adriatico wurde auch eine Vorentscheidung in der Gesamtwertung erwartet. Die 148 Kilometer von Terini zum Prati di Tivo wiesen zwei Anstiege der höchsten Kategorie auf und sollten den Fahrern alles abverlangen. Kurz nach dem Start setzten sich fünf Fahrer vom Feld ab, um teilweise über zehn Minuten in Führung zu liegen. Im Peloton kontrollierte heute Team UAE-Emirates das Tempo und ließ den Ausreißern am Ende keine Chance auf den Etappensieg. Überraschend früh, mit sieben Kilometer vor dem Ziel, setzte T. Pogacar die entscheidende Attacke. In der Gruppe dahinter kämpften Matteo Fabbro und Patrick Konrad um die Plätze. Fabbro erweis sich heute als der Stärkere der beiden BORA – hansgrohe Fahrer und erreichte am Ende den starken siebenten Rang. Damit liegt der junge Italiener nun auch unter den besten Zehn der Gesamtwertung.

Reaktionen im Ziel
„Es war heute schon am vorletzten Anstieg ein sehr hohes Tempo im Feld. Im Schlussanstieg ist Ineos von Beginn an richtig hart gefahren. Ich wollte eigentlich Patrick helfen, aber er hatte heute nicht die besten Beine, da habe ich meine Chance genutzt. Als ich meinen Rhythmus gefunden habe, konnte ich gut in der Verfolgergruppe mitfahren. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und hoffe, diesen Platz nun halten zu können. In jedem Fall hat mir der Tag heute viel Selbstvertrauen gegeben.“ – Matteo Fabbro

„Das war heute die einzig echte Bergetappe bei Tirreno und daher auch entscheidend für die Gesamtwertung. Wir wollten mit Patrick und Matteo so weit möglich als vorne ankommen und das hat ganz gut geklappt. Das Team hat wieder sehr gut gearbeitet und im Schlussanstieg hatten wir Patrick und Matteo noch vorne. Leider hatte Patrick nicht den besten Tag, aber das kann vorkommen. Aber Matteo ist ein super Rennen gefahren. Am Ende war er als Siebenter im Ziel und liegt nun auf Rang neun der Gesamtwertung. Bei dem starken Feld ist das beeindruckend. Es sind schließlich bis auf ein oder zwei Ausnahmen die besten Bergfahrer der Welt hier am Start.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
@BORA-hansgrohe

Tirreno – Adriatico – Etappe 3

Monticiano – Gualdo Tadino – 219 Km

1 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 05:24:18 40,52
2 VAN AERT Wout BEL JUMBO-VISMA 00:00
3 BALLERINI Davide ITA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:00
4 HIGUITA GARCIA Sergio Andres COL EF EDUCATION – NIPPO 00:00
5 VAN AVERMAET Greg BEL AG2R CITROEN TEAM 00:00
6 DE BUYST Jasper BEL LOTTO SOUDAL 00:00
7 GARCIA CORTINA Ivan ESP MOVISTAR TEAM 00:00
8 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:00
9 SERRANO RODRIGUEZ Gonzalo ESP MOVISTAR TEAM 00:00
10 HOFSTETTER Hugo FRA ISRAEL START-UP NATION 00:00

Gesamt:
1 VAN AERT Wout BEL JUMBO-VISMA 14:01:47
2 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 00:04
3 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:10
4 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:19
5 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:20
6 STANNARD Robert AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:20
7 ALMEIDA Joao POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:20
8 HIGUITA GARCIA Sergio Andres COL EF EDUCATION – NIPPO 00:20
9 DE BUYST Jasper BEL LOTTO SOUDAL 00:20
10 KONRAD Patrick AUT BORA – HANSGROHE 00:20

Hektisches Finale auf der dritten Etappe bei Tirreno-Adriatico

Auch die dritte Etappe bei Tirreno-Adriatico führte im Finale bergauf, allerdings nicht so anspruchsvoll wie gestern, daher wurde auch ein Massensprint erwartet. Auf den 219 Kilometern von Monticianio nach Gualdo Tadino setzte sich schnell eine Fünf-Mann-Gruppe vom Feld ab, die bis zu zehn Minuten Vorsprung herausfahren konnte. Im Feld kontrolliere abermals Jumbo-Visma das Tempo, wurde aber früh von der Mannschaft von M. Van der Poel unterstützt. Obwohl es einige Windkantensituationen gab, blieb das Feld geschlossen und holte die Ausreißer rund 5 km vor dem Ziel ein. BORA – hansgrohe positionierte sich nun ebenfalls an der Spitze des Feldes, doch durch einen Massensturz 3 km vor dem Ziel wurde das Team auseinandergerissen. Am Ende holte Van der Poel den Etappensieg. Patrick Konrad erreichte im ersten Feld das Ziel als 19. und war damit heute Bester von BORA – hansgrohe. Giovanni Aleotti, der in den Sturz verwickelt war, kam glimpflich davon und konnte das Rennen ohne Probleme fortsetzen.

Reaktionen im Ziel
„Es war wieder ein extrem hektisches Finale und es gab einen großen Sturz. Ich wollte auf Resultat fahren, habe durch den Sturz aber zu viele Positionen verloren. Da war am Ende nicht mehr drin. Aber das Team hat den ganzen Tag wieder gut gearbeitet und nun gilt der ganze Fokus der morgigen Bergetappe.“ – Patrick Konrad

„Eigentlich wollten wir heute in der Gruppe dabei sein, das hat aber nicht geklappt. Das Feld war den ganzen Tag über nervös, weil die Wind und Wetterbedingungen sehr wechselhaft waren. Es gab auch ein paar Kante Situationen und man musste den ganzen Tag über aufmerksam sein. Im Finale haben wir unsere GC Fahrer Patrick und Matteo gut in den letzten Anstieg gebracht, dann hatten wir etwas Pech, als Peter, Daniel und Giovanni in den Sturz verwickelt waren. Es geht allen gut, aber Giovanni hat leider Zeit verloren.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 2

Camaiore – Chiusdino (202 km)

1 Julian ALAPHILIPPE (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 5:01:32
2 Mathieu VAN DER POEL (ALPECIN-FENIX) 0:00:00
3 Wout VAN AERT (JUMBO-VISMA) 0:00:00
4 Tadej POGAČAR (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00
5 Alex ARANBURU DEBA (ASTANA – PREMIER TECH) 0:00:00
6 Robert STANNARD (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:00
7 João ALMEIDA (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 0:00:00
8 Greg VAN AVERMAET (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:00
9 Tim WELLENS (LOTTO SOUDAL) 0:00:00
10 Giulio CICCONE (TREK – SEGAFREDO) 0:00:00

Gesamtergebnis nach der 2. Etappe

1 VAN AERT Wout BEL JUMBO-VISMA 08:37:35
2 ALAPHILIPPE Julian FRA DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:04
3 VAN DER POEL Mathieu NED ALPECIN-FENIX 00:08
4 SIVAKOV Pavel RUS INEOS GRENADIERS 00:11
5 LANDA MEANA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 00:13
6 VENDRAME Andrea ITA AG2R CITROEN TEAM 00:14
7 STANNARD Robert AUS TEAM BIKEEXCHANGE 00:14
8 ALMEIDA João POR DECEUNINCK – QUICK-STEP 00:14
9 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:14
10 ARANBURU DEBA Alex ESP ASTANA – PREMIER TECH 00:14

Erste Selektion bei Tirreno – Adriactico

Die heutige zweite Etappe beim Rennen zwischen den Meeren führte die Fahrer von Camaiore über 202 Kilometer nach Chiusdino. Besonders im Finale war die Strecke dabei sehr wellig und durchaus anspruchsvoll mit einer etwa sechs Kilometer langen Steigung zum Ziel, die allerdings nicht allzu steil war. Für BORA – hansgrohe zeigte sich heute Marcus Burghardt in der Gruppe des Tages. Mit fünf Fluchtgefährten setzte sich der Wahlbayer bis zu sechs Minuten vom Feld ab, in dem Jumbo-Visma das Tempo kontrollierte. Nachdem die Gruppe etwa 35 km vor dem Ziel gestellt wurde, kam auf der hügeligen Strecke Unruhe in das Peloton und es folgten einige Attacken. Auch Patrick Konrad war in dieser Phase in einer der Gruppen dabei. Letztlich setzte sich ein starkes Quartett ab, allerdings ebenfalls erfolglos, denn der letzte Ausreißer wurde 200 m vor dem Ziel gestellt und am Ende holte der Weltmeister J. Alaphilippe den Etappensieg aus einem kleinen ersten Feld, in dem BORA – hansgrohe noch mit Konrad, Aleotti, Fabbro und Oss vertreten war. Bestplatzierter des Teams war heute Giovanni Aleotti als 15.
Reaktionen im Ziel
„Eigentlich liegen mir solche Finale, aber heute habe ich einen Fehler gemacht. Ich kam auf den letzten 1000 m fast zu Sturz, weil ich ein Hinterrad tuschierte. Dann war ich einfach zu weit hinten. Aber großen Dank an das Team und besonders Matteo. Wir waren heute im Finale immer gut dabei und alle haben mich sehr gut unterstützt.“ – Patrick Konrad

„Eine harte Etappe heute. Nachdem die Gruppe mit Burgi eingeholt war, ging es in den Bergen ganz schön zur Sache. Es gab einige Attacken und wir hatten Patrick auch einmal vorne dabei, doch dann setzten sich vier Fahrer vom Feld ab. Wir wollten uns dann mit Patrick und Giovanni auf den Sprint konzentrieren. Das hat eigentlich ganz gut geklappt und alle haben gut zusammengearbeitet. Am Ende ist der 15. Rang von Giovanni nicht schlecht, wenn man bedenkt wir hart das Finale war und welche Namen da um den Sieg sprinten. Patrick hatte leider etwas Pech, da kann man nichts machen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 1

Lido di Camaiore – Lido di Camaiore (156 km)

1 Wout VAN AERT (JUMBO-VISMA) 3:36:17
2 Caleb EWAN (LOTTO SOUDAL) 0:00:00
3 Fernando GAVIRIA RENDON (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:00
4 Andrea VENDRAME (AG2R CITROEN TEAM) 0:00:00
5 Luka MEZGEC (TEAM BIKEEXCHANGE) 0:00:00
6 Tim MERLIER (ALPECIN-FENIX) 0:00:00
7 Alvaro Jose HODEG CHAGUI (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 0:00:00
8 Davide BALLERINI (DECEUNINCK – QUICK-STEP) 0:00:00
9 Ivan GARCIA CORTINA (MOVISTAR TEAM) 0:00:00
10 Hugo HOFSTETTER (ISRAEL START-UP NATION) 0:00:00
11 Peter SAGAN (BORA – HANSGROHE) 0:00:00
12 Max KANTER (TEAM DSM) 0:00:00


Foto: Gerhard Plomitzer

Massensprint entscheidet Auftakt bei Tirreno – Adriatico

Der Auftakt zur Tirreno-Adriatico war diesmal im Unterschied zu den letzten Jahren kein Mannschaftszeitfahren, sondern eine Etappe für die Sprinter im Feld. Rund um Lido di Camaiore führte die 156 km lange Strecke zuerst über welliges Terrain, der zweite Teil war aber durchwegs flach und daher für die Sprinter ideal. Peter Sagan stieg nach seiner Covid-Erkrankung heute in die Saison 2021 ein, hinter seiner Verfassung stand allerdings aufgrund seines Trainingsrückstands ein Fragezeichen. Früh im Rennen setzte sich eine 6-Mann-Gruppe vom Feld ab, stellte aber zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte Gefahr für die Sprinterteams dar. Etwa 10 km vor dem Ziel waren auch die letzten beiden Ausreißer gestellt und die Sprinterteams formierten sich an der Spitze des Feldes. Auch BORA – hansgrohe brachte nun Peter Sagan in Position. Rund 300m vor dem Ende befand sich Sagan am Hinterrad von C. Ewan, ihm fehlte aber heute auf den letzten Metern noch die Power, um im Sprint um die Spitzenplätze mitzukämpfen. Am Ende landete er auf Rang 11 beim Sieg von W. Van Aert. Dennoch ein geglückter Saisonauftakt für den 3-fachen Weltmeister.
Reaktionen im Ziel
„Wie erwartet, kam es am Ende zum Massensprint. Für mich war das heute das erste Rennen nach einer langen Pause und es ging zuerst einmal darum, den Rennrhythmus zu finden. Das Team hat sehr gut gearbeitet und mich auf der langen Zielgeraden gut aus Problemen rausgehalten. Der letzte Kilometer war ziemlich hektisch und am Ende war ich leider etwas zu weit hinten, um ganz vorne mit zu sprinten.“ – Peter Sagan

„Wir wollten es heute ruhig angehen lassen. Hauptsächlich wollten wir unsere GC Fahrer schützen. Für Peter war es das erste Rennen und wir wollten kein Risiko eingehen und einfach sehen, wie es läuft. Am Ende kam es zum erwarteten Massensprint, nachdem die Fluchtgruppe 10 km vor dem Ziel gestellt war. Wir haben alle unsere Jungs im Feld gehabt und keine Zeit verloren, es war also ein guter Tag für uns.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 8

San Benedetto del Tronto – San Benedetto del Tronto (10,05 km / EZF)

1 Filippo Ganna (Ita) Team Ineos 0:10:42
2 Victor Campenaerts (Bel) NTT Pro Cycling 0:00:18
3 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:26
4 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:28
5 Tobias Ludvigsson (Swe) Groupama – FDJ 0:00:33
6 Benjamin Thomas (Fra) Groupama – FDJ 0:00:34
7 Jos Van Emden (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:39
8 Nathan Van Hooydonck (Bel) CCC Team 0:00:40
9 Jan Tratnik (Slo) Bahrain – McLaren 0:00:40
10 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb 0:00:42

Endstand Gesamtwertung
1 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 32:07:34
2 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:17
3 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:29
4 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:56
5 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana Pro Team 0:00:58
6 Fausto Masnada (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:01:18
7 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:01:41
8 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 0:02:12
9 Gianluca Brambilla (Ita) Trek – Segafredo 0:03:02
10 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:03:10

Endstand Punktewertung
1 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 34 Punkte
2 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 27
3 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 27
4 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 26
5 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 24

Erfolgreiche Teilnahme bei Tirreno-Adriatico: Rafal Majka Dritter in der Gesamtwertung, Pascal Ackermann erobert das Punktetrikot

Auf der letzten Etappe entlang der Küste um San Benedetto del Tronto stand heute ein 10 km langes Einzelzeitfahren auf flachem Parcours auf dem Programm. Der aktuell Gesamtzweite Rafał Majka, der nur 16 Sekunden hinter dem Gesamtführenden lag, konnte sich heute gute Chancen ausrechnen, die Rundfahrt in Italien auf dem Podest zu beenden. Pascal Ackermann eröffnete das Rennen gegen die Uhr für das Team während sein polnischer Teamkollege Rafał mehr als zwei Stunden später die Startrampe verließ. Maciej Bodnar, heute bester BORA – hansgrohe Fahrer, erreichte die Ziellinie in 11:34 Minuten. F. Ganna kam mit der Siegerzeit von 10:42 Minuten ins Ziel, während Rafal 11:45 Minuten für die Strecke benötigte und damit den dritten Platz in der Gesamtwertung belegen konnte.
Pascal Ackermann, der zwei Etappensiege errang, sowie einen zweiten Rang auf der 6. Etappe belegte, gewann die Punktewertung. Mit Rafał, Etappenzweiter und Dritter, und am Ende Gesamtdritter, sowie Matteo Fabbro, der den 3. Platz auf der vorletzten Etappe errang und auch den Preis für den kämpferischsten Fahrer gewann, schloss das Team aus Raubling eine erfolgreiche Woche in Italien ab.

Reaktionen im Ziel
„Ehrlich gesagt, bin ich etwas enttäuscht, dass ich einen Platz in der Gesamtwertung abgerutscht bin, denn ich hatte nach der heutigen Etappe mehr erhofft. Aber trotzdem kann ich doch mit einem Podestplatz hier am Ende zufrieden sein. Dieses Rennen hat mir gezeigt, dass meine Form wieder sehr gut ist, ich konnte nämlich auf den wichtigen Bergetappen vorne mitmischen, und bin mehrmals auf das Podest gefahren, was natürlich ein gutes Zeichen ist. Das ganze Team hat insgesamt sehr gut abgeschnitten und wir sind jetzt voll motiviert für die nächsten Rennen.“ – Rafał Majka
„Ich freue mich, dass ich das Punktetrikot nach Hause nehmen kann. Ich hatte hier sehr gute Etappenerfolge und die Rundfahrt war nicht nur gut für die Beine, sondern auch für den Kopf. Jetzt weiß ich auch wieder, dass ich vorne mit dabei sein kann und ich bin glücklich, dass die Rundfahrt so verlaufen ist. Jetzt habe ich erst einmal zwei Wochen um mich zu erholen, und dann geht’s zur BinckBank Tour. In diesem Jahr ist alles im Radsport anders. Man weiß eben nie genau, was die nächste Woche bringen wird, aber mein nächstes großes Ziel ist die Vuelta und ich freue mich sehr darauf.“ – Pascal Ackermann
„Die ersten zwei Siege von Pascal haben unser Selbstvertrauen gestärkt und unsere Mannschaft hat sich auch auf den folgenden schweren Etappen hervorragend unterstützt. Unser Fazit sieht sehr gut aus mit sechs Podiumplatzierungen bei acht Etappen und dem dritten Gesamtrang durch Rafal bei einem der größten Rundfahrten im Radsport. Pascal hat auch noch das Punktetrikot errungen und Matteo den Preis für den kämpferischsten Fahrer, was auch eine hervorragende Leistung ist. Das Team hatte eine sehr erfolgreiche Woche hinter sich und wird in ähnlicher Besetzung beim Giro am Start stehen.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 7

Pieve Torina – Loreto (181,0 km)
1 Mathieu Van Der Poel (Ned) Alpecin – Fenix 4:19:23
2 Ruben Guerreiro (Por) EF Pro Cycling 0:00:04
3 Matteo Fabbro (Ita) Bora – Hansgrohe 0:00:04
4 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:09
5 Alex Aranburu Deba (Esp) Astana Pro Team 0:00:10
6 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:10
7 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 0:00:10
8 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:10
9 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana Pro Team 0:00:10
10 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:10
11 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:13
12 Fausto Masnada (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:13
13 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:00:15
14 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:00:15
15 Tao Geoghegan Hart (GBr) Team Ineos 0:00:15

Gesamtwertung
1 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 31:56:02
2 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:16
3 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:39
4 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana Pro Team 0:00:49
5 Fausto Masnada (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:57
6 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:59
7 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 0:01:22
8 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:01:26
9 Gianluca Brambilla (Ita) Trek – Segafredo 0:02:33
10 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:02:47

Beherzte Attacke bringt Matteo Fabbro den dritten Platz auf der vorletzten Etappe von Tirreno – Adriatico

Auf der 7. Etappe ging es über 181 km von Pieve Torina nach Loreto. Die Strecke wies viele kurze aber steile Rampen auf, die letzte nur wenige Kilometer vor dem Ziel. Das Peloton drückte gleich zu Beginn aufs Tempo und die 14-Mann Ausreißergruppe, in der sich auch Matteo Fabbro befand, bildete sich erst nach rund 65 km. Mit noch 36 km bis zum Ziel attackierte ein Duo aus der Gruppe der Führenden, aber Matteo konterte schnell. Wenig später begannen die Attacken aus der Gruppe der Verfolger und sieben weitere Fahrer konnten auf die Spitzengruppe aufschließen. 10 km später setzten sich dann Matteo und R. Guerreiro erfolgreich aus der Gruppe ab. Einige Kilometer danach ging der italienischen BORA – hansgrohe Fahrer abermals in die Offensive und distanzierte sich von seinen Verfolgern, die ihm jedoch scharf auf den Fersen waren. Auf den letzten 300 Metern war es dann um den Italiener geschehen, als M. van der Poel mit einem starken Antritt den jungen Fahrer des Raublinger Rennstalls auf der Zielgeraden noch abfangen konnte und er sich mit dem dritten Platz begnügen musste. Dahinter im Hauptfeld kam Rafał Majka in der Favoritengruppe als Zehnter ins Ziel und konnte damit seinen 2. Platz in der Gesamtwertung behaupten.

Reaktionen im Ziel
„Es war heute eine sehr harte Etappe. Wir versuchten, in die Ausreißergruppe zu kommen, und letztendlich gelang es mir in einer größeren Spitzengruppe zu fahren. Auf den letzten 20 km habe ich dann attackiert, weil ich wusste, dass der Rest der Strecke schwierig sein würde. Obwohl ich mich absetzen konnte und eine ganze Weile solo vorne fuhr, konnten zwei andere Fahrer mich mit nur noch 300 Metern überholen und ich wurde Dritter. Ich bin natürlich enttäuscht, besonders nach all der harten Arbeit, die ich heute geleistet habe, aber dennoch werde ich es noch einmal versuchen. Aber es hat mir Vertrauen gegeben, und ich glaube, dass ich es nächstes Mal schaffen kann.“ – Matteo Fabbro
„Wir sind zufrieden, wie die Etappe heute gelaufen ist. Wir wollten probieren, in einer großen Gruppe mit dabei zu sein, und mit Matteo hat das geklappt. Patrick hat auch wieder einen super Job gemacht und besonders viel Arbeit geleistet. Im Finale wollten wir mit Rafal und den anderen GC Fahrern in der gleichen Zeit bleiben, das war das Ziel auf der heutigen Etappe. Aber mit dem dritten Platz von Matteo haben wir unser Ziel mehr als erfüllt. Er ist ein sehr starkes Rennen gefahren und es sah lange Zeit so aus, als ob er um den Sieg fahren könnte. Es wäre eine große Überraschung gewesen, wenn er es geschafft hätte. Aber mit dem dritten Platz sind wir zufrieden. Es war also ein sehr starkes Rennen von Matteo und dem Rest der Mannschaft.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 6

Castelfidardo – Senigallia (171,0 km)
1 Tim Merlier (Bel) Alpecin – Fenix 3:59:30
2 Pascal Ackermann (GER) Bora – Hansgrohe 0:00:00
3 Magnus Cort Nielsen (Den) EF Pro Cycling 0:00:00
4 Fernando Gaviria Rendon (Col) UAE Team Emirates 0:00:00
5 Mike Teunissen (Ned) Team Jumbo – Visma 0:00:00
6 Davide Ballerini (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:00
7 Lorrenzo Manzin (Fra) Total Direct Energie 0:00:00
8 Piet Allegaert (Bel) Cofidis 0:00:00
9 Ivan Garcia Cortina (Esp) Bahrain – McLaren 0:00:00
10 Alex Aranburu Deba (Esp) Astana Pro Team 0:00:00

Gesamtwertung
1 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 27:36:29
2 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:16
3 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:39
4 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana Pro Team 0:00:49
5 Fausto Masnada (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:54
6 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:01:00
7 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:01:21
8 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 0:01:22
9 Gianluca Brambilla (Ita) Trek – Segafredo 0:02:28
10 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:02:44

Pascal Ackermann ersprintet zweiten Platz auf der 6. Etappe von Tirreno – Adriatico

175 km lagen zwischen Castelfidardo und dem Ziel in Senigalllia auf der heutigen Etappe. Die erste Hälfte der Strecke war recht hügelig, während die letzten 80 km des Parcours flach waren und zu einem Sprint-Finish einluden. Pascal Ackermann, zweimaliger Tagessieger beim diesjährigen Tirreno – Adriatico, hatte heute erneut eine Chance auf einen Sieg. Nach dem Startschuss kam eine 6-Mann Gruppe schnell weg, aber unter der Führung von BORA – hansgrohe im Feld blieb der Vorsprung der Spitze bei rund 3 Minuten. Mit noch 15 km bis zum Ziel war der Rückstand auf nur wenige Sekunden reduziert, und die Teams der Sprinter versuchten ihre schnellen Männer in Position zu bringen. Pascal hatte zu diesem Zeitpunkt kein Lead-Out mehr, und obwohl er seinen Sprint von weiter hinten in einer ziemlich ungünstigen Position anziehen musste, konnte er eine Lücke finden und den 2. Platz hinter dem Sieger T. Merlier ersprinten. Er baute damit auch seine Führung in der Punktewertung aus.
Reaktionen im Ziel
„Ich hatte heute leider keinen Lead-Out und war etwas zu weit hinten. Ich versuchte mehrere Male eine Lücke zu finden, aber es war schwer und ich musste mehrmals bremsen. Man kann nicht immer gewinnen und ich kann deshalb mit dem zweiten Platz auch zufrieden sein. Jetzt schauen wir nach vorne auf die letzten zwei Etappen und sehen, was wir da noch erreichen können.“ – Pascal Ackermann
„Natürlich wollten wir heute gewinnen und wir wussten, dass wir mit Pascal den schnellsten Sprinter im Peloton hatten. Aber es war nicht ganz einfach auf zwei Hochzeiten zu tanzen, mit Rafal auf dem zweiten Rang im Gesamtklassement und Pascal für die Sprints, denn wir haben nur sechs Fahrer hier. Trotzdem ist die Mannschaft super gefahren und wir haben das Rennen von Anfang an kontrolliert und die Spitzengruppe nicht weit weggelassen. Am Ende hat Pascal den zweiten Platz erzielt, wobei das ein sehr guter zweiter Platz war, denn es hat nicht viel zum dritten Etappensieg gefehlt.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Tirreno – Adriatico – Etappe 5

Norcia – Sassotetto (202,0 km)
1 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 5:30:43
2 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:35
3 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:35
4 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana Pro Team 0:00:39
5 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:00:54
6 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:00:58
7 Fausto Masnada (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:01:00
8 Jai Hindley (Aus) Team Sunweb 0:01:05
9 Gianluca Brambilla (Ita) Trek – Segafredo 0:01:11
10 Louis Meintjes (RSA) NTT Pro Cycling 0:01:46
11 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 0:01:46
12 Oscar Rodriguez Garaicoechea (Esp) Astana Pro Team 0:01:55
13 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:02:21
14 Jakob Fuglsang (Den) Astana Pro Team 0:02:21
15 Sam Oomen (Ned) Team Sunweb 0:02:21

Gesamtwertung
1 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 23:36:59
2 Rafal Majka (Pol) Bora – Hansgrohe 0:00:16
3 Geraint Thomas (GBr) Team Ineos 0:00:39
4 Aleksandr Vlasov (Rus) Astana Pro Team 0:00:49
5 Fausto Masnada (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:54
6 Wilco Kelderman (Ned) Team Sunweb 0:01:00
7 James Knox (GBr) Deceuninck – Quick Step 0:01:21
8 Michael Woods (Can) EF Pro Cycling 0:01:22
9 Gianluca Brambilla (Ita) Trek – Segafredo 0:02:28
10 Jack Haig (Aus) Mitchelton – Scott 0:02:44


Foto: Gerhard Plomitzer

Rafał Majka erringt Podestplatz auf der Königsetappe von Tirreno – Adriatico und bleibt Gesamtzweiter

Auf der Königsetappe ging es heute über 202 km von Norcia nach Sarnano-Sassotetto. Die Strecke wies drei klassifizierte Anstiege auf, der letzte davon 14 km lang und bis zu 12 Prozent steil. Sechs Fahrer, zu denen sich später noch vier weitere gesellten, setzen sich schon früh ab und das Peloton ließ sie gewähren bis auf den letzten 50 km das Feld Ernst machte und der Abstand zu den Führenden zu schmolzen begann. Team EF Pro Cycling und Mitchelton-Scott teilten sich die Nachführungsarbeit um die verbleibenden fünf Fahrer an der Spitze zu stellen. Im finalen steilen Anstieg kam das Rennen wieder zusammen und es gelang Rafał Majka in die Gruppe der Favoriten zu kommen. Mit noch 4 km bis zum Ziel attackierte S. Yates, aber Rafal konterte. Obwohl der BORA – hansgrohe Fahrer letztlich nicht mehr zu dem Briten aufschließen konnte, erkämpfte er nach einer sehr starken Performance den 3. Platz. Er behält damit seinen 2. Rang in der Gesamtwertung während Teamkollege Pascal Ackermann seine Führung in der Punktewertung verteidigen konnte.

Reaktionen im Ziel
„Es war eine schwere Etappe, aber mir hat die Strecke gelegen und ich glaube ich bin ein gutes Rennen gefahren. Ich konnte während des Rennens viel Energie sparen und hatte am Ende noch gute Beine. Im finalen Anstieg fuhr ich in der ersten Gruppe und konnte mit Woods und Yates zuerst gut mithalten. Als Yates dann aber seine entscheidende Attacke setzte musste ich ihn ziehen lassen. Ich versuchte noch zusammen mit Thomas an ihn anzuschließen, aber das gelang uns nicht. Am Ende holte ich den 3. Platz, was gar nicht schlecht ist.“ – Rafał Majka
„Lob an die ganze Mannschaft, die Rafa super unterstützt hat. Der einzige Wermutstropfen ist, dass wir das Trikot nicht übernehmen konnten und Yates jetzt mit 16 Sekunden führt. Von Rafa war es eine super Leistung, speziell Woods aus dem Trikot zu fahren. Aber wir bleiben weiterhin auf dem 2. Platz in der Gesamtwertung und führen auch in der Punktewertung, also bisher eine sehr erfolgreiche Rundfahrt für uns.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter