Schlagwort-Archiv: Felix Gall

Vuelta a Burgos 2026

1. Etappe: Gumiel de Izán – Alto del Castillo – 165 Km


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1 Brennan Matthew Team Visma | Lease a Bike 3:35:44
2 Tulett Ben Team Visma | Lease a Bike ,,
3 Pithie Laurence Red Bull – BORA – hansgrohe ,,
4 Labrosse Jordan Decathlon CMA CGM Team 5 7 ,,
5 Koerdt Bjorn Team Picnic PostNL 3 4 ,,
6 Teuns Dylan Cofidis 3 ,,
7 Bisiaux Léo Decathlon CMA CGM Team 2 ,,
8 Vader Milan Pinarello Q36.5 Pro Cycling Team 1 ,,
9 Tronchon Bastien Groupama – FDJ United ,,
10 Van Boven Luca Lotto Intermarché

2. Etappe: Arcos – Valle del Sol – 178 Km

1 Onley Oscar Netcompany INEOS Cycling Team 04:17:32
2 Ciccone Giulio Lidl-Trek + 00
3 Mas Enric Movistar Team + 02
4 Widar Jarno Lotto-Intermarché + 03
5 Gall Felix Decathlon CMA CGM Team + 03
6 Cepeda Alexander EF Education-EasyPost + 06
7 Beloki Markel EF Education-EasyPost + 06
8 Rondel Mathys Tudor Pro Cycling Team + 06
9 Aparicio Mario Burgos Burpellet BH + 06
10 Koerdt Bjoern Team Picnic PostNL + 06

3. Etappe: Espinosa de los Monteros – Corconte – 184 Km


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1 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 04:24:47
2 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:11
3 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:11
4 ONLEY Oscar GBR Netcompany INEOS 00:11
5 MAS Enric ESP Movistar Team 00:22
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:22
7 WIDAR Jarno BEL Lotto-Intermarché 00:46
8 BERTHET Clément FRA Groupama-FDJ United 00:47
9 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates-XRG 00:47
10 VANHUFFEL Matteo BEL Team Picnic PostNL 00:47

4. Etappe: Briviesca – Briviesca – 178 Km

1 BRENNAN Matthew GBR Team Visma | Lease a Bike 04:01:12
2 PITHIE Laurence NZL Red Bull-BORA-hansgrohe 00:00
3 GONZÁLEZ David ESP Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team 00:00
4 LEITÃO Iúri POR Caja Rural-Seguros RGA 00:00
5 MAYRHOFER Marius GER Tudor Pro Cycling Team 00:00

6 BRUSTENGA Marc ESP Equipo Kern Pharma 00:00
7 RENARD Alexis FRA Cofidis 00:00
8 LOULERGUE Victor FRA Groupama-FDJ United 00:00
9 ERZEN Zak SLO Bahrain Victorious 00:00
10 MUNOZ Hodei ESP Euskaltel-Euskadi 00:00

5. Etappe: Caleruega – Lagunas de Neila – 137 Km


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1 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 03:16:46
2 ONLEY Oscar GBR Netcompany INEOS 00:03
3 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 00:03

4 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:05
5 MAS Enric ESP Movistar Team 00:13
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:20
7 NORDHAGEN Jørgen NOR Team Visma | Lease a Bike 00:29
8 TORRES Pablo ESP UAE Team Emirates-XRG 00:33
9 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 00:40
10 BELOKI Markel ESP EF Education-EasyPost 00:42

Endstand:

1 GALL Felix AUT Decathlon CMA CGM Team 19:36:15
2 ONLEY Oscar GBR Netcompany INEOS 00:05
3 CICCONE Giulio ITA Lidl-Trek 00:12
4 PELLIZZARI Giulio ITA Red Bull-BORA-hansgrohe 00:34
5 MAS Enric ESP Movistar Team 00:41
6 RONDEL Mathys FRA Tudor Pro Cycling Team 00:50
7 BISIAUX Léo FRA Decathlon CMA CGM Team 01:52
8 BELOKI Markel ESP EF Education-EasyPost 01:56
9 VANHUFFEL Matteo BEL Team Picnic PostNL 01:57
10 FORTUNATO Lorenzo ITA XDS Astana Team 02:02

Giulio Pellizzari siegt an den Lagunas de Neila und beendet die Rundfahrt auf Gesamtrang vier

Giulio Pellizzari hat Red Bull – BORA – hansgrohe auf der fünften und letzten Etappe der Vuelta a Burgos den Sieg beschert. Am entscheidenden Anstieg zu den Lagunas de Neila setzte er sich mit einer Attacke ab und brachte einen Vorsprung von drei Sekunden ins Ziel.
Die 137 Kilometer lange Etappe wurde bereits auf den ersten Kilometern offensiv gefahren. Nach zahlreichen Attacken konnte sich nach rund 50 Kilometern schließlich eine Ausreißergruppe absetzen. Für Red Bull – BORA – hansgrohe war Davide Donati Teil der zunächst 15 Fahrer umfassenden Gruppe, die den gesamten Tag über in Reichweite des Pelotons blieb. Je näher die entscheidenden Anstiege rückten, desto mehr zerfiel die Spitzengruppe, bis das Rennen nach und nach wieder zusammenlief.

Davide Donati in der Ausreißergruppe auf der 5. Etappe der Vuelta a Burgos
Auf den steilen Schlusskilometern verkleinerte sich die Gruppe der Gesamtklassement-Favoriten schnell. Pellizzari gehörte weiterhin zu den stärksten Fahrern, als die ersten Attacken kamen, und wählte schließlich 1,4 Kilometer vor dem Ziel den richtigen Moment für seinen Angriff.
Der Italiener setzte sich sofort ab und baute seinen Vorsprung schnell aus. Mit mehr als 20 Sekunden Vorsprung nahm er den letzten Kilometer in Angriff. Dahinter wurde die Verfolgung immer intensiver, doch Pellizzari hatte genug Vorsprung herausgefahren. Er überquerte die Ziellinie drei Sekunden vor Oscar Onley, Gesamtsieger Felix Gall wurde Dritter.
Nachdem Pellizzari bereits auf der dritten Etappe Rang drei belegt hatte, beendete er die Vuelta a Burgos auf dem vierten Platz der Gesamtwertung, 34 Sekunden hinter Gall.

Giulio Pellizzari:
„Das Team war immer für mich da, auch wenn meine Beine nicht mitgespielt haben. Deshalb haben wir heute alles versucht, um diese Etappe zu gewinnen, und ich bin unglaublich stolz auf mein Team. Am Fuß des Anstiegs war ich ziemlich müde, aber ich habe nie aufgehört, daran zu glauben. Ich wollte die ganze harte Arbeit meiner Teamkollegen belohnen. Ich war aus dem Kampf um die Gesamtwertung raus, deshalb haben sich die anderen Fahrer gegenseitig angeschaut. Ich habe einfach den richtigen Moment genutzt, um anzugreifen, und konnte die letzten Meter genießen.“

Felix Gall-Empfang in Osttirol im Livestream


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Der Tourismusverband Osttirol um Obmann Franz Theurl und die Marktgemeinde Nußdorf-Debant mit Bürgermeister Ing. Andreas Pfurner laden herzlich zum „Giro del Gall“ ein. Mit dieser besonderen Veranstaltung am 19. Juni 2026 wird der Osttiroler Radprofi Felix Gall, der beim Giro d’Italia 2026 den hervorragenden zweiten Gesamtrang erreichte, gebührend geehrt und gefeiert.

Gemeinsam mit Felix Gall werden morgen bis zu 600 begeisterte Fans in ihren eigens bereitgestellten „Gall-Shirts“ vom Lienzer Hauptplatz zum Sportstadion Nußdorf-Debant radeln. Dort erwartet die Teilnehmer ein festlicher Empfang mit der Marktmusikkapelle Nußdorf-Debant, der Schützenkompanie Nußdorf-Debant sowie zahlreichen Ehrengästen aus Sport, Wirtschaft und Politik. Darunter sind: LH-Stv. und Landessportreferent Philipp Wohlgemut, die Bezirkshauptfrau Dr. Bettina Heinricher, Landesamtsdirektor Dr. Herbert Forster, Ex-Radprofi Thomas Rohregger, Doppelolympiasieger Benjamin Karl, Österreich Rundfahrt-Gewinner Helmut Wechselberger und viele Bürgermeister des Bezirkes.

Die Teilnahme und Anmeldung für die „Giro del Gall“-Trikots ist kostenlos. Alle Teilnehmer:innen, die sich bis heute unter diesem Link anmelden, erhalten vor dem Start ein kostenloses, offizielles „Gall-Shirt“, das während der gemeinsamen Ausfahrt getragen wird. Nachnennungen sind am Veranstaltungstag vor Ort möglich, solange der Vorrat von insgesamt 600 Gall-Shirts reicht.

Livesendung „Giro del Gall 2026“, Start um 18:15 Uhr:

Moderation: Marco Tscharnig und Markus Ehrensperger

Link: https://www.youtube.com/live/yIXE84XB_k0?si=uK0lCvuoCAzv0kRv

Programm „Giro del Gall“:
ab 16:00 Uhr: Ausgabe der Gall-Shirts am Hauptplatz Lienz, Nachmeldungen sind vor Ort möglich
18:00 Uhr: Startaufstellung aller Teilnehmer:innen am Hauptplatz Lienz
18:30 Uhr: Gemeinsamer Start des „Giro del Gall“, Radausfahrt mit Felix Gall nach Nußdorf-Debant
ca. 18:45 Uhr: Ankunft beim Sportstadion Nußdorf-Debant, Bildung eines Radkorridors für die Einfahrt von Felix Gall und den Ehrengästen, musikalischer Empfang durch die Marktmusikkapelle Nußdorf-Debant
19:00 Uhr: Beginn des offiziellen Festaktes, Begrüßung und Ehrung von Felix Gall, festlicher Empfang mit den Ehrengästen

Homepage: www.dolomitensport.at

Osttirol erstrahlte in Rosa – Empfang für Felix Gall

Der Tourismusverband Osttirol um Obmann Franz Theurl und die Marktgemeinde Nußdorf-Debant mit Bürgermeister Ing. Andreas Pfurner luden gestern Abend den Giro-Zweiten Felix Gall zum großen Empfang nach Osttirol und unzählige Fans kamen. Mehr als 600 Wegbegleiter und Hobbysportler:innen nahmen am „Giro del Gall“ in ihren rosa Trikots teil, insgesamt waren 1.500 Menschen beim Empfang.

Der Felix Gall-Empfang in Osttirol war ein voller Erfolg: Gemeinsam mit dem Osttiroler Radstar radelten über 600 begeisterte Fans in den vom Tourismusverband eigens bereitgestellten „Gall-Shirts“ vom Lienzer Hauptplatz zum Sportstadion Nußdorf-Debant. Felix Gall war begeistert: „Die drei Wochen beim Giro sind perfekt gelaufen. So ein Empfang in der Heimat mit so vielen Radfahrern – ob jung oder alt – auf die Straße zu bekommen bedeutet mir so viel. Ich weiß nicht, wie ich diese positive Stimmung jemals zurückgeben kann.“

Mit dabei waren auch Doppelolympiasieger Benjamin Karl und der ehemalige Rundfahrtssieger Thomas Rohregger. Der Tiroler streute Felix Rosen: „Es verbindet mich eine lange Freundschaft zu Osttirol und Felix – wir sind ja im gleichen Verein groß geworden. International hat sein zweiter Platz beim Giro d’Italia gewaltig eingeschlagen. Es freut mich zu sehen, wie er sich in den letzten Jahren stetig und konstant nach oben entwickelt hat.“

Das Aguntstadion in Nußdorf-Debant war prall gefüllt, als der festliche Empfang mit der Marktmusikkapelle Nußdorf-Debant – die eigens den Felix Gall-Song vom Giro neu interpretierten -, der Schützenkompanie Nußdorf-Debant sowie zahlreichen Ehrengästen mit LH-Stv. und Landessportreferent Philipp Wohlgemut, die Bezirkshauptfrau Dr. Bettina Heinricher und Landesamtsdirektor Dr. Herbert Forster begann. „Es war so ein großartiger Empfang. Es erfüllt mich mit großem Stolz, mit welcher Disziplin sich Felix in den letzten Jahren entwickelt hat. Wenn er so weitermacht, werden wir noch sehr viel von ihm hören und er trägt unser schönes Osttirol in die Welt hinaus“, sagte ein gerührter TVB-Obmann Franz Theurl, der Felix Gall gemeinsam mit dem Bürgermeister Pfurner ein Jahres-Golf-Abo für Österreich überreichte.

Der Bürgermeister von Nußdorf-Debant selbst meinte nach einer Gesangseinlage von Sara De Blue mit einem Schmunzeln: „Ich weiß noch, es war 2013 und 2014, da hat sich Felix für eine Praktikumsstelle bei uns im Bauhof beworben. Zum Glück wurde nichts daraus, denn kurz darauf wurde er Junioren-Weltmeister und seine Karriere begann!“

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Pressekontakt:
MR PR – Martin Roseneder
eMail: martin@mr-pr.at
Homepage: www.mr-pr.at

109. Giro d’Italia – 21. Etappe: Rome – Rome – 131 Km

Jonathan Milan gewinnt in Rom


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Jonathan Milan (Lidl) gewann in Rom die abschließende 21. Etappe des Giro d’Italia 2026 im Massensprint. So kam der 25-jährige Italiener doch noch zu seinem Tagessieg, nachdem er als Favorit für die Massensprints galt und bisher sieglos blieb. Auf dem 2. und 3. Platz traten 2 Sprinter in Erscheinung, die soweit völlig unter dem Radar blieben: Giovanni Lonard (Polti) rund 2 Radlängen hinter Milan und Paul Penhoët (Groupama) mit dem Tigersprung hauchdünn vor Dylan Groenewegen (Unibet).

Den Sprint hatte Groenewegen eröffnet, nachdem Paul Magnier (Soudal) hinter seinem Anfahrer noch zögerte. Milan wuchtete sich deutlich vorbei. Auf der Innen- und Außenbahn kamen noch Penhoët und Lonardi vorbei. Der 3-fache Etappensieger Magnier, auch Gewinner der Punktewertung, trudelte auf dem 11. Platz aus.

Ergebnis
1. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek 3:05:50

2. Giovanni Lonardi (ITA) – Polti-Vistimalta
3. Paul Penhoët (FRA) – Groupama-FDJ
4. Dylan Groenewegen (NED) – Unibet-Rose
5. Madis Mihkels (EST) – EF Education-Easypost alle
6. Jensen Plowright (AUS) – Alpecin-Premier Tech
7. Tobias Lund Andresen (DEN) – Decathlon-CMA CGM
8. Corbin Strong (NZL) – NSN gleiche
9. Toon Aerts (BEL) – Lotto-Intermarché
10. Luca Mozzato (ITA) – Tudor
11. Paul Magnier (FRA) – Soudal-Quick Step Zeit
– 151 Fahrer klassiert.
DNS Sean Flynn (GBR) – Picnic-PostNL

Gall und Hindley auf Podest neben Vingegaard

Jonas Vingegaard (Visma) fuhr das Rosa Trikot zum Gesamtsieg. Damit wurde der 29-jährige Däne der 8. Fahrer, der alle 3 Grand Tours in seine Palmarès einschreiben konnte. Vingegaards Dauerrivalen bei der Tour de France, Tadej Pogacar (UAE) gelang das übrigens noch nicht. Felix Gall (Decathlon) erreichte sein erstes Grand-Tour-Podium mit 5:22 Minuten hinter Vingegaard. Gut eine Minute dahinter landete der Ex-Giro-Sieger Hindley zum 3. Mal nach 2020 und 2022 auf dem Podest.

Endklassement des Giro d’Italia 2026
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 83:22:51
2. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +5:22
3. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +6:25
4. Thymen Arensman (NED) – Netcompany-Ineos +7:02

5. Derek Gee-West (CAN) – Lidl-Trek +7:56
6. Afonso Eulalio (POR) – Bahrain Victorious +9:39
7. Michael Storer (AUS) – Tudor +10:13
8. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +10:52
9. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +11:24
10. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +12:54
11. Mathys Rondel (FRA) – Tudor +15:12

12. Jan Hirt (CZE) – NSN +22:06
13. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike +22:12
14. David de la Cruz (ESP) – Pinarello-Q36.5 +23:14
15. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM +23:53
16. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula +24:12
17. Chris Harper (AUS) – Pinarello-Q36.5 +30:43
18. Johannes Kulset (NOR) – Uno-X +34:26
19. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG +55:50

20. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +56:40
21. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +58:16
22. Wout Poels (NED) – Unibet-Rose +1:02:10
23. Einer Rubio (COL) – Movistar +1:04:26

24. E. Svestad-Bårdseng (NOR) – Netcompany-Ineos +1:13:39
25. Alexander Wlasow (RUS) – Red Bull-Bora +1:15:21

Wechselnde kleine Spitzengruppen kamen nicht weit weg, zumal sie im Finale von Milans und Magniers Helfern markiert wurden. Sinnbildlich war eine Attacke von Ganna (Netcompany) 18 Kilometer vorm Ziel. Sobrero (Lidl) und Stuyven (Soudal) klemmten sich dahinter, und Ganna fuhr alles von vorne, bis das Trio 3 Kilometer vorm Ziel gestellt war.

Vingegaard holt Sieg ab, Gall Bester des Rests

Jonas Vingegaard (Visma) gewann überlegen den Giro d’Italia 2026, wie es eigentlich schon vor dem Rennen so gut wie festgestanden hatte. Bei seinem Giro-Debüt fehlten dem 29-jährigen Dänen ebenbürtige Gegner. So komplettierte Vingegaard als 8. Fahrer die Sammlung aus Gesamtsiegen bei allen 3 Grand Tours. Mit über 5 Minuten Rückstand holte Felix Gall (Decathlon) sein erstes Grand-Tour-Podium. Dieses komplettierte Jai Hindley (Red Bull), der 6 und 4 Jahre zuvor schon eine und 2 Stufen höher gestanden hatte.

So kam es an allen Bergankünften im Hochgebirge, bei denen die besten Klassementfahrer um den Tagessieg fuhren, zu ungefährdeten Siegen von Vingegaard. Gall belegte auch jedes Mal den 2. Platz. Insofern war es ein Giro wie er nicht langweiliger sein konnte nach dem spektakulären Finale des Vorjahres.
So angelte sich Vingegaard mit 4 auch die meisten Etappensiege. Einen weniger holte der Sprinter Paul Magnier (Soudal), der damit auch das viollette Trikot für die Punktewertung gewann. In der Bergwertung ums Blaue Trikot landete Giulio Ciccone (Lidl) durch Fluchten knapp vor Vingegaard. Bester Jungprofi im weißen Trikot wurde überraschend Afonso Eulalio (Bahrain), der nach einem Fluchtversuch sogar länger im Rosa Trikot unterwegs war als Vingegaard.

Punktewertung (Maglia Ciclamino)
1. Paul Magnier (FRA) – Soudal-Quick Step 200 p.

2. Jonathan Milan (ITA) – Lidl-Trek 153
3. Guillermo Silva (URU) – XDS-Astana 99
4. Andreas Leknessund (NOR) – Uno-X 87
5. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 81
6. Jasper Stuyven (BEL) – Soudal-Quick Step 75
7. Mattia Bais (ITA) – Polti-Visitmalta 74
8. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek 69
9. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM 67
10. Manuele Tarozzi (ITA) – Bardiani-CSF 66

Bergwertung (Maglia Azzurra)
1. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek 277 p.

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 266
3. Einer Rubio (COL) – Movistar 164
4. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM 124

5. Jardi van der Lee (NED) – EF Education-Easypost 108
6. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora 65
7. Diego Sevilla (ESP) – Polti-Visitmalta 63
8. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG 55
9. Derek Gee-West (CAN) – Lidl-Trek 54
10. Jack Haig (AUS) – Netcompany-Ineos 40

Jungprofi-Wertung (Maglia Bianca)
1. Afonso Eulalio (POR) – Bahrain Victorious 83:32:30

2. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +1:13
3. Mathys Rondel (FRA) – Tudor +5:33
4. Johannes Kulset (NOR) – Uno-X +24:47
5. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG +46:11

Zwischensprintwertung
1. Manuele Tarozzi (ITA) – Bardiani-CSF 66 p.

2. Mattia Bais (ITA) – Polti-Visitmalta 56
3. Diego Sevilla (ESP) – Polti-Visitmalta 48

Red-Bull-KM-Wertung
1. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG 53 p.

2. Einer Rubio (COL) – Movistar 39
3. Manuele Tarozzi (ITA) – Bardiani-CSF 31

Fluchtwertung (Kilometer in der Spitzengruppe)
1. Diego Sevilla (ESP) – Polti-Visitmalta 753 p.

2. Mattia Bais (ITA) – Polti-Visitmalta 628
3. Manuele Tarozzi (ITA) – Bardiani-CSF 554
4. Jonas Geens (ITA) – Alpecin-Premier Tech 404
5. Martin Marcellusi (ITA) – Bardiani-CSF 403
6. Jardi van der Lee (NED) – EF Education-Easypost 350
7. Mirco Maestri (ITA) – Polti-Visitmalta 347
8. Andreas Leknessund (NOR) – Uno-X 329
9. Tim Naberman (NED) – Picnic-PostNL 310
10. Einer Rubio (COL) – Movistar 276

Teamwertung
1. Visma-Lease a Bike 250:42:41
2. Netcompany-Ineos +40:07
3. Bahrain Victorious +48:27
4. Tudor +1:04:27
5. Deacthlon-CMA CGM +1:24:59

Jai Hindley fährt Red Bull – BORA – hansgrohe erneut auf das Podium der Italien-Rundfahrt

Red Bull – BORA – hansgrohe und der Giro d’Italia – kaum eine Grand Tour hat die Geschichte des Teams stärker geprägt als die Italien-Rundfahrt. Mit Jai Hindleys drittem Platz in Rom kommt nun ein weiteres Kapitel hinzu.

2022 gewann der Australier die Trofeo Senza Fine und bescherte der Mannschaft den ersten Grand-Tour-Sieg ihrer Geschichte. 2024 fuhr Dani Martínez auf Rang zwei. Nun steht Hindley erneut auf dem Podium. Damit hat das Team innerhalb von fünf Jahren jede Stufe des Giro-Podiums erreicht.

Der Giro d’Italia 2026 war ein Rennen der Beständigkeit. Bereits am Blockhaus, der ersten großen Bergankunft, zeichnete sich ab, wer die Gesamtwertung prägen wird. Jai Hindley gehörte von Beginn an zu den stärksten Kletterern des Rennens. Ein Bild, das sich in den folgenden Wochen immer wieder bestätigte. Ob in Pila, Cari oder Piancavallo – die großen Bergankünfte brachten immer wieder dasselbe Ergebnis hervor. Jai Hindley gehörte vom ersten bis zum letzten Bergtag zu den konstantesten Fahrern dieser Italien-Rundfahrt. Vier Jahre nach seinem Giro-Sieg kehrt er auf das Podium zurück.

Vor dem Hintergrund der Herausforderungen der vergangenen Wochen ist dieses Ergebnis etwas Besonderes. Eine Krankheitswelle zwang das Team immer wieder dazu, Pläne anzupassen. Besonders Giulio Pellizzari musste Rückschläge einstecken. Dennoch blieb der junge Italiener im Rennen und stellte die Mannschaft über persönliche Ambitionen. Sein Einsatz auf der Königsetappe wurde zu einem jener Momente, die selten in den Ergebnislisten auftauchen, aber oft über den Ausgang einer Grand Tour entscheiden.

So steht am Ende dieses Giro d’Italia nicht nur ein weiterer Podiumsplatz. Das Rennen unterstrich die Eigenschaften, die die Mannschaft seit Jahren auszeichnen: Geduld, Widerstandsfähigkeit und das Mindset, über drei Wochen hinweg als Team für ein gemeinsames Ziel zu kämpfen.

Mit Rang drei in Rom setzt Red Bull – BORA – hansgrohe zudem seine Serie bei den großen Landesrundfahrten fort. In den vergangenen drei Saisons stand die Mannschaft in jedem Jahr mindestens einmal auf dem Gesamtpodium einer Grand Tour – eine Leistung, die nur zwei weitere Teams schafften.

„Es ist super schwer, im heutigen Rennsport überhaupt ein Ergebnis zu erzielen. Es ist schon eine Weile her, seit ich bei einer Grand Tour auf dem Podium stand, seit ich den Giro gewonnen habe. Deswegen ist es etwas ganz besonderes, hier wieder aufs Podium gefahren zu sein. Meine Beziehung zum Giro ist auch speziell. Es ist wahrscheinlich mein Lieblingsrennen. “
— Jai Hindley
„Das ganze Team kann wirklich stolz auf das sein, was es erreicht hat, vor allem angesichts der Rückschläge und Herausforderungen, denen sich alle vor Ort und zu Hause stellen mussten. Die Tatsache, dass Jai es geschafft hat, die Krise zu überstehen, seine ganze Erfahrung einzusetzen, um sich einfach durchzukämpfen ist etwas, worauf man stolz sein kann.
Sicher war es ein Giro, bei dem wir uns in manchen Aspekten mehr gewünscht hätten, besonders was die Etappensiege angeht. Gleichzeitig ist es angesichts des Gesundheitszustands der Jungs die Lektion, die wir gelernt haben: Egal wie aussichtslos die Situation ist, es gibt immer irgendwie einen Ausweg, wenn das Team sich so sehr unterstützt und das Schiff damit über Wasser hält.“

— Zak Dempster, Chief of Sports

109. Giro d’Italia – 7. Etappe: Formia – Blockhaus – 244 Km

Wie erwartet gewann Jonas Vingegaard (Visma) die 7. Etappe des Giro d’Italia 2026, die mit dessen erster Bergankunft am Blockhaus endete.


Herbert Moos Foto

Alle anderen Klassementfahrer verloren eine Minute und mehr auf den 29-jährigen Dänen – mit einer Ausnahme:
Felix Gall (Decathlon) überquerte die Ziellinie in den Abruzzen nur 13 Sekunden hinter Vingegaard.
Das erste Verfolgertrio der Top-2 führte Ex-Giro-Sieger Hindley (Red Bull) mit 62 Sekunden Rückstand über die Linie, leicht abgesetzt vor seinen Teamkollegen Pellizzari sowie Ben O’Connor (Jayco).

Als Vingegaard am 13,6 Kilometer langen Schlussanstieg 5,5 Kilometer vorm Ziel attackierte, versuchten nur noch Pellizzari und Gall mitzukommen. Pellizzari blieb tatsächlich für einen Kilometer am Hinterrad, platzte dann aber ab. Gall hingegen ließ sofort vom Versuch ab, verlor dann mit seinem eigenen Tempo kaum noch auf Vingegaard und flog förmlich bei der 4-Kilometer-Marke an Pellizzari vorbei.
Dieser wiederum wurde von seinem Co-Kapitän Hindley und O’Connor eingesammelt. Der Nächstbeste im Ziel war überraschend Mathys Rondel (Tudor).

Ergebnis
1. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike 6:09:15
2. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +0:13
3. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +1:02
4. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +1:05

5. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula gl.Zeit
6. Mathys Rondel (FRA) – Tudor +1:29
7. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +1:40
8. Derek Gee-West (CAN) – Lidl-Trek +1:42
9. Michael Storer (AUS) – Tudor +1:44
10. Thymen Arensman (NED) – Netcompany-Ineos gl.Zeit
11. Jan Hirt (CZE) – NSN +2:13
12. Chris Harper (AUS) – Pinarello-Q36.5 gl.Zeit
13. Harold Lopez (ECU) – XDS-Astana +2:42
14. Wout Poels (NED) – Unibet-Rose +2:55
15. Afonso Eulalio (POR) – Bahrain Victorious gl.Zeit
16. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike gl.Zeit
17. Markel Beloki (ESP) – EF Education-Easypost +2:57
18. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious
19. Sepp Kuss (USA) – Visma-Lease a Bike alle
20. Gregor Mühlberger (AUT) – Decathlon-CMA CGM gleiche
21. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos Zeit


26. Jan Christen (SUI) – UAE-XRG +4:29
27. Jefferson Cepeda (ECU) – EF Education-Easypost +4:31
28. Christian Scaroni (ITA) – XDS-Astana +4:44
31. Enric Mas (ESP) – Movistar +5:47
33. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG +6:15

Afonso Eulalio (Bahrain) im Rosa Trikot verlor am Blockhaus fast 3 Minuten und damit ungefähr die Hälfte seines Vorsprungs in der Gesamtwertung gegen Vingegaard. Der haushohe Top-Favorit auf den Gesamtsieg sprang vor auf den 2. Platz mit nun 3:17 Minuten hinter Eulalio, Gall entsprechend auf den 3. Platz auf 3:43. Auch die Plätze dahinter gestalteten sich ungefähr entsprechend des Tagesresultats, weil außer Eulalio alle Nicht-Klassementfahrer ihre vorderen Platzierungen in der Gesamtwertung einbüßten.

Interessanterweise landeten bei den teaminternen Doppelspitzen am Blockhaus Hindley minimal vor Pellizzari, Rondel minimal vor Storer und Arensman (Netcompany) über eine Minute vor Bernal. Die Reihung hätte man vor dem Giro eher andersherum gewettet.

Gesamtwertung
1. Afonso Eulalio (POR) – Bahrain Victorious 30:59:23

2. Jonas Vingegaard (DEN) – Visma-Lease a Bike +3:17
3. Felix Gall (AUT) – Decathlon-CMA CGM +3:34
4. Jai Hindley (AUS) – Red Bull-Bora +4:25
5. Giulio Pellizzari (ITA) – Red Bull-Bora +4:28

6. Ben O’Connor (AUS) – Jayco-Alula +4:32
7. Mathys Rondel (FRA) – Tudor +4:56
8. Giulio Ciccone (ITA) – Lidl-Trek +4:57
9. Thymen Arensman (NED) – Netcompany-Ineos +5:07
10. Michael Storer (AUS) – Tudor +5:11
11. Christian Scaroni (ITA) – XDS-Astana +5:23
12. Jan Hirt (CZE) – NSN +5:40
13. Derek Gee-West (CAN) – Lidl-Trek +6:10
14. Igor Arrieta (ESP) – UAE-XRG +6:11
15. Egan Bernal (COL) – Netcompany-Ineos +6:18

16. Davide Piganzoli (ITA) – Visma-Lease a Bike +6:22
17. Damiano Caruso (ITA) – Bahrain Victorious +6:24
18. Markel Beloki (ESP) – EF Education-Easypost +6:24
19. Chris Harper (AUS) – Pinarello-Q36.5 +6:41

27. Harold Lopez (ECU) – XDS-Astana +9:04

Kurz nach dem Start der 7. Etappe attackierte Jonathan Milan (Lidl), der bisher bei diesem Giro nichts gebacken bekam, obwohl er als großer Favorit für die Massensprint sangereist war. Angesichts der Distanz dieser mit Abstand längsten Etappe (244 Kilometer) und des hinterher bergigen Profils machte das nicht wirklich Sinn, abgesehen von Frustbewätigung und vom Zwischensprint, um den bereits riesigen Rückstand auf Magnier (Soudal) um mickrige 12 Punkte zu verkürzen.

Zu Milan gesellten sich van der Lee (EF), Naberman (Picnic), Sevilla (Polti) und mit etwas Verzögerung Zukowsky (Pinarello). Fürs Rosa Trikot war keiner aus dem Quartett eine Gefahr. Trotzdem kontrollierte das Team des Gesamtführenden Eulalio den Rückstand zunächst auf 6 Minuten. Dann stiegen über 160 Kilometer vorm Ziel Vingegaards Männer mit ein. Den Zwischensprint gewann natürlich Milan, der dann rund 100 Kilometer vorm Ziel aus der Spitzengruppe zurückfiel knapp 20 Kilometer später vom Hauptfeld eingeholt wurde.

Der erste längere Anstieg hatte nun begonnen. Oben sprang Diego Sevilla 78 Kilometer vorm Ziel kurz aus dem Spitzenquartett heraus, um sich die Bergpunkte zu sichern. Die Führung in der Bergwertung ums Blaue Trikot, die er seit Tag 1 innehatte, verlor Sevilla aber am Ende trotzdem um einen Punkt an Vingegaard. Die überladene Punktezahl im Ziel machte es möglich.

In dieser Rennphase regnete es etwas, aber längst nicht so schlimm wie schon 2 Tage zuvor gesehen. Der Vorsprung der Spitzengruppe sank bis zum Schlussanstieg auf 2:30 Minuten, womit an ein Durchkommen vor Vingegaard nicht mehr zu denken war. Abgesehen davon hatte sich der stärkste Bergfahrer aus der Gruppe, Sevilla, in einem Kreisverkehr versteuert und fuhr der Gruppe hinterher.

12 Kilomter vorm Ziel ging Zukowsky zuerst über den Bonussprint vor van der Lee. Diese beiden wurde dann auch als letzte Ausreißer gestellt, als noch knapp 8 Kilometer zu fahren waren. Das Hauptfeld wurde von Pellizzaris und Hindleys Helfern in den Schlussanstieg geführt, ehe dann doch Vingegaards Helfer übernahmen. Die schleichende Auslese war bereits weit fortgeschritten, als nur noch der treueste Helfer Sepp Kuss übrig war. Eulalio konnte sich allerdings bis kurz vor Vingegaards Attacke sogar dort halten. Dann machte der Däne Ernst und komplettierte bei seinem Giro-Debüt schon einmal seine Sammlung an Etappensiegen bei allen 3 Grand-Tours.

Filmpremiere von Best of Felix Gall 2005 in Osttirol

Im CineX in Lienz kam es an diesem Wochenenende zu einer filmischen Premiere über Felix Gall, der in dieser Saison als erster Österreicher gleich zwei Top-Ten-Ergebnisse bei Grand Tours holte. Zahlreiche Prominente und Wegbegleiter folgten der Einladung des Osttiroler Ausnahmesportlers und des Tourismusverbandes Osttirol um Obmann Franz Theurl.

Im Kinofilm, der nach einer Kooperation mit Eurosport zustande kam, wurde die erfolgreiche Saison 2025 von Felix Gall nochmals beleuchtet. „Felix hat heuer als erster Österreicher gleich zwei Top-Ten-Ergebnisse bei den drei großen Landesrundfahrten geholt. Das haben wir gebührend gefeiert. Herausragend war dabei natürlich sein fünfter Platz bei der Tour de France und der achte Gesamtplatz bei der Vuelta“, sagt TVB-Obmann Franz Theurl. „Er hat nicht nur in Osttirol einen Radsportboom ausgelöst. Felix fühlt sich mit seiner Heimat sehr verbunden und das schätzen wir natürlich sehr.“


Felix Gall bei der Katalonien Rundfahrt 2025 (Plomi Foto)

Felix Gall selbst sprach gestern von einer nahezu perfekten Saison: „Das Jahr heuer begann nicht so gut. Durch Stürze und Defekte kam ich im ersten Jahresdrittel nicht so richtig in Schwung. Danach stieg die Formkurve mit Rang fünf bei der Tour of the Alps und dem vierten Gesamtplatz bei der Tour de Suisse rasant an. Gerade rechtzeitig vor der Tour de France war ich am Höhepunkt. Dieser fünfte Gesamtplatz in Frankreich ist neben meinem Etappensieg vor zwei Jahren mein absolutes Karrierehighlight.“

Sporthelden aus Osttirol: Felix Gall und Lilli Tagger
Neben vielen Freunden und seiner Familie kamen auch prominente „Fans“ von Felix Gall zum Empfang. Darunter war auch MTB-Weltmeister Alban Lakata, der mit den unzähligen Rekorden seines Landsmanns hadert: „In Osttirol gibt es fast keinen Berg, wo Felix nicht die KOM-Bestzeit hält. Er ist ein begnadeter Bergfahrer, das merkte ich schon bei den ersten Trainingsausfahrten vor vielen Jahren mit ihm.“ Als Gratulant stellte sich neben Andreas Pfurner, Bürgermeister von Nußdorf-Debant, und Thomas Pupp, Direktor der Tour of Austria, auch Stephan Tagger ein. Der Vater des neuen Tennis-Shootingstars Lilli Tagger ist selbst begeisterter Radfahrer: „Ich kenne Felix schon lange und er ist ein Vorbild für viele junge Sportler:innen, natürlich auch für Lilli.“ Was sie vielleicht von Felix lernen könnte? „Mit Sicherheit im mentalen Bereich, auch was das Durchhaltevermögen von Radprofis betrifft“, ergänzt Stephan, der heuer viele Kilometer auf dem Rad abgespult hatte: „Lilli hatte so viele lange und enge Matches. Das kostet mir immer extrem viele Nerven, darum weiche ich immer aufs Rad aus, was natürlich förderlich für meine Kondition ist.“

Galls Ziele für 2026
Felix Galls Team Decathlon AG2R La Mondiale hat für das nächste Jahr stark aufgerüstet. „Besonders freut es mich, dass ich mit Gregor Mühlberger einen Landsmann an meiner Seite habe. Das finde ich sehr cool, wir verstehen uns super und er ist ein extrem starker Fahrer, vor allem in den Bergen“, sagt Felix, der in den nächsten Wochen gemeinsam mit der Teamleitung das Programm für 2026 fixieren wird. Aber sein Hauptaugenmerk soll auch im nächsten Jahr auf der Tour de France liegen: „Es ist das größte Radrennen der Welt. Generell möchte ich einmal ein Podium bei einer Grand Tour schaffen. Ob es nächstes Jahr gelingt, werden wir sehen.“

Felix Gall vor Osttiroler Heimspiel bei Tour of the Alps


Plomi Foto

Genau 40 Jahre nach dem bislang einzigen österreichischen Triumph bei der Trentino-Rundfahrt macht der Osttiroler Felix Gall bei der Tour of the Alps 2025 Jagd auf das begehrte Grüne Melinda-Führungstrikot. Im Rahmen seines Heimrennens, das vom 21. bis 25. April auf den Straßen der Europaregion Tirol über die Bühne geht, wird wohl ganz Tirol den Lokalmatador im Kampf um den Gesamtsieg nach vorne peitschen. Die letzten beiden Etappen am Donnerstag und Freitag führen über Osttirols Straßen.

Vor zwei Jahren galt er noch als vielversprechender Außenseiter – 2025 zählt Felix Gall offiziell zu den Top-Favoriten der Tour of the Alps (21. bis 25. April). In nur zwei Jahren ist der Österreicher vom hoffnungsvollen Nachwuchsfahrer zu einer festen Größe im internationalen Radsport gereift – und ist bei seinem Team Decathlon-AG2R der Mann für die schweren Bergetappen. Während Gall beim grenzüberschreitenden Etappenrennen 2023 der endgültige Durchbruch gelang, hat die TotA in diesem Jahr für ihn aus mehrerlei Sicht eine besondere Bedeutung: Vor 40 Jahren gab es nämlich den bislang einzigen österreichischen Gesamtsieg bei der Giro del Trentino. Beim Vorgänger der heutigen Tour of the Alps im fernen Jahr 1985 war Galls Landsmann Harald Maier nicht zu schlagen.

Seither wartet Österreich vergeblich auf einen weiteren Gesamtsieg. Auch nach der Umbenennung der Rundfahrt 2017 ist es keinem Fahrer aus der Alpenrepublik gelungen, aufs oberste Treppchen des Podests zu klettern. Nun will Gall diese Durststrecke beenden. Die Entscheidung um das Grüne Trikot fällt dabei am 25. April in der Osttiroler Hauptstadt Lienz – also nur wenige Kilometer von Galls Heimatort Nußdorf-Debant entfernt, wo das Kletter-Ass am 27. Februar 1998 das Licht der Welt erblickte. „Ich freue mich riesig auf die Tour of the Alps. Es ist etwas ganz Besonderes, ein Rennen genau dort fahren zu dürfen, wo man aufgewachsen ist. Und wenn dann auch noch die Chance auf ein Top-Ergebnis da ist, ist die Motivation natürlich umso größer“, sagte Gall.

Gall wieder fit nach Katalonien
Gall machte in der Saison 2023 erstmals auf höchstem Radsport-Niveau von sich reden: Zuerst schrammte er bei der TotA nur knapp an einem Etappenerfolg vorbei, ehe er sich mit dem Sieg bei der Königsetappe der Tour de Suisse sowie einem weiteren Triumph bei einer Tour de France-Etappe endgültig ins internationale Rampenlicht fuhr. Das wichtigste Etappenrennen der Welt schloss der Österreicher damals auf dem sensationellen achten Gesamtrang ab. „Die Tour of the Alps 2023 war ein Schlüsselmoment für mich. Das Gefühl, vor heimischem Publikum mit Freunden und Familie an der Strecke zu fahren, werde ich nie vergessen. Klar, wächst der Druck – aber genau das spornt mich an“, erklärt Gall. Nach seinem letzten Renneinsatz bei der Katalonien-Rundfahrt, wo er erkrankte, hat sich Felix Gall gut erholt: „Ich bin wieder fit und mir geht’s sehr gut! In den letzten Tagen habe ich die Strecken der letzten Etappen der Tour of the Alps gut inspiziert. Ich freue mich riesig und werde mein Bestes geben!“

Touristischer Jackpot für Osttirol
Auf einen touristischen Jackpot freut sich auch Franz Theurl: „Die Tour of the Alps wird europaweit und in Asien über die RAI und Eurosport live ausgestrahlt, im ORF sind die beiden Osttirol-Etappen ebenso live zu sehen. Wir werden tolle Bilder aus Osttirol in die Welt bringen.“ Osttirol und internationale Radsportevents, das ist eine seit vielen Jahren harmonische Symbiose: „Osttirol ist seit 1949 fixer Bestandteil der Österreich Rundfahrt/Tour of Austria, der Giro del Trentino debütierte 1997 bei uns. Bei der Tour of the Alps sind wir heuer zum vierten Mal in der Auslage, beim Giro d’Italia waren wir zwischen 1971 und 2011 fünf Mal Etappenpartner. Dieses Engagement im Radsport gibt uns auch im touristischen Sinne Recht!“

Während sich das Ziel der vierten Etappe in Obertilliach befindet, beginnt und endet die Schlussetappe in der Osttiroler Hauptstadt Lienz. Das letzte Teilstück führt unter anderem über eine neue Route zweimal hoch nach Bannberg sowie über einen extrem steilen Anstieg nach Stronach. Gut möglich, dass dieser Anstieg – ebenso wie 2022 – zum entscheidenden Zünglein an der Waage im Kampf um den Gesamtsieg wird! Alle Etappen der Tour of the Alps …

DIE FÜNF ETAPPEN IM ÜBERBLICK

Montag, 21. April 2025
1. Etappe: San Lorenzo Dorsino – San Lorenzo Dorsino (148,5 km, 2.750 Höhenmeter)
Schwierigkeitsgrad: **

Dienstag, 22. April 2025
2. Etappe: Mezzolombardo – Sterzing-Ratschings (178 km, 3.750 Höhenmeter)
Schwierigkeitsgrad: ***

Mittwoch, 23. April 2025
3. Etappe: Sterzing-Ratschings – Innichen (145,5 km, 2.750 Höhenmeter)
Schwierigkeitsgrad: **

Donnerstag, 24. April 2025
4. Etappe: Sillian – Obertilliach (162,7 km, 3.200 Höhenmeter)
Schwierigkeitsgrad: ****

Freitag, 25. April 2025
5. Etappe: Lienz – Lienz (112,2 km, 2.400 Höhenmeter)
Schwierigkeitsgrad: ***

Franz Klammer: „Galls Etappensieg wie Olympia-Gold“


EXPA pictures

Gestern wurde der 25-jährige Osttiroler Felix Gall in seiner Heimatgemeinde Nußdorf-Debant gebührend gefeiert. 600 Radfans begleiteten ihn bei der „Tour de Gall“ in gelben Trikots von Lienz in seine Heimatgemeinde, wo ihn über 3.000 BesucherInnen feierten. Dem Gewinner der Königsetappe der Tour de France wurde als einem der ganz wenigen Sommersportler der Geschichte Tirols die Ehre eines „Landesempfangs“ zuteil.

Der Lienzer Hauptplatz war voll, als sich über 600 Radfans von Felix Gall gestern um 18:45 Uhr auf den Weg in dessen Heimatgemeinde Nußdorf-Debant machten. Kinder begleiteten ihn, ebenso ältere Semester, auf Rennrädern, Mountainbikes oder Waffenrädern. Die 600 Radfans wurden mit einem Gelben Trikot von der Tour de France ausgestatttet – zur Verfügung gestellt vom TVB Osttirol – und zogen nach dem Startschuss von Bürgermeisterin Elisabeth Blanik Richtung Debanttal. Auch Landeshauptmann Anton Mattle radelte mit Felix Gall, ebenso wie die Ex-Radgrößen Helmut Wechselberger, Thomas Rohregger und Wolfgang Steinmayr. Sie alle wurden im Agunstadion in Nußdorf-Debant von zahlreichen Fans erwartet. Ermöglicht wurde der atemberaubende Empfang von TVB-Obmann Franz Theurl und Bürgermeister Andreas Pfurner, die binnen zwei Wochen die komplette Organisation stemmten. Während die gesamte Veranstaltung im Livestream auf K19.at (Bericht in der Mediathek) zu sehen war, spielten die Marktmusikkapelle und die Schützenkompanie sowie Fahnenabordnungen der Tiroler Traditionsverbände eine tragende Rolle.

Felix Gall war überwältigt
Der Star des Abends blieb gefasst, war aber absolut überwältigt und meinte: „Schön langsam begreife ich, was ich ausgelöst habe. Mich freut es vor allem, dass so viele Kinder und Jugendliche dabei waren. Auch ich hatte damals Idole und begann so mit meinem Sport.“ Er war der Selfie-King des Abends und auch eineinhalb Stunden nach Ende des Empfangs saß er noch im Fußballstadion und schrieb fleißig Autogramme. „Felix ist als Sportler und Mensch für uns ein Glücksgriff und wir hoffen, wir konnten ihm mit diesem Empfang eine dementsprechende Anerkennung zukommen lassen“, sagten die Organisatoren Franz Theurl und Andreas Pfurner. unisono Landeshauptmann Mattle lobte Felix Gall als Idol für kommende Generationen.

Wenn Sportler etwas über Sportler erzählen, hat das Gewicht. Wenn Skilegende Franz Klammer etwas über einen Sportler sagt, dann vielleicht noch mehr. Klammer, der nächste Woche seine Tour de Franz begeht, lobte den Tour de France-Achten Felix Gall: „Felix hatte die Frechheit vorne wegzufahren und er war überzeugt von sich. Ich habe immer gehofft, dass er nicht einbricht, aber er wurde noch stärker in der letzten Woche. Sein Sieg auf der Königsetappe ist absolut mit einem Olympiasieg gleichzusetzen. Es fallen mir wenige vergleichbaren österreichischen Sportmomente ein“.

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Felix Gall-Empfang auf Mittwoch, den 2.8.23, vorverlegt

Aufgrund einer äußerst schlechten Wetterprognose für Donnerstag, den 3. August, sehen wir uns veranlasst, den Empfang für Felix Gall auf Mittwoch, 2. August, vorzuverlegen.

Der Programmablauf bleibt unverändert. Zwischenzeitlich haben sich über 400 Teilnehmer:innen für die „Tour de Gall“, die als Demofahrt für den Radsport gedacht ist, angemeldet. „Ursprünglich hatten wir 400 „Gall-Shirts“ geordert. Damit finden wir nun nicht mehr das Auslangen und haben daher noch 200 Stück nachgeordert. Also können sich noch weitere Gall-Fans bis Dienstag, am 1. August, bis 24 Uhr anmelden“, erläutert TVB-Obann Franz Theurl.
Die Vorbereitungen auf den Empfang, verbunden mit der kurzfristigen Terminänderung, laufen auf Hochtouren und es werden sich keine Abweichungen zum ursprünglich vorgesehenen Programm ergeben. Es haben sich zahlreiche Ehrengäste und Radsportlegenden angesagt, die auch über die Terminänderung in Kenntnis gesetzt wurden. Es bleibt zu hoffen, dass sich die über 400 angemeldeten Teilnehmer:innen auf die kurzfristige Terminänderung einstellen können und damit zu einem würdigen Empfang für Felix Gall beitragen.

Schon im Jahr 2015 bereiteten der TVB Osttirol und die Marktgemeinde Nußdorf-Debant dem damals frischgebackenen Juniorenweltmeister einen schönen Empfang. Bürgermeister Ing. Andreas Pfurner und TVB Obmann Franz Theurl hoffen nun dies mit dem Mitwirken aller Teilnehmer und Akteure wiederholen zu können. Nähere Information gibt es unter www.osttirol.com oder unter www.dolomitensport.at.

Liveübertraung vom Gall-Empfang
Der Empfang für Felix Gall wird von K19 auch live produziert und übertragen. Für eine Online-Einbindung der Übertragung senden wir auch folgenden honorarfreien Embed Code. Die Übertragung startet am kommenden Mittwoch um 18:15 Uhr:

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Felix Gall-Empfang in Osttirol am 3. August 2023

Tour de France-Held Felix Gall wird am 3. August 2023 in seiner Osttiroler Heimat gebührend empfangen. Neben einer „Tour de Gall“ von Lienz ins Aguntstadion, wo an die 400 Hobbyradfahrer im gelben Tour-Shirt gemeinsam mit Felix radfahren, kommt es dort auch zum offiziellen Empfang, organisiert von Tourismusobmann Franz Theurl und Ing. Andreas Pfurner, Bürgermeister der Marktgemeinde Nußdorf-Debant. Viele Ehrengäste werden erwartet.


Foto HERBERT MOOS

Seit einigen Tagen sind Tourismusobmann Franz Theurl und der Bürgermeister der Marktgemeinde Nußdorf-Debant, Ing. Andreas Pfurner, mit der Vorbereitung des Empfangs, für den neuen Shootingstar der Tour de France beschäftigt. „Das enorme Medieninteresse sowie die begeisterte und interessierte Radsportwelt setzen für dieses Ereignis neue Maßstäbe“, freut sich Theurl. Felix Gall war die Überraschung der Tour de France: Er wurde Gesamtachter, holte den Etappensieg auf der Königsetappe, belegte zudem die Etappenränge zwei und drei, fuhr einen Tag im Bergtrikot und beendete die Bergwertung auf Rang zwei und jene der besten Nachwuchsfahrer auf dem dritten Platz.

Nächsten Donnerstag ist am Hauptplatz von Lienz die Aufstellung einer Eskorte von Radsportlern für Felix Gall geplant, die ihn in seine Heimatgemeinde Nußdorf-Debant geleiten wird. „Dazu erwarten wir eine große Schar von Gall-Fans, die sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen wollen“, ergänzt Pfurner. Der TVB Osttirol hat dafür 400 gelbe Tour-Trikots mit dem Aufdruck von Felix Gall vorbereitet, die gratis an die vorangemeldeten aktiven Begleiter am Hauptplatz bei der Tribüne ab 17.00 Uhr ausgegeben werden.

Um 18.30 Uhr sollte die Startaufstellung abgeschlossen sein und sich der Tross mit dem neuen Stern am Radsporthimmel in Bewegung setzen. Ziel ist das Aguntstadion in der Heimatgemeinde von Felix Gall. Dort wird direkt im Stadion – natürlich alles bei freiem Eintritt! – die große Empfangszeremonie vorbereitet, die um 19.00 Uhr anlaufen wird.

Viele Vertreter aus der Sportwelt, der Politik, dem öffentlichen Leben und der Wirtschaft haben sich angesagt, um Felix Gall ihre Ehre zu erweisen. „Auch in medialer Hinsicht ist mit einem Großereignis zu rechnen. Mehrere Fernsehstationen und zahlreiche Sportjournalisten wollen sich diesen Moment nicht entgehen lassen“, sagt der TVB-Obmann. Eingeladen sind auch die Moderatoren von Eurosport, Karsten Migels und Bernhard Eisel, die bei der Tour de France ein Millionenpublikum in ihren Bann ziehen konnten. Auch ein landesüblicher Empfang mit LH Anton Mattle ist vorgesehen, wobei die Marktmusikkapelle und die Schützenkompanie nicht fehlen dürfen.

Seitens des Tourismusverbandes und der Marktgemeinde Nußdorf-Debant freut man sich auch auf das Kommen zahlreicher österreichischer Radsportlegenden, die sich im Vorfeld tief beeindruckt von Felix’s Leistungen gezeigt haben. Viele davon wollen am Donnerstag Felix persönlich gratulieren.

Laut TVB Obmann Franz Theurl ist der sportliche Erfolg von Felix Gall auch mit einer unbezahlbaren Werbung für Osttirol verbunden: „Noch nie zuvor hat die Sportwelt ähnlich Notiz von unserer Region genommen.“ Schon im Jahr 2015 organisierten sie den damaligen Empfang des ersten österreichischen Juniorenweltmeisters Felix Gall in der Marktgemeinde Nußdorf-Debant.

Anmeldung für die „Tour de Gall“
Aus organisatorischer Sicht wird darauf hingewiesen, dass für die Teilnahme an der Radeskorte vom Lienzer Hauptplatz ins Aguntstadion Nußdorf-Debant eine Voranmeldung über die Homepage des Tourismusverbandes https://www.osttirol.com/news/felix-gall/ erforderlich ist. Das Anmeldetool ist bereits freigeschalten. Darüber hinaus gibt es auf einer speziellen „Gall-Landingpage“ alle aktuellen Informationen zum Empfang am Donnerstag.

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110. Tour de France Etappe 17

Saint-Gervais Mont-Blanc – Courchevel – 166 Km

THEMENBILD, Felix Gall
EXPA/ Lukas Huter

1 GALL Felix AUT AG2R CITROEN TEAM 04:49:08
2 YATES Simon GBR TEAM JAYCO ALULA 00:34
3 BILBAO LOPEZ Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:38
4 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 01:52
5 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 02:09
6 JOHANNESSEN Tobias Halland NOR UNO-X PRO CYCLING TEAM 02:39
7 HARPER Chris AUS TEAM JAYCO ALULA 02:50
8 MAJKA Rafal POL UAE TEAM EMIRATES 03:43
9 YATES Adam GBR UAE TEAM EMIRATES 03:43
10 KELDERMAN Wilco NED JUMBO-VISMA 03:49
11 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA – FDJ 03:55
12 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 04:25
13 MADOUAS Valentin FRA GROUPAMA – FDJ 04:36
14 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 04:47
15 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP INEOS GRENADIERS 04:54
16 KUSS Sepp USA JUMBO-VISMA 05:43
17 ZIMMERMANN Georg GER INTERMARCHÉ – CIRCUS – WANTY 05:56
18 KWIATKOWSKI Michal POL INEOS GRENADIERS 06:54

19 BENOOT Tiesj BEL JUMBO-VISMA 07:17
20 BARGUIL Warren FRA TEAM ARKEA – SAMSIC 07:33
21 SOLER Marc ESP UAE TEAM EMIRATES 07:37
22 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 07:37

Gesamt:

1 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO-VISMA 67:57:51
2 POGAČAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 07:35
3 YATES Adam GBR UAE TEAM EMIRATES 10:45
4 RODRIGUEZ CANO Carlos ESP INEOS GRENADIERS 12:01
5 YATES Simon GBR TEAM JAYCO ALULA 12:19
6 BILBAO LOPEZ Pello ESP BAHRAIN VICTORIOUS 12:50
7 HINDLEY Jai AUS BORA – HANSGROHE 13:50
8 GALL Felix AUT AG2R CITROEN TEAM 16:11
9 KUSS Sepp USA JUMBO-VISMA 16:49
10 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 17:57
11 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 22:53
12 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA – FDJ 27:26
13 CASTROVIEJO Jonathan ESP INEOS GRENADIERS 46:57
14 HARPER Chris AUS TEAM JAYCO ALULA 54:31
15 MAJKA Rafal POL UAE TEAM EMIRATES 55:15
16 PIDCOCK Thomas GBR INEOS GRENADIERS 56:39
17 LANDA Mikel ESP BAHRAIN VICTORIOUS 01:03:01
18 KELDERMAN Wilco NED JUMBO-VISMA 01:03:42
19 BUCHMANN Emanuel GER BORA – HANSGROHE 01:04:22
20 MADOUAS Valentin FRA GROUPAMA – FDJ 01:08:54

Tour de France Königsetappe sorgt für Umsturz in der Gesamtwertung

Mit dem Col de la Loze und insgesamt mehr als 5000 hm war die 17. Etappe der Tour de France auch die Königsetappe der diesjährigen Austragung. Das Rennen wurde von Beginn an offensiv gestaltet und nach etwas mehr als einer Rennstunde konnte sich eine etwa 35-Mann-Gruppe absetzen. Da auch einige Fahrer der Top Ten der Gesamtwertung in der Spitzengruppe waren, ließ das Feld die Gruppe nie wirklich weit wegfahren. Auch BORA – hansgrohe versuchte die Position von Jai Hindley zu verteidigen und zeigte sich vor dem Schlussanstieg an der Spitze des Feldes. Zu Beginn des Col de la Loze war der Abstand bei 2:45 und überraschenderweise fiel T. Pogacar schon mehr als 10 km vor dem Gipfel zurück. Jai Hindley kämpfte abermals hart, um den Kontakt zum Gelben Trikot zu halten, doch als J. Vingegaard attackierte, konnte niemand folgen. Jai fuhr nun zusammen mit C. Rodriguez und konnte sich heute besser als auf den letzten Bergetappen halten. Am Ende holte F. Gall den Etappensieg, während S. Yates und P. Bilbao einen Sprung in der Gesamtwertung machen konnten. T. Pocagar verlor mehr als 7 Minuten und Jai Hindley liegt nun auf Rang sieben der Gesamtwertung.

Von der Ziellinie
“Ich habe immer noch Schmerzen und muss wirklich hart kämpfen. Das größte Problem ist, dass ich nicht richtig beschleunigen kann. Es war trotzdem der erste Tag, an dem ich mich etwas besser gefühlt habe. Es ist zwar frustrierend zu wissen, dass ich meine Form nicht zeigen kann, aber ich habe dennoch alles versucht. Ich konnte auch einen ganz guten Rhythmus fahren, als ich abgehängt war. Wir müssen einfach weiter positiv bleiben. Es kommen jetzt zwei Tage, an denen ich mich weiter erholen kann und am Samstag werden wir sehen, was noch möglich ist.” – Jai Hindley

“Wir wollten natürlich mit Jai in der großen Gruppe sein, aber er sagt, er kann einfach keinen Attacken folgen. Im Sattel zu fahren geht schon um einiges besser, aber aus dem Sattel hat er immer noch große Schmerzen und sein Körper blockiert dann. Dennoch ist er heute ein gutes Rennen gefahren und auch Nils und Bob waren heute wieder stark. Für mich war das heute eine Trendwende. Gestern habe ich mir wirklich Sorgen gemacht, heute sah das schon viel besser aus. Wir haben auch heute wieder gesehen, dass jeden Tag alles passieren kann und daher müssen wir auch positiv bleiben und jede Chance ergreifen, die sich noch ergibt.” – Rolf Aldag, Sportlicher Leiter

Felix Gall, the third winning debutant

After Jai Hindley and Carlos Rodriguez, Felix Gall became the third Tour de France debutant to win a stage – a big mountain stage also – in the 110th edition as the Austrian from AG2R-Citroën soloed up to col de la Loze to win at Courchevel before Simon Yates and Jonas Vingegaard who won another duel with Tadej Pogacar by a huge margin.

CICCONE FIRST AT LES SAISIES

155 riders took the start of stage 17 at 12.34. One non-starter: Alexis Renard (Cofidis). French champion Valentin Madouas (Groupama-FDJ) and Magnus Cort (EF Education-EasyPost) were first on the attack but it didn’t work out. Tadej Pogacar crashed after 15km of racing. Rafal Majka (UAE Team Emirates), Thibaut Pinot (Groupama-FDJ), Neilson Powless, Rigoberto Uran (EF Education-EasyPost), Julian Alaphilippe (Soudal-Quick Step), Jack Haig (Bahrain Victorious), Giulio Ciccone, Mattias Skjelmose (Lidl-Trek), Felix Gall (AG2R-Citroën), Rui Costa (Intermarché-Circus-Wanty), Victor Lafay (Cofidis), Kevin Vermaerke (DSM-Firmenich), Krists Neilands (Israel-Premier Tech), Simon Yates, Lawson Craddock, Chris Harper (Jayco-AlUla), Clément Champoussin (Arkea-Samsic), Jonas Gregaard (Uno-X) rode away after 20km of racing, which was 8km before the col des Saisies. Despite a regrouping, Ciccone crested col des Saisies (cat. 1, km 28) in first position before his team-mate Skjelmose. The Italian rode away in the downhill along with Alaphilippe and Neilands.

CICCONE FIRST AT CORMET DE ROSELEND AND LONGEFOY

35 riders gathered at the front 13km before the summit of Cormet de Roselend: Tiesj Benoot, Wilco Kelderman (Jumbo-Visma) Rafal Majka, Marc Soler (UAE Team Emirates), David Gaudu, Stefan Küng, Valentin Madouas, Thibaut Pinot (Groupama-FDJ), Magnus Cort, Rigoberto Uran (EF Education-EasyPost), Julian Alaphilippe, Dries Devenyns (Soudal-Quick Step), Pello Bilbao, Jack Haig (Bahrain Victorious), Giulio Ciccone, Mattias Skjelmose (Lidl-Trek), Ben O’Connor, Nans Peters, Felix Gall (Ag2r-Citröen), Rui Costa (Intermarché-Circus-Wanty), Guillaume Martin (Cofidis), Gregor Mühlberger (Movistar), Matthew Dinham, Kevin Vermaerke (DSM-Firmenich), Hugo Houle, Nick Schultz, Krists Neilands (Israel-PremierTech), Simon Yates, Lawson Craddock, Chris Harper (Jayco-AlUla), Clément Champoussin, Simon Guglielmi (Arkéa-Samsic), Alexey Lutsenko, Gianni Moscon (Astana), Tobias Johannessen, Jonas Gregaard (Uno-X). Ciccone and Skjelmose were again first and second at Cormet de Roselend and côte de Longefoy. In the valley, Küng kept the breakaway alive while Van Aert was pulling the yellow jersey group strongly. The time difference was 3’ with 50km to go.

GALL AND THE AG2R-CITROËN TRADITION IN THE MOUNTAINS

15 riders did most of the ascent to col de la Loze together at the front while the group of the Maillot Jaune was in no hurry to catch them. However, Tadej Pogacar was distanced by Vingegaard and his team-mates 16km before the end. With 13km to go, Gall rode away solo after O’Connor sacrificed his chances for him. The Austrian crested col de la Loze in first position and won the Souvenir Henri-Desgrange 20’’ ahead of Simon Yates. He was on his way to a solo victory to maintain the tradition of AG2R-Citroën: the French team based the Savoy where stage 16 took place won a mountain stage of the Tour de France in 2020 with Nans Peters in the Pyrénées, in 2021 and 2022 with Ben O’Connor and Bob Jungels in the Alps. Vingegaard crossed the line in third position 5’45’’ before Pogacar. The advantage of the Dane over the Slovenian is 7’35’’ with four stages to go.

Tour de Suisse – 3. Etappe:

Tafers – Villars-sur-Ollon – 144 Km

1 SKJELMOSE JENSEN Mattias DEN Trek-Segafredo 03:29:14
2 GALL Felix AUT AG2R Citroën Team 00:03
3 AYUSO Juan ESP UAE Team Emirates 00:12
4 EVENEPOEL Remco BEL Soudal Quick-Step 00:21
5 UIJTDEBROEKS Cian BEL BORA-hansgrohe 00:21
6 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:21
7 KELDERMAN Wilco NED Jumbo-Visma 00:21
8 URAN Rigoberto COL EF Education-EasyPost 00:21
9 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:37
10 BARDET Romain FRA Team DSM 00:45
11 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 00:47
12 TEJADA Harold COL Astana Qazaqstan Team 00:47
13 TEUNS Dylan BEL Israel-Premier Tech 00:47
14 PIDCOCK Tom GBR INEOS Grenadiers 00:47
15 STORER Michael AUS Groupama-FDJ 00:53
16 GRÉGOIRE Romain FRA Groupama-FDJ 01:03
17 BERTHET Clement FRA AG2R Citroën Team 01:03
18 MONIQUET Sylvain BEL Lotto Dstny 01:06
19 MÄDER Gino SUI Bahrain Victorious 01:09

Gesamt:

1 SKJELMOSE JENSEN Mattias DEN Trek-Segafredo 07:36:31
2 EVENEPOEL Remco BEL Soudal Quick-Step 00:17
3 AYUSO Juan ESP UAE Team Emirates 00:24
4 SHEFFIELD Magnus USA INEOS Grenadiers 00:39
5 BILBAO Pello ESP Bahrain Victorious 00:49
6 URAN Rigoberto COL EF Education-EasyPost 00:56
7 KELDERMAN Wilco NED Jumbo-Visma 01:04
8 IZAGIRRE Ion ESP Cofidis 01:05
9 GALL Felix AUT AG2R Citroën Team 01:07
10 BARDET Romain FRA Team DSM 01:15
11 UIJTDEBROEKS Cian BEL BORA-hansgrohe 01:18
12 PIDCOCK Tom GBR INEOS Grenadiers 01:27
13 GRÉGOIRE Romain FRA Groupama-FDJ 01:29
14 TEUNS Dylan BEL Israel-Premier Tech 01:30
15 TEJADA Harold COL Astana Qazaqstan Team 01:42

Cian Uijtdebroeks überzeugt mit Rang fünf bei erster Bergankunft der Tour de Suisse

Am dritten Tag der Tour de Suisse wurden an der ersten der beiden Bergankünfte des Rennes die Klassementsfahrer gefordert. Der Col des Mosses (Kat.1), knapp 35 km vor dem Ziel, läutete das Finale der 143,8 km langen Etappe ein, die mit dem schweren 10 km langen Schlussanstieg nach Villars-sur-Ollon zu Ende ging. In der letzten Steigung kam es ständig zu Attacken und Konterattacken. Letztendlich befand sich Cian Uijtdebroeks in einer Verfolgergruppe hinter einer dreiköpfigen Spitzengruppe, während Teamkollegen Maximilian Schachmann und Sergio Higuita wegen des hohen Tempos abreißen lassen mussten. Der junge Belgier erreichte die Ziellinie auf dem 5. Rang, 21 Sekunden hinter dem Etappensieger M. Skjelmose. Nach einer überzeugenden Leistung rückt er damit auf Platz 11 in der Gesamtwertung vor.

Reaktionen im Ziel
„Heute war die erste wichtige Bergetappe und es war kein leichter Tag. Die letzte Abfahrt war ziemlich knifflig, aber glücklicherweise hat Jonas mich da gut begleitet. Auch in der Anfahrt zum Schlussanstieg hat er einen tollen Job gemacht und mich in die perfekte Position gebracht. Dann bin ich einfach den anderen gefolgt und habe mein Bestes gegeben. Ich habe versucht, die Angriffe von Ayuso zu kontern und dann selbst zu attackieren, aber das hat leider nicht ganz geklappt. So blieben wir am Ende hinter der Spitzengruppe. Ich bin mit meinem fünften Platz sehr zufrieden und das gibt mir Selbstvertrauen für die kommenden schweren Etappen.“ – Cian Uijtdebroeks

„Die Zielsetzung für die erste Bergetappe der Tour de Suisse, war als Mannschaft zusammenzuarbeiten, so dass wir heute Abend nach der Etappe einen Fahrer in einer guten Position haben. Das ist uns mit dem jungen Cian, der auf einem hervorragenden fünften Platz ins Ziel kam, auch gelungen. Und es fehlt nicht viel, um ihn auch mal ganz vorne oder ganz oben auf dem Podium zu sehen. Es war eine starke Leistung von ihm sowie der Mannschaft, die Cian gut unterstützt hat.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Felix Gall Etappenzweiter bei Tour de Suisse!
Der Osttiroler Felix Gall hat heute auf der dritten Etappe der Tour de Suisse seinen dritten zweiten Platz in dieser Saison geholt! Auf der schweren Bergetappe von Tafers nach Villars-sur-Ollon über 143,8 Kilometer ließ er am Schlussanstieg sogar Weltmeister Remco Evenepoel hinter sich. Gall holte sein erstes WorldTour-Podium!

Seine starke Form vor seiner ersten Tour de France stellte Felix Gall vom Team AG2R Citroën heute auf der dritten Etappe der Tour de Suisse erneut unter Beweis. Nach dem 13,5 Kilometer langen Col des Mosses wurde die heutige Etappe mit dem 10,7 Kilometer langen Schlussanstieg nach Villars-sur-Ollon entschieden. Bei Regenwetter attackierte Evenepoel rund sechs Kilometer vor dem Ziel. Lediglich Felix Gall und der erst 22-jährige Mattias Skjelmose konnten mitgehen. Während hinter dem Trio das Feld der Favoriten immer kleiner wurde, setzte der Osttiroler noch einen drauf: Rund 2,5 Kilometer vor dem Ziel attackierte Felix Gall und hatte seinen ersten Profisieg schon vor Augen. Doch der Däne Skjelmose überholte ihn 200 Meter vor dem Ziel und jubelte am Ende über den Sieg.

Gall jubelt über erstes WorldTour-Podium!
„Ja heute war die erste Bergetappe. Ich war mir nach dem Höhentrainingslager in der Sierra Nevada nicht sicher, wie die Form aussieht. Aber wie man heute gesehen hat, passt alles“, schmunzelte der Osttiroler aus Nußdorf-Debant im Ziel. Er legt sogar noch eins drauf: „Ich glaube, das ist die Form meines Lebens. Am Schlussanstieg hatte ich Wattwerte wie noch nie. Für mich waren es super Bedingungen – nicht zu heiß und etwas Regen. Am Schlussanstieg, als ich und Skjelmose als einzige der Attacke von Evenepoel folgen konnte, habe ich es dann am Ende nochmals probiert, weil der Weltmeister langsamer wurde. Ich bin absolut happy mit dem zweiten Platz und habe mir nichts über den verpassten Sieg vorzuwerfen. Die schweren Etappen kommen jetzt noch, heute wurde die Tour de Suisse erst richtig gestartet. Ich freue mich voll auf die nächsten Tage und habe starke Teamkollegen an meiner Seite, die mich perfekt unterstützen.“

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