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Zweiter Etappensieg in Folge! Sam Bennett gewinnt nach einem langen Sprint die dritte Etappe der Tour of Turkey.

Die dritte Etappe der Türkei Rundfahrt sollte erneut eine für die schnellen Beine im Peloton sein. Die 137km Flachetappe von Fethiye nach Marmaris bot dem BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett die Möglichkeit, seine Führung in der Gesamtwertung zu verteidigen. Wie auch gestern dominierte der BORA – hansgrohe Zug das Rennen und beschützte ihren Sprinter den gesamten Tag über. Das Finale kannte Sam gut aus dem vergangenen Jahr, sicherte er sich hier seinen dritten Etappensieg der Tour of Turkey 2017. Daher war es wie ein Déjà-vu, als seine Teamkollegen ihn in Position brachten und er einen langen Sprint begann. Kopf an Kopf mit M. Richeze sprintete der Ire dem Ziel entgegen und holte sich seinen zweiten Etappensieg bei der diesjährigen Tour of Turkey, verteidigt damit seine Führung in der Gesamt- wie auch in der Sprintwertung.

3. Etappe:
1. Sam Bennett (Bora-hansgrohe)
2. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors) s.t.
3. John Degenkolb (Trek-Segafredo)
4. Patrick Bevan (BMC)
5. Ahmet Örken (Nationalteam Türkei)
6. Ivan Garcia (Bahrain-Merida)
7. Alexey Lutsenko (Astana)
8. Nathan Haas (Katusha-Alpecin)
9. Prezemyslaw Kasperkiewicz (Delko Marseille)
10. Mikel Aristi (Euskadi Basque)

Gesamtstand:
1. Sam Bennett (Bora-Hansgrohe)
2. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors) +0:10
3. John Degenkolb (Trek-Segafredo)+0:22
4. Jempy Drucker (BMC) s.t.
5. Thomas Sprengers (Sport Vlaanderen) +0:23

Reaktionen im Ziel
„Ich dachte, der Anstieg würde schwerer sein, aber er war eigentlich relativ angenehm. Nur auf den letzten 500m wurde es hart, konnte ihn aber gut meistern. Die Abfahrt war danach schnell, viele Fahrer fielen zurück und ich dachte, sie würden nicht mehr zurückkommen, schafften es jedoch. Es war danach ein Kampf, um die Hinterräder aber mein Team hat erneut wieder einen tollen Job gemacht und mich den gesamten Tag über beschützt. Ich war auf den letzten 500m am Quick-Step Floors Zug dran. 200m vor dem Ziel wurde leicht gezögert und ich dachte, ich gehe einfach, nicht das mich noch jemand überholen kann, und begann einen langen Sprint. Einen Moment lang dachte ich, dass er zu lang war aber es gelang mir und ich bin überglücklich.“ – Sam Bennett

„Was soll ich sagen, wir wussten alle, dass Sam aber auch die anderen Fahrer mehr als motiviert sind, unser Führungstrikot zu verteidigen. Und das haben die Jungs mehr als perfekt ausgeführt. Juraj, Matteo, Maciej und Alex beschützten Sam den gesamten Tag und in den Anstiegen waren Lukas und Jay an seiner Seite. Das Team hat erneut stark zusammengearbeitet und Sam hat diese Teamleistung mit einem weiteren Sieg abgerundet.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Sam Bennett sichert sich in beeindruckender Manier den Etappensieg in Antalya.

Die zweite Etappe der Türkei Rundfahrt führte von Alanya nach Antalya über 155 flache Kilometer, wo sich am Ende Sam Bennett beeindruckend den Tagessieg sicherte. Wie auch gestern, setzte sich eine kleine Gruppe mit wenigen Minuten Vorsprung vom Feld ab, während BORA – hansgrohe die Kontrolle im Hauptfeld übernahm. Die Mannschaft aus Raubling zeigte erneut eine unglaubliche Teamleistung und konnte kurz vor dem Ziel die Gruppe stellen und begann ihr Lead-out für Sam Bennett. Der irische Sprinter war optimal positioniert und vollendete eine tolle Teamarbeit mit einem großartigen Etappensieg vor A.J. Hodeg. Mit diesem Sieg übernahm der BORA – hansgrohe Sprinter die Führung in der Sprintwertung wie auch in der Gesamtwertung der Türkei Rundfahrt.
2. Etappe
1. Sam Bennett (Bora-hansgrohe)
2. Alvaro Hodeg (Quick-Step Floors) s.t.
3. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
4. Jempy Drucker (BMC)
5. Ivan Garcia (Bahrain-Merida)
6. Edward Theuns (Sunweb)
7. John Degenkolb (Trek-Segafredo)
8. Enrique Sanz Unzue (Euskadi Basque)
9. Luca Pacioni (Wilier Triestina-Selle Italia)
10. Alexander Porsev (Gazprom-Rusvelo)

Gesamtstand:
1. Sam Bennett (Bora-Hansgrohe)
2. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors) +0:06
3. Jempy Drucker (BMC) + 0:12
4. Simone Consonni (UAE Team Emirates) s.t.
5. Kenneth Van Rooy (Sport Vlaanderen-Baloise) +0:13

Reaktionen im Ziel
„Ich bin überglücklich. Es ist wie eine Erleichterung, würde aber nicht sagen, dass ich nun entspannen kann, aber es ist etwas Druck weg. Es gibt noch einige Möglichkeiten, jedenfalls hat das Team heute perfekt gearbeitet, dafür möchte ich ihnen danken. Im Finale war ich mir nicht wirklich sicher, ob wir die Gruppe noch einholen können, waren es doch nur mehr 10km, und diese waren gefährlich. Ich wollte eigentlich meine Hände hochheben aber Quick-Step Floors kam auf den letzten 500-600m sehr nahe. Es ist immer schön am Ende der Saison noch Siege einzufahren, es hält die Moral hoch.“ – Sam Bennett

„Nach dem gestrigen zweiten Platz, wollten wir heute natürlich auf Sieg fahren. Die Jungs haben den Plan perfekt umgesetzt und Sam vollendete eine tolle Teamarbeit mit einem schönen und starken Sieg. Wir haben nun das Führungs- wie auch Sprinttrikot und wollen diese natürlich verteidigen in den kommenden Etappen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Achter Podiumsplatz für BORA – hansgrohe, als Sam Bennett auf Rang zwei bei der 13. Etappe des Giro d’Italia sprintet.


Auch bei der 13. Etappe des Giro wurde die Fluchtgruppe des Tages kurz vor dem Ziel eingeholt. Als das Hauptfeld 6km vor dem Ziel die Spitzengruppe eingeholt hatte, begannen die Sprinterteams ihre Züge zu formieren. BORA – hansgrohe zeigte sich den gesamten Tag an der Spitze des Pelotons und kontrollierte das Geschehen. Im erwarteten Massensprint sprintete Giro d’Italia Etappensieger Sam Bennett auf Platz 2, Sieg ging an E. Viviani.
Die Etappe
Der 13. Tag beim Corsa Rosa war eine 180km komplett flach verlaufende Etappe. Um 13:00 verließ das Peloton den Startort Ferrara und machte sich auf den Weg in Richtung Norden in die Stadt Nervesa della Battaglia. Aufgrund des flachen Streckenprofils mit zwei Sprintwertungen, eine bei 70km, die andere nach 127 gefahrenen Kilometern, wurde ein weiterer Massensprint erwartet.
Die Team Taktik
Das Team startete in diese 13. Etappe mit zwei Etappensiegen und fünf weiteren Podestplätzen, somit konnte BORA – hansgrohe mit Selbstvertrauen an den Start gehen. Auch heute wollte man versuchen mit Sam Bennett ein weiteres Top-Ergebnis zu erzielen, die oberste Priorität war ihn für das schnelle Finale in eine gute Position zu bringen.
Das Rennen
Wie auch in den letzten Tagen machte sich relativ früh ein Quintett auf den Weg, ihr Vorsprung blieb aber stets um die drei Minuten, das Feld hielt die Gruppe an der kurzen Leine. BORA – hansgrohe war immer auf Höhe des Geschehens im Hauptfeld und kontrollierte das Tempo. 13km vor dem Ziel erwartete das Feld ein kleiner Anstieg, in dem vor allem Cesare Benedetti und Andreas Schillinger das Tempo vorgaben, und wenige Kilometer später die Spitzengruppe stellen konnten. Als die Sprinterteams langsam ihre Sprinterzüge formiert haben, wurde das Rennen lebendig und die Positionskämpfe begannen. BORA – hansgrohe Sprinter Bennett platzierte sich am Hinterrad von Viviani und ein Duell der beiden Sprinter sah heute Viviani als Gewinner, Bennett auf Platz 2.
Reaktionen im Ziel
„Die Mannschaft hat heute wieder perfekt zusammengearbeitet und mich den gesamten Tag gut beschützt. Im Finale war ich etwas zu weit hinten und konnte nicht mehr ganz nach vorne fahren, um Viviani zu überholen aber ich bin glücklich mit meinem zweiten Platz. Morgen erwartet uns eine richtig schwere Etappe, wo ich unsere Klassement Fahrer so gut es geht, unterstützen möchte.“ – Sam Bennett
„Auch heute wieder: Riesen Kompliment an die gesamte Mannschaft! Nach den beiden Siegen von Sam waren wir heute natürlich in der Verantwortung was für uns einen ziemlichen Spagat bedeutet hat, da wir nicht mit einem reinen Sprinterteam hier sind, sondern nach wie vor auch mit zwei Fahren in der Gesamtwertung auf Kurs sind. Aber wir hatten einen guten Plan den die Jungs mit vollem Kommittent umgesetzt haben, dass Sam ohne Sprintzug auf der fast 5km langen Zielgeraden Zweiter wurde unterstreicht neuerlich seine hervorragende Form. Morgen sind dann die GC Fahrer an der Reihe und mit dem Flow den wir im Moment haben sind wir auch in diesem Bereich recht zuversichtlich. Morgen Abend wissen wir mehr.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter

© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Sam Bennett holt seinen zweiten beeindruckenden Etappensieg beim Giro d’Italia.


Als die Fluchtgruppe des Tages 20km vor dem Ziel eingeholt wurde, versuchten viele Fahrer sich mit Attacken vom Feld abzusetzen. BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett war an der Spitze des Rennens und zeigte erneut eine beeindruckende Fahrt, als er zu seinem zweiten Etappensieg beim Giro d’Italia raste, nachdem die gesamte Mannschaft einen unglaublichen Einsatz zeigte und den gesamten Tag an der Spitze des Hauptfeldes arbeitete.
Die Etappe
Am heutigen Donnerstag gab es wieder Chancen für die Sprinter im Feld, bei der 12. Etappe mit Start in Osimo. Die 215km verliefen weitgehend flach, entlang der Küste, vorbei an Rimini bewegte sich das Rennen in den Norden nach Imola in das „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“. Das Finale war mit einem kurzen Anstieg, der vierten Kategorie auf der Zielrunde kniffelig. Dennoch sollte die Etappe den schnellen Männern im Peloton vorbehalten sein.
Die Team Taktik
Die Team-Taktik war heute ganz klar definiert, volle Unterstützung für den irischen Sprinter Sam Bennett. Die gesamte Mannschaft stellte sich heute in die Dienste von Bennett und wollte ihn, wie in den vergangenen Tagen, in eine perfekte Ausgangslage für den Sprint bringen. Andreas Schillinger und Christoph Pfingsten waren wieder seine letzten Anfahrer.
Das Rennen
Relativ schnell bildete sich eine Fluchtgruppe von fünf Fahrern, die nach nur wenigen Kilometern eine Lücke von drei Minuten gegenüber dem Hauptfeld hatten. Sam Bennetts Teamkollegen erledigten, wie auch schon in den vergangenen Etappen, einen ausgezeichneten Job und beschützten ihren Sprinter im Peloton. Die fünfköpfige Spitzengruppe war über lange Zeit an der Spitze des Rennens. Cesare Benedetti übernahm zusammen mit seinen BORA – hansgrohe Teamkollegen die Führung im Hauptfeld. Als es zu regnen begann und die Straßen rutschig waren, blieb BORA – hansgrohe dennoch selbstbewusst an der Spitze des Feldes. 20km vor dem Ziel wurde die Fluchtgruppe gestellt und unzählige Attacken einzelner Fahrer begannen, keiner konnte sich aber durchsetzen. Das Rennen raste dem Ziel entgegen, als Sam Bennett seinen Sprint früh eröffnete. Selbstbewusst mit einem Etappensieg in der Tasche, flog der Ire, mit klarem Abstand zu seinen Kontrahenten, seinem zweiten Etappensieg entgegen und m. Der siebte Podestplatz für BORA – hansgrohe nun nach zwölf Etappen.
Reaktionen im Ziel
„Wie es passierte, dass ich so früh schon den Sprint eröffnet habe, es dennoch geklappt hat, ist ein schöner Sieg und gibt mir Selbstbewusstsein. Wir hatten noch zwei Fahrer an der Spitze und ich wusste nicht wie viel Energie sie haben aber ich wollte nicht eine weitere Chance verpassen. Daher entschied ich früh zu gehen. Ich wusste nicht ob ich es halten kann oder nicht. Ich denke, ich habe einige überrascht. Die Jungs haben heute einen unglaublichen Job erledigt, vor allem in den letzten Kilometern. Der Sieg wäre ohne sie nicht möglich gewesen. Heute war es ein Sieg der gesamten Mannschaft!“ – Sam Bennett

@plomiphotos
„Was soll man zu so einem Sieg noch hinzufügen. Die Mannschaft hat heute so unglaublich stark zusammengehalten und gearbeitet. Im Finale ging Sam früh raus aber beflügelt durch seinen Sieg machte er ordentlich Tempo und siegte mit klarem Vorsprung. Wir sind einfach stolz auf die gesamte Mannschaft.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto / @plomiphotos

BORA – hansgrohe bestimmt das Rennen bei Eschborn-Frankfurt, wird am Ende aber nicht belohnt

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BORA – hansgrohe bestimmt das Rennen bei Eschborn-Frankfurt, wird am Ende aber nicht belohnt.

Mit einer herausragenden Teamleistung und aggressiven Fahrweise präsentiert sich BORA – hansgrohe vor heimischer Kulisse in Frankfurt. Über weite Strecken bestimmt das deutsche Team das Rennen, und erst vier Kilometer vor dem Ziel wird eine Gruppe um Emanuel Buchmann eingeholt. Im Sprint eines sehr kleinen Feldes muss Sam Bennett nach einem Fahrfehler von F. Gaviria den Sprint zu früh eröffnen, und belegt am Ende Rang 7 beim vierten Sieg von A. Kristoff.

Die Strecke
2018 wartete der Klassiker in Frankfurt mit einer Streckenänderung auf, wobei am Ende eine neue Schleife auch einmal am früheren Namensgeber, dem Henninger Turm, passiert wurde. Die wesentlicheren Änderungen betrafen aber die Schwierigkeiten im Taunus. Die Billtalhöhe stand nach einigen Jahren Abwesenheit wieder mit im Profil, mit in Summe 10 Bergwertungen waren zwischen Eschborn und dem Ziel vor der Oper in Frankfurt rund 2500 hm zu bewältigen. Damit waren die 212,5 Kilometer auch wieder eine Chance für die Bergfahrer im Feld, ein Massensprint, wie in den letzten Jahren war keineswegs gesetzt.

Teamtaktik
Da im Peloton heute wenige Bergfahrer zu finden waren, wollte BORA – hansgrohe mit Emanuel Buchmann, Pawel Poljanski und Gregor Mühlberger punkten. Ziel war es, das Rennen früh schwer zu machen, um die Sprinter in Schwierigkeiten zu bringen. Wobei die richtige Zusammenstellung einer Gruppe wohl entscheidend sein würde. Mit Sam Bennett und Pascal Ackermann hatte man aber auch zwei heiße Eisen für einen Sprint im Feuer. Diese sollte bei den anderen schnellen Männern bleiben, um von der Arbeit der Bergfahrer gegebenenfalls zu profitieren. Als eines der wenigen Teams im Feld, konnte man daher mehrere Optionen offen halten.

Das Rennen
Nach einem hektischen Start mit vielen Attacken konnten sich nach rund 20 Kilometer sieben Fahrer vom Feld absetzen. Von BORA – hansgrohe war Alex Saramotins vorne mit dabei, und das Team war damit von Beginn an auf der Höhe des Geschehens. Am Fuße des ersten Anstiegs hatte die Gruppe etwa fünf Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld, das von Sunweb angeführt wurde. Bei der zweiten Passage des Mammolshainer Berges erhöhte Emanuel Buchmann das Tempo im Feld, um die Sprinter im Feld unter Druck zu setzten. In einem Konter, löste sich Gregor Mühlberger mit einer Dreiergruppe, um wenig später zur Spitze aufzuschließen. Aber auch das Tempo im Field blieb weiter hoch, und nach einigen Attacken konnte eine weitere Gruppe zu den Spitzenreitern aufschließen, während Alex Saramotins mit ein paar anderen abreißen lassen musste. Diesmal war Emanuel Buchmann mit dabei und BORA – hansgrohe hatte 45 km vor dem Ziel nun zwei Fahrer in der 8-Mann Spitzengruppe. Auf der Schlussrunde in Frankfurt teilte sich die Spitze noch einmal, erneut war BORA – hansgrohe aufmerksam und Emanuel wieder vorne dabei. Die Gruppe kämpfte hart, um sich gegen das kleine Feld zu wehren, doch 4 Kilometer vor dem Ziel erfolgte endgültig der Zusammenschluss. Mit Sam Bennett hatte BORA – hansgrohe aber immer noch einen Sprinter in der Gruppe, der nun ein Anwärter auf den Sieg war. Auf den letzten 1000 Metern setzte sich der Ire an das Hinterrad von F. Gaviria, doch als sich dieser in der letzten Kurve versteuerte, musste Bennett seinen Sprint viel zu früh eröffnen. Am Ende reichte es daher nur für den 7. Rang, beim vierten Sieg in Frankfurt von A. Kristoff.

Ergebnis
01 A. Kristoff 5:13:25
02 M . Matthews + 0:00
03 O. Neasen + 0:00
07 S. Bennett + 0:02
18 E. Buchmann + 0:05

Reaktionen im Ziel
„Ich hätte heute so gerne diese wahnsinns Teamleistung in Frankfurt gekrönt. Aber es war schwierig am Ende das richtige Rad zu finden, da niemand mehr einen echten Sprintzug vorne hatte. Als ich an Gaviria dran war, dachte ich, dass es gut aussieht. Aber er hat sich in der letzten Kurve versteuert und dann war ich bei 350 m schon im Wind. Hätte ich in der Kurve nicht bremsen müssen, hätte ich immer noch eine Chance gehabt. Aber mir fehlte auch der Schwung aus der Kurve, da hat man keine Chance und das war sehr enttäuschend. Aber meine Form vorm Giro ist wirklich hervorragend, ich kann nun zuversichtlich nach Jerusalem fliegen.“ – Sam Bennett

„Zu allererst muss ich den Jungs ein dickes Kompliment aussprechen, wir hatten einen Plan, den haben alle perfekt umgesetzt. Am Anfang war Alex in der frühen Gruppe, dann haben wir das Rennen schwer gemacht, und sowohl Gregor als auch Emu waren sehr aktiv. Wie erhofft, hat sich eine starke Gruppe vorne zusammengefunden und wir hatten zwei Fahrer dabei. Emu hat bis zum Ende tapfer gekämpft, und nur mit letzter Kraft konnte das kleine Feld noch aufschließen. Mit Sam hatten wir aber auch noch einen unserer Sprinter dabei. Die letzten 2 km waren sehr hektisch, Sam war am Rad von Gaviria, aber der hat sich in der letzten Kurve versteuert, dann war Sam viel zu früh im Wind. Das es am Ende nicht gereicht hat, ist sehr schade, aber ich bin stolz, wie wir uns heute vor heimischer Kulisse präsentiert haben. Das war große Klasse.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

Hier finden Sie alle Bilder zum Rennen, Photo Credit:
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Felix Großschartner wieder in Weiß bei Paris – Nizza

In einem packenden Finale der 3. Etappe von Paris – Nizza, bereitete Quickstep eine späte Attacke von Alaphillipe vor. BORA – hansgrohe war mit den beiden Österreichern Felix Großschartner und Patrick Konrad immer auf der Höhe des Geschehens. Am Ende neutralisierten sich die Favoriten und eine Dreiergruppe konnte sich absetzen. J. Hivert holte den Sieg, Felix Großschartner sprintete auf den starken 10. Rang und übernahm damit auch wieder die Führung in der Wertung des besten Jungprofis.

Die Strecke
Während gestern alle mit einem Massensprint rechneten, war der heutige Etappenverlauf weniger leicht vorherzusehen. Zwar hatten die Sprinter wieder die besten Chancen auf den 210 Kilometern von Bourges nach Chatel-Guyon, mit drei Anstiegen der 3. Kategorie, der letzte nur 20 km vor dem Ziel, gab es im Finale aber auch einige Möglichkeiten für einen Angriff.

Teamtaktik
Auch heute war das oberste Ziel, dass die beiden BORA – hansgrohe Klassementsfahrer Patrick Konrad und Felix Großschartner ohne Zeitverlust das Etappenziel erreichen. Die letzten Tage haben gezeigt, dass mit einem Moment der Unachtsamkeit schnell wichtige Zeit verloren gehen kann, und im morgigen Einzelzeitfahren zählt jede Sekunde. Nachdem das Terrain mit seinem ständigen Auf und Ab für die Sprinter durchaus herausfordernd war, hatten sowohl Sam Bennett, als auch Michael Schwarzmann freie Hand es im Sprint zu versuchen, sollten sie am letzten flachen Kilometer in entsprechender Position sein. Das Team konzentrierte sich aber darauf Patrick und Felix so gut als möglich zu beschützen, wobei beide bereit waren an der letzten Bergwertung etwaige Angriffe zu kontern.

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Sam Bennett siegt beim Sparkassen Münsterland Giro.

Sam Bennett siegt beim Sparkassen Münsterland Giro.

Der Sparkassen Münsterland Giro endete mit einem erwarteten Sprint der Top-Stars und einem Fotofinish. In einem hektischen und spannenden Sprint holte sich BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett den Sieg vor P. Bauhaus (Team Sunweb). Nach einem Tag harter Arbeit des gesamten BORA – hansgrohe Teams konnte Sam Bennett die gelungene Teamarbeit mit einem Sieg krönen.

Bereits zum 12. Mal wurde der Sparkassen Münsterland Giro, heute, am Tag der Deutschen Einheit, ausgetragen. Vier kurze Bergwertungen, wie auch vier Sprintwertungen warteten auf dem knapp 199 km langen Kurs auf das Feld. Gestartet wurde um die Mittagszeit etwas außerhalb von Münster. Im Finale musste das Peloton noch vier Runden in der Stadt Münster bestreiten, ehe sich der Sieger am Schlossplatz feiern lassen durfte.

Nach nur wenigen gefahrenen Kilometern attackierte eine vierköpfige Gruppe und erreichte eine 4-minütige Lücke auf das Peloton. BORA – hansgrohe konzentrierte sich auf ihren Sprinter Sam Bennett, um ihn für das Finale in eine gute Position zu bringen.

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BORA-hansgrohe und LOTTO SOUDAL: Sieben starke WorldTour-Teams am Start in Münster


Wenn am 03. Oktober in Wadersloh der Startschuss für die Profis über die 200 Kilometer lange Strecke fällt, gehen beim Sparkassen Münsterland Giro insgesamt sieben WorldTour-Teams an den Start. Neben dem Team Sunweb starten ebenso BORA-hansgrohe, als zweite deutsche Mannschaft, und LOTTO SOUDAL aus Belgien. Beide Mannschaften bringen wie gewohnt starke Fahrer mit, die allesamt ein Garant für ein spannendes Rennen sein werden.

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Rudi Selig sprintet auf Rang drei beim Grand Prix de Fourmies

BORA – hansgrohe Fahrer Marcus Burghardt war beinahe den gesamten Rennverlauf in der Spitzengruppe des Tages, als diese knapp vor dem Ziel eingeholt worden ist, sah Rudi Selig seine Chance. Der BORA – hansgrohe Fahrer sprintete in einem hektischen Massensprint auf einen guten dritten Platz, Sieger des Grand Prix de Fourmies wurde N. Bouhanni (Cofidis).

Nach dem gestrigen Eintagesrennen in Brüssel, wartete heute der Grand Prix de Fourmies auf die Fahrer der BORA – hansgrohe Equipe. Das 205km lange Rennen wurde dieses Jahr zum 85. Mal ausgetragen. Start und Zielort war die französische Stadt Fourmies, die in der Region Haut-de-France liegt. Das Profil wies drei Sprintwertungen und sieben Bergwertungen auf.

Um 12:00 Uhr wurde das Rennen gestartet. Nach nur wenigen Kilometern konnte sich eine 20-köpfige Gruppe, unter ihnen, wie auch gestern, Marcus Burghardt, vom Feld lösen. Der Vorsprung betrug mehrere Minuten. Leider musste Sam Bennett das Rennen nach 50km aufgrund von gesundheitlichen Problemen beenden.

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Zweiter Etappensieg für Sam Bennett, zweiter Gesamtrang für Jan Bárta bei der Czech Cycling Tour

Die letzte Etappe der Czech Cycling Tour zwischen Olomouc und Dolany war mit 157 km zwar recht kurz, eröffnete aber durch einen durchwegs welligen Streckenverlauf auch noch einige Angriffsmöglichkeiten. Mit nur 7 Sekunden Rückstand in der Gesamtwertung wollte Jan Bárta noch um den Gesamtsieg der Rundfahrt kämpfen, konnte J. Cerny aber nicht mehr mit einer Attacke überraschen und blieb am Ende Gesamtzweiter. BORA – hansgrohe bestimmte dennoch auch die letzte Etappe der Czech Cycling Tour. Das Team arbeitete um eine 11-Mann-Spitzengruppe im Finale zurückzuholen, in der auch Juraj Sagan das Rennen mitbestimmte, und einen weiteren Massensprint für Sam Bennett vorzubereiten. Bennett war auch diesmal konkurrenzlos im Sprint und holte souverän seinen zweiten Tagessieg.

„Wir wollten versuchen in den Zwischensprints mit Jan um die Sekunden zu kämpfen, das hat aber leider nicht geklappt. Juraj war dann in der Spitzengruppe und wir hatten das Rennen unter Kontrolle. Er wurde erst in der letzten Zielrunde eingeholt, wo Erik und Pascal dann den Sprint für Sam vorbereitet haben. Sam konnte den zweiten Sieg holen, in der Gesamtwertung blieben Jan und Silvio auf den Plätzen zwei und vier, die Mannschaftswertung haben wir auch gewonnen. Ich bin eigentlich rundum zufrieden mit den Erfolgen hier.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter


DOWNLOAD | photo credit: ©BORA-hansgrohe / Stiehl Photography

Etappensieg und Gesamtführung für Sam Bennett bei der Czech Cycling Tour

Auf hügeligen 200,7 Kilometern zwischen Olomouc und Frydek-Mistek, beherrschte eine 5-Mann-Spitzengruppe den Großteil der 2. Etappe der Czech Cycling Tour. BORA – hansgrohe kontrollierte das Feld und schloss die Lücke auf den letzten 20 km, um für Sam Bennett einen Massensprint herbeizuführen. Auf einem ansteigenden Finish war der irische Sprinter konkurrenzlos und sicherte sich einen souveränen Sieg. Damit ist Bennett auch das neue Gesamtführende der Rundfahrt.

„Ich habe mich während der Etappe gar nicht so gut gefühlt, vielleicht weil es heute sehr heiß war. Schwarzi und Juraj haben einen tollen Job gemacht und das Rennen kontrolliert. Am Ende hat Pascal so schnell angefahren, dass ich nur zwischen 200m und 100m voll durchziehen musste, dann wusste ich schon, dass ich gewinne. Ich bin echt happy, denn an einem Tag, an dem das Team so hart arbeitet, ist der Druck auch groß am Ende ein Resultat abzuliefern – das ist mir heute aber gelungen. Jetzt müssen wir sehen, wie sich das Rennen morgen entwickelt, wenn ich dabeibleiben kann, dann sieht es auch für den letzten Tag nicht schlecht aus. Vielleicht kann ich das Gelbe Trikot bis zum Ende verteidigen.“ – Sam Bennett

„Alle schauen hier auf uns, darum mussten wir auch von Beginn an arbeiten, als die Spitzengruppe vorne war. Wir haben den Abstand mit Juraj und Schwarzi bei 2 Minuten kontrolliert, bevor wir am Ende die Lücke für Sam zugefahren sind. Pascal hat enorm Tempo gemacht, um Sam auf den letzten 500m an die Spitze zu bringen, und Sam hat in beeindruckender Weise vollendet. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der Teamleistung heute. Jetzt sind wir in Gelb, und morgen werden wir wieder arbeiten müssen.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter.

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