Team Lotto Kern-Haus News: Erster UCI-Sieg der Saison beim Arno Wallaard Memorial durch Huppertz

Erster UCI-Sieg der Saison beim Arno Wallaard Memorial durch Huppertz
Beim niederländischen Arno Wallaard Memorial (UCI 1.2) konnte Joshua Huppertz seine bestechende Form erneut unter Beweis stellen und holte den ersten UCI-Sieg des Jahres für das Team Lotto Kern-Haus.

Nachdem er in der Vergangenheit bereits mehrmals nah dran gewesen war, hat es für Joshua Huppertz nun endlich geklappt. Am Samstag konnte er in den Niederlanden das Arno Wallaard Memorial (UCI 1.2) gewinnen und feierte damit den ersten UCI-Sieg seiner Karriere.

Zusammen mit seinen Teamkollegen Luca Henn, Marc Dörrie, Jonas Rutsch, Fabian Schormair, Robert Retschke und Richard Weinzheimer zeigte die gesamte Mannschaft auf der 184 Kilometer langen Strecke rund um Meerkerk eine starke Leistung.

37 Kilometer vor Rennende konnte sich Joshua mit 3 weiteren Fahrern vom Feld lösen und einen maximalen Vorsprung von 40 Sekunden herausfahren. Seine Mannschaftskameraden, die in der Verfolgergruppe waren, störten zunächst erfolgreich die Nachführarbeit, ehe sich das Team Metec vor das Feld spannte und versuchte, die Ausreißer einzuholen.

Das Ergebnis war, dass der Vorsprung 12 Kilometer vor dem Ziel auf 7 Sekunden geschrumpft war. Als dann Dion Beukeboom (Vlasman Track) zu den Ausreißern nach vorne sprang, waren bei Metec alle Körner aufgebraucht und die 5 an der Spitze konnten ihren Vorsprung wieder vergrößern.

An der Flamme Rouge versuchte Joshua dann, seine vier Begleiter abzuschütteln, was aber erfolglos blieb. Cees Bol (SEG Racing) eröffnete dann den Zielsprint und Joshua sprang an sein Hinterrad. Die Entscheidung zugunsten von Joshua fiel denkbar knapp, im Fotofinish aus. Durch den Tigersprung hatte er letztlich hauchdünn sein Vorderrad vor das von Bol schieben können, Dritter wurde Dion Beukeboom.

Mit dieser herausragenden Leistung konnte der vierte Saisonsieg für das Team Lotto Kern-Haus eingefahren werden, was gleichzeitig auch den ersten Sieg bei einem UCI-Rennen in 2018 darstellte.

Ihr Presseteam
TEAM LOTTO KERN-HAUS

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Julian Alaphilippe schiesst den Pfeil endlich ab


Julian Alaphilippe (Quickstep-Lidl) beendet die Siegesserie von Alejandro Valverde (Movistar) und gewinnt den Fleche Wallone 2018 vor dem Spanier.
Das Rennen führte über 198km von Seraing nach Huy, das Wetter war fast sommerlich, kaum Wind, viel Sonne und 23 Grad.

Die Fluchtgruppe des Tages bestand aus Cesare Benedetti (Bora-Hansgrohe), Romain Combaud (Delko Marseille Provence KTM), Romain Hardy (Fortuneo-Samsic), Anthony Perez (Cofidis), Anthony Roux (Groupama-FDJ) , Patrick Muller (Vital Concept), Kevin Van Melsen (Wanty-Groupe Gobert) und Antoine Warnier (VB Aqua Protect Veranclassic).
Ihr Maximalvorsprung betrug 5 Minuten und die Strecke führte gegenüber dem Vorjahr auch über die Cote de La Redoute, die traditionell am Sonntag bei LBL wieder befahren werden wird.

Ca. 50 Kilometer vor dem Ziel hatte das Peloton unter Führung von Movistar die Fluchtgruppe gestellt, aber sofort wurden wieder Attacken gefahren und nach einem Angriff von Michael Gogl (TREK) konnten sich Vicenzo Nibali (Bahrain Merida) sowie Jack Haig (Mitchelton-Scott), Tanel Kangert (Astana), Maximilian Schachmann (Quick-Step) und die ehemaligen Ausreißer Roux und Benedetti absetzen. Es war zu spüren, dass viele Mannschaften ein Rezept gegen die Siegesserie von Valverde versuchten, sie wollten seine Mannschaft zur Nachfolgearbeit zwingen und ihn so im schweren Finale zu isolieren.
Fahrer des Tages war wohl Cesare Benedetti (BORA hansgrohe), der in beiden Fluchtgruppen vertreten war und als er 6 Kilometer vor dem Ziel an der vorletzten Steigung zurückfiel, sich in der Abfahrt sofort wieder an die Spitze des Feldes setzte und nun seine ehemaligen Fluchtgefährten jagte, um seinem Teamkameraden Patrick Konrad zu ermöglichen, um den Sieg mitzufahren.

Nibali leistete vorne viel Führungsarbeit und musste 4 Kilometer vor dem Ziel Jack Hailg und Maximilian Schachmann ziehen lassen, seine offensive Fahrweise wurde nicht belohnt, allerdings hatte Movistar in der Verfolgung viel Kräfte investieren müssen.
Unter dem Diktat von Lotto-Soudal fuhr das kleine Peloton durch Huy in Richtung der Mauer und an deren Fuße wurde auch Jack Haig gestellt, nur Schachmann behauptete sich erstaunlicherweise bis 250 Meter vor dem Ziel. Jelle Vanendert (Lotto-Soudal) arbeitete im Feld den ganzen Anstieg für Tim Wellens, der jedoch auf den letzten Metern abreißen lassen musste und Vanendert nun auf eigene Rechnung durchziehen musste. Er holte Schachmann ein, aber an seinem Hinterrad war Julian Alaphilippe, der von Gilbert und Jungels gut plaziert in den Anstieg gebracht wurde. Er zog unwiderstehlich davon und Valverde war etwas zu weit hinten plaziert, als er seinen Konter setzte. Alaphilippe war selbst von Valverde nicht mehr einzuholen, allerdings war dieser bei Überqueren der Ziellinie völlig erschöpft und der Meinung, dass Nibali das Rennen gewonnen hätte und die Fotografen bekamen so nicht die gewünschte Siegerpose zu sehen. Er hatte die Einholung Nibalis nicht mitbekommen und der Funk war im Anstieg wegen der vielen Zuschauer nicht zu verstehen gewesen. Die Freude bei Alaphilippe war um so größer, als ihm klar wurde, dass er der Sieger des Rennens ist.
Schachmann wurde starker Achter und bereitete durch seine Flucht den Sieg des Teamkollegen mustergültig vor.
Patrick Konrad (BORA hansgrohe) konnte sich den zehnten Platz sichern.
Es wäre interessant zu sehen gewesen, was Vanendert ohne seine Arbeit für Wellens für ein Ergebnis erzielt hätte.
Text/Fotos Gerhard Plomitzer

1 Julian Alaphilippe (Fra) Quick-Step Floors 4:53:37
2 Alejandro Valverde (Spa) Movistar Team 0:00:04
3 Jelle Vanendert (Bel) Lotto Soudal 0:00:06
4 Roman Kreuziger (Cze) Mitchelton-Scott
5 Michael Matthews (Aus) Team Sunweb
6 Bauke Mollema (Ned) Trek-Segafredo
7 Tim Wellens (Bel) Lotto Soudal
8 Maximilian Schachmann (Ger) Quick-Step Floors
9 Romain Bardet (Fra) AG2R La Mondiale
10 Patrick Konrad (Aut) Bora-Hansgrohe 0:00:12


Tour of the Alps-Champ Thibaut Pinot bereitet sich auf schwere UCI Straßenrad WM 2018 vor

Heute endete in Innsbruck die Tour of the Alps. Teile der fünften und letzten Etappe führten über den Kurs der UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol. Gesamtsieger Thibaut Pinot versprach nach seinem Triumph, dass die Rad-Weltmeisterschaften im September „extrem harte Titelkämpfe“ werden.

Der Kurs des Eliterennens bei den UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol erlebte heute einen ersten richtigen Test unter Wettkampfbedingungen. Auf der letzten Etappe der Tour of the Alps wurden drei der insgesamt sieben WM-Runden über den „Olympia Climb“ von den Radprofis bestritten.

Unmittelbar nach seinem Triumph bei der Tour of the Alps meinte Groupama-FDJ-Profi Pinot: „Dieser WM-Kurs ist extrem hart. Nach dem ersten Anstieg folgt eine sehr schnelle Abfahrt, danach folgt gleich anschließend ein weiterer Berg. Mit dieser Kombination an Anstiegen und rasanten Abfahrten erwarte ich mir ein richtig hartes Rennen am 30. September 2018.“

Nach der heutigen letzten Etappe mit dem Ziel vor dem Landestheater nützten einige Radprofis, darunter der italienische Vuelta-Gesamtsieger Fabio Aru, die Gelegenheit, die Finalrunde der UCI Straßenrad WM 2018 mit dem berüchtigten Anstieg „Höll“ zu inspizieren.

Last but not least meinte Tour of the Alps-Gesamtsieger Thibaut Pinot, vor zwei Jahren Gesamtsieger der Dauphine Libere und 2014 Gesamtdritter bei der Tour de France: „Bei diesem WM-Kurs, sicher einer der härtesten seit vielen Jahren, hat man keine Zeit zum Erholen. Aber die Strecke liegt mir. Und vielleicht wird ja der 30. September einer der schönsten Tage in meinem Leben …!“

Video Content Center: https://pressezone.webgate.media/directlink/3449ec163722c798
Interview Thibaut Pinot und Schnittbilder (Französisch) HIER: https://vimeopro.com/pressezone/uci-strassenrad-wm-2018-innsbruck-tirol/video/264969882
Alle Videos zur UCI Straßenrad WM HIER

Audio-Datei zum Download:
Interview Thibaut Pinot (Französisch) HIER

UCI Straßenrad WM 2018
Von 22. bis 30. September findet die UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol statt. 1.000 RadrennfahrerInnen stellen sich 12 Rennen in drei Disziplinen; dem UCI Mannschaftszeitfahren, dem Einzelzeitfahren und dem Straßenrennen. Dabei gibt es vier Startorte – das Ötztal mit der AREA 47, Hall/Wattens mit den Swarovski Kristallwelten, Rattenberg im Alpbachtaler Seenland und Kufstein. Das Ziel ist dabei immer vor der Hofburg in Innsbruck. Für den Gesamtzeitraum der Veranstaltung werden bis zu 500.000 ZuseherInnen erwartet. Egal, ob VIP-Gast oder Fan im Zielbereich, mit einem Ticket für die UCI Straßenrad WM 2018 ist man hautnah dabei, wenn die WeltmeisterInnen in die Zielgerade einfahren. Umrahmt wird dieses Erlebnis von Konzerten und DJ-Sounds. Die tirolweite kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (VVT & IVB) am Gültigkeitstag des Tickets kommt als absolute Top-Leistung noch dazu. Tickets gibt es ab € 9,90 in der Innsbruck Tourismus Information oder online unter www.innsbruck-tirol2018.com.

Weitere Informationen:
• Karten der Routen – http://www.innsbruck-tirol2018.com/
• Bisherige Presse-News

Ein gelungener Start in die Rennradsaison

Rattenberg – kleinste Stadt Österreichs und neuerdings Rennradmetropole – feierte das „Kick-Off“ der Straßenradsaison 2018. Der Anlass: Am 20. April 2018, starten 20 internationale Rennrad-Teams mit insgesamt mehr als 150 Fahrern auf der letzten Etappe der Tour of the Alps von Rattenberg in der Region Alpbachtal aus nach Innsbruck. Dies ist ein Vorgeschmack auf September, wenn die UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol gastiert. Rattenberg in der Ferienregion Alpbachtal wird hier neben Ötztal, Hall/Wattens und Kufstein Startort für die Rennen der weltweiten Rad-Elite sein.

Die Tour of the Alps, die seit Montag, 16. April 2018, in vollem Gange ist, besteht aus insgesamt fünf Etappen durch die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. Die letzten beiden Etappen führen durch Tirol; von Klausen nach Lienz und von Rattenberg nach Innsbruck. Besonders die letzte Etappe enthält wichtige Streckenabschnitte der UCI Straßenrad WM 2018, die von 22. bis 30. September in Innsbruck-Tirol stattfindet, und gibt so einen Vorgeschmack auf das Sportgroßereignis.

Gelebter Zusammenhalt
„Die Tour of the Alps macht Appetit auf die Rad WM im September“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler beim Kick-off in Rattenberg. „Die kleinste Stadt Österreichs ist Startort für die größte Radsportveranstaltung, die unser Land bislang gesehen hat. Wir werden sowohl von der Kulisse als auch von der Streckenführung den bekannten Rad-Events um nichts nachstehen.“ Möglich sei das, weil die Regionen in die Rad WM eingebunden sind und alle Partner gemeinsam daran arbeiten, das Bild Tirols als Radsportdestination in die Welt hinaus zu tragen und den Radsport im Land weiter zu etablieren.

Auch Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, freut sich über den gelungenen Start in den Radsommer: „Das Finale der Tour of the Alps ist der perfekte Einstieg für unseren Tiroler Radsommer. Den fulminanten Höhepunkt bildet die UCI Straßenrad WM 2018, die mehr als 200 Millionen Zuseher aus 150 Ländern im Fernsehen mitverfolgen können. Ganz nebenbei werden hier wunderbare Bilder aus der Region auf die Bildschirme transportiert. Viele Menschen, die beispielsweise die Tour de France im Fernsehen verfolgen, sind nicht primär am Radsport interessiert, sondern sie schalten ein wegen der schönen Landschaft und um neue Gegenden kennen zu lernen. Tirol wird hier also nicht nur als Radland, sondern auch als Urlaubsdestination weiter etabliert.“

Radregion Alpbachtal Seenland
Auch die Regionen haben sich schon auf den Radsommer eingestimmt. In Rattenberg wird neben einer Ausstellung alter Fahrräder in sämtlichen Schaufenstern der Stadt auch das Mountainbike-Übungsgelände „Skillpark“ eröffnet, das sowohl mit mobilen Elementen, als auch natürlichen Hindernissen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen ausgestattet ist und Spaß für die ganze Familie verspricht. Aber Rattenberg bietet noch weit mehr für Radfahrer. „Mit 27 Mountainbike-Routen und 22 detailliert ausgearbeiteten Rennradstrecken in der Region ist das Alpbachtal Seenland eine wahre Raddestination. Wir freuen uns, dass sowohl eine Etappe der Tour of the Alps, als auch das Einzelzeitfahren der Herren Elite und das Straßenrennen Juniorinnen bei der UCI Straßenrad WM 2018 bei uns starten“, so Sabine Geir, Projektleiterin des TVB Alpbachtal Seenland.

Wahnsinns-Stimmung im Zeichen der WM
Andreas Klingler, Geschäftsführer der Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH, freut sich über die großartige Stimmung zum Auftakt der Radsaison: „Die Vorfreude, die hier in Rattenberg auf den Start der letzten Etappe der Tour of the Alps herrscht, ist eine großartige Einstimmung und ein mehr als positiver Vorbote für die Rad WM im September. Man sieht, wie sehr der Sport die Menschen begeistert. Von dieser Stimmung dürfen wir bald noch mehr erwarten!“

Eva Maria Brem und noch mehr Sportprominenz live dabei
Die Skirennläuferin Eva Maria Brem und die Ex-Radrennfahrer Thomas Rohregger, Wolfgang Steinmayr und Helmut Wechselberger versammelt – das ist ein Bild, das man nicht alle Tage sieht. Brem sieht dem Sommersporthighlight schon gespannt entgegen: „Ich bin schon neugierig auf die Rad WM, denn der Radsport ist auch ein wichtiger Teil meines Ausdauertrainings. Manche Abschnitte der Strecken, auf denen die die Profis im September die Rennen bestreiten werden, fahre ich auch regelmäßig. Meine Wertschätzung für den Radsport ist sehr groß.”
„Die Rad WM in der Heimat ist mein persönliches Highlight im Sportjahr 2018. Wir erwarten über 1.000 Athletinnen und Athleten, die in zwölf Disziplinen um WM-Gold fahren. Für die Teilnehmer der Tour of the Alps, von denen viele auch bei der WM mitfahren werden, ist diese letzte Etappe eine großartige Einstimmung auf die Rennen im September“, so Thomas Rohregger, Ex-Radprofi und WM-Botschafter.

UCI Straßenrad WM 2018
Von 22. bis 30. September findet die UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol statt. 1.000 RadrennfahrerInnen stellen sich 12 Rennen in drei Disziplinen; dem UCI Mannschaftszeitfahren, dem Einzelzeitfahren und dem Straßenrennen. Dabei gibt es vier Startorte – das Ötztal mit der AREA 47, Hall/Wattens mit den Swarovski Kristallwelten, Rattenberg im Alpbachtaler Seenland und Kufstein. Das Ziel ist dabei immer vor der Hofburg in Innsbruck. Für den Gesamtzeitraum der Veranstaltung werden bis zu 500.000 ZuseherInnen erwartet. Egal, ob VIP-Gast oder Fan im Zielbereich, mit einem Ticket für die UCI Straßenrad WM 2018 ist man hautnah dabei, wenn die WeltmeisterInnen in die Zielgerade einfahren. Umrahmt wird dieses Erlebnis von Konzerten und DJ-Sounds. Die tirolweite kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (VVT & IVB) am Gültigkeitstag des Tickets kommt als absolute Top-Leistung noch dazu. Tickets gibt es ab € 9,90 in der Innsbruck Tourismus Information oder online unter www.innsbruck-tirol2018.com.

AUDIO Interviews: Download HIER (Material zur kostenfreien Verwendung)
Skirennläuferin Eva-Maria Brem

Ex-Radprofi Wolfgang Steinmayr

Ex-Radprofi Helmut Wechselberger

Landeshauptmann-Stellvertreter und Sportlandesrat Josef Geisler

Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung

Ex-Radprofi und WM-Botschafter Thomas Rohregger

Andreas Klingler, Geschäftsführer der Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH

Bernhard Freiberger, Bürgermeister von Rattenberg

Sabine Geir, Projektleiterin im TVB Alpbachtal Seenland

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Alle Videos zur UCI Straßenrad WM HIER (Material zur kostenfreien Verwendung)

Weitere Informationen:
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Arno Wallaard Memorial Standortbestimmung vorm Bundesliga-Start


Am kommenden Samstag startet das Team Heizomat rad-net.de beim Arno Wallaard Memorial (1.2) in den Niederlanden. Das 186 Kilometer lange Eintagesrennen in den Niederlanden ist traditionell stark besetzt und dient den Teamfahrern eine Woche vor dem Start der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» auch als Standortbestimmung. Das Rennen in Angriff nehmen werden Jasper Frahm, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel und Jan Tschernoster.

Zunächst wird zweimal eine 76 Kilometer lange Runde gefahren, ehe das Finale auf einem fünfmal zu befahrenen 6,5 Kilometer langen Rundkurs auf schmalen Straßen ausgetragen wird. Oft wird das Rennen auf der Windkante entschieden, aber für kommenden Samstag ist schönes Wetter mit wenig Wind vorhergesagt. «Dann könnte es auch zu einer Massenankunft oder zum Spurt einer Gruppe kommen», erklärt Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de.

Die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de wollen ein gutes Resultat erzielen. «Wir sind vollständig am Start und alle sind gesund. Da können wir uns hoffentlich etwas ausrechnen, zumal es auch eine Standortbestimmung vor dem Bundesliga-Stat ist. Deswegen ist es wichtig, das Rennen ordentlich zu fahren», so Grabsch. «In Deutschland haben wir wenig Windkantenrennen, deswegen können die Jungs hier viel lernen.»

In den vergangenen Jahren konnte die Mannschaft beim Arno Wallaard Memorial schon ordentliche Ergebnisse abliefern. Marco Mathis, inzwischen Profi beim WorldTour-Team Katusha-Alpecin, wurde vor zwei Jahren im Spurt einer kleiner Ausreißergruppe Fünfter und letztes Jahr war Konrad Geßner im Finale vorne mit dabei, ehe die Gruppe auf den letzten Kilometern komplett auseinanderfiel. «Wir wollen uns dort durchsetzen und dann ist hoffentlich auch ein erstes Ergebnis drin», sagt Grabsch.

Leon Rohde kehrt bei dem Rennen nach seinem schweren Sturz bei der Tour de Normandie ins Renngeschehen zurück. «Ich denke die Strecke wird ihm liegen. Es gibt kaum Anstiege und man muss um seine Position fahren. Das kann er», so Ralf Grabsch.

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für das Arno Wallaard Memorial:
Jasper Frahm, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel, Jan Tschernoster
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch

Bildhinweis: Leon Rohde greift nach seinem schweren Sturz bei der Tour de Normandie am Wochenende wieder ins Renngeschehen ein. Foto: Mareike Engelbrecht/Heizomat rad-net.de (höhere Auflösung hier). Bild frei zur redaktionellen Verwendung.

Die “Roten Bullen” zu Gast im Asia Linsberg Resort

Sehr geehrte Medienvertreter,

Perfekte Spielvorbereitung des FC Red Salzburg im Hotel & Spa Linsberg Asia vor dem Spiel gegen Mattersburg.

Cican Stankovic war der “Man of the Match” beim Aufstieg ins fünfte Cup-Finale.
Er hielt alle drei Elfmeter der Mattersburger nach torlosen 120 Minuten – und auch jenen in der regulären Spielzeit.
Das Linsberg Asia Team freut sich bereits auf den nächsten Besuch der “roten Bullen”!

Fotos: Linsberg Asia

Herzliche Grüße aus Linsberg

Vier Siege für Stevens Schubert Racing Team

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter dem Stevens Schubert Racing Team: Vier Siege und zwei zweite Plätze.
Luca Tämmerich, Kaya Pfau, Simon Weh, Benjamin, Maximilian und Ingo Krüger waren am Wochenende in Bad Waldsee. Bei bestem Wetter startete Luca in der U13-Konkurrenz voll motiviert los. Mit viel Energie behauptete sich der Elfjährige nach dem Startsprint an der Spitze. Danach baute er über das gesamte Rennen seine Führung aus. Freudestrahlend beendete Luca als Sieger sein zweites Saisonrennen.

1Bene führt das Feld an.

Bene musste in der U15 nur eine auf 6 km verkürzte Runde fahren. Zwar startete er aus der letzten Reihe der 25 Fahrer, doch der Stevens-Fahrer ging schon vor dem Singletrail in Führung und kam als Erster aus dem Wald und ins Ziel.
Den dritten Erfolg schaffte Kaya in der weiblichen U17-Konkurrenz. Wie in der Vorwoche war die 14-Jährige nicht zu schlagen. Im männlichen U17-Wettbewerb war nur einer schneller als Simon, der damit Zweiter wurde.
Maxi sorgte schließlich in der U19 für den vierten Sieg in Bad Waldsee. Er fuhr von Beginn an vorne mit und führte nach der ersten Runde. In den folgenden beiden Runden baute Maxi seinen Vorsprung weiter aus.
Leider musste Ingo sein Rennen nach der Hälfte wegen eines Plattens aufgeben.

Nico Wollenberg ist bei einem Straßenrennen in Burgen (bei Schongau) gestartet. Dort
waren drei Runden a 8 km mit einigen Höhenmetern zu bewältigen. Die U13 wurde
hinter dem Rennen der Jedermannklasse gestartet. Bereits in der ersten Runde setzte
sich Nico mit zwei weiteren Fahrern ab. Nicos Plan war, in der dritten Runde am
Anstieg anzugreifen. Dies gelang auch, aber in der Abfahrt kam von hinten das
Hauptfeld der Jedermannfahrer und nahm Nicos Verfolger mit. Die zwei Youngster
kamen dann mit dem Feld der Erwachsenen ins Ziel. Im Sprint hatte Nicos Konkurrent
einfach mehr Platz und schlug den Stevens-Fahrer denkbar knapp.

Rothaus Hegau Bike-Marathon_Normal-Betrieb mit Premiere Gravel Bike Race

Normal-Betrieb mit Premiere Gravel Bike Race

Ein Jahr nachdem der Rothaus Hegau Bike-Marathon in Singen Schauplatz einer grandiosen Marathon-Weltmeisterschaft der Mountainbiker war, kehrt die 16. Auflage am 13. Mai wieder zum „Normal-Betrieb“ zurück. Der Event ist Teil der UCI Marathon Serie und erwartet neben internationalen Top-Leuten wieder rund 1000 Hobby-Biker, für die es auch eine Premiere gibt: Das Gravel Bike Race.

Es ist noch nicht mal zehn Monate her, als die Dänin Annika Langvad und der Österreicher Alban Lakata sich in Singen als neue Weltmeister bejubeln lassen durften. Die Bilder sind noch lebhaft in Erinnerung. Doch auch im Jahr nach der WM, ist der Rothaus Hegau Bike-Marathon wieder Plattform für Spitzensport.

Er ist als einziger deutscher Event Teil der UCI Marathon Serie, bei der die Langstrecken-Spezialisten die Qualifikation für die Weltmeisterschaften erwerben können. Die finden dieses Jahr im September in Auronzo di Cadore in Italien statt.

Daher erwartet man in Singen auch dieses Jahr etliche international arrivierte Spezialisten und vielleicht auch den einen oder anderen Cross-Country-Spezialisten. Denn eine Woche später gastiert deren Weltcup im nahen Albstadt und so haben auch schon in der Vergangenheit Weltklasse-Leute wie der Neuseeländer Sam Gaze den Marathon in der Vulkanlandschaft als Vorbereitungsrennen auf den Weltcup genutzt.

Das Gros der Teilnehmer hat solches natürlich nicht im Sinn, sondern frönt der Leidenschaft und dem Genuss auf abgesperrten Wegen durch den reizvollen Hegau zu pedalieren.
Konzeptionell bleibt der Event beim erfolgreichen Muster der vergangenen Jahre. Die Strecken von 31 über 49 und 80 Kilometer bieten für jeden Anspruch etwas, vom Neuling bis zum ambitionierten Fahrer. der Thüga Team-Cup für jeweils drei Sportler bietet ein besonderes Format für Firmen, Behörden, Vereine und so weiter.

Neues Format: Gravel Bike Race
A propos Format und besonders. Das gilt auch für die Premiere des Gravel Bike Race. Die geländegängigen Rennräder, also mit einem krummen Lenker, wie man ihn aus dem Straßenrennsport kennt und etwas breiteren Reifen, bekommen in Singen einen extra Wettkampf. Auf der 31-Kilometer-Runde können sie rasant durchs Hegau brettern.
Diese Art von Fahrrädern erobert in den USA mehr und mehr Marktanteile und wird auch in Europa zunehmend populärer. Die 31-Kilometer-Runde durch den Hegau eignet sich auch für solche Sportgeräte.
Beibehalten wurde der Sparkassen Kids Cup für Kinder und auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm, für das es sich lohnt auch als Zuschauer am 13. Mai am Rathausplatz in Singen vorbei zu schauen.

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Weitere Infos unter: www.hegau-bike-marathon.de

Lexware Mountainbike Team_Haiming_Schaan_Kempten_Solingen

Die Wettkampf-Saison nimmt für das Lexware Mountainbike Team wieder Fahrt auf. Sechs Mitglieder der Equipe stehen in Haiming, Österreich am Start, einer beim Swiss Bike Cup in Schaan, zwei in Solingen und einer schließlich in Kempten.

Nachdem der Weltcup in Südafrika am 10. März so was wie eine Vorhut für den Rest der Saison war, steuert der Kalender nun langsam auf den nächsten Höhepunkt zu. Es bleiben noch vier Wochen bis zum Weltcup in Albstadt, aber es ist nur noch eine gute Woche bis zum Bundesliga-Start in Heubach (29. April).

Das Ötztal Bike-Festival in Haiming ist wie Heubach in der Kategorie HC registriert und deshalb wird Georg Egger im Elite-Rennen auch auf hochkarätige Konkurrenz treffen. Unter anderem auf den Neuseeländer Sam Gaze, der in Südafrika die Siegesserie von Weltmeister Nino Schurter beendete.

Egger hat beim Rennen in Nals Zuversicht getankt und will den Trend in Haiming fortsetzen.

Im U23-Rennen steht ein Quintett am Start. Max Brandl zeigt sich optimistisch und sagt, dass er sich in Österreich auf jeden Fall eine Top-Drei-Platzierung zum Ziel gesetzt hat. Der Franzose Neilo Perrin Ganier, Dritter beim Auftaktweltcup in Stellenbosch, ist einer der Gradmessern für Brandl.

„Nach dem Trainingslager in Südafrika habe ich eine Ruhe-Woche gemacht, um mich zu erholen. Aber jetzt sind die Beine gut. Die Watt-Werte bei Sprint-Intervallen haben gezeigt, dass ich fit bin“, freut sich der Freiburger Student auf den Wettkampf.

In Südafrika hat er sich mehr als drei Wochen mit Teamkollege Luca Schwarzbauer das Zimmer geteilt. „Wir haben uns super gut verstanden, obwohl wir so lange auf engem Raum zusammen waren“, sagt Brandl. „Ich denke, wir haben beide sehr viel mitgenommen.“

Hört man Luca Schwarzbauer zu, dann unterstreicht das Brandls Eindruck.

Nach dem für ihn enttäuschend verlaufenen Weltcup-Auftakt der Nürtinger wieder Zuversicht gewonnen. Straßenrennen in Schönaich und Waldrems verliefen gut und ließen vor allen Dingen den Schluss zu, dass er das Trainingslager gut verdaut hat. „Die Rennen haben sich gut angefühlt und waren als Trainingsreiz an der richtigen Stelle“, erklärt Schwarzbauer.

„Das Rennen in Haiming ist nicht oberwichtig, aber es wäre für mich schon cool, gut zu fahren“, so Schwarzbauer, der inzwischen in Esslingen an der FH Wirtschaftsingenieurswesen studiert.

Vinzent Dorn hofft in Haiming den Schwung vom Etappenrennen in Kroatien mitzunehmen und sich dort gleichzeitig die für das Cross-Country notwendige Spritzigkeit anzueignen.

David List und Jannick Zurnieden absolvieren in der U23-Kategorie gewissermaßen den Schnupper-Kurs. Das Duo aus Freiburg darf da erst mal Erfahrungen sammeln.

Bettinger im Allgäu

Lars Koch wählt den kürzeren Weg und bestreitet den Swiss Bike Cup in Schaan im Fürstentum Liechtenstein, während sich die Hemmerling-Brüder Thore und Lars den 3-Nations-Cup, respektive NRW-Cup in Solingen als Betätigungsfeld ausgesucht haben.

Matthias Bettinger fährt derweil am Sonntag beim Marathon in Kempten. Auf den 78 Kilometern im Allgäu war der Breitnauer im Vorjahr Zweiter hinter Ex-Meister Markus Kaufmann.

Radsporttag Gangkofen

Neues aus der Radportwelt – jeden Tag aktuell unter www.radsport-forum.info

Hairstyling Dietrich Radsporttag mit prominenter Besetzung
World- Tour Profi Rick Zabel und Scratch Weltmeister 2015 Lucas Liß dabei

Hairstyling Dietrich wird auch 2018, in Kooperation mit den Radsportfreunden Gangkofen, einen Radsporttag veranstalten.

Ihr wolltet schon immer mal eine Ausfahrt mit einem prominenten Profi erleben? Dann seid ihr beim Hairstyling Dietrich Radsporttag genau richtig!

World Tour Profi Rick Zabel (Team Katusha- Alpecin) wird genauso vor Ort sein, wie der Scratch Weltmeister von 2015 Lucas Liß. Stattfinden wird dieses Event am 11.08.2018, um 13 Uhr, in den Geschäftsräumen von Hairstyling Dietrich. Nach einer Interview- und Fragerunde geht es auf eine ca. 70 Kilometer lange Trainingsrunde durch das Rott- und Vilstal. Natürlich wird die Ausfahrt, wie bei den Profis, von einem Teamfahrzeug begleitet.

Rick Zabel, der Sohn von Radsportlegende Erik Zabel, ist für sein Team für die Tour de France im Juli vorgesehen und wird bestimmt Interessantes von der größten Landesrundfahrt zu erzählen haben.
Lucas Liss wird von seinem Weg zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio berichten. Auch wird DD- Cycling Sportler Florian Reichl vor Ort sein um seine Erfahrungen vom Ironman in Klagenfurt erörtern. Die Plätze für dieses Top- Event sind begrenzt, deshalb nicht zu lange mit der Anmeldung zögern! Veranstaltungen, an denen man solche Top- Profis hautnah erleben kann, gibt es nur ganz wenige in Deutschland.

Patrick Konrad sichert sich den 10. Platz auf einem schweren La Fléche Wallonne Kurs

Patrick Konrad sichert sich den 10. Platz auf einem schweren La Fléche Wallonne Kurs.

Die 82. Austragung des belgischen Eintagesrennens sah BORA – hansgrohe Fahrer Cesare Benedetti in den Fluchtgruppen des Tages, die 6km vor dem Ziel gestellt wurde. Unmittelbar vor dem Ziel setzte J. Alaphilippe (Quick-Step Floors) die entscheidende Attacke und sicherte sich vor A. Valverde (Team Movistar) den Sieg, Patrick Konrad belegte als bester BORA – hansgrohe Fahrer einen starken 10. Platz.

Der Kurs
Der Wallonische Pfeil, La Fléche Wallonne, wurde heute zum 82. Mal ausgetragen. Startort war in diesem Jahr die Stadt Seraing, von dort aus ging es für das Peloton über knapp 200km in die Provinz Lüttich, hinauf auf den Mur de Huy, ein 1,3km kurzer, aber mit durchschnittlich 9,6% Steigung, ein äußerst harter Anstieg. Diesen Schlussanstieg kannten die Fahrer, galt es Mur de Huy im Rennen schon zweimal zu bewältigen, wie auch acht weitere anspruchsvolle Anstiege, einer der bekanntesten, La Redoute, 2km lang mit 8,9% Steigung im Durchschnitt.

Teamtaktik
BORA – hansgrohe ging mit einer offensiven Taktik in das heutige Eintagesrennen. Mit einer kletterstarken Mannschaft hatte das Team aus Bayern mehrere Optionen, für das Finale konzentrierte man sich, mit Österreicher Patrick Konrad und dem Australier Jay McCarthy ein gutes Ergebnis einzufahren. Zuvor sollte entweder Pawel Poljanski oder Cesare Benedetti in einer Fluchtgruppe vertreten sein, Teamkollegen Gregor Mühlberger, Emanuel Buchmann und Rafal Majka hatten die Aufgabe das Finale offensiv zu gestalten.

Das Rennen
Nach nur wenigen Kilometern setzte sich eine Gruppe von acht Fahrern, mit ihnen BORA – hansgrohe Fahrer Cesare Benedetti mit vier Minuten vom Feld ab. Als die Spitzengruppe zum ersten Mal den Anstieg Mur de Huy in Angriff nahm, genossen sie immer noch einen Vorsprung von einer Minute. Im Hauptfeld übernahmen Team Movistar und Team Sky die Kontrolle und versuchten die Lücke zu schließen, was ihnen 45km vor dem Ziel gelang.

Cesare Benedetti blieb immer noch an der Spitze des mittlerweile verkleinerten Hauptfeldes und bestimmte das Tempo, seine Teamkollegen Rafal Majka und Gregor Mühlberger waren ebenfalls in den vorderen Positionen des circa 20-Mann starkem Hauptfeld. Bei noch 37km zu fahren, bildete sich erneut eine Spitzengruppe und wieder war BORA – hansgrohe Fahrer Cesare Benedetti in dieser vertreten. Diese Gruppe konnte sich bis kurz vor dem Anstieg auf den Mur de Huy halten, Cesare ließ sich zurückfallen, um seinen Teamkollegen Patrick Konrad, Emanuel Buchmann und Jay McCarthy zu helfen. Ein spannendes Finale war geprägt von vielen Attacken, J. Alaphilippe (Quick-Step Floors) setzte auf den letzten Metern die entscheidende und sicherte sich den Sieg vor Letztjahres Sieger A. Valverde (Team Movistar). Nur wenige Sekunden hinter dem Sieger querte Patrick Konrad als bester BORA – hansgrohe Fahrer auf Platz 10 die Ziellinie. Jay McCarthy sicherte sich den 21. Platz, Teamkollege Emanuel Buchmann wurde 26..

Ergebnis
01 J. Alaphilippe 4:53:37
02 A. Valverde +0:04
03 J. Vanendert +0:06
10 P. Konrad +0:12

Reaktionen im Ziel
„Mit der Anzahl an guten Bergfahrern wollten wir offensiv das Rennen gestalten. Mit Cesare hatten wir einen in der Spitzengruppe, und im späteren Verlauf hat sich eine 20 Mann starke Gruppe vom Feld abgesetzt in denen Rafal und Gregor vertreten waren. In der Abfahrt gelang es sechs Fahrern, wieder inklusive Cesare, sich abzusetzen und waren bis 6km vor dem Ziel an der Spitze. Auch im Feld waren wir mit mehreren Attacken aktiv und Patrick konnte im finalen Anstieg auf die Mur de Huy einen tollen zehnten Platz herausfahren, was ein wirklich gutes Ergebnis ist. Die Teamleistung war heute besonders stark und offensiv, für diese starke Leistung hätten die Jungs mehr Top-Ergebnisse verdient.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter

„Ich bin mit meinem zehnten Platz ganz zufrieden, dass Team hat heute eine starke Performance gezeigt und hart gearbeitet. Wir konnten unseren Plan umsetzen und mit unseren Attacken kamen viele Teams unter Zugzwang. Der neue Kurs hat das Rennen spannend gemacht und ich denke, dass wir aufgrund unserer Teamarbeit eigentlich Plätze weiter vorne verdient hätten, aber das ist Radsport und nun konzentrieren wir uns auf Lüttich.“ – Patrick Konrad

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© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto