Volle Konzentration auf die Weltmeisterschaften: Team Auto Eder Bayern im Oktober in Doha dabei

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Max Hamberger

Die Vorbereitung für die Weltmeisterschaften läuft: Nachdem Max Hamberger nun auch offiziell für die Mitte Oktober in Doha, Katar, stattfindenden Titelkämpfe nominiert ist und als einer von fünf deutschen Juniorensportlern dort im Trikot des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) an den Start gehen wird, steht in der Slowakei ein weiteres Vorbereitungsrennen auf dem Programm. Außer als Formtest waren die «Dubnice Cycling Days» gleichzeitig auch nochmals ein Taktik-Training für das Nationalteam, das in drei von vier Etappen auch gleich gewinnen konnte. «Die Mannschaft zeigt sich jetzt schon sehr stark und entsprechend ist die Stimmung sehr gut», bilanzierte Hamberger, der selbst ebenfalls einige Akzente setzen konnte. «Drei Wochen vor der Weltmeisterschaften merke ich, dass die Beine gut sind und die Form stimmt. Das gibt Selbstbewusstsein. Aber ich hoffe natürlich, ich kann die Form sogar noch etwas verbessern.»

Zum Auftakt der Rundfahrt wurde der Radsportler aus Pentling im Zeitfahren über 18 Kilometer Sechster. Im folgenden Kriterium stellte er sich wie das gesamte Team in den Dienst von Niklas Märkl als Kapitän des Nationalteams, der die zweite Etappe auch gewann. Hamberger wurde Achter. Auf der dritten Etappe setzte sich früh eine zweiköpfige Spitzengruppe ab, in der auch das Nationalteam vertreten war. «Entsprechend haben wir uns im Feld eher passiv verhalten und nur alle Angriffe gekontert», beschreibt der 18-Jährige den Rennverlauf auf Etappe drei. Ein Plan, der wie die Taktik im Kriterium voll aufging: Das Nationalteam konnte auch hier den Etappensieg feiern. Auf der Finaletappe war Hamberger dann selbst in einer fünfköpfigen Gruppe auf der Flucht und hatte zwischenzeitlich rund zwei Minuten Vorsprung. «Das war aber am Ende nicht genug und wir wurden zehn Kilometer vor dem Ziel wieder gestellt. Dafür konnte ich mich danach noch voll in den Sprintzug einreihen und mit Niklas auch diese Etappe gewinnen.»

Auch Marc Clauss versuchte beim Kriterium in Rheinstetten sein Glück auf der Flucht. In dem Rennen über 54 Kilometer setzte er sich gegen Mitte des Rennens ab und gewann auch einige Wertungen, wurde aber nach rund 15 Kilometern wieder gestellt. Mit den entscheidenden Punkten konnte sich der Junior wenige Tage nach seinem 18. Geburtstag aber am Ende trotzdem als Sieger feiern lassen und sich selbst kurz vor Saisonschluss noch ein nachträgliches Geschenk machen.

Martin Meiler vertrat das Team Auto Eder Bayern am Wochenende beim anspruchsvollen Straßenrennen in Judendorf in Österreich, das wie die «Dubnice Cycling Days» von einigen Nationalteams als Vorbereitung für die Weltmeisterschaften genutzt wurde. «Es waren unter anderem Fahrer aus Tschechien, der Slowakei, Kroatien, Ungarn und Bosnien-Herzegowina am Start», so Meiler. Bei hohem Tempo entwickelten sich die sechs Runden über insgesamt 105 Kilometer zu einem wahren Ausscheidungsfahren und nur 29 Fahrer kamen überhaupt ins Ziel. «Zum Glück wurde die Form von Runde zu Runde besser», so Meiler. «So konnte ich mich bis zum Ende in der 17 Fahrer starken Kopfgruppe behaupten. Leider wurde ich im Sprint dann etwas eingeklemmt.» Erst rund 75 Meter vor dem Ziel hatte der 18-Jährige aus Oberammergau letztlich freie Bahn und fuhr noch auf Rang acht. «Schade, mit etwas Glück wäre noch mehr drin gewesen. Aber auch mit Blick auf die sehr starke Konkurrenz bin ich zufrieden.»

www.team-auto-eder-bayern.de

Die Bilder stehen Ihnen zum honorarfreien Abdruck zur Verfügung.

Team CENTURION VAUDE: Doppelsieg beim Feneberg Bike Marathon in Oberstdorf

1. Platz Markus Kaufmann
2. Platz Frank Demuth
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Bei strahlendem Sonnenschein und besten frühherbstlichen Rennbedingungen waren Markus Kaufmann und Frank Demuth am Samstag in Oberstdorf beim Feneberg Bike Marathon an den Start gegangen und ließen im Kleinwalsertal nichts anbrennen: Doppelsieg für Markus Kaufmann und Frank Demuth!
60 Kilometer und 2.000 Höhenmeter wies die technisch wie auch konditionell sehr fordernde und dementsprechend selektive “Extrem-Marathon” Strecke aus. Für Markus Kaufmann, der als Vorjahressieger mit der Nummer 1 ins Rennen gehen durfte, ist der Bikemarathon in Oberstdorf schon seit vielen Jahren ein Saison-End-Highlight und dementsprechend routiniert konnte er auch in diesem Jahr hier an den Start gehen und seinen Sieg aus 2015 wiederholen. Diesmal sogar mit seinem Teamkollegen Frank Demuth zusammen, der ihm direkt auf Rang 2 ins Ziel folgte. Somit belegen der Routinier und ein Fahrer aus den Nachwuchsreihen die beiden ersten Plätze – ein schöner Teamerfolg für CENTURION VAUDE!

Platz 2 beim Odenwald Bike Marathon für Gabi Stanger

Mit dem „Odenwald Bike Marathon“ in Hirschberg stand am Wochenende ein weiterer Marathon auf dem Rennplan von Gabi Stanger (Team CENTURION VAUDE). Nach dem Vorjahressieg wollte sie auch dieses Jahr wieder das Podium erreichen, was allerdings aufgrund der starken Konkurrenz deutlich schwerer zu werden drohte. Pünktlich am Vorabend des Marathons setzte auch im Norden Baden Württembergs Dauerregen ein und so verwandelte sich die Strecke in teilweise kaum fahrbare Schlammpassagen. Dieser hielt auch fast die kompletten 60 Kilometer mit knapp 1800 Höhenmetern an und es galt, vor allem in den zahlreichen technischen Streckenabschnitten möglichst unfall- und pannenfrei durchzukommen. Vom Start weg setzte sich Dauerrivalin Katrin Schwing an die Spitze und diktierte das Tempo. Annette Griner und Gabi Stanger versuchten, den Anschluss zu halten, mussten die starke Mosbacherin aber ziehen lassen. War im bisherigen Verlauf der Saison stets Griner die stärkere Fahrerin, konnte sie diesmal nur das Hinterrad von Stanger halten und hatte nach den Abfahrten meistens eine Lücke zu schließen. Diese vielen zusätzlich notwendigen „Körner“ fehlten ihr dann, um die entscheidende Tempoverschärfung von Stanger ca. 10km vor dem Ziel mitgehen zu können. So überquerte die 48Jährige Ermstälerin nach Katrin Schwing (Team Trek, 3:21:17h)und vor Annette Griner (Team Texpa Simplon, 3:25:40) als Zweite und Gesamtelfte in einer Zeit von 3:23:59h nass, dreckig aber zufrieden die Ziellinie. Nächste Marathonstation wird dann das „Heimspiel“ Alb Gold Trophy mit Start in Trochtelfingen am 2. Oktober sein.

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Fotos via Team Centurion Vaude

Team TEXPA-SIMPLON: Hardter mit starkem Finish in Oberstdorf

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Mit seinen vier harten Anstiegen gehört der Marathon in Oberstdorf sicher zu den anspruchsvollsten in Deutschland und kommt entsprechend den kletterstarken Fahrern entgegen.
Dass Hardter bergauf zu den Stärksten gehört, hatte er in den letzten Wochen ja mehrfach gezeigt und auch in Oberstdorf konnte er am ersten Anstieg das Tempo des späteren Siegers Markus Kaufmann mitgehen. So überquerte er in der vierköpfigen Spitzengruppe den ersten Gipfel. Am zweiten Anstieg verlor er etwas den Anschluss und versuchte den Rückstand auf die ersten Drei in Grenzen zu halten. In einer Laufpassage kam er jedoch nicht optimal zurecht und büßte nochmals wertvolle Zeit ein. So musst er versuchen am letzten eher kurzen Uphill den Rückstand aufzuholen, wenn er nochmal in den Kampf ums Podest eingreifen wollte. Mit einem guten Tempo fuhr er in den finalen Aufstieg und schaffte es wirklich ca. 1 km vor dem Gipfel den Drittplatzierten einzuholen. Mit kontrollierter Fahrweise brachte er dann den dritten Rang sicher ins Ziel.

Starke Laufeinlage von Simon Gessler

Zum Saisonabschluss schnürte Simon Gessler nochmals die Laufschuhe und versuchte sich mit den Berglaufspezialisten zu messen. Trotz sehr geringer Laufumfänge während der Bike-Saison schlug er sich erstaunlich gut und lag zunächst auf Rang 5. Als auf den letzten Kilometern nochmal richtig steil wurde, kam er immer besser zurecht und holte nochmal zwei Konkurrenten ein. Mit Platz 3 bei seinem letzten Wettkampf kann er nun zufrieden in die Saison-Pause gehen.

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Und schon wieder schlägt Patrick Schelling zu!

Fotos Team Vorarlberg

Zweiter Rang bei schwerem Bundesliga Finale in Judendorf am 18. Raiffeisen GP – Daniel Lehner holt sich die Gesamtwertung in der U23 Bundesliga!

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Patrick Jäger

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Daniel Lehner

Auch heute zeigten sich Männer vom Team Vorarlberg in Angriffslaune. Bei optimalen Bedingungen und mit einem stolzen Rekordstarterfeld, konnte der GP Judendorf über 190 Kilometer einen prominenten Sieger feiern. Riccardo Zoidl vom World Tour Team Trek Segafredo war heute für das gesamte Feld eine Klasse für sich und siegte solo vor dem stark fahrenden Team Vorarlberg Profi Patrick Schelling. Dritter der Brite James McLaughlin. Stark auch Patrick Jäger und Daniel Lehner, welche mit den Rängen 14 und 18 überzeugten. Lehner konnte sich mit 20 Punkten Vorsprung die U23 Gesamtwertung der U23 Kategorie sichern. Ein weiterer toller Erfolg für seine junge Karriere und auch für das Team Vorarlberg!

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Schelling_Zoidl_McLaughlin_Judendorf Podium

„Auf diesem schweren Rundkurs war das Ausscheidungsrennen schon vor dem Rennen vorprogrammiert. Die elf Runden hatten es in sich und Ricci Zoidl hatte heute dem Rennen den Stempel aufgedrückt. Auf der letzten Runde zündete dann aber Patrick Schelling den Turbo und schüttelte alle anderen souverän ab. Ein toller Abschluss in der Rad Bundesliga, zumal es sich für Daniel Lehners Gesamtsieg auch noch ausgegangen ist in der U23 Wertung. Mit dem 14. Rang von Patrick Jäger auf diesem schweren Kurs, sollten die Karten sehr gut stehen für einen WM Startplatz in Doha für den jungen Ländle Fahrer – alles in allem Top und die Fahrer brennen schon auf die nächsten hochkarätigen Rennen!“

Saisonfinale / next races:

45. Tour de Vendee UCI 1.1 (2. Oktober) – einer der französischen Herbstklassiker http://www.tourdevendee.fr/

66. Paris – Bourges UCI 1.1 (6. Oktober) – top besetzter Klassiker und WM Test für viele http://www.parisbourges.fr/

Tour of Hainan UCI 2.HC (22. – 30. Oktober) CHINA http://www.tourofhainan.com/en/

MAGURA 24 Stunden von Duisburg, powered by Stadtwerke Duisburg

04. bis 06. August 2017
www.24h-duisburg.de

Ausverkauft! Warteliste geöffnet

Alle Plätze schon wieder weg: Auch mit dem neuen Anmelde-Verfahren waren die 450 Startplätze der MAGURA 24h von Duisburg 2017 powered by Stadtwerke Duisburg in kurzer Zeit ausverkauft. Zehn Monate Vorfreude bleiben zur nächsten Auflage des MTB-Events im Landschaftspark Nord am 05. und 06. August 2017. Und wer keinen Platz erhalten hat, kann auf die Warteliste hoffen.

Die Plätze für die Solo-Fahrer und die für die Zweier-Teams wurden im Losverfahren vergeben, die für die Vierer- und die Achter-Teams nach Melde-Eingang. Beide zeitlich getrennten Prozeduren waren wieder in kurzer Zeit erledigt.
Ab sofort ist das Melde-Fenster für die Warteliste geöffnet. Auf der kann man als Nachrücker durchaus Glück haben. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass immer mal wieder Teams aus verschiedenen Gründen ihre glücklich erworbenen Startplätze beim Duisburger Kult-Event zurückgeben mussten.

„Wir freuen uns natürlich über die Nachfrage. Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell die Plätze für die MAGURA 24h von Duisburg powered by Stadtwerke Duisburg weg gehen. Warme Semmeln können da gar nicht mithalten“, sagt Stephan Salscheider von der veranstaltenden SKYDER SPORTPROMOTION mit einem Augenzwinkern.

Gernot Schaar zum Tourdirektor bestellt

Gernot Schaar, der heuer kurzfristig und interimistisch die Leitung der Österreich Rundfahrt übernommen hatte, wurde vom Vorstand des Österreichischen Radsport-Verbandes einstimmig zum neuen Tourdirektor gewählt.

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Gernot Schaar bei der Österreich Rundfahrt 2016

Der Vorstand des ÖRV hat den 48-jährigen Gernot Schaar einstimmig zum neuen Tourdirektor bestellt. „Trotz aller Turbulenzen im Vorfeld der heurigen Rundfahrt ist es Gernot Schaar gemeinsam mit dem ÖRV-Generalsekretär Rudolf Massak und seinem Team gelungen, innerhalb von nur einem Monat eine ausgezeichnete Rundfahrt auf die Beine zu stellen. Darauf können wir für die nächsten Jahre aufbauen“, sagt ÖRV-Präsident Otto Flum, der vor allem die langjährige Tätigkeit des gebürtigen Grazers im Zuge der Österreich Rundfahrt herausstreicht: „Gernot Schaar war über die letzten Jahre hinweg als Geschäftsführer der ÖRV Management GmbH maßgeblich in viele Bereiche involviert. Seine Bestellung war ein logischer Schritt für uns. Und es freut uns, dass er sich bereit erklärt hat diese Position jetzt offiziell auszuüben.“

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v.l.n.r.: ÖRV-Präsident Otto Flum, Toursprecher Harry Mayer und Tourdirektor Gernot Schaar

Gernot Schaar selbst will vor allem die Spitzenveranstaltung des Österreichischen Radsport-Verbandes den neuen Gegebenheiten anpassen: „Wir wollen die Rundfahrt ins 21. Jahrhundert bringen. Und sie soll ausgebaut und genau so attraktiv gehalten werden, wie sie in den letzten Jahrzehnten war.“ Die 69. Österreich Rundfahrt wird wieder in der ersten Juliwoche 2017 stattfinden.

Homepage: www.oesterreich-rundfahrt.at

20. ALB-GOLD Trophy am 2. Oktober in Trochtelfingen

Bei der Alb-Gold Trophy strampeln die Radler für ein Lächeln

Radmarathon feiert Geburtstag

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[ Trochtelfingen, 22. September 2016 ] 1997 fiel in Münsingen der erste Startschuss für die erste ALB-GOLD Mountainbike-Trophy. Damals traten gut 500 Sportlerinnen und Sportler auf der hügeligen Strecke über die Kuppenalb in die Pedale. Bei der 20. Austragung am 2. Oktober, mit Start in Trochtelfingen, sind jetzt schon mehr als doppelt so viele angemeldet. Noch ist das Rennen nicht ausgebucht und Meldungen werden laut Veranstalter auch am Renntag noch angenommen.

Schon bei der ersten Trophy wurde von den Teilnehmern die Stimmung an der Strecke, die netten Leute und die reizvolle Landschaft gelobt. Dafür fehlen die technisch schwierigen Streckenabschnitte, was bei den „Profis“ dazu führt, dass oft Fahrer gewinnen, die auch eine Mannschaft im Rücken haben. Mittlerweile hat sich der Herbst-Klassiker aber fest als Saisonabschluss im Rennkalender der Profis und Hobbysportler etabliert.

Am Konzept haben die ausrichtenden Vereine TSV Mägerkingen, TSG Münsingen, SSV Meidelstetten gemeinsam mit Organisator Alb-Gold Teigwaren in den letzten Jahren grundsätzlich nichts geändert. Die Veranstaltung ist eine beliebte Jedermann-Sportveranstaltung. 140 und 70 Kilometer standen bei der ersten Austragung auf dem Programm. In diesem Jahr werden drei Strecken angeboten. Seit zwei Jahren wird im Rahmen der German eMTB Masters epowered by Bosch auch eine Wertung für eMTBs angeboten, die über die 50 Kilometer-Schleife an den Start gehen. Mit dem neu geschaffenen Mini-Marathon über 30 Kilometer möchte man vor allem den Nachwuchs ansprechen. Denn für Schüler besteht nach den Regularien des Radsportverbandes ein Kilometerlimit. Aber auch erwachsene Einsteiger sind herzlich willkommen beim Mini-Marathon.

Ambitionierte Mountainbiker wählen zwischen der knapp 50 Kilometer langen Kurzdistanz und der langen Runde mit 88 Kilometer. Insgesamt summieren sich die Hügel und Kuppen der Alb dann auf beinahe 750 beziehungsweise mehr als 1500 Höhenmeter. Kraft und Ausdauer sind hier anstelle von höchsten technischen Ansprüchen gefragt.

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AG_Trophy_Sieger2014_MKaufmann
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AG_Trophy_Start2014

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Hilfe, die Spaß macht: Star-Aufgebot beim großen Jubiläumsrennen

50 Jahre Stadterhebung. 40 Jahre Große Kreisstadt. Zehn Jahre Charity Bike Cup. Das sind gleich drei gute Gründe, um am 1. und 2. Oktober zu feiern. Und dafür haben sich die Stadt Ditzingen, die Radsportakademie Bad Wildbad und Sponsor Müller – Die lila Logistik mal so richtig etwas einfallen lassen. Zwei Tage lang wird es ein tolles Programm geben – mit einer Anzahl von Stars, wie man sie nur selten auf einem Fleck trifft. Und denen man an diesen zwei Tagen vor allem so nahe kommen kann, wie sonst fast nie. Ein kurzer Überblick:

Samstag, 1. Oktober: Race of Champions
Sie können sich gerne einmal den Spaß machen, die Starterlisten von Radsportrennen in Deutschland zur Hand nehmen – und mit dem Teilnehmerfeld des Race of Champions vergleichen. Danach werden Sie feststellen: Viel mehr Stars bekommen Sie nicht mehr. Zwischen 15.30 und 16.30 Uhr werden sich über 30 Größen des Sports auf dem einen Kilometer langen Rundkurs in der Ditzinger Innenstadt machen. Mit dabei sind unter anderen: André Greipel, Didi Thurau, Olaf Ludwig, Stephen Roche, Tony Rominger, Jerns Voigt, Daniel Unger, Andreas Klöden, Bert Grabsch und, und, und… „Auf dieses Teilnehmerfeld sind wir schon stolz“, sagt Veranstalter Heinz Betz, „das wird ein richtig tolles Radsportfest.“

Samstag, 1. Oktober: LILA OPENING
Es ist eine schöne Tradition des LILA LOGISTIK Charity Bike Cups, dass sich die prominenten Teamkapitäne und ihre Mitstreiter schon am Vorabend bei der Nudelparty treffen, sich kennenlernen und ein paar gemütliche Stunden miteinander verbringen. Das wird auch in diesem Jahr so sein. Von 18.30 bis ca. 20.30 Uhr gibt es in der Stadthalle eine Vorstellung der Strecke, Interviews mit den Stars und ein kleines Rahmenprogramm.

Sonntag, 2. Oktober: LILA RACE
Um 8.30 Uhr werden die Teams präsentiert, um 9.30 Uhr geht es auf die 80 km mit Start und Ziel in Ditzingen-Heimerdingen. Natürlich auf einer abgesperrten Strecke mit professioneller Zeitmessung. Für alle, die es etwas sportlicher mögen.

Sonntag, 2. Oktober: Kinderrunde
Es werden sehr viele Prominente am Start sein. Die eigentlichen Stars der Veranstaltung sind allerdings die Kinder. Erstens gehen alle Erlöse an Star Care, also an Kinder in Not. Und zweitens gehört die Kinderrunde um 13.45 Uhr zwischen LILA RACE und LILA TOUR jedes Jahr zu den Höhepunkten der Veranstaltung. Hier können die Kleinen mit den bekannten Teilnehmern auf eine kleine Runde gehen und sich von den Zuschauern anfeuern lassen. Ganz egal, ob mit oder ohne Stützräder. Die Anmeldung erfolgt direkt vor Ort.

Sonntag, 2. Oktober: LILA TOUR
Sie mögen den Radsport, würden gerne mit Stars eine Runde fahren – es aber trotzdem gemütlicher angehen lassen? Dann ist die LILA TOUR ab 14.15 Uhr genau das Richtige für Sie. Auf den 60 km am Nachmittag bleibt immer Zeit für einen kleinen Plausch. Und wenn Sie das Ganze lieber mit einem E-Bike in Angriff nehmen wollen – auch kein Problem. „Schließlich wollen wir wirklich jedermann ermöglichen, dabei zu sein und Gutes tun zu können.“

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Packender Radsport beim Rheinstetten-Cup 2016

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Fahren wie die Rad-Profis für Einsteiger beim ALPECIN YOUNGSTER Einsteigerrennen

Am kommenden Sonntag treffen sich zum Saisonende in Rheinstetten-Mörsch nochmals die besten Kriteriumsspezialisten Süddeutschlands zu einem Kräftemessen. Bereits ab 10 Uhr werden in unterschiedlichen Alters- und Leistungsklassen die Siegerinnen bzw. Sieger ermittelt. Begonnen wird um 10.00 Uhr mit den Amateuren C, um 11.45Uhr starten die Jugend-U17 Fahrer und die Frauen. Um 13.00 Uhr wird unter dem Patronat der Firma ALPECIN ein YOUNGSTER-Rennen für die Neu-Einsteiger veranstaltet. Startberechtigt hierzu sind alle Mädchen und Jungs der Jahrgänge 2002 bis 2007 die keine Radlizenz besitzen. Je nach Alter müssen 3 bzw. 5 km absolviert werden. Jeder Teilnehmer erhält ein kleines Sachgeschenk. Anmeldungen für dieses Rennen sind direkt am Sonntag vor Ort in der Hertzstraße in Rheinstetten-Mörsch bis 12:30 Uhr möglich. Anschließend werden die Schüler-U15 (13.30 Uhr) auf die Strecke geschickt; gefolgt von den Junioren-U19 und Senioren (14.30 Uhr).
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Um 16 Uhr erfolgt der Start für das Hauptrennen der KT und A/B-Klasse. Zu diesem haben sich bereits Abordnungen unterschiedlicher Bundesliga-Teams angekündigt haben. Einer der Favoriten ist sicherlich Robert Müller (Karlsruhe) vom fränkischen Team Heizomat der erst kürzlich den Bundesliga-Lauf am Bilster Berg gewonnen hat. Allerdings werden es ihm die Pfälzer Kriteriumsspezialisten vom Team Möbel Ehrmann und vom Team Jäger und Käppel – Wipotec sicherlich nicht leicht machen. Es darf also mit spannenden Rennen gerechnet werden, zu denen Sie der RSV Concordia Forchheim einlädt.

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Buchtipp: Die vierzehnte Etappe – Radsportgeschichten von Tim Krabbe

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Steuerkopfschilder sammeln, Gesamtwertungen-aller-Zeiten berechnen, zu allen Weltmeisterschaften fahren, nach jeder Fahrt zwei Stunden putzen […]« In einem seiner Essays zählt Tim Krabbé eine Reihe von Möglichkeiten auf, die Passion für Rennräder und Radrennen auszuleben. Der Text endet mit den Worten: »Schreiben über Radsport ist eine Art ihn zu besitzen.« Tim Krabbé und den Radrennsport verbindet eine Jahrzehnte währende, überaus leidenschaftliche Beziehung. Der Amsterdamer Schriftsteller gilt – längst weit über seine niederländische Heimat hinaus – als der Radsportautor. 1978 hat er mit »De Renner« (dt. »Das Rennen«) eine stark autobiografisch geprägte Novelle über ein Eintagesrennen durch die Cevennen veröffentlicht, die vielen Fans und Kritikern als Klassiker unter den Sportromanen gilt. Nun legt Tim Krabbé mit »Die vierzehnte Etappe« im Covadonga Verlag einen Band vor, der eine Auswahl der schönsten kurzen Texte versammelt, die er in den vergangenen knapp 35 Jahren über den Radsport geschrieben hat.

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Team Heizomat: Bundesligaabschluss in Düsseldorf

Team Heizomat die Nummer zwei in Deutschland

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Foto via Team Heizomat

Das Team Heizomat hat sich beim letzten Lauf der Rad-Bundesliga in Düsseldorf den zweiten Platz in der Mannschaftswertung nicht mehr nehmen lassen. Robert Müller fuhr als Dritter noch einmal auf das Podium der großen Düsseldorfer Bühne. Dort wurden auch Simon Redmers und Dorian Lübbers für ihre zweiten Plätze in der Sprint-, Berg- und Nachwuchswertung geehrt.

Das “Race am Rhein” in Düsseldorf galt als Probelauf für den Start der Tour de France im kommenden Jahr. Allerdings lief vor rund 55.000 Zuschauern noch nicht alles reibungslos. Der Start wurde wegen Problemen mit der Streckensperrung um über eine Stunde nach hinten verschoben, das Rennen auf 96 Kilometer verkürzt. So gaben die Fahrer vom Start weg Gas. Keine Gruppe konnte sich entscheidend lösen, doch wenn einige Fahrer mal einige Meter zwischen sich und das restliche 110-köpfige Feld brachten, dann war das Team Heizomat stets auf der Höhe. Am Ende lief alles auf den Massensprint hinaus. Robert Müller bewies dabei einmal mehr seine herausragende Spätform und sprintete hinter dem DM-Zweiten (U23) Konrad Geßner (Team P&S Thüringen) und Aaron Grosser (Team Sauerland) auf Platz drei. Das tolle Mannschaftsergebnis rundeten dahinter Philipp Zwingenberger (6.), Jonas Rapp (13.), Dorian Lübbers (16.), Nathan Müller (19.) und Aaron Krauss (20.) ab.

Damit belegte das Team Heizomat in der Tagesmannschaftswertung Platz drei, in der Gesamtwertung reichte es sogar zu Platz zwei. Teamchef Markus Schleicher zog daher ein positives Fazit der Bundesliga-Saison 2016: “Wir können mit unserem Abschneiden bei der diesjährigen BL-Serie sehr zufrieden sein. Die geschlossene Mannschaftsleistung und ein sehr guter Teamgeist haben die 15. Heizomat-Saison in der Bundesliga sehr positiv geprägt.”

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