Marco Mathis holt DM-Titel in der Einerverfolgung

Marco Mathis ist neuer Deutscher Meister in der Einerverfolgung. Auf Radrennbahn in Cottbus setzte sich der 22-jährige Rennfahrer vom rad-net ROSE Team im Finale vielleicht etwas überraschend gegen Olympia-Teilnehmer und Straßenprofi Roger Kluge (IAM Cycling) durch. Mathis ist damit Nachfolger seines rad-net ROSE-Teamkollegen Domenic Weinstein, der dieses Jahr nicht am Start war.

Kluge, der in der Qualifikation in 4:31,845 Minuten noch fast zwei Sekunden schneller als Mathis war, war eigentlich klar favorisiert. Doch Marco Mathis konnte sich steigern, ging das Rennen sehr schnell an und hatte bis zu drei Sekunden Vorsprung. Roger Kluge hatte aber auch noch Reserven und zeigte ein starkes Finale – am Ende blieben aber drei Zehntelsekunden Rückstand. Mathis siegte in Bahnrekordzeit von 4:31,544 Minuten und Kluge überquerte nach 4:31,889 Minuten den Zielstrich.

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rad-net ROSE Team will Titel bei Bahn-DM verteidigen

Maximilian Beyer (re.) ist Titelverteidiger im Scratch. Der Weltmeister von 2015, Lucas Liß (li.), ist aber auch ein heißer Titelanwärter. Foto: Mareike Engelbrecht

Ab heute ist das rad-net ROSE Team bei der Deutschen Bahn-Meisterschaft in Cottbus mit Maximilian Beyer, Leif Lampater, Lucas Liß, Marco Mathis und Henning Bommel im Einsatz. Als Titelverteidiger geht das Team in der Mannschaftsverfolgung, Einerverfolgung sowie im Scratch an den Start.

Die Sportler, die bei den Olympischen Spielen im Einsatz waren, sind vier Tage nach Beendigung der Spiele in Rio nicht am Start. Daher sieht der Sportliche Leiter des rad-net ROSE Teams Sven Meyer andere in der Favoritenrolle für Gold in der Mannschaftsverfolgung: «Da ist zum Beispiel das LKT-Team Brandenburg, die dieses Jahr wahrscheinlich besser aufgestellt sind. Dennoch wollen wir natürlich um die Medaillen fahren.»

In der Einzelverfolgung will Marco Mathis, der in diesem Jahr eine sehr positive Entwicklung gemacht hat, seine Chance nutzen.

Titelverteidiger im Scratch ist Maximilian Beyer. Die letzten Titelkämpfe in der Disziplin wurden im Dezember im Rahmen der Omnium-DM ausgetragen, doch nun kehrte das Scratch zur «großen» Bahn-DM zurück. Umso motivierter ist Beyer, damit er sein DM-Trikot nicht schon nach weniger als einem Jahr wieder abgeben muss. Ein weiterer Titelanwärter ist auch der Scratch-Weltmeister von 2015, Lucas Liß.

Weiter stehen in Cottbus für die rad-net ROSE-Fahrer die Disziplinen Punktefahren, Zweiermannschaftsfahren und 1000-Meter-Zeitfahren auf dem Programm.

Termine Finals Elite Ausdauer:
Donnerstag, 25.8.: 1000-Meter-Zeitfahren, Einerverfolgung
Freitag, 26.8.: Punktefahren
Samstag, 27.8.: Mannschaftsverfolgung, Zweiermannschaftsfahren
Sonntag, 28.8.: Scratch

Bundesliga Ortenberg + Swiss Bike Cup Muttenz: David List wagt Doppelstart

Das Lexware Mountainbike Team ist am Wochenende bei zwei Events vertreten. Am Samstag starten die Junioren Torben Drach und David List beim Bundesliga-Rennen im hessischen Ortenberg und am Sonntag steht ein U23-Trio in Basel-Muttenz beim Swiss Bike Cup am Start.

In Ortenberg im Wetterau-Kreis will David List am Samstag seine gute Position in der Gesamtwertung verteidigen. Der Deutsche Meister liegt vor den letzten beiden Events der Bundesliga-Serie bei den Junioren hinter Niklas Schehl an zweiter Stelle und hat damit gute Chancen am nach dem Finale in Titisee-Neustadt auf dem Podest zu stehen.

Das wird Torben Drach nicht mehr gelingen, doch man darf auf das Comeback des Kirchzarteners gespannt sein. Nach langer Wettkampf-Pause muss er sich allerdings erst wieder die nötige Rennhärte aneignen.

David List plant einen Doppelstart. Der Friedrichshafener will am Sonntag auch noch in Muttenz ins Rennen gehen. Was er dort mit dem Bundesliga-Rennen in den Beinen zu leisten imstande ist, lässt sich kaum vorhersagen.

Beim Swiss Bike Cup im Reit-Stadion von Muttenz bei Basel hat man es mit einer fast komplett flachen Strecke zu tun. Nur ein Anstieg stellt sich in den Weg.

Das Rennen ist in der HC-Kategorie gelistet, es werden also viele Weltranglistenpunkte verteilt. Das interessiert natürlich auch Georg Egger, Max Brandl und Luca Schwarzbauer.

Die beiden zuletzt Genannten haben für das U23-Rennen gemeldet und hoffen da vorne mitmischen zu können. Für den Sieg gibt es da 30 Zähler.

Georg Egger hat sich dagegen für die Elite-Kategorie entschieden. Um 30 Zähler zu erobern muss er da schon Siebter werden. In einem mit Weltklasse besetzten Feld ein fast unmögliches Unterfangen.

Die Punkte sind das Eine. Der zweite Funktion des Wettkampf-Einsatzes in der Schweiz ist für das U23-Trio vom Team aus dem Hochschwarzwald die Vorbereitung auf das Weltcup-Finale, das eine Woche später in Andorra über die Bühne geht.

Zusätzliche Infos zum Lexware-Team finden sie unter www.lexware-mountainbike-team.de

KMC MTB-Bundesliga Ortenberg: Olympionike Milatz prüft Nürburgring-Sieger Zwiehoff

An der vorletzten Station der KMC MTB-Bundesliga geht es am Samstag in Ortenberg auch um die beste Ausgangsposition in der Gesamtwertung. Olympionike Moritz Milatz prüft die Anwärter auf den Gesamtsieg wie Simon Stiebjahn und Ben Zwiehoff. Bei den Damen will Hanna Klein möglichst viel von ihrem Vorsprung vor Elisabeth Brandau verteidigen. Im Zeitplan gibt es eine Änderung!

Wen darf man in Ortenberg als Favoriten bezeichnen? Moritz Milatz ist es auf dem Papier. Fünf Tage nach der Rückkehr von den Olympischen Spielen könnte zwar noch ein Fragezeichen hinter seiner Verfassung stehen, doch nachmittags um 16 Uhr müsste die Müdigkeit eigentlich überwunden sein.

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Team Vorarlberg super stark beim heutigen 55. GP des Marbriers UCI 1.2 in Frankreich

Francesc Zurita schafft Podium heute nur knapp nicht!

Das wär’s gewesen! Nach einem spannenden Rennen in Frankreich hat der junge Spanier Francesc Zurita sein nächstes Top Resultat nur knapp verfehlt. Schelling, Meiler und Zurita schafften nur knapp nicht mehr die Ausreißer zu stellen und brausten somit am Podium mit Rang acht vorbei – trotz alledem eine prächtige Vorstellung der jungen Garde!

Wie bereits im Vorjahr, hat auch dieses Jahr der Veranstalter das Team Vorarlberg zur 55. Austragung des GP Marbriers eingeladen. Wie im vergangenen Jahr mit Rang acht von Nicolas Baldo zeigte sich auch heute die Mannschaft von Beginn an als eines der aktivsten im 180 Mann Feld.
Der nicht einfach zu fahrenden zehn Kilometer lange Rundkurs selektierte das Fahrerfeld praktisch von alleine, da von Beginn an in einer Hitzeschlacht eine sehr hohe „Pace“ angeschlagen wurde.

60 Kilometer vor Ziel waren Zurita, Schelling und der junge Lukas Meiler in einer 26 Fahrer starken Spitzengruppe. Diese sollte den Sieger stellen!

In jeder Gruppe dabei – aber im Finale glücklos!
In jeder Gruppe welche sich in der Folge davon machte war einer der drei Fahrer vertreten – nicht aber in der letzten! Acht Fahrer machten sich davon und wurden von Zurita und Co. nicht mehr gestellt, obwohl sie den Rückstand fast im Alleingang verkleinern konnte. Sieger der Belgier Planckaert (Team Lotto Soudal). Francesc Zurita klassierte sich als stärkster Sprinter heute nur knapp dahinter auf Rang acht.

„Heute haben die jungen Fahrer Courage gezeigt und alles versucht was möglich war. Lukas Meiler hat heute ein tolles Rennen gezeigt. Nicolas Winter hatte mit Defekt Pech, aber im Finale hätte es heute fast geklappt für Zurita. Wenn sie diese Gruppe holen wäre „Fran“ am Podium. So spannend ist zum Glück der Sport!“ Werner Salmen nach dem Rennen

Resultat www.procyclingstats.com
Kader Team Vorarlberg: Patrick Jäger, Francesc Zurita, Lukas Meiler, Patrick Schelling, Michael Kucher, Nicolas Winter;

Next race: 28. August Croatia-Slovenia Race UCI 1.2 http://www.adria-mobil-cycling.com/si

Fotos Team Vorarlberg

KMC MTB-Bundesliga, Finale in Titisee-Neustadt: Zwei Weltmeister beim Singer Wäldercup

Focus-Quintett sorgt für Klasse

Zwei Weltmeister haben sich zum Finale der KMC Bundesliga in Titisee-
Neustadt angekündigt. Die amtierenden Champions im Eliminator Sprint, Linda
Indergand und Daniel Federspiel planen für 17. und 18. August ihren Start beim
Singer Wäldercup an der Hochfirst-Schanze. Auch Vorjahres-Sieger Florian
Vogel tritt wieder an und trifft auf Olympionike Moritz Milatz.
Florian Vogel scherzte im Vorjahr nach seinem Sieg, er sei ja wegen dem Titisee
gekommen, verbesserte sich dann aber und lobte: „Nein, die Atmosphäre ist cool, die
Strecke schön und es hat viele Zuschauer.“ Ob nun weil ihm der Event so gut
gefallen hat oder das Hochschwarzwälder Schmuckstück, auf jeden Fall hat sich
Vogel auch für die zweite Auflage der KMC MTB-Bundesliga in Titisee-Neustadt
angekündigt. Und mit dem Schweizer Weltklasse-Fahrer kommt sein komplettes
Team Focus XC.

Indergand_WM16_NoveMesto_women_by Goller – 72

Das ist inzwischen zur Nummer drei in der Welt aufgestiegen und weiß mit
Eliminator-Weltmeisterin Linda Indergand (Schweiz), dem Deutschen Meister Markus
Schulte-Lünzum, so wie dem U23-WM-Dritten Marcel Guerrini, sowie der
Ungarischen Meisterin Barbara Benko vier weitere hochklassige Mountainbiker in
seinen Reihen. Linda Indergand war für die Schweiz bei den Olympischen Spielen
am Start und lag in Rio bis zur dritten Runde in führender Position. Am Ende wurde
es ein ausgezeichneter achter Platz. Dieses Jahr war sie auch schon Zweite beim
Weltcup in Australien.
Moritz Milatz wird auch dieses Jahr wieder am Start sein, allerdings unter anderen
Voraussetzungen als vorige Saison. Da war der Freiburger nicht auf der Höhe. Das
dürfte vier Wochen nach den Olympischen Spielen ganz anders sein. Aufgrund
gesundheitlicher Probleme reichte es in Rio zwar nur zu einem halben guten
Rennen, das schließlich auf Platz 28 endete, aber in Titisee-Neustadt dürfte das
anders werden.
Bei den Damen hat Olympia-Teilnehmerin und Vorjahres-Siegerin Helen Grobert
zwar noch nicht zugesagt, aber sie liebäugelte schon vor Wochen mit einem Start.
„Warum nicht, es ist ein schönes Rennen und nahe der Heimat“, meinte sie.

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Team Baier: Platz 2 für Friedrich Hofmann bei der Berg DM

Friedrich Hofmann fährt für das Team Baier Corratec Landshut die Silbermedaille bei der Deutschen Bergmeisterschaft der Klasse Senioren in Waldenburg ein. Teamkollege Markus Swassek wird 4.
Hofmann und Swassek machten sich mit hohen Zielen auf ins sächsische Waldenburg bei Zwickau, um dort die Farben des Team Baier Corratec Landshut gut zu vertreten. Der 10. Waldenburger Berg-Preis führte über 10 Runden á 5,3 km und insgesamt ca. 1500 hm. Das Rennen war hochkarätig besetzt und die Baier-Fahrer übernahmen vom Start weg die Kontrolle. Doch ein taktische Unachtsamkeit kostete wohl letztendlich den Sieg. Vladi Riha vom VC Vegesack setzte sich vom Feld ab und fuhr schnell einen großen Vorsprung heraus, da man sich im Hauptfeld mit der Nachführarbeit nicht einig war. 3 Runden vor Schluss ging Hofmann in die Offensive und attackierte zusammen mit Andreas Feistel vom RSV Breisach und nahm die Verfolgung zur Spitze auf. Der Zeitabstand konnte aber nichtmehr gut gemacht werden und somit konnte Hofmann einen tollen 2. Platz einfahren. Teamkollege Swassek erreichte als 4. auch mit einer Top-Platzierung das Ziel.

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FOCUS 24h-Festival von Stuttgart – epowered by Bosch

Magische Wirkung: 550 fahren bei Tag und Nacht
Kostenlos: Schauen, Testen und Gewinnen
Am kommenden Wochenende geht an der Messe Stuttgart das
zweite FOCUS 24h-Festival epowered by Bosch über die Bühne.
Im Rahmen des Mountainbike-Events vom 27. bis 28. August
mit rund 550 Teilnehmern gibt es eine Vielzahl von Event-
Highlights rund um das Rad. Der Eintritt in Halle 5 der Messe
Stuttgart ist an allen Tagen kostenfrei.

Die Premiere des 24-Stunden-Nonstop-Rennens war erfolgreich, die
zweite Auflage sattelt noch mal drauf. 550 Mountainbiker haben als
Solist, Zweier-, Vierer- oder Achter-Team für den Event in der
einzigartigen Atmosphäre an der Messe am Flughafen Stuttgart
gemeldet. Sie stellen sich dem knisternden, schweißtreibenden
Kampf mit dem inneren Schweinehund und genießen von Samstag
12 Uhr bis Sonntag 12 Uhr die magische Wirkung eines 24-Stunden-
Rennens, die sich in den Nachtstunden am eindrücklichsten
entfaltet. Titelverteidiger ist das MHW-Cube Racing Team aus
Untermünkheim.

Für das beste Achter-Team hat die Landeshauptstadt Stuttgart
übrigens einen Sonderpreis ausgesetzt: den gläsernen
Fernsehturm. Überreicht wird der bei der Siegerehrung am

Die Solo-Fahrer, die verrücktesten unter den Bike-Maniacs, werden
vom Rahmenprogramm nicht viel mitbekommen, sie pedalieren ja
mehr oder weniger ohne Unterlass. Immerhin, ein Test der neuesten
Rad-Modelle von Focus wäre auch für die Solisten noch möglich.
Die Focus Test Area ist am Samstag von 10 bis 20 Uhr und am
Sonntag von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Eine Woche vor der
Fahrradmesse Eurobike können die Bike-Neuheiten in Stuttgart
kostenlos getestet werden. Neu ist ein eigens auf der Messe
eingerichteter eBike-Testparcour, auf dem die immer beliebter
werdenden Zweiräder mit Zusatzmotor getestet werden können.
Wie schon im vergangenen Jahr wird auch 2016 der Bosch eBike
Hero gesucht. Jedermann, egal ob Teilnehmer des 24-Stunden-
Rennens oder nicht, bekommt die Gelegenheit mit einem vom
Veranstalter zur Verfügung gestellten eMountainBike mit dem
beliebten Bosch-Antrieb eine schnelle Runde auf einer extra
ausgesteckten Runde zu drehen. Wer die schnellste Zeit abliefert,
wird zum eBike Hero gekürt. Zu gewinnen gibt es täglich ein Bike-
Wochenende in Südtirol für 2 Personen inkl. Fahrtechnik-Training
im Wert von 600 Euro.

Neu im Programm ist die VAUDE Movie Night. Am Samstagabend
ab 19.30 Uhr werden über 90 Minuten verschiedene Film-Highlights
gezeigt. Mountainbike-Reisefilme aus Nepal, aus Malawi/Afrika,
dem Caucasus/Armenien, vom Pamir Mountain/Tatschikistan, aber
auch aus den Schweizer Alpen wechseln sich ab. Eindrücklich auch
der Streifen Climb the Hebrides aus Schottland und der über das
Bergmassiv Sansara.

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Fux & Hase – die romantische Liebesgeschichte am Semmering

Das 10. Jubiläumsrennen 2016 – 24 h Downhill „race the night“
ist nicht nur mit imposanten Zahlen zu beschreiben,
sondern mit einer Rad-Romanze der besonderen Art.

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Fux_Hase_Racing Team Semmering 2016
Foto: Zauberberg Semmering
2015 lernten sich Meike Hoffmann aus Deutschland und Martin Haselsberger aus Tirol beim Semmering Rennen kennen… und lieben. Aus der romantischen Begegnung am Zauberberg wurde Liebe, und in diesem Jahr kehrten die beiden als Paar zurück:
Als „Fux & Hase Racing Team“ starteten sie im 2er Team – und belegten den 18. Platz von 27 Teams, mit 127 Runden.

Das illustre Starterfeld beim 10. Jubiläumsrennen

Kategorien: Einzelwertung, 2er, 4er, 6er Teams / Starter: 330 Fahrer – 16 Nationen

Andreas Viehböck – Traunsee – Österreich: 4x Semmering Sieger

Lisa Ribarich
2015 wird sie mit 123 Runden sensationelle 2. – 2016: Siegerin in der Damenwertung mit 106 Runden

Thomas Rieger – Deggendorf – Bayern – Deutschland
2 mal im 4er Team und dieses Jahr zum vierten Mal als Einzelstarter – 6. Start am Semmering
2x 2. Platz u. 1x 5. Platz in der Einzelwertung – 2016: 3. Platz

Hans-Jürgen Wurlitzer – Sachsen – Deutschland – 10. Mal am Start – Jubiläum! Jubiläumsstart 2016!
10 Jahre Ringkämpfer, 30 Jahre Kraftsportler, so suchte Hans-Jürgen Wurlitzer mit 49 Jahren einen neuen sportlichen Höhepunkt in seinem Leben.2007 bestritt er am Semmering sein erstes Downhill – Rennen als Einzelstarter. Zitat Wurlitzer: “Jede Runde ist für mich persönlich ein besonderes Erlebnis. Ich erlebe die packenden Kämpfe der Fahrer, bei der Auffahrt in der Gondel spüre ich die Motivation, den unermüdlichen Kampfgeist und die Freude über diese tolle Veranstaltung.

Otto Haunold – oldest man – Jahrgang 1949 – 67 Jahre

Julio Noordhuis – 29 Jahre – aus Holland – das 7. Mal am Start

Longest distance – Moscow Semmering – 4 Fahrer aus Russland – über 2000 km Anreiseweg:
Ivan Kunaev, Anton Rumyantsev, Dmitry Protopopov, Maxim Rybin

Interessante Zahlen und Details

• 24 h Video-Live Berichterstattung direkt aus dem Bikepark – auf Facebook, YouTube und Twitter
• 60 Streckenposten im 3-Schicht-Plan
10 Stunden reine Downhillzeit –10 Abfahrten und 430 Kilometer – in der Einzelwertung
• 60.000 Downhill-Kilometer – erreichen alle Fahrer zusammen
100 Kilo Nudeln für Fahrer und Betreuer – um fehlende Energiereserven aufzufüllen
• 1000 Eier – 1500 Stück Semmerln sorgen für Energie!

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Team “UNSER*NOTARZT” bei Rad am Ring: Erhöhter Puls für den Notfall

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Ein Notarzt muss Kondition haben, starke Nerven und Durchhaltevermögen. Ein Ausdauersportler auch. Doktor Martin Schiffarth vereint beides in seinem Projekt „UNSER* NOTARZT“. Und strampelte mit drei Achter-Teams im 24-Stunden-Mountainbike-Rennen bei Rad am Ring (29.-31. Juli) für die Zukunft seine Berufsstands.

Martin Schiffarth ist Arzt mit Leib und Seele. Nach einem kurzen Abstecher in den Beruf des Industriekaufmanns lebt der 39-Jährige seinen Traum vom Leben retten – im Notarztfahrzeug und auch in der Luftrettung rund um den Nürburgring.

Seit drei Jahren entwickelt Schiffarth den Notarztstandort Adenau (Eifel) weiter, neben seinem Job als Oberarzt der Anästhesie des St. Josef-Krankenhauses in Adenau und neben seinem ehrenamtlichen Engagement als Gründer und Promoter des Netzwerkprojekts „UNSER* NOTARZT“.

Das ist eine Gruppe aus Notarztkollegen, Rettungsassistenten und Medizinstudenten, die sich einmal pro Woche zum gemeinsamen Mountainbike-Training treffen und in Team-Farben bei Rennen antreten, um auf die Ausbildungs-Missstände ihrer Berufsgruppe aufmerksam zu machen und Spenden für die Anschaffung von Untersuchungs- und Trainings-Equipment zu sammeln.

Bereits zum zweiten Mal nach 2015 starteten Fahrer des Projekts beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring, ganze drei Achter-Teams traten für den guten Zweck in die Pedale – und finishten auf den Plätzen 5 (Achter-Jet), 10 (Retten-Löschen-Biken) und 13 (UNSER* NOTARZT). Ein schönes Ergebnis, aber nicht das eigentliche Ziel der Initiative. Das ist langfristiger. Viel langfristiger.
„Radsport schweißt das Team zusammen. Das Mountainbiken und unser Job sind sich in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich“, erklärt Schiffarth, der in der Eifel-Region aufgewachsen und zeitlebens mit dem Mountainbike unterwegs gewesen ist. „Beide“, so führt er aus, „bringen einen zum Beispiel häufig in körperliche und seelische Ausnahmezustände. Man trainiert unterbewusst das im Sport, was für den Beruf wichtig ist.“

Darüber hinaus ist das sportliche Engagement auch ein gutes Fundraising-Instrument, das Aufmerksamkeit erregt und – im wahrsten Sinne des Wortes – Sympathien einfährt. Auch und vor allem bei Sponsoren. Mit dem so gesammelten Geld wird dann lebensrettendes Equipment wie ein mobiles Ultraschallgerät finanziert, hauptsächlich investiert „UNSER* NOTARZT“ die Spenden aber in Training und Ausbildung des Nachwuchses.

Bei einem Notfall muss nämlich an sich innerhalb von 15 Minuten Hilfe geleistet werden. Das, und die damit verbundenen komplexen Abläufe müssen aber trainiert werden. Daran hapert es vor allem in ländlichen Gegenden oft, es fehlen schlicht Mittel und Möglichkeiten. Auch in der Region des Nürburgrings – „obwohl wir durch unsere langjährige Verbindung zum Motorsport und der Notfallmedizin eigentlich dafür prädestiniert wären“, so Martin Schiffarth.

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Team Heizomat: Rapp holt Bronze bei Berg-DM

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Jonas Rapp hat für einen weiteren großen Erfolg des Teams Heizomat gesorgt. Bei der deutschen Bergmeisterschaft in Waldenburg/Sachsen gewann der stärkste Bergfahrer im Team Heizomat Bronze in der Altersklasse U23.

Für den 22-jährigen Pfälzer wäre bei einer optimalen Vorbereitung sogar noch mehr drin gewesen, glaubt Teamchef Markus Schleicher, denn er erinnerte nach dem Rennen daran, dass Rapp “ja in der Woche zuvor noch erkältet war und pausieren musste. Ich glaube, wenn er da gesund geblieben wäre, dann hätte er am Ende noch einmal aus der Gruppe herausfahren und gewinnen können.“ Nichtsdestotrotz war Schleicher mit der Medaille zufrieden. Das Rennen wurde zunächst lange von einer dreiköpfigen Spitzengruppe bestimmt, doch am Ende fiel die Medaillen-Entscheidung im U23-Rennen im Sprint zwischen fünf Fahrern, in dem Rapp zu Bronze fuhr. Zuvor wurde er nach Kräften von Nathan Müller, der am Ende die Verfolger als Sechster ins Ziel führte, und Dorian Lübbers (26.) unterstützt.

Parallel stand in Rülzheim ein anderer Teil der fränkischen Mannschaft bei zwei Rundstreckenrennen und einem Sprintturnier am Start. Dabei sicherte sich Robert Müller am Samstag den fünften Platz im Nachtkriterium, am Sonntag wurde er Vierter im Sprintturnier, im folgenden Kriterium reichte es nur zu Platz 17.

Am kommenden Wochenende startet Philipp Zwingenberger bei der deutschen Bahnrad-Meisterschaft im Zweier-Mannschaftszeitfahren an der Seite von Ex-Profi Christian Kux. Der Rest der Mannschaft absolviert am Teamsitz in Motten ein zweitägiges Kurztrainingslager, um sich auf die Deutsche Meisterschaft im Mannschaftszeitfahren in der Folgewoche und die dann folgenden Wettbewerbe in der Rad-Bundesliga vorzubereiten.

Radsportkleidung unseres Ausrüsters Lawi gibt es unter diesem Link: https://www.lawi-sport.de/Team-Heizomat

Imagefilm:   http://team-heizomat.de/index.jsp?rubrik=videos
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