Kategorie-Archiv: Strassenrennen

BEST TEAM = Vorarlberg Santic! Patrick Schelling Etappenzweiter und nun Gesamtdritter an der Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2

Team Vorarlberg Santic
Schelling, Thalmann, Orrico u. Geismayr rocken die 9. Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2 – Etappenränge zwei, fünf, sieben – Rang drei im Overall Klassement – stärkstes Team der Rundfahrt!
Ganz gereicht hat es heute (noch) nicht, aber was die Vorarlberg Santic Profis heute auf der dritten Etappe bei der Int. OÖ Rundfahrt abgeliefert haben war mehr als stark! Hinter dem Österreicher Rabitsch wird Team Kapitän Patrick Schelling Etappenzweiter und schiebt sich vor auf Rang drei in der Gesamtwertung. Roland Thalmann als Fünfter und Davide Orrico als Siebenter unterstreichen Rang eins in der Gesamt Wertung!
Thalmann und Co. beschäftigen die Konkurrenz!
Auf dem schwersten Abschnitt der Rundfahrt haben sie heute der Konkurrenz Arbeitstherapie verschrieben. Nach dem Start in Eferding in Richtung Ziel nach Ulrichsberg über 142 Kilometer und 2300 Höhenmeter war es „Roli“ Thalmann welcher im Finale die Akzente setzen konnte. Im bergigen Finale kann Rabitsch vom Team Felbermayr zwar Patrick Schelling noch abfangen, aber die Rundfahrt ist erst morgen in Ternberg zu Ende.
Volle Attacke – Vier Team Vorarlberg Santic Fahren in Top Ten der Gesamtwertung!
Schelling auf drei, Thalmann auf sechs, Geismayr auf sieben und Orrico auf neun – das wird eine spannendes Finale morgen!
Kader: D. Orrico, P. Jäger, P. Schelling, R. Thalmann, G. Friesecke, D. Geismayr
Result: https://www.procyclingstats.com/race/oberosterreichrundfahrt/2018/stage-3
Contact:
www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at
Presseservice Team Vorarlberg Santic

Starker Gregor Mühlberger zeigt Moral am Weg nach Arosa und holt Rang 4 auf der letzten Bergetappe der Tour de Suisse


In einer frühen, 29-Mann starken Fluchtgruppe, setzt sich Mühlberger vom Feld ab. Doch BMC kontrolliert das Rennen den ganzen Tag über und lässt den Ausreißern nie mehr als 3:30 Vorsprung. Als am Schlussanstieg, schon 28 Kilometer vor dem Ziel, N. Quintana zur Attacke bläst, ist der Kampf um den Etappensieg voll entbrannt. Quintana schließt zur Spitze auf, doch Mühlberger lässt sich lange nicht abschütteln. Erst 2 Kilometer vor dem Ziel muss der österreichische Meister den Kolumbianer ziehen lassen. Dennoch beeindruckt Mühlberger mit Rang 4. Quintana siegt vor Fuglsang und Porte.
Die Etappe
Die 7. Etappe der Tour de Suisse war zugleich die letzte Bergetappe. Von Eschenbach führte der Kurs über 170,5 Kilometer nach Arosa, einer Bergankunft der höchsten Kategorie. Zwar war der Beginn der Etappe schon recht wellig, mit einer Bergwertung der 3. Kategorie, doch der Schlussanstieg mit fast 30 Kilometern Länge war ein anderes Kaliber, wobei die letzten 5 km am schwierigsten waren. Durch den welligen Etappenauftakt, hatten aber heute auch Ausreißer eine Chance auf den Sieg, abhängig wie weit das Feld eine frühe Gruppe würde ziehen lassen.
Teamtaktik
Wie gestern war das Ziel von BORA – hansgrohe einen Mann in der Gruppe des Tages zu platzieren. Nachdem gestern Patrick Konrad sein Glück versuchte, baute man in den Reihen des deutschen Teams heute auf den österreichischen Meister Gregor Mühlberger. Zwar scheint Gregor noch nicht ganz seine Topform erreicht zu haben, als starker Kletterer hätte er aus einer Fluchtgruppe am Ende der Etappe nach Arosa aber sicher seine Chancen.
Das Rennen
Schon kurz nach dem Start setzte sich eine überraschend große Gruppe vom Feld ab. Insgesamt 29 Fahrer machten sich auf den Weg, und Gregor Mühlberger schaffte ebenfalls den Sprung nach vorne. Zwar versuchte BMC, aufgrund der Größe der Gruppe, den Vorsprung von Beginn an zu kontrollieren. Dennoch hatten die Spitzenfahrer 80 km vor dem Ziel einen Abstand von etwa 3:30 zwischen sich und das Hauptfeld gebracht. Die Gruppe harmonierte gut, BMC verhinderte aber erfolgreich, dass der Abstand weiter anwachsen konnte. Am Beginn des schier endlosen Anstiegs nach Arosa, hatte die Gruppe um Gregor Mühlberger immer noch 2:20 Vorsprung, doch schon auf den ersten Metern setzte N. Quintana zu einem Großangriff an. Während Gregor an der Spitze versuchte immer wieder das Tempo hochzuhalten, schmolz der Abstand nun zügig, da zwischen Quintana und Porte eine Art Verfolgungsrennen entbrannte. Rund 20 km vor dem Ziel hatte Quintana zur Gruppe Mühlberger aufgeschlossen und der Kampf um den Etappensieg war voll entbrannt. Auf den letzten 5 Kilometern fuhr Quintana die verbliebenen Fahrer an der Spitze völlig auseinander, während Porte dahinter Fahrer um Fahrer überholte. Gregor Mühlberger aber ließ sich vom Kolumbianer nicht abschütteln. Bis zur 3-km-Marke sah es aus, als könnte der österreichische Meister um den Etappensieg kämpfen, doch einen Kilometer später, muss er Quintana doch ziehen lassen. Dennoch hielt sich Mühlberger beim Sieg von Quintana auf Rang 4. Eine beeindruckende Leistung nach einem langen Tag an der Spitze.
Reaktionen im Ziel
„Zuerst dachte ich, die Gruppe sei zu groß und wird keine Einigkeit geben. Im hügeligen ersten Teil war das auch so, und es war nie richtig Zug drin. Doch im Flachstück danach ist Sky vorne richtig gefahren, da kam ein Rhythmus in die Gruppe. Als wir den Schlussanstieg in Angriff genommen haben, dachte ich schon, dass wir eine Chance auf den Sieg hätten. Aber im ersten Teil habe ich richtig gelitten, da lief es nicht richtig. Dann hat Quintana von hinten aufgeschlossen, und in den flacheren Abschnitten konnte ich mich etwas erholen. Im letzten steilen Teil hatte ich dann gute Beine. 3 Kilometer vor dem Ziel dachte ich, ich gewinne das Ding, aber leider fehlen mir noch die letzten 3% zu meiner Topform, darum musste ich Nairo einen Kilometer später ziehen lassen. Aber dennoch gibt mir die Leistung heute viel Selbstvertrauen, und zeigt, dass meine Vorbereitung Richtung Tour stimmt. Ich bin jetzt richtig kaputt, aber auch sehr glücklich.“ – Gregor Mühlberger

„Das war heute richtig stark von Gregor! Wie geplant war er in der Gruppe mit dabei, musste allerdings schon dort viel Kraft investieren. Dennoch war er am Ende immer noch in der Lage fast bis zum Schluss mit Quintana und Porte mitzuhalten. Auch wenn es auf den letzten 2 km nicht mehr ganz gereicht hat, war das heute herausragend und sehr vielversprechend für einen jungen Fahrer wie ihn.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
7. Etappe:
1. Nairo Quintana (Movistar)
2. Jakob Fuglsang (Astana) +0:22
3. Richie Porte (BMC), s.t.
4. Gregor Mühlberger (Bora-hansgrohe) +0:38
5. Wilco Kelderman (Sunweb) s.t.
6. Enric Mas (Quick-Step Floors)
7. Igor Anton (Dimension Data)
8. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +0:50
9. Mikel Landa (Sky) s.t.
10. Sam Oomen (Sunweb)
Gesamtstand:
1. Richie Porte (BMC)
2. Nairo Quintana (Movistar) +0:17
3. Wilco Kelderman (Sunweb) +0:52
4. Enric Mas (Quick-Step Floors) +0:53
5. Sam Oomen (Sunweb) +1:13
6. Jakob Fuglsang (Astana) +1:28
7. Mikel Landa (Movistar) +1:31
8. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +1:37
9. Simon Spilak (Katusha-Alpecin) +1:48
10.Bauke Mollema (Trek-Segafredo) +2:26

Matteo Pelucchi als Etappen-Zweiter erneut auf dem Podest bei der Slowenien-Rundfahrt


Auf der zweiten Etappe der Slowenien-Rundfahrt hatten die Sprinter die letzte Chance ein Erfolgserlebnis im Kampf um den Sieg zu feiern. Die Spannung bei der Sprintentscheidung in Rogaška Slatina war also vorprogrammiert und in einem rasanten Massensprint enttäuschten die schnellen Männer dann auch nicht. D. Groenewegen holte sich in überzeugender Manier den Tagessieg, während Matteo Pelucchi als Zweiter über die Ziellinie spurtete.
Die Etappe
Der Startschuss fiel heute in Maribor, der zweitgrößten Stadt Sloweniens. Von dort führte die insgesamt 152,7km lange Strecke nach Rogaška Slatina an der Grenze zu Kroatien. Der Parcours war nicht besonders anspruchsvoll und sollte den Fahrern keine allzu großen Schwierigkeiten bereiten. Der erste Teil der Strecke verlief leicht wellig und die zweite Hälfte wies 50km vor dem Ziel einen Berg der 3. Kategorie auf. Dieser 2,2 km lange Anstieg hinauf nach Planina pri Sevnici war durchschnittlich 8 Prozent steil. Sollte ein hohes Tempo hier angeschlagen werden, dann konnten einige endschnelle Fahrer in leichte Schwierigkeiten geraten. Die letzten 5km waren flach und wiesen, im Gegensatz zur gestrigen Etappe, keine tückischen Kurven auf.
Teamtaktik
Nach dem turbulenten Auftakt der Rundfahrt, in dem mehrere Top-Sprinter durch einen Sturz auf dem letzten Kilometer ihre Chancen auf den Sieg verpassten, nutzten die schnellen Männer heute die letzte sich bietende Gelegenheit um einen Podestplatz zu erkämpfen. Für Matteo Pelucchi, der gestern den 2. Platz beim Endspurt errang, bestand heute wieder eine Gelegenheit seine Sprintstärke unter Beweis zu stellen. Sollte er am Schluss der Etappe noch gute Beine haben, konnte er heute erneut eine Top-Platzierung erreichen. Für Rafał Majka, der gestern in den letzten Rennminuten stürzte, galt es sicher ans Ziel zu kommen und zu versuchen, sich in eine gute Position für die bevorstehenden Etappen zu bringen.
Das Rennen
Nach 12km löste sich eine kleine Gruppe vom Feld um ihr Glück in der Flucht zu suchen. Das Trio konnte während des Tages einen maximalen Vorsprung von 5 Minuten herausfahren. In der zweiten Rennhälfte machte das Peloton, angeführt von UAE Team Emirates, Jagd auf die Spitzengruppe und der Vorsprung pendelte sich bei etwa 2 Minuten ein. 20km vor dem Ziel ließ sich einer der Ausreißer zurück ins Feld fallen und es dauerte dann nicht lange bis seine zwei Fluchtgefährten auch vom Peloton geschluckt wurden. Mit noch 10km bis zum Ziel rückten die Sprinterteams nach vorne und beschleunigten das Tempo. Wie erwartet endete der Tag in einem Massensprint in Rogaška Slatina, den D. Groenewegen für sich entschied. Matteo Pelucchi sprintete erneut aufs Podium und belegte den 2. Platz und trägt somit weiter das Trikot des Punktbesten bei dieser Rundfahrt.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein sehr schneller Sprint auf einer weiten Straße, die etwas bergab ging. Heute versuchten wir, unsere Kraft zu sparen und das ganze Team arbeitete sehr gut zusammen, um mich und Rafał Majka am Ende in eine sichere Position zu bringen. Im Endspurt versuchte ich mich an Groenewegens Hinterrad zu klemmen aber leider war er etwas zu schnell. Angesichts des starken Sprinterfeldes hier bin ich trotzdem mit dem zweiten Platz sehr zufrieden.“ – Matteo Pelucchi
„Matteo ist im Moment gut in Form. Im Finale klemmte er sich ans Hinterrad von Dylan Groenewegen. Ich glaube, dass war eine gute Entscheidung, allerdings hatte Groenewegen am Ende die höhere Endschnelligkeit und Matteo konnte nicht an ihm vorbeiziehen. Aber wir sind mit seiner Leistung durchaus zufrieden. Natürlich hätte er gerne gewonnen, aber zwei Podestplätze innerhalb von zwei Tagen sind nicht zu verachten.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
2. Etappe:
1. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)
2. Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe)
3. Caleb Ewan (Mitchelton-Scott)
4. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
5. Manuel Belletti (Androni)
Gesamtstand:
1. Ben Hill (Ljubljana Gusto)
2. Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe) +0:03
3. Simone Consonni (UAE Team Emirates) +0:05
4. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)

Patrick Konrad in der Gruppe des Tages auf Tour de Suisse Königsetappe


Auch heute, an der Königsetappe der Tour de Suisse 2018, konnte sich leider kein BORA – hansgrohe Profi im Spitzenfeld klassieren. Patrick Konrad schaffte zwar mit einer enormen Energieleistung den Sprung in die Gruppe des Tages, konnte sich am Furkapass an der Spitze behaupten, musste aber am Klausenpass abreißen lassen und wurde einige Kilometer später wieder vom Feld gestellt. Am Ende erwies sich S. Anderesen als der Stärkste unter den verbliebenen Fahrern an der Spitze und holte den Tagessieg in Gommiswald. Peter Sagan bleibt auch weiterhin im schwarzen Trikot des Führenden der Punktewertung.
Die Etappe
Die Königsetappe der diesjährigen Tour de Suisse führte heute von Fiesch, über Furka- und Klausenpass nach Gommiswald. Schwere 186 Kilometer standen also für das Feld auf dem Programm, denn obwohl beide Pässe relative weit vom Ziel entfernt waren, gab es doch genügend Gelegenheiten für einen Angriff. Auch der kurze Schlussanstieg nach Gommiswald durfte keinesfalls unterschätzt werden.
Teamtaktik
Nach dem gestrigen Rückschlag für BORA – hansgrohe’s Ambitionen in der Gesamtwertung, wollte das Team heute zurückschlagen und entsprechend aktiv das Renngeschehen mitbestimmen. Patrick Konrad und Gregor Mühlberger hatten beide alle Freiheiten, um etwas zu versuchen. Für den Punkteleader Peter Sagan ging es heute nur darum, das Trikot nach Möglichkeit zu verteidigen.
Das Rennen
Nach einem schnellen Beginn und einigen Attacken setzte sich noch vor dem Anstieg zum Furkapass eine 16-Mann-Gruppe vom Hauptfeld ab. Mit dabei für BORA – hansgrohe war Patrick Konrad, der sich als ausgewiesener Bergfahrer auf dem Terrain der heutigen Etappe eigentlich zuhause fühlen sollte. Bereits am Anstieg zum Furkapass konnten einige Fahrer das Tempo an der Spitze nicht mehr halten, Patrick hingegen überquerte den Furka unter den verbliebenen 11 Spitzenreitern. Doch am Klausenpass geriet auch der Gesamtsiebente des diesjährigen Giro in Schwierigkeiten und wurde abgehängt. Nach der nun folgenden Abfahrt befand Konrad wieder im Feld, während an der Spitze immer noch 7 Fahrer um den Tagessieg kämpften. BMC hatte den ganzen Tag über das Tempo im Feld bestimmt, am Schlussanstieg nach Gommiswald attackierte nun R. Porte, der Gesamtführende, und distanzierte alle weiteren Mitfavoriten. S. Andersen konnte sich als einer der wenigen Fahrer dennoch an der Spitze behaupten und holte den Tagessieg, während Porte 12 weitere Sekunden in der Gesamtwertung herausfuhr. BORA – hansgrohe spielte heute im Finale leider keine Rolle, der UCI Weltmeister Peter Sagan bleibt aber weiter Träger des schwarzen Trikots als Führender der Punktewertung
Reaktionen im Ziel
„Wir wollten heute eigentlich zurückschlagen, und mit Patrick in der Gruppe sah das auch zuerst vielversprechend aus. Leider hat sich am Furkapass aber der Eindruck von gestern bestätigt, Patrick ist nach seinem herausragenden Giro einfach müde und nicht mehr auf seinem Topniveau. Als er vom Feld eingeholt wurde, war der Abstand bei 5 Minuten, wir hatten zwar Peter in diesem Feld, aber auch er war sich nicht sicher, ab das Finale nicht zu hart für ihn sein würde. Daher haben wir entschieden heute keine Kräfte mehr zu investieren und uns auf die kommenden Tage zu konzentrieren.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
6. Etappe:
1. Sören Kragh Andersen (Sunweb)
2. Nathan Haas (Katusha-Alpecin) +0:10
3. Gorka Izagirre (Bahrain-Merida) +0:24
4. Maxime Monfort (Lotto Soudal) +0:25
5. Cyril Gautier (AG2R) s.t.
6. Richie Porte (BMC) +0:27
7. Michael Gogl (Trek-Segafredo) +0:29
8. Diego Ulissi (UAE Team Emirates) +0:39
9. Arthur Vichot (Groupama-FDJ) s.t.
10. Mathias Frank (AG2R)
Gesamtstand:
1. Richie Porte (BMC)
2. Wilco Kelderman (Sunweb) +0:32
3. Sam Oomen (Sunweb) s.t.
4. Enric Mas (Quick-Step Floors) +0:23
5. Jack Haig (Mitchelton-Scott) +0:41
6. Nairo Quintana (Movistar) +0:45
7. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +0:48
8. Diego Ulissi (UAE Team Emirates) +0:52
9. Simon Spilak (Katusha-Alpecin) +0:58
10.Mikel Landa (Movistar) +0:59

Matteo Pelucchi sprintet zum Auftakt der Slowenien-Rundfahrt auf den zweiten Platz


Die erste Etappe der Slowenien-Rundfahrt war etwas für die Sprinter, und auf der Zielgerade lieferten sich die schnellen Männer einen hektischen Kampf um den Sieg. S. Consonni war der schnellste am Tag, während Matteo Pelucchi den 2. Platz belegte.
Die Etappe
Die von vier auf fünf Tagen verlängerte Slowenien-Rundfahrt führte das Fahrerfeld auf der 159km langen und relativ flachen Auftaktetappe von Lendava, der östlichsten Gemeinde Sloweniens, nach Murska Sobota. Zum Ende der ersten Rennhälfte in Goričko erwartete das Peloton der einzige Anstieg des Tages (4. Kat, 0,8km, 6,4%). Kurz nach dem Startschuss machten die Fahrer zum ersten Mal in der Geschichte der Rundfahrt einen kurzen Abstecher nach Ungarn bevor es wieder zurück nach Slowenien ging. Nach etwa 92 gefahrenen Kilometern überquerten die Fahrer wiederum die Grenze, aber diesmal nach Österreich, bevor sie wieder nach Slowenien zurückkehrten und die letzten 66km auf slowenischem Boden in Angriff nahmen. Abgesehen von dem einzigen Anstieg des Tages war die Strecke fast tellerflach und somit eine Angelegenheit für die Sprinter des Pelotons.
Teamtaktik
Der flache Parcours war für die endschnellen Männer zugeschnitten und es war zu erwarten, dass die Etappe in einem Massensprint entschieden würde. Deshalb wollte sich heute das Team auf den Endsprint konzentrieren. Matteo Pelucchi hatte am ersten Tag der Rundfahrt gute Aussichten, ein solides Resultat herauszufahren. Deshalb wollte das Team alles daran setzten, den italienischen Sprinter tatkräftig zu unterstützen, und mit Rudi Selig stand ihm auch heute ein starker Anfahrer zur Seite. Angesichts des starken Sprinterfeldes würde der Kampf um den Sieg jedoch nicht leicht werden.
Es war auch wichtig, dass alle Fahrer des Teams sicher über die Ziellinie kamen, so dass Rafał Majka, der Titelverteidiger vom Vorjahr, eine gute Chance hat auf den bevorstehenden Etappen vorne im Gesamtklassement mitmischen zu können.
Das Rennen
Der Startschuss zum Auftakt der Slowenien-Rundfahrt fiel heute am frühen Nachmittag in Lendava. Die ersten Ausreißversuche gleich zu Beginn der Etappe wurden vom Feld jedoch schnell unterbunden. Die 5-Mann Fluchtgruppe des Tages konnte sich dann nach 25km bilden und fuhr nach einer Stunde im Sattel einen Vorsprung von fast 4 Minuten heraus. Die Sprinterteams beschleunigten vorübergehend das Tempo und kurz vor dem Anstieg in Goričko betrug der Vorsprung der Spitzengruppe nur noch 2:20 Minuten. Der Abstand zwischen dem Quintett und dem Peloton blieb konstant bis die Fahrer die Verpflegungszone erreichten. Mit noch etwas mehr als 45km bis zum Ziel machten die Sprinterteams, die heute einen Podestplatz im Visier hatten, Ernst und schlugen ein höheres Tempo an. Die Lücke begann sich dann langsam zu schließen. Der zwischenzeitlich eintretende Regen beeinflusste die Fahrbahnverhältnisse und erschwerte das Rennen etwas für die Fahrer. Nach 135km an der Spitze war es dann schließlich um den letzten verbleibenden Ausreißer geschehen und die Sprintermannschaften übernahmen die Tempoarbeit. Auf dem Schlussteil der Strecke warteten mehrere 90-Grad-Kurven auf die Fahrer, was die letzten Kilometer tückisch machten. Bei den Sprintvorbereitungen 1km vor dem Ziel gingen einige Fahrer, darunter Rafał Majka zu Boden, aber glücklicherweise verletzte er sich nicht ernsthaft. Der polnische Kletterer wird versuchen, morgen wieder an den Start zu gehen und sein Bestes zu geben. Bei der Massenankunft in Murska Sobota zeigte sich S. Consonni am schnellsten. Matteo Pelucchi verpasste nur knapp den Etappensieg und belegte den 2. Platz.
Reaktionen im Ziel
„Das Team hat mich den ganzen Tag gut unterstützt und ich bin sehr zufrieden mit unserer Teamarbeit. Mit noch 20km bis zum Ziel musste ich auch wegen eines Defekts mein Rad wechseln. Und das war Pech. Dann musste ich von hinten vorfahren, um mich in eine gute Ausgangsposition für den Sprint zu bringen. Kurz danach ereignete sich direkt vor mir ein Unfall und leider ist Rafał in diesem Moment auch zu Boden gegangen. Auf den letzten Kilometern war der Sprint äußerst chaotisch, und wenn ich nicht Pech gehabt hätte, hätte ich vielleicht die Etappe gewonnen. Aber das ist Radfahren und man muss es so nehmen, wie es kommt.“ – Matteo Pelucchi

„Matteo hatte etwas Pech auf der heutigen Etappe. Er hatte einen Defekt 20km vor dem Ziel und musste das Rad wechseln, und danach musste er versuchen, wieder Anschluss ans Feld zu finden. Mit noch 1km bis zum Ziel ereignete sich dann ein Unfall direkt vor ihm und er musste ausweichen und anschließend versuchen, schnell zu beschleunigen, was ihm viel Kraft gekostet hat. Dann wurde er noch auf der Zielgerade etwas blockiert. Ich habe viel Respekt vor dem Sieger aber ich glaube, dass Matteo die schnellsten Beine hatte, jedoch hatte er heute leider viel Pech.“ – Christian Poemer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

1. Etappe » Lendava › Murska Sobota (159km)
1 Consonni Simone UAE-Team Emirates 3:32:05
2 Pelucchi Matteo BORA – hansgrohe ,,
3 Bonifazio Niccolo Bahrain Merida Pro Cycling Team
4 Mezgec Luka Mitchelton-Scott ,,
5 Zabel Rick Team Katusha – Alpecin ,,
6 Enger Sondre Holst Israel Cycling Academy ,,
7 Roosen Timo Team LottoNL-Jumbo ,,
8 Korošec Rok My Bike – Stevens ,,
9 Modolo Sacha Team EF Education First-Drapac p/b Cannondale
10 Colnaghi Luca Sangemini – MG.Kvis

Angriffslustiger Sagan erringt am Ende Rang drei bei der 3. Etappe der Tour de Suisse.

Angriffslustiger Sagan erringt am Ende Rang drei bei der 3. Etappe der Tour de Suisse.
Als die Ausreißer des Tages eingeholt sind, entbrennt ein Schlagabtausch am letzten Anstieg. Peter Sagan selbst versucht mit einer Attacke eine Vorentscheidung herbeizuführen, seine Versuche bleiben aber unbelohnt und letztlich entscheidet ein Sprint die 3. Etappe der Tour de Suisse. S. Collbrelli holt sich den Sieg in Gansingen vor F. Gaviria, während Sagans Angriff etwas zu spät kommt, er muss sich heute mit Rang 3 begnügen.
Die Etappe
Auch heute stand zwischen Oberstammheim und Gansingen eine wellige Etappe auf dem Programm. Die 182 Kilometer waren besonders im Finale wieder schwierig, mit vier Bergwertungen der 3. Kategorie, die auf einem Rundkurs zu bewältigen waren. Nachdem der letzte Anstieg nur 5 km vor dem Ziel wartete, bot sich heute auch eine perfekte Gelegenheit für einen späten Angriff.
Teamtaktik
Auch die Etappe heute kam den Fähigkeiten des UCI Weltmeisters Peter Sagan entgegen. Wie gestern hoffte BORA – hansgrohe in einem harten Finale einige Sprinter in Probleme bringen zu können, wobei Sagan sich auf eine gute Mischung aus Allroundern wie Oss und Burghardt, und Bergfahrern wie Konrad und Mühlberger verlassen konnte. Damit war klar, dass auch für die 3. Etappe das Ziel der Tageserfolg war.
Das Rennen
Drei Fahrer prägten den ersten Teil des Rennens an der Spitze. Das Feld ließ die Ausreißer heute etwas weiter ziehen, und bald lagen an die sechs Minuten zwischen Spitze und Peloton, während einsetzender Regen das Rennen zusätzlich erschwerte. Nach etwa zwei Rennstunden zeigte sich BORA – hansgrohe vermehrt an der Spitze des Feldes und der Vorsprung zu den Ausreißern verringerte sich stetig. Bei der ersten Zieldurchfahrt in Gansingen betrug der Abstand nur mehr rund drei Minuten. Schon auf der ersten Zielrunde wurde das Rennen weiter animiert durch einen ersten Angriff aus dem Feld, während an dessen Spitze immer noch BORA – hansgrohe versuchte das Rennen zu kontrollieren. C. Juul-Jensen schaffte den Sprung zur Spitze, wo bereits ein Fahrer des Trios hatte abreißen lassen müssen. Doch das Feld setzte nach und wie zu erwarten, wurden die Ausreißer auf der letzten Runde gestellt. Im letzten Anstieg war es dann Sagan selbst, der versuchte eine Vorentscheidung herbeizuführen. Doch seine Attacke wurde von den Klassementsfahrern pariert und letztlich kam es zu einem Sprint eines ersten Feldes. Als Colbrelli den Sprint anzog, schwenkte Sagan zuerst an das Rad von Gaviria, bevor der Weltmeister versuchte zwischen beiden noch zum Sieg zu sprinten. Doch sein Angriff kam etwas zu spät, gleichzeitig wurde er zwischen Colbrelli und Gaviria auch etwas blockiert. Damit reichte es für Peter Sagan heute nur zu Rang drei.
Reaktionen im Ziel
„Es war wieder ein tolles Rennen, und wir haben alles versucht. Meine Teamkollegen haben sehr gut gearbeitet und wir waren im Finale in der richtigen Position. Ich habe am Ende noch attackiert, aber leider ohne Erfolg. Dennoch denke ich, dass man manchmal auch etwas versuchen muss, um das Rennen attraktiv zu gestalten. Wir haben noch sechs Etappen vor uns, und sicherlich noch einige Chancen auf einen weiteren Sieg.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Natürlich wollte wir heute wieder gewinnen, aber das gelingt eben nicht jeden Tag. Für mich ist wichtiger, dass wir wieder unsere Taktik perfekt umgesetzt haben, und alle ein sehr gutes Rennen gefahren sind. Am Ende war auch der Sprint von Peter wieder stark, es war sehr knapp, und das zeigt, dass wir sind, wo wir sein möchten. Morgen ist zwar eine Bergetappe, aber nicht allzu schwer. Wir werden sehen, wie sich das Rennen entwickelt und welche taktischen Möglichkeiten wir haben.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
3. Etappe:
1. Colbrelli, Sonny (Bahrain – Merida) 4:39:51
2. Gaviria Rendon, Fernando (Quick Step Floors) 0:00
3. Sagan, Peter (BORA – hansgrohe) 0:00
4. Albasini, Michael (Mitchelton – Scott) 0:00
5. Nielsen, Magnus Cort (Astana Pro Team) 0:00
6. Matthews, Michael (Team Sunweb) 0:00
7. Battaglin, Enrico (Team Lotto NL – Jumbo) 0:00
8. Stuyven, Jasper (Trek – Segafredo) 0:00
9. Ulissi, Diego (UAE Team Emirates) 0:00
10. Vanmarcke, Sep (Team EF Education First)
Gesamtstand:
1. Stefan Küng (BMC)
2. Greg Van Avermaet (BMC) +0:03
3. Richie Porte (BMC) s.t.
4. Tejay Van Garderen (BMC)
5. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) +0:16

Sam Bennett (BORA hansgrohe) hat die 102. Auflage des traditionellen Radrennen “Rund um Köln” gewonnen


Sam Bennett vom Team Bora-hansgrohe setzte sich heute nach 207,7 Kilometern im Sprint vor dem Esten Mihkel Raim (Israel Cycling Academy) durch. Dem deutschen Topsprinter Marcel Kittel (Erfurt/Katusha-Alpecin) blieb nur der 5.Rang, nachdem er vorher bereits eine Aufholjagd auf das am Berg enteilte Feld bestehen musste. Sam Bennett hatte das Rennen bereits 2014 gewonnen.
Hervorragender Sechster wurde Aaron Grosser vom Team Sauerland NRW und Alexander Krieger (Leopard) wurde 9.
Jannik Steinle vom Team Vorarlberg-Santic fuhr im Sprint auf Rang 8.
In einem spannenden Sprintfinale in der Innenstadt von Köln wies Sam Bennett seine Kontrahenten heute in die Schranken und gewann das älteste deutsche Straßenrennen. Wie erwartet endete der Radklassiker in einem Massensprint, und nach einem langen Tag im Sattel siegte der Ire vor M. Raim und M. Kittel.
Die Strecke
Heute wurde das Eintagesrennen Rund um Köln, das durch die rheinische Metropole und das Umland führte, zum 102. Mal ausgetragen. Start und Ziel war im Kölner Rheinauhafen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Gesamtstrecke leicht verkürzt und vor dem offiziellen Start des Rennens fuhr das Peloton erstmals unter den Kranhäusern hindurch, entlang des Sport- und Olympia Museums und über die historische Drehbrücke.
Nach 207,7km durchs Bergische Land erreichte das Fahrerfeld die Ziellinie im Rheinauhafen. Das Rennen versprach einen harten Tag im Sattel, denn das Peloton musste nicht nur einige enge Kurven sondern auch mehrere rasante Abfahrten meistern. Besonders im Anfangs- und Mittelteil der Rennstrecke gab es auch diverse Anstiege zu bewältigen. Auf dem Anstieg zum Schloss Bensberg, der zweimal in Angriff genommen werden musste, wartete ein zwölf Prozent steiles Kopfsteinpflasterstück auf die Fahrer. Auch zweimal musste der steile Anstieg zur Dombach-Sander Straße in Bergisch Gladbach absolviert werden. Zusätzlich standen auf dem Programm noch der Anstieg Am Dimberg und eine kurze aber 27 prozentige Steigung hinauf zum Agathaberg, eine der steilsten in Deutschland bei Radrennen gefahrenen Anstiege. Alle diese Anstiege waren als Bergwertungen gekennzeichnet. Am Ende des Tages warteten noch drei Zielrunden auf der 6,2km langen Schleife in der Kölner Innenstadt auf die Fahrer bevor das Peloton die Ziellinie im Rheinauhafen zum letzten Mal querte.
Teamtaktik
Obwohl BORA – hansgrohe ohne den Titelverteidiger Gregor Mühlberger an den Start ging, hatte das Team mit Sam Bennett, der beim Kölner Eintagesrennen im Jahre 2014 als Sieger triumphierte, ein heißes Eisen im Feuer. Der Ire, der dieses Jahr drei Etappen bei der Giro d’Italia gewann, ist in guter Form und zählte zu den Favoriten. Der Plan war es heute, Sam zu unterstützen und zu versuchen ihn in eine optimale Ausgangsposition für den finalen Sprint zu bringen.
Es konnte erwartet werden, dass auf dieser Strecke die schnellen Männer zum Zuge kommen würden. Allerdings bestand auch die Möglichkeit, dass einige Teams versuchen würden, die Sprinter zu distanzieren und einen Massensprint zu verhindern. Deshalb musste das Team auch heute besonders aufmerksam sein, um eventuelle Attacken zu neutralisieren.
Das Rennen
Die ersten Ausreißversuche gleich nach dem Startschuss wurden vom Feld schnell unterbunden. Jedoch nach etwa 15km konnten sich sieben Fahrer absetzen und eine Lücke von mehr als 4 Minuten zum Feld reißen. Nach 55km fiel das Peloton beim 27 Prozent steilen Anstieg zum Agathaberg etwas auseinander, kam jedoch bei der Abfahrt wieder zusammen. Kurz danach setzten einige Fahrer den Ausreißern nach aber ihr Unterfangen wurde vereitelt. In der zweiten Rennhälfte machte das Peloton Ernst, und durch die Tempoverschärfung begann sich der Rückstand des Feldes zu den Ausreißern kontinuierlich zu verringern. Es war also nur eine Frage der Zeit bis die Spitzengruppe gestellt wurde. Obwohl die Ausreißer gut harmonierten konnten sie den Zusammenschluss 50km vor dem Ziel nicht verhindern. Unter dem Tempodiktat von BORA – hansgrohe wurden die sieben Fahrer vor den letzten zwei Anstiegen des Tages letztendlich eingeholt. Durch das hohe Tempo teilte sich zunächst das Feld in drei Gruppen, aber nach 180 gefahrenen Kilometern kam das Peloton wieder zusammen und fuhr geschlossen in Richtung Kölner Innenstadt. Mit noch 15km bis zum Ziel übernahmen BORA – hansgrohe und Katusha Alpecin verstärkt die Führungsarbeit und setzten sich an die Spitze um alle möglichen Attacken abzuwehren. In einem rasanten Sprintfinale zog Sam Bennett an seinen Kontrahenten vorbei und holte sich den Sieg bei der 102. Austragung von Rund um Köln.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein schweres fast 208km langes Rennen aber die Jungs haben einen unglaublichen Job gemacht. Sie kontrollierten das Rennen den ganzen Tag. Wir hatten vor, das Rennen so schwer wie möglich für Sprinter wie Marcel Kittel zu machen und das Team führte unseren Plan perfekt aus. Im Finale war mein Lead-Out optimal und die Jungs haben mich in eine ausgezeichnete Position gebracht. Ich habe mich in der letzten Kurve an Kittels Hinterrad geklemmt und dann zur richtigen Zeit meinen Sprint angezogen. Unser ganzes Team hat toll zusammengearbeitet und heute eine hervorragende Leistung erbracht.“ – Sam Bennett

„Die Jungs haben heute eine gute Teamarbeit gezeigt, und alle haben den ganzen Tag für Sam gearbeitet. Wir versuchten im hügeligen Mittelteil der Strecke das Tempo zu verschärfen um Sprinter wie Marcel Kittel zu distanzieren. Aber nach Sams großer Leistung beim Giro d’Italia waren wir von seiner Form und Sprintfähigkeit überzeugt. Unser Lead-Out war perfekt und die Jungs haben Sam in eine ideale Ausgangsposition gebracht. Heute mussten die Fahrer einen ziemlich schweren und langen Parcours bewältigen und es war großartig, dass Sam sich am Ende den Sieg holen konnte.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Endstand:
1. Bennett, Sam (BORA – hansgrohe) 4:53:17
2. Räim, Mihkel (Israel Cycling Academy) 0:00
3. Sajnok, Szymon (CCC Sprandi Polkowice) 0:00
4. Jones, Brenton (Delko Marseille Provence KTM) 0:00
5. Kittel, Marcel (Team Katusha Alpecin) 0:00
6. Grosser, Aaron (Team Sauerland NRW p/b SK…) 0:00
7. Lienhard, Fabian (Holowesko – Citadel p/b A…) 0:00
8. Steimle, Jannik (Team Vorarlberg Santic) 0:00
9. Krieger, Alexander (Leopard Pro Cycling) 0:00
10. De Bie, Sean (Veranda’s Willems – Crelan) 0:00

2018 La Course by le Tour de France with FDJ : From the lake to the mountains

Key points:
 La Course by le Tour de France will this year be a one stage race between Annecy and Le Grand-Bornand. The first 28 kilometres and final 50 kilometres will be the same used on stage 10 of the men’s race.
 In addition to the race win, a prize for the best climber and most combative rider will be awarded at the arrival. Like in years past, the best riders will battle for the win just a few hours before the Tour de France peloton arrives.
 Twenty teams have been chosen by the organiser, representing the best female cyclists in the world.

Today’s best female riders will race on a stage tailor-made for champions, Tuesday July 17, in edition 5 of La Course by Le Tour de France. As was the case last year with the col d’Izoard serving as the finish line, this will be a mountain race between Annecy and Le Grand-Bornand. However, this year there will be just one stage. The 112.5 kilometres will be anything but a Sunday morning stroll. The Bluffy, Saint-Jean-de-Sixt, Romme and the Colombière climbs will count for the best climber category.

La Course by Le Tour de France will be contested on 78 kilometres of the men’s stage, which will be run the same day, with 28 kilometres between Annecy and Thônes then the final 50 kilometres between Bonneville and Le Grand-Bornand. While the opening kilometres will be picturesque as the peloton riders along the shore of Europe’s purest river, the road will rise in the first 20 kilometres with the col de Bluffy (1.5 km at 5.5%). This could be the first opportunity for a breakaway. Something new this year is the award for the most combative rider of the day that will be rewarded after the race. After passing through Thônes, a category 2 climb will be the next challenge for the peloton with the côte de Saint-Jean-de-Sixt (5.5 km à 4.9 %). La Course by le Tour will then use the same road as the men that heads to the col des Glières, but will continue straight towards Bonneville to arrive in the Arve valley. At this point the peloton will be back on the Tour de France route and will head to the Romme and Colombière climbs, where no doubt, the top climbers will try to attack on the steep slopes of these climbs in the Haute-Savoie. From there it will be a fast downhill run to Le Grand-Bornand, where La Course by Le Tour de France will be decided.

The organisers of La Course by Le Tour de France have selected 20 teams to participate in edition 5:

Ale Cipollini
Astana Women’s Team
Bepink
Boels Dolmans Cycling Team
BTC City Ljubjana
Canyon // SRAM Racing
Cervelo – Bigla Pro Cycling Team
Cylance Pro Cycling
FDJ Nouvelle – Aquitaine Futuroscope
Lotto Soudal Ladies
Mitchelton Scott
Movistar Team Women
Team Sunweb
Team Tibco – Silicon Valley Bank
Team Virtu Cycling
Trek – Drops
UnitedHealthcare Pro Cycling Team
Valcar PBM
Waowdeals Pro Cycling Team
Wiggle High5

@ASO

Mario Cipollini macht beim Nove Colli Stimmung für die UCI Straßenrad WM 2018

Das Rennen über „neun Hügel“ – das Jedermann-Rennen Nove Colli – hat am Sonntag, den 20. Mai 2018, über 12.000 begeisterte Hobby-Rennfahrer nach Cesenatico in der Region Emilia-Romagna an der Adria gelockt. Mit dabei waren WM-Testimonial Mario „Supermario“ Cipollini und das Gran Fondo Team Tirol, die ordentlich für die UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol Stimmung gemacht haben.

Der ehemalige Weltmeister und Italiens Superstar des Radsports Mario Cipollini hat am Sonntag pünktlich zum Start um 6:00 Uhr die über 12.000 Teilnehmer des Nove Colli angefeuert. Erstmals als WM-Testimonial vorgestellt wurde Cipollini Anfang Mai im Rahmen einer Pressekonferenz in Mailand. „Ich freue mich sehr auf die WM und finde, die Tiroler haben sich mit dem Kurs wirklich was einfallen lassen. Ich bin oft in Tirol unterwegs und bewundere immer wieder, wie professionell und leidenschaftlich Großveranstaltungen, wie etwa das Hahnenkammrennen, ausgetragen werden“, so Cipollini.

Tiroler am Start in Italien
Mit am Start waren auch das Gran Fondo Team Tirol sowie WM-Botschafter Thomas Rohregger und WM-Kommunikationsleiterin Esther Wilhelm. Begleitet wurden sie von drei glücklichen Gewinnern, die im Zuge einer Medienkooperation mit Cicloturismo, dem größten Radmagazin Italiens, ermittelt wurden. „Die Radsportbegeisterung in Italien ist ein Wahnsinn und die Italiener sehen die Rad WM in Innsbruck als Heimspiel. Alle freuen sich schon riesig und möchten ihre Superstars Aru, Pozzovivo und Nibali anfeuern kommen“, so Wilhelm.

Durch die Hügel der Emilia Romagna
Das Nove Colli, eines der ältesten und größten Jedermann-Rennen Europas fand heuer bereits zum 48. Mal statt. Startort ist dabei Cesenatico, Heimatort der italienischen Radlegende Marco Pantani. Dass die Startplätze innerhalb von 3 Minuten und 25 Sekunden ausverkauft waren, beweist, wie beliebt das Rennen ist. Es gibt zwei verschiedene Streckenverläufe mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Beim schwierigeren Rennen werden 205 Kilometer und knapp 4.000 Höhenmeter auf einer hügeligen Strecke zurückgelegt – eine wahre Herausforderung auch für die trainiertesten AthletInnen. Andrea Manusia, Bike Koordinator der Emilia-Romagna, sieht hier Ähnlichkeiten zur bevorstehenden WM: „Beim Nove Colli geht es für Amateure über neun Hügel, bei der WM muss die Herren Elite sieben Mal den Olympia-Rundkurs schaffen. Die persönliche Herausforderung ist wohl bei beiden ähnlich.“

Vorfreude auf die UCI Straßenrad WM 2018
Bereits am Vorabend des Rennens fand ein „Meet & Greet“ mit WM-Testimonial Mario Cipollini, Vertretern der Region Emilia-Romagna und internationalen Medienvertretern statt. Thema war vor allem die UCI Straßenrad WM 2018, die von 22. bis 30. September in Innsbruck-Tirol stattfindet. Eines wurde dabei klar: Das internationale Rennradpublikum blickt der WM in Innsbruck-Tirol schon voller Vorfreude entgegen.

UCI Straßenrad WM 2018
Von 22. bis 30. September findet die UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol statt. 1.000 RadrennfahrerInnen stellen sich 12 Rennen in drei Disziplinen; dem UCI Mannschaftszeitfahren, dem Einzelzeitfahren und dem Straßenrennen. Dabei gibt es vier Startorte – das Ötztal mit der AREA 47, Hall/Wattens mit den Swarovski Kristallwelten, Rattenberg im Alpbachtaler Seenland und Kufstein. Das Ziel ist dabei immer vor der Hofburg in Innsbruck. Für den Gesamtzeitraum der Veranstaltung werden bis zu 500.000 ZuseherInnen erwartet. Egal, ob VIP-Gast oder Fan im Zielbereich, mit einem Ticket für die UCI Straßenrad WM 2018 ist man hautnah dabei, wenn die WeltmeisterInnen in die Zielgerade einfahren. Die tirolweite kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (VVT & IVB) am Gültigkeitstag des Tickets kommt als absolute Top-Leistung noch dazu. Tickets gibt es ab € 9,90 in der Innsbruck Tourismus Information oder online unter www.innsbruck-tirol2018.com. Im Rahmenprogram wird neben Konzerten und DJs ein besonderes Highlight geboten: Beim Jedermann-Rennen „Krone Ride to Höll“ am 29. September 2018 bekommen exakt 2.018 Sportler die einzigartige Gelegenheit, auf den Spuren der Weltmeister zu radeln und sich über die „Höll“, dem steilsten Teilstück der Strecke mit bis zu 28% Steigung, mit den Zeiten der Stars zu messen. Anmelden dafür kann man sich online: https://www.innsbruck-tirol2018.com/ride-to-hoell/

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Alle Videos zur UCI Straßenrad WM HIER (Material zur kostenfreien Verwendung): https://vimeopro.com/pressezone/uci-strassenrad-wm-2018-innsbruck-tirol/video/264969882

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800 Volunteers sind bereit für die UCI Straßenrad WM 2018

Mit der UCI Straßenrad WM 2018 gastiert die größte Radsportveranstaltung der Welt von 22. bis 30. September in Tirol. Nicht weniger als 800 freiwillige Helfer, sogenannte Volunteers, haben den Bewerbungsprozess durchlaufen und konnten für die UCI Straßenrad WM gewonnen werden. Das Organisationsteam innerhalb der Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH wächst ebenfalls. Mit Esther Wilhelm, Marketingleiterin bei Innsbruck Tourismus, verantwortet seit Anfang Mai eine leidenschaftliche Rennradfahrerin und absolute Kommunikationsexpertin in Doppelfunktion die Kommunikationsagenden der WM.

Über 3.200 registrierte Volunteers zählt die Plattform des volunteer team tirol, 40 Nationen und knapp 30 verschiedene Sprachen sind dabei vertreten. Mittlerweile ist die Volunteer-Akquise für die UCI Straßenrad WM 2018 so gut wie abgeschlossen. Nach persönlichen Bewerbungsinterviews konnten 800 Freiwillige für die Mitarbeit beim Event gewonnen werden. Martina Wolf, die für die Einsatzplanung, Schulung und Koordination der Volunteers verantwortlich zeichnet, ist begeistert ob des großen Zuspruchs: „Wir haben auch für die Straßenrad WM wieder unglaublich viele tolle Volunteers verpflichten können. Unser Anspruch ist immer der, dass jeder Freiwillige mit seinen persönlichen Stärken und Interessen berücksichtigt ist. Aufgrund des breiten Aufgabenfeldes findet sich für jeden der richtige Job.“ Volunteers werden in allen Bereichen der Event-Organisation eingesetzt: Von Logistik und IT-Support über Sport bis hin zu Kommunikation und Hospitality reichen die Aufgabenfelder. Derzeit gibt es noch die Möglichkeit, sich als Volunteer für einen der letzten Restplätze zu bewerben. „Bei 800 Freiwilligen ist es wichtig, einen kleinen Puffer zu haben, falls Volunteers krank werden oder aus anderen Gründen ausfallen“, so Wolf. Die Anmeldung für Interessierte ist online über die Website www.innsbruck-tirol2018.com/volunteers möglich.

Kommunikationsexpertin verstärkt die WM-Organisation
Marketingleiterin bei Innsbruck Tourismus und seit Anfang Mai auch Kommunikationsleiterin der UCI Straßenrad WM 2018 – mit Esther Wilhelm verstärkt seit wenigen Wochen eine echte Kommunikationsexpertin das Organisationsteam der UCI Straßenrad WM 2018: „Ich freue mich sehr auf diese spannende und zugleich fordernde Aufgabe. Nachdem der Straßenradsport auch zu meiner persönlichen Leidenschaft zählt, ist es eine große Ehre, in so verantwortungsvoller Funktion bei der WM mitarbeiten zu können.“ Neben Wilhelm arbeitet seit Anfang Mai auch der Unterländer Martin Puecher im Organisationskomitee mit. „Martin ist bereits mit zahlreichen Unternehmen und Gemeinden an den Strecken in Kontakt und hat die Aufgabe, bestmöglich und frühzeitig über die Rahmenbedingungen während der WM zu informieren. Damit wollen wir eine flächendeckende und vor allem persönliche Information sicherstellen. Die kommenden Wochen werden für eine umfassende Information der Gemeinden und Institutionen genützt“, erklärt Georg Spazier, CEO der Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH. „Mit Martin Puecher und Thomas Rohregger, der als WM-Botschafter bereits seit Monaten Stimmung für die Rad WM macht, haben wir ein hervorragendes Team am Start“, so Spazier abschließend.

UCI Straßenrad WM 2018
Von 22. bis 30. September findet die UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol statt. 1.000 RadrennfahrerInnen stellen sich 12 Rennen in drei Disziplinen; dem UCI Mannschaftszeitfahren, dem Einzelzeitfahren und dem Straßenrennen. Dabei gibt es vier Startorte – das Ötztal mit der AREA 47, Hall/Wattens mit den Swarovski Kristallwelten, Rattenberg im Alpbachtaler Seenland und Kufstein. Das Ziel ist dabei immer vor der Hofburg in Innsbruck. Für den Gesamtzeitraum der Veranstaltung werden bis zu 500.000 ZuseherInnen erwartet. Egal, ob VIP-Gast oder Fan im Zielbereich, mit einem Ticket für die UCI Straßenrad WM 2018 ist man hautnah dabei, wenn die WeltmeisterInnen in die Zielgerade einfahren. Die tirolweite kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (VVT & IVB) am Gültigkeitstag des Tickets kommt als absolute Top-Leistung noch dazu. Tickets gibt es ab € 9,90 in der Innsbruck Tourismus Information oder online unter www.innsbruck-tirol2018.com. Im Rahmenprogram wird neben Konzerten und DJs ein besonderes Highlight geboten: Beim Jedermann-Rennen „Krone Ride to Höll“ am 29. September 2018 bekommen exakt 2.018 Sportler die einzigartige Gelegenheit, auf den Spuren der Weltmeister zu radeln und sich über die „Höll“, dem steilsten Teilstück der Strecke mit bis zu 28% Steigung, mit den Zeiten der Stars zu messen. Anmelden dafür kann man sich online.

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